Petra Kirsch

 3.4 Sterne bei 13 Bewertungen
Autor von Dürers Hände, Fränkisch Schafkopf und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Petra Kirsch

Dürers Hände

Dürers Hände

 (4)
Erschienen am 24.10.2016
Fränkisch Schafkopf

Fränkisch Schafkopf

 (4)
Erschienen am 15.10.2015
Mord an der Kaiserburg

Mord an der Kaiserburg

 (2)
Erschienen am 01.03.2010
Mord in der Noris

Mord in der Noris

 (1)
Erschienen am 04.10.2012
Fränkisches Finale

Fränkisches Finale

 (1)
Erschienen am 21.07.2016
Fränkisches Gwerch

Fränkisches Gwerch

 (1)
Erschienen am 27.07.2017
Mord auf Fränkisch

Mord auf Fränkisch

 (0)
Erschienen am 18.06.2015

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Rezension zu "Fränkisches Finale" von Petra Kirsch

Verschnupfte Kommissarin auf Mörderjagd
evaczykvor 3 Tagen

Hauptkommissarin Paula Steiner ist verschnupft. Und zwar richtig. Eine schwere Erkältung schränkt zwar ihren Energievorrat ein, aber sich von der Mörderjagd aufs Krankenlager zu verabschieden, kommt für die Mittfünfzigerin von der Nürnberger Kripo gar nicht in Frage. Schließlich gilt es, den Mord am Geschäftsführer einer Hausverwaltungaufzuklären, der mit einer Mullbinde an einer Pergola aufgehängt wurde. Selbstmord scheidet angesichts der sorgfältigen Knotentechnik und der Würgemale am Hals ziemlich schnell aus.

Steiner hat etwas gegen Hausverwaltungen, aber davon lässt sie die Ermittlungen nicht trüben. Dass das Mordopfer kein sonderlich sympatischer Mensch gewesen zu sein schein - geschenkt, Kapitalverbrechen ist Kapitalverbrechen. Obendrein war der Mann schwul - wobei ein homophobes Hass-Verbrechen ziemlich schnell als wenig wahrscheinlich gilt. Doch was verschweigt der Lebensgefährte des Toten? Und womit hält sein Geschäftspartner hinterm Berg, der sich obendrein als Jugendfreund von Steiners Bruder erweist?

Nicht nur wegen ihrer Erkältung hat die Kommissarin mitunter schwer zu schlucken. Wie gut, dass sie einen äußerst gut sortierten Weinkeller zu therapeutischen Zwecken hat...

Einige von Steiners Kollegen sind schwer überzeichnet und es wirkt offengestanden ein wenig merkwürdig, wie die Kommissarin auch im 21. Jahrhundert noch im Umgang mit Schwulen herumdruckst. Dennoch ein unterhaltsamer Regionalkrimi, in dem die Lösung des Falls nach langem Vorlauf  ein wenig im Hauruckverfahren erfolgt.

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Rezension zu "Fränkisch Schafkopf" von Petra Kirsch

Schuldig oder nicht?
Antekvor 4 Jahren

Kommissarin Paula Steiner steht am Beginn ihres Osterurlaubs und so recht weiß sie nicht,  was sie mit zehn Tagen Freizeit anstellen soll. Um nicht die Renovierung ihrer Wohnung in Angriff nehmen zu müssen, beschließt sie in die Schwäbische Alb zu fahren. Doch lange währt ihr Wanderurlaub nicht, denn schon am nächsten Tag bekommt sie einen Anruf von ihrem Chef. Ihr Kollege Heinrich Bartels wurde mit der Tatwaffe in der Hand neben einer Leiche gefunden. Diesen Fall kann sie unter keinen Umständen ihrem Rivalen Tommen überlassen. Vor allem ist sie es Heinrich schuldig, hier selbst zu ermitteln, denn er ist unter keinen Umständen der Mörder. Leider hält so gut wie jeder das Unmögliche für möglich und überzeugt von seiner Unschuld ist nur Paula wirklich. Schwierige Ermittlungen beginnen, vor allem muss sie mit ihrer Unschuldsbehauptung ganz vorsichtig sein, sie will ja den Fall nicht verlieren. Trommen legt ihr bei den Ermittlungen sowieso schon genug Steine in den Weg.

Paula ist mir von der ersten Seite an super sympathisch gewesen. Eine Frau die nur allzu gern ihre Arbeit für den geregelten Alltag hat und eine super taffe Ermittlerin. Sie steht ihren Mann und lässt sich von neidischen Kollegen auf keinen Fall ins Handwerk pfuschen.  Da müsste dieser arrogante Trommen wirklich früher aufstehen. Ihre Gefühle werden super gut dargestellt. Es ist deutlich zu spüren, wie viel ihr Kollege Heinrich bedeutet und auch wie sie die Ermittlungen zeitweise schlauchen.  Gemeinsam mit Eva Brunner kniet sie sich wirklich in den Fall hinein. Super gut hat mir Heinrichs Oma gefallen. Die 89 jährige Frau Bartels ist eine ganz besondere Dame und auf gar keinen Fall verkalkt oder verwirrt, einfach super die Frau.

Der Fall an sich ist spannend. Der einzige Zeuge Heinrich hat einen Schock, wird ins künstliche Koma versetzt und ist damit keine Hilfe. Dass er sich später an gar nichts erinnern kann, macht die Situation natürlich nicht einfacher.  Die Schwester des Opfers lügt wie gedruckt und Freunde hatte der Ermordete so gut wie keine. Dafür ließ sich der Arbeitslose den jährlichen Thailandurlaub einiges kosten, woher kam das Geld? Heißer Sexurlaub in Thailand und das nicht nur beim Ermordeten Jakobsohn, damit hat Paula auf keinen Fall gerechnet. Aber hat das überhaupt etwas mit dem Mord zu tun? Überraschende Wendungen und ein fesselndes Ende haben mich wirklich überzeugt.

Der Name Frankenkrimi ist wirklich verdient. Die Stadt und die Gegend um Nürnberg herum werden wirklich toll beschrieben. Ab und an gibt es auch Nebendarsteller, die ein wenig Dialekt mit einfließen lassen, was wegen mir gern etwas mehr sein hätte dürfen, aber Lokalkolorit ist auf jeden Fall vorhanden.

Alles in allem ein Krimi der mich wirklich sehr gut unterhalten hat und auf jeden Fall noch 5 Sterne verdient.

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