Petra Kirsch Fränkisch Schafkopf

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Inhaltsangabe zu „Fränkisch Schafkopf“ von Petra Kirsch

Ulrich Jakobsohn, exzessiver Musikhörer mit einem Faible für junge Thailänderinnen, wird in seiner Wohnung tot aufgefunden. Eigentlich ein klarer Fall: Der Mörder sitzt noch neben ihm, bewusstlos, die Tatwaffe in der Hand. Doch erstens hält Paula Steiner nichts von simplen Lösungen, und zweitens ist der Tatverdächtige ihr Kollege Heinrich Bartels. Wie ist Heinrich in diese Lage geraten, und vor allem: Wer ist der wahre Täter?

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    Fränkisch Schafkopf
    Antek

    Antek

    10. January 2015 um 14:41

    Kommissarin Paula Steiner steht am Beginn ihres Osterurlaubs und so recht weiß sie nicht,  was sie mit zehn Tagen Freizeit anstellen soll. Um nicht die Renovierung ihrer Wohnung in Angriff nehmen zu müssen, beschließt sie in die Schwäbische Alb zu fahren. Doch lange währt ihr Wanderurlaub nicht, denn schon am nächsten Tag bekommt sie einen Anruf von ihrem Chef. Ihr Kollege Heinrich Bartels wurde mit der Tatwaffe in der Hand neben einer Leiche gefunden. Diesen Fall kann sie unter keinen Umständen ihrem Rivalen Tommen überlassen. Vor allem ist sie es Heinrich schuldig, hier selbst zu ermitteln, denn er ist unter keinen Umständen der Mörder. Leider hält so gut wie jeder das Unmögliche für möglich und überzeugt von seiner Unschuld ist nur Paula wirklich. Schwierige Ermittlungen beginnen, vor allem muss sie mit ihrer Unschuldsbehauptung ganz vorsichtig sein, sie will ja den Fall nicht verlieren. Trommen legt ihr bei den Ermittlungen sowieso schon genug Steine in den Weg. Paula ist mir von der ersten Seite an super sympathisch gewesen. Eine Frau die nur allzu gern ihre Arbeit für den geregelten Alltag hat und eine super taffe Ermittlerin. Sie steht ihren Mann und lässt sich von neidischen Kollegen auf keinen Fall ins Handwerk pfuschen.  Da müsste dieser arrogante Trommen wirklich früher aufstehen. Ihre Gefühle werden super gut dargestellt. Es ist deutlich zu spüren, wie viel ihr Kollege Heinrich bedeutet und auch wie sie die Ermittlungen zeitweise schlauchen.  Gemeinsam mit Eva Brunner kniet sie sich wirklich in den Fall hinein. Super gut hat mir Heinrichs Oma gefallen. Die 89 jährige Frau Bartels ist eine ganz besondere Dame und auf gar keinen Fall verkalkt oder verwirrt, einfach super die Frau. Der Fall an sich ist spannend. Der einzige Zeuge Heinrich hat einen Schock, wird ins künstliche Koma versetzt und ist damit keine Hilfe. Dass er sich später an gar nichts erinnern kann, macht die Situation natürlich nicht einfacher.  Die Schwester des Opfers lügt wie gedruckt und Freunde hatte der Ermordete so gut wie keine. Dafür ließ sich der Arbeitslose den jährlichen Thailandurlaub einiges kosten, woher kam das Geld? Heißer Sexurlaub in Thailand und das nicht nur beim Ermordeten Jakobsohn, damit hat Paula auf keinen Fall gerechnet. Aber hat das überhaupt etwas mit dem Mord zu tun? Überraschende Wendungen und ein fesselndes Ende haben mich wirklich überzeugt. Der Name Frankenkrimi ist wirklich verdient. Die Stadt und die Gegend um Nürnberg herum werden wirklich toll beschrieben. Ab und an gibt es auch Nebendarsteller, die ein wenig Dialekt mit einfließen lassen, was wegen mir gern etwas mehr sein hätte dürfen, aber Lokalkolorit ist auf jeden Fall vorhanden. Alles in allem ein Krimi der mich wirklich sehr gut unterhalten hat und auf jeden Fall noch 5 Sterne verdient.

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