Im neuen Band von Petermann und Mattfeldt geht es um den ‚Happy Face Killer‘, der Frauen aus dem horizontalen Gewerbe mitnimmt, um diese auf kaltblütige Weise zu töten und sich ihrer zu entledigen.
Das Besondere an dieser Reihe ist, dass es sich hierbei um reale Täter und Tathergänge handelt – welche mit aktuellen Fallmethoden aufgeklärt werden. Mit dabei sind wieder unsere Autistin Sophie Kaiser und ihr Kollege Leonhard Michels.
Ich persönlich bin ein totaler Fan von Sophie und finde ihre Herangehensweise vollkommen faszinierend. Sie verfolgt ihre Ziele und lässt sich nicht durch üble Nachrede beirren oder kleinmachen. Gerade ihr analytisches Denken beeindruckt mich.
Doch leider war dieses Buch etwas schwächer, da ihre Fähigkeiten nicht so stark zur Geltung kamen, wie bisher. Zeitweise hatte ich das Gefühl, dass den Behörden vieles in den Schoß fällt und es eine Sophie gar nicht gebraucht hätte. Zwar hat sie gewisse Zusammenhänge verstanden, aber der Rest war eher….wie Zufall.
Auch konnte ich manche Entscheidungen nicht so recht nachvollziehen. So gibt es eine Szene, wo eine Person den Tatort nicht betreten darf, eine andere hingegen schon und dadurch Spuren hätten verwischt werden können. Das erschien mir unlogisch.
Ebenso hatte ich das Gefühl, dass es keinen richtigen Aufbau gab, sondern lediglich diverse Fakten genannt und die Hinweise miteinander verknüpft wurden. Somit war auch der Fall für mich eher mäßig und nicht wirklich spannend. Viel mehr hätte mich da auch interessiert, wie das Umfeld damit umgeht und wie diese auf bestimmte Entdeckungen reagieren.





























