Petra Milz Die kurze Freiheit

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Inhaltsangabe zu „Die kurze Freiheit“ von Petra Milz

Tolles Buch, kann ich absolut empfehlen.

— zessi79

Abschließend gesagt tritt das Buch als schnelles, lehrreiches und spannendes Lesevergnügen auf. Klare Leseempfehlung an alle Altersgruppen!

— wordworld

Eine intensive Darstellung der deutschen Geschichte

— Milagro

Teenager in Ostberlin

— camilla1303

Unterhaltsames, spannendes Jugendbuch, lockere Sprache, anspruchsvoller Inhalt

— Hermeneutiker

Die Handlung spielt in der geteilten Stadt Berlin, klasse geschrieben, sehr unterhaltsam

— sim29

Spannend, humorvoll und dabei noch historisch informativ

— Winnetou17
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  • Buchverlosung zu "Die kurze Freiheit" von Petra Milz

    Die kurze Freiheit

    Petra2016

    Herzlich willkommen,
    wenn du an der Verlosung teilnehmen willst, Informiere dich auf meiner Webseite www.diekurzefreiheit.de über das Buch, den Hintergrund usw. und schreibe mir in einem Satz, warum du das Buch gerne lesen willst. 
    Ich bin gespannt,
    Petra M.

    • 61
  • Die Ostberliner Nachkriegszeit

    Die kurze Freiheit

    zessi79

    23. January 2017 um 08:58

    Inhaltsangabe: Als ihr Vater in Erfurt verhaftet wird, muss die dreizehnjährige Jette Hals über Kopf zu ihren Großtanten nach Ostberlin. Dort begegnet sie dem geheimnisvollen Haka, der sich im Keller ihres Hauses versteckt, und verliebt sich in ihn. Der Junge weckt in Jette und den anderen Jugendlichen aus der Tieckstraße die Begeisterung für Jazz und Blues. Sie gründen die East Berlin Band und spielen heimlich in einem amerikanischen Club im Westen – ein Auftritt mit Folgen. Dann bricht der Volksaufstand vom 17. Juni über Jette und ihre Freunde herein. Und nichts ist mehr, wie es war.   Meinung: Der Schreibstil des Buches hat mir gut gefallen. Ich war sofort im Buch drin und konnte es nicht mehr aus der Hand legen.  Ich hatte auch mehrfach das Gefühl direkt neben Jette zu stehen und die Ereignisse live mitzuerleben. Das hat mir besonders gut gefallen. Da ich nach den Ereignissen im Buch und auch nicht in der damaligen DDR aufgewachsen bin, war es für mich interessant über die damalige Zeit zu lesen. Das Buch hat mir geholfen, diese Zeit besser nachvollziehen zu können. Und ich bin wirklich froh, dass ich diese Zeit nicht miterleben musste und hoffe wirklich, dass eine solche Zeit nie wieder kommt. Jette fand ich übrigens super klasse und mega sympathisch. Sie wurde auch gut beschrieben und man konnte sie sich bildlich vorstellen. Aber auch alle anderen Protagonisten des Buches wurden gut beschrieben und man hatte von jedem von ihnen ein Bild vor Augen. Mich hat das Buch total überzeugt, ich habe nichts auszusetzen und kann es absolut weiterempfehlen.   Fazit: Tolles Buch, kann ich absolut weiterempfehlen. Wer über die Ostberliner Nachkriegszeit ein Buch lesen möchte, liegt hiermit genau richtig.

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  • "David gegen Goliath"

    Die kurze Freiheit

    wordworld

    01. January 2017 um 13:58

    Allgemeines: Titel: Die kurze FreiheitAutor: Petra MilzGenre: Historischer RomanISBN-10: 3867601968ISBN-13: 978-3867601962Preis: 6,95 € (Taschenbuch) !Als unveröffentlichtes Manuskript bereits 2014 für den Kinder- und Jugendbuchpreis nominiert! Inhalt: "David gegen Goliath", brüllte ich begeistert zurück. Im Nu hatte auch ich Steine in den Händen und rannte mit nach vorne. (...) Einige Sekunden lang standen wir uns reglos gegenüber. meine Nerven waren zum Zerreißen gespannt...." Als ihr Vater in Erfurt verhaftet wird, muss die dreizehnjährige Jette Hals über Kopf zu ihren Großtanten nach Ostberlin. Dort begegnet sie dem geheimnisvollen Haka, der sich im Keller ihres Hauses versteckt, und verliebt sich in ihn. Der Junge weckt in Jette und den anderen Jugendlichen aus der Tieckstraße die Begeisterung für Jazz und Blues. Sie gründen die East Berlin Band und spielen heimlich in einem amerikanischen Club im Westen – ein Auftritt mit Folgen. Dann bricht der Volksaufstand vom 17. Juni über Jette und ihre Freunde herein. Und nichts ist mehr, wie es war. Zur Autorin: Auch wenn ich sonst nicht oft etwas über die Autoren der Bücher schreibe, die ich vorstelle (da ich finde, dass der Lebenslauf nicht viel zur Entscheidung, ob man ein Buch liest oder nicht beiträgt), finde ich bei diesem Genre das Leben der Autoren durchaus interessant. Je nachdem ob der Schriftsteller oder die Schriftstellerin direkten Bezug zum Plot oder dem Geschehen hatte, kann man viel mehr herauslesen oder nicht: Petra Milz wurde 1948 in Erfurt geboren. Nach der Verhaftung ihres Vaters lebte sie bei Verwandten in Ostberlin. Später flüchtete die Familie nach Westdeutschland. Sie studierte Germanistik und Politikwissenschaft, wurde Lehrerin und absolvierte eine Ausbildung zur Kindertherapeutin. Petra Milz ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. Bewertung: Zuerst einmal ein dickes "Dankeschön" an Petra Milz, die mir im Rahmen einer Buchverlosung auf Lovelybooks ein Print-Exemplar ihres Romans "Die kurze Freiheit" hat zukommen lassen! Und dann gleich zum Cover: In blassen Grau- und Brauntönen ist ein Mädchen vorangestellt und im Hintergrund eine recht versiffte Stadt zu sehen. Die Stimmung wirkt eher bedrückt und trist, was den Plot wunderbar untermalt. Da das Mädchen uns dekorativ den Hinterkopf zudreht und lange braune Zöpfe trägt, wie Jette im Buch es auch tut, kann ich mich dieses Mal nicht über das Modelgesicht auf dem Cover beschweren. Im Gegenteil - Der Kontrast zwischen dem Mädchen im Vordergrund und dem alten Echtzeitbild im Hintergrund, ist sehr interessant und zeigt auch den Spagat zwischen interessanter Story mit erfundenen Charakteren und der Vergangenheit mit ihren feststehenden Fakten, auf. Zur Gestaltung des Buches ist mir außerdem noch das Glossar mit Erklärungen von Namen und Begriffen am Ende des Buches positiv aufgefallen. Zwar kannte ich die meisten Wörter und Erläuterungen, doch da das Buch auch als Lehrmaterial eingesetzt und jüngeren Lesern vorgesetzt werden kann, finde ich das super. Einige Begriffe aus dem Berliner Dialekt habe ich auch nachgeschaut ;-) Falls bei der Erwähnung des Wortes "Lehrmaterial" gleich jemand "OMG, Schule, lernen, langweilig, igitt..." assoziiert hat, den kann ich beruhigen: Dieses Buch ist als nette Story in historischem Setting zu lesen und in ihrem Fortlauf interessant, gefühlvoll und spannend, wie reine Fiktion Bücher auch. Dass man gleichzeitig noch einen kurzen Einblick in das Leben in der DDR erhält und beim Lesen einen recht guten Eindruck bekommt, wie es war, Jugendlicher in Ostberlin zu sein, ist nur ein toller Bonus! "Das ist der Volkszorn", sagte ein Mann mir Schiebermütze und sog an seiner Pfeife. "Da kommt alles hoch, was sich angestaut hat, und das ist mehr als genug." "Wie bei der Französischen Revolution", stimmte ich ihm zu. "Richtig, Mädchen. Aber hoffen wir mal, dass das hier kein Blutbad gibt!" Dabei geht Petra Milz nicht allzu sehr ins Detail was Politik, beziehungsweise das "DDR-System" anbelangt sondern vermittelt einen allgemeinen Überblick über das Leben in dieser Zeit, in der anders zu denken gefährlich, Musik aus dem Westen verboten und die Versorgungslage denkbar schlecht war. Berlin in Sektoren geteilt, scharfe Kontrollen an den Grenzen, die unerträgliche Politisierung in der Schule - der politische Druck überall stark zu spüren und erklärt sehr anschaulich, warum Jette und ihre Freunde sich in die Musik flüchten. Der Alltag der Jugendlichen nimmt wie schon gesagt einen großen Raum ein, die alltäglichen Schwierigkeiten in Schule und Betrieben, die Versorgungslage in der Stadt, die Not. Dadurch das uns diese Problematiken zuerst sehr anschaulich unterbreitet werden, ist der Aufstand der Arbeiter am 17. Juni 1953 nachvollziehbar. Man versteht den Zorn und den Rebellionsgeist, sodass die Geschichte dieser Zeit nicht länger abstrakt und in Weiter Ferne bleibt, sondern greifbar heranrückt. Dieses allgemeine Gefühl der Nähe an der Geschichte, dass da vermittelt wird, macht das Buch zu einem faszinierenden sowie lehreichen Jugendbuch, das sehr spannend zu lesen ist. Neben der politischen Seite ist das Buch ebenfalls ein Coming-of-age-Roman. Wie es sich anfühlt, wenn das eigene Erwachsenwerden nicht nur unter den wachsamen Blicken der Familie, sondern auch unter dem des Staates stattfindet und was es bedeutet, nicht frei wählen zu können, wo man sich aufhält, welche Musik man hören und spielen darf, diese Aspekte werden gut beleuchtet. Doch nun zur eigentlichen Story: Jette Polinski ist zarte 13 Jahre alt, als ihr Vater wegen Zigarettenschmuggel in Erfurt verhaftet wird und sie von ihrer Mutter Hals über Kopf zu ihren etwas schrägen Großtanten nach Ostberlin geschickt wird, um einem eventuellen Heimaufenthalt zu entgehen. Anders als im Elternhaus, genießt Jette im Osten eine gewisse Freiheit, da ihre Großtanten ihr nur wenige Regeln auferlegen. Doch neben ihrer neuen Freiheit hat sie das Problem, "DIE NEUE" zu sein und sich abseits davon in ihrer für ihr Alter ungewöhnlichen großen Haut nicht sehr wohlzufühlen. Allzeit bekannte Teenagerprobleme also, doch dann begegnet sie dem geheimnisvollen Haka, der im Luftschutzbunker ihres Hauses lebt und freundet sich langsam mit ihm an. Zusammen mit ihren neuen Freunden aus ihrer Gegend, der Tieckstraße, wird ihr amerikanische Musik, fetziger Jazz und den Blues, nähergebracht. Aus ersten Besuchen in amerikanischen Clubs, wird mehr, die neuen Freunde gründen eine Band. Die "East Berlin Band" hat sogar einige heimliche Auftritte in amerikanischen Clubs in Westberlin, doch dann beginnt es in den Straßen langsam zu brodeln, bis am 17. Juni 1953 beim Volksaufstand die Stimmung überkocht... "Es ist so sinnlos. Krieg, Zerstörung, Tod.""So schient uns das", antwortete der Totengräber."Was für ein trauriger Beruf", sagte ich."Findest du? Ich begrabe nur die leeren Hüllen..." Die alte Geschichte erwacht zum Leben, allein schon durch die liebevoll gezeichneten Protagonisten. Ich hatte allerdings stets ein Problem damit, mir die Jugendlichen als 13jährige vorzustellen, da sie doch alle zeitweise viel älter wirken. Die junge Jette, die aus der Ich-Perspektive ihre Erlebnisse schildert, hat mir als Hauptcharakterin sehr gut gefallen. Wie auch ihre Körpergröße ahnen lässt, ist sie anderen in mancher Hinsicht etwas voraus und überrascht oft mit erstaunend erwachsenen Gedanken. Ihr ansonsten sehr rebellischer und mutiger Teenagergeist, der -wie scheinbar alle Mädchen in diesem Alter- auch mal von Liebenskummer, Eifersucht und anderen leidlichen Gefühlen beeinflusst wird, hat mir sehr zugesagt, da sie einfach authentisch rüberkommt. Ja, sie ist naiv, ja, sie lebt in ihrer eigenen Welt und ja, sie macht auch viele Fehler, doch sie ist trotzdem kein nerviger Charakter, wie in so vielen anderen Büchern. Sie ist recht eigensinnig, stur und lässt sich einfach nicht unterkriegen, eine liebenswerte Mischung. Mit ihrer Vorliebe für passende Sprüche, einer kleine Prise Sarkasmus und Unbekümmertheit zeigt sie die Geschehnisse des 17. Juni in einem komplett neuen und erfrischendem Licht, sodass man ihren Schilderungen gerne folgt und mit ihr durch Berlin stromert! Da das Buch nur etwa 160 Seiten hat, kommen die anderen Charaktere etwas kurz, was in dem Fall aber durch die, in der Geschichte relativ dominante, Jette ausgeglichen wird. Also eine ganz kurze Zusammenfassung: Besonders gefallen hat mir der Lehrer Blume und die unbekümmerte Loni. Mein absoluter Liebling war aber der kleine Streber Reiner. Von Haka habe ich hingegen nicht besonders viel gehalten. "In der einzigen heilen Wand vor mir befanden sich zwei Türen. Die eine hing noch in einer Angel, aus der Öffnung quoll Geröll wie das Erbrochene eines Reisen. Die Stahltür daneben hatte der Zerstörung getrotzt. Dahinter lief unglaubliche Musik: Klänge, Töne, fetzten fremder Melodien. Ich blieb stehen. So etwas hatte ich noch nie gehört. Wahrscheinlich war das bei uns verboten..." Trotz der Kürze ist die Geschichte nie gehetzt, besitzt natürlich auch keine Längen und lässt sich in einem Rutsch durchlesen. Was nicht zuletzt auch am Schreibstil liegen könnte. Denn dieser ist rasant, lebendig und zeichnet ein buntes Bild vom damaligen Berlin. Kurze, einfache Sätze in die gekonnt viel Bedeutung, Witz und auch Information gesteckt werden, ohne sie zu überladen, dominieren dabei den Stil. Insgesamt eine angenehme Mischung! Fazit: Abschließend gesagt tritt das Buch als schnelles, lehrreiches und spannendes Lesevergnügen auf.Klare Leseempfehlung an alle Altersgruppen!    Weitergehend: Wer sich für das Thema interessiert, der kann auf der Homepage des Buches noch mehr über Hintergründe zum Roman erfahren, Kommentare hinterlassen, Fragen stellen und euch einfach mal durchklicken: www.diekurzefreiheit.com  Schaut doch mal auf meinem Blog vorbei: www.w0rdw0rld.blogspot.com  

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  • Nachkriegszeit

    Die kurze Freiheit

    Milagro

    05. December 2016 um 15:08

    Jette wird aus Erfurt nach Berlin-Ost geschickt, zu drei älteren Tanten, die in einer kleinen, beengten Hinterhauswohnung leben. Das Leben ist nicht einfach, weder für die Tanten, noch für Jette, deren Vater wegen Handelns mit Zigaretten im Gefängnis sitzt. Es gibt wenig zu kaufen, Berlin ist in Sektoren geteilt, der politische Druck ist überall stark zu spüren. Jette trifft auf den musikbegeisterten Haka, für den sie Aufputschmittel in den Westsektor bringt. Die Politisierung in der Schule ist unerträglich, Jette und ihre Freunde flüchten sich in die Musik. Die Geschichte wirkt lebendig und spannend, allein schon durch die liebevoll gezeichneten Protagonisten, allerdings hatte ich stets ein Problem damit, mir die Jugendlichen als 13jährige vorzustellen. In meinem Empfinden, so wie sie sich darstellten, waren sie alle gut zwei Jahre älter. Der Alltag nimmt einen großen Raum ein, die alltäglichen Schwierigkeiten in Schule und Betrieben, die Versorgungslage in der Stadt, die Not. DerAufstand der Arbeiter am 17. Juni 1953 wegen der ständigen Produktionserhöhungen ist auch für jüngere Leser nachvollziehbar, die Geschichte dieser Zeit bleibt nicht abstrakt, sondern greifbar. Eine schöne Geschichte, die für alle interessierten Leserinnen Politik und Freiheitsrechte im Berlin vor 60 Jahren ganz greifbar werden lässt. Einzig die vielen Sternchen im Text, die auf das Glossar verweisen, stören den Lesefluss erheblich.

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  • Pubertät in Ostberlin

    Die kurze Freiheit

    camilla1303

    29. November 2016 um 17:36

    Jette ist 13 Jahre alt, als ihr Vater wegen Zigarettenschmuggel verhaftet wird und sie von ihrer Mutter Hals über Kopf zu ihren Großtanten nach Ostberlin geschickt wird, um einem eventuellen Heimaufenthalt zu entgehen. Anders als im Elternhaus, genießt Jette im Osten eine Freiheit, da ihre Großtanten ihr weniger Regeln auferlegen. Bald schon lernt sie den geheimnisvollen Haka kennen, der ihr, und den anderen Jugendlichen aus der Straße, den Jazz und den Blues näherbringt. Gemeinsam gründen sie die East Berlin Band und haben sogar Auftritte in kleinen Clubs. Doch dann kommt der 17. Juni 1953, der Volksaufstand. „Die kurze Freiheit“ von Petra Milz gibt Einblick in das Leben in der DDR. Man bekommt beim Lesen einen Eindruck, wie es war Jugendlicher in Ostberlin zu sein. Eine Zeit in der es gefährlich war anders zu denken. Eine Zeit in der Musik aus dem Westen verboten war. Ich hätte mir mehr „Politik“ beziehungsweise „DDR-System“ im Buch erwartet, kann aber trotzdem eine klare Leseempfehlung weitergeben, wenn man Jugendromane schätzt.

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  • Zwischen Träumen und Ängsten

    Die kurze Freiheit

    ScheckTina

    28. November 2016 um 21:42

    Kaum zu glauben, dass es so etwas tatsächlich passiert ist. Da ich erst 1986 geboren wurde, kenne ich diesen Geschichten-Abschnitt nur aus Büchern.

    Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Die Freundschaft zwischen den Kindern, die Angst die einen immer begleitet. Und die Träume die trotz der Grenze nicht verglühen. Ich hoffe die Geschichte widerholt sich nie wieder.

  • Die 13jährige Jette in Ostberlin 1953

    Die kurze Freiheit

    Isabell47

    28. November 2016 um 11:11

    Als Jettes Vater wegen Zigarettenschmuggel verhaftet wird, schickt ihrer Mutter sie zu ihren Tanten nach Ostberlin. Dort soll sie nun zur Schule gehen, jedoch Jette - 13 Jahre alt - schwänzt am ersten dieselbige und lernt den geheimnisvollen Haka kennen, als sie im Keller ihre verstecke Schulsachen holen möchte. Er gründet gemeinsam mit Jettes neuen Freunden eine Band. Musik aus dem Westen zu hören und zu spielen war verboten und so blieb das Hobby geheim. Es war zugleich gefährlich anderes Denken laut zu äußern oder zu zeigen. Jette ist 13 Jahre alt, verliebt,....und erlebt die Härte des Systems in der DDR einschließlich dem 17. Juni 1953.Das Buch gibt einen Einblick in das damalige Leben der einfachen Bürger insbesondere der Kinder in der DDR . Ich hätte mir mehr Details gewünscht und so blieben Jette und ihre Mitstreiter ein wenig blass in meinen Augen. Dagegen konnte ich mir den Widersacher und "Schleimer" in der Klasse sehr gut vorstellen.

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  • Jettes neues Leben

    Die kurze Freiheit

    Langeweile

    14. November 2016 um 16:59

    Inhalt: Als Jettes Vater verhaftet wird , befürchtet ihre Mutter, dass die Behörden ihr das Kind entziehen und in ein Heim bringen. Sie bringt ihre dreizehnjährige Tochter nach Ostberlin zu ihren Großtanten. Bei ihrer Mutter war sie sehr behütet aufgewachsen , ihre Tanten jedoch ließen ihr sehr viel Freiheit, die Jette auch auskostete . Als sie ihr neues Zuhause erkundet , trifft sie im Keller auf Haka, der sich dort häuslich eingerichtet hat. Der Junge weckt in ihr und den anderen Jugendlichen die Liebe zur Musik, speziell zu Jazz und Blues.Sie gründen eine Band und haben sogar kleinere Auftritte in kleinen Clubs. Mitten in dieses Geschehen platzt der Volksaufstand am 17. Juni 1953.... Meine Meinung: In einem leicht verständlichen , flüssigen Schreibstil wird die Geschichte von Jette erzählt. Sie muss sich in einer neuen Umgebung zurechtfinden, neue Freunde finden und mit den Schwierigkeiten der Pubertät klarkommen. Ich hatte mir zwar einen größeren Anteil des politischen Lebens gewünscht, habe das Buch aber gerne gelesen.

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