Petra Morsbach Gottesdiener

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Inhaltsangabe zu „Gottesdiener“ von Petra Morsbach

Irrungen und Wirrungen eines katholischen Priesters auf dem bayerischen Land.
Isidor Rattenhuber, geschlagen mit roten Haaren, einem hartnäckigen Stottern und seiner Herkunft aus einem armen, lieblosen Elternhaus, wird Priester, um all dem zu entgehen. In der Liturgie erlebt er Ordnung und Geborgenheit, beim Vorlesen der Heiligen Schrift verliert sich sein Sprachfehler. So wirkt er jahrzehntelang in einer kleinen Gemeinde namens Bodering, lernt innerhalb und außerhalb des Beichtstuhls die Schicksale und Sünden seiner Schäfchen kennen, hadert mit der Einsamkeit und den veralteten Strukturen der Kirche. Und verliert zum Schluss beinahe, was ihm all die Jahre Motor war: den Glauben.

Lebensnah und lesenswert

— Milagro

Ein ebenso facettenreiches wie psychologisch gelungenes Porträt eines Dorfpfarrers. Morsbach ist eine der besten Chronistinnen der Menschen.

— hundertwasser

realistische Schilderung eines Priesterlebens. Absolut lesenswert

— KarinKoenicke

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    Gottesdiener

    Milagro

    07. April 2018 um 11:21

    Petra Morsbach ist derzeit in den Bücherregalen meiner Bekannten vertreten, insbesondere ihr aktuelles Buch 'Justizpalast' wurde häufig hochgelobt. Ich habe mir allerdings ein älteres Buch ausgesucht, Gottesdiener. Mich hat der Titel gleich angesprochen, zusammen mit dem Titelbild ist man auch gleich mitten in der Geschichte. Der eigentliche Handlungsrahmen erstreckt sich vom letzten Adventssonntag bis Weihnachten. Auf den 400 Seiten finden sich dabei aber viele Rückblicke auf das Leben der Titelfigur namens Isidor. Das Aufwachsen des Kindes bei einfachen Leuten, die ihr Kleinkind am Tisch festbinden, weil sie den Hof versorgen müssen, der erste Kontakt mit einem Buch , das Vorlesen beim Pfarrer und dann die Feststellung, dass Isidor lesen kann, ohne wie sonst zu stottern als er aus kirchlichen Texten liest. Sein Weg in Richtung Theologie erscheint dadurch nur folgerichtig. Eine beeindruckende, letztlich aber doch normale Lebensgeschichte schließt sich an. Theologisches Seminar, die Ausbildung bei ernüchterten Kollegen, der Umgang innerhalb einer kleinen bayerischen Gemeinde. Ich habe viele Situationen wiedererkannt, die Geschichte blieb alltäglich. Das war aber vielleicht gerade das Besondere daran, es gibt keine riesigen Glaubenszweifel, Zweifel, ja, aber nicht diese totale Abkehr. Es gab Alkoholprobleme, Zwist, Versuchung, aber alles so geschrieben, dass es authentisch war. Der Priester als Mensch mit alltäglichen Problemen und Nöten, das war sehr lesenswert.

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  • Rezension zu "Gottesdiener" von Petra Morsbach

    Gottesdiener

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. February 2012 um 10:42

    Das war nix.

  • Rezension zu "Gottesdiener" von Petra Morsbach

    Gottesdiener

    glowinggloom

    28. September 2008 um 14:38

    Der Roman spielt in der heutigen Zeit und beschreibt das Leben von Isidor Rattenhuber, einem katholischen Geistlichen im Bayrischen Wald. Man erfährt Interessantes über seine Jugend, seine Entwicklung zum religiösen Menschen, die Motivationen eines Geistlichen, aber auch seine Zweifel am katholischen Dogma. Es geschehen die eher alltäglichen Dramen: Alkoholproblemem, Zölibatsübertretungen, Betrug. Auf effekthascherische Themen wie Kindesmißbrauch oder Exorzismus verzichtet die Autorin. Der Roman ist idee- und kenntnißreich. Die Sprache ist unprätentiös und stringent. Im Grunde ein interessanter Roman, mir bot er jedoch nicht viel Neues, da ich mich viel mit Religion beschäftigt habe.

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