Petra Neumayer Hahnemanns Erbe

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Inhaltsangabe zu „Hahnemanns Erbe“ von Petra Neumayer

Hahnemanns Erbe ist der weltweit erste Roman, der im Genre der Homöopathie spielt. In der Tradition von "Das Parfum" erzählt er die Geschichte eines Antihelden: Tinor MùMille – Genie und Fanatiker – verschrieb sein Leben, ähnlich wie der Begründer der Homöopathie, Samuel Hahnemann, dem Forschen und Heilen mit den feinstofflichen Potenzen. Geschickt in die Geschichte eingewoben und historisch exakt recherchiert, erfährt der Leser zugleich viel über die Geschichte der Homöopathie. In hohem Alter folgt der Homöopath dem Ruf als Dozent nach New York an die Homeopathic University. Hier erfüllt er seine Lebensaufgabe und vollbringt Undenkbares…. Die Autorin: Petra Neumayer arbeitet als freiberufliche Autorin und Medizinjournalistin. Im Bereich Ratgeber gelang ihr mit "Heilen mit Zahlen" 2013 der Durchbruch als Bestseller Autorin, ihre Bücher wurden bereits in acht Sprachen übersetzt. "Hahnemann’s Erbe" ist ihr zweiter Roman. In den USA und Großbritannien wurde er unter dem Titel "Hahnemann’s Legacy" veröffentlicht. ------------------------------------------------------ Besuchen Sie die Autorin unter: www.skripthaus.com

Ein historischer Ausflug nach Italien, wo Tinor MùMille auf die Homöopathie stößt, die sein Leben verändert.

— anne_lay

Historischer Roman mit einer Art Sachbuch vereint. Spannend und interessant zugleich.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

interessante, fiktive Biografie eines Pioniers der Homöopathie

— suggar

Eine gelungene Geschichte über einen Homöopathen.

— Saphir610

Grundlagen der Homöopathie im Plauderton und eine bewegende Geschichte.

— DonnaVivi

Spannend geschrieben...wirklich gut das fachspezifische mit der Geschichte verwebt.

— abetterway

Kombination aus Lebensbild, Geschichtsbuch und wissenschaftlicher Abhandlung - sehr gut gemacht!

— mabuerele

Anhand einer Biografie über einen fiktiven Homöopath erfährt man als Leser viel Wissenswertes über das Thema Homöopathie.

— Isador

Polarisierendes Buch, das entweder fesselt oder abstößt....für mich auf jeden Fall super interessant und lesenswert

— Gudrun67

Im Prinzip eine Biografie des (fiktiven?) Tinor MùMille, der als Homöopath das Erbe des legenderen Samuel Hahnemann antritt.

— esposa1969

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  • Themen
  • Homöopathie

    Hahnemanns Erbe

    anne_lay

    Tinor MùMille ist ein kränklicher Junge. Eine dramatische Geburt und die Ablehnung innerhalb der Familie und im Dorf prägen seine Kindheit. Auf der Suche nach Auswegen geht Tinor weite Wege zu einer entfernten Wallfahrtskapelle, wo ein Zufall ihm zur Hilfe kommt.  Ein junges Genie wird entdeckt, das zunächst Medizin und später die Homöopathie studiert. Äußere Gegebenheiten bestimmen sein Leben, schubsen ihn gleichsam immer wieder in seine Bestimmung, bis er schließlich über Amsterdam nach NewYork gelangt.  Das Bild, das über die Anfänge in Italien entsteht, die unglückliche Kindheit, die Krankheiten, sind eindrucksvoll beschrieben. Der Ausweg, der Tinor zufällig geschenkt wird, verbessert sein Leben in vielfältiger Weise. Er bekommt Chancen, die er als Sohn eines Fischers niemals bekommen hätte, gelangt aus dem Dorf heraus in die weite Welt.  Hahnemanns Erben ist für mich eher eine Erzählung, denn ein historischer Roman. Einzelne Episoden sind lebendig nacherlebbar geschrieben und werden von erzählenden Teilen verbunden.  In Zitaten werden einige Prinzipien der Homöopathie genannt und am Rande, eher zum Schluss finde ich das wieder, was ich als Homöopathie kennengelernt habe.  Dass ich persönlich Erzählungen weniger liebe, als mitreißende Dialoge und Handlungsschilderungen, kann ich der Autorin und dem Werk nicht ankreiden. Andere Leser werden genau dies schätzen. Die Erwartung, in einem historischen Roman mehr über Hahnemanns Lehren zu erfahren, wurde jedoch nicht erfüllt. Aus diesem Grunde gebe ich vier Sterne.  Mir fehlt das Mitreißende, die Tiefe der Charaktere. So bleibt es eine Geschichte, die man zwischendurch einmal kurz lesen kann, die ich aber auch immer wieder weglegen konnte.

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  • Leserunde zu "Hahnemanns Erbe" von Petra Neumayer

    Hahnemanns Erbe

    PetraNeumayer

    Hier könnt ihr als Probeleser ein Exemplar des weltweit ersten Romans gewinnen, der im Genre der Homöopathie spielt!   Ein Mix aus Historie, Medizingeschichte und  spannender Story über einen Schattenheiler machen diesen Roman zum Lesegenuss für alle, die an Fiktion interessiert sind – die tatsächlich wahr werden könnte...  Wer gerne Historienromane liest oder  Interesse an den Themen Medizin und Heilen hat, wem Bücher wie das Parfum oder Medicus gefallen – der ist hier genau richtig! Bitte bewerbt euch, ich freu mich über eine Rezension hier und in amazon. Ich bin sehr gespannt auf euer Feedback!!! Und natürlich erhalten die Gewinner ihr Buch handsigniert!  Herzlichst,  Petra Neumayer

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  • Homöopathie

    Hahnemanns Erbe

    anne_lay

    28. July 2014 um 21:42

    Tinor MùMille ist ein kränklicher Junge. Eine dramatische Geburt und die Ablehnung innerhalb der Familie und im Dorf prägen seine Kindheit. Auf der Suche nach Auswegen geht Tinor weite Wege zu einer entfernten Wallfahrtskapelle, wo ein Zufall ihm zur Hilfe kommt.  Ein junges Genie wird entdeckt, das zunächst Medizin und später die Homöopathie studiert. Äußere Gegebenheiten bestimmen sein Leben, schubsen ihn gleichsam immer wieder in seine Bestimmung, bis er schließlich über Amsterdam nach NewYork gelangt.  Das Bild, das über die Anfänge in Italien entsteht, die unglückliche Kindheit, die Krankheiten, sind eindrucksvoll beschrieben. Der Ausweg, der Tinor zufällig geschenkt wird, verbessert sein Leben in vielfältiger Weise. Er bekommt Chancen, die er als Sohn eines Fischers niemals bekommen hätte, gelangt aus dem Dorf heraus in die weite Welt.  Hahnemanns Erben ist für mich eher eine Erzählung, denn ein historischer Roman. Einzelne Episoden sind lebendig nacherlebbar geschrieben und werden von erzählenden Teilen verbunden.  In Zitaten werden einige Prinzipien der Homöopathie genannt und am Rande, eher zum Schluss finde ich das wieder, was ich als Homöopathie kennengelernt habe.  Dass ich persönlich Erzählungen weniger liebe, als mitreißende Dialoge und Handlungsschilderungen, kann ich der Autorin und dem Werk nicht ankreiden. Andere Leser werden genau dies schätzen. Die Erwartung, in einem historischen Roman mehr über Hahnemanns Lehren zu erfahren, wurde jedoch nicht erfüllt. Aus diesem Grunde gebe ich vier Sterne.  Mir fehlt das Mitreißende, die Tiefe der Charaktere. So bleibt es eine Geschichte, die man zwischendurch einmal kurz lesen kann, die ich aber auch immer wieder weglegen konnte.

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  • Guter Einstieg

    Hahnemanns Erbe

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Eine Vorbemerkung gleich zum Anfang, dass Buch war leider viel zu kurz, ich hätte so gern mehr gelesen. Und es hat mich auf eine Autorin aufmerksam gemacht, die sehr toll schreibt. Tinor MuMille hat es von Geburt an nicht leicht. Kränklich und ungeliebt wächst er auf. Nur seine kleine Schwester bringt ihn Zuneigung entgegen. Sein gesundheitlicher Zustand bessert sich erst, als er durch den Homöopathen Dottore Sergio Focali behandelt wird. Dies stellt die Weichen von Tinors weiteren Leben. Er läßt sich später selbst zum Homöopathen ausbilden und fängt an zu praktizieren. Petra Neumayer hat ein sehr spannendes Buch geschrieben, dass einen fiktiven Lebenslauf und einen interessanten Einblick in die Welt der Homöopathie verbindet. Auch für Leser, die sich schon mit der Heilmethode auskennen, gibt vielleicht noch einige Aha-Effekte. Ich fand es auf jeden Fall sehr gut und unterhaltssam. Jedes Kapitel wird durch ein Zitat eingeleitet, dadurch findet das Buch noch einmal eine passende Unterstreichung. Fazit: Ein sehr schöner historischer Roman für Freunde der Homöopathie und solche, die es werden wollen.

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  • Hahnemanns Erbe

    Hahnemanns Erbe

    ejtnaj

    Tinor MùMille hat sich nach einer Erfahrung als Kind der Homöopathie verschrieben. In einigen Dingen ähnelt er in seinem Fanatismus seinem Vorbild Samuel Hahnemann. Tinor forscht und ist Dozent und ist glücklich so wie es ist. Die Autorin Petra Neumayer hat mit diesem Roman eine Hommage für die Homöopathie geschrieben. Die Handlung an sich ist zwar fiktiv und auch Tinor und die anderen handelnden Figuren sind erfunden, aber die Geschichte der Homöopathie und wie die Forschung verlaufen ist, sowie Samuel Hahnemann sind historisch verbrieft und gut in die Handlung der Geschichte eingebunden. Allerdings bin ich von dem Buch etwas hin- und hergerissen, da ich auch wenn ich den Klappentext gelesen hatte davon ausging, dass doch auch etwas mehr von Hahnemann selbst vorkommen würde. Mit dem Erzählstil selbst bin ich auch nicht so ganz klargekommen, was ich ehrlich Schade fand, denn ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut. Einen Spannungsbogen gab es und dieser war auch bis zum Schluss erhalten, was mir immer sehr gefällt. Alle handelnden Figuren waren sehr ausführlich beschrieben, wobei einige Figuren ruhig etwas mehr Tiefe vertragen hätten, doch man konnte sich alle beim Lesen sehr gut vorstellen. Sehr anschaulich waren auch die Handlungsorte beschrieben und auch wenn man noch nie dort war, konnte man die Orte vor dem inneren Auge entstehen lassen. Vielleicht hätte der Roman etwas mehr Seiten haben können um der Handlung etwas mehr Tiefe geben zu können. Nach längerer Überlegung kann ich dem Roman leider nur drei Sterne geben.

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  • Rezension zu "Hahnemanns Erbe" von Petra Neumayer

    Hahnemanns Erbe

    Biest

    „Ich bin Homöopath und habe eine etwas andere Philosophie über das Krankheitsgeschehen als die meisten Wissenschaftler. Weißt du, eine gute Arznei muss nämlich die Selbstheilungskräfte des Körpers anregen.“ Zum Inhalt: Tinor MùMilles wächst als einziger Sohn, neben sieben Schwestern in einer armen Fischerfamilie auf. Er leidet unter der Ablehnung seiner Mutter und dem herrischen Verhalten seines Vaters. Immer wieder wird er von einer unheimlichen Krankheit heimgesucht, die ihn ans Bett fesselt. In seiner beschwerdefreien Zeit nutzt er jede Minute und flüchtet in seine Lieblingskirche um zu beten. Dort trifft er eines Tages Monsignore Umberto Ronca, der sich seiner annimmt. Ein Homöopath heilt Tinor schließlich, nachdem die Schulmedizin gänzlich versagt hat. Er bekommt die beste Ausbildung, da er als hochbegabt gilt. Diese beendet er im Alter von 20 Jahren mit einem abgeschlossenen Medizinstudium. Sein Weg führt ihn nach New York, über die Niederlande und später wieder zurück nach New York, wo er seinen Lebensabend verbringt. Doch was hat es nun mit Hahnemanns Erbe auf sich? Welches Geheimnis wird Tinor erst spät entdecken und begreifen? Was verbirgt sich hinter dem geheimnisvollen Buch, das er von einem Antiquar geschenkt bekommt? Meinung: Die Autorin hat es geschafft, mich als Leser zu fesseln. Ihr Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen. Das Buch ist in mehrere Kapitel unterteilt. Die Zitate an den Kapitelanfängen lockern das Ganze ein bisschen auf und haben mir auch sehr gut gefallen. Die Recherche zu diesem Thema war sicher sehr aufwändig, aber dafür erfährt man auch einiges über die Homöopathie und erlangt ganz nebenbei auch noch geschichtliches Hintergrundwissen. Was die Autorin wunderbar in einem spannenden Roman vereint hat. Mit dem Protagonisten Tinor konnte ich regelrecht mitfühlen und leiden, da er in meinen Augen sehr detailliert beschrieben wurde. Es ist einem kaum möglich zu erahnen wo die Wirklichkeit aufhört und die Fiktion beginnt. Fazit: Kurz und knackig, aber absolut lesenswert und informativ. Dieses Buch kann ich jedem guten Gewissens weiterempfehlen.

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    Floh

    21. July 2014 um 11:36
  • Historischer Roman mit einem Sachbuch der Homöopathie

    Hahnemanns Erbe

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. July 2014 um 20:30

    Ich habe das Buch in Rahmen einer Autorenleserunde hier auf lovelybooks.de gewonnen und mich riesig gefreut, da ich mehr über das Thema Alternativmedizin erfahren wollte. Inhalt des Buches: In dem Buch geht es um Tinor MùMill, der schon nach der Geburt eigenwillig und anders war als seine Geschwister. Er ist immer krank und leidet an schweren Fieberkrämpfen oftmal mit Durchfall. Sein behandelnder Arzt gibt ihm Medikamente, die nicht wirken und er weiß sich bald keinen Rat mehr. Er verstirbt und Tinors Eltern haben kein Geld für die ärztliche Behandlung des schwerkranken Sohnes. Eines Tages begnet Tinor dem Mönch Umberto Ronca aus Rom, der sich um das Wohl und den gesundheilichen Zustand des Jungen große Sorgen macht. Er möchte Tinor in seinem Waisenhaus helfen und behandeln und seine Eltern lassen sich darauf ein, da das Verhältnis zu dem sonderbaren Jungen nie toll war. Dort gibt es einen 35 jährigen Homöopathen Dottore Sergio Focali aus Nepal, der dann endlich die Diagnose Malaria diagnostiziert und Tinor mit Homöopathischen Mitteln behandelt. Im Laufe der Zeit wird er immer gesünder und kann endlich eingeschult werden. Da entwickelt sich Tinor zum Genie und zu einem Hochbegabten der Klassen überspringt, studiert und zum jüngsten Arzt mit einer Auszeichnung seiner Zeit wird. Sein Wunsch nach der Homöophatie rückt nun immer näher. Meine Meinung zum Buch: Ein historischer Roman verbunden mit einem Sachbuch, habe ich zuvor noch nie gehört weder gelesen. Deshalb war ich auch total begeistert von dem Buch. Der Schreibstil hat mir super gefallen und ich bin sofort in das Buch reingekommen. Der Hauptprotagonist konnte die Geschichte der Homöopathie klasse rüber bringen und man konnte dem ganzen gut folgen, wobei ich die Figur Tinor nicht einschätzen konnte und er mir irgendwie seltsam und fanatisch rüber kam. Die Geschichte von Tinor ist sehr beeindruckend und bewegend zugleich. Er wurde als Kind von seiner Familie verstoßen und hat nie die Liebe bekommen, die man als Kind bekommt und wurde immer als Aussetziger oder Dummer behandelt. Das fande ich total traurig und konnte es nicht nachvollziehen, warum seine Familie so handelt. Trotzdem hat er sein Leben allein in die Hand genommen und alles erreicht, was er erreichen wollte, was ich total mutig und rührend fande. Das zeigt einem, das man unabhängig vom Status, von Liebe, vom Umfeld oder von Unterstützung alles schaffen und erreichen kann, wenn man es möchte. Eine sehr schöne Quintessenz. Der Einblick in die Homöopathie hat mir sehr gut gefallen und die Grundsätze und Unterschiede zur normalen Medizin aufgezeigt. Ich hätte gern noch mehr erfahren wollen und hatte manchmal Probleme alles zu verstehen, ohne Vorkenntnisse. Da bedarf es als Leser mehr Recherche um alles nachzuvollziehen, was in dem Buch beschrieben wird. Deshalb gebe ich nur 4 Sterne und auch aus dem Grund, weil mir manchmal nicht ersichtlich war ob es sich um Fiktion oder Realität handelt. Ansonsten ein gelungener Roman mit einer Mischung, die ich noch nicht kannte.

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  • Fesselnder Lebenslauf

    Hahnemanns Erbe

    aftersunblau

    15. July 2014 um 17:21

    Hahnemanns Erben erzählt uns den fiktiven Lebenslauf von Tinor MuMille der sich der Homöopathie verschrieben hat. Als Kind ist er ständig schwer krank und wird von seinen Eltern und Geschwistern abgelehnt, nur eine Schwester hält zu ihm. Kein Arzt kann ihm helfen bis er durch Zufall in ein kirchliches Waisenhaus kommt und von Dottore Focali, einem Homöopathen geheilt wird. Aus Dankbarkeit schwört Tinor einmal selbst Homöopath zu werden. Nach seinem sehr erfolgreichen Medizinstudium geht er nach New York um dort sein Versprechen einzulösen und an der Homeopathic University sein Studium der Homöopathie zu beginnen. Petra Neumayer hat es geschafft mich von der ersten Seite an das Buch zu fesseln. Die Geschichte um Timor ging mir sehr zu Herzen und gespannt habe ich seinen Lebenslauf verfolgt. Sein Leben ist so beschrieben das man es nicht für eine fiktive Geschichte hält. Ein weiterer Grund die Geschichte für real zu halten ist dass die Autorin es sehr gut verstanden hat Fiktion und Realität zu verbinden. Man erfährt einiges über den Beginn und die Grundlagen der Homöopathie und lernt deren Wirkungsweise zu verstehen. Obwohl mich das Buch sehr gefesselt hat ziehe ich ein Sternchen ab denn ich hätte gerne etwas mehr über Heilmittel erfahren, so war es eher eine spannende Erzählung um einen fiktiven Lebenslauf.

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  • Grundlagen der Homöopathie „im Plauderton“

    Hahnemanns Erbe

    DonnaVivi

    Mit Hahnemanns Erbe wagte Petra Neumayer einen Versuch, Fachwissen mit einer spannenden Geschichte zu kombinieren: Einerseits schrieb sie eine bewegende, fiktive Biografie, andererseits bettete sie ein Sachbuch in ihre Geschichte ein, das die Errungenschaften der Naturheilkunde überzeugend näher bringt. Somit vermittelt die Autorin wissenschaftliche Grundlagen in Romanform, um ein besseres Verständnis der homöopathischen Prinzipien zu ermöglichen. Der außergewöhnliche Lebensweg des Protagonisten, Tinor, umfasst herzergreifende Abschnitte aus Kindheit, Ausbildung, Beruf und Forschung bis zu seinem Lebensabend. Die fesselnde Geschichte lässt sich leicht lesen, Petra Neumayers Stil, die intelligenten und gut verständlichen Formulierungen sind sehr sympathisch. Obwohl die Emotionen in Grenzen gehalten werden, bekommt man Einblick in die Aussichtslosigkeit vieler Schicksale am Anfang des 20. Jahrhunderts. Ebenso bildhaft die Schilderung der Schwierigkeiten, eine neuartige, von der bisher akzeptierten Normalität abweichende Überzeugung durchzusetzen. Die Entwicklung ist jedoch hoffnungsvoll. Keine Bedenken: Die Reise ins Feinstoffliche wird keinem aufgezwungen, genauso wenig wird der Romanumfang den Leser überrumpeln. Die komprimierte homöopathische Wissenschaft erscheint im Laufe der Geschichte in annehmbaren Proportionen. Der zwanglose Lesespaß ist garantiert. Die rührende Geschichte überzeugt mit Einfallsreichtum und infiziert die Welt mit positiven Denkansätzen. Für alle, die Homöopathie bereits kennen oder die sie besser verstehen wollen.

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  • Hahnemanns Erbe

    Hahnemanns Erbe

    abetterway

    Inhalt: "Hahnemanns Erbe ist der weltweit erste Roman, der im Genre der Homöopathie spielt. In der Tradition von "Das Parfum" erzählt er die Geschichte eines Antihelden: Tinor MùMille – Genie und Fanatiker – verschrieb sein Leben, ähnlich wie der Begründer der Homöopathie, Samuel Hahnemann, dem Forschen und Heilen mit den feinstofflichen Potenzen. Geschickt in die Geschichte eingewoben und historisch exakt recherchiert, erfährt der Leser zugleich viel über die Geschichte der Homöopathie. In hohem Alter folgt der Homöopath dem Ruf als Dozent nach New York an die Homeopathic University. Hier erfüllt er seine Lebensaufgabe und vollbringt Undenkbares…. Die Autorin: Petra Neumayer arbeitet als freiberufliche Autorin und Medizinjournalistin. Im Bereich Ratgeber gelang ihr mit "Heilen mit Zahlen" 2013 der Durchbruch als Bestseller Autorin, ihre Bücher wurden bereits in acht Sprachen übersetzt. "Hahnemann’s Erbe" ist ihr zweiter Roman. In den USA und Großbritannien wurde er unter dem Titel "Hahnemann’s Legacy" veröffentlicht. " Meinung: Ich habe das Buch gra nicht mehr aus der Handl legen können, da die Geschichte für mich einfach so fesselnd war. Die Unterteilung der Kapitel finde ichs ehr gelungen und auch die einleitenden Zitate haben mir sehr gut gefallen. In der Geschichte geht es um das ganze Leben des Homöophaten Tinor MúMille welches sehr flüssig aber auch mit vielen Fakten und Information beschrieben ist. Sein Leben war nicht einfach, dennoch hat er nie aufgegeben und seine wahre Berufung gefunden. In dieser kurzen Geschichte wird einem vor allem die Frage "Was ist Homöophatie?" beantwortet und das auf eine einfache Weise. Da meine Mutter Naturheiltherapeutin ist und eigentlich Hauptsächlich mit Homöophatie arbeitet bin ich damit groß geworde und die schulmedizinische Versorgung habe ich so gut wie nie in Anspruch genommen. Klar wenn eine Operation nötig ist bin ich dankbar es sie gibt, aber ansonsten glaube ich das man lieber sich auf die Natur verlassen soll. Allerdings soll es jeder so halten wie er sich am wohlsten fühlt. Fazit: Diese kurze Geschichte  war wirklich spannend zu lesen und man erhält gleichzeitig die wichtigesten Informationen zu der Frage "Was ist Homöophatie?"

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  • Geschichte & Fiktion

    Hahnemanns Erbe

    suggar

    in einer kurzen Biografie bringt die Autorin Geschichte und Romanhandlung zusammen. Glaubwürdig wird die Entstehung, Entwicklung und der Fortschritt der Homöopathie anhand einer fiktiven Person erzählt und näher gebracht. Dies ist der Autorin auch gut gelungen. Das Buch las sich flüssig und war in seiner Handlung in sich schlüssig. Anhand des Klappentextes und des Buchtitels hätte ich allerdings mehr Bezug und Tiefgang auf die Homöopathie erwartet. Trotzdem durchaus zu empfehlen. Bitte mehr zu diesem Thema! :)

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  • Ein Leben für die Homöopathie

    Hahnemanns Erbe

    Saphir610

    Ein fiktiver, historischer Roman, über das Leben eines Mannes, für den Homöopathie das Leben bedeutet. Die Geschichte von Tinor MuMille, der in armen Verhältnissen aufwächst, die für ihn zudem noch voller Ablehnung und Lieblosigkeit sind. Er leidet dann noch unter einer Krankheit, bei der der normale Arzt nicht helfen kann. Durch einen glücklichen Zufall kommt Tinor in ein kirchliches Waisenhaus. Dort behandelt ihn ein homöopathischer Arzt, kann ihn heilen und zündet ihn ihm die Leidenschaft für die Homöopathie. Tinor stellt sich aber auch als Genie heraus, wird entsprechend gefördert und studiert Medizin, später geht er nach New York. Einzig Tinors Zeit in Amsterdam kommt für mein Empfinden etwas zu kurz. Leider endet sei-ne Zeit dort nicht so glorreich und er geht zurück in die USA. Die Geschichte von Tinor MuMille ist gut erzählt, sein Lebensweg gut dargestellt, auch wenn ein Bereich relativ kurz abgehandelt wird. Grundsätzlich ist die Geschichte stimmig und in ihrer Kürze ist alles Wichtige gut erwähnt, was den Hauptprotagonisten ausmacht. Auch die Grundsätze der Homöopathie werden dargestellt und jedem Kapitel ist ein Zitat über die Homöopathie voran gestellt. Ohne die Aussage, dass die Geschichte von Tinor MuMille fiktiv ist, hätte ich angenommen, seine Lebensgeschichte ist wirklich wahr. Das Buch lässt sich gut lesen und man spürt als Leser, wie gefesselt Tinor von dem Grundsatz der homöopathischen Lehre ist. "Non inutilis vixi", das hoffe ich auch.

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  • Homöopathie-Roman

    Hahnemanns Erbe

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. July 2014 um 13:03

    Der erste Roman, der die Homöopathie zum Thema hat, erzählt die Geschichte von Tinor MùMille, der als Kind von seiner schweren Krankheit durch den Homöopathen Dottore Focali geheilt wird und daraufhin der Muttergottes in der nahen Wallfahrtskirche schwört, dass er den Weg des Homöopathen eingehen wolle. Das Buch erzählt nun, wie Tinor gegen äußere Widerstände und mit viel Willenskraft und Fleiß zu einem angesehenen Homöopathen in New York wird... Wenn man nicht weiß, dass es sich um eine fiktive Figur handelt, würde man nicht darauf kommen, da die Lebensgeschichte Tinors sehr realistisch und überzeugend erzählt wird. Der Erzählstil ist angemessen, allerdings auch an einigen Stellen ziemlich altmodisch, besonders in seinen Formulierungen, die mich ziemlich irritierten, da sie mich eher an einen Roman aus dem Realismus des 19. Jahrhunderts erinnerten. Leider gibt es in der zweiten Hälfte des Buches eine Episode in Amsterdam, die nur in der Zusammenfassung erzählt wurde. Das finde ich richtig schade. Auch wenn diese Zeit für die Hauptfigur nicht so erfolgreich war wie die ausführlich erzählten, wäre gerade dieses Scheitern und Wiederaufrichten doch richtig interessant gewesen und gehört ja auch zu einem realistischen Leben. Für mich wurde die Lebensgeschichte dadurch irgendwie unvollständig. Insgesamt ein durchaus gelungener, unterhaltsamer und leicht zu lesender Roman, bei dem man eine Menge über Homöopathie und ihre Grundsätze lernt.

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  • Die milde Macht

    Hahnemanns Erbe

    Ginevra

    08. July 2014 um 19:05

    Resina, eine Kleinstadt am Vesuv, im Jahr 1921: in einer heißen Sommernacht wird der kleine Tinor MùMille geboren. Mit roten Haaren und einer schwächlichen Konstitution ausgestattet, hat er es nicht leicht: seine Mutter Concetta lehnt ihn zutiefst ab, sein trunksüchtiger Vater tyrannisiert die Familie, schlägt Tinor, vergewaltigt die Mutter und sogar die Töchter. Tinor zieht sich in seine eigene Welt zurück: die wundervolle Natur rund um den Golf von Neapel und die historischen Ausgrabungsorte werden zu seiner wahren Heimat. Eines Tages begegnet er dem ehrwürdigen Monsignore Ronca, der ihn aufgrund einer Vision unter seine Fittiche nimmt. Da Tinor an mysteriösen Fieberschüben leidet und der Dorfarzt nicht weiterhelfen konnte, holt Ronca den erfahrenen Homöopathen Focali, der Tinor mit wenigen geheimnisvollen „Kügelchen“ schnell und nachhaltig hilft. Rasch zeigt sich, dass der unscheinbare Tinor über eine Hochbegabung verfügt, mit der er Schule und Universität mit Bravour meistert. Doch sein einziges Interesse gilt nur einem Gebiet: der Homöopathie… Die Autorin Petra Neumayer beschäftigt sich seit Jahren in ihren Büchern mit Homöopathie („Medizin zum Aufmalen“; „Natürlich rauchfrei“ uvm.). In ihrem ersten Roman verwischt sie gekonnt die Grenzen zwischen Fiktion und Fakten. Neben der frei erfundenen, sehr lebensnah beschriebenen Figur des Tinor lernt der Leser einiges über die Geschichte und Wirkweise der Homöopathie, ohne belehrend zu wirken.  Besonders das Ende ist sehr originell und regt zum Nachdenken an! Ich wünsche mir noch einige „echte“ Biographien, von der Autorin verfasst. Für mich ein unterhaltsamer, berührender und interessanter Roman, den ich gerne weiterempfehle. 5 von 5 Sternen!

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  • Tinor MuMille und die Homöopathie

    Hahnemanns Erbe

    mabuerele

    08. July 2014 um 14:18

    Tinor wird als erster Sohn nach sieben Töchtern von der Italienerin Concetta MuMille im Jahre 1921 geboren. Er wird von seiner Mutter abgelehnt. Der gewalttätige Vater sieht in dem Kind den Sohn eines Fremden. Das Kind leidet unter ständigen Fieberschüben. Fünf Jahre später begegnet Tinor auf den Stufen der Wallfahrtskirche Monsignore Umberto Ronca aus Rom. Damit ändert sich sein Leben grundlegend. Die Autorin erzählt detailgenau und anschaulich das Leben des Tinor MuMille. Geheilt von einem Homöopathen kennt der Junge nur ein Ziel. Er möchte Homöopath werden. Dem ordnet er sein Leben und seine Entscheidungen unter. Aus seinen kleinen italienischen Ort findet er den Weg in die Welt. Immer aber werden ihn die Spuren seiner lieblosen Kindheit verfolgen. Da er nie erleben durfte, was Liebe bewirkt, fällt es ihm schwer, Liebe zu geben. Selbst den Kontakt mit anderen Menschen meidet er. Er selbst empfindet dies als Mangel und sucht ein Leben lang nach der Liebe. Dabei bedeutet es für ihn in erster Linie die Liebe zum Nächsten und hat nichts mit körperlicher Liebe zu tun. Sehr geschickt verknüpft die Autorin die Geschichte des Tino mit Fakten der Medizingeschichte. Im Mittelpunkt stehen logischerweise die Erkenntnisse und Ergebnisse von Hahnemann. Doch erste Spuren der Homöopathie  findet Tinor schon bei Paracelsius. Gleichzeitig versucht er, seine homöopathischen Kenntnisse philosophisch zu interpretieren. Er wagt sich dabei sogar an Aussagen der Bibel. Obwohl das Büchlein nur wenige Seiten umfasst, wird ein dritter Fakt ausführlich behandelt. Das sind die Grundlagen und die Vorgehensweisen in der Homöopathie. Besonders deutlich werden sie in Tinors letzten Selbstversuchen. Natürlich bleiben die Einstellungen von Zeitgenossen zu diesem neuen Zweig der Medizin nicht unerwähnt. Das Buch lässt sich zügig lesen. Der Schriftstil ist ansprechend. Dazu trägt bei, dass wissenschaftliche Fachbegriffe an Ort und Stelle erklärt werden und die Darlegungen allgemeinverständlich sind. Die Erzählung ist spannend geschrieben, setzt allerdings voraus, dass ich als Leser den wissenschaftlichen Themen aufgeschlossen gegenüber stehe. Das Cover wirkt edel. Dazu trägt der in hellen Braun gehaltene Untergrund mit dem hervorgehobenen Buch bei. Der Roman hat mir sehr gut gefallen. Er hat mir ein umfangreiches Wissen über homöopathische Grundlagen vermittelt. Die Lebensgeschichte Tinors zeigt, wozu Menschen fähig sind, die ihren Weg zielstrebig gehen.  

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