Petra Oelker

 3,9 Sterne bei 746 Bewertungen
Autorin von Tod am Zollhaus, Die zerbrochene Uhr und weiteren Büchern.
Autorenbild von Petra Oelker (©)

Lebenslauf von Petra Oelker

Petra Oelker ist deutsche Schriftstellerin und Autorin, 1947 geboren. Sie studierte Sozialpädagogik und Theologie, war dann medizinisch-technische Assisten, bevor sie zum Journalismus übertrat. Sie war Redakteurin bei verschiedenen Zeitschriften und Tageszeitungen. Bereits zu jener Zeit schrieb sie Kinder-, Sachbücher und Biographien. Ihr erster Roman 'Tod am Zollhaus', 1997 publiziert, mit der Hauptperson Rosina, ein historischer Roman, der in Hamburg spielt, wurde ein richtiger Erfolg, so dass sie von Oelker zu einer Serie ausgebaut wurden. Nebenbei entstehen weitere Romane. Oelker lebt heute in Hamburg.

Alle Bücher von Petra Oelker

Cover des Buches Tod am Zollhaus (ISBN: 9783644459410)

Tod am Zollhaus

 (70)
Erschienen am 01.09.2012
Cover des Buches Die zerbrochene Uhr (ISBN: 9783644445918)

Die zerbrochene Uhr

 (52)
Erschienen am 01.07.2011
Cover des Buches Der Sommer des Kometen (ISBN: 9783644459311)

Der Sommer des Kometen

 (49)
Erschienen am 01.09.2012
Cover des Buches Drei Wünsche (ISBN: 9783499257728)

Drei Wünsche

 (49)
Erschienen am 01.11.2012
Cover des Buches Die englische Episode (ISBN: 9783644406711)

Die englische Episode

 (45)
Erschienen am 05.10.2009
Cover des Buches Der Tote im Eiskeller (ISBN: 9783644406612)

Der Tote im Eiskeller

 (44)
Erschienen am 05.10.2009
Cover des Buches Lorettas letzter Vorhang (ISBN: 9783644406810)

Lorettas letzter Vorhang

 (41)
Erschienen am 05.10.2009
Cover des Buches Ein Garten mit Elbblick (ISBN: 9783499257452)

Ein Garten mit Elbblick

 (45)
Erschienen am 01.11.2012

Neue Rezensionen zu Petra Oelker

Cover des Buches Im schwarzen Wasser (ISBN: 9783499003301)
Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Im schwarzen Wasser" von Petra Oelker

Wie kommt der Tote in die Lohbrühe?
Bellis-Perennisvor 3 Monaten

Obwohl Autorin Petra Oelker ihre, im 18. Jh. in Hamburg angesiedelte Reihe mit der Komödiantin Rosina und dem Weddemeister Wagner nach zehn Bänden beendet hat, gibt es nach einer schöpferischen Pause nun doch noch eine Fortsetzung.  

Worum geht’s? 

Man schreibt das Jahr 1774 und in der Gerberei an der Kleinen Alster wird die Leiche eines jungen Mannes gefunden. Der Stadtphysikus stellt bald fest, dass der Mann nicht versehentlich in das Becken mit der Lohbrühe gestolpert ist.  

Lange ist unklar, wie und warum der junge Mann, der ein Mechanicus war und mit einer neuartigen Erfindung geprahlt hat, in die Gerberei gekommen ist.  

Doch bevor noch Licht ins Dunkel gebracht werden kann, verschwindet die städtische Leichenfrau. Hat sie etwas beobachtet oder erfahren, was sie für den Täter gefährlich macht? 

Meine Meinung: 

Ich kenne einige Bände dieser Reihe. Allen ist gemeinsam, dass sie eine detailreiche Schilderung des Alltags im 18. Jahrhundert in Hamburg bieten. Auch dieser hier ist keine Ausnahmen, oder doch? Die Krimihandlung tritt zu Gunsten der Beschreibung des historischen Hamburg stellenweise zur Gänze zurück.  

Wer hier einen echten Krimi erwartet hat, dürfte ziemlich enttäuscht sein. Denn der Weddemeister, so etwas wie ein Kriminalkommissar, nimmt seine Nachforschungen eher lustlos auf. Rosina, die in den Vorgängern tatkräftig an der Aufklärung diverser Verbrechen mitgewirkt hat, scheint ebenfalls die Lust am „Kriminalisieren“ verloren zu haben.  

Erst gegen Ende erfährt der Leser einiges - und das nur nebenbei - über die Hintergründe, die zum Mord an dem jungen Erfinder geführt haben.  

Die Angabe des Verlages „historischer Kriminalroman“ ist deswegen irreführend. Sehr gut gelungen fängt Petra Oelker die Stimmung im historischen Hamburg ein. Auf der einen Seite ist man innovativ, auf der anderen bleibt man lieber doch beim Althergebrachten. Geschickt sind Fakten und Fiktion miteinander verwoben. So dürfen wir dem Stadtphysikus bei Sektionen im Anatomischen Theater, die gegen Eintritt öffentlich sind, zusehen. Oder den im Eschenkrug ein Bier und im Café Jensen einen Mokka trinken.   

Die historischen Berufe wie der des Weddemeisters oder der Stadtleichenfrau sind gekonnt beschrieben. Irritiert hat mich, dass Palle, der hinkende Sohn der Stadtleichenfrau, lesen und schreiben kann, und quasi Protokoll führt . Mit diesen Fähigkeiten hätte er doch eine bessere Anstellung in einem Kontor haben können, oder? 

Fazit:

Fans von historischen Romanen werden dieses Buch gut finden, Krimiliebhaber weniger. Als Hamburg-Fan, der gerne Historisches liest, gebe ich hier 4 Sterne.

 

 

Kommentare: 2
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Cover des Buches Nebelmond und die seltsame Mitgift (ISBN: 9783499331817)
kassandra1010s avatar

Rezension zu "Nebelmond und die seltsame Mitgift" von Petra Oelker

Zwei Kurzgeschichten in einem Band.
kassandra1010vor 8 Monaten

Petra Oelker kennen wir als historische Krimiautorin, die uns mit Rosina, der ehemaligen Komödiantin zahlreiche Abenteuer im alten Hamburg bestreiten lässt.

 

David ist ziemlich mies drauf. Während all seine Freunde in den Osterferien in den Urlaub gefahren sind, muss er zuhause bleiben. Seine Mutter muss die Ferien leider durcharbeiten.

 

Das neue Computerspiel ist er schnell leid und so beschließt er, ohne Erlaubnis der Mutter, abends ein wenig durch das Hamburger Viertel zu streichen. Dort beobachtet er gleich in der ersten Nacht einen Mord.

 

Völlig aufgelöst macht er sich auf zur nächsten Polizeiwache, doch dort wird er nur belächelt und niemand glaubt ihm.

 

Als er glaubt, in den nächsten Tagen immer wieder beobachtet zu werden, geht er seinem Verdacht auf den Grund und gerät in tödliche Gefahr.

 

Die zweite Kurzgeschichte führt uns ins Jahr 1648 und in die dunklen tiefen Moore rund ums Alte Land.

 

Dort siecht ein reicher Bauer dahin und hinterlässt seiner Tochter den Hof mitsamt Mitgift. Die alte Magd spürt schon lange, dass hier irgendetwas nicht mit rechten Dingen zugeht und ist besorgt um Theda, die nun alleine als junge unverheiratete Frau die Verwaltung des Guts aufnimmt.

 

Theda ist bereits zur Heirat versprochen und so macht sich ihr zukünftiger Ehemann nach dem Trauerjahr auf, um sein neues Hab und Gut zu betrachten. Doch Theda hat sich in dem Trauerjahr zu einer erfolgreichen jungen Geschäftsfrau gemacht und versteht es Reichtum noch besser anzuhäufen als ihr verstorbener Vater.

 

Der zukünftige Ehemann ist dies natürlich ein Dorn im Auge. Er hat eigentlich ganz andere Absichten. Denn sein verstorbener Geschäftspartner hatte ein dunkles Geheimnis und das lockt natürlich auch ihn zu dem Gutshof tief versteckt in den Mooren.

 

Petra Oelker versteht es meisterlich, einen in den Bann zu ziehen. Ob spannende Krimis in der Gegenwart oder historische Geschichten in dunklen geheimnisvollen Mooren, man kann die Bücher nicht aus der Hand legen.

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Cover des Buches Drei Wünsche (ISBN: 9783499257728)
Schnuppes avatar

Rezension zu "Drei Wünsche" von Petra Oelker

Weihnachten 1773 in Hamburg
Schnuppevor einem Jahr

Hier werden drei ganz verschiedene Frauen vorgestellt, die alle auf ein Weihnachtswunder hoffen. 

Thelda ist arbeitslos, der Haushalt in dem sie gearbeitet hat ist, wurde aufgelöst wegen eines Umzugs. Die Aussicht eine Vernunftehe in Ostfriesland einzugehen, damit sie versorgt ist, gefällt ihr nicht. Die junge Elsa hat sich in einen Mann verliebt, der dem Vater nicht gefällt. Madam Augusta vermisst schmerzlich ihre alte Zofe und findet keinen adäquaten Ersatz. Die drei Frauen treffen im Hamburger Dom aufeinander. Alle hoffen auf ein Weihnachtswunder. 

Die Geschichte ist so geschrieben, das man sich in die Zeit von 1773 gut hineinversetzt fühlt. Das Ende ist etwas vorhersehbar, dennoch macht dieses kleine Weihnachtsbüchlein Spaß beim Lesen. Das liegt u.a. auch an den liebevollen Illustrationen im Buch. 

Im Anhang findet man noch eine kurze Information zu dem Hamburger Dom, der in der Geschichte vorkommt. 

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Gespräche aus der Community

Hallo, Ihr da draußen!

Diesmal bin ich mit meiner LovelyBooks-Leserunde ziemlich spät dran. Mein neuer Roman Das klare Sommerlicht des Nordens steht schon seit einigen Tagen in den Buchhandlungen zum Verkauf, die erste Lesung (mit schwerem Premierenfieber) ist absolviert .... Trotzdem wünsche ich mir viele Bewerbungen für eines der 20 Frei-Exemplare und Eure anregenden Rückmeldungen.

Das klare Sommerlicht des Nordens erzählt von einem Jahr der Entscheidungen im Leben zweier junger Frauen und ihrer Freunde und Familien in Hamburg anno 1906.

Sidonie Wartberger lebt frei von materiellen Sorgen in einer Villa an der Hamburger Außenalster. Als geliebte junge Ehefrau und Mitglied einer weltoffenen und kunstsinnigen jüdischen Familie kann sie sich die meisten ihrer Wünsche erfüllen. Der in diesen Jahren rapide wachsende Antisemitismus erreicht die Wartbergers (noch) nicht.

Nach einer Lebenskrise und der Begegnung mit einer vergnügten Clique von Malerinnen und Malern im idyllischen Alstertal erlebt die bisher schüchterne Sidonie ihre Welt plötzlich anders, sie fühlt sich eingezwängt wie in ein Korsett und träumt bald von einem freieren Leben als Malerin.

Die 19jährige Dora Lenau ist Näherin in einer schlichten Modemanufaktur. Sie lebt bei Verwandten am Rand des Hafenviertel in kümmerlichen Verhältnissen und träumt davon, ihre kreativen Ideen gegen alle Widerstände in einem eigenen Atelier für Avantgarde-Mode zu verwirklichen. Als sie im Zorn eine große Dummheit begeht, wird sie erpressbar (Vetter Theo entwickelt sich zu einem echt miesen Patron). Ihre Ziele scheinen endgültig unerreichbar.

Dora und Sidonie, zwei Frauen aus sehr verschiedenen Welten, begegnen sich schließlich in der Nähstube und im benachbarten Atelierzimmer unter dem Dach der Villa am Alsterufer; der Blick auf die Wünsche und Wege der jeweils anderen bringt bei beiden Frauen die Starre ihrer Gedanken in Bewegung, lässt bisher Unmögliches möglich erscheinen ...

Eine Leseprobe findet ihr unter dem Link:

http://www.rowohlt.de/fm/131/Oelker_Das_klare_Sommerlicht_des_Nordens.pdf

Nun geht es los: Bewerbt Euch! Dazu gilt es, eine Frage zu beantworten: Von welchem berühmten Anleger starten heute die Alsterdampfer zur Fahrt kreuz und quer über die Außenalster und in die romantischen Kanäle?

Das ist selbst für Fremdlinge in dieser schönen Stadt besonders in Zeiten des Internets ein leicht zu lösendes Rätsel. Oder?

Ach ja, die Bewerbungsfrist. Sie endet am 12. Juli um Mitternacht. Zur Geisterstunde - dingdong.

317 BeiträgeVerlosung beendet
S
Letzter Beitrag von  SLovesBooksvor 8 Jahren
Hallo, Ihr da draußen!

Wer hat Lust, mein neues Buch zu lesen? Zwanzig Freiexemplare werden hier verlost.

Eine Leseprobe findet Ihr unter diesem Link:  http://www.rowohlt.de/fm/131/Oelker_Ein_Garten_mit_Elbblick.pdf

Die Geschichte um die junge Henrietta Winfield ist im Hamburg des Jahres 1895 angesiedelt. Henrietta lebt seit vielen Jahren in Südwestengland, sie kommt zurück an die Elbe, um ihren plötzlich gestorbenen Vater zu beerdigen, Sophus Mommsen, und seinen Nachlass zu regeln. Sie ist seine einzige Erbin. Über ihre Mutter, die sie sehr früh verloren hat, ist sie mit der außerordentlich wohlhabenden Kaufmannsfamilie Grootmann verwandt, auch wenn der Kontakt stets dünn war, findet sie hier überaus bereitwillige Hilfe. Alle stehen ihr zur Seite, ob mit Freundlichkeit, Trost oder ganz konkreter juristischer Beratung in Sachen Erbe. Von dem ist allerdings nur noch wenig zu finden: Außer dem Haus mit Garten an der Elbe eine so überraschende wie umfangreiche Sammlung moderner Gemälde. Ihr Wert scheint kaum der Rede wert. Jedenfalls auf den ersten Blick. 
Und dann wird an einem Brunnen nahe der neuen Speicherstadt ein Toter gefunden, Opfer einer nächtlichen  Messerattacke. Bis die Polizei - der junge Kriminalkommissar Paul Ekhoff, einer der den Aufstieg von ganz unten ins Kleinbürgertum geschafft hat,  gehört auch zu den Hauptpersonen dieses Romans - herausfindet, dass der Tote Henriettas in Antwerpen vermuteter Ehemann Thomas Winfieldist, bleibt ihr eine kurze Frist, nur um ihren Vater zu trauern. Und zu erkennen, dass sie den alten Mann an der Elbe nicht wirklich gekannt hat. 
Und Thomas? Warum war er so heimlich in Hamburg? Was hat er mitten in der Nacht am Hafen gemacht? Was ist aus dem Vermögen ihres Vaters geworden? Wer steckte hinter seiner neuen Vorliebe für diese seltsame moderne Malerei? Und was haben einige Mitglieder der Damenmalschule bei der Alster mit alledem zu tun? 
Nicht zuletzt - wie kann Henriettas Zukunft jetzt noch aussehen? Natürlich muss Henrietta sich selber auf den Weg machen, um die Rätsel zu lösen.

Seid Ihr neugierig geworden? Hoffentlich. 

Wer eines der Freiexemplare ergattern möchte, muss allerdings eine kleine Aufgabe erfüllen - ein Rätsel lösen. Na gut, Rätsel ist hier wohl der falsche Ausdruck. Sagen wir besser:  Eine Reiseführer-Frage beantworten

Was findet ihr besonders spannend an Hamburg?


Ein kleiner Nachsatz: Ich bin zum ersten Mal mit einem Buch in der Leserunde von LovelyBooks - und sehr gespannt, was nun passiert.

Einsendeschluss ist Dienstag, der 6. November 2012.

Herzliche Grüße an alle Leseratten
Petra Oelker
183 Beiträge
mecedoras avatar
Letzter Beitrag von  mecedoravor 10 Jahren
Und auch von mir nun meine Rezension: http://www.lovelybooks.de/autor/Petra-Oelker/Ein-Garten-mit-Elbblick-993787733-w/rezension-1014157029/ Auch bei amazon zu finden. Herzlichen Dank für das Buch, mir hat es ausgesprochen gut gefallen!
Hallo, ich habe gerade mit dem Buch "Der Tote im Eiskeller" von Petra Oelker angefangen und vorne im Buch entdeckt, dass das wohl eine historische Krimireihe sein soll. Meine Frage nun: Muss ich die Reihenfolge beachten oder ist das "wurscht" ?
3 Beiträge
G
Letzter Beitrag von  grbblvor 12 Jahren
ist egal, lassen sich auch einzeln lesen, nur die beziehungen einiger hauptpersonen zueinander verändern sich im laufe der zeit.
Zum Thema

Zusätzliche Informationen

Petra Oelker im Netz:

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von 105 Lesern aktuell gelesen

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