Petra Oelker

 3.9 Sterne bei 707 Bewertungen
Autorin von Tod am Zollhaus, Die zerbrochene Uhr und weiteren Büchern.
Autorenbild von Petra Oelker (©)

Lebenslauf von Petra Oelker

Petra Oelker ist deutsche Schriftstellerin und Autorin, 1947 geboren. Sie studierte Sozialpädagogik und Theologie, war dann medizinisch-technische Assisten, bevor sie zum Journalismus übertrat. Sie war Redakteurin bei verschiedenen Zeitschriften und Tageszeitungen. Bereits zu jener Zeit schrieb sie Kinder-, Sachbücher und Biographien. Ihr erster Roman 'Tod am Zollhaus', 1997 publiziert, mit der Hauptperson Rosina, ein historischer Roman, der in Hamburg spielt, wurde ein richtiger Erfolg, so dass sie von Oelker zu einer Serie ausgebaut wurden. Nebenbei entstehen weitere Romane. Oelker lebt heute in Hamburg.

Alle Bücher von Petra Oelker

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Cover des Buches Tod am Zollhaus9783644459410

Tod am Zollhaus

 (69)
Erschienen am 01.09.2012
Cover des Buches Die zerbrochene Uhr9783644445918

Die zerbrochene Uhr

 (52)
Erschienen am 01.07.2011
Cover des Buches Der Sommer des Kometen9783644459311

Der Sommer des Kometen

 (49)
Erschienen am 01.09.2012
Cover des Buches Drei Wünsche9783499257728

Drei Wünsche

 (45)
Erschienen am 01.11.2012
Cover des Buches Die englische Episode9783644406711

Die englische Episode

 (44)
Erschienen am 05.10.2009
Cover des Buches Lorettas letzter Vorhang9783644406810

Lorettas letzter Vorhang

 (41)
Erschienen am 05.10.2009
Cover des Buches Der Tote im Eiskeller9783499243769

Der Tote im Eiskeller

 (43)
Erschienen am 01.11.2006
Cover des Buches Ein Garten mit Elbblick9783499257452

Ein Garten mit Elbblick

 (41)
Erschienen am 01.11.2012

Neue Rezensionen zu Petra Oelker

Neu

Rezension zu "Die Brücke zwischen den Welten" von Petra Oelker

Eine Reise zum Bosporus
friederickesblogvor 4 Monaten

Das Cover

Das Cover zeigt das alte Konstantinopel. Zusammen mit dem Klappentext und dem Titel hat mich da Buch sehr angesprochen. 


Die Geschichte

Konstantinopel 1906: Ludwig Brehm soll in einem Handelshaus am Bosporus alles über Orientteppiche lernen. Doch er hat keine Lust und überredet Hans Körner seine Rolle und seinen Namen zu übernehmen. Dieser lernt das Umfeld des Teppichhändlers und die etwas luxuriöse Lebensweise der Familie kennen. Er ist fasziniert von der zarten Engländerin Edie, die ihm die Stadt zeigt, auch die schöne Milena aus Paris hat es ihm angetan. Damit er nicht auffliegt, macht er sich Notizen, verstrickt sich aber immer mehr. Und dann kommt auch noch Besuch aus Hamburg. Ist das Lügengerüst aufrechtzuerhalten?



Meine Meinung

Ich finde, die am Beginn des Buches eingefügte Beschreibung über den Orient sehr hilfreich. Die Figuren sind sehr gut ausgearbeitet und authentisch. Besonders Hans Körner, der als Ludwig Brehm sein unglücklich verlaufendes Leben vielleicht umkehren kann? Die Autorin schreibt in einer leicht verständlichen Sprache. Die Schauplätze sind wunderbar beschrieben und die Zeitgeschichte ist sehr gut eingearbeitet und recherchiert. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven, von Protagonisten deren Leben miteinander verwoben ist erzählt, sodass eigentlich der Spannungsbogen durchgängig hätte hoch sein können. Ich fand allerdings, dass die Erzählung dennoch etwas zu langatmig war, denn sie hat mich immer wieder dazu gebracht, das Buch zeitweilig aus der Hand zu legen. Da lag meines Erachtens daran, dass die Autorin des Öfteren etwas abschweifte und dadurch den Spannungsbogen abgebrochen hat, um ihn danach wiederaufzubauen. Dennoch habe ich eine völlig andere Zeit und eine völlig andere Welt kennengelernt und fühlte mich insgesamt gut unterhalten. Das Buch bekommt eine Leseempfehlung.


Heidelinde von friederickes bücherblog

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Rezension zu "Die englische Episode" von Petra Oelker

Ein Krimi? Eher ein historischer Roman!
gabelingebervor 9 Monaten

Das Buch lässt sich zunächst gut an: Atmosphärisch ist es dicht geschrieben, die historischen Fakten sind elegant in die Geschichte verwoben.

Es zeichnet sich schnell ab, dass "Die englische Episode" mehr historischer Roman als Krimi ist und somit eher für Liebhaber des ersten Genres zu empfehlen wäre. Die kommen dank einer Fülle historischer Details auf ihre Kosten.
Doch dann beginnt der Roman leider, sich wie Kaugummi in die Länge zu ziehen. Die Handlung kommt zum Stillstand, die zuvor detailreiche Beschreibung geht immer wieder in nutz- und ziellose Geschwätzigkeit über, man wird das Gefühl nicht los, der Roman sei mittels unnötiger Details künstlich getreckt worden.
Die Figuren entwickeln sich nach dem Beginn kaum weiter, sie bleiben im Schablonenhaften stecken.
Und die Krimihandlung kommt lange nicht vom Fleck; ständig tauchen weitere eifrig konversierende Figuren auf, geschehen neue Ereignisse, die man schwer miteinander in Verbindung bringen kann; die Übersicht droht darob flöten zu gehen, man weiss lange gar nicht, wer eigentlich im Zentrum des Romans steht, welche Ereignisse wichtig sind. Kurz: Der Fokus des Romans kommt mit zunehmender Länge abhanden; natürlich fügt sich am Ende alles zusammen, aber bis es soweit ist, braucht es etwas gar viel Geduld.
Von der sprachlichen Seite gibt es da keine Entschädigung: Der Text ist eher spröde und schnörkellos.

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Rezension zu "Die Brücke zwischen den Welten" von Petra Oelker

Wieder überzeugend !
Vorleser2vor einem Jahr

Petra Oelker schreibt von interessanten, aber zum Teil den Konventionen verhafteten Männern und von starken mutigen Frauen. So auch in ihrem neusten Buch, was 1906 in Konstantinopel spielt. Noch leben hier viele Nationen friedlich zusammen, wenn auch die unterschiedlichen Interessen oftmals aufeinandertreffen. Petra Oelker zeigt dies spannend und doch unaufgeregt, wie in einer Momentaufnahme, an dem Geschick des Handelshauses Ihmsen & Witt und den mit ihnen Verbundenen ... mehr dazu bei www.dievorleser.blogspot.de



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Gespräche aus der Community

Neu
Cover des Buches Das klare Sommerlicht des Nordensundefined

Hallo, Ihr da draußen!

Diesmal bin ich mit meiner LovelyBooks-Leserunde ziemlich spät dran. Mein neuer Roman Das klare Sommerlicht des Nordens steht schon seit einigen Tagen in den Buchhandlungen zum Verkauf, die erste Lesung (mit schwerem Premierenfieber) ist absolviert .... Trotzdem wünsche ich mir viele Bewerbungen für eines der 20 Frei-Exemplare und Eure anregenden Rückmeldungen.

Das klare Sommerlicht des Nordens erzählt von einem Jahr der Entscheidungen im Leben zweier junger Frauen und ihrer Freunde und Familien in Hamburg anno 1906.

Sidonie Wartberger lebt frei von materiellen Sorgen in einer Villa an der Hamburger Außenalster. Als geliebte junge Ehefrau und Mitglied einer weltoffenen und kunstsinnigen jüdischen Familie kann sie sich die meisten ihrer Wünsche erfüllen. Der in diesen Jahren rapide wachsende Antisemitismus erreicht die Wartbergers (noch) nicht.

Nach einer Lebenskrise und der Begegnung mit einer vergnügten Clique von Malerinnen und Malern im idyllischen Alstertal erlebt die bisher schüchterne Sidonie ihre Welt plötzlich anders, sie fühlt sich eingezwängt wie in ein Korsett und träumt bald von einem freieren Leben als Malerin.

Die 19jährige Dora Lenau ist Näherin in einer schlichten Modemanufaktur. Sie lebt bei Verwandten am Rand des Hafenviertel in kümmerlichen Verhältnissen und träumt davon, ihre kreativen Ideen gegen alle Widerstände in einem eigenen Atelier für Avantgarde-Mode zu verwirklichen. Als sie im Zorn eine große Dummheit begeht, wird sie erpressbar (Vetter Theo entwickelt sich zu einem echt miesen Patron). Ihre Ziele scheinen endgültig unerreichbar.

Dora und Sidonie, zwei Frauen aus sehr verschiedenen Welten, begegnen sich schließlich in der Nähstube und im benachbarten Atelierzimmer unter dem Dach der Villa am Alsterufer; der Blick auf die Wünsche und Wege der jeweils anderen bringt bei beiden Frauen die Starre ihrer Gedanken in Bewegung, lässt bisher Unmögliches möglich erscheinen ...

Eine Leseprobe findet ihr unter dem Link:

http://www.rowohlt.de/fm/131/Oelker_Das_klare_Sommerlicht_des_Nordens.pdf

Nun geht es los: Bewerbt Euch! Dazu gilt es, eine Frage zu beantworten: Von welchem berühmten Anleger starten heute die Alsterdampfer zur Fahrt kreuz und quer über die Außenalster und in die romantischen Kanäle?

Das ist selbst für Fremdlinge in dieser schönen Stadt besonders in Zeiten des Internets ein leicht zu lösendes Rätsel. Oder?

Ach ja, die Bewerbungsfrist. Sie endet am 12. Juli um Mitternacht. Zur Geisterstunde - dingdong.

323 BeiträgeVerlosung beendet
S
Letzter Beitrag von  SLovesBooksvor 6 Jahren
Cover des Buches Ein Garten mit Elbblickundefined
Hallo, Ihr da draußen!

Wer hat Lust, mein neues Buch zu lesen? Zwanzig Freiexemplare werden hier verlost.

Eine Leseprobe findet Ihr unter diesem Link:  http://www.rowohlt.de/fm/131/Oelker_Ein_Garten_mit_Elbblick.pdf

Die Geschichte um die junge Henrietta Winfield ist im Hamburg des Jahres 1895 angesiedelt. Henrietta lebt seit vielen Jahren in Südwestengland, sie kommt zurück an die Elbe, um ihren plötzlich gestorbenen Vater zu beerdigen, Sophus Mommsen, und seinen Nachlass zu regeln. Sie ist seine einzige Erbin. Über ihre Mutter, die sie sehr früh verloren hat, ist sie mit der außerordentlich wohlhabenden Kaufmannsfamilie Grootmann verwandt, auch wenn der Kontakt stets dünn war, findet sie hier überaus bereitwillige Hilfe. Alle stehen ihr zur Seite, ob mit Freundlichkeit, Trost oder ganz konkreter juristischer Beratung in Sachen Erbe. Von dem ist allerdings nur noch wenig zu finden: Außer dem Haus mit Garten an der Elbe eine so überraschende wie umfangreiche Sammlung moderner Gemälde. Ihr Wert scheint kaum der Rede wert. Jedenfalls auf den ersten Blick. 
Und dann wird an einem Brunnen nahe der neuen Speicherstadt ein Toter gefunden, Opfer einer nächtlichen  Messerattacke. Bis die Polizei - der junge Kriminalkommissar Paul Ekhoff, einer der den Aufstieg von ganz unten ins Kleinbürgertum geschafft hat,  gehört auch zu den Hauptpersonen dieses Romans - herausfindet, dass der Tote Henriettas in Antwerpen vermuteter Ehemann Thomas Winfieldist, bleibt ihr eine kurze Frist, nur um ihren Vater zu trauern. Und zu erkennen, dass sie den alten Mann an der Elbe nicht wirklich gekannt hat. 
Und Thomas? Warum war er so heimlich in Hamburg? Was hat er mitten in der Nacht am Hafen gemacht? Was ist aus dem Vermögen ihres Vaters geworden? Wer steckte hinter seiner neuen Vorliebe für diese seltsame moderne Malerei? Und was haben einige Mitglieder der Damenmalschule bei der Alster mit alledem zu tun? 
Nicht zuletzt - wie kann Henriettas Zukunft jetzt noch aussehen? Natürlich muss Henrietta sich selber auf den Weg machen, um die Rätsel zu lösen.

Seid Ihr neugierig geworden? Hoffentlich. 

Wer eines der Freiexemplare ergattern möchte, muss allerdings eine kleine Aufgabe erfüllen - ein Rätsel lösen. Na gut, Rätsel ist hier wohl der falsche Ausdruck. Sagen wir besser:  Eine Reiseführer-Frage beantworten

Was findet ihr besonders spannend an Hamburg?


Ein kleiner Nachsatz: Ich bin zum ersten Mal mit einem Buch in der Leserunde von LovelyBooks - und sehr gespannt, was nun passiert.

Einsendeschluss ist Dienstag, der 6. November 2012.

Herzliche Grüße an alle Leseratten
Petra Oelker
193 Beiträge
Letzter Beitrag von  mecedoravor 7 Jahren
Und auch von mir nun meine Rezension: http://www.lovelybooks.de/autor/Petra-Oelker/Ein-Garten-mit-Elbblick-993787733-w/rezension-1014157029/ Auch bei amazon zu finden. Herzlichen Dank für das Buch, mir hat es ausgesprochen gut gefallen!
L
Ich und eine Freundin haben die Angewohnheit, uns gegenseitig Bücher zum Geburtstag zu schenken. Letztes Jahr gab ich ihr den Roman "die zerbrochene Uhr" von Petra Oelker. Sie war ganz begeistert, vorallem weil wir beide Haburgerinnen sind und der Roman ein HamburgKrimi ist. Ich würde ihr dieses Jahr also wieder einen Roman über diese Stadt schenken. Wer kennt welche??
1 Beiträge
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