Petra Oelker

 3.9 Sterne bei 683 Bewertungen
Autorin von Tod am Zollhaus, Die zerbrochene Uhr und weiteren Büchern.
Petra Oelker

Lebenslauf von Petra Oelker

Petra Oelker ist deutsche Schriftstellerin und Autorin, 1947 geboren. Sie studierte Sozialpädagogik und Theologie, war dann medizinisch-technische Assisten, bevor sie zum Journalismus übertrat. Sie war Redakteurin bei verschiedenen Zeitschriften und Tageszeitungen. Bereits zu jener Zeit schrieb sie Kinder-, Sachbücher und Biographien. Ihr erster Roman 'Tod am Zollhaus', 1997 publiziert, mit der Hauptperson Rosina, ein historischer Roman, der in Hamburg spielt, wurde ein richtiger Erfolg, so dass sie von Oelker zu einer Serie ausgebaut wurden. Nebenbei entstehen weitere Romane. Oelker lebt heute in Hamburg.

Neue Bücher

Die Brücke zwischen den Welten

 (6)
Neu erschienen am 23.10.2018 als Hardcover bei ROWOHLT Wunderlich.

Alle Bücher von Petra Oelker

Sortieren:
Buchformat:
Tod am Zollhaus

Tod am Zollhaus

 (67)
Erschienen am 01.08.1997
Die zerbrochene Uhr

Die zerbrochene Uhr

 (52)
Erschienen am 01.11.1999
Der Sommer des Kometen

Der Sommer des Kometen

 (44)
Erschienen am 06.09.2010
Die englische Episode

Die englische Episode

 (42)
Erschienen am 01.03.2003
Der Tote im Eiskeller

Der Tote im Eiskeller

 (42)
Erschienen am 01.11.2006
Lorettas letzter Vorhang

Lorettas letzter Vorhang

 (40)
Erschienen am 02.11.1998
Drei Wünsche

Drei Wünsche

 (38)
Erschienen am 01.11.2012
Ein Garten mit Elbblick

Ein Garten mit Elbblick

 (40)
Erschienen am 01.11.2012

Neue Rezensionen zu Petra Oelker

Neu
tigerbeas avatar

Rezension zu "Die Brücke zwischen den Welten" von Petra Oelker

Empfehlenswert
tigerbeavor 7 Stunden

Konstantinopel im Jahre 1906. Der Hamburger Ludwig Brehm will dort im Handelshaus Ihmsen & Witt sein Wissen in Sachen Orientteppich aufbessern. Zusammen mit Edie Witt, der Frau des Inhabers und Milena Bonnard lernt er den Orient kennen und lieben. Und nicht nur den Orient - auch Edie. Doch dann kündigt sich Besuch aus Hamburg an und Ludwigs Welt gerät ins Wanken. Denn er verbirgt ein Geheimnis...

Dieses Buch besticht schon durch seine bildhaften Beschreibungen des alten Konstantinopel. Man sieht das rege Treiben und hört die Geräuschkulisse des Orients förmlich. Petra Oelker schafft es durch ihren Erzählstil den Leser mitten in das Geschehen zu versetzen. Dies ist einfach faszinierend. Sie schreibt sehr detailreich und ausführlich, was mir persönlich gut gefällt. Dadurch entsteht bei mir quasi ein Film, der während des Lesens abläuft. Gerade bei historischen Romanen, noch dazu aus einer eher unbekannten Region, finde ich es wichtig, eine genaue Vorstellung vermittelt zu bekommen. Die Charaktere sind gut dargestellt und beginnen zu Leben. Man bekommt ein Gefühl für sie und gerade bei Ludwig zittert man mit, ob er mit seiner Geschichte Glück hat oder auffliegt und blamiert ist. 

Sehr positiv ist das Glossar am Ende des Buches. Somit kann man auch die Fremdwörter verstehen und verliert nicht den roten Faden der Geschichte durch eventuelles Unverständnis. Auch die Karten sind sehr hilfreich für die Vorstellungskraft in Bezug auf die Örtlichkeiten.

Von mir bekommt das Buch eine absolute Empfehlung!

Kommentieren0
0
Teilen
nirak03s avatar

Rezension zu "Die Brücke zwischen den Welten" von Petra Oelker

Die Brücke zwischen den Welten
nirak03vor einem Tag

Konstantinopel 1906. Ludwig Brehm reist voller Erwartungen in diese Stadt, die ihm so viel zu versprechen scheint. Er erlebt eine, für ihn, völlig neue Welt. Im Handelshaus von Ihmsen und Witt findet er eine neue Heimat. Hier lernt er alles über Orientteppiche, über ihre Beschaffenheit und über ihren Verkauf. Aber auch die Frauen finden seine Aufmerksamkeit. Mit Edie und Melina durchstreift er diesen fremden Ort.


„Die Brücke zwischen den Welten“ ist mein erster Roman, den ich von Petra Oelker gelesen habe, leider musste ich feststellen, dass dieses Buch so gar nicht meinen Erwartungen entsprach. Die Autorin verliert sich in langatmigen Beschreibungen der Umgebung, der Stadt und der Gefühle ihrer Protagonisten.


Mir war die Geschichte zu nichtssagend. Ich habe mich mehr oder weniger durch dieses Buch gequält. Ich konnte keinerlei Verbindung, zu den Charakteren aufbauen. Ludwig Brehm hat mich überhaupt nicht angesprochen und blieb für mich blass und unscheinbar. Dabei hatte ich mich auf eine spannende Verwicklungsgeschichte gefreut. Auch die anderen Charaktere mit ihren Hintergrundgeschichten überzeugten nicht wirklich. Fast hatte ich das Gefühl, mehrere Handlungen gleichzeitig zu lesen. Da war Ludwig, der alles daran setzt, damit niemand merkt, wer er wirklich ist. Leider ist er zu sehr mit seinen Gedanken beschäftigt, um sich wirklich auf den Orient einzulassen. Dann sind da die Frauen der Familie Ihmsen, auch sie waren für mich nicht wirklich greifbar. Alles, was wohl Spannung erzeugen sollte, ist an mir vorbeigegangen und hat mich etwas ratlos zurückgelassen.


Der Erzählstil ist eigentlich flüssig zu lesen, aber durch die vielen langen Sätze dann auch sehr anstrengend und tragen nicht gerade zum Verständnis bei. Ein Nachwort gibt es hier zwar nicht, dafür aber ein Glossar der fremden Begriffe und ein Personenregister. Das Glossar ist sicher hilfreich, das Personenregister eher überschaubar.


„Die Brücke zwischen den Welten“ konnte mich nicht überzeugen. Für mich war es die falsche Geschichte zur falschen Zeit. Weder stellte sich bei mir Kopfkino ein, noch fühlte ich mich einigermaßen gut unterhalten. Ich war nur froh, als ich die letzte Seite gelesen hatte. Wobei der historische Aspekt und die politischen Ereignisse gut eingearbeitet waren. Weshalb es von mir auch 2 Sterne, statt nur 1 Stern gibt.


Kommentieren0
11
Teilen
Erdhaftigs avatar

Rezension zu "Die Brücke zwischen den Welten" von Petra Oelker

Die Brücke zwischen den Welten
Erdhaftigvor 3 Tagen

Ein eher untypischer Roman von Petra Oelker, der eher an eine Reiseerzählung erinnert.  Die  Autorin recherchierte gut im Milieu der Teppichhändler  und der unterschiedlichen gesellschaftlichen Strukturen in Konstantinopel Anfang des 19. Jahrhunderts. Damals lebten Angehöriger aller Religionen friedlich in den beiden Städten – Stambul und Konstantinopel – am Goldenen Horn. Angehörige verschiedener Völker mischten sich untereinander ebenso wie jede gesellschaftliche Schicht ihre Besonderheiten mitbrachte. Oelker beschreibt das Leben einer Kaufmannsfamilie aus der Sicht eines Grünschnabels. Wohl bewandert in der Kunst Teppiche zu verkaufen und begierig mehr über ihre Herstellungsarten und Herkünfte zu erfahren, allerdings unsicher in der Welt der Mittelschicht. Spannend ist die Geschichte nur bedingt. Vielmehr ist sie interessant verfasst mit einigen Höhepunkten und streift auch politische Themen. Öelker versuchte ein Bild der Zeit um 1906 – 1920 zu zeigen und schaffte einen lesenswerten Roman für alle, die Lust haben zwischen die Zeilen zu blicken und sich in eine fremde, frühere Welt entführen zu lassen.

Kommentieren0
0
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
PetraOelkers avatar

Hallo, Ihr da draußen!

Diesmal bin ich mit meiner LovelyBooks-Leserunde ziemlich spät dran. Mein neuer Roman Das klare Sommerlicht des Nordens steht schon seit einigen Tagen in den Buchhandlungen zum Verkauf, die erste Lesung (mit schwerem Premierenfieber) ist absolviert .... Trotzdem wünsche ich mir viele Bewerbungen für eines der 20 Frei-Exemplare und Eure anregenden Rückmeldungen.

Das klare Sommerlicht des Nordens erzählt von einem Jahr der Entscheidungen im Leben zweier junger Frauen und ihrer Freunde und Familien in Hamburg anno 1906.

Sidonie Wartberger lebt frei von materiellen Sorgen in einer Villa an der Hamburger Außenalster. Als geliebte junge Ehefrau und Mitglied einer weltoffenen und kunstsinnigen jüdischen Familie kann sie sich die meisten ihrer Wünsche erfüllen. Der in diesen Jahren rapide wachsende Antisemitismus erreicht die Wartbergers (noch) nicht.

Nach einer Lebenskrise und der Begegnung mit einer vergnügten Clique von Malerinnen und Malern im idyllischen Alstertal erlebt die bisher schüchterne Sidonie ihre Welt plötzlich anders, sie fühlt sich eingezwängt wie in ein Korsett und träumt bald von einem freieren Leben als Malerin.

Die 19jährige Dora Lenau ist Näherin in einer schlichten Modemanufaktur. Sie lebt bei Verwandten am Rand des Hafenviertel in kümmerlichen Verhältnissen und träumt davon, ihre kreativen Ideen gegen alle Widerstände in einem eigenen Atelier für Avantgarde-Mode zu verwirklichen. Als sie im Zorn eine große Dummheit begeht, wird sie erpressbar (Vetter Theo entwickelt sich zu einem echt miesen Patron). Ihre Ziele scheinen endgültig unerreichbar.

Dora und Sidonie, zwei Frauen aus sehr verschiedenen Welten, begegnen sich schließlich in der Nähstube und im benachbarten Atelierzimmer unter dem Dach der Villa am Alsterufer; der Blick auf die Wünsche und Wege der jeweils anderen bringt bei beiden Frauen die Starre ihrer Gedanken in Bewegung, lässt bisher Unmögliches möglich erscheinen ...

Eine Leseprobe findet ihr unter dem Link:

http://www.rowohlt.de/fm/131/Oelker_Das_klare_Sommerlicht_des_Nordens.pdf

Nun geht es los: Bewerbt Euch! Dazu gilt es, eine Frage zu beantworten: Von welchem berühmten Anleger starten heute die Alsterdampfer zur Fahrt kreuz und quer über die Außenalster und in die romantischen Kanäle?

Das ist selbst für Fremdlinge in dieser schönen Stadt besonders in Zeiten des Internets ein leicht zu lösendes Rätsel. Oder?

Ach ja, die Bewerbungsfrist. Sie endet am 12. Juli um Mitternacht. Zur Geisterstunde - dingdong.

S
Letzter Beitrag von  SLovesBooksvor 4 Jahren
Zur Leserunde
PetraOelkers avatar
Hallo, Ihr da draußen!

Wer hat Lust, mein neues Buch zu lesen? Zwanzig Freiexemplare werden hier verlost.

Eine Leseprobe findet Ihr unter diesem Link:  http://www.rowohlt.de/fm/131/Oelker_Ein_Garten_mit_Elbblick.pdf

Die Geschichte um die junge Henrietta Winfield ist im Hamburg des Jahres 1895 angesiedelt. Henrietta lebt seit vielen Jahren in Südwestengland, sie kommt zurück an die Elbe, um ihren plötzlich gestorbenen Vater zu beerdigen, Sophus Mommsen, und seinen Nachlass zu regeln. Sie ist seine einzige Erbin. Über ihre Mutter, die sie sehr früh verloren hat, ist sie mit der außerordentlich wohlhabenden Kaufmannsfamilie Grootmann verwandt, auch wenn der Kontakt stets dünn war, findet sie hier überaus bereitwillige Hilfe. Alle stehen ihr zur Seite, ob mit Freundlichkeit, Trost oder ganz konkreter juristischer Beratung in Sachen Erbe. Von dem ist allerdings nur noch wenig zu finden: Außer dem Haus mit Garten an der Elbe eine so überraschende wie umfangreiche Sammlung moderner Gemälde. Ihr Wert scheint kaum der Rede wert. Jedenfalls auf den ersten Blick. 
Und dann wird an einem Brunnen nahe der neuen Speicherstadt ein Toter gefunden, Opfer einer nächtlichen  Messerattacke. Bis die Polizei - der junge Kriminalkommissar Paul Ekhoff, einer der den Aufstieg von ganz unten ins Kleinbürgertum geschafft hat,  gehört auch zu den Hauptpersonen dieses Romans - herausfindet, dass der Tote Henriettas in Antwerpen vermuteter Ehemann Thomas Winfieldist, bleibt ihr eine kurze Frist, nur um ihren Vater zu trauern. Und zu erkennen, dass sie den alten Mann an der Elbe nicht wirklich gekannt hat. 
Und Thomas? Warum war er so heimlich in Hamburg? Was hat er mitten in der Nacht am Hafen gemacht? Was ist aus dem Vermögen ihres Vaters geworden? Wer steckte hinter seiner neuen Vorliebe für diese seltsame moderne Malerei? Und was haben einige Mitglieder der Damenmalschule bei der Alster mit alledem zu tun? 
Nicht zuletzt - wie kann Henriettas Zukunft jetzt noch aussehen? Natürlich muss Henrietta sich selber auf den Weg machen, um die Rätsel zu lösen.

Seid Ihr neugierig geworden? Hoffentlich. 

Wer eines der Freiexemplare ergattern möchte, muss allerdings eine kleine Aufgabe erfüllen - ein Rätsel lösen. Na gut, Rätsel ist hier wohl der falsche Ausdruck. Sagen wir besser:  Eine Reiseführer-Frage beantworten

Was findet ihr besonders spannend an Hamburg?


Ein kleiner Nachsatz: Ich bin zum ersten Mal mit einem Buch in der Leserunde von LovelyBooks - und sehr gespannt, was nun passiert.

Einsendeschluss ist Dienstag, der 6. November 2012.

Herzliche Grüße an alle Leseratten
Petra Oelker
mecedoras avatar
Letzter Beitrag von  mecedoravor 6 Jahren
Und auch von mir nun meine Rezension: http://www.lovelybooks.de/autor/Petra-Oelker/Ein-Garten-mit-Elbblick-993787733-w/rezension-1014157029/ Auch bei amazon zu finden. Herzlichen Dank für das Buch, mir hat es ausgesprochen gut gefallen!
Zur Leserunde
L
Ich und eine Freundin haben die Angewohnheit, uns gegenseitig Bücher zum Geburtstag zu schenken. Letztes Jahr gab ich ihr den Roman "die zerbrochene Uhr" von Petra Oelker. Sie war ganz begeistert, vorallem weil wir beide Haburgerinnen sind und der Roman ein HamburgKrimi ist. Ich würde ihr dieses Jahr also wieder einen Roman über diese Stadt schenken. Wer kennt welche??
Zum Thema

Zusätzliche Informationen

Petra Oelker im Netz:

Community-Statistik

in 481 Bibliotheken

auf 43 Wunschlisten

von 9 Lesern aktuell gelesen

von 12 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks