Das Buch lag leider viel zu lange auf meinem SuB.
Ich habe „Die Götter sind nicht tot: Versprechen“ zu Beginn des Jahres auf der LBM gekauft und bin nun endlich zum Lesen gekommen.
Das Buch entführt einen in die magische Welt Islands und bietet einen tollen Einblick in die nordische Mythologie. Die Geschichte wird von einem allwissenden Erzähler aus der Perspektive von Nora und Benedikt erzählt. Zwei ganz normale Menschen, bis sie das Gjallarhorn hören und an ein Versprechen erinnert werden, dass sie in einem vorigen Leben gegeben haben.
Mit Nora konnte ich mich sofort identifizieren, da wir beide einen ähnlichen beruflichen Hintergrund haben und trotz unseres Alters gern mal nach dem Ausweis gefragt werden.
Warum sie sich so vor der Magie und ihren göttlichen Fähigkeiten verschließt, konnte ich jedoch nicht ganz nachempfinden.
Ich möchte schon sehr lange nach Island reisen und die Autorin beherrscht es, die Landschaft eindrucksvoll zu beschreiben, was den Wunsch nun noch mehr verstärkt hat. Die Verwebung von Mythologie und Realität machen die Erzählung lebendig. Ich bin mir nicht sicher, was es über mich sagt, dass Lica (Lokison), meine Lieblingsfigur ist, aber er ist einfach so sympathisch geschrieben, dass ich nicht anders kann.
Jeder, der (auch nur ansatzweise) mit der nordischen Mythologie vertraut ist, kennt natürlich die Rolle Lokis und seiner Nachfahren.
Der flüssige Schreibstil und die fesselnde Erzählweise mit der unerwarteten Wendung am Ende haben mich das Buch kaum aus der Hand legen lassen. Die Spannung hält bis zur letzten Seite.
Glück im Unglück, dass ich so lange mit dem Lesen gewartet habe, denn der zweite Teil ist vor kurzem erschienen und kann direkt im Anschluss gelesen werden.
Für jeden Fan der nordischen Mythologie ein absolutes Muss!










