Petra Pauls-Gläsemann Die Briefschreiberin

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Inhaltsangabe zu „Die Briefschreiberin“ von Petra Pauls-Gläsemann

Die nukleare Katastrophe im Jahr 2017 an der deutsch-französischen Grenze im Elsass hatte nicht nur das Leben der Menschen in dieser Region verändert, sie war der Beginn einer globalen Veränderung, die dramatische Folgen hatte. In diese Zeit wurde die junge Gesundheitsinspektorin Lara geboren, die isoliert in einer der wenigen Städte aufwächst. Fast zu spät gelingt ihr die Flucht mit Hilfe eines alten Freundes aus dem Wahnsinn von Gedankenkontrolle und Vernichtung, und führt sie zu den "Wegbereitern", die als letzte Zeugen des Bevölkerungsreduktionsprogramms in den 20er Jahren versteckt in den Tunnelsystemen des Schwarzwaldes und der Alpen überlebt haben. Was sie hier erfährt, stellt ihr gesamtes Weltbild und auch ihr eigene Existenz in Frage.
Sie ist eine der wenigen Menschen, die nicht künstlich in einem Labor gezeugt wurden, und besitzt Fähigkeiten, die sie zu einer Briefschreiberin machen. Was für sie unglaublich und vollkommen verrückt klingt, soll bald ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen. Von ihr wird erwartet, dass sie dem Oberhaupt der Weltkirche einen Brief schreibt. Doch wie soll das gehen, wenn man weder an Gott, noch an Verschwörungstheorien glaubt? Für Lara bedeutet dieser Schritt nicht nur eine unmenschliche Herausforderung, sondern auch ein enorm gefährliches Abenteuer in eine ungewisse Zukunft.

"Wer nicht an Verschwörungstheorien glaubt, sollte dieses Buch nicht lesen."

Ein spannendes Buch, wie ich finde. Selten gibt es so gute Bücher auf dem deutschen Buchmarkt, die sich mit dem Thema beschäftigen.

— Susa-Lesemaus

Spannend, fesselnd - ich bin begeistert!

— Anonyma

Ein Buch, das mich von der ersten Seite bis zum letzten Buchstaben gefesselt hat. So real und doch Science-Fiktion, klasse ...

— Edition-Lumen

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  • Ein ganz besonderer Roman

    Die Briefschreiberin

    Susa-Lesemaus

    17. June 2017 um 11:32

    Der Roman von Petra Pauls-Gläsemann, deutsche Autorin aus Grafenhausen im Schwarzwald, umfasst als Taschenbuch 160 Seiten. Doch es reicht aus, um eine spannende Geschichte zu erzählen, die aus der Gegenwart in die Zukunft führt. Genaugenommen in das Jahr 2066. Die Realität wird dabei immer im Auge behalten - also keine Roboter und andere S.F.-Charaktäre.Der Buchumschlag entspricht dem Inhalt - der Süden Deutschlands wurde von einer Reaktorkatastrophe im französischen Fessenheim verstrahlt, danach ist nichts mehr so wie früher. Obwohl es weiterhin Menschen gibt, sterben viele an den Folgen. Der Mensch ist kontrollierbar und austauschbar geworden.Einige Überlebende verstecken sich außerhalb der kontrollierten Städte und entwickeln ihre geistigen Fähigkeiten, die notwendig zum Überleben sind. In diese Welt gelangt eine junge Frau, die einen Anschlag überlebt und fliehen muss. Sie ist Ärztin und entdeckt eine neue Lebensweise, die gar nicht so neu ist - das Heilen mit der Natur und andere übersinnliche Fähigkeiten. Dass auch sie diese Fähigkeiten besitzt, macht sie zu einer Briefschreiberin und versetzt damit der ganzen Geschichte eine besondere Spannung, die sich mit Religion, Politik und Verschwörungstheorien vermischt.Das Ende bringt eine außergewöhnliche Wende in das Geschehen, wie man sich zum Beispiel den Weltuntergang vorstellen könnte, der eigentlich nur einen Neuanfang, eine neue Chance verdeutlicht.Eine sehr unterhaltsame Lektüre, die nachdenklich stimmt, was unsere Zeit angeht und wohin das alles führen kann ...

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  • Leserunde zu "Die Briefschreiberin: Roman" von Petra Pauls-Gläsemann

    Die Briefschreiberin

    Anonyma

    Hallo liebe Lesefreunde! Ich möchte eine Leserunde im Namen der Edition Lumen eröffnen, die freundlicherweise drei Bücher zur Verfügung stellt. Da es sich hier eher um einen sehr außergwöhnlichen Science-Fiktion-Roman handelt, sind vor allem Leserinnen und Leser eingeladen, die sich nicht scheuen "über den Tellerrand hinauszublicken", wie es die Autorin so schön formuliert. Die Bücher werden unter allen Einsendern bis zum 31.1.2015 verlost. Dazu einfach eine eMail an edition-lumen.de Betreff "Leserunde Anonyma" schicken. Die drei Gewinner werden direkt per Mail angeschrieben. Das Buch erhaltet ihr kostenlos über den Autorenverlag zugeschickt. Dafür verpflichtet ihr euch eine Rezension für dieses Buch zu schreiben und euch in der Leserunde über das Buch auszutauschen. Alle anderen Teilnehmer/innen können jedoch auch mitlesen und erhalten das Buch als Leseprobe. Ich würde mich über einen regen Austausch freuen, denn dieser Roman liegt mir sehr am Herzen. Eure Anonyma

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  • Fesselnde und düstere Zukunftsvision

    Die Briefschreiberin

    Leela

    19. February 2015 um 22:37

    Im Jahr 2017 war es zu einer nuklearen Katastrophe gekommen, die das Leben an der deutsch-französischen Grenze grundlegend verändert hat. Wir verfolgen nun das Leben von Laura, die in der Zeit nach der Katastrophe geboren wurde und in einer der wenigen Städte wohnt, die es noch gibt. Wir erfahren, dass sich die Gesellschaft mittlerweile grundlegend verändert hat und eine neue Weltordnung hat es sich zru Aufgabe gemacht, Menschen mittels Bewusstseinskontrolle gefügig zu machen. Um all dem entgegenzuwirken bekommt Laura eine ganz eigene und ungewöhnliche Mission... Dieses Buch hat mein Interesse geweckt, weil es eine wirklich spannende Zukunftsvision versprach. Dass es zudem im schönen Südbaden spielt, war für mich ein Pluspunkt, da man sich so alles direkt besser vorstellen kann, als eine ähnliche Handlung in den weit entfernten Staaten. Meine Erwartungen wurden auf jeden Fall erfüllt, denn Petra Pauls-Gläsemann hat hier eine düstere Zukunftsvision geschaffen, die toll und nachvollziehbar beschrieben wird. Den Zerfall der Gesellschaft kann man bildlich miterleben und es werden einige bekannte Verschwörungstheorien aufgegriffen und gut verarbeitet. Der Titel des Buches zauberte mir jedoch zuerst Fragezeichen ins Gesicht, auch wenn ich schon vorher vermutet hatte, dass dies nicht einfach nur ein Endzeit-Roman ist. Die Auflösung zur "Briefschreiberin" sollte lieber jeder selbst lesen und ich sage an dieser Stelle nur soviel, dass das Buch weit mehr ist, als "Endzeit" und hier durchaus noch einmal überrascht. Das Ende kam für mich leider etwas abrupt; eine Fortsetzung könnte ich mir an dieser Stelle gut vorstellen. Sehr gut gefielen mir die klare Sprache und das Stichwortverzeichnung am Schluss. Insgesamt war dieses Buch eine echte, positive Überraschung für mich, die ich weiterempfehlen kann.

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  • Endlich mal ein Roman, der realistisch genug ist, um sich Gedanken über die eigene Zukunft zu machen

    Die Briefschreiberin

    Anonyma

    20. January 2015 um 08:03

    Ich liebe Bücher, die unkompliziert geschrieben sind. Die ich sprachlich und auch rein logisch verstehe. Die Autorin Petra Pauls-Gläsemann hat einen ganz eigenen Stil, der mich immer wieder fasziniert (siehe Galgenbuck oder Levitikus Erben). Sie schreibt so lebendig, dass man sich als Leserin sofort mitten im Geschehen wiederfindet. Ihr Ausdruck ist sehr bildhaft, geht bis ins Detail, ohne langweilig zu wirken. Vor allem faszinieren mich immer ihre Botschaften, die sie verschlüsselt und doch offensichtlich weitergibt. Max Frisch hätte seine Freude an ihr, scheint sie doch in seine Fußstapfen treten zu wollen, wenn sie so tiefgründig wird, wie in diesem Science-Fiktion-Roman. Die Briefschreiberin, ein Science-Fiktion-Roman, erschienen Oktober 2014 In ihrem Roman "Die Briefschreiberin" bearbeitet Petra Pauls-Gläsemann ein aktuelles Geschehen: die fortschreitende Globalisierung der westlichen Welt und den damit bevorstehenden Veränderungen in der Politik und Gesellschaft. Durch ihre Protagonistin lässt die Autorin in der Ich-Erzählung die Zukunft erschreckend realistisch wirken. Spätestens auf Seite 159 fragt sich der Leser/ die Leserin: Was kann jetzt für mich und meine Familie ändern, damit diese Szenerie nicht Wirklichkeit wird? Inhalt: Lara gehört im Jahre 2066 zu den wenigen Menschen, die nicht in einem Reagenzglas gezeugt wurden. Wer ihre wirklichen Eltern sind, weiß sie nicht, und sie kann erst darüber nachdenken, als sie sich einer Gruppe von Rebellen anschließt, die sich 2017 nach einem Reaktorunfall an der Deutsch/Französischen Grenze in die Bergwerke des Südschwarzwaldes zurückgezogen haben. Dort kämpfen Sie gegen die Neue Weltordnung, die sich weltweit nach Terroranschlägen, Hungersnöten und Seuchen eine neue Gesellschaft aufgebaut hat. In dieser neuen Ordnung gibt es nur noch eine Politik - eine Religion - eine Elite. Über 7 Milliarden Menschen mussten so ihr Leben lassen. Doch die Rebellen verfügen über das Wissen und die Fähigkeiten der Alten Welt und so findet Lara zu ihrer Berufung, indem sie lernt, auf besondere Fähigkeiten zurückzugreifen und somit zur Briefschreiberin wird, um sich und das Leben der Rebellen vor dem Untergang zu retten, bevor sich alte Prophezeiungen doch noch erfüllen. Mit den zahlreichen Hinweisen auf unsere jetzige Weltlage, verleiht die Autorin diesem Roman eine gewisse Realität, was ihn spannend macht und gleichzeitig erschreckend. Struktur: Die Autorin lässt die Protagonistin ihre eigene Geschichte erzählen. Der Roman besteht aus Erinnerungen in rückblickender Form und einer Geschichte, die sich im Jahr 2066 zuträgt. So können die Leser die Hintergründe, die zur Neuen Weltordnung führten, besser erkennen und das Handeln der Figuren in ihren einzelnen Schicksalen. Wirkung: Der Roman besticht durch seine Aktualität. Er schafft es, sich Gedanken über die aktuelle Weltpolitik - und Lage zu machen, ohne ins Irrationale abzugleiten.

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  • Eine wichtige Botschaft - weit mehr als nur ein Science-Fiktion Roman

    Die Briefschreiberin

    Edition-Lumen

    11. January 2015 um 20:52

    Ich liebe Romane, die sich mit der Zukunft beschäftigen und zwar einer Zukunft, die wir aus unserer Gegenwart logisch nachvollziehen und erkennen können. Mit dem 160 Seiten-Roman "Die Briefschreiberin" ist der Autorin Petra Pauls-Gläsemann das vorzüglich gelungen. Allein schon der Umschlag spiegelt die Landschaft wieder, wie sie 2066 beschrieben wird. Die Handlung findet in Südbaden statt, dort, wo die Autorin heute lebt. Umgebung, aktuelle Problematik, Politik und Wirtschaft sind ihr also bewusst und indem sie jetzt beobachtet, lässt sie das Geschehen weiterleben. Sieht den nuklearen GAU in Fessenheim voraus, die dadurch zu erwartende klimatische Veränderungen und das politische Ausmaß für ganz Europa. Aber was mich viel mehr faszinierte - sie beschreibt alles so lebendig, als nüchterne Vergangenheit, um zu erklären, warum sich die Menschheit zu einer Weltregierung entwickeln konnte. Fakten, die erschüttern, wenn man mit offenen Ohren und Augen die Realität beobachtet. Was sie 2013 geschieben hat, scheint sich Stück für Stück zu erfüllen und das macht diesen Roman auch etwas erschreckend. Eine spannende Mischung von Prophezeihung, Vorahnung und Logik. Die Protagonistin jedenfalls gehört zu den Frauen, die 2066 noch biologische Eltern hat, was schon seit 2020 nicht mehr selbstverständlich ist. Teilweise mutiert von den Umweltbelastungen und mit der Gewissheit, dass ihr Leben ein Ende gesetzt werden soll, findet sie den Weg zu den Menschen, die miterlebt haben, wie der Terror in den Anfängen des 21. Jahrtausends gezielt das Weltgefüge auseinander riss. Überlebende in den Silberbergwerken des Hochschwarzwaldes versuchten die Wahrheit zu erhalten, zu beschützen. Lena erfährt hier nicht nur deren tragische Geschichte im Kampf ums Überleben nach der atomaren Katastrophe mit dem Terror weltweit, sie findet auch ihre persönliche Antwort auf viele Fragen, was ihre Person angeht. Unter einem riskanten Einsatz geht sie schließlich ihrer Berufung nach: sie wird zur "Briefschreiberin" -  und rettet mit dieser Gabe und Fähigkeit das Oberhaupt der Weltkirche vor dem endgültigen moralischen und religiösen Untergang. Aber nicht nur das, sie begreift im Kampf ums Überleben, wer sie wirklich ist und kann damit das Schicksal in der letzten Minute für sich und viele wenden. Die Botschaft, die die Autorin in dem Roman versteckt hat, ruft unterschiedliche Reaktionen hervor. Für manche ist er nur ein Science-Fiktion-Roman, für andere bestätigt das Buch die Hintergründe für klimatische und politische Veränderungen weltweit. Die Autorin ist mutig, damit an die Öffentlichkeit zu gehen. Ich wünsche ihr viel Glück und dass die Botschaft viele Menschen erreicht - und zwar jetzt, damit unsere Zukunft anders ausehen wird ... denn jetzt können wir noch etwas daran ändern - wir sehen es jeden Tag in den Medien.... Rezension vom AutorenTeam

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