Im Schatten der Bräutigamseiche

von Petra Pfänder 
4,4 Sterne bei38 Bewertungen
Im Schatten der Bräutigamseiche
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Positiv (34):
QueenSizes avatar

Ein wirklich lesenswerter Roman um ein Familiengeheimnis, garniert mit Liebe sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit.

Kritisch (1):
CelinaSs avatar

Leider konnten mich weder Geschichte noch Protagonisten überzeugen.

Alle 38 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Im Schatten der Bräutigamseiche"

Nach dem Tod ihrer Großmutter kehrt Johanna Petersen in ihre Heimatstadt Eutin zurück. Obwohl sie sehr an dem alten Haus ihrer Familie hängt, sieht sie keine andere Möglichkeit, als es zu verkaufen. Kurz vor dem entscheidenden Termin will sie ein letztes Mal Abschied nehmen. Von ihrer Großmutter. Von ihrer Kindheit. Aber auch von ihrer Vergangenheit. Als sie aus dem Astloch der uralten Bräutigamseiche einen geheimnisvollen Brief zieht, scheint es, als würde sich ein Kreis schließen. Plötzlich ist sie einem tragischen Geheimnis auf der Spur, das das Schicksal ihrer Familie damals wie heute bestimmen soll.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783956497889
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:304 Seiten
Verlag:MIRA Taschenbuch
Erscheinungsdatum:12.03.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    kuechenqueens avatar
    kuechenqueenvor 9 Monaten
    Zum Träumen

    Johanna Petersen kehrt nach langer Zeit zur Beerdigung ihrer Großmutter zurück an den Ort ihrer Kindheit. Sie war glücklich auf dem Gutshof in Eutin  bis eine gemeine Intrige sie dazu brachte, ihre Großmutter Hals über Kopf zu verlassen und in Hamburg ein neues Leben zu beginnen. Jetzt will sie das alte Haus verkaufen. Ein letztes Mal fährt sie dorthin um Abschied zu nehmen. Dort angekommen beschleichen sie Zweifel, ob sie das Haus überhaupt verkaufen will. Sie bleibt erst einmal da und je länger sie eine Entscheidung herauszögert, desto mehr zweifelt sie ihren gesamten Lebensstil an. In der Nähe des Hauses steht die sehr alte Bräutigamseiche. Seit Jahrhunderten werden in einem Astloch dieser Eiche Liebesbriefe versteckt. Als Johanna in dieses Loch greift zieht sie einen uralten Brief heraus, der ganz offensichtlich ein Geheimnis ihrer Familie betrifft. Wie kommt dieser Brief ausgerechnet jetzt in das Astloch? Johannas Neugierde ist geweckt. Sie beschließt zu bleiben und das Haus zu renovieren. Ausgerechnet ihre Jugendliebe Jan will ihr dabei helfen.


    Diese Geschichte ist so herrlich romantisch. Vor allem, wenn man die Gegend um.Eutin kennt hat man sofort die richtigen Bilder vor Augen. Die blühenden Rapsfelder und der Wald um Eutin. Man stellt sich den alten Gutshof vor und hofft, daß Johanna ein Einsehen hat und ihn renovieren läßt. So macht das Lesen dieser Geschichte richtig Spaß. Dazu eine Tasse heißen Tee, eine kuschelige Wolldecke und das Schmuddelwetter ist vergessen.

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    Gartenkobolds avatar
    Gartenkoboldvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Wohlfühlschmöker
    wohlfühlschmöker

    Klappentext: Nach dem Tod ihrer Großmutter kehrt Johanna Petersen in ihre Heimatstadt Eutin zurück. Obwohl sie sehr an dem alten Haus ihrer Familie hängt, sieht sie keine andere Möglichkeit, als es zu verkaufen. Kurz vor dem entscheidenden Termin will sie ein letztes Mal Abschied nehmen. Von ihrer Großmutter. Von ihrer Kindheit. Aber auch von ihrer Vergangenheit. Als sie aus dem Astloch der uralten Bräutigamseiche einen geheimnisvollen Brief zieht, scheint es, als würde sich ein Kreis schließen. Plötzlich ist sie einem tragischen Geheimnis auf der Spur, das das Schicksal ihrer Familie damals wie heute bestimmen soll.

    Die Protagonistin Johanna Petersen ist vor 12 Jahren Hals über Kopf aus ihrer Heimatstadt Eutin geflüchtet, nachdem ihre Liebe zu Jan enttäuscht wurde. Als ihre Nonna Charlotte gestorben ist, kehrt sie zurück, in dem Glauben, nur zur Beisetzung und zum Verlauf des Gutshauses zurückzukehren. Als sie nach der Beisetzung das alte Gutshaus wiedersieht, kommen viele Erinnerungen hoch, schöne und auch schmerzhafte. Bei einem Spaziergang findet sie einen geheimnisvollen Brief und verschiebt ihre Rückkehr nach Hamburg, obwohl ihr sehr dominanter Verlobter Henning auf sie wartet und sie kurz vor ihrer Hochzeit steht…
    Die Autorin Petra Pfänder schreibt flüssig, leicht lesbar und die Geschichte liest sich gut.
    Die Handlung spielt in zwei Zeitsträngen Vergangenheit um 1935 und in der Gegenwart, der Part der Gegenwartsgeschichte ist umfangreicher, dennoch erfährt man in dem Strang der Vergangenheitserzählung viel über Joannas Urgroßmutter Emilie, die in ihrer freiwillig geschlossenen Ehe mit dem um einiges älteren Ronald Petersen unglücklich ist, weil ihr Mann sie zwar abgöttisch liebt, ihr aber auch das Gefühl gibt, überflüssig zu sein.
    Johanna und Emilie haben einige Gemeinsamkeiten, beide klären die Probleme nicht, wenn sie auftreten, sondern ergreifen die Flucht. Was ist nicht verstanden habe, war, das Johanna, die ihre Nonna sehr geliebt hat, in den letzten zwölf Jahren nicht einmal nach Hause gekommen ist. Sich damit herauszureden, man habe regelmäßig miteinander telefoniert, machte die Protagonistin ein wenig unsympathischer.
    Petra Pfänder beschreibt die Landschaft und auch das alte Gutshaus so authentisch, dass ich als Leser mit durch die alten Räume gegangen bin, den See vor meinen Augen hatte und auch die alte Bräutigamseiche. Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen, es war zwar vorhersehbar, dennoch auch spannend geschrieben.

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    JanaBabsis avatar
    JanaBabsivor 2 Jahren
    Rückkehr nach 12 Jahren

    Johanna Petersen leitet ein florierendes Maklerbüro in Hamburg, das sie vor 12 Jahren selbst aufgebaut hat. 12 Jahre ist es her, dass sie wegen einer zerbrochen Liebe ihre Heimatstadt Eutin und somit auch Großmutter Charlotte verlassen hat. Obwohl sie sehr an dem alten Haus hängt, möchte Johanna nach Charlottes Beerdigung alles so schnell wie möglich verkaufen und nach Hamburg, zu ihrem Job und ihrem Freund Henning, zurückkehren.

    Aus der Ferne betrachtet, sieht alles immer so einfach aus. Johannas Plan ist es, tatsächlich nur kurz zu bleiben, einen Käufer zu suchen und nach Abwicklung des Verkaufs zurück nach Hamburg zu fahren. Als sie das alte Haus ihrer Großmutter betritt, wird sie jedoch vom Charme dieses Hauses vollkommen gefangen genommen. Mit jedem Tag fühlt sie sich mehr zu diesem Haus und diesem Ort hingezogen und sie zögert ihre Abreise Tag um Tag hinaus. Als sie dann zufällig, auf der Suche nach den Kochbüchern ihrer Großmutter 3 ziemlich wertvolle Gemälde findet und einen alten Brief, der etwas mit ihrer Familie zu tun hat, vergisst sie sogar eine ziemlich wichtige Abendveranstaltung ihres Freundes Henning, für den diese Veranstaltung als aufstrebender Politiker ziemlich wichtig ist.

    Nun wächst in Johanna vollends der Wunsch herauszufinden, welches Geheimnis ihre Familie umgibt.

    Im Buch „Im Schatten der Bräutigamseiche“ hat die Autorin Petra Pfänder Fiktion und Wirklichkeit sehr schön unter einen Hut gebracht. Die beschriebene Eiche, die heute noch für Liebespaare als „Toter Briefkasten“ fungiert, existiert wirklich. Sie ist ca. 500 Jahre alt, hat einen Umfang von 5 Metern, ist 25 Meter hoch und befindet sich im Dodauer Forst in der Nähe von Eutin in Schleswig-Holstein. Sie hat sogar eine eigene Postadresse.

    Wie schon in „Unter dem Vanillemond“ schafft die Autorin auch hier wieder eine sehr schöne Atmosphäre, in die der Leser eintauchen kann. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig und die handelnden Personen sehr liebevoll und lebensecht charakterisiert. Während man mit Johanna das alte Haus der Großmutter inspiziert und, genau wie sie, dem Charme des Hauses verfällt, lernt man so ganz nebenbei ihren Lebenspartner Henning kennen, dem mein Herz leider nicht zugeflogen ist.

    Für Johanna öffnet sich in Eutin eine Welt, eine alte Welt, während Henning sehr auf das Materielle des Lebens fixiert ist. Gutes Aussehen, einen guten Ruf, viel Geld ….. andere Dinge haben nicht viel Platz in seinem Leben. Ich kann es Johanna nicht verdenken, dass sie ihre Rückreise immer wieder um einen Tag aufschiebt.

    Die Handlung des Buches spielt überwiegend in der Gegenwart und der Leser geht mit Johanna auf die Suche nach Wahrheiten. In kurzen Einschüben gibt es immer wieder Rückblenden, in denen das Leben von Johannas Urgroßmutter Emilie beleuchtet wird. Emilie hatte einen wesentlich älteren Mann geheiratet, der ihr alle Annehmlichkeiten des Lebens bot – ihren Seelenverwandten findet sie jedoch in Friedrich Lindner, einem Maler.

    Nach und nach öffnen sich die Menschen Johanna und erzählen ihr, was sie über das Leben ihrer Urgroßmutter Emilie wissen und es offenbart sich eine Geschichte, die trauriger nicht sein könnte. 

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    Fluses avatar
    Flusevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Aus dem Schatten in das Licht
    Aus dem Schatten in das Licht

    Johanna Petersen, erfolgreiche Immobilienmaklerin in Hamburg, erfährt vom Tod ihrer geliebten Großmutter und kehrt zurück nach Eutin, in ihre alte Heimat, um die Beerdigung vorzubereiten und das Erbe, den Gutshof, in Augenschein zu nehmen. Eigentlich ist für Johanna alles klar, sie verkauft und kehrt zurück nach Hamburg, wo ihr Verlobter, ein aufstrebender und gut situierter Politiker, auf sie wartet. Aber je länger und tiefer sie in ihrem ehemaligen Leben stöbert, je mehr wird ihr bewusst, woran ihr Herz hängt und wonach sie sich sehnt.

    So macht sie sich an die Aufgabe, das Haus zu renovieren und entdeckt dabei drei Gemälde, die ihre Großmutter zeigen. Dies erscheint ihr so ungewöhnlich, dass sie versucht, mehr über ihre Vorfahren zu erfahren.

    Was sie dann erfährt ist mehr als ein lang gehütetes tragisches Geheimnis. Es ist ein Schicksal, welches noch heute für Johanna Bedeutung hat.

    Ein echter Schmöker, der in zwei Zeitebenen den Leser mehr und mehr hinter die Geheimnisse des Gutshofes Petersen führt. Am Ende erfahren wir die ganze Wahrheit, die zum einen traurig macht, zum anderen aber auch für die Liebe einen Weg bereit hält.

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    buecherwurm1310s avatar
    buecherwurm1310vor 2 Jahren
    Ein altes Geheimnis

    Johanna Petersen hat ihre Heimatstadt Eutin vor 12 Jahren aus enttäuschter Liebe verlassen und ist nicht mehr zurückgekommen. Doch nun ist ihre Großmutter Charlotte gestorben und Johanna ist zurückgekehrt, um die Formalitäten zu erledigen. Aber als sie das alte Gutshaus wiedersieht, kommen Erinnerungen und Wehmut hoch. Dann findet sie auch noch einen mysteriösen Brief in der Bräutigamseiche. Sie möchte wissen, was es damit auf sich hat und verschiebt ihre Rückkehr zu ihrem Verlobten Henning nach Hamburg immer wieder.

    Der Schreibstil hat mir gut gefallen und die Geschichte liest sich im Nu weg. Obwohl die Handlung zum größten Teil in der Gegenwart spielt, gibt des dazwischen auch immer wieder Rückblenden, so dass wir auch die Geschichte von Johannes Urgroßmutter Emilie kennenlernen. Emilie heiratet den wesentlich älteren Ronald Petersen, der sie zwar vergöttert, aber nicht auf sie eingeht. Der Maler Friedrich Lindner, der für eine Weile das zum Gut gehörende Jägerhaus mietet, sieht sofort, was mit Emilie los ist.

    Johanna und Emilie haben einiges gemein, sie versuchen nicht Probleme zu klären, sondern laufen davor weg. Obwohl mir Johanna nicht unsympathisch ist, kann ich ihre Handlungsweise nicht verstehen. Sie hat ein inniges Verhältnis zu ihrer Großmutter und besucht sie doch zwölf lange Jahre nicht. Auch macht sie sich wenig Gedanken darüber, wie es der alten Frau gehen könnte und das alles nur, weil sie enttäuscht und verletzt wurde.

    In Hamburg ist Johanna erfolgreich als Immobilienmaklerin und die Hochzeit mit dem aufstrebenden Politiker Henning, der aus einer angesehenen Hamburger Familie stammt, steht kurz bevor. Er zeigt Johanna gegenüber eine ziemlich dominante Art. Er hat kein Verständnis für Johannas Unentschlossenheit bezüglich des Gutes  und auch nicht für ihre Nachforschungen bezüglich der Familiengeschichte.

    Aber auch die anderen Personen wurden gut und authentisch beschrieben. Besonders gefallen haben mit die kleine Lilli, die genau weiß was sie will, und der alte Störtebeker.

    Es hat Spaß gemacht, mit Johanna die wunderschöne Landschaft zu entdecken und es war spannend herauszufinden, welches Familiengeheimnis so lange bewahrt wurde. Obwohl vorhersehbar war, wohin die Geschichte führen wird, wurde ich gut unterhalten.

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    peedees avatar
    peedeevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein wunderbares Buch - vielen Dank für schöne Lesestunden.
    Ein tolles Buch!

    Johanna Petersen kehrt nach 12 Jahren nach Eutin zurück, da ihre geliebte Grossmutter Charlotte gestorben ist. Sie wollte eigentlich nicht mehr zurückkommen, da sie seinerzeit aus gutem Grund Hals über Kopf Eutin verlassen hatte. Jetzt will sie nur die letzten Dinge regeln, das Haus verkaufen und dann die Vergangenheit endgültig hinter sich lassen. Doch dann findet sie im Astloch der Bräutigamseiche einen geheimnisvollen Brief, der ihre Urahnen und somit ja auch Johanna selbst betrifft. Wie kommt der Brief nach all den Jahren zur Bräutigamseiche? Was ist damals passiert?

    Erster Eindruck: Ein sehr schönes Cover mit dem alten Baum, dem verwitterten Zaun mit geöffnetem Tor, sehr stimmungsvoll durch das Licht, das durch die Baumkrone scheint.

    Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen: 1937 Emilie sowie 2015 Johanna, die Urenkelin. Der Wechsel zwischen beiden Geschichten war problemlos. Der Einstieg auf beiden Zeitebenen beginnt traurig, nämlich mit einem Todesfall: 1937 verstirbt Emilies Vater und 2015 verliert Johanna ihre geliebte Grossmutter. Beide Frauen wissen natürlich nicht, dass ihr Leben nach diesen Ereignissen nie mehr dasselbe sein wird, wie zuvor.

    Johanna hat mir sehr gefallen: Sie ist erfolgreich als Immobilienmaklerin in Hamburg. Zudem ist sie mit Henning, einem aufstrebenden Politiker, verlobt. Als sie zur Beerdigung ihrer Grossmutter anreist, kann er nicht dabei sein – anderweitige Verpflichtungen… Als sie nach der Abdankung in das alte Haus ihrer Grossmutter kommt, ist sie über dessen Zustand entsetzt. Ihre Grossmutter musste etliche wertvollen Dinge verkaufen, um über die Runden zu kommen und dennoch hat es nicht gereicht, das Haus in Schuss zu halten. Johanna macht sich Vorwürfe, dass sie nie zurückgekehrt ist. Sie hatte zwar regen Kontakt mit ihrer Grossmutter, aber sie kam eben nie zurück nach Eutin, zu schmerzvoll waren die Erinnerungen. Es hat mich sehr berührt, dass der Hund „Wolf“, den Charlotte aufgenommen hatte, tagelang nichts essen wollte, er war so in Trauer.

    Beim Aufräumen im Haus findet Johanna Dinge, die sie – zusammen mit dem gefundenen Brief – neugierig machen, das Geheimnis ihrer Urgrosseltern zu lüften. Johanna will sich endlich auch ihrer eigenen Vergangenheit stellen… Liebe, Trauer, Verlust, Neubeginn – und nicht zu vergessen, die stets so wichtige Kommunikation – alles Themen dieses sehr schönen Buches. Ein sehr flüssig zu lesender Schreibstil; ich konnte das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen, so haben mich beide Geschichten gefesselt. Und dann war es auch schon ausgelesen – 5 Sterne.

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    camilla1303s avatar
    camilla1303vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine düstere Familiengeschichte garniert mit einer herrlichen Liebesgeschichte
    Eine düstere Familiengeschichte garniert mit einer herrlichen Liebesgeschichte


    „Nach dem Tod ihrer Großmutter kehrt Johanna Petersen in ihre Heimatstadt Eutin zurück. Obwohl sie sehr an dem alten Haus ihrer Familie hängt, sieht sie keine andere Möglichkeit, als es zu verkaufen. Kurz vor dem entscheidenden Termin will sie ein letztes Mal Abschied nehmen. Von ihrer Großmutter. Von ihrer Kindheit. Aber auch von ihrer Vergangenheit. Als sie aus dem Astloch der uralten Bräutigamseiche einen geheimnisvollen Brief zieht, scheint es, als würde sich ein Kreis schließen. Plötzlich ist sie einem tragischen Geheimnis auf der Spur, das das Schicksal ihrer Familie damals wie heute bestimmen soll.“, so die Inhaltsangabe zum Buch „Im Schatten der Bräutigams-Eiche“ von Petra Pfänder, das 2016 in der MIRA Taschenbuch in der HarperCollins Germany GmbH erschienen ist.

    Johanna Petersen kehrt nach dem Tod ihrer Großmutter nach Eutin zurück. Ihr Heimathaus hat sie siebzehn Jahre davor verlassen um sich ein Leben in Hamburg als erfolgreiche Immobilienmaklerin aufzubauen. Eigentlich möchte sie gar nicht allzu lange in Eutin bleiben, da der Ort neben den vielen schönen Erinnerungen, auch unschöne Erinnerungen weckt. Als sie in einem Astloch einen Brief findet, der an ihre Urgroßmutter geschrieben wurde, will sie dem Geheimnis auf den Grund gehen. Nebenbei muss sie Johanna auch noch mit ihrem Verlobten Henning auseinandersetzen, der ihre Rückkehr nach Hamburg fordert. Ob Johanna das überhaupt noch möchte?

    Was mir am Schreibstil der Autorin wahnsinnig gut gefällt ist, wie locker und leicht sie die Geschichten miteinander verbindet. Der Wechsel zwischen dem Heute und der Vergangenheit, lässt den Leser so mehrere Generationen und Blickweisen kennenlernen. Denn neben Johanna, wird uns auch noch ihre Urgroßmutter Emilie vorgestellt, die im Alter von knappen 18 Jahren den Gutsherren Roland Petersen heiratet und eine glücklose Ehe führt, bis der Maler Friedrich Lindner auf dem Gutshof eintritt. Spätestens bei dieser Wendung der Geschichte fällt dem Leser auf, dass sich die beiden Hauptprotagonisten sehr ähneln und erzeugen so eine Spannung, denn der Leser möchte wissen, wie sich Johanna entscheiden wird.
    Dass es die im Buch beschriebene Bräutigams-Eiche wirklich gibt, macht die Geschichte noch ein Stück liebevoller. Besonders schön waren auch die malerischen Landschaftsbeschreibungen der Autorin. Aber auch die einzelnen Charaktere des Romans waren sehr detailliert beschrieben und so konnte man sich das Gelesene sehr gut im Kopf bildlich vorstellen.

    Ich kann diesen Roman, der ein düsteres Familiengeheimnis enthält, wärmstens empfehlen.

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    bk68165s avatar
    bk68165vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine Familiengeschichte durch die Zeiten
    Eine Familiengeschichte durch die Zeiten

    Johanna Petersen führt ein trauriges Ereignis in ihre Heimatstadt Eutin zurück. Ihre geliebte Großmutter ist verstorben. Für Johanna steht fest. Sie möchte das alte Haus so schnell wie möglich verkaufen und ihr Leben in Hamburg mit ihrem Verlobten Henning weiter fort führen. Johanna lebt in Hamburg das typische Stadtleben und ihr Verlobter ist ein bekannter Sohn der Hansestadt. Als Johanna doch das Haus ihrer Kindheit betritt, ist es sie wenn sie die Zeit wieder einholen würde. Und sie trifft auch noch auf ihre große Jugendliebe Jan. Jan, der zwischenzeitlich eine Tochter hat mit der sich Johanna auch mehr als gut versteht. In der alten Bräutigamseiche findet Johanna noch einen Brief, der ihre Familie betrifft. Und Johanna ist gar nicht neugierig. Sie will das Geheimnis ihrer Familie in Erfahrung bringen. Und je länger Johanna in Eutin ist, desto mehr überkommt sie das Gefühl, dass sie nicht mehr nach Hamburg zurück kehren möchte. Wie wird sich Johanna entscheiden?
    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich hatte gleich zu Beginn dieses Buches wirklich einen Kloß im Hals. Die Beerdigung ist so gefühlsecht beschrieben. Johanna entwickelt sich im Laufe des Buches sehr positiv. Am Anfang noch die leicht überhebliche Immobilienmaklerin aus der Großstadt, entdeckt sie nach und nach wieder das Landkind in sich. Der Wechsel zwischen Heute und Vergangenheit hat mir persönlich auch sehr gut gefallen. Eigentlich konnte man so das Buch nur noch schwer aus der Hand legen. Die Parallelen der beiden Hauptpersonen sind kaum zu leugnen und vielleicht sollte man das ein oder andere manchmal erst ein bisschen genauer betrachten, bevor man eine folgenschwere Entscheidung trifft. Dieses Buch verdient 5 Sterne mit Plus.

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    Silkchen2909s avatar
    Silkchen2909vor 2 Jahren
    Vergangene Generation verändert das Leben

    Johanna Petersen kehrt nach dem Tod ihrer Großmutter in das Haus zurück, in dem sie aufgewachsen ist. Sie hat das Haus 17 Jahre vorher verlassen und sich ein Leben in Hamburg als erfolgreiche Immobilienmaklerin an der Seite eines aufstrebenden Politikers aufgebaut. Doch nach dem Tod ihrer Großmutter verändert sich vieles, denn das Haus weckt viele Erinnerungen und nicht nur gute.
    Petra Pfänder erzählt die Geschichte von Johanna und ihrer Nonna und deren Eltern auf zwei Ebenen und schafft es wunderbar, diese verschiedenen Geschichten und auch Generationen miteinander zu verbinden. Sie hat einen angenehm leichten Schreibstil, ohne trivial zu wirken.
    Das Buch hat mich gepackt und wer Familiengeschichten, Geheimnisse und einen Schuss Liebe mag, der sollte dieses Buch lesen.

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    zuckermaus78s avatar
    zuckermaus78vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Es ist nie zu spät um zu seinem wahren ICH zu finden!
    Petra Pfänder at her BEST!

    Ich hatte dieses tolle Buch mit in meinem Sommerurlaub - und was soll ich sagen, es hat mich einige male davon abgehalten eine Runde zu schwimmen. Ich musste unbedingt weiterlesen.

    Johanna das Mädchen vom Land, dass durch eine Enttäuschung zum Stadtmädchen wurde. Sie glaubt Ihre Zukunft liegt bei Henning und das einzig wahre Glück würde sie in Hamburg finden. In der Großstadt, nicht jedoch am Land, und schon gar nicht in ihrer alten Heimat! In der sie so bitter enttäuscht wurde und von einem auf den anderen Tag alles hinter sich gelassen hat.

    Doch es kommt anders als man denkt...

    Erst der tragische Verlust ihrer über alles geliebten Großmutter, gibt Hanna zu denken. Und durch mehr oder weniger "glückliche" Zufälle verbringt sie ein paar Tage mehr als beabsichtigt in ihrer alten Heimat. Und die Dinge nehmen ihren Lauf...

    In einer wunderbaren Sprache, tiefgründig und faszinierend beschriebene Landschaften erzählt Petra Pfänder diese Geschichte. Ein Puzzle greift in das andere. Die Protagonisten sind authentisch.

    Am Ende des Buches hing ich einer Frage nach: Würde ich mich in dieser Situation auch trauen diesen Schritt zu wagen?

    Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen!

     

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Wir von MIRA Taschenbuch laden euch herzlich zur Leserunde des neuen Romans

    "Im Schatten der Bräutigamseiche" von Petra Pfänder

    ein. Bitte bewerbt euch bis zum 14.07.2016 für eines von 15 Leseexemplaren (Taschenbuch) und zur gemeinsamen Diskussion sowie Rezension des Romans.

    Über den Inhalt:

    Nach dem Tod ihrer Großmutter kehrt Johanna Petersen in ihre Heimatstadt Eutin zurück. Obwohl sie sehr an dem alten Haus ihrer Familie hängt, sieht sie keine andere Möglichkeit, als es zu verkaufen. Kurz vor dem entscheidenden Termin will sie ein letztes Mal Abschied nehmen. Von ihrer Großmutter. Von ihrer Kindheit. Aber auch von ihrer Vergangenheit. Als sie aus dem Astloch der uralten Bräutigamseiche einen geheimnisvollen Brief zieht, scheint es, als würde sich ein Kreis schließen. Plötzlich ist sie einem tragischen Geheimnis auf der Spur, das das Schicksal ihrer Familie damals wie heute bestimmen soll.

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    Dann bewerbe dich jetzt um eines der 15 Leseexemplare. Wir sind gespannt auf dich, deine Fragen und Leseeindrücke und würden uns freuen, wenn du deine Rezension dann auch auf Amazon & Co und auf harpercollins.de teilst.

    Viel Glück und ein tolles Leseerlebnis wünscht dir das Team von MIRA Taschenbuch




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