Petra Pfänder Unter dem Vanillemond

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Inhaltsangabe zu „Unter dem Vanillemond“ von Petra Pfänder

Ein geheimnisvoller Liebesbrief, ein altes Foto, ein lang gehütetes Familiengeheimnis …

Nach dem Tod ihres Vaters steht Annabel Hansen vor einer schweren Entscheidung: Was soll mit der Vanilleplantage geschehen, die ihr Vater auf Madagaskar betrieben hat? Nur widerwillig macht die junge Hamburgerin sich auf den Weg ins ferne Afrika und wird sofort gefangen genommen von der exotischen Schönheit der Insel: Von der tropischen Landschaft, den fremden Gerüchen, der Farbe des Indischen Ozeans. Plötzlich versteht sie, was ihren Vater immer wieder hierher gezogen hat. Doch als sie in seinen Unterlagen einen zärtlichen Liebesbrief und das Foto einer schönen Fremden findet, ahnt sie, dass die Insel noch mehr Geheimnisse birgt. Geheimnisse, die ihr bisheriges Leben in einem völlig anderen Licht erscheinen lassen …

Der Roman entführt uns nach Madagaskar.......

— figino

Wer sich gerne auf eine faszinierende Reise in ein exotisches Land begibt und noch dazu ein Geheimnis lüften möchte, ist hier goldrichtig!

— tinstamp

Madagassische Landeskunde, ein altes Geheimnis, das gelöst werden will, alles unterhaltsam verpackt, schön und fesselnd dargestellt.

— Klusi

Das Geheimnis ist für den Leser nicht lange ein Geheimnis

— Influ

Ein Buch mit viel Potenzial, das mich aber nicht mitreißen konnte.

— leseratte69

Ein bezauberndes und exotisches Buch über ein lang gehütetes Familiengeheimnis. Absolut lesenswert!

— seschat

Als Leser bekommt man hier so einiges geboten: ein spannendes Familienrätsel, Spannung ohne Ende und so richtig schön was fürs Herz.

— Jasmin88

Unter dem Vanillemond punktet vor allem mit tollen Landschaftsbeschreibungen und Einblicken in die Kultur der Einheimischen

— bookblossom

Love & Landscape - spannend, wie ein Krimi!

— SABO

Sehr schöne Geschichte in Madagaskar, Geheimnisvoll....

— Bjjordison

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  • Vor wunderbarer Kulisse und etwas Hexerei!

    Unter dem Vanillemond

    figino

    14. November 2016 um 14:05

    Annabel ist eine sehr zielstrebige Juristin, die eifrig an Ihrer Karriere und Ihrem Konsum arbeitet, als ihr Vater überraschend auf Madagaskar verstirbt. Sie muss hin reisen, da einerseits die Beisetzung ansteht und sie eine Plantage erbt. Sie geht aber eher unwillig. Bald schon verliebt sie sich in Land und Menschen und beginnt ihr Karriere-Konsum-Leben in Deutschland zu hinterfragen. Ich denke, der Roman beschreibt gut, die enormen Unterschiede zwischen den Kulturen und bringt auch Madagaskar gut hervor. Ich hatte auf jeden Fall Lust dahin zu reisen :-)! Ist auf jeden Fall eine gute Lektüre für die Ferien, egal ob im Süden oder zu Hause auf dem Balkon! 

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  • Die Insel der Gewürze

    Unter dem Vanillemond

    tinstamp

    05. May 2016 um 17:08

    Annabel Hansen ist eine erfolgreiche Anwältin, die kurz vor ihrem größten Erfolg steht: die Junior-Partnerschaft in der Kanzlei, in der sie arbeitet. Da erhält sie die Nachricht vom Tod ihres Vaters, der in Madagaskar an einem Herzinfarkt gestorben ist. In all den Jahren wurde die Kluft zwischen ihnen immer größer und mit jeder Reise zur tropischen Insel entfernten sich Annabel und ihr Vater voneinander. Der Vanillekontor in Hamburg, mit all seinen exotischen Gewürzen, den ihr Vater betrieb, blieb Annabel fremd, genauso wie ihre einzigen Verwandten, Onkel Bernd, der Bruder ihres Vaters, und seine Frau Marlene. Die Beiden betreiben seit Jahren eine Vanilleplantage auf der afrikanischen Insel. Kurz vor der Abreise findet sie in seinen Unterlagen einen romantischen Liebesbrief von ihm und ein Foto einer schönen Fremden. Annabel nimmt sich kurzfristig Urlaub und fliegt nach Madagskar, um ihr Erbe zu regeln und das Geheimnis um die unbekannte Frau auf dem Foto zu lösen. Als sie auf der tropischen Insel ankommt, verfällt auch sie den Reizen des exotischen Landes. Obendrein scheint der Mann, der einmal ihr Vater gewesen war, hier ein ganz anderer Mensch gewesen zu sein. Gleich zu Beginn ist man mitten drin in der Geschichte rund um Annabel und dem Vermächtnis ihres Vaters. Die Autorin versteht es wunderbar die exotische Landschaft und den Charme der Insel zu beschreiben. Man riecht die Vanille, spürt die Hitze und sieht die bunte Flora und Fauna vor sich. Auch die Dorfgemeinschaft, die Bräuche der Insel und besonders der Glauben an die Fadys, den Geboten und Tabus der Einheimischen, werden bildlich dargestellt und beschrieben. Man fühlt sich während des Lesens in einer völlig fremden Welt und taucht ein in die wunderbare Landschaft von Madagskar.   Annabel ist zu Beginn des Romans eine eher kühle Hauptprotagonistin, die durch den frühen Tod ihrer Mutter und der immer größer werdenen Kluft zwischen ihr und ihrem Vater, ihre Passion im Job sucht und findet. Bereits als Kind ein Außenseiter, gibt sie beruflich alles und doch macht sie der Erfolg allein nicht glücklich. Erst die Ankunft auf Madagskar lässt sie etwas innehalten und ihr Leben überdenken....sie "entschleunigt" sich selbst und stellt bald überrascht fest, wie wohl sie sich damit fühlt. Die Veränderungen machen sie zu einer warmherzigen Frau, die beginnt über ihr Leben und das des Vaters nachzudenken. Auch die Verunsicherung über die völlig neue Seite ihres Vaters, die ihr durch die Dorfbewohner näher gebracht wird, kann man durch die Zeilen spüren. Das Familiengeheimnis, welches den roten Faden der Geschichte bildet, habe ich jedoch sehr bald "durchschaut". Auch wer hinter den geheimnisvollen Übergriffen steht, die Annabel immer mehr in Gefahr bringen, war mir viel zu schnell klar. Vielleicht habe ich einfach schon zu viele Bücher dieser Art gelesen....trotzdem muss ich sagen, dass mich der Roman sehr gut unterhalten hat und mich während meines traurigen Ausblickes aus meinem Fenster in einem nasskalten April, träumen hat lassen von Sonne, traumhaften Stränden, dem Dschungel und den Duft von Gewürzen. Neben all der Vorhersehbarkeit muss ich auch noch das eher abrupte und sich etwas an den Haaren herbeigezogene Ende erwähnen. Hier hätte ich mir noch ein paar mehr Erklärungen gewünscht und eine etwas realistischere Rettungsaktion..... Cover: Das Cover muss ich einfach noch erwähnen, denn ich finde es wirklich gelungen und es lädt genauso zum Träumen ein, wie die Geschichte selbst. Fazit: Wer sich gerne auf eine faszinierende Reise in ein exotisches Land begibt und noch dazu ein Geheimnis lüften möchte, ist hier goldrichtig! Die wundervolle bildhafte Beschreibung der Landschaft, der Menschen und den Bräuchen der Insel, sind für mich das Highlight des Romans. Einen Stern Abzug für das eher unglaubwürdige Finale und der kleinen Vorhersehbarkeit.... trotzdem eine tolle Geschichte zum Abtauchen in eine exotische Welt!

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  • Unter dem Vanillemond

    Unter dem Vanillemond

    Klusi

    26. April 2016 um 17:24

    Hauptperson dieses Romans ist die erfolgreiche Anwältin Annabel Hansen. Die junge Hamburgerin steht kurz davor, Juniorpartnerin in einer renommierten Anwaltskanzlei zu werden. Als plötzlich ihr Vater stirbt, muss sie sich kurzfristig beurlauben lassen, um den Nachlass von Carsten Hansen zu regeln, der auf Madagaskar Teilhaber einer Vanilleplantage war.Nach ihrer Ankunft auf der Plantage, die von Onkel und Tante geführt wird, stößt Annabel immer wieder auf Geheimnisse um ihren Vater. Schon einige Tage zuvor hatte sie in seinen Unterlagen einen Liebesbrief und das Foto einer fremden Frau gefunden, worauf sie sich keinen Reim machen konnte. Auf ihre drängenden Fragen erhält Annabel keine oder nur unzureichende Antworten. Je länger sie auf Madagaskar weilt, umso stärker gewinnt sie den Eindruck, ihren Vater nur sehr schlecht gekannt zu haben, denn hier scheint er ein völlig anderer Mensch gewesen zu sein als sie ihn in Erinnerung hat. Sie möchte endlich Gewissheit über ihre Vergangenheit, sie will verstehen, was ihren Vater bewegt hat, was ihn angetrieben hat. Während ihres Aufenthalts in dem Land, das ihr bisher so fremd und gleichgültig war, das aber für ihren Vater die zweite Heimat (eigentlich sogar seine erste) war, lernt sie viel Neues kennen und entdeckt so manches Geheimnis. Sie stellt fest, dass sie unbewusst viel von ihrem Vater gelernt hat und sich besser mit der Qualität von Vanille auskennt, als sie dachte. Nach anfänglichen Berührungsängsten geht sie auf die Einheimischen zu und erkennt, dass sie sich den Madagassen und ihren Problemen stark verbunden fühlt. Nach und nach beginnt sie, ihr eigenes Leben, ihre Pläne und ihre Zukunft zu überdenken.Bei diesem Buch habe ich mich gleich auf den ersten Blick von dem schönen Cover verführen lassen. Es zeigt die traumhafte Landschaft Madagaskars unter einem strahlenden, hellen Mond und im Vordergrund eine Vanilleblüte. Das Bild und der geheimnisvolle Titel haben mich schon ahnen lassen, dass sich hier eine faszinierende Geschichte zwischen den Buchdeckeln verbirgt.Die Handlung ist fesselnd, auch wenn sie nicht allzu viele spektakuläre Überraschungen bietet, denn meist weiß man als Leser mehr als die Protagonisten; man ist Annabel immer einen Schritt voraus und erkennt schon bald, wo sich die Geschichte hin entwickelt. Dies war für mich in diesem Fall jedoch kein Nachteil, denn ich hatte weder einen besonders spannenden, noch einen extrem romantischen Roman erwartet. In erster Linie habe ich es genossen, mehr über Land und Leute zu erfahren. Die lebendige und plastische Darstellung dieser exotischen Welt und ihrer Einwohner ist der Autorin ganz hervorragend gelungen. Auch die Protagonisten sind glaubhaft und facettenreich gezeichnet. Besonders Annabel macht eine starke Entwicklung durch. Macht sie bei ihrer Ankunft auf Madagaskar einen sehr sachlichen, geschäftsmäßigen, fast gefühllosen Eindruck, so kann man schon bald hinter die Maske der berechnenden, knallharten Anwältin blicken und erfahren, wie es dazu kam, dass sie ein Leben gewählt hatte, das fast nur aus Arbeit und Karriere bestand. Je mehr ich über sie erfahren habe und je länger ich sie durch die Geschichte begleitet habe, umso sympathischer fand ich sie, denn hinter der bröckelnden Fassade entdeckt man das kleine, einsame Mädchen, das in seiner Kindheit viel zu viel alleine war, mit seiner Sehnsucht nach Liebe, Verständnis und Geborgenheit und sich, zum Selbstschutz, einen ziemlich stacheligen Panzer zugelegt hatte. Alles in allem hat mir dieser Roman sehr gefallen, denn ich habe mich einerseits gut unterhalten und wollte am Ende die Protagonisten gar nicht so schnell loslassen, so stark war ich gedanklich und emotional in die Geschichte hineingewachsen. Ganz nebenbei habe ich auch viel Interessantes über Madagaskar erfahren, denn bisher war mir die Insel recht fremd. Der Autorin ist es mit ihrem Roman gelungen, mein Interesse zu wecken und mich auch über die Handlung hinaus weiter mit den Gegebenheiten des Landes zu beschäftigen. Wie der Zufall oft so spielt, wurde ich gerade zu der Zeit, als ich das Buch las, immer wieder mit madagassischen Produkten konfrontiert. Bisher war mir das nie so aufgefallen, welche Köstlichkeiten dieses Land hervorbringt, die bei uns so selbstverständlich auf dem Teller landen. So habe ich mir einen Vanilletee gekocht und es mir ganz stimmungsvoll mit dem Buch, meiner Teetasse und einem Schokoriegel (mit Kakao aus Madagaskar) gemütlich gemacht.

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  • Das Geheimnis bleibt nicht lange Geheim

    Unter dem Vanillemond

    Influ

    13. April 2016 um 13:07

    Der Inhalt: Annabel Hansen hat es geschafft, endlich soll sie Partner der Kanzlei werden. Von dem „plumpen“ Mädchen das in der Schule meist gehänselt wurde ist nicht mehr viel übrig. Statt das „Vanillekontor“ ihres Vaters zu übernehmen und in den Gewürzhandel zu gehen, entschied sie sich dafür Jura zustudieren und zum workaholic mit schicker Wohnung und teuren Klamotten zu werden.  Doch plötzlich stirbt ihr Vater bei seiner jährlichen Madagaskarreise zur Vanilleplantage und auch wenn sich ihr Onkel und ihre Tante von der Vanilleplantage um die Beerdigung kümmern, muss Annabel einfach selbst nach Madagaskar fliegen um sich von ihrem Vater zu verabschieden und zu entscheiden was mit ihrem Erbe, einem Anteil der Plantage passieren soll.  Doch, zu ihrer großen Überraschung erfährt Annabel, das ihr Vater in den paar Wochen die er jährlich auf Madagaskar verbracht hat, quasi ein zweites Leben geführt hat. Er hatte hier Zukunftspläne fern ab von Hamburg, von denen sie keine Ahnung hatte. Da ihr Vater ihr, aber keinerlei Informationen hinterlassen hat, steht Annabel nun vor der schweren Entscheidung, was aus den Dingen die ihr Vater Carsten ihr Hinterlassen hat werden soll. Auf ihre Verwandten kann sie sich dabei nicht verlassen. Zwar scheint ihr Onkel sich ehrlich über ihre Anwesenheit zufreuen, aber von ihrer Tante erfährt sie eine ehr höfliche Ablehnung.  Viele unausgesprochene Geheimnisse gilt es in diesem Buch zusammen mit einem außergewöhnlichen Schauplatz und einer faszinierenden Kultur zu entdecken.      Meine Meinung: An und für sich hat das Buch unter dem Vanillemond wirklich eine Menge zu bieten. Es gibt viele Überraschende Wendungen und Ereignisse. Es gibt eine Liebe, einen toll beschriebenen Schauplatz und eine interessante Kultur zu entdecken. Aber für den Leser ist bereits auf Seite 22 das große Geheimnis kein Geheimnis mehr.  Das war für mich echt ein großer Knackpunkt und ich habe kurzzeitig überlegt gehabt, ob ich überhaupt weiterlesen soll, oder das Buch gleich wieder weglege. Ich habe glücklicherweise weitergelesen und konnte mich immerhin noch an Annabels Charakterentwicklung, der Dorfgemeinschaft und dem Schauplatz Madagsakar erfreuen. Hier und da gab es noch unerwartete Ereignisse und Intrigen, welche ich so nicht erwartet habe. Aber ich hatte auch die ganze Zeit die Frage im Kopf hängen, ob Annabel das „gehütete“ Geheimnis wirklich nicht begreift oder 1+1 einfach nicht zusammenzählen und akzeptieren will. Immerhin wird sie dem Leser als knallharte und ausgefuchste Anwältin vorgestellt. Eine Anwältin die auch die aussichtslosesten Fälle noch gerade gebogen bekommt. Aber ein Foto und ein Brief in dem quasi schwarz auf weiß steht, dass da etwas an ihrer Familiengeschichte nicht stimmt, begreift sie nicht?  Das passt für mich einfach nicht so ganz zusammen.  Dennoch will ich das Buch nicht schlechter machen als es ist. Ja, das Familiengeheimnis an sich war ehr enttäuschend, aber das ganze drumherum die Charaktere, die Annabel kennen lernt, ihre eigene Veränderung, Madagaskar, die Lebensweisen und Gebräuche, all diese Dinge machen es dennoch zu einem guten Buch das fernab vom Mainstream mal in gemütlichen Stunden gelesen werden sollte. 

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  • Es duftet nach Vanille .....

    Unter dem Vanillemond

    JanaBabsi

    29. March 2016 um 15:45

    Annabel Hansen arbeitet bei der Kanzlei Jansen & Jansen und steht kurz davor zur Partnerin ernannt zu werden, als sie die Mitteilung erreicht, dass ihr Vater gestorben ist. Carsten Hansen war Inhaber des Vanille-Kontors in Hamburg und Besitzer einer Vanille-Plantage auf Madagaskar. Annabel wird schmerzlich bewusst, dass sie ihren Vater seit 12 Jahren nicht mehr gesehen oder gesprochen hat - seit dem Tag, an dem sie ihm unmissverständlich zu verstehen gegeben hatte, dass sie Jura studieren wird und mit Vanille nichts zu tun haben möchte. Und nun ist er, an einem einsamen Strandabschnitt auf Madagaskar, einem Herzinfarkt erlegen. Als sie im Vanille-Kontor die Schreibtischschubladen sichtet, fällt Annabel ein Brief in die Hände, den ihr Vater an ihre Mutter geschrieben hat. Barbara Hansen ist schon seit Jahren tot. Annabel nimmt das nächste Flugzeug nach Madagaskar um der Beisetzung ihres Vaters beizuwohnen und stellt dort verwundert fest, dass Carsten Hansen scheinbar 2 Leben gelebt haben muss. Ihr gegenüber war er früher stets verschlossen, zurückhaltend und oft auch mürrisch - auf Madagaskar hatte er viele Freunde, war ein angesehener Mann und Arbeitgeber und Annabel rennt mit ihren Fragen nach dem Leben ihres Vaters nicht überall offene Türen ein. Nach und nach eröffnet sich ihr die Faszination Madagaskars und sie beginnt zu verstehen, was ihren Vater an diesen Flecken afrikanische Erde gebunden hat. Auf dieses Buch von Petra Pfänder bin ich über ein Facebook-Posting von Ullas Bücherseite http://ullasleseecke.blogspot.de/ gestoßen. Mich hat das Cover sehr angesprochen und die Rezension von Ulla zeigte mir, dass das ein Buch genau nach meinem Geschmack ist. Wie der Zufall es wollte, postete Ulla kurz darauf auf ihrer Facebook-Seite https://www.facebook.com/ullasbuchtreff/?fref=ts, dass sie dieses Buch versehentlich 2 x vom Verlag bekommen hätte und nun suche sie für ein Exemplar ein neues Zuhause; gegen Rezension und Gastkommentar auf ihrem Blog. Das Glück war mir hold, denn außer mir wollte niemand dieses Buch haben und so konnte ich schon einige Tage später mit dem Lesen beginnen. Familiengeschichten, die sich erst nach dem Tod eines oder beider Elternteile offenbaren, sind nichts neues, aber sie üben große Faszination auf mich aus. Anfangs ging ich davon aus, dass es sich bei dem Buch um einen historischen Roman handele. Ich lese sehr gerne historische Romane, aber ich fand es auch mal angenehm, dass diese schöne Familiengeschichte im Hier und Jetzt spielt.Die Story wird von einer Dritten Person aus der Sicht von Annabel erzählt. Der Schreibstil von Petra Pfänder ist angenehm schnörkellos und nachdem man einmal in die Geschichte eingetaucht ist, möchte man gar nicht mehr aufhören zu lesen. Zumindest mir ging es so. Die Beschreibung der Landschaft, der Vanilleplantage und den anderen Settings des Romans fand ich authentisch und ich lasse mich sehr gerne einfangen von schön beschriebenen Orten. Auch die Protagonisten wurden authentisch dargestellt und ließen die Handlung lebendig werden. Die Beschreibung Annabels ist anfangs die einer Karrierefrau. Sie steht kurz vor der Ernennung zur Partnerin einer renommierten Anwaltskanzlei und so tritt sie auch auf. Ein wenig resolut und distanziert. Es ist schön zu sehen, wie sie sich im Laufe der Geschichte verändert, ihre Liebe zu Madagaskar erkennt und letztendlich auch Frieden mit ihrem Vater schließen kann, dessen Leben zu Hause in Hamburg ein anderes war, als das auf Madagaskar. Da ihre Mutter schon lange nicht mehr lebt, sind ihre Tante Marlene und Onkel Bernd, die die Vanilleplantage leiten, nun das einzige Bindeglied zwischen Annabel und ihren Eltern. Nach und nach wird ihr auch ihre eigene Geschichte offenbart. "Unter dem Vanillemond" traf genau meine bibliophile Ader und ich werde gerne nach weiteren Büchern von Petra Pfänder Ausschau halten.

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  • Potenzial leider nicht ausgeschöpft

    Unter dem Vanillemond

    leseratte69

    21. March 2016 um 18:05

    KlappentextEin geheimnisvoller Liebesbrief, ein altes Foto, ein lang gehütetes Familiengeheimnis ...Nach dem Tod ihres Vaters steht Annabel Hansen vor einer schweren Entscheidung: Was soll mit der Vanilleplantage geschehen, die ihr Vater auf Madagaskar betrieben hat? Nur widerwillig macht die junge Hamburgerin sich auf den Weg ins ferne Afrika und wird sofort gefangen genommen von der exotischen Schönheit der Insel: Von der tropischen Landschaft, den fremden Gerüchen, der Farbe des Indischen Ozeans. Plötzlich versteht sie, was ihren Vater immer wieder hierher gezogen hat. Doch als sie in seinen Unterlagen einen zärtlichen Liebesbrief und das Foto einer schönen Fremden findet, ahnt sie, dass die Insel noch mehr Geheimnisse birgt. Geheimnisse, die ihr bisheriges Leben in einem völlig anderen Licht erscheinen lassen ...Die AutorinGeboren und aufgewachsen in DortmundStudium der Film-, Fernseh- und Theaterwissenschaften sowie Alt- und Neugermanistik Ruhr-Universität BochumArbeit als freie Journalistin für Print, TV und HörfunkFachausbildungen zur Journalistin für Pressestellen und ÖffentlichkeitsarbeitOnline-Redakteurin bei der Stadt Dortmund (Mitarbeit an Aufbau und Entwicklung, technische und inhaltliche Konzeption, Layout, Programmierung, Text)Seit 2003 selbstständige Autorin und Übersetzerin Meine MeinungStoryDer Klappentext las sich so gut und das Cover fand ich so toll, da stand für mich fest, das Buch muss ich haben. Leider kam ich nicht so wirklich in die Story hinein, so wie ich es mir erhofft hatte. Es gab für mich nichts Neues, was nicht schon einmal irgendwie dagewesen wäre. Bei mir kam das Kopfkino einfach nicht in Fahrt. Die Autorin beschreibt zwar die Landschaften sehr gut, aber bei mir kamen einfach keine Bilder an. Die Handlung, junge Frau stößt auf ein Familiengeheimnis, hab ich schon in sehr vielen Romanen gelesen, die mich aber mehr gefesselt haben als dieser hier.Die Zutaten die Petra Pfänder für dieses Buch verwendet hat, ließen auf einen guten, interessanten Roman schließen, aber ich kam einfach nicht so wirklich damit zurecht. Das Ende war mir zu abrupt und die Liebesgeschichte kam mir zu kurz.Vieleicht ist das bei euch ja anders und ihr macht euch ein eigenes Bild von dem Buch.SchreibstilDer Schreibstil der Autorin war eigentlich leicht und angenehm zu lesen, doch wie schon oben erwähnt, kamen bei mir keine Bilder an, die Landschaften Madagaskars blieben mir deswegen leider verborgen.CharaktereAnnabel war mir nicht wirklich sympathisch. Ich fand sie eher kühl und die ersten 100 Seiten sogar unnahbar. Im großen und ganzen aber hat die Autorin den Charakteren aber viel Authentizität verliehen, dennoch konnte ich nicht so richtig damit warm werden.Mein Fazit Ein Buch das sehr viel Potenzial mitbringt, mich aber nicht so wirklich erreichen und begeistern konnte. Mir kam die Liebesgeschichte in dem Buch etwas zu kurz und mit den Charakteren, besonders mit Annabel, konnte ich nicht wirklich warm werden. Alles in allem ein durchschnittlicher Roman, der von mir gerade noch drei von fünf Sternen  bekommt.

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  • Leserunde zu "Unter dem Vanillemond" von Petra Pfänder

    Unter dem Vanillemond

    katja78

    Ein geheimnisvoller Liebesbrief, ein altes Foto, ein lang gehütetes Familiengeheimnis ... Herzlich willkommen zu einer neuen Leserunde von Mira Taschenbuch. Wir möchten Euch gerne die aktuelle Neuerscheinung "Unter dem Vanillemond" von Petra Pfänder in einer Leserunde vorstellen & sind gespannt auf Eure Meinungen. Nach dem Tod ihres Vaters steht Annabel Hansen vor einer schweren Entscheidung: Was soll mit der Vanilleplantage geschehen, die ihr Vater auf Madagaskar betrieben hat? Nur widerwillig macht die junge Hamburgerin sich auf den Weg ins ferne Afrika und wird sofort gefangen genommen von der exotischen Schönheit der Insel: Von der tropischen Landschaft, den fremden Gerüchen, der Farbe des Indischen Ozeans. Plötzlich versteht sie, was ihren Vater immer wieder hierher gezogen hat. Doch als sie in seinen Unterlagen einen zärtlichen Liebesbrief und das Foto einer schönen Fremden findet, ahnt sie, dass die Insel noch mehr Geheimnisse birgt. Geheimnisse, die ihr bisheriges Leben in einem völlig anderen Licht erscheinen lassen ... Wir suchen nun mindestens 15 Leser, die gerne in Romanen schmökern und das Buch gerne gemeinsam in der Leserunde lesen möchten. Wir vergeben 10 Bücher in Print und 5 (evtl auch mehr) eBooks im mobi oder ePub Format. Bitte gebt also an, ob ihr auch ein eBook lesen könnt. Bewerbungsfrage: Schreibt uns eure Erwartungen an dieses Buch Achtung! - Die E-Book Gewinner bekommen später zusätzlich zur Gewinnbenachrichtigung noch eine PN für die Formatabfrage, bzw. Bescheid, das sie ein E-Book bekommen. Wir freuen uns auf eure Bewerbungen! *** Wichtig *** Ihr solltet Minimum 2-3 Rezensionen in eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie ihr eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig/aktuell sie sind. Der Erhalt eines Rezensionsexemplares ist verpflichtend für die Teilnahme an der Leserunde. Dazu gehört das zeitnahe Posten in den Leseabschnitten und das anschließende Rezensieren des Buches Erwiesene Nichtleser werden nicht ausgewählt

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  • Unter dem Vanillemond

    Unter dem Vanillemond

    seschat

    18. March 2016 um 07:42

    INHALTAls die 30-jährige Hamburger Karrierefrau Annabel Hansen vom plötzlichen Tod ihres Vaters in Madagaskar erfährt, reist sie sofort dorthin, um alle notwendigen Angelegenheiten so schnell wie möglich zu klären. Doch mit der Zeit verliebt sie sich in die grüne Insel und ihre Bewohner und will gar nicht mehr weg. Zudem verheimlichen ihr Onkel Bernd und Tante Marlene etwas. Es geht um Annabels verstorbene Mutter und die Unbekannte Therese. Wird Annabel alles aufklären und das Herzensprojekt ihres Vaters - ein Hotel im Dschungel - verwirklichen können? MEINUNG Die Autorin Petra Pfänder hat mit "Unter dem Vanillemond" einen sehr packenden Roman vor exotischer Kulisse geschrieben. Mir hat die Story insgesamt überaus gut gefallen. Die Hauptperson Annabel, aus deren Sicht die Geschichte geschildert wird, hat zeitlebens ein sehr zwiespältiges Verhältnis zu ihrem Vater gehabt und fühlte sich ohne Mutter oft allein gelassen. Erst in Madagaskar erkennt sie, was die wirklich wichtigen Dinge im Leben sind und lernt ihren Vater besser verstehen, der dieses Fleckchen Erde über alles liebte und unterstützte. Vater Carsten Hansen betrieb auf der Insel eine Vanillefarm und verbrachte dort lange Urlaube. Im Laufe der Handlung erliegt auch Annabel dem ursprünglichen Charme der Landschaft und seiner Bevölkerung und trifft eine wichtige Entscheidung. Sie ist eine mutige und sympathische junge Frau, die noch immer nach ihrem Platz im Leben sucht. Auf Madagaskar scheint sie indes angekommen zu sein. Innerhalb des Plots kommen auch beliebte Themen wie Intrige, Lüge und Liebe nicht zu kurz, was die Spannung hoch hält. Besonders die familiären Geheimnisse werden lang, fast zu lang bewahrt, wofür Annabels Verwandte sorgen. Der exotische Handlungsort konnte auch mich als Leser verzaubern. Die bunte Flora, die fremden Gerüche und der Indische Ozean - Madagaskars Schönheit wächst mit jeder neuen Zeile. Wer bisher noch wenig über die Vanillezucht wusste, wird in diesem Roman einiges dazulernen. Pfänders Sprachstil ist leicht verständlich und höchst emotional. Die in den Fließtext eingefügten Briefe und Lyrikzeilen werten die Lektüre auf. Das Cover ist ein absoluter Eyecatcher - exotische Landschaft trifft auf den weit entfernten Mond, was ausgesprochen geheimnisvoll wirkt. FAZITEin in sich stimmiges Leseerlebnis, das Lust auf einen Urlaub auf Madagaskar macht. Absolute Leseempfehlung!

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  • Die Rätsel von Madagaskar

    Unter dem Vanillemond

    Buecherspiegel

    12. March 2016 um 15:38

    Für die Romantiker unter den Lesern ist der Büchermarkt schier unermesslich. Sich da als Autorin ein wahrnehmbares Plätzchen zu sichern ist mitunter nicht leicht. Petra Pfänder versucht es hier mit ihrem Roman „Unter dem Vanillemond“. Die Zutaten dieser meist locker leicht geschriebenen Werke sind oftmals austauschbar, beinhalten meist ein Geheimnis in der Familie oder unter Freunden und deren undurchsichtige Mitglieder, mindestens zwei konkurrierende potenzielle zukünftige Lebenspartner und einen romantischen Ort. Diese Kriterien hat die Autorin komplett genutzt und somit erfüllt. Der gut beschriebene romantische Ort ist Madagaskar,hierbei wurden nicht die Schattenseiten der ärmeren Bevölkerung und Vernichtung des Regenwaldes vergessen, aber auch die Freuden des einfachen Lebens auf dieser schönen Insel. Locken doch Gewürze, Früchte und vor allem Vanille, das Gold von Madagaskar. Die Protagonisten Annabel Hansen, von klein auf mit dem Vater alleine, lebt und arbeitet als Juristin in Hamburg. Aufgewachsen im Gewürzhandel des Vaters, immer den Duft von Vanille in der Nase, darf sie aber niemals mit, wenn der Vater seinen Bruder auf jener Insel besucht und die frische Ernte von dessen Vanillefarm gleich mit nach Hause bringt. Annabel begegnet uns als verzogene Göre, nie zufrieden mit dem, was ihr der Vater bietet, vermisst sie doch die früh verlorene Mutter, kann sie dem Vater nie genügen, so kommt es ihr vor. Und dann passiert es: während der Vanilleernte verstirbt der Vater bei seiner jährlichen Reise auf Madagaskar und Annabel muss nun zu den Verwandten fliegen, die sie nie zuvor kennen gelernt hat. Was folgt ist die bereits weiter oben beschriebene Vorgehensweise romantischer Geschichten. Es fehlt weder am Spannungsbogen noch an Wendungen, Überraschungen aber auch an Vorhersehbarem. Ich könnte mir schon vorstellen, dass der Roman von Pfänder als Vorlage für eine Serie herhalten kann, stimmen doch die Zutaten dafür. Als Weltliteratur kommt das Buch allerdings nicht infrage und selbst für einen sogenannter Bestseller habe ich so meine Zweifel, obwohl der Aufbau/die Abfolge der Geschichte stimmig ist. Bei mir will der Funke nicht überspringen.

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  • Ein fesselnder und mitreißender Roman

    Unter dem Vanillemond

    Line1984

    07. March 2016 um 08:15

    Dieses Buch war mein erstes der Autorin, daher war ich natürlich richtig neugierig. Der Klappentext überzeugte mich auf Anhieb auch das Cover und der Titel überzeugten mich sofort. Ich Begann mit dem lesen und war sofort mitten im Geschehen. Ich lernte Annabel kennen die nach dem Tod ihres Vater nach Madagaskar reist um sich dort um ihr Erbe zu kümmern. Als sie einen alten Liebesbrief samt Foto einer fremden Frau findet macht sie sich auf die Suche und kommt so alten Familiengeheimnissen auf die Spur. Schnell versteht sie warum es ihren Vater nach Afrika gezogen hat, denn die Schönheit der Landschaft raubt auch Annabel den Atem.... Der Schreibstil der Autorin ist locker und flüssig, dadurch liest sich dieses Buch in einem Zug aus. Ich habe es quasi verschlungen, denn die Autorin weiß genau wie sie ihre Leser an die Seiten fesselt. Hinzu kommt das sie sehr bildhaft schreibt, es kam mir teilweise so vor als wäre ich selbst in Afrika. Die Charaktere, allen voran natürlich Annabel sind realistisch und authentisch gezeichnet. Annabel war mir gleich zu Beginn sympathisch, ich habe gespannt ihre Reise mit verfolgt und war gespannt wie sie sich wohl entscheiden wird. Auch die anderen Charaktere im Buch sind voller Farbe gezeichnet, auch das gefiel mir besonders gut. Die Handlung ist spannenden und fesselnd, aber auch berührend und emotional. Diese Mischung macht dieses Buch so besonders. Zusammenfassend gesagt konnte mich dieses Buch bestens unterhalten, ich hatte spannende und fesselnde Lesemomente und konnte dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen. Daher kann ich gar nicht anders als euch dieses Buch zu empfehlen! Wer gerne Bücher über alte Familiengeheimnisse liest die vor einer atemberaubenden Kulisse spielen wird mit diesem Buch bestens bedient!!! Fazit: Mit Unter dem Vanillemond ist der Autorin ein fesselnder und mitreißender Roman gelungen der mich begeistern konnte. Tolle Charaktere, eine berührende und emotionale Handlung und ein flüssig Schreibstil überzeugten mich auf ganzer Linie! Dieses Buch bekommt von mir die volle Punktzahl, 5 Eulen!

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  • Eine ganz neue Welt

    Unter dem Vanillemond

    Isaopera

    06. March 2016 um 13:05

    Ich habe mich literarisch noch nie mit Madagaskar beschäftigt und daher war dieses Buch eine große Bereicherung für mich. Ich habe viel über die Insel und das dortige Leben erfahren und fand alle Schauplätze sehr gut und eindrücklich beschrieben.  Die Geschichte selbst ist spannend und abwechslungsreich geschrieben und eigentlich nicht vorhersehbar. Das muss man in diesem Genre romantischer Romane wirklich hervorheben! Die Handlungen und Gedanken der Protagonistin sind nachvollziehbar und gerade das letzte Drittel der Geschichte hat mich wirklich berührt. Am Ende überschlagen sich die Ereignisse und die Vorblende kam für mich vielleicht einen Tick zu plötzlich.  Das ist aber ein minimaler Kritikpunkt und ich habe die Lektüre wirklich genossen :) 

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  • Lädt zu einer Auszeit vom Alltag ein

    Unter dem Vanillemond

    Jasmin88

    06. March 2016 um 10:04

    Covergestaltung: Das Cover passt perfekt zur Geschichte, die in einem fernen Land spielt und die Vanilleblüte ist ein richtiger Eyecatcher. Ein sehr stimmiges, schönes Cover. Meine Meinung: "Unter dem Vanillemond" von Petra Pfänder habe ich im Rahmen einer Lovelybooks-Leserunde gelesen. Es hat mir unheimlich viel Spaß gemacht, in diese Geschichte einzutauchen. Ich konnte mich quasi in sie hineinfallen lassen und alles um mich herum ausblenden, so sehr ist es der Autorin gelungen, mich in ihren Bann zu ziehen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und ich mag diesen geheimnisvollen Unterton, der auf allen Seiten mitschwingt, sehr. Petra Pfänder schreibt einfach großartig. Von Seite zu Seite hat sie sich mehr in mein Herz geschrieben. Generell mochte ich diese Mystik und Spannung, die in der Luft lagen sehr. Teilweise fast schon ein wenig gruselig und daher extrem fesselnd. Auch die Charaktere wurden sehr interessant gestaltet. Sie wurden toll entworfen und ihre Verhaltensweisen sind zum Teil sehr geheimnisumwoben und dies sorgt für ordentlich Spannung. Ich habe regelrecht an den Seiten geklebt und es fiel mir schwer, den Roman aus den Händen zu legen. Den Schauplatz "Madagaskar" finde ich sehr faszinierend. Ich muss gestehen, dass ich bislang kaum etwas über Madagaskar wusste, den Leseaufenthalt dort aber unheimlich genossen habe. Die Einwohner, die beschriebene Schönheit der Landschaft und die dortigen Gegebenheiten habe ich auf Anhieb sehr interessant gefunden. Beim Lesen stellt sich wirklich eine Art Urlaubsfeeling ein und dies ist einfach grandios. Ein Buch was wirklich zu einer Auszeit vom Alltag einlädt. Absolut begeistern konnte mich auch der Erzählstrang mit der Vanilleplantage. Es ist so interessant zu lesen, wie Vanille angebaut wird und wie viel Arbeit dahinter steckt. Somit transportiert die Geschichte einerseits sehr viel neues Wissen und andererseits lädt sie dennoch zum Entspannen und Mitfiebern ein. Eine tolle Kombination, von der ich gar nicht genug bekomme... Petra Pfänder ist es definitiv gelungen, mich mit diesem Roman zu begeistern und sie hat mich in einen wahren Leserausch versetzt. Daher habe ich bereits ihren nächsten Roman, der glücklicherweise schon im Sommer erscheinen wird, auf meine Wunschliste gesetzt. Ich habe im Rahmen dieser Leserunde eine tolle Autorin entdeckt und werde mich diesem Ferne-Länder-Genre nun auf jeden Fall häufiger widmen, denn es hat wirklich was von einem Leseurlaub. Es war ein großartiges Leseerlebnis für mich und da ich absolut nichts zu kritisieren habe und mich bestens unterhalten gefühlt habe, vergebe ich natürlich die Höchstwertung in Form von 5 Sternen. Fazit: Der Autorin ist es gelungen, meine Erwartungen nicht nur zu erfüllen, sondern sie hat sie regelrecht übertroffen. Als Leser bekommt man hier so einiges geboten: ein spannendes Familienrätsel, Spannung ohne Ende und so richtig schön was fürs Herz.

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  • Unter dem Vanillemond

    Unter dem Vanillemond

    bookblossom

    05. March 2016 um 17:06

    Erster Satz: Der Mann saß allein am Ufer der halbmondförmigen Bucht und blickte zum Horizont. Annabel ist eine erfolgreiche Anwältin in Hamburg und arbeitet hart, um ihre Karriere voranzutreiben. Ihr Vater ist das einzige Familienmitglied, das sie in Deutschland noch hat, doch ihre Beziehung zu ihm ist eher distanziert. Seine langen Reisen nach Madagaskar konnte sie als Kind nicht nachvollziehen und verabscheute die Zeit ohne ihn. Als ihr Vater Jahre später überraschend an einem Herzinfarkt stirbt, muss sie auf die Insel reisen um ihr Erbe anzutreten. In Afrika angekommen, verliebt auch sie sich mit jedem Tag mehr in den exotischen Ort und macht sich auf die Spuren des Lebens ihres Vaters in der Ferne.. Die Protagonistin lernt der Leser noch in Hamburg, ihrem geschäftlichen Umfeld kennen. Man spürt sofort, dass Annabel trotz ihrer beruflichen Errungenschaften in Deutschland nicht glücklich ist und sich gegenüber anderen Menschen abwesend und kalt verhält. Gründe dafür finden sich in der Vergangenheit: Annabel wuchs ohne ihre Mutter auf und fühlte sich vom häufig verreisenden Vater oft ungeliebt und alleine gelassen. Erst als sie selbst nach Madagaskar reist schafft es die exotische Insel sich langsam auch in ihr Herz zu schleichen und dort große Veränderungen vorzunehmen. Ab diesem Zeitpunkt wurde mir persönlich die Protagonistin sehr sympathisch. Neben Annabels Versuch das Geheimnis um den Liebesbrief ihres Vaters zu lüften, erfährt man viel über die Kultur und den Glauben der Madagassen, lernt über den Vanilleanbau und entdeckt eine der faszinierendsten Inseln der Welt. Dabei stachen vor allem die Beschreibungen der fremdartigen Natur ins Auge, denn selten gelang es einer Autorin mir so lebhaft einen Ort näher zu bringen, den ich selbst noch nie bereist habe. Insgesamt hatte die Geschichte eine tolle Sogwirkung auf mich, die mich das Buch nicht mehr aus der Hand legen ließ. Das ist sicher auch dem einfachen Schreibstil der Autorin und der Kürze des Buches zu verdanken. Der Abschluss der Geschichte ließ mich allerdings ein wenig unzufrieden zurück und kostet dem Buch auch einen Kolibri Abzug in der Gesamtwertung. Denn abgesehen davon, dass es viel zu abrupt zu Ende ging und ein paar mehr Seiten nicht geschadet hätten, war das Ende doch sehr voraussehbar und im großen Showdown stellenweise von unrealistischen Zufällen getragen. Ein ausführlicherer Abschluss samt glaubwürdigerer Wendungen wäre wünschenswert gewesen. Cover Cover und Titel des Buches sind eng mit dem Inhalt der Geschichte verbunden und kommen durch die nächtliche Ansicht auch sehr atmosphärisch daher. Besonders schön finde ich das nicht sofort ersichtliche Detail einer Kartenansicht von Madagaskar im Hintergrund. Fazit Unter dem Vanillemond entführt auf die exotische Insel Madagaskar und punktet vor allem mit tollen Landschaftsbeschreibungen und Einblicken in die Kultur der Einheimischen. Das Ende der Geschichte hat mich aufgrund seiner schnellen Abhandlung leider nicht ganz zufrieden stellen können, trotzdem ist das Büchlein ein Pageturner zum Träumen! Vielen Dank an MIRA Taschenbuch und Lovelybooks für dieses Rezensionsexemplar! © BookBlossom

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  • Vanillemond

    Unter dem Vanillemond

    SABO

    02. March 2016 um 22:23

    Petra Pfander - Unter dem Vanillemond - mtb Hamburg/Madagaskar Annabel Hansen, 30, ist erfolgreiche Anwältin und steht kurz davor Partner in einer großen Kanzlei zu werden. Sie erfreut sich an einem exklusiven Kleiderschrank und genießt die teuren Aufmerksamkeiten des Lebens. Nebenbei führt sie auch das Vanillekontor ihres Vaters, der mit seinem Bruder auf Madagaskar eine Plantage besitzt und bewirtschaftet. Eines Tages kommt die Nachricht von seinem Tod. Wie gerne hätte sie den Vater noch einmal gesehen, aber er verwehrte ihr stets die Bitte, ihn zu besuchen, nun kann sie nur noch seiner Beerdigung beiwohnen. In Gedanken, noch bei dem rätselhaften Liebesbrief, fliegt Annabel auf die Insel, die wie ein abgebrochenes Stück Afrikas im indischen Ozean treibt. Annabel war noch ein Kind, als ihre Mutter an Malaria starb, die Erinnerung an sie verblasste schnell. Annabels Vater hüllte sich in Schweigen und auch die Tante reagiert schroff und ablehnend auf ihre Fragen. Auf Madagaskar wird sie willkommen geheissen, doch dem Geheimnis kommt sie keinen Schritt näher. Annabel erwartet ein traumhaftes Erbe und zwei Männer, die sich für sie interessieren. Es ist nicht ganz ungefährlich, allein zu wohnen, doch keiner kann es Annabel ausreden. Sie bezieht  ihre Hinterlassenschaft, ein Strandhaus mit dazugehöriger Bucht. Annabel forscht weiter und einige mysteriöse Dinge geschehen. Jemand versucht ihr mit Voodoo-Zauber Angst einzujagen, schürt aber eher ihren Mut an. Ein abgründiges Familiengeheimnis vor atemberaubender Kulisse. Gefährlich und spannend, wie ein Krimi. Voodoo-Romantik unter Sternen. Das Buch hätte ruhig doppelt so dick sein können. Bitte mehr davon!

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  • Eine geheimnisvolle Familiengeschichte

    Unter dem Vanillemond

    frenzelchen90

    28. February 2016 um 19:23

    Meine Meinung: Die Autorin hat es wirklich geschafft, mich durch ihre geschriebenen Zeilen nach Madagaskar zu entführen. Sehr bildlich beschreibt sie die Natur, aber auch die Probleme dieser Region, wie z.B. bedrohte Tierarten und Ausbeutung dieses Landes. Schön ist auch der Wandel der Hauptfigur Annabel. Von der karrieregeilen Anwältin wird Annabel auf Madagaskar zu einem naturverbundenen Mensch, auf der Suche nach ihren wahren Wurzeln. Auf dem Weg, das Familiengeheimnis zu lösen, lernt sie ihren Traummann kennen. Ist da eine Rückkehr in die alte Heimat überhaupt noch möglich? All das wird von der Autorin ausführlich und mitfühlend beschrieben. Daher kommt das abrupte Ende sehr überraschend und hätte, meiner Meinung nach, weiter ausgebaut werden können. Mein Fazit: Ein Buch mit einer guten Mischung aus Familiengeheimnissen und Liebesgeschichte.

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