Die Geschichte ist nichts für schwache Nerven, zumindest wenn man eine Frau ist. Der Protagonist ist der Inbegriff eines INCELS, ein höchst gestörter Mann, der meint, ein Recht auf eine gehörige Frau an seiner Seite zu haben. Allgemein ist in dieser futuristischen Welt alles auf das Glück der Männer ausgerichtet. Die Frauen sind mit Glück noch am Leben und gehören einem Mann, aber Rechte haben sie nicht mehr. Diese Dystopie zeigt auf, wie sich unsere Gesellschaft zurück entwickeln könnte, wenn der Kampf um Gleichberechtigung weiterhin so rückschrittig läuft wie momentan. Die Geschichte macht wütend und ist einfach grausam und gruselig. Zum Schluss gibt es noch einen kleinen Plotttwist, bei dem der Spieß etwas umgedreht wird.
Geschrieben ist das Buch in Form eines Fernseh-Trash-Formats, was mich beim Lesen etwas gestört hat, da innerhalb eines Satzes ohne erkennbare Trennung die Perspektiven wechseln und gleichzeitig alles sehr stakkato artig geschrieben ist. Dieser Roman ist auf jeden Fall mal etwas anderes.


















