Petra Piuk Toni und Moni oder: Anleitung zum Heimatroman

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Inhaltsangabe zu „Toni und Moni oder: Anleitung zum Heimatroman“ von Petra Piuk

Eine schöne Musik, eine heile Familie und eine Liebesgeschichte – das ist das Rezept für einen gelungenen Heimatroman. Schöner und heiler als in Schöngraben an der Rauscher kann die Welt gar nicht sein: heimatverbundene Menschen, ein starkes Wir und eine bevorstehende Hochzeit. Wären da nicht ständig diese Störungen: eine Großcousine, die den Mord in der Familie aufdecken will, eine Moni, die sich in einen Michael verliebt, Figuren, die sich nicht an die Regeln halten, und eine Romanautorin, die mit niederträchtigen Mitteln das glückliche Ende konterkariert. Im Rahmen einer Gebrauchsanweisung entwirft Petra Piuk die provinzielle Antiidylle und zerstört Stück für Stück den Schein einer heilen Welt. Bitterböse und zugleich höchst unterhaltsam führt sie den Heimatroman ad absurdum und hebelt alle Regeln des klassischen Erzählens aus. "Die Hebamme stülpt eine Saugglocke über meinen Schädel und zerrt mich aus dem Mutterloch heraus. Ich bekomme einen Schlag auf den Rücken, beginne zu schreien und lerne meine erste Lektion fürs Leben: EINE WATSCHEN IST GESUND."

Bitterböse Satire eines Heimatromanes mit Schlägen in alle Richtungen, gut gemacht aber Geschmackssache

— krimielse

Für Leser, die eine Herausforderung suchen, ist dieses Buch genau das richtige

— AgnesM

Kunst liegt im Auge des Betrachters- mein Geschmack wurde hier leider nicht getroffen!

— Diana182

Das zweite Buch der Autorin fällt noch mehr aus dem Rahmen als das erste - auf verschiedene Weise einfach gelungen. Aber: bitter-böse!

— vanessabln

Arg böse, Sarkasmus pur, Überzeichnungen und keine Spur von Idylle. Nichts für schwache Nerven und Leute, die alles ernst nehmen.

— MrsFraser

Keine Spur von Idylle, sondern bitterböse Aufarbeitung mit den Klischees eines Heimatromans.

— Sikal

Hier wird das Dorfidyll gründlich zerschlagen, ein Buch das mich nachhaltig beeindruckt, aber auch verstört hat.

— Bibliomarie

keine einfache Lektüre, aber lesenswert.... wenn man bereit ist an seine Grenzen zu gehen, ich musste es...

— Gwenliest

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Krasse Gesellschaftskritik! Sehr gelungen!

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  • Krasse Gesellschaftskritik! Sehr gelungen!

    Toni und Moni oder: Anleitung zum Heimatroman

    Talitha

    03. October 2017 um 14:55

    Toni und Moni machen sich bereit für die ganz große Schmonzette vor alpiner Kulisse, im beschaulichen Dorf mit Kirchturm, Trachtenverein und Blumenkästen vor den Fachwerkhäusern.. Doch die Autorin hat anderes im Sinn und so müssen die Figuren entrüstet mit ansehen, wie aus ihrem Heimatroman eine krasse Gesellschaftskritik wird, die nichts auslässt: Fremdenfeindlichkeit, Sexismus, Spießbürgertum, Gewalt und Drama. Eine gelungene Satire, eine bitterböse Abrechnung mit einer scheinheiligen Gesellschaft und nebenher eine gelungene Analyse der Gattung des Heimatromans. Sehr gelungen! 

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  • Toni und Moni

    Toni und Moni oder: Anleitung zum Heimatroman

    AgnesM

    23. September 2017 um 10:21

    Die ländliche Idylle wird von Petra Piuk nicht nur durch den Kakao gezogen, sondern auch in diversen Nebensätzen kritisch betrachtet. Der Heimatroman zeigt nicht nur die vermeintliche heile Welt der typischen Dorfbewohner auf. Hier wird hinter die Kulissen geschaut und die bittere Wahrheit ans Tageslicht befördert, denn um bestimmte Dorfklischees zu kennen muss man nicht in einer dörflichen Gegend gewohnt haben.Bestimmte Bilder von dieser Kulisse und dem Leben der Dorfmenschen haben wir alle im Kopf und genau diese werden in dem Roman behandelt. Der Roman sprudelt förmlich vor bitterbösen Anspielungen und Tatsachen. Auf nahezu liebevolle Art und Weise wird manchmal bis ins kleinste Detail der Alltag mit Sexismus, hier und da einer Watschen, typischen Saufgelagen und der Abwehr gegen jegliche Modernisierung thematisiert. Schonungslos schildert die Autorin das ländliche Leben und als Leser ist man zum Teil amüsiert und zum Teil geschockt über die ehrlichen und vor allem bissigen Sätze. Der Humor kommt in diesem Buch definitiv nicht zu kurz. Viele Passagen bringen den Leser zum Schmunzeln, doch auch die Fußnoten, in denen ein reger Austausch zwischen der Autorin, ihrem Verlag und ihrer Lektorin stattfindet, haben es in sich und sind gelegentlich noch witziger als der eigentliche Romantext. An diesem Buch sind nicht nur die Fußnoten ungewöhnlich, sondern der gesamte Aufbau des Romans. Die Kapitel sind in diverse Unterkapitel unterteilt, die verhältnismäßig kurz sind. Zudem werden u.a. Geburtstagsanzeigen, Leserbriefe, Zeitungsausschnitte und Rätsel in den Text eingebaut. Am Ende des Buches findet man ein Personenverzeichnis und hat sogar Platz für eigene Notizen. Im Großen und Ganzen ist der Leser bei der Lektüre live dabei während der außergewöhnliche Roman entsteht. Dieser ist in jedem Fall lesenswert, doch auch gewöhnungsbedürftig und ich kann gut nachvollziehen, wenn der ein oder andere Leser mit dem Aufbau des Buches oder dem sarkastischen Inhalt nicht zurecht kommt. Für Leser, die eine Herausforderung suchen, ist dieses Buch genau das richtige.

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  • Leserunde zu "Toni und Moni oder: Anleitung zum Heimatroman" von Petra Piuk

    Toni und Moni oder: Anleitung zum Heimatroman

    Verlag_Kremayr-Scheriau

    Worum geht's? Eine schöne Musik, eine heile Familie und eine Liebesgeschichte – das ist das Rezept für einen gelungenen Heimatroman. Schöner und heiler als in Schöngraben an der Rauscher kann die Welt gar nicht sein: heimatverbundene Menschen, ein starkes Wir und eine bevorstehende Hochzeit. Wären da nicht ständig diese Störungen: eine Großcousine, die den Mord in der Familie aufdecken will, eine Moni, die sich in einen Michael verliebt, Figuren, die sich nicht an die Regeln halten, und eine Romanautorin, die mit niederträchtigen Mitteln das glückliche Ende konterkariert.Im Rahmen einer Gebrauchsanweisung entwirft Petra Piuk die provinzielle Antiidylle und zerstört Stück für Stück den Schein einer heilen Welt. Bitterböse und zugleich höchst unterhaltsam führt sie den Heimatroman ad absurdum und hebelt alle Regeln des klassischen Erzählens aus. "Die Hebamme stülpt eine Saugglocke über meinen Schädel und zerrt mich aus dem Mutterloch heraus. Ich bekomme einen Schlag auf den Rücken, beginne zu schreien und lerne meine erste Lektion fürs Leben: Eine Watschen ist gesund." Petra Piuk geboren 1975 in Güssing, Burgenland. Lebt in Wien. Absolventin der Leondinger Akademie für Literatur. Ihr Debütroman „Lucy fliegt“ wurde mit der Buchprämie der Stadt Wien ausgezeichnet. Mit einem Auszug daraus wurde sie zum Floriana Literaturwettbewerb eingeladen. 2016 erhielt sie den Literaturpreis des Landes Burgenland. >>Informationen zum Buch >> Leseprobe Bewerbung zur Leserunde:  Wenn ihr mehr wissen wollt, dann sagt uns, was euch an diesem Buch interessiert und auf welchen Plattformen ihr eure Rezension veröffentlichen werdet. Eine baldige Beteiligung an der Leserunde sowie das Schreiben einer Rezension sind gewünscht! Natürlich sind auch alle LeserInnen mit einem eigenen Exemplar herzlich eingeladen, an unserer Leserunde teilzunehmen. Wir freuen uns auf eure Teilnahme! > Besucht unsere Webseite! www.kremayr-scheriau.at> Folgt uns auf Facebook und Twitter und verpasst keine Neuigkeiten und Buchverlosungen mehr.

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  • Was möchte die Autorin mit diesem Buch sagen? Leider nicht wirklich nach meinem Geschmack

    Toni und Moni oder: Anleitung zum Heimatroman

    Diana182

    13. September 2017 um 13:43

    Das Cover zeigt ein Dorf im schönsten Bergidyll. Alles wirkt, wie die perfekte Kulisse für einen Heimatroman. Auch der Titel lässt schlussfolgern, dass es sich um eine seichte Geschichte handelt, in der große Gefühle eine tragende Rolle spielen. Meine Meinung:Der Einstig in die Geschichte gelingt recht schnell. Die Autorin hat einen humorvollen Schreibstil, der den Leser sofort zum Schmunzeln bringt und locker leicht durch  das Dorfleben führt. Der Aufbau des Buches ist komplett anders, als alles bisher gelesene. Hier und da wird ein Lied oder eine Melodie vorgegeben, sodass man direkt in eine dörfliche  Schunkel -Stimmung kommt. Auch kleine Fußnoten zwischen Verlag und Autorin wirken erfrischend und auflockernd. So hat man direkt das Gefühl, als Leser bei der Schreibarbeit involviert zu sein. Anfangs musste ich oft laut lachen und auch der bitter böse, schwarze Humor lies manchmal die Augen ein Stück größer werden. Doch irgendwann blieb einem das Lachen regelrecht im Halse stecken. Körperliche Gewalt, Sexorgien auf Hochzeiten oder Vergewaltigungen werden hier thematisiert und fast schon satirisch parodiert. Auch Fremdenhass und die Flüchtlingswelle werden hier aufgegriffen und lustig in Worte gefasst. Hier war bei mir dann leider die Grenze des guten Geschmacks erreicht. Ich lese sehr gerne Thriller und Krimis, die teils recht heftig detailliert beschrieben werden. Aber dieses dann in einem lustigen, locker leichten Satz zu lesen, war mir irgendwie doch etwas zu viel des Guten. Das Ende lässt mich dann ebenfalls mit vielen Fragezeichen in den Augen zurück. Hier scheint alles drunter und drüber zu gehen und ich fragte mich einmal öfters: Was will die Autorin mit dem Buch eigentlich sagen!? Zum Schluss  hätte ich mir eigentlich schon eine kleine Auflösung des ganzen Themas gewünscht, dass klar wird, welche Gedanken die Autorin veranlasst haben, diesen gesellschaftskritischen Roman zu schreiben. Doch leider bleibt dies an der Stelle aus. Mein Fazit:Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen dürfen. Daher habe ich es bis zum Ende hin verfolgt. Hätte ich das Buch allein, ohne Rezensionspflicht gelesen, hätte ich es wohl schon früher zugeklappt und beiseite gelegt. Aber Literatur ist ja auch eine Art Kunst – und Kunst liegt eben im Auge des Betrachters. Mein Geschmack wurde hier leider nicht getroffen und ich wüsste auch niemandem, dem ich dieses Buch empfehlen würde.

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  • Ein Roman, der die heile Welt der Dorfgemeinschaft zerstört

    Toni und Moni oder: Anleitung zum Heimatroman

    camilla1303

    13. September 2017 um 09:53

    Die Heimatroman-Satire „Toni und Moni“ von Petra Piuk ist unter dem Untertitel „Oder: Anleitung zum Heimatroman“ 2017 im Verlag Kremayr & Scheriau erschienen. Der Roman rund um den Protagonisten Toni spielt im fiktiven Ort Schöngraben an der Rauscher. Auf bitterböse Art und Weise beschreibt die Autorin, wie die vermeintliche Dorfidylle hinter geschlossenen Türen aussieht. Häusliche Gewalt, über die man nicht spricht und deren Auswirkungen niemand erahnen kann; offen gelebter Sexismus, der unter autochthonen Bewohnern akzeptiert wird und über den man am Stammtisch des Dorfgasthauses lacht spielen die Hauptrolle in dieser provinziellen Antiidylle. Petra Piuk schreibt dabei so überspitzt und voller Zynismus, das ich trotz des ernsten Themas mehrmals laut lachen musste. Bei den brutalen Detailbeschreibungen des Tatorts eines Familienmordes und der Ermordung der Nachbarskatze zu Liebeszwecken blieb ich oft sprachlos zurück und wusste nicht, was ich davon halten soll. Und obwohl ich mir nicht vorstellen kann, dass Sodomie und die „gesunde Watschen“ weiterhin toleriert werden, habe ich doch mein eigenes Dorfidyll mehrmals wiedererkannt. Gelten am Land doch noch eigene Regeln und man lernt schon früh, wie man sich zu verhalten hat um in der Dorfgemeinschaft akzeptiert zu werden. Dass zwischen den Rezepten in der Kronen-Zeitung, Schlagerhitparaden und den Festen in der Kirche nicht alles so harmonisch verläuft zeigt Petra Piuk auf. Die Autorin schafft es den Schein einer heilen Welt zu zerstören. „Toni und Moni“ ist definitiv nichts für schwache Nerven, meines Erachtens aber absolut lesenswert. Petra Piuk hat es geschafft, den Heimatroman ad absurdum zu führen. Ein Buch für Menschen, die am Land wohnen, aber wie die Schriftstellerin gerne aus der Dorfgemeinschaft ausbrechen.

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  • Wunderbar böse und unkonventionell und mehr

    Toni und Moni oder: Anleitung zum Heimatroman

    vanessabln

    08. September 2017 um 11:36

    Nachdem ich den Erstling der Autorin "Lucy fliegt" schon so gut fand, weil ungewöhnlich und auf den Punkt (sofern man den Humor versteht), war ich sehr gespannt auf "Toni und Moni". Schon die Inhaltsangabe hörte sich sehr unkonventionell an. Das Buch ist tatsächlich eine ganz neue Literaturform, nämlich eine klug aufgebaute Anleitung zum Schreiben des perfekten Heimatromans (natürlich zutiefst ironisch gemeint) bzw. ein Experiment, wo immer wieder was schiefgeht und Lektorin wie Leser dazwischenreden.Daneben oder mittendrin gibt es eine bitter-böse Geschichte aus einem österreichischen Dorf zu lesen. Hier ist man noch stolz auf die Heimat, hat Familienzusammenhalt, zu allem eine Meinung und sogar Angst, die man aber unbedingt behalten will... Alles fängt so schön an, die kleinen Unschönheiten, die in der Idylle zum Vorschein kommen, lassen schmunzeln. Aber schon bald bleibt einem das Lachen im Hals stecken. Obwohl vieles harter Tobak (und dazu leider vieles realistisch), fand ich das Buch sehr unterhaltsam und sogar zum überraschenden Schluss noch spaßig. Der Roman hat viele verschiedenen Ebenen, die auffallendste ist natürlich die bitter-böse Satire. Alles große und kleine Unschöne, was man schon von irgendwoher kennt (dazu muss man noch nicht einmal in einem Dorf gelebt haben), wird komprimiert und zur Karikatur. Somit macht das Buch auch sehr nachdenklich, gerade weil kritische Töne so unscheinbar in Nebensätzen untergebracht sind. Lustig ist: In aktuellen Thrillern gehört Blutrünstiges fast schon zur Selbstverständlichkeit, aber dieses Buch, das auf ganz andere Weise daherkommt und mit Wahrheiten (auch wenn sie hier teilweise auf die Spitze getrieben werden) durchzogen ist, schockt umso mehr. Somit hat die Autorin sicherlich geschafft, was sie im Kopf hatte - auch wenn sich die Meinungen spalten werden. Vielleicht gibt es ja noch eine Karikatur auf die Großstadt? :-)  

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  • Ist wohl nicht mein Genre

    Toni und Moni oder: Anleitung zum Heimatroman

    Blacksally

    06. September 2017 um 10:38

    Meine MeinungDieses Buch hat mich schon sehr interessiert, da ich noch nie wirklich einen Satire-Roman gelesen habe. Ich kenne das ganze nur als Texte in Zeitschriften oder dem Internet. Ein ganzes Buch hingegen ist schon ne ganz andere Hausnummer und war mir dann doch etwas zu viel des Guten.In diesem Buch werden die Gepflogenheiten des Heimatromanes auf die Schippe genommen. Sehr böse und manchmal auch zu viel des Guten. Da geht es nicht nur um Schläge für Kinder oder Sodomie, sondern auch ums Vergewaltigen und Töten.Meiner Meinung nach war es einfach zu viel des Guten, ich hatte ab der hälfte des Buches einfach keine Freude mehr daran.Wobei ich sagen muss, das Buch ist wirklich toll aufgebaut. Es gibt Zeitungsausschnitte, lustige Fußnoten bei denen die Autorin mit ihrer Verlegerin diskutiert und die Kapitel sind auch einzigartig aufgemacht. Das fand ich sehr schön zu lesen und hat auch Spaß gemacht - wenn da nicht der Inhalt wäre.Leider muss ich auch sagen, das der Preis für knappe 200 Seiten doch sehr hoch ist und ich mir das Buch so wohl nicht gekauft hätte.AutorinPetra Piuk, geboren 1975 in Güssing, Burgenland. Lebt in Wien. Absolventin der Leondinger Akademie für Literatur. Ihr Debütroman „Lucy fliegt“ wurde mit der Buchprämie der Stadt Wien ausgezeichnet. Mit einem Auszug daraus wurde sie zum Floriana Literaturwettbewerb eingeladen. 2016 erhielt sie den Literaturpreis des Landes Burgenland.FazitFür mich ist Satire einfach nicht das richtige Genre, ich glaube ich belasse es bei diesem Selbstversuch und lese künftig wieder andere Genres :)

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  • Demontage der Bergdorfidylle mit diversen Metaebenen

    Toni und Moni oder: Anleitung zum Heimatroman

    MrsFraser

    03. September 2017 um 21:06

    Wieder einmal ein besonderes Buch aus dem Kremayr & Scheriau Verlag. Petra Piuks 'Anleitung zum Heimatroman' ist anything but. Bitter-, wirklich bitterböse rechnet das Buch mit dem typischen Bergdorf-Idyll ab. Inzentuöses, gewalttätiges, frauen- und fremdenfeindliches Verhalten schleicht sich immer mehr in den Roman und konterkariert die zu Beginn vorgetäuschte Absicht: einen 'schönen' Heimatroman zu schreiben. Das Buch bringt alles auf den Tisch, was sich der zu Sarkasmus neigende Zuschauer eines typischen 'Heimatfilms' vielleicht bei manchen Szenen denken könnte, aber nicht auszusprechen wagen würde. Als wäre die Autorin dank einer Überdosis Dorfidyll ausgerastet und Amok gelaufen. Das ist lustig, wenn man es nicht allzu nah an sich ranlässt und vergisst, dass viele Vorurteile aus einem Körnchen Wahrheit gewachsen sind.Sont könnte Petra Piuks Roman auch als anklagende Abrechnung mit gewissen 'gutbürgerlichen' Traditionen und Einstellungen verstanden werden und legt als solche den gesalzenen Finger in so manche Wunde. Die Handlung ist schnell umrissen: Toni, das Neujahrsbaby von Schöngraben an der Rauscher, wächst in einem Dorf auf und liebt Moni von gegenüber. Er wird geprägt, durch das, was er seit seinen frühestens Kindheitstagen erlebt: wie sein Vater seine Mutter behandelt, wie alle über die in die Stadt gezogene Großcousine reden, wie man sich auf Dorffesten verhält. Gibt es ein Happy End und falls ja - für wen?Abgesehen von Inhalt, der sicher polarisiert und je nach persönlicher Einstellung äußert unterschiedlich aufgenommen werden wird, ist die Form von 'Toni und Moni' eine ganz besondere. Der Aufbau ist wirklich wie ein Kochrezept bzw. eine Bastelanleitung, der Leser wird immer wieder direkt angesprochen (darf sich sogar mit einer im Buch befindlichen Vorlage einen eigenen Orden basteln), Leserbriefe werden umgehend eingebaut und in Fußnoten bekommt man die Auseinandersetzung zwischen Autorin und Lektorin mit. So erlebt der Leser das teilweise Streichen und Revidieren von zuvor Gelesenem und darf glauben, dass irgendwas an den Hintergründen und Entstehungsmomenten dieses Buches tatsächlich wahr ist. Ist es vielleicht auch, wer weiß? Diese Metaebene(n) in einem Buch sind in erster Linie lustig, wenn sie auch etwas ablenkend wirken. Das Leseerlebnis ist dadurch ein ganz anderes als bei einem 'normalen' Roman und verlangt dem Leser einiges an Abstraktion und Flexibilität ab. Für mich ist das durchaus sehr gelungen. Was man Petra Piuk auf keinen Fall vorwerfen kann: sie würde halbe Sachen machen. Sowohl von der Abstraktionsebene als auch inhaltlich treibt sie es auf die Spitze und deshalb von mir der eine Stern Abzug: Es war mir dann einfach too much. Zu verwirrend und zu verstörend zum Schluss. Doch ich bin mir sicher, dass das 100% gewollt ist, deswegen ist das auch keine objektive Kritik, sondern nur mein ganz subjektives Empfinden. Ein Buch, das einen aufweckt. Leseempfehlung!

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  • Die heile Welt, die keine ist

    Toni und Moni oder: Anleitung zum Heimatroman

    TochterAlice

    03. September 2017 um 10:10

    zeigt uns Petra Piuk in ihrem Abriss über die heile dörfliche Welt in Österreich. Denn ein Roman, wie man sich diesen vorstellt, mit mehr oder weniger übersichtlicher Handlung, ohne störendes Chi-chi, statt dessen mit einem oder mehreren überschaubaren Erzählsträngen und jeder Menge Empathie seitens der Autorin für ihre Protagonisten - das ist dies sicher nicht.Vielmehr eine Entblößung, eine Zurschaustellung, eine Demaskierung. Wobei das Thema ein Klares ist: Toni und Moni wachsen gemeinsam in einem kleinen österreichischen Dorf auf und am Ende kriegen sie sich. Um sie herum ihre Familien, die sie unterstützen. Unterstützen? Hier ploppen schon die ersten Fragezeichen auf, denn vor allem die Väter sind richtige Hassfressen, hat sich die Autorin Petra Piuk da nicht vertan?Nein, das muss wohl so sein aus ihrer Sicht! Denn dass sie es auf sich genommen hat, dieses mit Sicherheit auch für sie nicht schmerzfreie Buch zu schreiben, das zeigt, das sie wirklich etwas zu sagen, eine wichtige Botschaft zu übermitteln hat.Und sie verfügt definitiv über das richtige Handwerkszeug: ausgefeilt die Technik, spitz und sarkastisch der Stil. Gerade auch dort, wo es nichts, aber auch wirklich nichts zu lachen gibt, drückt sie nicht etwa auf die Spaßbremse: nein, ganz im Gegenteil.Die ganze bigotte ländliche österreichische Gesellschaft in ihrer Bandbreite wird dem Leser vorgeführt, ihr Handeln und Tun, vor allem aber auch das, was unterlassen wird. Die Autorin versäumt es nicht, fleißig den Finger auf jede, aber auch wirklich jede Wunde zu legen, auch auf die allereitrigste! Und gerade das ist es, was manchmal zu viel wird: das Ganze wirkt teilweise wie eine überladene dadistische, expressionistische oder symbolistische Ausstellung, in der sowohl Maler wie Aussteller einfach kein Ende fanden. Scharf ist die Feder, mit der Petra Piuk ihren Roman verfaßt hat und so voller Schmerz, voller Haßliebe, dass sie mich immer wieder an ihren großen Landsmann Thomas Bernhard denken ließ, aber dennoch: hier wäre weniger manchmal mehr gewesen.Definitiv etwas für Österreicher, die mit ihrem Land abrechnen wollen, denen es reicht, aber auch für alle anderen Leser, die es mögen, wenn Masken heruntergerissen werden - und die hart im Nehmen sind!

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  • Eine Idylle auf dem Land – oder vielleicht doch nicht so ganz?

    Toni und Moni oder: Anleitung zum Heimatroman

    Sikal

    03. September 2017 um 08:38

    Die Bücher von Kremayr & Scheriau lese ich immer besonders gerne, weil sie immer etwas anders sind. Und so darf man sich als Leser natürlich auch nicht erwarten, hier leichte Kost zu bekommen. Am Cover ein Dorf, Berge, der Kirchturm und der Titel „Toni und Moni oder: Anleitung zum Heimatroman“ – damit assoziiert man gleich mal sämtliche Klischees, wie ein idyllisches Dorf, gemütliche Menschen, Zusammenhalt und einen bösen Quertreiber gegen den sich alle solidarisieren, eine große Liebe und natürlich ein Happy-End, bei dem alle Dorfbewohner zur Hochzeit bei strahlendem Sonnenschein geladen werden. Das diese Erwartung nicht erfüllt wird, dem muss man sich bewusst sein, wenn man dieses Buch zur Hand nimmt. Die Autorin Petra Piuk schreibt ungewöhnlich, fordernd und provokant. Sie lässt den Leser schmunzeln, auch mal Lachen bevor es ans Eingemachte geht und der Leser nicht genau weiß – soll man überhaupt weiterlesen oder das Buch zuklappen. Besonders gelungen finde ich die Fußnoten, in denen die Dialoge zwischen der Autorin und der Lektorin eingebunden sind und so die Entstehung der Geschichte mitbeeinflusst wird. Während man am Anfang noch vermehrt schmunzelt ob der satirischen Herangehensweise und der Aufarbeitung von Klischees, bleibt dem Leser oft das Lachen im Hals stecken und man kann nur mehr den Kopf schütteln was sich in Schöngraben an der Rauscher alles so abspielt. Doch dieses fiktive Dorf kann für jede Gemeinschaft stehen, die nach außen hin versucht Idylle zu zeigen, in deren Inneren aber nichts so läuft wie es sollte. Und so konfrontiert uns die Autorin mit vielen Themen, die eine Herausforderung beim Lesen sind, unter anderem kommen hier Fremdenhass im Zusammenhang mit Fremdenverkehr zur Sprache („Den Fremdenverkehr schätzen wir im Gegensatz zu den Fremden nämlich sehr.“). Weiter geht es mit geduldeter Gewalt, Alkoholproblemen, Sexismus, Missbrauch, Massentierhaltung … Untermalt wird das Ganze von einer Großcousine aus der Stadt, die dem idyllischen Landleben ganz schön aufmischt, bis hier die Solidarität der Familie durchgreift. Alles in allem ist es keine „Nebenbei-Literatur“, sondern ein forderndes Buch, das nachhallt, das man am liebsten an die Wand klatschen würde – und doch fasziniert ist. Die Themen sind nicht von weit hergeholt und verfehlen die Wirkung nicht, dass man nachdenklich wird. Vielleicht wird dies durch den lapidaren Plauderton unterstützt, vielleicht durch die kurzen prägnanten Absätze oder auch durch die Zeitungsmeldungen (bei denen man nicht weiß ob real oder fiktiv) oder auch durch die nicht ausgesprochenen Ergänzungen, die man nur zwischen den Zeilen wahrnimmt. Es ist eine bitterböse Satire mit schwarzem Humor, der sicherlich nicht für jedermann/frau geeignet ist und so ist es ein ziemlich polarisierendes, ungewöhnliches Buch. Warnung: Nicht für zartbesaitete Leser geeignet!

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  • (K)ein Dorfidyll

    Toni und Moni oder: Anleitung zum Heimatroman

    Bibliomarie

    01. September 2017 um 19:41

    Toni und Moni oder die Anleitung zum Heimatroman – diesen Titel muss man ernst nehmen. Was gehört in einen Heimatroman: ein idyllisches Dorf (Schöngraben) an einem plätschernden Bach (Rauscher) eine malerische Bergkulisse, ein Wirtshaus und eine Kirche und natürlich ein Happy End am besten in Form einer Trachtenhochzeit. Das alles macht die Lektorin der Autorin Petra Piuk klar und diesen Briefwechsel liest der Leser in Form von Fußnoten, die den Rahmen bilden. Aber auch der Leser darf mitbestimmen. So verfolgen wir also Toni und Moni ins Erwachsenenleben, das von den Erwartungen der heimattreuen Dörfler mitbestimmt wird. Heimat und Dorfidyll werden hier ironisch, ja sogar zynisch, aufs Korn genommen. Da darf dem Leser ruhig das Lachen im Hals stecken bleiben. Wenn der kleine Toni beim Nachbarn die Waffensammlung bewundern darf, während der Alte behutsam über Lauf und Schaft streichelt und gerührt erzählt, dass mit diesem Gewehr der kleine Max am liebsten spielte, lässt die darunter abgedruckte Zeitungsmeldung „5jähriger erschießt beim Spielen seine kleine Schwester“ das Blut gefrieren. Überhaupt lässt dieser Text keine Komfortzone zu. Das Dorf als Vorhölle – die Großcousine wohl als Alter Ego der Autorin gilt als Nestbeschmutzerin, hat sie es doch gewagt, den vorgezeichneten Weg zu verlassen. Schlimmer noch, sie erzählt der Moni von der Welt da draußen, da muss doch ein Riegel vorgeschoben werden.Ich bin in ein Wechselbad der Gefühle eingetaucht, das Buch hat mich herausgefordert und ich bin nicht sicher, ob es mir gelungen ist, diese Herausforderung zu meistern. Wenn es darum ging, mich aufzurütteln und mir einen Text zu geben, der mich lange nach der Lektüre noch beschäftigt, dann ja. Der Wechsel aus Umfragen, Zeitungsnotizen (ob erfunden oder wahr vermag ich nicht zu beurteilen) und Erzähltext macht das Buch zu einem besonderen literarischen Experiment. Gesellschaftskritik und abgründige Ironie haben mir gut gefallen, aber ich habe das Buch auch mit Erleichterung zugeklappt. Die Ausstattung ist übrigens etwas besonders, schwarz und orange fällt das Cover sofort ins Auge, Personenverzeichnis, Raum für Notizen und Ehrenzeichen zum Ausschneiden, das alles gehört zum Gesamtkunstwerk dazu.

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    • 2
  • Hinter Spitzengardinen... oder auch davor...

    Toni und Moni oder: Anleitung zum Heimatroman

    Gwenliest

    01. September 2017 um 08:32

    Hach wie schön, ein Heimatroman ;) …. Beim zuklappen des Buches dachte ich, wie geschmacklos… dann musste ich lange über das Wort Geschmack nachdenken. Kann/Darf/Muss ein Buch per se geschmackvoll sein? Für jeden Leser bekömmlich? Soll Literatur nicht auch mal anecken, die Grenzen überschreiten, aufrütteln? Ich bin zu dem Schluss gekommen, ein Buch muss nicht immer rundum gefallen, angenehm sein damit es ein lesenswertes Buch ist…Petra Piuk hat uns in ein kleines österreichisches Dorf eingesperrt. Sie bricht mit der idyllischen Bergkulisse und erzählt uns eine Geschichte, die auch irgendwie doch keine ist, die mit vielen Themen wie häusliche Gewalt, Massentierhaltung, Alkoholmissbrauch, Fremdenhass, Missbrauch... gespickt ist. Der dünne Faden, der durch die Handlung führt sind Toni und Moni, zwei Nachbarskinder die von Geburt an dafür bestimmt sind, eines Tages glücklich und zufrieden die Dorftraditionen aufrecht zu erhalten und sich in Gesellschaft einzufügen. Toni berichtet uns aus seiner Sicht, was er von klein auf in seiner Heimat Schöngraben an der Rauscher erlebt. Natürlich darf dabei die böse Großcousine, die in die Stadt geflüchtet ist nicht fehlen.Ein bitterböses Buch, bei dem man beim Lesen erst schmunzelt, vielleicht auch laut lacht, bis man stockt, nachdenkt und es in manchen Momenten angewidert schließen möchte. Ein Buch auf das man sich wirklich einlassen muss. Es war keine leichte Lektüre für mich, das heißt nicht, dass ich nicht den Mut respektiere und bewundere, den die Autorin Petra Piuk hier an den Tag legt. Es sind sehr schwere Themenbrocken, die sie hier aufbereitet. Ich überlege auch immer noch ob Satire für mich die geeignete Verarbeitung solcher Themen darstellt, bei manchen der Themen ist es für mich äußerst schwierig. Die Sprache ist sehr kurz knapp, auf den Punkt. In den Text werden Zeitungsmeldungen von denen man hofft sie wären Fake News eingefügt und Umfragen im Dorf, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen. Das erschreckende ist, so vieles davon ist real und es bringt nichts davor wegzulaufen, denn diese Dinge passieren, wenn auch hoffentlich nirgends so geballt wie in Schöngraben. Die Aufmachung ist wundervoll. Der Aufbau des Buches höchst interessant. Die gesamte Geschichte ist zwar chronologisch, aber in sich thematisch gegliedert… Mein absolutes Highlight der Dialog der Autorin und Lektorin (und anderen) in den Fußnoten, den fand ich großartig und sehr humorvoll.Kann ich es empfehlen? Ja für Leser die hart im nehmen sind und sich an Literatur reiben möchten, mit Satire etwas anfangen können oder ihre eigentliche Lesegrenze überschreiten möchten.

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  • Lesenswert!

    Toni und Moni oder: Anleitung zum Heimatroman

    Robert66

    30. August 2017 um 14:21

    Ein Heimatroman. Der anderen Art: bissig, wahr, schnörkellos, unbehübscht. Die Autorin legt den Finger in die Wunde. Schmerzhaft, aber exzellent!

  • Polarisiert, bitterböse, führt Leser an seine Grenzen

    Toni und Moni oder: Anleitung zum Heimatroman

    Buchraettin

    30. August 2017 um 07:13

    Die Geschichte wird anhand eines Dorfes und dessen Einwohnern erzählt. Eine heile Welt in einem schönen Dorf, die sich im Buch schnell als schöner Schein entpuppt. Bitterböse. Die Dialoge zwischen Autorin / Lektorin finde ich auch sehr gelungen, die hier in Form der Fußnoten im Buch auftauchen.Gut gefallen hat mir auch hinten der Anhang im Buch. Mit dem Personenverzeichnis, den Leserbriefen und auch den leeren Seiten, das ist eine tolle Gestaltung. Nun zum Inhalt. Schmunzele ich mich erst durch die Anleitung, da stockt der Lesefluss aufgrund der Thematik des Buches. Je weiter ich gelesen habe, desto schockierter bin ich. Ich finde es überhaupt nicht mehr lustig. Da sind Szenen bei, die will ich einfach nicht lesen. Ich weiß nicht, ob dieses Buch unter Satire fällt, für mich ist nicht unbedingt ein Buch, das ich lesen möchte. Der Inhalt, der war anfangs zum Schmunzeln, böse, aber das steigert sich immer mehr in Vorurteile, Gewaltszenen, mir war das zuviel. Es provoziert den Leser, durch die Äußerungen der Dorfbewohner, ihr Verhalten. Für mich überschreitet es aber auch Grenzen. Das ist bitterböse, ich denke, es nicht für jeden Leser etwas. Natürlich macht es auch nachdenklich. Vor allem versucht dieses Buch, den Leser ein wenig miteinzubeziehen, in dieses fiktive Dorf. Die Dorfgemeinschaft, die Ansichten- da finde ich einerseits sehr gelungen, das ich als Leser so einfangen werden soll, anderseits provoziert auch das sehr stark den Leser gerade mit den vielen Themen, die angesprochen werden.Aber ich spüre, dass ich mehr Distanz aufbaue und das Buch einfach nicht mehr weiterlesen will. Das gelingt der Autorin auch durch die direkte Ansprache des Lesers. Immer wieder Fragen an den Leser, das direkte Einbinden in die Geschichte. Das ist schon ein wenig ein merkwürdiges Gefühl beim Lesen.Ich denke, das ist ein Buch, das polarisiert. Ein Buch, das denke ich aufrüttelt mit der Geschichte des schönen Scheins eines Heimatsromans, der einem Leser mal sozusagen hinter die tiefschwarzen Geheimnisse und eigentlichen Ansichten der Fassaden des äußeren Scheins schauen lässt.Das ist ein Buch, das nachhallt, den Leser verstört zurücklässt. So schwer ist mir noch keine Rezi gefallen, ich weiß nicht, wie soll ich das bewerten? Ich habe die Leserunde mitgemacht, ohne hätte ich das Buch nicht weitergelesen.So ein Buch habe ich auch noch nie gelesen.Es lässt einen Leser schmunzeln, ungläubig den Kopf schütteln, schockiert und mir persönlich war es zu viel, ich denke, diese Art schwarzer Humor, Satire, wie nennt man so ein Buch, das ich so noch nie gelesen habe, das auch eindeutig nichts für mich war.Die Gestaltung des Buches fand ich sehr ungewöhnlich, das bekommt 5 Sterne von mir. Der Inhalt, anfangs kann ich noch schmunzeln, bin aber immer schneller auch geschockt, über diese bitterböse und Provokante im Buch. Es ist kein Buch für mich. 2 SterneIch gebe noch3 Sterne. Es war kein Buch für mich.

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  • LovelyBooks Romane-Challenge 2017: Die Challenge mit Niveau

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    LovelyBooks lädt im neuen Jahr wieder zu spannenden Challenges ein.Und auf euch warten tolle Gewinne.Die anspruchsvolle Gegenwartsliteratur ist 2017 wieder dabei!Liest du gerne Bücher mit Niveau?Dann ist diese Challenge genau das Richtige für dich.15 anspruchsvolle Romane möchten wir vom 01.01.2017 bis 31.12.2017 lesen.Es gelten Bücher - Gegenwartsliteratur -, die in diesem Zeitraum erscheinen (Ersterscheinungen) und an diesem Beitrag angehängt sind.Auch Neuauflagen – 2017 erschienen - von Klassikern.Die Regeln: Melde dich mit einem kurzen Beitrag hier im Thread an. Einstig ist jederzeit möglich. Und du kannst dich jederzeit wieder abmelden. Du verpflichtest dich zu nichts. Schreibe bitte zu jedem Buch, das du für die Challenge gelesen hast, eine Rezension bei LovelyBooks, und verlinke diese in einem einzigen Beitrag in diesem Thread. Dieser Beitrag, wird von mir unter dem entsprechenden User-Namen in der Teilnehmerliste verlinkt. Das wird dein Sammelbeitrag für deine Rezensionen sein. Es gelten nur Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind! Bitte beachten: Die Liste der Bücher erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Nimmst du die Herausforderung an? Unter allen Teilnehmern, die es schaffen, 15 Romane mit Niveau bis zum 31.12.2017 zu lesen und zu rezensieren, wird ein tolles Buchpaket verlost.Natürlich mit den passenden Büchern zum Thema. Ich freue mich auf viele Anmeldungen! Teilnehmer: AgnesM aljufa Ancareenanneschuessler anushka Arietta ArizonaAspasia ban-aislingeachbanditsandra Barbara62 blaues-herzblatt BookfantasyXY bookgirl Buchina Buchraettinc_awards_ya_sin CaroasCaro_LesemausCornelia_Ruoff Corsicana Curin cyrana czytelniczka73 dia78 DieBerta Dionemma_vandertheque erinrosewell Federfee Flocke86 Fornika Frau_J_von_T Gela_HK Ginevra Gruenentegst Gwendolina hannelore259 imitas Insider2199 Isaopera jenvo82 JoBerlin kalestraKatharina99 katrin297Katze21 krimielse lesebiene27 leselea LibriHolly maria1 Maritzel marpije Mercado Miamou Mira20 miro76  miss_mesmerized moni_lovesMotte_muqqel Nane_M naninka Nilonce-upon-a-time parden Petris Pocci Sandra_Halbesar89 schokoloko29 serendipity3012 SikalSimi159 sofie solveig SorR StefanieFreigericht Sumsi1990 suppenfee Susibelle TanyBee Tinchen07 TochterAliceulrikerabe vielleser18 Weltensucher Xirxe xlxn Yolande

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