Blutrubin - Die Verwandlung

von Petra Röder 
4,2 Sterne bei102 Bewertungen
Blutrubin - Die Verwandlung
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (78):
Riley14s avatar

Tolle Geschichte die man lesen sollte

Kritisch (9):
Andines avatar

Claire ist die mit Abstand unsympathischste und zurückgebliebenste Protagonistin, die mir bisher begegnet ist.

Alle 102 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Blutrubin - Die Verwandlung"

Claires Leben gerät plötzlich völlig aus den Fugen, als sie eines Nachts von einem Vampir angegriffen und gebissen wird. Es beginnt ein Countdown von 48 Stunden und erst danach wird sich zeigen, ob auch sie sich verwandelt. In dieser Zeit verliebt sich Claire in James, einen Vampir, der im Besitz der sagenumwobenen Blutrubine ist. Fast scheint es, als wende sich alles zum Guten, doch plötzlich beginnt eine erbarmungslose Jagd auf die beiden...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783864684623
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:winterwork
Erscheinungsdatum:27.05.2013

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Rezensionen und Bewertungen

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    Tinkerbooksandmores avatar
    Tinkerbooksandmorevor 9 Tagen
    Ich habe die komplette Trilogie rezensiert

    Als ich meinen Blog erneuert habe, fiel mir auf, dass mir einige meiner Rezensionen fehlen – unter anderem auch die Rezension vom ersten Blutrubin-Trilogie-Band. In solchen Fällen kann ich ja immer auf meine gespeicherten Dokumente zurückgreifen.
    Aber leider hatte unser PC eine kleine Macke und wir mussten die Festplatte austauschen – das Ergebnis: Alles weg! Also bleibt mir jetzt nichts anderes übrig, als mein Gehirn zu durchforsten und euch meine Meinung über alle drei Bücher zu schreiben. Ich finde es besser, wenn ich sie zusammen packe. So habt ihr zwar mehr zu lesen, find ich persönlich aber schöner.

    Fangen wir mit einer klassischen Einleitung an 😉

    P.s. Es könnte für den ein oder anderen die Gefahr bestehen das ich hier SPOILER!!!!!

    Blutrubin – Die Verwandlung (Band1)

    Claires Leben gerät plötzlich völlig aus den Fugen, als sie eines Nachts von einem Vampir angegriffen und gebissen wird. Es beginnt ein Countdown von 48 Stunden und erst danach wird sich zeigen, ob auch sie sich verwandelt. In dieser Zeit verliebt sich Claire in James, einen Vampir, der im Besitz der sagenumwobenen Blutrubine ist. Fast scheint es, als wende sich alles zum Guten, doch plötzlich beginnt eine erbarmungslose Jagd auf die beiden…

    Blutrubin – Der Verrat (Band 2)

    Claire ist gerade dabei, ihr Leben mit James zu genießen und sich an ihre Unsterblichkeit zu gewöhnen, als sie eines Nachts von einem unbekannten Wesen angegriffen  wird. Doch sie ist nicht die Einzige, überall auf der Welt werden Vampire attackiert und getötet. Bald ist allen klar, wer hinter diesen Anschlägen steckt und um zu verhindern, dass noch mehr Vampire sterben, wird die Bruderschaft zusammengerufen. Doch dann geschieht etwas Entsetzliches und Claire muss eine folgenschwere Entscheidung treffen.

    Blutrubin – Das Vermächtnis (Band3)

    Noch immer wissen Claire und James nicht, wer der Verräter in ihren Reihen ist, bis dieser erneut zuschlägt. Diesmal mit verheerenden Folgen für Claire, denn ihr bleiben nur sieben Tage um ein Buch zu finden und ein Rätsel zu lösen. Es droht eine Katastrophe für die gesamte Menschheit. Ein Fluch, der nur durch ein uraltes Vermächtnis gebrochen werden kann. Gelingt dies nicht, wird nicht nur Claire alles verlieren.  

    Gelesen habe ich alle drei Bücher auf meinem Kindle. Ich habe sie mir bei Amazon gekauft, weil mich der Klappentext des ersten Bandes angesprochen hatte und zu der Zeit fand ich Vampirromane noch so toll, dass ich so viele wie möglich lesen wollte. Gleich am Anfang der Geschichte lernen wir Claire und Kimberly kennen. Kim ist Claires ältere Schwester und sie besucht sie in ihrer Penthouse-Wohnung. Kim war bei einer „Party“ und Claire blieb bei ihr Zuhause, da ihr nicht nach feiern war. Da sie vom vielen Grübeln und Wein trinken Kopfschmerzen bekam, musste sie doch noch einmal mitten in der Nacht die Wohnung verlassen, um einen Drugstore aufzusuchen.

    Auf den Weg nach Hause hört sie eine Frau nach Hilfe schreien und eilt zu ihr. In meinen Augen hätte sie weglaufen sollen, denn das Schicksal meinte es in diesem Augenblick nicht gut mit ihr: Ein bösartiger Vampir biss sie und sie scheiterte bei dem Versuch, sich mit Händen und Füßen dagegen zu wehren. Hier muss ich sagen, dass mir der Einstieg sehr gut gefiel und ich bin froh, dass ich das eBook damals in einem Rutsch durchgelesen habe. Ich mochte James sehr: Er war charmant, hilfsbereit und sehr gutaussehend. Er versuchte ihr zu erklären, was da passiert war, aber Claire hielt ihn für vollkommen durchgeknallt und flüchtete. Als James sie dann aber doch noch überzeugen konnte, erfuhr sie von Rubinen und warum sie so wichtig für James und seinesgleichen sind. Mich hat das erste Buch vollkommen überzeugt und so fing ich kurz darauf an, den 2. Band zu lesen.

    Viele Gefühle zwischen James und Claire werden hier fortgesetzt, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Desweiteren kommt Claire gut damit zurecht, nun ebenfalls ein Vampir zu sein, auch wenn sie manchmal so ihre Momente hat. Aber wer hat das nicht? Die Vergleiche, die sie aus Büchern oder Filmen zieht, sind sehr erheiternd, so auch eines, wo sie einen neuen Vampir mit einem Lehrer aus Hogwarts vergleicht. Ich musste da an einen ganz bestimmten Mann denken. Die Autorin geht hier sehr auf die Entstehung und Geschichte der Vampire ein. Clans und neuentstehende Vampire werden gut erklärt und so versteht der Leser es auch relativ schnell.

    Neuentstehende Vampire sind Ubours. Sie sind seelenlose Kreaturen, die keine Gefühle haben. Bei einem Angriff – Claire und James wollen sie töten – gelangen sie in einen Hinterhalt und James wird durch einen Biss zu einem von ihnen. So lag es an Claire etwas zu tun, doch wusste sie nicht, ob sie dazu auch fähig war. Auch hier war ich wieder restlos begeistert und griff zu Band 3. Dazu muss ich ganz klar sagen: Der Abschlussband ist perfekt. Die Autorin hätte es nicht besser machen können.

    Hier muss sich diesmal Claire beweisen: Ein Buch, ein Rätsel – und sie muss es lösen. Tut sie es nicht – nun, daran wollte ich einfach nicht denken. Es war schon schlimm, dass Claire bei einer Falle starb und nun als Geist fortlebte. Aber sie hatte ja das Rätsel zu lösen. Viel kann ich zum dritten Band nicht sagen, denn ich würde noch mehr spoilern, als ich es – glaube ich – schon getan habe. 

    Ich hoffe, dass ich euch die Trilogie schmackhaft machen konnte. Ich habe in meinem Schrank, wie ihr an dem Bildern sehen könnt, seltene Exemplare – nämlich Einzelstücke. Diese drei Schmuckstücke haben Fehler und ich bin unglaublich stolz darauf, dass die Autorin sie mir vermacht hat. Noch mal vielen lieben Dank dafür.

    Auch mag ich das Cover. Es fühlt sich anders  als andere Bücher – eher so gummi- oder moosartig? an.  Als wäre eine besondere Folie über sie gelegt worden.
    Ihr Lieben, ich kann euch die Bücher wirklich nur empfehlen.

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    Andines avatar
    Andinevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Claire ist die mit Abstand unsympathischste und zurückgebliebenste Protagonistin, die mir bisher begegnet ist.
    Auwei..

    Claire wird überfallen, von einem Vampir gebissen und plötzlich in Abenteuer über Abenteuer gestürzt.
    Das Konzept des Romans ist nicht neu, aber das weiß man schon, bevor man das Buch liest und ist deshalb meiner Meinung nach nicht übermäßig kritisierbar.

    Was mich allerdings wirklich nervt ist die Dummheit der Protagonistin: (Achtung, hier folgen Spoiler)


    - Claire zieht die leichtesten Schlüsse nicht! Sie kommt nicht von selbst auf die Idee, dass der beste Freund von James womöglich nur umgebracht wurde, weil sie, entgegen der ausdrücklichen Warnung von James, seinen Aufenthaltsort verraten und ihn quasi komplett ausgeliefert hat

    - als sie irgendwann dann doch begreift, dass er womöglich deshalb getötet wurde, tut es ihr keine Sekunde leid, dass sie für den Tod des langjährigen Freundes ihres Geliebten verantwortlich ist, was sie mir einfach unheimlich unsympathisch gemacht hat

    - Claire tut einfach alles, was ihr verboten wurde und auf den ersten Blick komplett dämlich und zum Scheitern verurteilt ist. Es steckt häufig auch nur eine Scheinerklärung hinter ihrem anscheinend immer währenden Versuch, sich selbst in den Tod zu stürzen

    - Claire zickt wegen jeder Kleinigkeit übertrieben rum und scheint nur durch Sex wieder gute Laune zu kriegen

    - Claire erfährt, dass ihre Schwester als Vampir geboren und mit ihr zusammen aufgewachsen ist und ist im nächsten Band dann total überrascht, dass sie als Vampir Kinder bekommen kann, die dann älter werden. Das Zusammenzählen von 2 und 2 scheint ihren Horizont einfach weit zu übersteigen..

    Alles in allem fällt die pubertierende Claire einfach zu stark aus der Geschichte raus, als dass ich es als Vampirroman weiter empfehlen würde. 

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    -Anett-s avatar
    -Anett-vor 5 Jahren
    Blutrubin 1

    Claire nimmt sich eine Auszeit von der Uni und ist derzeit bei ihrer Schwester Kimberly und deren Verlobten Christopher. Eines Abends wird Claire überfallen - und es ist in Vampir! Claire kann das alles nicht glauben und tut es ihren überstrapazierten Nerven ab. Gerettet wird sie vom gutaussehenden James. Und ausgerechnet er erzählt ihr von Vampiren und das sie tatsächlich existieren und das auch er einer ist - Claire kann es nicht glauben und rennt davon. Aber draussen in den dunklen Strassen wartet Balthasar, der Vampir, der sie beim ersten mal schon nicht bekommen hat ... 

    Um Claire zu schützen nimmt James sie mit nach Schottland und Claire muss alles hinter sich lassen.James erzählt ihr von fünf Blutrubinen und dass ein ihm unbekannter Vampir auf der Suche nach ihnen ist, um die ultimative Macht zu erlangen. James ist im Besitz eines Blutrubins, dieser ermöglicht ihm, sich auch im Tageslicht aufzuhalten.

    Für mich war dieses Buch viel blabla... Es wurde viel erzält, aber irgendwie hatte ich immer wieder das Gefühl: "Kennst Du schon..." Vampire tragen Blutrubine zum Schutz vor Tageslicht - hatten wir doch schon mal ähnliches. Vampir bekommt die ultimative Gefährtin, die mittels Gedankenübertragung ihm alles mitteilen kann und umgekehrt - auch das ist nicht neu.
    Vampire werden mit Eisenkraut ruhig gestellt, auch das hab ich in einem anderen Buch schon gehabt.

    Bin ich zu kritisch? Kann man eine Vampirstory neu erfinden? Sicherlich nicht. Aber gerade hier im Buch habe ich mich einfach nur übersättigt gefühlt. Alles war irgendwie vorhersehbar und nichts wirklich neu.

    Auch fand ich die Hauptprotagonistin Claire nicht so toll. Sie nimmt das alles hin, als wäre es das selbstverständlichste der Welt - mal ehrlich, wäre das wirklich so??? Und dann die Entwicklung ihrer Fähigkeiten - ich fand das viel zu viel! Als müsste in diese 384 Seiten alles gesteckt werden, was man irgendwo schon mal über Vampire aufgeschnappt hat.

    Fazit:

    Vielleicht bin ich wirklich zu kritisch, vielleicht erwarte ich zuviel? Aber nach diversen Rezensionen bei amazon habe ich mir viel mehr erhofft und genau deswegen das Buch gekauft. Aber wirklich was Neues hat mich hier nicht erwartet und ich glaube auch nicht, dass ich den nächsten Band lesen werde.

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    hexe2408s avatar
    hexe2408vor 5 Jahren
    packender Vampirroman

     

    Claire und Kim sind zwar nur Adoptivschwestern aber trotzdem unzertrennlich. Als Claire ihr Leben neu ordnen will und eine Auszeit von dem unbefriedigenden Studium braucht, flüchtet sie in das sichere Heim ihrer Schwester. Allerdings hat New York so einiges mehr zu bieten als Ruhe und Selbstfindung. Claires Leben wird gründlich auf den Kopf gestellt und es gibt Überraschungen, mit denen wohl niemand gerechnet hat.

    Der Schreibstil des Buches ist leicht und flüssig, es lässt sich total gut lesen und durch einige ironische und sarkastische Kommentare ist es herrlich natürlich und erfrischend. An einigen Stellen konnte ich mir da auch das Lachen nicht verkneifen. Besonders Claire ist mir beim Lesen deswegen auch ans Herz gewachsen. Sie ist nicht auf den Mund gefallen und sagt einfach frei heraus, was ihr durch den Kopf geht, sie lässt sich nicht gern etwas vorschreiben und das macht sie einfach sehr authentisch. Dass sie es damit nicht immer leicht hat und unnötig Probleme schafft ist dabei eine ganz andere Sache.

    Gut gefallen hat mir auch die Ich-Perspektive von der jungen Frau, dadurch wird sie dem Leser sehr nah gebracht und man bekommt einen sehr komplexen und tiefen Einblick in ihre Situation. Das dabei andere Perspektiven etwas untergehen hat mich persönlich beim Lesen überhaupt nicht gestört. So waren auch einige Überraschungsmomente viel größer.

    Man merkt zwar, dass dieses Buch der Auftakt einer Reihe ist, ich empfand es jedoch nicht als störend, zum Schluss war ich einfach nur neugierig wie es weitergeht und freue mich deswegen doppelt so sehr, dass ich den zweiten Teil schon vor mir liegen habe und bald weiterlesen kann.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Blutrubin - Die Verwandlung" von Petra Röder

    Claire ist bei ihrer Schwester Kimberley in New York zu Besuch. Eines Abends wird sie in einer dunklen Gasse von einem Vampir angegriffen und beinahe getötet. Gerade noch rechtzeitig wird sie von dem attraktiven James gerettet und verliebt sich in ihn. Doch auch er ist ein Vampir und erklärt ihr, dass sich innerhalb der nächsten 48 Stunden zeigen wird, ob sie sich aufgrund des Bisses des Angreifers auch verwandeln wird. Zuerst ist sie geschockt und glaubt kein Wort, doch schnell muss sie sich eingestehen, dass es Vampire anscheinend doch wirklich gibt.

    James erzählt ihr zudem von den Blutrubinen, fünf äußerst wertvollen Schmuckstücken, die es ihrem jeweiligen Träger erlauben, sich auch bei Tageslicht zu bewegen. Alle fünf in einer Hand würden dem Besitzer eine unvorstellbare Macht verleihen. Um Claire vor ihrem Angreifer zu schützen, machen die beiden sich auf den Weg nach Schottland, wo James bei einem guten Freund einen weiteren Blutrubin versteckt hat. Doch schnell wird klar, dass die Feinde ihnen auf der Spur und oft schon einen Schritt voraus sind!

    Leider konnte mich dieser Auftaktband einer dreiteiligen Vampirgeschichte nicht so recht begeistern.
    Insbesondere die Hauptfigur Claire ging mir unsäglich auf die Nerven. Ein 18jähriges Mädel, das alles besser weiß und sich nicht einmal an das halten kann, was ihr andere sagen, die Jahrhundertelange Erfahrung in diesen Dingen haben. Ständig bringt sie sich unbedacht in Gefahr und riskiert scheinbar aus purem Trotz ihr Leben und ihre Sicherheit.

    Etwas aufheitern konnten mich die Geister, die im Verlauf der Geschichte eine immer wichtigere Rolle spielen.
    Gegen Ende gibt es auch noch einige Überraschungen in der Handlung, mit denen ich zugegebenermaßen nicht gerechnet habe. Aber insgesamt konnte mich das Buch leider nicht überzeugen.

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    PMelittaMs avatar
    PMelittaMvor 6 Jahren
    Rezension zu "Blutrubin" von Petra Röder

    Als Claire eines Nachts allein in New Yorks Straßen unterwegs ist, wird sie von einem Vampir angegriffen und gebissen. Der geheimnisvolle James rettet sie, aber zunächst ist nicht ganz klar, ob sie sich nun in einen Vampir verwandeln wird. Sie reist mit James nach Schottland, auf der Suche nach den Blutrubinen, denn diese stellen sicher, dass Sonnenlicht Vampiren nicht schaden kann. Doch es sind auch noch andere hinter diesen Schmuckstücken her.

    Der Roman ist Petra Röders Debüt. Ich hatte mich sehr darauf gefreut, einen Roman aus ihrer Feder zu lesen, leider wurde ich ziemlich enttäuscht, da ihr weder Handlung noch Charaktere gelungen sind.

    Fast keiner der Charaktere konnte mich überzeugen. Am schlimmsten waren die beiden Hauptprotagonisten. Claire ist oberflächlich, zickig, bockig, unvernünftig, dumm und hysterisch, sie wirkt stellenweise wie eine überzeichnet dargestellte Göre auf dem Höhepunkt der Pubertät. In Interviews erzählt die Autorin, dass der Verlag sie gebeten hätte, Claire jünger zu machen, um auch ein jüngeres Publikum anzusprechen. Sollte Claire vorher vernünftiger und erwachsener gewesen sein, hat sich die Autorin sicher keinen Gefallen damit getan, das zu ändern. Da die ganze Geschichte in Ich-Form aus Claires Perspektive erzählt wird, nervt sie nicht nur ihr Umfeld sondern ganz besonders den Leser.

    Wie der 300 Jahre alte James sich in so jemanden verlieben kann, ist mir schleierhaft. Nun ja, liegt vielleicht zum Teil daran, dass James zwar das Klischee des absolut toll aussehenden Vampirs wiederspiegelt, selbst aber auch nicht mit besonders viel Intelligenz gesegnet ist. Wenn man sich zum Beispiel ansieht, wie er ohne auch nur ein bisschen skeptisch zu sein, einer Person vertraut, die ihn schon einmal hereingelegt hat, fragt man sich schon, wie er so lange überleben konnte. Und als es dann erwartungsgemäß schiefgeht, wird mit keinem Wort thematisiert, warum er so handelte. Teilweise kam ich mir im wahrsten Sinne des Wortes wie in einem schlechten Film vor.

    Gut gelungen sind eigentlich nur die Geister – ja, wir sind in Schottland, da gibt es natürlich Geister in den Schlössern und Burgen. Das ist wirklich der beste Teil an der Geschichte, wenn auch stellenweise inflationär viele Geister auftauchen. Die Geister sorgen auch für einen gewissen Humor, ansonsten wirkt dieser oft ziemlich aufgesetzt.

    Die Handlung wird von Anfang an durch eine Reihe unüberlegter, dummer Handlungen Claires, unwahrscheinlichen Zufällen und unglaubwürdiger, unlogischer Aktionen der Charaktere vorangetrieben. Ein Beispiel: Obwohl James Claire warnt, ihrer Schwester mitzuteilen, wohin sie reisen werden, weil diese sonst von den „bösen“ Vampiren dazu gebracht werden könnte, es zu verraten, hat Claire nichts Besseres zu tun, genau das zu tun, mit der Begründung, ihre Schwester solle sich nicht sorgen. Danach ist keine Rede mehr von der Schwester, Claire denkt noch nicht einmal an sie. Dass diese Handlung schlimme Folgen hat, ist klar, aber auch da kommt Claire nicht im Mindesten in den Sinn, sich darüber Gedanken zu machen – und mal ihre Schwester anzurufen, um sich nach deren Befinden zu erkundigen. Das ist sowohl dumm als auch unlogisch.

    Teilweise wird die Handlung auch unnötig gestreckt. Z. B gab es einen Hinweis auf das Versteck eines der Blutrubine, der für den Leser absolut offensichtlich ist, für die Claire und James allerdings nicht. Wirklich Gedanken macht man sich aber auch nicht und (sinnvolle) Kommunikation zwischen den beiden ist sowieso absolute Nebensache.

    Das Ende hält einige Überraschungen parat, aber ehrlich gesagt, war mir da schon egal, was passiert, auch die Antworten auf offengebliebene Fragen will ich nicht mehr wissen, die Fortsetzung der Geschichte (der Roman ist der Beginn einer Trilogie) interessiert mich kein bisschen. Ich kann das Buch leider nicht empfehlen.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Blutrubin" von Petra Röder

    Claires Leben gerät völlig aus den Fugen, als sie eines Nachts von einem Vampir angegriffen wird. Es beginnt ein Countdown von 48 Stunden und erst danach wird sich zeigen, ob auch sie sich verwandelt. In dieser Zeit verliebt sich Claire in James, einen Vampir, der im Besitz der sagenumwobenen Blutrubine ist. Fast scheint es, als wende sich alles zum Guten, doch plötzlich beginnt eine erbarmungslose Jagd auf die beiden…
    Meine Meinung:
    Die Autorin konnte mich gleich mit ihrem flüssigen, flotten Schreibstil überzeugen und in ihren Bann ziehen.
    Auch meinen Humor hat die Autorin auf jeden Fall getroffen, ich musste einige male herzlich Lachen und habe mich köstlich amüsiert....
    Besonders das Aufräumen alter Vampir-Klischees und die spaßigen Vergleiche zu anderen Vampir-Romanen fande ich ziemlich gelungen...
    Die Geschichte verlief im allgemeinen sehr rasant, die Ereignisse überschlagen sich und man kann das Buch eigentlich nicht mehr zur Seite legen.
    Das ganze Buch ist eine Mischung aus Vampir Fantasy, Action, Humor und Liebe, eine wirklich tolle Zusammenstellung....
    Mir war die Protagonistin Claire von Anfang an sehr sympathisch, ich konnte mich gut in sie hineinversetzten, auch wenn sie manchmal etwas zu schnell hyperventiliert hat...
    James mochte ich auch sehr, ein gut aussehender Vampir mit Stil und viel Charm, der bloß hin und wieder etwas zu leichtsinnig war.
    Die Liebesgeschichte ging dann doch ein Stück zu schnell, ich finde sie waren sich viel zu schnell vertraut,wie als würden sie sich schon ihr Leben lang kennen...
    Ich meine, wer sagt schon nach nach zwei Tagen „für immer“.
    Fazit:
    Ich kann das Buch auf jeden Fall jedem weiter empfehlen, ob Vampir-Fan oder nicht, es macht einfach Spaß es zu lesen und durch den schönen Schreibstil lässt sich richtig schön in die Geschichte eintauchen....
    Ich freue mich schon auf Band 2...

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Blutrubin" von Petra Röder

    Inhalt:
    Claire ist 18 Jahre alt und steckt in einer Krise. Sie sucht Zuflucht bei ihrer Schwester und deren Verlobten Chris, um sich dort darüber klar zu werden wie es weitergehen soll. Eines Abends wird Claire von einem Vampir gebissen und von James, ebenfalls ein Vampir, gerettet. Dieser hat ihr Gedächtnis manipuliert, um ihr die Erinnerung an diesen Angriff zu nehmen. Als er ihr dann erzählt von wem sie angegriffen wurde, kann sie es erst gar nicht glauben. Erst als sie erneut von dem Vampir, Balthasar, angegriffen wird, muss .sie sich der Realität stellen. Es besteht die Möglichkeit, dass sie sich in einen Vampir verwandelt. Es bleiben 48 Stunden Ungewissheit.
    James ist im Besitz von Blutrubinen, diese schützen die Vampire vor dem Tageslicht. Er ist schon länger hinter dem Vampir, der Claire angegriffen hat, her. Er versucht alle Blutrubine an sich zu bringen , denn in den falschen Händen könnten sie schwerwiegende Folgen haben.

    Um auch Claire zu schützen müssen die beiden auf schnellsten Wege nach Schottland um den zweiten Blutrubin, der sich in James Besitz befindet, zu holen, doch dort erwarten sie nicht nur die große Liebe sondern auch schreckliche Ereignisse…

    Meinung:

    Das Buch stand jetzt knapp ein Jahr auf meiner Wunschliste. Jetzt hatte ich endlich Gelegenheit es, im Rahmen einer Leserunde, zu lesen. Leider muss ich sagen, dass ich enttäuscht war. Das Buch hat mich sehr zwiegespalten zurückgelassen.

    Die Geschichte an sich ist klasse. Gute und böse Vampire im Kampf um die Macht der Blutrubine. Viele überraschende Wendungen, besonders zum Schluss hin, die lustigen Geister und auch das rasante Tempo fand ich toll.

    Aber die Protagonistin Claire fand ich einfach nur furchtbar. Kindisch, trotzig und nervig. Anders kann ich es einfach nicht nennen. Ich finde es wichtig, dass ich mich in den Protagonisten bzw. die Protagonistin hineinversetzen kann. Mein 18. Lebensjahr liegt noch nicht so lange zurück, aber so habe ich mich ganz sicher nicht verhalten.

    - Ein Beispiel: James sagt Claire, dass sie unter keinen Umständen ihre Schwester anrufen soll um ihr zu sagen wohin sie gehen, weil es möglich ist, dass der Vampir, der sie angegriffen hat, Mittel und Wege findet das Gesagte aus ihrer Schwester herauszuholen. Und was macht Claire? Keine 5 Minuten später ruft sie ihre Schwester an und nennt ihr die genaue Adresse ihres Ziels.

    James war mir sehr sympathisch, der typische Vampir eben. Attraktiv, charmant, geduldig und zuvorkommend. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden ist süß, ging aber unglaublich schnell.

    Ein weiterer Kritikpunkt: Ungereimtheiten und Logikfehler, die meinen Lesefluss gestört haben. Die Ideen sind gut, aber nicht authentisch umgesetzt.

    Fazit:

    Tolle Grundidee leider mit deutlichen Schwächen durch nervige Protagonistin und Ungereimtheiten.

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    Bambi-Ninis avatar
    Bambi-Ninivor 6 Jahren
    Rezension zu "Blutrubin" von Petra Röder

    Die 18-jährige Claire wird nachts auf dem Weg zur Apotheke in einer dunklen Gasse New Yorks angegriffen, als sie einer jungen Frau zur Hilfe eilen will. Zunächst will sie nicht glauben, was sie da angegriffen hat, nicht zuletzt, da ihr Gedächtnis manipuliert wurde. Nach und nach kehren die Erinnerungen zurück und Claire begreift, dass sie von einem Vampir überwältigt und gebissen wurde. Aber nicht nur ihr Angreifer und auch ihr Retter James, für den sie Gefühle zu entwickeln beginnt, gehört zu dieser Rasse. Claire beginnt zu bangen: Wird sie sich nach dem Vampirbiss auch in ein Monster verwandeln...?

    „Blutrubin – Die Verwandlung“ ist der erste Band einer Trilogie. Wer glaubt, durch den Titel sei die oben gestellte Frage direkt beantwortet, irrt, denn so einfach ist es nicht. Die durchweg interessante Geschichte hält viele Überraschungen und spannende Wendungen bereit. Die Handlung ist rasant, actionreich, bietet aber auch viel Gefühl.
    Der bildhafte, flüssige Schreibstil überträgt die Atmosphäre des Buches sehr gut.
    Die Ich-Perspektive gibt immer wieder tiefe Einblicke in die Gedankenwelt der Protagonisten Claire, zeichnet aber natürlich nur ein eingeschränktes Bild der Ereignisse, wobei man nicht das Gefühl hat, etwas zu verpassen, da Geschehnisse ohne Claires Anwesenheit sehr abwechslungsreich immer wieder in die Handlung gebettet erläutert werden (wörtliche Berichte an Claire oder innere Widergabe Claires von inzwischen Erfahrenem). Nur an einer Stelle wirkt dies fehl am Platz, als „der Feind“ im großen Showdown in aller Ruhe seine Geschichte erzählt, anstatt es zum großen Kampf kommt. Dies ist dann allerdings auch mein einziger Kritikpunkt.
    Die Protagonisten sind sehr facettenreich dargestellt. Mit ihren 18 Jahren ist Claire noch ein halbes Kind und so verhält sie sich auch regelmäßig: trotzig und naiv. An anderen Stellen wirkt sie sehr erwachsen, was für eine junge Frau mit ihrer Lebensgeschichte bei den aktuellen Ereignissen nachvollziehbar geschildert ist. Mut und Angst, Kampfgeist und Zickigkeit wechseln sich regelmäßig ab und machen nicht nur für den Leser, sondern auch für James das Zusammensein mit Claire immer wieder spannend, da man nie weiß, wann einen der nächste Gefühlsausbruch erwartet. Der Vampir selbst hat einen ebenso vielfältigen Charakter und ein aufbrausendes Temperament.
    Spannend ist dabei auch, wie mit gängigen Vampirklischees selbstironisch umgegangen wird. Dabei entsteht eine gelungene Mischung aus neuen Ideen und aus Vampirbüchern/-filmen bekannten Eigenheiten dieser Untoten.

    Bei Reihen bin ich oft skeptisch, da viele erste Bände einen ohne Antworten zurücklassen und die Geschichte völlig offen bleibt. Dies war hier nicht der Fall. Zwar sind noch einige Fragen offen, die Geschichte wirkt aber in sich abgeschlossen und lässt den Leser mit einen guten Gefühl zurück – aber auch mit einer großen Portion Neugier, wie es weitergehen wird.

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    Nicki-Nudels avatar
    Nicki-Nudelvor 6 Jahren
    Rezension zu "Blutrubin" von Petra Röder

    Vorsicht bissig!

    Inhalt:
    Die junge Claire nimmt sich eine Auszeit von ihrem Studium und zieht kurzerhand zu ihrer Adoptivschwester Kimberly und ihrem Verlobten Christopher nach New York, die dort in der High-Society zu finden sind. Eines Abends will Claire sich Tabletten holen, als sie einen Hilfeschrei vernimmt und die Frau vor einem Mann mit Vampirgebiss im Mund, der sie beißt, aber von einem anderen Mann abgehalten wurde. Als sie wieder zu sich kommt, kann sie sich an nichts erinnern, liegt bei ihrer Familie auf dem Sofa und lernt den unverschämt attraktiven James, ihren Retter, kennen. Sie schwebt im siebten Himmel, als er sie auf ein Abendessen einlädt, aber als er ihr dort gesteht ein Vampir zu sein und dass sie von einem gebissen wurde, lacht sie ihn aus, flieht in einem unbeobachteten Moment und lässt den aufspringenden James mit Kellnern, die meinten, dass er die Zeche prellen wollte, allein. Sie findet sich allein in der Seitengasse, wieder wo sie angegriffen wurde, wieder. Aber da war noch jemand, sie wurde in eine Seitenstraße gezogen und jemand hielt ihr den Mund zu. James, der sie vor ihrem Angreifer schützte. Zwischen den Beiden entsteht schnell mehr…

    Geschichte und Schreibstil:
    Die simple Idee zur Geschichte, wird durch viele kleine Aspekte spannender gemacht, so dass man das Buch leicht in einem Rutsch lesen könnte. Die Charaktere sind alle etwas undurchsichtig, aber nach kurzer Zeit kann man sich in ihre Gedankenzüge hineinversetzten und ahnen was geschehen wird, nur dass es selbstverständlich immer anders kommt, als erwartet. Zum Gelingen des Buches hat auch der tolle und flexible Schreibstil der Autorin Petra Röder beigetragen, von dem ich seit der Flammenherz-Reihe völlig begeistert bin.

    Mein Fazit:
    Ich finde das Buch alles in allem eine runde Sachen, die viel Spaß und Spannung beim Lesen bringt. Bei der Geschichte empfiehlt es sich mitzudenken, dann kommt man vielleicht auch auf den Täter, aber ich muss sagen, ich bin trotz mitdenken, nicht darauf gekommen ;) Ich kann euch das Buch nur wärmsten ans Herz legen und es gibt sogar noch einen Tipp von mir: Es gibt bereits mehrere Teile dieser Reihe :). Mir hat das unerwartete Ende wirklich gut gefallen und ich bin mal gespannt, was die anderen Leser hier noch so schreiben.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    katja78s avatar
    Hallo Ihr Lieben!

    Die erste neue Leserunde für 2013 ist Blutrubin - Die Verwandlung
    von Petra Röder
    Einige von Euch haben ja nun mittlerweile einiges von dieser Autorin gelesen und ich
    freue mich dieses Jahr mit dem ersten Teil der Blutrubin - Trilogie eröffnen zu können.


    Claires Leben gerät plötzlich völlig aus den Fugen, als sie eines Nachts von einem Vampir angegriffen und gebissen wird. Es beginnt ein Countdown von 48 Stunden und erst danach wird sich zeigen, ob auch sie sich verwandelt.
    In dieser Zeit verliebt sich Claire in James, einen Vampir, der im Besitz der sagenumwobenen Blutrubine ist. Fast scheint es, als wende sich alles zum Guten, doch plötzlich beginnt eine erbarmungslose Jagd auf die beiden...






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    Dann bewerbt euch mit einer Antwort auf folgende Frage.

    Kennst du Bücher von Petra Röder und wenn ja, welches hat dir am besten gefallen?

    Bewerbt Euch bis zum 13.01.2013 für eines von 4 Freiexemplaren.

    Vielen Dank an dieser Stelle an den winterwork Verlag

    der mich in 2013 weiter unterstützt!

    *Nachtrag*

    Petra Röder erhöht die Anzahl der Freiexemplare!

    Insgesamt gibt es nun 10 Bücher und 5 E-Books im Mobi Format zu gewinnen!

    Also wenn ihr einen Reader habt, dann schnell beischreiben, es erhöht eure Gewinnchancen!






    Petra Röder


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    PetraRoeders avatar
    Drei Signierte Exemplare von Blutrubin 2 - Der Verrat + Schmuck-Lesezeichen von Elas Schmuckkästchen zu gewinnen. http://bit.ly/oPI65S
    PetraRoeders avatar
    Letzter Beitrag von  PetraRoedervor 7 Jahren
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