Petra Röder Flammenherz-Saga

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Inhaltsangabe zu „Flammenherz-Saga“ von Petra Röder

Eine Geschichte, die sich sehr gut liest und schöne Figuren hat, die man einfach mögen muss.

— Buchbahnhof

Mittelmäßig spannendes Fantasyabenteuer inklusive einer großen Liebesgeschichte. Sprachlich durchschnittlich, die Tiefe der Figuren fehlt.

— Isamaria
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  • Ich mochte die Geschichte

    Flammenherz-Saga

    Buchbahnhof

    07. August 2016 um 16:13

    Ich muss gestehen, dass ich drei Anläufe für dieses Buch gebraucht habe. Bei Anlauf eins und zwei kam ich irgendwie nicht in die Geschichte rein und habe jedes Mal nach wenigen Seiten abgebrochen. Anscheinend braucht es manchmal wirklich die richtige Zeit für die richtige Geschichte. Als ich dieses Mal anfing, da konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich habe die 658 Seiten innerhalb von 2 Tagen weggeschlürft. Man muss ganz offen sagen, dass die Geschichte nicht besonders tiefgründig ist und die Charaktere auch keine ganz besonders tiefschürfenden Gedanken denken oder Gespräche führen. Aber, das hat mich absolut nicht gestört, dann die Geschichte ist einfach mega spannend. Ich reiste mit Janet ins 17. Jahrhundert, ich verliebte mich mit ihr in Caleb und ich zitterte mit ihr um sie selbst und ihre Gefährten. Mit jeder Zeile nahm die Geschichte an Fahrt auf und gewann an Spannung. Ganz besonders haben mir die Szenen nach Janets Flucht von Duncans Burg gefallen. Janet ist wahrlich keine Frau, die sich nicht zu helfen wüsste. Natürlich überkommen auch sie Angst und Verzweiflung, aber sie lässt sich nicht davon unterkriegen. Sie hat ihr Zeil vor Augen und macht immer weiter, egal wie schwierig es wird. Dabei bleibt es nicht aus, dass sie gute Freunde findet. Gut gefallen hat mir, wie Petra Röder das ewige Gerede in der dritten Person, welches in Historischen Romanen ja meist vorherrscht, umgangen hat. Stimmig und sehr hilfreich fürs lesen. Auch ansonsten ist der Schreibstil von Petra Röder gut zu lesen, flüssig und sehr bildhaft, so dass man sich jede Situation gut vorstellen kann. Ganz besonders haben mir dieses Mal die Nebenfiguren gefallen. Seamus, Mistress Graham und Sarin. Sie alle drei sind unglaublich liebenswerte, sehr spannende und sehr authentische Charaktere. Auf keinen von diesen liebenswerten Menschen hätte ich verzichten mögen. Sie alle drei bringen die Geschichte voran, unterstützen Caleb und Janet immer wieder auf die eine oder andere Weise. Was mir auch gefiel ist, dass die Figuren relativ stark schwarz-weiß gezeichnet waren. Klar, das könnte man natürlich jetzt auch bemängeln, denn im echten Leben gibt es natürlich Graustufen, aber ehrlich gesagt fand ich das einfach mal sehr entspannend, dass man genau wusste, bei welcher Figur man woran ist. Ich vergebe für die Gesamtausgabe von Flammenherz von Petra Röder sehr gerne 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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  • Zeitreiseroman ohne Überraschungen

    Flammenherz-Saga

    Isamaria

    20. July 2016 um 18:25

    Erstes Buch: FLAMMENHERZEine junge Frau aus der Gegenwart gerät mittels eines Zauberrings und eines Steins in die schottische Vergangenheit der Clans und Schwertkämpfe und findet dort ihre große Liebe...Okay, ich habe mitgefiebert und auch ein wenig geschmachtet für den Highlander-Helden Caleb. Allerdings fangen da die Klischees auch schon an: der Schotte aus der Vergangenheit ist natürlich groß, muskulös, sieht fantastisch aus und ist edelmütig bis unter die braungelockten Haarspitzen. Das ist an sich ja auch schön, welche Leserin träumt beim Blick auf den etwas aus der Form geratenen Gatten auf dem Sofa nicht mal von einem solchen Traummann. Was mich allerdings stört, ist die fehlende Tiefe der Figuren - und zwar aller Figuren im Buch. Der Highlander ist so richtig männlich, die Protagonistin Janet so richtig daueremanzipiert und die Gegenspielerin so richtig böse. Es findet keinerlei Entwicklung in den Charakteren statt, keine Figur hat Ecken und Kanten oder eine interessante Vergangenheit. Schwer zu ertragen war für mich bisweilen auch das viele Schmachten und die ständigen Liebesbekundungen zwischen Janet und Caleb. Das war manchmal etwas zuviel des Guten. Die Beschreibung der Zeitreise ist durchdacht, man merkt, dass die Autorin hier eine möglichst logische Prozedur beschreiben will. Die Lösung zum Verschwinden des zweiten Ich, dem man beim erneuten Eintreten in eine Zeit, in der man bereits existiert, notgedrungen begegnet, finde ich richtig gut. Es ist für mich schwer vorstellbar, dass man irgendwo zweimal oder gar mehrfach existieren sollte - wenn Zeitreisen möglich wären.Das Sittengemälde der Zeit scheint stimmig. Die Haupt- und Nebenfiguren sind mir sympatisch. Ich fühle aufgrund der fehlenden Charaktertiefe aber keine große Verbundenheit.  Fazit: Ein durchaus spannendes Fantasyabenteuer inklusive einer großen Liebesgeschichte, das allerdings in diesem Genre nichts Neues bietet. Sprachlich in Ordnung, stellenweise arg kitschig in der Wortwahl. Die Figuren sind sehr eindeutig schwarz oder weiß, daher identifiziere ich mich mit keiner von ihnen. Zweites Buch: RACHESCHWURInzwischen sind Caleb und Janet verheiratet und Janet erwartet ein Kind von ihrem Highlander. Auch im zweiten Buch erleben die Figuren wieder große Abenteuer und geraten in lebensbedrohliche Bedrängnis. Es werden auch einige neue Charaktere eingeführt, welche meines Erachtens darauf hindeuten, dass ein dritter Buchteil folgen wird.Wie im ersten Buch ist die Geschichte durchaus spannend, ich habe mitgefiebert und die oft beschriebene schottische Kälte gut nachempfinden können.Die Motive der Figuren und die Charaktere selbst finde ich allerdings auch hier wieder streckenweise unlogisch und schablonenhaft.Auch sind die gegenseitigen Liebesbekundungen der zwei Hauptfiguren für mich teilweise wieder schwer ertragbar gewesen - aber so etwas ist Geschmackssache. Ich mag es eben weniger dick aufgetragen. Fazit: Von den nun zahlreicheren Figuren ist die einzige andeutungsweise ambivalente Duncan. Aber daraus wird entwicklungstechnisch nichts gemacht. So bleiben auch hier die Menschen und ihre Beweggründe blass. Daher ist auch dieses Buch wie das erste lediglich Mittelmaß. Die Geschichte an sich ist aber spannend und ich habe sie gerne verfolgt bis zum - natürlich - guten Ende.

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  • Zeitlos

    Flammenherz-Saga

    Minchen1987

    03. October 2015 um 21:18

    Ich habe die Flammenherz-Saga in einzelromanen gelesen, deshalb gibt es einfach die einzelnen Rezesionen von mir hier noch einmal: Flammenherz: "Flammenherz" ist der zweite Roman von Autorin Petra Röder und zugleich der erste Zeitreiseroman, den ich gelesen habe. Petra Röder versteht sich darauf, so anschaulich zu schreiben, dass ich mich sofort in die Geschichte hineinversetzen konnte. (Was auch schon bei "Blutrubin - Die Verwandlung" der Fall war) Dank der bildlichen Schreibweise, war ich dazu in der Lage, sowohl die Protagonisten, wie auch die Landschaft vor meinem geistigen Auge zu sehen. Der Roman ist aus den Sichtweisen der drei Hauptcharakteren Janet, Caleb und Sarin geschrieben, was sehr dazu beiträgt, die Gedanken und Gefühle der einzelnen Personen zu verstehen und nachzuvollziehen. Auch die Lebensweise der damaligen Zeit wird so, gut und aus verschiedenen Blickwinkeln, erklärt. Im Vordergrund steht natürlich die überraschende und ungewollte Reise von Janet ins 17. Jahrhundert, bei der sie zufällig auf Caleb trifft, der sie mit auf seine Burg nimmt und in dem sie nach und nach ihre große Liebe findet. Diese Liebe heißen allerdings nicht alle gut und so gibt es Eifersucht, Intrigen und auch Mordversuche, die schließlich mit Calebs Tod enden. Doch als Janet denkt, sie hätte alles verloren, erfährt sie von der Möglichkeit, noch einmal in der Zeit reisen und Caleb retten zu können. Sie riskiert alles und ihr Mut wird belohnt. All das ist so spannend geschildert, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Also, wenn möglich, in einem Durchlesen. Das offene Ende des Romans lässt darauf hoffen, dass es mindestens einen weiteren Teil geben wird, was mich sehr freuen würde. Letztlich kann ich "Flammenherz" nur weiterempfehlen. Mir hat der Roman sehr gut gefallen. :) Racheschwur: Wie bisher jeder Roman von Petra Röder hat mich auch der zweite Band der Flammenherz-Saga 'Racheschwur (Flammenherz-Saga, Band 2)' sofort in seinen Bann gezogen und gefesselt bis zum Schluss. In 'Racheschwur (Flammenherz-Saga, Band 2)' geht die Geschichte um Janet und Caleb, die in Flammenherz (Flammenherz-Saga, Band 1) begann, wie gewohnt, spannend weiter. Sobald man angefangen hat zu lesen, kann man nur schwer oder gar nicht aufhören zu lesen, weil man einfach wissen MUSS, wie es weitergeht! Janet und Caleb leben glücklich in den schottischen Highlands auf Trom-Castle und freuen sich auf ihr erstes Kind. Doch diese Freude wird von Angriffen auf benachbarte Dörfer, bei denen sogar die Alten und Babys getötet werden, getrübt. Caleb, als Clan-Oberhaupt verantwortlich, reitet los, um sich dem Problem anzunehmen und lässt Janet schweren Herzens auf der Burg zurück. Es kommt, wie es kommen muss, die Burg wird angegriffen. Janet kann mit Hilfe ihres Leibwächters Malcolm rechtzeitig fliehen. Doch sie werden verfolgt. Hier werde ich nicht weiter ins Detail gehen. Es sei nur soviel gesagt, dass Caleb seine Frau schon bald wieder in die Arme schließen kann. Doch das ist bei weitem noch nicht alles, was passiert. Ein vermeintlicher alter Freund hintergeht Caleb, eine weitere Flucht Janets steht an und auch Adelise, die Janet bereits in 'Flammenherz' tot sehen wollte, erscheint wieder auf der Bildfläche. Zudem spielt auch eine erneute Zeitreise, wie auch im ersten Band, eine entscheidende Rolle, vor allem da nicht alles so läuft, wie es eigentlich geplant war. Auf ihrer zweiten Flucht lernt Janet viele neue Leute kennen, die zunächst zu ihren Helfern bzw. Lebensrettern und schließlich zu Freunden werden. Unter ihnen die Bäuerin Mina Munroe, von der ich mit Stolz sagen kann, dass sie nach mir benannt wurde. Schon allein deshalb ist sie, neben den Hauptdarstellern, mein Lieblingscharakter. Ich hoffe, allen anderen Lesern wird es genauso ergehen. Das Ende des Romans, das erwartete Happy End, ist zum Schmunzeln und auch sehr rührend. Mein Gedanke, als die letzten Sätze gelesen habe: War das schön!! Mein Fazit: Trotz aller Widrigkeiten, die zu überwinden sind, ist es einfach eine schöne Geschichte, die ich gerne gelesen habe und auf jeden Fall weiterempfehlen werde! Und das tue ich hiermit! Jeder, der einen Sinn für Romantik hat, aber dennoch nicht auf Abenteuer und Action verzichten will, die Flammenherz-Saga lesen und in die Welt des 17. Jahrhunderts eintauchen. Zum Glück gibt es diese Gesamtausgabe, so dass man die Saga direkt in einem durchlesen kann. Viel Spaß damit!

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