Petra Renée Meineke LOA

(12)

Lovelybooks Bewertung

  • 5 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 2 Leser
  • 11 Rezensionen
(12)
(0)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „LOA“ von Petra Renée Meineke

Klappentext:

Zwei Menschen, zwei Geschichten, durch Jahrhunderte und Kontinente getrennt, doch auf geheimnisvolle Weise miteinander verbunden …

Düstere Träume und ihre vergessene Kindheit bestimmen das Leben der 16-jährigen Zoé. Die nebelhafte Prophezeiung einer Wahrsagerin führt sie nach Haiti, wo sie geboren wurde. Ein seltsames Land, in dem Magie, Geister und Dämonen zum Alltag gehören. Doch je tiefer Zoé nach ihren Wurzeln gräbt, um Antworten zu finden, desto rätselhafter werden die Hinweise.

Gibt es ein Geheimnis um ihre Geburt? Und wer sind die unheimlichen Männer, die sie verfolgen? Zoé ahnt nicht, wie eng ihr Schicksal mit Ereignissen aus längst vergangenen Zeiten verwoben ist – und mit den Menschen, die anno 1791 die Haitianische Revolution auslösten: dem charismatischen Sklavenführer Boukman, dem jungen Mokabi, der als Sklave aus seiner afrikanischen Heimat in die neue Welt verschleppt wurde, und Cécile Fatiman – der legendären Voodoopriesterin, die man einst »Die weiße Mambo« nannte.

Pressetext:

»Mit mir habt ihr den Baum der Freiheit gefällt. Doch seine Wurzeln werden erneut ausschlagen, denn sie sind zahlreich und tief.«
(François-Dominique Toussaint Louverture (∗1743 †1803, führender Freiheitskämpfer während der Haitianischen Revolution)

»LOA – Die weiße Mambo« ist der erste Teil einer Romantrilogie, die sich mit Elementen aus Mystery, History und Thriller in keine Genreschublade stecken lässt. Auf zwei Zeitebenen verknüpft die Geschichte wahre historische Ereignisse mit einem spannenden Abenteuer im Voodooland Haiti.

Autorin Petra Renée Meineke begeisterte mit »LOA« auf der kanadischen Schreibplattform Wattpad Tausende von Lesern und gewann 2014 einen Wattys Award.

ein fabelhaftes Buch über Voodoo und andere Alltäglichkeiten

— Rine_Goldammer

Eine authentische Reise nach Haiti -> viel Voodoo, viele neue Freunde aber auch ganz viele Gefahren! Ein spannender Trilogie-Auftakt

— Sandra8811

Voodoo - Haiti - Abenteuer - Loa rockt!

— Dominique_Stalder

„LOA – Die weiße Mambo“ entführt den Leser in ein spannendes und ungemein interessantes Abenteuer nach Haiti.

— Frank1

Alle wichtigsten Features sind vereint: Ein grandioser Schreibstil, eine einfallsreiche Storyline sowie diverse, emotionale Überraschungen.

— Mrs_no_idea

Zwei Handlungsstränge - Vergangenheit und Gegenwart - mit Magie und Mystery faszinierend ineinander verwoben.

— ILKrauss

"Ich habe Voodoo immer von der falschen Seite betrachtet!"

— Lexy_Koch

Zoés Rückkehr in ein Land voller Geheimnisse und Magie - großartiges Kopfkino!

— MrBig

Stöbern in Romane

Die Worte, die das Leben schreibt

Spannender Klappentext, aber ganz anderer inhaltlicher Schwerpunkt

anila

Ans Meer

Ein außergewöhnlicher Roadtrip mit liebenswerten Menschen - wunderschön erzählt

Melli910

Kenia Valley

Verführerisch und exotisch zugleich: Eine fesselnde Zeitreise in die 20er und 30er Jahre des kolonialisierten Afrikas.

Belladonna

Azurblau für zwei

Sehnsuchtsort Capri, zwei ungleiche Frauen und die Launen des Lebens

Nora_ES

Das Geheimnis der Muse

4,5 Sterne// Ein Buch mit der spannenden Geschichte zweier Frauen und einem Gemälde. Ich konnte es kaum aus der Hand legen!

leyax

Hochdeutschland

Teilweise belustigend, teilweise befremdend. Und mit Blick auf die gesellschaftspolitischen Entwicklungen in unserem Land sehr erschreckend.

TochterAlice

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Leserunde zu "LOA" von Petra Renée Meineke

    LOA

    SadWolf_Verlag

    Hallo,  wir verlosen 10 x die Print-Ausgabe von »LOA – Die weiße Mambo« von Petra Renée Meineke. Um teilzunehmen, reicht ein Kommentar mit einer kurzen Begründung, wieso Ihr das Buch lesen möchtet. :)  Worum geht es im Buch?    Zwei Menschen, zwei Geschichten, durch Jahrhunderte und Kontinente getrennt, doch auf geheimnisvolle Weise miteinander verbunden … Düstere Träume und ihre vergessene Kindheit bestimmen das Leben der 16-jährigen Zoé. Die nebelhafte Prophezeiung einer Wahrsagerin führt sie nach Haiti, wo sie geboren wurde. Ein seltsames Land, in dem Magie, Geister und Dämonen zum Alltag gehören. Doch je tiefer Zoé nach ihren Wurzeln gräbt, um Antworten zu finden, desto rätselhafter werden die Hinweise. Gibt es ein Geheimnis um ihre Geburt? Und wer sind die unheimlichen Männer, die sie verfolgen? Zoé ahnt nicht, wie eng ihr Schicksal mit Ereignissen aus längst vergangenen Zeiten verwoben ist – und mit den Menschen, die anno 1791 die Haitianische Revolution auslösten: dem charismatischen Sklavenführer Boukman, dem jungen Mokabi, der als Sklave aus seiner afrikanischen Heimat in die neue Welt verschleppt wurde, und Cécile Fatiman – der legendären Voodoopriesterin, die man einst »Die weiße Mambo« nannte. »Mit mir habt ihr den Baum der Freiheit gefällt. Doch seine Wurzeln werden erneut ausschlagen, denn sie sind zahlreich und tief.« (François-Dominique Toussaint Louverture (∗1743 †1803, führender Freiheitskämpfer während der Haitianischen Revolution)  »LOA – Die weiße Mambo« ist der erste Teil einer Romantrilogie, die sich mit Elementen aus Mystery, History und Thriller in keine Genreschublade stecken lässt. Auf zwei Zeitebenen verknüpft die Geschichte wahre historische Ereignisse mit einem spannenden Abenteuer im Voodooland Haiti. Autorin Petra Renée Meineke begeisterte mit »LOA« auf der kanadischen Schreibplattform Wattpad Tausende von Lesern und gewann 2014 einen Wattys Award. Mehr auf: https://sadwolf-verlag.de/buch_loa.html Die Verlosung läuft bis zum 19.04.2018. Ab dem 23.04.2018 beginnt dann die Leserunde und wird von der Autorin des Buches begleitet. * Im Gewinnfall verpflichtet Ihr Euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt des Buches sowie zum Veröffentlichen einer ausführlichen Rezension auf LovelyBooks.de, nachdem Ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet Ihr vor Eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir die Bücher nur innerhalb Deutschlands verschicken.    Euer SadWolf Verlag

    Mehr
    • 252

    PetraReneeMeineke

    23. May 2018 um 11:01
    Pixibuch schreibt https://www.lovelybooks.de/autor/Petra-Ren%C3%A9e-Meineke/LOA-1534733480-w/rezension/1567670731/ Danke für dieses wunderbare Buch Ich habe es noch an weiteren 5 anderen Foren veröffentlich und ...

    Ganz lieben Dank, Pixibuch, für Deine tolle Rezension, die fünf Sterne, und dafür, dass Du sogar Mundpropaganda machen willst. Ganz ehrlich, Buchhandlungen nehmen neue Autoren nicht gern in die ...

  • Loa - sdie weiße Mambo

    LOA

    Pixibuch

    21. May 2018 um 15:03

    Schon das etwas andere Cover und der Titel lassen uns erahnen, dass dies ein besonderes Buch sein wird. Die 16jährige Zoe lebt in England bei ihrer Tante. Sie ist in Haiti geboren. Ihre Eltern kennt sie nicht, sie weiß nur so viel, dass ein Elternteil eine helle und das andere eine dunkle Haut hatte. Als ihre Adoptiveltern sie vom Waisenhaus in Haiti abholten wollte, fielen diese einem Unglück zum Opfer. Zoe ist am liebsten allen, sie fühlt sich aber seit einiger Zeit beobachtet. Als sie mit ihrer Freundin einen Rummel besuchten, ließ sie sich von einer Wahrsagerin die Zukunft voraussagen. Seit dem möchte sie nach ihren Wurzeln forschen. Nachdem Zoe ihre Tante Meg überzeugt hat, fliegen die Beiden nach Haiti. Dort erleben sie einige Abenteuer, lernen viele neue Menschen kennen, werden verfolgt und entführt und müssen um ihr Leben fürchten. Der zweite Handlungsstrang führt uns in das Jahr 1790. Mokabi, ein Häuptlingssohn, wird von seiner Heimat entführt und mit dem Sklavenschiff nach Haiti gebracht. Dort hat er es noch gut, da er als Diener für die Herrschaften im Haus arbeiten darf und nicht auf die Felder muß. Dann zetteln die Sklaven einen Aufstand an, sie wollen sich aus der Sklaverei befreien. In diesem Buch wird näher auf den Voodoozauber eingegangen. Ganz ausführlich werden hier die einzelnen Ausdrücke erklärt und was sie bedeuten und was Voodoo eigentlich ist. In dieser Geschichte werden wahre geschichtliche Ereignisse mit fiktiven vermischt, was dem Buch einen ganz besonderen Reiz gibt. Am Ende finden wir ein Glossar und ein Personenverzeichnis, um nachschlagen zu können und dann immer auf dem laufenden zu sein. Dies ist der erste Teil einer Trilogie um die weiße Mambo. Das Buch hört auf und man möchte wirklich wissen, wie es mit Zoe und den anderen Protagonisten weitergeht.

    Mehr
  • Voodoo und andere Alltäglichkeiten

    LOA

    Rine_Goldammer

    20. May 2018 um 11:29

    LOA – Die weiße Mambo spielt einmal in der Gegenwart und einmal in der Vergangenheit. Und in der Vergangenheit beginnt auch das Buch, nämlich bei einem siebzehnjährigen Afrikaner Namens Mokabi, der im Jahre 1790 aus seinem Land entführt und als Sklave verschifft wird. Er erlebt täglich die Überlegenheit der Schiffsbesatzung, die die Sklaven auspeitschen, hungern lassen und anderweitig quälen. Dabei verlieren viele Sklaven ihr Leben, an manchen Tagen sogar Mehrere. Wechsel in die Gegenwart. Dort lernen wie die sechzehnjährige Zoé kennen. Sie fühlt sich irgendwie immer fehl am Platze. Nicht nur wegen ihrer Hautfarbe, da sie einen Elternteil hatte, welcher farbig war, auch wegen ihres melancholischen Gemüts. Sie wurde auf Haiti geborgen, dort aber in ein Kinderheim gegeben und später von einem Paar aus England adoptiert. Mittlerweile lebt sie bei ihrer Tante Megan, da auch ihre Adoptiveltern tot sind. Während des Buches erfährt man einiges aus ihrer Vergangenheit, über die Adoption, den Tod ihrer Adoptiveltern und vieles mehr. Auch aus Mokabis „neuem“ Leben erfährt man so einiges. Er lernt neue Leute kennen, die alle sein Schicksal teilen, trotz allem aber ihre Freude am Leben niemals verloren haben. Aber auch die Leute, die ihm dieses Schicksal aufgebürdet haben, die Blancs. Er erfährt vieles über die Loa, die Götter des indigenen Volkes auf Hispaniola. Einige davon sind an seine afrikanischen Götter angelehnt, da unter den Sklaven auch viele Afrikaner sind und sich so alles vermischte. Zoé ist mit ihrer besten und auch einzigen Freundin, Jenny, und dessen Freund Marc auf dem Jahrmarkt unterwegs, als sie ein unscheinbares Zelt entdecken, welches einer Madame Zoé gehört. Sie lässt sich auf Jennys Drängen hin auf eine Sitzung mit Madame ein und das hat Folgen. Sie kann nicht mehr aufhören, an die Weissagungen zu denken und bedrängt ihre Tante Meg dazu, mit ihr in ihr Heimatland zu fliegen um da etwas über ihre Vergangenheit herauszufinden. Und so wird ihr Leben von einem auf den anderen Tag sehr rasant. Sie lernt neue Menschen kennen, die ihr helfen, und durch diese auch so einiges über Haiti selbst und dessen Religion, den Voodoo. Ihr altes Leben rollt sich Zentimeter für Zentimeter auf und langsam fängt sie an, zu verstehen, warum sie stets so melancholisch war und sich immer fühlte, als wäre sie am falschen Ort. In beiden Zeitzonen wird es allmählich immer rasanter und man fiebert mit beiden Protagonisten mit. Loa – Die weiße Mambo ist ein wunderbares Buch, mit viel Geschichte (Mokabis Zeitstrang) und sehr interessanten Passagen über Voodoo. Wer mehr darüber, und seine Entstehung, erfahren mag, sollte unbedingt dieses tolle Buch lesen, aber auch seine Fortsetzungen. Mein Fazit, ich habe jede einzelne Seite des Buches genossen. Petra Renée Meineke konnte mich mit ihrem Buch direkt in die Geschichten der beiden Menschen hineinziehen. Ich habe ihnen über die Schultern geschaut, mitgelitten, mitgefiebert und mich mit ihnen gefreut. Von mir bekommt das Buch glatte fünf von fünf Sterne <3

    Mehr
  • Was für ein Klasse Buch

    LOA

    Franzis-Lesewelt

    13. May 2018 um 20:07

    Der Inhalt Zwei Menschen, zwei Geschichten, durch Jahrhunderte und Kontinente getrennt, doch auf geheimnisvolle Weise miteinander verbunden …Düstere Träume und ihre vergessene Kindheit bestimmen das Leben der 16-jährigen Zoé. Die nebelhafte Prophezeiung einer Wahrsagerin führt sie nach Haiti, wo sie geboren wurde. Ein seltsames Land, in dem Magie, Geister und Dämonen zum Alltag gehören. Doch je tiefer Zoé nach ihren Wurzeln gräbt, um Antworten zu finden, desto rätselhafter werden die Hinweise.Gibt es ein Geheimnis um ihre Geburt? Und wer sind die unheimlichen Männer, die sie verfolgen? Zoé ahnt nicht, wie eng ihr Schicksal mit Ereignissen aus längst vergangenen Zeiten verwoben ist – und mit den Menschen, die anno 1791 die Haitianische Revolution auslösten: dem charismatischen Sklavenführer Boukman, dem jungen Mokabi, der als Sklave aus seiner afrikanischen Heimat in die neue Welt verschleppt wurde, und Cécile Fatiman – der legendären Voodoopriesterin, die man einst »Die weiße Mambo« nannte. Meine Meinung Das Cover als erstes, und ich muss sagen ich bin begeistert!! Ich liebe die Kombination von schwarz und rot und dann die Details im Schriftzug und der Grafik. Das hier ist eine Absolute Cover Liebe!!! Der Schreibstil der Autorin ist Wahnsinn, ich durfte ja schon ein Buch von ihr lesen. Dieses wurde auch eine 5 Sterne Rezi, also wie soll ich nun hier ran gehen, den hätte ich gewusst das Petra sich noch steigern kann und das ums Doppelte hätte ich wohl noch luft nach oben gelassen. Dieses Buch glänzt ebenfalls mit der guten Recherche der Autorin, so wie einen begriffe Register am Ende des Buches. Die Schauplätze und Charakter sind super umschrieben und man kann sich alles sehr toll ausmalen wie es da oder dort wohl aussieht. Mein Fazit Petra meine liebe erst mal Danke das ich dein Buch auf der LBM bekommen habe und dich auch kennen lernen durfte. Es war ein spontan Entschluss dein Buch zu nehmen und ich bereue es nicht! Ich gebe dir auch wen das nicht wirklich geht 7 von 5 Sterne!!!! Ich danke dir für dieses Meisterwerk der Literatur!!! Die Autorin Petra Renée Meineke, Jahrgang 1961, ist diplomierte Betriebswirtin und liebt Zahlen ebenso wie Worte. Sie hat als Marketingmanagerin, Personalleiterin und Geschäftsführerin gearbeitet und ihre Leidenschaft fürs Schreiben als Redakteurin, Werbe- und PR-Texterin und gelegentlich als Ghostwriterin ausgelebt. Unter dem Pseudonym Roxanne Rivington hat die Autorin ihren ersten Roman als eBook veröffentlicht, ihre romantische Novelle »Gehen Sie einfach durch die Wand!« erschien im SadWolf-Verlag als Taschenbuch und ebook. Gemeinsam mit ihrem Ehemann lebt die gebürtige Harzerin heute in einer ländlichen Gemeinde bei Stuttgart.

    Mehr
  • Eine authentische Reise nach Haiti -> viel Voodoo, viele neue Freunde aber auch ganz viele Gefahren!

    LOA

    Sandra8811

    11. May 2018 um 18:33

    Wie kam ich zu diesem Buch? Ich durfte dieses Buch im Rahmen einer Leserunde lesen. Cover: Ich fand das Cover schon beim ersten Anblick durch das halbe (indianisch wirkende) Gesicht im oberen Bereich sehr interessant und geheimnisvoll. Es wirkt aber auch etwas verspielt und träumerisch durch die Strichzeichnungen. Es hat auf alle Fälle Lust auf mehr Infos gemacht. Es ist auffällig und ich hätte es mir im Laden sehr wahrscheinlich genommen und angesehen. Inhalt: 1791 – Der junge Mokabi wird gefangen genommen und mit einem Sklavenschiff nach Haiti gebracht. Dort landet er auf einem Anwesen, auf welchem ihm seine königliche Herkunft nichts nutzt. Dort kommt er nicht nur mit jeder Menge Voodoo in Kontakt, er auch Bestandteil der Haitianischen Revolution. Gegenwart – Die 16-jährige Zoé erfährt von einer Wahrsagerin auf einem Jahrmarkt, dass sie ihrer Vergangenheit und ihren mysteriösen Träumen auf den Grund gehen soll. Diese liegt in Haiti und scheint von großer Bedeutung zu sein. Zoé und ihre Tante Megan begeben sich auf ihre Abenteuer-Reise und geraten mehr und mehr in rätselhafte Situationen. „LOA – Die weiße Mambo“ ist der erste Teil einer Romantrilogie. Meine Meinung: Ich habe mich zuvor nie mit Voodoo oder Haiti beschäftigt (ich musste sogar erst suchen, wo Haiti auf der Landkarte ist). Ich war sofort begeistert von den Beschreibungen des Landes und der Lebensweise des aktuellen und des vergangenen Haitis. Vor allem die Beschreibung der (Armuts-) Situation der Menschen in Haiti empfand ich als sehr authentisch und sehr gut. Die beiden Handlungsströme wurden (relativ ausgeglichen) abwechselnd beschrieben. Die Zeitwechsel waren anfangs ein bisschen verwirrend, aber ich kam schnell rein. Man erlebt sowohl die Abenteuer von Mokabi als auch von Zoé. Zoé die seit dem Kleinkindalter Albträume hat ist ein besonderer Teenager. Sie kommt ursprünglich aus Haiti und fällt mit ihrem bronzenen Hautton und den schwarzen Haaren auf. Ihre Eltern verstarben ziemlich früh und sie lebt bei ihrer Tante Megan. Die clevere und mutige Zoé ist mir gleich sympathisch gewesen. Sie versteht es, ihre Tante um den Finger zu wickeln und ihre Wünsche durchzusetzen. Ihre Tante Meg wirkt immer etwas ängstlich und vorsichtig, ist aber dadurch, dass sie ihre Nichte immer unterstützt, auch sehr sympathisch. Sie schafft es offensichtlich, dass sie das Unglück magisch anzieht. Ich hatte immer mitgefiebert, dass sie heil überall ankommt. Lee ist ein ganz besonderer Charakter in diesem Buch. Sie will Nonne werden, wirkt aber in ihrer Person wie das glatte Gegenteil einer Nonne. Ich denke Zoé und ihre Tante können sich glücklich schätzen, sie als Freundin gefunden zu haben. Der junge Mokabi wirkt im Großteil des Buches jung, naiv und unsicher. Er möchte ein Krieger und Held sein, wirkt aber nicht so. Erst zu Schluss des Buches erkennt man seine wahre Stärke und seinen Mut. Durch seine Unsicherheit und Ahnungslosigkeit am Anfang wuchs auch er mir direkt ans Herz. Es gab auch viele weitere Charaktere neben den eben genannten, die ich jetzt gar nicht alle beschreiben möchte, da hilft nur selbst nachlesen ;-) Sie sind auf alle Fälle alle sehr besonders und liebevoll beschrieben. Schreibstil: Der Schreibstil hat mich mehr als überzeugt. Er enthält viele Bilder, was ich an Büchern am meisten liebe! Sowohl die Umgebung, als auch die Gefühle und Gedanken der Personen wurden sehr authentisch und mitreißend beschrieben. Es gab einige spannende Stellen im Buch, bei welchen ich es kaum aushielt, endlich weiterzulesen. Ich habe das Buch regelrecht gefressen… Besonders die Situationen, in welchen Zoé von den schwarzen Männern verfolgt wurde, waren sehr spannend. Petra schaffte es, mich wirklich auf der ersten Seite abzuholen und mich bis zur letzten Seite mitzureißen. Es gibt auch einige witzige Stellen, bei welcher vor allem eine fast dafür gesorgt hätte, dass es mich von der Couch dreht… Ich finde den Humor der Autorin super und bin froh, dass er es durch die Lektoren-Lesungen geschafft hat ;-) Persönliche Gesamtbewertung: Ich hätte mir keinen besseren ersten Kontakt mit Voodoo vorstellen können und bin froh das Buch gelesen zu haben. Viele geschichtliche Hintergründe zu Haiti werden super locker leicht an den Leser gegeben. Man versteht die Hintergründe für die Revolution und die enge Verbundenheit mit Voodoo. Die Charaktere sind mir alle sehr ans Herz gewachsen. Leider dauert es noch ein bisschen, bis Teil 2 und 3 erscheinen… Ich hoffe ich kann die Zeit überbrücken und freue mich, wieder von Zoé, Tante Megan, Lee und ihren weiteren Freunden zu lesen. Ich bin gespannt, ob Zoé wirklich den Wünschen von Claude entgegenkommt und wie sie dies dann (aus)nutzt. Auch frage ich mich, ob der Schatz in Teil 2 eine Rolle spielen wird… Ich kanns kaum erwarten, dass es eine Fortsetzung dieses tollen Buches gibt! Und ich bin gespannt, mit wem Zoé irgendwann ihr „Kopfkissen teilen“ wird ;-) -> ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne mal eine (gedankliche) Reise nach Haiti machen möchte oder sich ggf. für Voodoo interessiert.

    Mehr
  • Voodoo pur

    LOA

    Dominique_Stalder

    09. May 2018 um 20:08

    Es gibt Bücher, die liest man und denkt - ok. Andere bleiben im Gedächtnis und wieder andere unterhalten dich, bleiben im Gedächtnis und nebenbei lernt man noch etwas. Voodoo ist nicht nur im Titel zu finden, es durchzieht das Buch und macht es magisch. Kaum hat man 3 Zeilen gelesen, entfacht es seinen Zauber und dieser lässt einen auch nicht mehr los, nachdem man das Ende erreicht hat. Normal schreibe ich ein wenig über den Inhalt, aber mehr als die Inhaltsangabe möchte ich nicht verraten. Petra schafft es mit ihrer bildgewaltigen Sprache uns die Geschichte der Zoé näher zu bringen, ohne dass Langweile aufkommt. Ihre Charaktere sind so liebevoll beschrieben, so lebendig und vielseitig, da können sich viele aus der aktuellen Strömung drei Schreiben von abschneiden. Das geschickte Spiel mit Zeiten und Strängen fordert Aufmerksamkeit vom Leser, die aber nie anstrengend wird. Ich habe viele Bücher gelesen, aber dieser einzigartige Schatz wird ewig in meinem Herzen bleiben. Gleich neben großen Büchern, wie die unendliche Geschichte. Vielen Dank an Petra für diesen Schatz und ich kann nur jedem (auch Männern) empfehlen, dieses Buch zu lesen. Ich bete und suche mir nun eine Voodoo-Priesterin, die dafür sorgen wird, dass es schnell weiter geht und ich es vielleicht dann auch wieder in mein Regal stellen kann.

    Mehr
  • Voodoo und 3 Elternpaare für Zoé

    LOA

    Frank1

    03. May 2018 um 16:14

    Klappentext:Zwei Menschen, zwei Geschichten, durch Jahrhunderte und Kontinente getrennt, doch auf geheimnisvolle Weise miteinander verbunden … Düstere Träume und ihre vergessene Kindheit bestimmen das Leben der 16-jährigen Zoé. Die nebelhafte Prophezeiung einer Wahrsagerin führt sie nach Haiti, wo sie geboren wurde. Ein seltsames Land, in dem Magie, Geister und Dämonen zum Alltag gehören. Doch je tiefer Zoé nach ihren Wurzeln gräbt, um Antworten zu finden, desto rätselhafter werden die Hinweise. Gibt es ein Geheimnis um ihre Geburt? Und wer sind die unheimlichen Männer, die sie verfolgen? Zoé ahnt nicht, wie eng ihr Schicksal mit Ereignissen aus längst vergangenen Zeiten verwoben ist – und mit den Menschen, die anno 1791 die Haitianische Revolution auslösten: dem charismatischen Sklavenführer Boukman, dem jungen Mokabi, der als Sklave aus seiner afrikanischen Heimat in die neue Welt verschleppt wurde, und Cécile Fatiman – der legendären Voodoopriesterin, die man einst "Die weiße Mambo" nannte. Rezension: 1790 wird der junge afrikanische Häuptlingssohn Mokabi auf einem Sklaventransporter in die Karibik verschleppt, wo er bald darauf in die Wirren des haitianischen Sklavenaufstandes von 1791 gerät. Zoé wächst bei ihrer Stieftante Megan, genannt Meg im England unserer Tage auf. Megs Bruder und dessen Frau hatten Zoé als Kleinkind aus einem Waisenhaus in Haiti adoptiert, waren kurz darauf jedoch gestorben. So weiß die 16-jährige nur wenig über ihre eigentlichen Stief- und nicht das geringste über ihre leiblichen Eltern. Als eine Wahrsagerin auf dem Jahrmarkt sie auffordert, mehr über ihre Wurzeln zu erfahren, fasst Zoé den Entschluss nach Haiti zu reisen und ihre Herkunft zu erforschen. Nach anfänglichen Zögern stimmt Tante Meg zu, den nächsten Urlaub gemeinsam dort zu verbringen. In der Karibik angekommen, muss Zoé jedoch schnell feststellen, dass mysteriöse Leute an ihr interessiert sind. Roxanne Rivington präsentiert mit diesem Buch ein fesselndes, tief in die haitianische Geschichte eingebettetes Abenteuer. Viele der gut konstruierten Zusammenhänge erschließen sich dem Leser (und Zoé) erst nach und nach. Dabei werden geschickt zahlreiche hierzulande wenig bekannte Informationen aus der realen Historie Haitis sowie dem dort nicht wegzudenkenden Voodoo-Kult eingebaut. Die Autorin schafft es, den Leser mit ihrem Schreibstil und dem gut durchdachten Handlungsaufbau schnell in den Bann ihres Romans zu ziehen, welchen sie selbst ins Mystery-Genre einordnet. In die Haupthandlung um Zoé sind immer wieder historische Kapitel um Mokabis Geschichte eingeschoben. Leider erfährt der Leser bis zum Schluss nicht, wie genau die beiden Handlungsfäden aus dem 18. und dem 21. Jahrhundert miteinander verwoben sind. Auch Zoés Schicksal bleibt ungeklärt, denn das Buch endet abrupt an der spannendsten Stelle. Erst hier wird dem Leser bewusst, dass es sich bei „Voodoo Girl“ um den 1. Band eines Mehrteilers handelt. Leider ist das Erscheinungsdatum der Fortsetzung, die wohl jeder Leser am Ende dieses Buches ungeduldig herbeisehnt, noch ungewiss. Mit einem Verlagswechsel änderte sich der Titel des Buches von „Vooddoo Girl“ zu „LOA – 1 – Die weiße Mambo“, womit auch der Charakter eines Mehrteilers sofort ins Auge sticht. Auch tritt die Autorin statt des Pseudonyms jetzt unter ihrem echten Namen Petra Renée Meineke auf. Fazit: „LOA – Die weiße Mambo“ entführt den Leser in ein spannendes und ungemein interessantes Abenteuer nach Haiti. Alle meine Rezensionen jetzt auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: rezicenter.blog

    Mehr
  • Ein verzauberndes Buch

    LOA

    Mrs_no_idea

    03. May 2018 um 12:44

    Obwohl ich das Buch ja schon einmal gelesen hatte, wusste ich nicht mehr alles und konnte mich so wie beim ersten Mal von der Geschichte mitreißen lassen. Zum Grinsen gebracht hat mich vor allem Jenny, die in der Geisterbahn schreit und damit Besucher anlockt, sowie Zoé und ihre Tante Megan, die im Flugzeug "für ein Theaterstück proben". Jamies Spontanität und Optimismus, in einem unbekannten Krankenhaus Zoés Geburtsakte zu finden, war sehr ansteckend und macht ihn sofort sympathisch. Schön finde ich vor allem das Zitat "Hüte dich vor deinen Wünschen, Nana. Sie könnten in Erfüllung gehen." Im ersten Moment mag diese Aussage paradox erscheinen, aber es steckt mehr dahinter. Oft wünscht man sich etwas im Effekt oder denkt schlimm über eine Sache, stellt dann aber Jahre später fest, dass es nicht ganz so schlimm war und man immerhin neue Erfahrungen gesammelt hat. Sprich, man kann sich im einen Moment etwas wünschen und es schon im nächsten bereuen. Auch wenn ich bezweifle, dass jeder von Zoés Wünschen sofort in Erfüllung geht, ist es sicherlich von Vorteil, gut darüber nachzudenken, was man wirklich will und was nicht, um nicht das Ziel aus den Augen zu verlieren. Nun noch kurz zur Zeit des Sklavenaufstandes - Gerade die Atmosphäre um Maman Cécile Fatiman ist sehr magisch und die Feste sowieso. Dass Mokabi bzw. Jacques teils unerfahren ist und die Götter vergleicht, kommt realistisch rüber, er ist eben nicht perfekt. Trotzdem spielt er eine Rolle, die groß genug ist, um letzten Endes alles Wichtige zu erfahren. So viel über Voodoo zu lernen, obwohl dies hier bekannterweise ja kein Sachbuch ist, fand ich hervorragend. Zuvor hatte ich mir noch nie wirklich Gedanken über diese Religion gemacht, ich wusste ja nicht einmal, dass Voodoo in Haiti als Staatsreligion anerkannt ist. Auf jeden Fall ist der Voodoo sehr interessant und gar nicht so böse, wie er oft dargestellt wird. Das Ende der Geschichte lässt - da es ja eine Trilogie werden soll - viel Spekulationsraum offen. Warum ist Tante Megan Papa Claude so verhasst? Hat sie Zoé verraten oder sind die Männer ihr schlichtweg gefolgt? Im ersteren Fall wäre das ja noch weitaus komplizierter, immerhin schien Meg nichts von Nanas Bestimmung zu wissen und liebt ihre Nichte zudem sehr. Ich bin sehr gespannt darauf, was du im nächsten Teil wohl mit den Charakteren und den Gefühlen deiner Leser anstellen wirst. Schlussendlich kann ich nicht mehr viel dazu sagen, das Buch verzaubert mich nach wie vor und macht Lust auf mehr. Der Schreibstil ist sehr locker und sobald man in Haiti angelangt ist, kann man kaum mehr los lassen von deinem Roman. Chapeau! :)

    Mehr
  • Grandiose Erzählung

    LOA

    ILKrauss

    01. May 2018 um 17:54

    Gleich vorweg: Ich würde mehr Sterne vergeben, gäbe es mehr. Das Buch hat mich sofort in seinen Bann gezogen und von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Es ist eine packende Geschichte, großartig erzählt, in vielen Facetten bunt und eindrücklich dargestellt.Der Sprachstil gefällt mir sehr gut, wird im Laufe des Buchs etwas salopper, aber wirklich noch okay.Was mir sehr gut gefallen hat, ist das Ineinander-Verweben der beiden Handlungsstränge. Natürlich ist der Zusammenhang anfangs nicht so klar, aber das ist ja das Spannende daran.Man erfährt sehr viel über die Geschichte und Kultur Haitis, das ist wahnsinnig spannend. Mir war bespielsweise nicht klar, dass es indianische Ureinwohner gegeben hat, wobei das doch nur logisch ist.Auch die Figuren sind hervorragend skizziert. Ich liebe die Hauptcharaktere, aber auch an allen Nebenfiguren. Sie sind lebensecht und liebenswert oder auch beängstigend, sehr facettenreich und lebensnah dargestellt. Bei anderen Büchern habe ich festgestellt, dass es nicht allen Autoren gelingt, die Charaktere altersgemäß darzustellen. Petra Renée Meineke gelingt dies ohne Probleme. Ich habe das Gefühl, als hätte ich Zoé, Lee, Mokabi und alle anderen persönlich kennen gelernt und eine Weile mit ihnen zusammen gelebt.Ja, es hat mich tagelang nach der letzten Seite nicht mehr losgelassen, und ich hoffe sehr, dass es bald eine Fortsetzung gibt, denn die Geschichte scheint noch nicht zu Ende erzählt.Es ist kein reines Jugendbuch. Ich bin ganz klar weit jenseits der Jugendlichkeit und war komplett gepackt von dem Buch. Es ist eine wirklich spannende und sehr unterhaltsame Erzählung!

    Mehr
  • Spannender Reihenauftakt, der Lust auf mehr macht!

    LOA

    Chrissey22

    06. April 2018 um 19:33

    Klappentext: Zwei Menschen, zwei Geschichten, durch Jahrhunderte und Kontinente getrennt, doch auf geheimnisvolle Weise miteinander verbunden … Düstere Träume und ihre vergessene Kindheit bestimmen das Leben der 16-jährigen Zoé. Die nebelhafte Prophezeiung einer Wahrsagerin führt sie nach Haiti, wo sie geboren wurde. Ein seltsames Land, in dem Magie, Geister und Dämonen zum Alltag gehören. Doch je tiefer Zoé nach ihren Wurzeln gräbt, um Antworten zu finden, desto rätselhafter werden die Hinweise. Gibt es ein Geheimnis um ihre Geburt? Und wer sind die unheimlichen Männer, die sie verfolgen? Zoé ahnt nicht, wie eng ihr Schicksal mit Ereignissen aus längst vergangenen Zeiten verwoben ist – und mit den Menschen, die anno 1791 die Haitianische Revolution auslösten: dem charismatischen Sklavenführer Boukman, dem jungen Mokabi, der als Sklave aus seiner afrikanischen Heimat in die neue Welt verschleppt wurde, und Cécile Fatiman – der legendären Voodoopriesterin, die man einst »Die weiße Mambo« nannte.   Erster Eindruck: Als ich das Cover des Buches zum allerersten Mal sah, war ich einfach nur baff. Diese tollen Verschnörkelungen und die grandiose Farbgebung haben mich direkt angesprochen. Die Silhouette des Frauengesichts ist der helle Wahnsinn.  Meiner Meinung nach greift das Cover die spannende Voodoo-thematik perfekt auf und vermittelt dem Leser direkt einen ansprechenden ersten Eindruck. Aber auch der Klappentext hat diesen positiven ersten Eindruck nur bestärkt. Gerade die zwei Erzählstränge, die in zwei unterschiedlichen Zeiten angesiedelt sind, haben mich direkt neugierig gemacht. Ich habe zuvor noch nie ein Buch über Voodoo gelesen und dementsprechend war ich sehr gespannt auf die Geschichte, die sich zwischen den Seiten verbarg.   Schreibstil: Für mich war es das erste Buch der Autorin und ich war direkt vom Stil der Autorin beeindruckt. Die Umgebungsbeschreibungen waren sehr detailliert, ohne den Leser zu erdrücken und auch die Charaktere der Figuren beschreibt die Autorin äußerst lebhaft und echt. Ich habe mich direkt sehr gut in Zoés Situation hineinversetzen können und ab dem Zeitpunkt, hatte mich die Geschichte auch völlig in ihren Bann gezogen. Ebenfalls empfand ich es als großartige Leistung, dass die Autorin ihren Stil an die verschiedenen Erzählzeiten nahtlos anpassen konnte. Der Erzählstrang von Zoé ist modern und dynamisch gestaltet, während der Erzählstrang, der von den Sklavenaufständen 1791 berichtet, ernster und tiefgründiger gehalten ist. Ebenfalls ein großer Pluspunkt ist die Komplexität, mit der die Autorin Daten und geschichtliche Fakten in ihre Geschichte eingebaut hat. Der Roman wirkt auf diese Weise informativ und interessant, was dem Spannungsbogen keinen Abbruch tut. Im Gegenteil, durch diese detailliert ausgearbeiteten geschichtlichen Hintergründe (die die Autorin allerdings zum Teil etwas abgeändert hat, damit sie besser zur Geschichte passen) wirkt die Geschichte lebendig. Für mich hat Petra Renée Meineke eine wirklich großartige Schreibleistung vollbracht!   Inhalt: Die Thematik der Geschichte hat mich zu 100% in ihren Bann gezogen! Ich war so angefixt von den verschiedenen Loa und den Unterschieden zwischen weißen und schwarzen Mambos, dass ich den Inhalt des Romans wirklich nur in höchsten Tönen loben kann. Zoé gerät auf der Suche nach ihren Wurzeln in einen gefährlichen Strudel aus Rätseln und Geheimnissen, die sie gemeinsam mit ihrer Tante Meg versucht zu entschlüsseln. Auf dieser Suche treffen sie auch auf einige toll ausgearbeitete Nebenfiguren, von denen mir der freundliche Taxifahrer Malique und die kecke Lee am besten gefallen haben. Die Geschichte hat ein gutes Erzähltempo, sie hat keine Längen in denen sich der Leser langweilt und es bleibt bis zum Ende (und darüber hinaus!) spannend und undurchsichtig. Gerade in Hinblick darauf, dass LOA ein Trilogie-Auftakt ist, möchte ich noch sagen, dass dieser Band ein wirklich gelungener Einstieg ist. Man lernt Zoé als Hauptfigur sehr gut kennen und auch ihr innerer Konflikt wird dem Leser sehr gut vermittelt. Zoé ist für ihre 16 Jahre wirklich reif und man merkt auch, wie sich im Laufe der Geschichte ihr Fokus verschiebt, der am Anfang der Geschichte noch auf eher belanglosen Dingen ruht. Ich bin jetzt schon gespannt, wie sich Zoé im 2. Band entwickeln wird. Die Geschichte ist mit der richtigen Menge an Spannung, Emotion und Humor versehen, sodass die gelesenen Seiten nur so davonfliegen und man wirklich tief in die Geschichte eintaucht. Aber auch Mokabis Schicksal hat mich sehr berührt. Als Sklave aus seiner Heimat verschifft, landet dieser in Saint-Domingue, dem heutigen Haiti. Weit weg von seiner Familie trifft er auf den Priester Dutty Boukman und die schwarze Mambo Cécile Fatiman. Der Leser bekommt also zwei völlig unabhängige Schicksale präsentiert, die aber irgendwie trotzdem miteinander verwoben scheinen. Die Schicksale ergänzen sich, wenn auch nicht so wie man im ersten Moment vielleicht denkt. Auch die Seitengewichtung der beiden Erzählstränge bleibt ungefähr gleich, sodass beide Schicksale im Rahmen der Geschichte gleichbedeutend sind.   Fazit: Der Auftaktband „LOA – Die weiße Mambo“ ist ein wirklich äußert gelungener Reihenauftakt. Die Figuren sind authentisch und lebendig und auch die Geschichte an sich besticht durch jede Menge Spannung, Witz und Emotion. Wer sich für die Thematik des Voodoo interessiert und gerne auch einmal ein paar geschichtliche Hintergründe hat, für den ist LOA das perfekte Buch. Gerade das Glossar am Ende des Buches, welches die verschiedenen Voodoo-Begriffe erklärt fand ich wirklich super genial. Unbedingt lesen – es lohnt sich!

    Mehr
  • *Rezension* LOA - Die weiße Mambo, Petra Renée Meineke

    LOA

    Lexy_Koch

    04. April 2018 um 19:20

    Meine Meinung Also ich bin ja ein bisschen sauer. Also ein bisschen doll...also ich platze gleich... Petra wenn du mir nicht gleich die Fortsetzung rüber schiebst muss ich wohl persönlich vorbei kommen. :)  Um das ganze mal aufzuklären. Ich liebe LOA- Die weiße Mambo. Zuerst hat mich das Cover angesprochen. Da hat sich der DadWolf Verlag wirklich selbst übertroffen. Ich liebe das das Cover einfach. Dieses markante Gesicht mit den Zeichnungen und Symbolen, dazu der Schriftzug. Einfach Weltklasse. Dieses Cover gehört zu einem meiner Highlights für dieses Jahr.  Aber nicht nur das Cover konnte Überzeugen sondern auch die Geschichte.  Ich denke jeder verbindet Voodoo mit dunklen Zeremonien und Puppen in die Nadeln gestochen werden. Doch Voodoo ist so viel mehr. Genau das möchte uns Petra Renée Meineke mit ihrem Werk vermitteln. Nicht nur die Sprünge in die Vergangenheit zeigen einen riesen Einblick in diese Art der Religion sondern auch die Abschnitte in der heutigen Zeit.  Die Charaktere sind einfach so toll ausgearbeitet und überaus glaubhaft rüber gebracht.  Petra überzeugt also nicht nur mit Fiction sondern auch mit einer geballten Ladung Fakten. Ich mochte die Historie um Mokabi und Cécile Fatiman.  Ihr Schreibstil ist dazu noch sehr bildlich und flüssig.  Mein Fazit: Liebe Petra, bitte schrein ganz schnell den 2. Teil. Ich muss unbedingt wissen wie es weitergeht.  Wer etwas über die Geschichte der Loa und Orisha erfahren möchte ist mit diesem Werk sehr gut beraten. Voodoo wirklich einmal von einer anderen und wohl richtigen Seite betrachtet.  Ich vergebe 5 von 5 Delicious Sternchen. 

    Mehr
  • Rasante Schnitzeljagd im Voodooland – spannend, geheimnisvoll und einzigartig

    LOA

    MrBig

    31. March 2018 um 10:28

    Inhalt: Düstere Träume, eine nebelhafte Prophezeiung und ihre vergessene Kindheit geben der 16-jährigen Zoé Rätsel auf. Um Antworten auf viele Fragen zu finden, reist sie nach Haiti, wo sie geboren wurde – ein seltsames Land, in dem Voodoozauber, Geister und Dämonen zum Alltag gehören. Ihre Suche gestaltet sich anfangs als etwas holprige Schnitzeljagd, doch je tiefer Zoé in ihre Vergangenheit vordringt, desto rätselhafter werden die Hinweise. Gibt es ein Geheimnis um ihre Geburt? Bedeutet ihr kreuzförmiges Geburtsmal (für Zoé ein Makel, den sie herzlich verabscheut), dass ihr die dunkle Magie im Blut liegt? Oder ist sie das legendäre Sonnenkind, dessen Tod und Geburt die charismatische Taino-Königin Anacaona zurückbringen soll? Und wer sind die unheimlichen Männer, die sie verfolgen? Stecken Mächte dahinter, die nicht von dieser Welt sind? Zoé ahnt nicht, wie eng ihr Schicksal mit der Vergangenheit verbunden ist, mit der haitianischen Revolution und dem jungen Sklaven Mokabi, der aus Afrika vor über 200 Jahren nach Hispaniola verschleppt wurde.   Leseeindruck: Mich hat diese Geschichte sofort gepackt. Mokabis Überfahrt auf dem Sklavenschiff, dann der direkte Übergang zu Zoé. Die beiden Handlungsstränge laufen nebeneinander auf zwei verschiedenen Zeitebenen und erzählen jeweils eine eigene Geschichte. Doch am Ende wird klar, wie Mokabis und Zoés Schicksal miteinander verwoben sind. Diese Erzählweise ist für mich vollkommen neu, ich habe noch keinen Roman in dieser Art gelesen. Eine wunderbare Idee, originell und einzigartig!   Sehr viel Spaß hatte ich mit den sorgfältig und detailliert ausgearbeiteten Figuren. Das gilt nicht nur für die Hauptprotagonisten Zoé, Mokabi und Jamie, sondern auch für die bemerkenswerten Nebencharaktere: eine Stewardess mit Flugangst, einen bärbeißigen Pater mit einer Vorliebe für irischen Whisky, eine schießwütige Novizin und eine Handvoll pastasüchtiger Nachwuchspiraten. Die Figuren sind liebenswert, teilweise schräg-schrullig oder auch gruselig, aber immer absolut authentisch und glaubwürdig. Die historischen Protagonisten lässt Petra R. Meineke in ihrem Roman genau den Job erledigen, die sie auch in Haitis Geschichte erledigten. Dichterische Freiheiten erlaubt sich die Autorin im Feintuning, jedoch kommen mir diese Persönlichkeiten keineswegs verfremdet vor.   Einen ganz besonderen Reiz für Westeuropäer bietet der Roman durch seine Einblicke in den Voodoo-Kult (und da muss ich wirklich mit einigen Vorurteilen aufräumen) und in das Land Haiti. Karibisch, exotisch, befremdlich, und alles andere als ein Urlaubsparadies, so wie die Dominikanische Republik in der direkten Nachbarschaft. Wir bekommen eine Ahnung von der Armut, der Korruption, den Naturkatastrophen, die Haiti manchmal auch in unsere Nachrichten bringen, doch die Autorin streift diese Themen nur gerade so viel, wie es zum Verständnis der Erzählung nötig ist.   Die besondere Stärke von »LOA – Die weiße Mambo« liegt in Petra R. Meinekes Schreibstil. Sie erzählt fesselnd, gut lesbar, mit viel Tempo und Sprachwitz, und sie schlägt literarische Haken mit kleinen Cliffhangern, wenn die Zeitebene wechselt, so dass man am Ball bleibt und immer weiter lesen will. Trotz des düsteren Themas im historischen Handlungsstrang und der unheimlichen Bedrohung in der Gegenwart bewahrt sich die Autorin mit sehr viel trockenem Humor eine Leichtigkeit, die kennzeichnend für den ganzen Roman ist.   Eine Geschichte über Voodoo kommt natürlich nicht ohne Magie und Zombies aus. Es wird gezaubert, geweissagt und verhext, doch es wird keine klare Grenze zwischen Realität und Magie gezogen. Der Leser muss selbst entscheiden, welche Macht er dem Voodoo zutraut, und was er für möglich hält. Zoés Widersacher wirken vor allem deshalb so unheimlich, weil unklar ist, über welche Kräfte sie tatsächlich verfügen.   Nun warte ich gespannt auf den nächsten Teil und hoffe, dass wir darin noch etwas mehr über die Taino, die Indianerfürstin Anacaona und den gefürchteten Piraten Cofresi erfahren. Ich habe den ersten Teil sehr gern gelesen und innerhalb von zwei Tagen verschlungen. Infotainment vom Feinsten.   Empfehlung: »LOA« lässt sich in keine Genre- oder Alters-Schublade stecken. Ich empfehle diesen Abenteuer-Mystery-History-Roman allen, die temporeiche Schnitzeljagden im Stil von Dan Brown mögen, exotische Schauplätze und Abenteuer mit einem Schuss Mystik lieben, und auch ein wenig von der spannenden Geschichte Haitis erfahren möchten.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks

    Mit der Verwendung von LovelyBooks erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir und unsere Partner Cookies zu Zwecken wie der Personalisierung von Inhalten und für Werbung einsetzen.