Petra Reski Der Italiener an meiner Seite

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Inhaltsangabe zu „Der Italiener an meiner Seite“ von Petra Reski

»Vor siebzehn Jahren ist mir in Venedig ein Italiener zugelaufen. Ich war beruflich in der Stadt und entschlossen, Venedig für überschätzt zu halten. Seitdem haben wir uns nicht mehr getrennt. Der Italiener und ich und Venedig.« In ihrem augenzwinkernden Bericht über ihr Leben an der Seite eines Italieners erzählt Petra Reski von der hohen Kunst, einen Palazzo zu renovieren – und diese Renovierung ohne ernsthafte Beziehungskrise zu überleben. Sie berichtet vom Geheimnis der italienischen Steuernummer, ohne die niemand in Italien existieren kann, nicht mal der Mafioso. Und von der italienischen Post, bei der sie sich immer noch beschwert, wenn ein Päckchen nach drei Monaten nicht angekommen ist. Du bist wirklich deutsch, sagt der Italiener dann, und es klingt schaudernd und bewundernd zugleich.
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  • Von Anfang bis Ende ein super Buch

    Der Italiener an meiner Seite

    Wasserratte

    17. November 2014 um 18:01

    Man hat das Gefühl bei dieser Begegnung zweier Menschen in Venedig dabei zu sein.

  • Rezension zu "Der Italiener an meiner Seite" von Petra Reski

    Der Italiener an meiner Seite

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. February 2013 um 02:04

    Geschrieben wurde dieses Buch von einer Hamburger Journalistin, die auf einer Geschäftsreise einen Venezier (heißt das so?) kennenlernt. Und was soll ich sagen? Es ist natürlich gute Unterhaltungsliteratur. Schon der Anfang ist toll: "Vor siebzehn Jahren ist mir in Venedig ein Italiener zugelaufen. Ich war beruflich in der Stadt und entschlossen, Venedig für überschätzt zu halten. Seitdem haben wir uns nicht mehr getrennt. der Italiener und ich und Venedig." Zu Beginn des Buches sitzt die Autorin in ihrer Lieblingskneipe am Markusplatz und wartet auf ihren Mann. Er will sie nach einer Versammlung dort treffen. Petra Reski erzählt von den Eindrücken und den Menschen, die auf sie wirken und schwelgt in Erinnerungen. Sie schreibt von ihrem Mann und von den Italienern im Allgemeinen, die ohne ihr Telefon nicht überleben können, deren geschminkt und emanzipiert sind, von der italienischen Post, der venezianischen Küche und vielem mehr. So wird der Leser mitgenommen auf eine Reise nach Venedig, Hamburg, die DDR und China, um zu guter Letzt wieder auf dem Markusplatz anzukommen. Dort sitzt immer noch die Autorin und wartet auf ihren Italiener, der wieder mal auf sich warten lässt. Vor allem, wenn man einen Italiener kennt, gibt es viele Momente des Schmunzelns und Wiedererkennens. Mein Fazit: Dieses Buch hat nichts mit "Pizza, Pasta und Amore"-Klischees am Hut. Es ist intelligent, spritzig, leicht zu lesen.

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  • Rezension zu "Der Italiener an meiner Seite" von Petra Reski

    Der Italiener an meiner Seite

    Anchesenamun

    25. April 2012 um 21:34

    Dieses Buch ist gähnend langweilig und sehr emotionslos geschrieben. Der tolle Italiener taucht unvermittelt auf, man erfährt nichts über ihn, nichtmal seinen Beruf will die Autorin nennen. Es scheint mir arg übertrieben, den Mann so geheimnisvoll darstellen zu wollen. Man kann einfach nicht nachvollziehen, wieso sich die beiden ineinander verliebt haben. Man trifft sich, und plötzlich ist man zusammen. Frau Reski ist zudem ziemlich arrogant und äußert sich über Touristen, die nicht wie sie selbsternannte Venedig-Kenner sind, ziemlich abwertend. Ihre Attitüde fand ich einfach nur nervig.

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  • Rezension zu "Der Italiener an meiner Seite" von Petra Reski

    Der Italiener an meiner Seite

    leserin

    28. March 2012 um 13:39

    Netter Humor der Autorin regete mich immer wieder zum Schmunzeln an, interessante Beschreibung von Venedig - macht Lust darauf

  • Rezension zu "Der Italiener an meiner Seite" von Petra Reski

    Der Italiener an meiner Seite

    stephanie_bauerfeind

    23. January 2012 um 08:21

    Der Italiener an Ihrer Seite ist Petra Reski vor 17 Jahren "zugelaufen". Der Italiener dessen Namen man bis zum Ende nicht erfährt, erscheint teilweise jedoch sehr unitalienisch. Während die Schreiberin in einem Cafe auf den Italiener wartet erzählt sie von Venedig, Ihrer Ehe, Touristen, Venezianern, italienischen Handwerkern, der katholischen Kirche, Kellnern, Tauben, Wasser, Gondeln und vielem mehr. Teilweise etwas zu abrupt wird man ins nächste Thema befördert, dafür habe ich bei den Beschreibungen der Alltagssituationen einige Male laut lachen müssen. Alles in allem ein Buch mit ein paar Schwächen, das sich jedoch angenehm lesen lässt und in mir auf jeden Fall den Wunsch geweckt hat, dem Deutschen an meiner Seite nach zig Jahren der Verweigerung nun doch endlich einmal nach Venedig zu folgen.

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  • Rezension zu "Der Italiener an meiner Seite" von Petra Reski

    Der Italiener an meiner Seite

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. April 2010 um 12:20

    Eine Frau reist nach Venedig und obwohl sie beschlossen hat, es nicht zu mögen, verliebt sie sich in die Stadt und in einen Italiener, pardon, Venezianer. Was dann weiter erzählt wird, meint der Eine oder Andere sich an den Fingern abzählen zu können. Das Übliche eben, lustige Anekdoten, lustige Italiener, schöne Erlebnisse und viel Pasta und Pizza, am besten mit ganz viel Tomaten. Wer aber mit Petra Reski nach Venedig reist, wird schnell feststellen, alles Vorhergesehene, all das Typische von Pizza, Pasta und Amore, bleibt aus. Stattdessen tritt ein Italiener an ihre Seite, den man als ein wenig schrullig bezeichnen kann, schon alleine wegen seiner Abneigung zu Tomaten, Espresso und Städten, die nicht am Wasser liegen. Petra wartet auf den Italiener, der sich auf einer Hausversammlung mit seinen Nachbarn rumärgern muss. Ihr Blick schweift über den Markusplatz und sie lässt sich völlig von seinem pulsierendem Treiben leiten, schwelgt in Erinnerungen und bringt den Leser auf eine Reise. Sie beginnt in Italien, führt in die DDR, nach Hamburg und sogar China. Sie zeigt ein Portrait einer Stadt, beleuchtet sie neu und aus einem Touristenparadies wird etwas ganz zauberhaftes. Zusammen mit Petra und ihrem Italiener lernen wir etwas über die venezianische Küche, wie man Wohnungen renoviert und sich Quittungen auf einem Postamt erkämpft. Wir lernen Menschen kennen, die nicht der typischen Postkartenidylle entspringen. Es ist kein dickes Buch, das braucht es auch nicht. Petra Reski schafft es ganz nebenbei ihre Geschichte und ihren Italiener zu beschreiben, die Menschen in den Mittelpunkt zu stellen und vom Magazin Stern genauso zu erzählen, wie von dem Uhrenmann aus dem Glockenturm. Es ist eine feine Ansammlung an Anekdoten und eine Sammlung von besonderen Menschen. Dabei ist die Art und Weise in der sie das Buch schreibt nicht zauberhaft oder blumig. Sie beschreibt das eigentlich alles ziemlich trocken, manchmal ein wenig motzig, besonders an Stellen, wenn sie ein wenig mit ihrem Italiener schimpft, aber die Art und Weise in der sie es schreibt, ist dabei vollkommen passend. Es ist kein Buch, dass einem eine heile, schöne Welt vorgaukelt, in die Touristen sich ab und an flüchten. Es ist ein Buch über eine Stadt. Es ist ein Buch über Venedig, genauso wie ihre Bewohner. Es ist ein Buch, das den Leser zum Lachen bringt. Besonders, wenn man sich vorstellt, dass der Italiener nicht verstehen kann, warum Petra die Wiedervereinigung so kalt lässt, denn in Italien würde man Wochenlang feiern und weinen. Einige Seiten später aber, zieht er dann mit seinem Kellner über die Bewohner der Toskana her. Der Italiener an meiner Seite ist ein ehrliches Buch, das aber auch manchmal zeigt, dass die Autorin selber noch nicht wirklich angekommen ist, denn anders kann man sich die "ewige" Betonung von "Der Italiener" nicht erklären. Dennoch ist es ein schönes Buch und es zeigt ein typisches Italien, pardon, ein typisches Venedig.

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  • Rezension zu "Der Italiener an meiner Seite" von Petra Reski

    Der Italiener an meiner Seite

    halbbluthobbit

    16. November 2009 um 23:15

    Petra Reski ist Journalistin und reist arbeitsbedingt nach Venedig, um ein Interview zu führen, gerät aber über Irrungen und Wirrungen eines spontanen freien Nachmittags nicht nur in den Zauber des Markusplatzes, sondern auch in die Fänge der Liebe in Form eines kleinen, leichtfüßigen Italieners. 17 Jahre später beschreibt Petra Reski in einem rasanten Wechselstil zwischen Vergangenheit und Gegenwart den ihr zugelaufenen Italiener, den Sinn der Steuernummern, ohne die in Italien keiner überleben kann und die philosophischen Tiefen italienischen Zugverkehrs. Eigentlich habe ich Petra Reski zu meinen Lieblingsautorinnen gezählt, nachdem ein lachendes und ein weinendes Auge "Meine Mutter und ich" verschlungen hatten. Verschlungen habe ich "Der Italiener an meiner Seite" ebenfalls, aber das nur weil es ein dünnes Büchlein ist, dessen Ambition einer wunderschöne ist, an dessen Umsetzung es aber leider stellenweise mangelt. Was man da alles hätte rausholen können, vor allem Petra Reski in ihrem unnachahmlichen, trockenen Schreibstil: junge Studentin begegnet geheimnisvollem Venezianer, mit dem sie turbulente 17 Jahre ihres Lebens teilt. Die wenigen, wirklich vergnüglichen Schilderungen wie die Entdeckung der Steuernummer werden gleich wieder den Lücken entgegengesetzt, in die man während des Leseflusses förmlich stolpert. Auf einmal fehlen komplette Passagen an Handlung. Sollte sich die Geschichte wirklich so oberflächlich abgespielt haben wie hier beschrieben, weiß ich nicht, ob ich es schön oder traurig finden soll. Das Aufeinanderprallen dieser beiden komplett gegensätzlichen Lebenstile birgt genug Funken, die die Autorin nur hätte aufnehmen müssen, leider jedoch wirkt es eher wie ein Versuch, krampfhaft originell zu sein. Schade, ein leichtes, aber nicht wirklich gutes Buch, wie ich es mir erhofft hatte.

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  • Rezension zu "Der Italiener an meiner Seite" von Petra Reski

    Der Italiener an meiner Seite

    Azahar

    12. November 2009 um 12:49

    Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen und mich köstlich amüsiert. Eines dieser Kleinode, das man sich sicherlich öfter als einmal zu Gemüte führt. Eigentlich besteht die Handlung nur daraus, dass Petra in Venedig am Markusplatz im Kaffee Florian sitzt und auf ihren Mann, den Italiener an ihrer Seite, wartet, der auf seinem telefonino (Handy) nicht erreichbar ist, was für einen Italiener einer kleinen Katastrophe gleich kommt. Währenddessen erzählt sie allerdings die Geschichte wie sie diesen Italiener (Venezianer um genau zu sein) kennenlernte und gibt einen kleinen gutmütig, spöttischen aber auch bewundernden Einblick in die Lebensweise, bzw. -philosophie der Italiener im allgemeinen und der Venezianer im speziellen.

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  • Rezension zu "Der Italiener an meiner Seite" von Petra Reski

    Der Italiener an meiner Seite

    baghs

    09. March 2009 um 12:21

    Sorry, musste nach 50 Seiten leider aufgeben, weil langweilig.

  • Rezension zu "Der Italiener an meiner Seite" von Petra Reski

    Der Italiener an meiner Seite

    monalinchen

    15. September 2008 um 10:29

    Ein nettes Buch, so für zwischendurch einmal. An manchen Stellen witzig. Und eine liebevolle Liebeserklärung an Venedig und seine Einwohner...

  • Rezension zu "Der Italiener an meiner Seite" von Petra Reski

    Der Italiener an meiner Seite

    Lesemaus08

    08. July 2008 um 14:32

    So ein schlechtes Buch habe ich ja noch nie gelesen!! Man erwartet eine romantische, leidenschaftliche Liebesgeschichte und was macht die Autorin? Schreibt nur über Venedig... Nicht, dass mich Venedig nicht interessiert, aber wenn ich was über Venedig wissen will dann kauf ich mir ein Doku-Buch über Venedig! Ich habe das Buch 15 € bezahlt und finde, dass es rausgeschmissenes Geld ist. Deshalb: 0 Sterne bzw. -10 Sterne!!

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  • Rezension zu "Der Italiener an meiner Seite" von Petra Reski

    Der Italiener an meiner Seite

    Feli

    03. March 2008 um 16:44

    "Der Italiener an meiner Seite" ist ein recht eigentümliches Buch. Das liegt vor allem daran, dass die Protagonistin und gleichzeitig Ich-Erzählerin von ihrem Italiener immer nur als "der Italiener an meiner Seite" schreibt. Sicherlich ist das so gewollt, kam bei mir aber nicht so gut an. Wenn man über Venedig, Italiener und das Leben der Italiener lachen möchte, dann ist dieses Buch genau richtig. Reski schafft es, die italienische (und auch die deutsche) Lebensweise auf die Schippe zu nehmen! Mehr leider aber auch nicht...

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