Petra Reski Ein Land so weit

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Inhaltsangabe zu „Ein Land so weit“ von Petra Reski

Als Kind hat Petra Reski die sentimentalen Geschichten, die ihre Familie über Ostpreußen erzählte, nicht mehr hören können. Doch dann führt sie der Zufall in das Heimatdorf ihres Vaters. In den Bewohnern des Dorfes findet sie ihre Großeltern wieder. Die Erzählungen vom Leben und Überleben verbinden sich mit der Geschichte ihrer Familie. Und der lang vergessene Klang der Sprache ruft Erinnerungen an die Kindheit wach. Eine sehr persönliche Annäherung an das Thema Heimat. Und eine ungewöhnliche Familiengeschichte, wunderbar witzig und melancholisch erzählt wie ein großer Roman

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  • Rezension zu "Ein Land so weit" von Petra Reski

    Ein Land so weit

    bookie2010

    24. September 2010 um 23:13

    Als Kind hatte Petra Reski die sentimentalen Geschichten, die ihre Familie über Ostpreußen erzählte, nicht mehr hören können. Doch dann führt sie der Zufall in das Heimatdorf ihres Vaters - und mitten hinein in ihre bunte ostpreußische Familiengeschichte. Da ist die Großmutter, die mit ihrem entschlossenen Regiment die Familie zusammenhält, der Großvater, der aus Prinzip gegen allles ist, und da ist die Schar eigenwilliger Großtanten, die am Ende jeder Familienfeier das Ostpreußenlied anstimmen und sich schluchzend in die Arme sinken ... Petra Reski erzählt ihre Familiengeschichte, wunderbar melancholisch mit einem kleinen Augenzwinkern. Sie wagt einen Ausflug in eine Welt, wie wir sie uns heute kaum noch vorstellen können. Sie trifft auf Menschen, die sich an ihre Großeltern erinnern können, als sie selbst noch jung waren. In dem Dorf, das nun zu Polen gehört, wird das Wasser noch aus dem Dorfbrunnen geholt. Das einzige "richtige" Klosett steht im Gasthof zur Ostpreußischen Schweiz und gilt als Sehenswürdigkeit. Es sind die Frauen, die das Dorf am Leben erhalten und das Buch bereichern: im Alter gebeugte, tapfere Frauen, die es geschafft haben, mitsamt ihren Familien zu überleben. Liebevoll zeichnet Petra Reski die mitunter kuriosen Gespräche auf, die sie geführt hat. Wer selbst ostpreußische Eltern hat, erkennt den Tonfall und fühlt scih gleich wie zuhause.

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