Petra Reski Palermo Connection

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Inhaltsangabe zu „Palermo Connection“ von Petra Reski

Die attraktive Staatsanwältin weiß, dass sie alles riskiert, als in Palermo der lang erwartete Prozess gegen einen hochrangigen Politiker beginnt. Ihm werden Verbindungen zur Mafia nachgesagt, und Serena Vitale kann nur darauf hoffen, von den Beobachtern der Verhandlung unterschätzt zu werden. Als klar wird, dass das Netz des Verbrechens viel weiter reicht als gedacht, bleibt ihr nur noch die Flucht nach vorne - auch wenn sie sich damit in höchste Gefahr begibt …

Reski kennt sich aus, und sie kann schreiben. Mafia-Krimi mit literarischen Qualitäten. Super!

— alasca
alasca

ein komplexer Krimi mit vielen Handlungssträngen, hat mich nicht überzeugt

— Bellis-Perennis
Bellis-Perennis

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    Palermo Connection
    Gwhynwhyfar

    Gwhynwhyfar

    25. March 2016 um 22:23

    Hörbuch, 4 Stunden, 54 Minuten gesprochen von Sibylle NicolaiSerena Vitale, Staatsanwältin, ermittelt gegen die Mafia. Sie lässt sich nicht einschüchtern, auch wenn sie seitens der Presse niedergemacht wird, da die Mafia eine Schmutzkampanie nach der anderen gegen sie auffährt. Sie wird auch nicht durch Bodyguards bewacht, setzt sich offen auf ihre Terrasse, wo sie aus ca. 180 verschiedenen Schusspositionen erwischt werden könnte. Sie weigert sich obendrein Bänder zu löschen, auf denen der Präsident in Telefongesprächen zu hören ist. Es wurde ja nicht der Präsident abgehört, sondern ein Verdächtiger. Der Spieß wird umgedreht, man behauptet, sie ließe den Präsidenten abhören. Sie steht allein auf einsamen Posten, kann niemandem vertrauen und sie weiss, dass sie abgehört wird. Der zweite Strang zeigt uns den naiven Journalisten Wolfgang Wienecke, der glaubt, tief in die Mafia eindringen zu können, indem er um ein Interview mit einem Mafiaboss bittet, der bitte aus dem Nähkästchen plaudern soll. Dieser Schreiber wird von der Mafia benutzt.Die Abhöraffäre in diesem Roman an Staatspräsident Fontana, erinnert an die legendäre Abhöraffäre von dem realen Präsidenten Giorgio Napolitano. Ihm gelang 2013 die Löschung von Tonbändern, die ein Gespräch zwischen ihm und dem damaligen Innenminister Nicola Mancino, der wegen Zusammenarbeit mit der Mafia unter Anklage stand. Niemand weiss, was dieses Material enthielt. Es gab diverse Hinweise zu Kontakten mit der Mafia.Das Buch einzuordnen, fällt mir schwer. Auf der einen Seite kommt es daher wie eine Reportage, auf der anderen Seite wie Romance-Groschenheftchen. Letzteres passt überhaupt nicht zum sachlichen Stil und macht den Roman, der in diesen Passagen etwas werden könnte, völlig kaputt. Es ist nichts dagegen einzuwenden, dass Serena Vitale als attraktive Frau beschrieben wird, blonde Perücke, enge Minis, Stöckelschuhe mit zwölf Zentimeter Absatz trägt. Auch ist nichts dagegen einzuwenden, dass sie sich mit Männern nur zum Beischlaf trifft, nie übernachtet, sondern gleich wieder verschwindet. Was aber nervt, ist das das dauernde Kokettieren mit Männern, das dauernde Gepudere ihrer Nase, Lippenstift ziehen. Sie fordert Bewunderung ein lässt die Männer zu ihren Füßen liegen. Das Ganze wird in Groschenheftchenform herübergebracht. Das gipfelt dann darin, dass sie sich in einen Polizisten verliebt und hinter ihm hergurrt, die beiden heiße SMS austauschen. Petra Reski beschreibt mit Vitali eine selbstverliebte Narzisstin, die dauernd in den Spiegel schaut und sich an jeder Ecke Schminke nachzieht. Das aber passt nicht zum Rest des Charakters. Eine empathielose Person würde den Weg des Ruhms gehen und sich anpassen, um nach oben zu gelangen. Vitale allerdings hält den Druck aus, schert sich weder um Bedrohungen, die sogar schriftlich bei ihr eingehen und ihr ist es egal, was die Presse über sie schreibt, sie lässt sich weder vom Polizeiapparat noch von der Politik erpressen. Sie weiß, wenn sie einknickt, hat die Mafia gewonnen. Sie ist sehr betroffen, als ein Kronzeuge stirbt, glaubt nicht an den Unfall. Insofern gibt Serena Vitale keine glaubwürdige Protagonistin ab. Auch der naiven Journalisten Wolfgang Wienecke wird so selten dämlich beschrieben, dass die Person nicht ansatzweise glaubwürdig ist. Die Story an sich ist größtenteils in Reportagenform geschrieben, kippt aber immer wieder kitschig ab, was mich als Hörer abtörnte. Will ich einen billigen Liebesroman hören, so würde ich entsprechenden Stoff auswählen. Möchte ich eine gute Mafiareportage hören / lesen, hat das ständige Gebalze und Gepudere darin nichts zu suchen, auch nicht die endlose Beschreibung von Bekleidung, Schuhen, Lippenstiften, Parfum mit Markennamen. Ich frage mich, welchen Leserkreis dies Buch geschrieben wurde? Thriller- und Krimileser mögen keinen Kitsch und Liebesromanleser keine politischen Geschichten.Insgesamt zieht sich die Geschichte zäh und langweilig dahin und bezeichnet nicht echte Highlights. Die Figuren sind allesamt klischeehaft und oberflächlich. Das Ende ist grotesk, Wolfgang Wienecke ein Vollidiot, völlig unglaubwürdig. Fazit: Mich konnte die Geschichte nicht fesseln, weder in Spannung, noch die Protagonisten, von Inhalt, Stil und Aufbau war es mir zu billig. Ich hatte wirklich einen interessanten Roman erhofft, entweder einen guten Mafiathriller oder eine spannende Reportage, einen Gerichtsthriller. Bekommen habe ich weder Fisch noch Fleisch, doch eher etwas für die Liebesromanleser, denen es dazwischen wohl zu trocken ist.

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  • Serena Vitale gegen die Mächtigsten

    Palermo Connection
    ChrischiD

    ChrischiD

    24. January 2016 um 18:17

    Staatsanwältin Serena Vitale spaltet Palermo in zwei Lager, in diejenigen, die sie für unglaublich mutig halten und sie unterstützen und in diejenigen, die sie für unglaublich dumm halten, weil sie sich mit hochrangigen Politikern anlegt, weil sie einen von ihnen wegen angeblicher Verbindungen zur Mafia vor Gericht bringt. Vitale lässt sich nicht unterdrücken und kämpft für das, an das sie glaubt, dabei braucht sie jedoch Menschen, denen sie bedingungslos vertrauen kann, ansonsten ist das Vorhaben zum Scheitern verurteilt... Mit der Figur Serena Vitale schickt Autorin Petra Reski eine Staatsanwältin ins Rennen, die sich nicht so schnell einschüchtern lässt oder gar nach jemandes Pfeife tanzt. Sie glaubt an die Gerechtigkeit, weshalb sie auch nicht davor zurückschreckt hochrangige Politiker vor Gericht zu zerren. Das bringt ihr von Leserseite durchaus Sympathien ein, dennoch fragt man sich, ob sie nicht ein wenig naiv handelt, denn alleine wird sie gegen eine Organisation der Größenordnung, wie sie der Mafia entspricht, wohl nicht ankommen. Dennoch gibt sie nicht auf, wodurch sie unglaubliche Stärke beweist, die man möglicherweise selbst das ein oder andere Mal gerne hätte. Ein wenig schwierig gestaltet sich der Einstieg ins Geschehen, da die wörtliche Rede nicht mit Anführungszeichen eingeleitet wird, diese sich entsprechend nirgends im Text finden lassen. So muss man sich erst ein wenig einlesen, um nicht mehr über dieses stilistische Mittel zu stolpern. Glücklicherweise gelingt dies schnell, so dass man sich schon bald voll und ganz dem inhaltlichen Aspekt widmen kann, der mitunter für aufregende Momente sorgt. Die Spannung baut sich nach und nach auf, manchmal direkt vordergründig sicht- und spürbar, hin und wieder aber auch unterschwellig, so dass es sogar den Anschein hat, die Handlung würde sich überhaupt nicht vom Fleck bewegen. Auch mit dem Tempo wird gekonnt jongliert, mal wird es angezogen, dann wieder zurückgenommen, gerade so wie es notwendig ist, um das Geschehen damit zu unterstreichen. Trotzdem hat man als Leser manchmal das Gefühl nicht mehr recht hinter die Geschichte zu blicken. Wer jetzt genau mit wem welche Verbindung eingeht und wofür diese gut oder schlecht ist. Das wirkt verwirrend und hindert daran eine klare Struktur zu erkennen. Sicherlich, das wird durchaus beabsichtigt sein und trägt mitunter dazu bei, dass man sich noch eingehender mit der Thematik beschäftigt, allerdings hat man dennoch das Gefühl, nicht alles aufgeklärt zu bekommen. In „Palermo Connection“ ermittelt Serena Vitale zum ersten Mal und hält sich nicht mit kleinen Fischen auf, sie legt sich direkt mit den großen an. Von dieser mutigen Italienerin ist noch einiges zu erwarten.

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  • Leserunde zu "Das Bücherhaus" von Tom Burger

    Das Bücherhaus
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    Keine Leserunde!!! SUB-Abbau und/oder Verlags-Challenge 2016 Ich habe mich entschlossen im Jahr 2016 eine ganz besondere Challenge durchzuführen. Da meine bevorzugten Genre regionale Krimis und historische Romane sind, finde ich beim Gmeiner Verlag immer etwas (sehr zum Leidwesen meines SUB) Um dem etwas entgegen zu wirken, werde ich ab 2016 meine eigene Challenge veranstalten. Wie soll das Ganze ablaufen? Ich beginne ab KW 1/2016 wöchentlich ein Buch zu lesen, dass zum jeweiligen, ausgelosten,  Thema passt. Wer möchte, darf sich mir gerne mit seinem eigenen bevorzugten Verlag oder seiner Buchauswahl des SUBs anschließen. Soll heißen, es ist nicht notwendig ausschließlich Bücher eines einziges Verlages zu lesen. Das Ganze hat auch keinen Wettkampfcharakter, sondern dient lediglich dem eigenen SUB-Abbau. Ich werde jede Woche mein gelesenes Buch, sofern Printausgaben und Verschenktauglich, auf meinem Blog verlosen. http://chattysbuecherblog.blogspot.de

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    ChrischiD

    ChrischiD

    10. January 2016 um 22:43
  • Serena Vitali jagt die Palermo-Connection ...

    Palermo Connection
    Bellis-Perennis

    Bellis-Perennis

    06. November 2015 um 06:56

    Vorliegender Krimi ist der erste Fall für Staatsanwältin und Mafiajägerin Serena Vitali. Serena, attraktiv, jung und ehrgeizig setzt alles auf eine Karte um den hochrangigen Politiker, dem Verbindungen zur Mafia nachgesagt werden, anzuklagen. Viele ihrer Vorgänger mussten sterben, weil sie den Syndikaten zu nahe gekommen waren. Der deutsche Journalist Wieneke, der auf der Suche nach einer tollen Story ist, geht ihr auf die Nerven. Dem „Aussteiger“ aus der Mafia bringt Vitali viel Respekt und Achtung entgegen. Der Polizist, dem sie vertraut, wird unversehens zur Bedrohung. Das Gspusi mit dem Herzchirurgen ist ein wenig lau. Warum siezt sie den noch immer? Die vielen komplexen Handlungsstränge könnten den Krimi spannend machen. Irgendetwas – ich bin noch nicht draufgekommen was genau – lässt das letzte Tüpfelchen der Spannung verblassen. Ob es die fehlenden Anführungszeichen in den direkten Reden sind? Diese Art zu schreiben ist scheinbar momentan „in“. Das stört den Lesefluss nachhaltig. Alles scheint aus einem Guss zu sein. Vielleicht bin ich da konservativ, aber mich nervt das ziemlich. Die Autorin hat einige Sachbücher zum Thema Mafia und deren Verbreitung in Deutschland geschrieben. Ihre Detailkenntnis über diese Syndikate fließt in ihrem Krimi ein. Für mich bleiben einige aufgeworfene Fragen offen. Bin gespannt, ob die im angekündigten zweiten Teil beantwortet werden.

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