Petra Schürmann Und eine Nacht vergeht wie ein Jahr

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Inhaltsangabe zu „Und eine Nacht vergeht wie ein Jahr“ von Petra Schürmann

Am 21. Juni 2001 kam die Tochter der bekannten Fernsehmoderatorin Petra Schürmann, Alexandra Freund, bei einem Autounfall ums Leben. Petra Schürmann hat versucht, den unendlichen Schmerz über den Tod ihres einzigen Kindes schreibend zu verarbeiten. Nach nahezu einem Jahr erscheinen die Erinnerungen an ihre Tochter. DasBuch dokumentiert die Geschichte einer innigen Mutter-Tochter-Beziehung. Petra Schürmann erinnert sich an das gemeinsame Leben mit Alexandra und erzählt von Begebenheiten aus Alexandras Kindheit, Jugend und Erwachsenenleben. Darüber hinaus legt das Buch ein erschütterndes Zeugnis ab, was es bedeutet, sein eigenes Kind zu verlieren.

Ein Kind zu verlieren ist das Schlimmste, was einem passieren kann...

— Esse74

Unsentimentale Liebeserklärung an die Tochter

— Liebes_Buch

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  • Die Liebe zu einer Tochter und der schwere Verlust...

    Und eine Nacht vergeht wie ein Jahr

    Esse74

    15. October 2017 um 10:41

    Petra Schürmann war als Moderatorin recht bekannt. Über ihr Familienleben dagegen wenig und da kann sich nicht jeder rein finden, das drücke ich mal so hart aus. Schürmann hatte ein Verhältnis mit dem Mann ihrer besten Freundin, woraus die Tochter stammte-Alexandra. Das Kind wird unehelich geboren und Schürmann beschreibt im Folgenden, wie sie die Tochter großzieht, das Leben mit diesem Kind, das überaus innige Verhältnis. Damals sind uneheliche Kinder noch ein gewisser Makel, aber Schürmann hält den Vater geheim, bis er sich doch zu ihr bekennt, man heiratet. Das Leben mit der Tochter ist wie viele andere auch- aber eben das Verhältnis zur Tochter mehr als innig- man schreibt sich Nachrichten, wenn man getrennt voneinander schlafen muss auf Zettelchen, genießt die Zeit zusammen- das kann niemand verstehen, dessen Verhältnis zur Mutter nicht so ist oder war. Ich wuchs als Scheidungskind auf, hatte viele Jahre nur die Mutter und dieses Verhältnis war ebenso innig- und ist es auch heute noch- wie das zwischen Schürmann und ihrer Tochter. Man kann von besten Freundinnen sprechen, die gemeinsam auf Konzerte gehen usw.- ich bedauerte immer Freundinnen, die nicht so ein Verhältnis zur Mutter hatten und diese empfanden das ebenso- sie waren erstaunt, wenn ich mit meiner Mutter in Urlaub fuhr, oder wir die gleichen Bücher lasen, tauschten usw. Daher wird das Buch niemanden berühren, der das nicht so kennt. Meine Mutter hat alle meine kleinen Nachrichten an sie aufgehoben und es ist wunderbar diese heute zu lesen. Bei Schürmann greift das Schicksal hart zu- die Tochter stirbt kurz vor der geplanten Hochzeit bei einem Autounfall und die Mutter verfällt in einen Schockzustand, von dem sie sich nie mehr erholen wird. Sie wird die letzten Jahre mit einer Sprachblockade leben, zurückgezogen und verzweifelt. Das kann auch jemand ohne Kinder nicht nachempfinden. Gerade, wenn das Verhältnis so innig war. Und Kinder sollten nie vor den Eltern sterben. Ganz gleich wie- der Verlust ist nie wieder gutzumachen. Und Frau Schürmann hat das für mich absolut gut rübergebracht. Ich meine 2005 lief ein Film über Petra Schürmann, der mich auch sehr beeindruckte- denn sie trat trotz der Sprachblockade auf, als gebrochene Frau...manch einem mag das alles zu emotional sein, aber das ist das Leben nun einmal und sicher, anderen ergeht es ebenso wie Frau Schürmann, aber dennoch hat sie mit ihrem Buch ihrer Tochter ein Denkmal gesetzt. Ich fand es bewegend.

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  • Eine Mutter verliert ihr Kind

    Und eine Nacht vergeht wie ein Jahr

    Liebes_Buch

    31. January 2015 um 10:58

    Von Petra Schürmann habe ich nicht viel gesehen, aber sie wirkte auf mich immer sehr kühl. In diesem Buch teilt sie ihre Not als Mutter mit den Lesern und gibt damit sicher auch anderen Eltern eine Stimme, die ihre Kinder verloren haben. Petra Schürmann wird als Studentin zur Miss World gekürt und rutscht die Karriereleiter rauf. Obwohl der Mann, den sie liebt, verheiratet ist, will sie ein Kind mit ihm. So baut sie als alleinerziehende Mutter ein enges Verhältnis zu ihrer kleinen Tochter auf, denn den Kindsvater heiratet sie erst bei Alexandras Einschulung.  Die Familienidylle zerbricht als Alexandra von einem Geisterfahrer in den Tod gerissen wird. Petra Schürmann erlitt durch den Schock den Verlust der Sprache und war stumm. In ihrem Buch drückt sie trotzdem aus, was sie beschäftigt und lässt recht sachlich und abgeklärt ihre Erinnerungen Revue passieren. 

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  • Rezension zu "Und eine Nacht vergeht wie ein Jahr" von Petra Schürmann

    Und eine Nacht vergeht wie ein Jahr

    leserin

    14. June 2012 um 18:15

    Ein sehr berührendes Buch mit tragischem Schicksal, trotzdem positiv zu lesen.

  • Rezension zu "Und eine Nacht vergeht wie ein Jahr" von Petra Schürmann

    Und eine Nacht vergeht wie ein Jahr

    Winterzauber

    18. April 2010 um 21:43

    Trotz meines unendlichen Mitgefühls für die Familie (habe während des Lesens auch einige Tränchen verdrückt) ist es das doch einer der schlecht geshriebensten Bücher, die ich je gelesen habe. Wahrscheinlich kam es Frau Schürmann nicht drauf an, ein gutes Buch zu schreiben, sondern die Erinnerung an ihre Tochter mit andern zu teilen !!!

  • Rezension zu "Und eine Nacht vergeht wie ein Jahr" von Petra Schürmann

    Und eine Nacht vergeht wie ein Jahr

    maxi

    24. May 2009 um 16:47

    Sehr sehr bewegendes und trauriges Buch. Mich hat es wirklich gefesselt. Hatte es in einem Zug durch.

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