Petra Schier Das Haus in der Löwengasse

(124)

Lovelybooks Bewertung

  • 118 Bibliotheken
  • 3 Follower
  • 0 Leser
  • 86 Rezensionen
(79)
(29)
(10)
(3)
(3)

Inhaltsangabe zu „Das Haus in der Löwengasse“ von Petra Schier

Nur das Schicksal kennt ihren Weg.

Pauline Schmitz ist Waise. Nach dem Tod ihres Onkels auf sich gestellt, findet die junge Frau eine Anstellung als Gouvernante in Bonn. Der Hausherr hat Hintergedanken: Als sich Pauline gegen seine Nachstellungen zur Wehr setzt, steht sie plötzlich auf der Straße - mit nicht mehr, als in einen Koffer passt. Mittellos und ohne Beziehungen droht Pauline das Schlimmste.

Dann kommt ihr das Glück zu Hilfe: Der Kölner Textilfabrikant Reuther nimmt sie in seine Dienste. Und er verliebt sich in sie. Doch Julius Reuther braucht eine Frau mit Geld, will er sein Unternehmen retten. Und Pauline muss sich entscheiden: Folgt sie ihrem Herzen und lebt ein Leben als Mätresse im Verborgenen? Oder geht sie ihren eigenen Weg?

Liebesgeschichte mit leider wenig historischem Hintergrund.

— Dataha

Flüssiger historischer Roman für zwischendurch.

— mixtapemaedchen

Leichte Lektüre, aber flüssig zu lesen und mit etwas Geschichte im Hintergrund.

— wadelix

Dieses Buch hat mich sehr gut unterhalten, kommt aber von der Spannung und den Charakteren her nicht ganz an Adelina-Bücher ran.

— Kleinstadtkatze

Kitschige, platte Handlung ohne große Spannungen.

— Akantha

Gut erzählt, man kann sich richtig in die Zeit hineinversetzen. Schöner History Roman mit Herz und Seele :)

— Cenwen

klingt gut und ich werde es lesen

— sooxD

Fazit: Kurzweiliger, gefühlvoller und unterhaltsamer Roman mit starken Charakteren

— Bellexr

Historischer Liebesroman ohne Kitsch.

— safido

Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen, bin förmlich durch die Seiten geflogen und ich freue mich auf weitere Bücher von Petra Schier!

— Nina2401

Stöbern in Historische Romane

Marlenes Geheimnis

Ein emotionaler und bewegender Familienroman

janaka

Die Salzpiratin

Die sympathische und mutige Protagonistin schleicht sich schnell in die Herzen der Leser, der Schreibstil ist lebendig und fesselnd.

tinstamp

Die Stadt des Zaren

Ich war leider etwas enttäuscht, hatte ich mir doch aufgrund des Klappentextes einen großartigen Roman versprochen

ChattysBuecherblog

Tod im Höllental

Spannender, historischer Krimi in gelungener Fortsetzung

Diana182

Nur kein Herzog

nette Story,guter Schreibstil, dennoch hat sie mich nicht so ganz abgeholt und berührt, teilweise zu oberflächlich,die Dialoge oft schmalzig

littlecalimero

Das Café unter den Linden

Schön erzählte Geschichte eines jungen Fräuleins in den 1920er Jahren in Berlin.

Birkel78

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Eine tolle Lovestory...

    Das Haus in der Löwengasse

    unclethom

    19. July 2016 um 18:27

    Heute habe ich ein Buch aus dem Jahr 2012 beendet. Um es kurz zu machen, das Buch hat mich vollends überzeugt.Neben der Adelinareihe ist das bisher das Buch, das mir von Petra Schier am besten gefallen hat. Erneut gelang es der Autorin mich abzuholen und dies gleich auf den ersten Seiten. Der Spannungsbogen ist fein gezeichnet und beginnt eher sachte um sich dann immer weiter zu steigern.Das Buch besticht durch großartig ausgearbeitete und sehr plastisch beschriebene Figuren. Dank der schönen Schreibweise gelingt es der Autorin ihren Figuren Leben einzuhauchen, so sehr das man glauben könnte, es handle sich um reale Personen. Dazu die wie gewohnt schönen Dialoge und man erlebt mit wie sich eine Liebesgeschichte zur damaligen Zeit angefühlt haben muss. Der Hauptdarsteller, Julius ist ein sehr moderner Mann, eigentlich ganz anders wie so viele Männer im Verhältnis zu seinen weiblichen Angestellten. Nach außen hin eine raue Schale mit einem weichen Kern. Es ist jetzt nicht leicht Julius weiter zu charakterisieren ohne zu viel von der Story zu verraten, deshalb lasse ich es auch sein. Ich empfehle hier, das Buch selbst zu lesen, wenn ihr Wissen wollt welch ein feiner Mann Julius denn ist. Die Schauplätze sind ebenfalls sehr schön beschrieben und so kommt es einem vor als wäre man selbst schon dort gewesen.Der Roman ist eine wunderschöne Liebesgeschichte und daher eigentlich eher etwas für Frauen, so könnte man denken. Aber denkste, auch ich als Mann war von diesem Roman von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt.Für mich sind das hier hochverdiente 5 Sterne, sowie eine Leseempfehlung!

    Mehr
  • Schöner Gesellschaftsroman

    Das Haus in der Löwengasse

    mixtapemaedchen

    01. January 2016 um 19:40

    Pauline Schmitz arbeitet als Gouvernante in einem Bonner Haushalt. Als der Hausherr zudringlich wird und Pauline das nicht dulden will, steht sie von jetzt auf gleich auf der Straße. Ohne Referenzen eine neue Stellung zu finden ist fast unmöglich. Mehr durch Zufall wird sie in einem Kölner Haushalt als Magd angestellt, eine schwere Arbeit, die Pauline nur mit äußerster Anstrengung erfüllen kann. Der Fabrikant Julius Reuther, ein Witwer mit zwei minderjährigen Kindern, der mit der Familie, bei der Pauline arbeitet, gesellschaftlich verkehrt, erkennt, dass in ihr viel mehr steckt und engagiert sie als Gouvernante für seinen Haushalt. Pauline fügt sich sehr gut dort ein und es entstehen romantische Gefühle zwischen ihr und Julius. Da Julius allerdings berufliche Probleme und Geldsorgen hat, wäre für ihn eine Verbindung mit einer hohen Mitgift vernünftiger. Petra Schier, die sonst vor allem für ihre Romane aus dem Mittelalter bekannt ist, hat sich hier ins 19. Jahrhundert gewagt – und dieses Experiment ist wunderbar gelungen. Mit ihrer schönen, sehr bildhaften Sprache hat sie einen Liebesroman geschrieben, der in keinem Moment kitschig ist sondern sogar sehr spannend. Gleichzeitig und gut recherchiert zeigt sie auf, wie die Gesellschaft zu jener Zeit funktioniert hat und welchen Mutes es bedurfte, gesellschaftlichen Konventionen zu widerstehen. Nicht nur die Örtlichkeiten, wie z. B. das Köln des 19. Jahrhunderts, auch die Charaktere werden, bis in die kleinste Nebenrolle, dermaßen plastisch beschrieben, dass man sie vor dem inneren Auge lebendig werden sieht, dazu trägt sicher auch bei, dass die Autorin sehr detailreich erzählt und auch die Gedanken und Emotionen immer nachvollziehbar formuliert.

    Mehr
  • Das Haus in der Löwengasse

    Das Haus in der Löwengasse

    PinkBookLady

    20. October 2014 um 10:10

    Die junge Pauline Schmitz arbeitete als Gouvernante in einem Bonner Haushalt. Als dann der Hausherr langsam aber sicher immer zudringlich wird und Pauline das nicht länger dulden möchte, und die Ehegattin des Hausherren sie erwischt, steht Pauline quasi von jetzt auf gleich dann auf der Straße. Wo soll sie hin? Auf jeden Fall weit weg von Bonn und diesem Fiesling Buschner. Irgendwann findet sie sich in Köln wieder. Vor einem kleinen Laden. Aber ohne Referenzen eine neue Stellung zu finden ist fast unmöglich. Sie hat aber Glück und der neue Hausherr stellt sie als Magd ein, wo sie sehr schwer und sehr hart für wenig Geld arbeiten muss. Wenige Zeit später lernt sie durch diese Familie den jungen Witwer & Fabrikanten Julius Reuther kennen, der ihr ein sehr gutes Angebot macht. Sie darf bei ihm als Gouvernante für seine beiden minderjährigen Kinder anfangen. Wird die dieses Angebot annehmen? Das dürft ihr nun selber rausfinden in dem ihr das wunderbare Buch gleich mal lest. Ich war am Anfang etwas skeptisch ob mir dieser historische Roman zusagen wird, da ich schon von 2 anderen Autoren was historisches las, was leider nicht meines war (viel zu trocken). ABER ich wurde hier durch Petra Schier eines besseren belehrt.  Ich konnte von Anfang an fließend in diese wunderbare Geschichte eintauchen. Die Protagonistin Pauline Schmitz war mir von Anfang an gleich sympatisch.  Der Schreibstil  ist auch sehr angenehm und man ist schnell gefesselt von dem ganzen, denn die Autorin beschreibt sehr Gefühlvoll die Geschehnisse in der Kölner Löwengasse. (Das Haus von Julius Reuther). Die Geschichte um den Witwer Julius Reuther & der jungen Gouvernante Pauline Schmitz spitz ich immer mehr zu. Man fiebert regelrecht mit den beiden mit und möchte am liebsten immer sofort wissen wie es weiter geht und für welche Dame er sich am Ende entscheiden wird.  Dieses Buch hat mich sehr überzeugt und es hat sich mehr als gelohnt dem Genre "Historisches" eine weitere Chance zu geben. Ich wurde nicht enttäuscht. Ich kann dieses Buch jedem ans Herz legen der historische Geschichten mag. Fans von der Autorin werden es eh lieben , da bin ich mir ziemlich sicher. Dies war mein erstes Buch von Petra Schier und es wird nicht das letzte sein.

    Mehr
  • Weniger historisch, dafür mehr Herzschmerz

    Das Haus in der Löwengasse

    Kleinstadtkatze

    27. March 2014 um 19:40

    Als Fan der Adelina- Reihe von Petra Schier wollte ich auch mal andere (historische) Geschichten von dieser Autorin lesen und bin auf dieses Buch gestoßen, welches in sich abgeschlossen ist und eine unabhängige Geschichte darstellt. Dieses Buch hat mich sehr gut unterhalten, kommt aber von der Spannung und den Charakteren her nicht ganz an Adelina-Bücher ran. Pauline Schmitz, eine hübsche und intelligente Frau, hat ein Problem. Sie ist der damals nicht ünüblichen Dienstboten"krankheit" verfallen und wurde unwissend Opfer der Begehrlichkeiten des Hausherren. Als die beiden daraufhin zusammen entdeckt werden (von keiner geringeren als der Ehefrau selbst), wird Pauline auf die Straße gesetzt und muss nun ihr Leben ganz von vorn beginnen. Das Fräulein entschließt sich von Bonn nach Köln zu gehen, um ihr Glück als Gouvernante dort zu versuchen. Fortuna ist ihr hold, denn durch Zufall bekommt sie eine Anstellung im Hause Stein, jedoch nur als einfache Magd, worüber sich die verängstigte Frau auch nicht weiter beschwert. Schon glaubt Pauline sich mit den dreckigen Arbeiten einer Magd anfreuden zu können, als ein gewisser Julius Reuther, ein angesehener Textilfabrikant, in das Haus Stein zu Besuch kommt. Er entdeckt schnell Paulines Talente, vor allem beim Musizieren und Gesang... und ist davon überzeugt, dass die junge Frau sich um seine zwei Kinder Ricarda und Peter kümmern sollte. Für einen fürstlichen Lohn soll Pauline nun für einen Mann arbeiten, dem man nachsagt, dass seine Ehefrau unter mysteriösen und ruchlosen Umständen verstorben sei... . Petra Schier besticht auch hier durch einfache Schreibweise und eine sich aufbauende und spannende Geschichte, die locker vor sich hinplätschert. Pauline ist eine sehr sympathische Hauptfigur, mir jedoch stellenweise zu lasch und oberflächlich beschrieben. Wer einen historischen Roman erwartet, wird etwas enttäuscht sein, denn hier geht es vor allem um Lebens- und Liebesgeschichten. Dennoch hat mich dieses Buch gut unterhalten und war an einigen Stellen recht spannend.

    Mehr
  • Mehr Liebesgeschichte als historischer Roman

    Das Haus in der Löwengasse

    winter-chill

    06. January 2014 um 14:34

    In ihrem Roman „Das Haus in der Löwengasse“ entführt Schier den Leser ins Köln des 19. Jahrhunderts und erzählt die Geschichte der Waisen Pauline, die nach dem Tod ihres Onkels als Gouvernante in Bonn eine Anstellung findet. Nachdem der Hausherr Pauline aber vergewaltigt, verliert sie ihre Stelle und landet schließlich mittellos in Köln. Dort kommt ihr das Glück zu Hilfe: Der Fabrikant Julius Reuther stellt sie ein und verliebt sich in sie. Leider konnte mich mein erster historischer Roman von Petra Schier nicht wirklich überzeugen. Den Schreibstil fand ich noch ganz gut. Sehr locker, kurzweilig und angenehm, aber auch nicht zu modern – also für einen historischen Roman gerade richtig. Auch ihre Charaktere hat Schier sehr lebendig und detailliert gezeichnet. Gehapert hat es an der Geschichte selbst. Diese ist mehr als vorhersehbar und zum Teil ein wenig flach. Vieles geschieht nach Schema F und im Grunde besteht der ganze Roman aus sehr wenig Handlung. Auch das Historische kommt bei diesem Roman ein wenig zu kurz. Man erfährt zwar schon ein kleines bisschen über die Situation der Dienerschaft und die Methoden der Kindererziehung im 19. Jahrhundert, aber eher am Rande. Im Grunde hätte der Roman in jedem anderen Zeitalter spielen können. Im Großen und Ganzen ist „Das Haus in der Löwengasse“ eine recht vorhersehbare, wenn auch gut erzählte, verträumte Liebegeschichte. Wer einen komplexen bzw. gut recherchierten, authentischen historischen Roman über ein bewegendes Frauenschicksal erwartet, wird wohl eher enttäuscht sein. Vielleicht liegt es auch daran, dass der Roman mit 350 Seiten recht kurz ist und sich die Geschichte so einfach nicht richtig entwickeln konnte.

    Mehr
  • Das Haus in der Löwengasse

    Das Haus in der Löwengasse

    -sabine-

    07. September 2013 um 07:40

    Die junge Pauline findet zunächst nach dem Tod des sorgenden Onkels eine Anstellung als Gouvernante. Der Hausherr jedoch hat Hintergedanken und macht sie zu ihrer Mätresse. Als dies die Ehefrau erfährt, sitzt Pauline auf der Straße. Das Glück ist ihr jedoch hold und sie wird als Magd eingestellt. Die harte Arbeit setzt ihr zu, bis der junge Textilfabrikant Julius Reuther auf sie aufmerksam wird und sie als Kindermädchen bei sich einstellt. Schon bald scheint sich zwischen den beiden mehr zu entwickeln… Das Buch hat mich zwar ganz gut unterhalten, konnte mich aber leider nicht so richtig fesseln. Ich hatte mich auf einen historischen Roman gefreut, leider bin ich da ein bisschen enttäuscht worden. Zwar wird die Problematik der dienenden Schicht im frühen 19. Jahrhundert angeschnitten, dennoch habe ich das Buch eher als Liebesroman empfunden. Die Handlung ist schlicht und das Ende vorhersehbar, der Spannungsbogen eher flach. Dabei ist der Schreibstil leicht und lässt sich flüssig lesen, obwohl ich mir weniger Dialoge und dafür ein paar mehr Beschreibungen gewünscht hätte. Die Protagonistin Pauline war mir zwar nicht unsympathisch, war mir aber zu flach gezeichnet. Sie ist einfach nur gut, macht nie was falsch und hat keine Ecken und Kanten. Dadurch wirkt sie einfach nicht echt. Sympathischer war mir da Julius Reuther, den seine Erlebnisse gezeichnet haben und der durch seine Launen sehr menschlich wirkt. Die Kinder Ricarda und Peter waren dagegen sehr gut ausgearbeitet. Sie sind zwar frech und vorlaut, aber voller Energie und bringen Leben in die Geschichte. Ich hatte sie vor Augen, wie sie sich zanken und durchs Haus rennen – die beiden haben mir wirklich gut gefallen. Wer einen unterhaltsamen Liebesroman für kurzweilige Stunden sucht, ist mit „Das Haus in der Löwengasse“ sicher gut beraten. Will man dagegen einen historischen Roman mit komplexer Thematik, ist man bei diesem Buch vielleicht etwas enttäuscht. Da ich doch vergnügliche Stunden hatte mit dem Buch, vergebe ich 3,5 Sterne.

    Mehr
  • Schöner Liebesroman.

    Das Haus in der Löwengasse

    meinbeileid

    16. August 2013 um 18:30

    Ich habe den Roman gern gelesen. Petra Schier ist eine ausgezeichnete Autorin.  Ihr Schreibstil gefällt mir. Das Buch ist lesenswert.

  • Wunderbare Familien & Liebesgeschichte

    Das Haus in der Löwengasse

    PinkBookLady

    30. June 2013 um 16:54

    Die junge Pauline Schmitz arbeitete als Gouvernante in einem Bonner Haushalt. Als dann der Hausherr langsam aber sicher immer zudringlich wird und Pauline das nicht länger dulden möchte, und die Ehegattin des Hausherren sie erwischt, steht Pauline quasi von jetzt auf gleich dann auf der Straße. Wo soll sie hin? Auf jeden Fall weit weg von Bonn und diesem Fiesling Buschner. Irgendwann findet sie sich in Köln wieder. Vor einem kleinen Laden. Aber ohne Referenzen eine neue Stellung zu finden ist fast unmöglich. Sie hat aber Glück und der neue Hausherr stellt sie als Magd ein, wo sie sehr schwer und sehr hart für wenig Geld arbeiten muss. Wenige Zeit später lernt sie durch diese Familie den jungen Witwer & Fabrikanten Julius Reuther kennen, der ihr ein sehr gutes Angebot macht. Sie darf bei ihm als Gouvernante für seine beiden minderjährigen Kinder anfangen. Wird die dieses Angebot annehmen? Das dürft ihr nun selber rausfinden in dem ihr das wunderbare Buch gleich mal lest.   Ich war am Anfang etwas skeptisch ob mir dieser historische Roman zusagen wird, da ich schon von 2 anderen Autoren was historisches las, was leider nicht meines war (viel zu trocken). ABER ich wurde hier durch Petra Schier eines besseren belehrt. Ich konnte von Anfang an fließend in diese wunderbare Geschichte eintauchen. Die Protagonistin Pauline Schmitz war mir von Anfang an gleich sympatisch. Der Schreibstil  ist auch sehr angenehm und man ist schnell gefesselt von dem ganzen, denn die Autorin beschreibt sehr Gefühlvoll die Geschehnisse in der Kölner Löwengasse. (Das Haus von Julius Reuther). Die Geschichte um den Witwer Julius Reuther & der jungen Gouvernante Pauline Schmitz spitz ich immer mehr zu. Man fiebert regelrecht mit den beiden mit und möchte am liebsten immer sofort wissen wie es weiter geht und für welche Dame er sich am Ende entscheiden wird.   Dieses Buch hat mich sehr überzeugt und es hat sich mehr als gelohnt dem Genre "Historisches" eine weitere Chance zu geben. Ich wurde nicht enttäuscht. Ich kann dieses Buch jedem ans Herz legen der historische Geschichten mag. Fans von der Autorin werden es eh lieben, da bin ich mir ziemlich sicher. Dies war mein erstes Buch von Petra Schier und es wird nicht das letzte sein.

    Mehr
  • Petra Schier im 19.Jahrhundert

    Das Haus in der Löwengasse

    Gurke

    04. June 2013 um 22:21

    Nach dem Tod ihres Onkels muss Pauline Schmitz als Waisin nun ihren eigenen Weg gehen und wünscht sich sehr, dass sie dank ihrer hervorragenden Manieren und ihres überdurchschnittlichen Wissensstandes eine angesehene Stelle als Gouvernante annehmen kann. Doch leider muss die hübsche Frau schnell feststellen, dass die Angestellten der besseren Gesellschaft bei den Hausherren oft nur als billige Mätressen angesehen werden, die den körperlichen Freuden dienen sollen und Pauline flieht Hals über Kopf vor ihrem groben Peiniger. Ohne Empfehlung muss sie wieder von ganz unten beginnen und landet als einfache Magd bei der Familie Stein. Als die Eheleute eines Tages Besuch von wichtigen Geschäftspartnern bekommen, rempelt Pauline ausgerechnet den griesgrämigen Herrn Reuther an, der sie ungalant für ihre Hektik rügt. Als dieser Mann sie dann auch noch in sein Haus einlädt, um ihr ein großzügiges Angebot zu machen, lassen die erste Gerüchte nicht lange auf sich warten. Was hat der Witwer für Pläne mit Pauline? Nur zu gerne habe ich mich von Petra Schier wieder aus dem Alltag locken lassen und einige Stunden in fernen Zeiten verbracht, obwohl das 19.Jahrhundert nicht unbedingt meine liebste Zeit für einen literarischen Ausflug in die Vergangenheit bietet und ihre Leidenschaft die Leser in eine alte Epoche zu versetzen, hat bei diesem Werk nicht komplett gefruchtet. Bei der Adelina-Reihe ist einfach gefühlt mehr Pfeffer in der Handlung und der historische Flair kommt mehr zur Geltung, da er in „Das Haus in der Löwengasse“ von der Liebesgeschichte weitestgehend verdrängt wird. Pauline hätte durch die wenigen Informationen, die wir am Rande zu den häuslichen Bedingungen in den Schichten erfahren und der aufstrebenden Situation in Köln auch ein Kindermädchen aus der Neuzeit darstellen können, die in einem etwas ärmlichen Teil der Welt nach ihrem großen Glück sucht. Beispielsweise wäre ein größeres Augenmerk auf die Arbeiten in den Textilfabriken interessant gewesen, die sich gerade im Umschwung befunden haben, wenngleich dafür im Ausgleich die Protagonisten noch mehr in ihren Charaktereigenschaften ausgefeilt werden konnten und wir viel über die Ängste der ausgenutzten Gouvernante erfahren haben. Der Titel ist für meinen Geschmack dafür optimal gewählt, denn Julius Reuther ist am Anfang genauso verbohrt und verstaubt wie seine alte Gemäuer und erst durch Paulines Einfluss gelingt es ihm aus seinem Schneckenhaus zu schauen und Renovierungsarbeiten in Gang zu bringen, die das Haus heimeliger machen und seinen weichen Kern an die Oberfläche zu bringen. „Das Haus in der Löwengasse“ ist zwar nicht mein Lieblingsbuch der Autorin, aber es ist eine nette Geschichte im Stil einer Verwandlung von Aschenputtel zur schönen Prinzessin, die wohl jede Leserin der tapferen und ehrgeizigen Hauptdarstellerin vom Herzen gönnt und mit ihr in den Zwickmühlen leidet und auf ein gutes Ende hofft. Die Nebencharaktere haben mich genauso überzeugt und besonders Frieda steht in ihrer Güte und Tugendhaftigkeit unserer Gouvernante in nichts nach und mit solchen Freunden wird selbst der steinigste Weg ein bisschen angenehmer.

    Mehr
  • Eine junge Frau geht ihren Weg

    Das Haus in der Löwengasse

    Bellexr

    18. May 2013 um 09:22

    Die 23-jährige Pauline Schmitz ist Waise und seit dem Tod ihres Onkels, einem Badearzt aus Bad Bertrich, mittellos. Als Gouvernante findet die junge Frau jedoch schnell Anstellung bei einer gutbetuchten Familie in Bonn. Doch als der Hausherr sie massiv bedrängt und Pauline sich diesen Nachstellungen zur Wehr setzt, steht sie unvermittelt auf der Straße. Ihr Weg führt sie nach Köln, in der Domstadt ist ihr das Glück hold und Pauline kann bei der Kaufmannsfamilie Stein als Dienstmagd arbeiten. Dort wird auch der Fabrikant Julius Reuther auf sie aufmerksam und erkennt schnell, dass Pauline äußerst gebildet ist. Der Fabrikant nimmt sie als Gouvernante für seine beiden Kinder Ricarda und Peter in seine Dienste. Doch der Textilfabrikant hat durch schlecht beratene Spekulationsgeschäfte ein massives Geldproblem. Um seine Fabrik nicht zu verlieren, müsste er die junge Frieda Oppenheim heiraten, allerdings liebt Julius Pauline, wobei er sich deren Gefühle selbst nicht sicher ist. Herz oder Verstand? Vor diesem Problem stehen der bisher äußerst erfolgreiche Fabrikant Julius Reuther wie auch die junge Pauline. Wie Beide sich letztendlich entscheiden werden, ist einem als Leser eigentlich von Anfang an klar, aber der Weg ist schließlich das Ziel. Und diesen Weg beschreibt Petra Schier äußerst unterhaltsam und amüsant und gibt zudem ihren Lesern einen anschaulichen Einblick in das gesellschaftliche Leben der Wohlhabenden und Reichen in Köln des 19. Jahrhunderts. Die Geschichte verläuft in bekannten Bahnen. Petra Schier gelingt es aber wirklich sehr gut, ihre Leser mit ihren Protagonisten mitleiden und mitfreuen zu lassen und man taucht regelrecht in das erlebnisreiche Leben von Pauline ein. Praktisch von der ersten Seite hat man die energische, liebenswerte, herrlich ehrliche und direkte Pauline vor Augen, die sich durch die unterschiedlichsten Widrigkeiten nicht unterkriegen lässt und aus Liebe zu Julius nur selbstlos an ihn und sein Unternehmen denkt. Eine wirklich bemerkenswerte junge Frau, die man sofort in ihr Herz schließt und welche Petra Schier authentisch agieren lässt.  Aber auch Julius Reuther ist kein Mann nach Schema F, dessen Gefühlsleben und Gedanken einem durch einen weiteren Erzählstrang näher gebracht werden. Nach außen hin wirkt der Fabrikant unterkühlt, ja fast schon hartherzig und ziemlich eigenbrötlerisch. Julius verfügt aber auch über einen wunderbaren Humor, welchen er viel zu selten zeigt. Das gesellschaftliche Leben interessiert ihn herzlich wenig und er nimmt daran nur teil, wenn es sich gar nicht vermeiden lässt. Von Paulines direkter Art und sich trotz seiner Kratzbürstigkeit nicht von ihm einschüchtern zu lassen, ist Julius fasziniert und er verliebt sich fast augenblicklich in die junge Frau. Doch der Fabrikant weiß um die Geschehnisse in Bonn und hat Pauline versprochen, ihr niemals zu nahe zu treten und als Ehrenmann hält er sich hieran. Was zu einigen Missverständnissen zwischen ihm und Pauline führt. Der Schreibstil von Petra Schier ist durchweg sehr warmherzig, lebendig, bildhaft und unterhaltsam. Und wenn man meint, dass die Beziehung zwischen Pauline und Julius in Versuchung gerät, ins Kitschige abzudriften, bringt die Autorin einem immer wieder mit den herrlich spitzfindigen Wortgefechten ihrer Protagonisten zum Schmunzeln. Wobei diese Debatten zumeist Pauline gewinnt und Julius öfters äußerst verblüfft zurücklässt.  Fazit: Ein kurzweiliger wie auch gefühlvoller Liebesroman vor der Kulisse des biederen 19. Jahrhunderts, der mit seinen starken Charakteren bis zum Schluss überzeugt.  

    Mehr
  • Rezension zu "Das Haus in der Löwengasse" von Petra Schier

    Das Haus in der Löwengasse

    LaDragonia

    14. May 2013 um 14:03

    Zum Inhalt: Köln Anfang des 19.Jahrhunderts: Nachdem Pauline Schmitz zu guter Letzt mit ihrem Onkel den letzten Verwandten verloren hat, ist sie froh in Bonn eine Stelle als Gouvernante annehmen zu können. Doch ihr Glück währt nicht lange. Nachdem der Hausherr sich ihr unsittlich genähert hat, verlässt sie in Schimpf und Schande sein Haus und strandet in Köln. Dort verdient sie sich ihr Brot als Magd, im Hause der Familie Stein. Dort wird dann eines Tages auch der Geschäftsmann Julius Reuther auf sie aufmerksam. Herr Reuther bietet ihr eine Stelle als Gouvernante seiner beiden Kinder in seinem Haus in der Löwengasse an, die Pauline dann auch sehr gerne annimmt. Schon bald bringt sie das Haus und auch die Manieren der beiden Zöglinge auf Vordermann und erobert dabei nicht nur das Herz der Kinder sondern schon bald auch das von Julius Reuther. Doch Julius steht kurz vor dem Bankrott und kann sich einer Verbindung mit der eher mittellosen Pauline nicht leisten. Als der Fabrikant Friedrich Oppenheim im seine Hilfe anbietet, wenn Julius seine Tochter Frieda ehelichen wird und auch die letzten Geldreserven aufgebraucht sind, scheint es für Julius keine andere Möglichkeit mehr zu geben als in die Ehe einzuwilligen. Doch was wird dann aus Pauline und ihm? Scheint es für sie tatsächlich keine Zukunft zu geben? Meine Meinung: „Das Haus in der Löwengasse“ der Autorin Petra Schier ist wieder einmal ein historischer Roman der Autorin dessen Handlung in Köln spielt, wie schon die bekannte Adelina – Reihe der Autorin. Nur dieses Mal ca. 500 Jahre später. Sehr schön fand ich persönlich allerdings den einen oder anderen Querverweis, der es dann doch zu Adelinas Nachkommen und somit ihrem Erbe gab, solche Kleinigkeiten haben in Büchern immer einen kleinen Wiedererkennungswert, der mir immer sehr gut gefällt. Zu den Charakteren sei nur soviel gesagt, das Petra Schier mit Paulina und Julius wieder zwei wunderbare Protagonisten geschaffen hat die dem Buch sowie auch dem wunderbaren Schreibstil wieder mehr als gerecht werden. Mich haben die beiden ebenso wie die weniger symphatischen Zeitgenossen in dem Roman so mitgerissen, das ich das Buch innerhalb eines Tages ausgelesen habe und damit wirklich eine absolute Leseempfehlung aussprechen kann. Vielleicht haben wir ja sogar ähnlich wie bei einigen anderen Büchern der Autorin irgendwann die Chance auf eine Fortsetzung in der Löwengasse, ich wäre dann auf jedenfall sofort mit dabei.

    Mehr
  • Historische Schnulze

    Das Haus in der Löwengasse

    Bellami

    Eine unschuldig ins Elend geratene , hochbegabte, gebildete, junge schöne , edelmütige Frau ( diese Frau hat nur sehr gute Eigenschaften) und ein attraktiver Witwer, außen hart und innen weich, ein paar Intrigen, aber nicht böse gemeint, ein kleines Skandälchen …und um es unter historisch zu verkaufen, einfach ins Köln des 19. Jahrhunderts verlagert. Hat man diesen „historischen“ Roman zu Ende gelesen fühlt man sich regelrecht veräppelt...  nichts interessantes und wissenswertes aus historischer Sicht wurde hier verarbeitet, ab der Hälfte des Buches zieht sich alles unnötig in die Länge und das Ende ist sowas von  vorhersehbar.  Wenn man einen guten historischen Roman lesen möchte, sollte man hiervon unbedingt die Finger lassen.  

    Mehr
    • 3
  • Rezension zu "Das Haus in der Löwengasse" von Petra Schier

    Das Haus in der Löwengasse

    Wildpony

    04. March 2013 um 18:58

    Das Haus in der Löwengasse - Petra Schier Kurzbeschreibung Amazon: Nur das Schicksal kennt ihren Weg. Pauline Schmitz ist Waise. Nach dem Tod ihres Onkels auf sich gestellt, findet die junge Frau eine Anstellung als Gouvernante in Bonn. Der Hausherr hat Hintergedanken: Als sich Pauline gegen seine Nachstellungen zur Wehr setzt, steht sie plötzlich auf der Straße – mit nicht mehr, als in einen Koffer passt. Mittellos und ohne Beziehungen droht Pauline das Schlimmste. Dann kommt ihr das Glück zu Hilfe: Der Kölner Textilfabrikant Reuther nimmt sie in seine Dienste. Und er verliebt sich in sie. Doch Julius Reuther braucht eine Frau mit Geld, will er sein Unternehmen retten. Und Pauline muss sich entscheiden: Folgt sie ihrem Herzen und lebt ein Leben als Mätresse im Verborgenen? Oder geht sie ihren eigenen Weg? Mein Leseeindruck: Wieder mal ein faszinierender historischer Roman von Frau Schier :) Absolut schön geschrieben und die Liebe kommt ebenfalls nicht zu kurz. Die Hauptprotagonistin Pauline hat mein Herz im Sturm erobert - und ihr Arbeitgeber Julius ebenfalls. Pauline ist eine Frau mit Herz... die sehr gebildet ist und sich auch in der damaligen Zeit ihren Weg durchs Leben bahnt, auch wenn es das Schicksal nicht immer so gut mit ihr gemeint hat. Das Buch hat mich sehr in den Bann gezogen und als Beinahe-Kölnerin mit vielen Freunden dort habe ich die Umgebungsbeschreibung sowie die Schauplätze besonders genießen können. Fazit: Wieder mal ein Top-Buch aus der Feder der bekannten Autorin Petra Schier. Emotional und liebevoll geschrieben - man lebt richtig mit in dieser Zeit und im früheren Köln. Kann das Buch nur uneingeschränkt weiter empfehlen.

    Mehr
  • Rezension zu "Das Haus in der Löwengasse" von Petra Schier

    Das Haus in der Löwengasse

    Sternenstaubfee

    01. March 2013 um 19:34

    1823 in Köln: Die 23-jährige Pauline Schmitz steht plötzlich ganz alleine da. Ihre Eltern hat sie schon früh verloren und wuchs bei einem Onkel auf. Als der verstarb, nahm sie eine Stellung als Gouvernante an. Dort aber wurde sie vom Hausherrn bedrängt und musste das Haus somit verlassen. Nachdem sie dann eine Weile als Dienstmagd gearbeitet hat, kommt sie in den Haushalt von Julius Reuther. Dort soll sie sich um seine beiden Kinder Ricarda und Peter kümmern. Die Kinder sind störrisch, doch schnell schließt Pauline sie in ihr Herz. Und auch in Julius Reuther verliebt sie sich... * Meine Meinung * Ein wunderschönes Buch, das zum Träumen einlädt. Es ist einfach eine ganz wundervolle Liebesgeschichte aus dem 19. Jahrhundert, die zwar vielleicht etwas vorhersehbar ist, aber dennoch nichts von ihrem Reiz einbüßt! Ich klebte förmlich an den Seiten und konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Pauline ist einfach eine sehr lebendige, sympathische und authentische Figur, mit der man mitfühlen kann. Auch viele andere Figuren im Buch sind sehr liebenswert, und andere Figuren dagegen sind abschreckend. Eine gute Mischung! Die Autorin Petra Schier hat es geschafft, das 19. Jahrhundert vor meinen Augen lebendig werden zu lassen. Ich konnte das Haus in der Löwengasse und seine Bewohner bildlich vor mir sehen. Ich kann dieses Buch wirklich nur weiterempfehlen, und es wird bestimmt nicht mein letztes Buch von Petra Schier gewesen sein!

    Mehr
  • Rezension zu "Das Haus in der Löwengasse" von Petra Schier

    Das Haus in der Löwengasse

    maxibiene

    27. February 2013 um 20:40

    Köln im Jahr 1823: Pauline Schmitz hat gerade ihre Anstellung als Gouvernante im Haus der Familie Buschner in Bonn verloren. Ohne eine ordentliche Referenz sollte es ihr nicht gelingen, eine ähnlich gute Stelle zu finden. Eine Wahl blieb ihr nicht, sodass sie gerade in Köln angekommen, die sich ihr erstbietende Stelle als Magd bei der Familie Stein annahm. Die Herrin des Hauses sorgte dafür, dass es Pauline nicht allzu gut ging. Von früh bis in die späte Nacht hinein, musste Pauline Arbeiten durchführen, die sie an den Rand der Erschöpfung brachte. Durch ein kleines Missverständnis zwischen der Tochter des Hauses, ihrer Mutter und Pauline kam es schließlich zu einem Eklat, als Pauline der Aufforderung der Tochter folgte und auf dem Flügel vorspielte und dabei in ihrer allerliebsten Stimme ein Lied sang. Entzückt von ihrem Gesang hat sich der Kaufmann Julius Reuther in den Kopf gesetzt, Pauline als Gouvernante für seine Kinder einzustellen. Was daraufhin folgte, sollte für Beide zu einem verheerenden Verhängnis werden. Petra Schier hat mit „Das Haus in der Löwengasse“ eine recht gefühlsbetonte Geschichte präsentiert, die zwar kaum auf historischem Hintergrund aufgebaut ist, jedoch einen allgemeinen Einblick in die Zeit Anfang des 19. Jahrhunderts gibt. Obwohl sie ihre Story ziemlich verhalten beginnt, wird diese im Verlauf immer rasanter und emotionaler. Die recht übersichtliche Zahl der Protagonisten lässt den Leser schnell in das Geschehen einsteigen, wobei auch hier die Unterschiede zwischen arm und reich sehr deutlich skizziert sind. Während Pauline zwar eine gute Erziehung und Bildung genoss, jedoch nur aus bescheidenen Verhältnissen stammt, erscheinen die übrigen Figuren alle aus gutem Haus zu kommen. Durch ihre Abstammung sind die krassen Gegensätze im alltäglichen Leben gut dargestellt. Was auch nicht fehlt, ist das Verhältnis zwischen gut und böse, wobei ich der Autorin positiv zugute halten muss, dass nur, wie es oftmals in historischen Romanen üblich ist, wenige Intrigen das Buch dominieren. Mit der anbahnenden Liebesgeschichte zwischen Pauline und ihren neuem Arbeitgeber, die jedoch keine Erwiderung zu finden scheint, wird die Handlung schließlich auf sehr emotionaler Basis gestellt, die sich auch bis zum Ende hin durchzieht. Auch wenn die Grundlage des Buches keinen größeren historischen Hintergrund besitzt, hat mich das Buch außerordentlich gut unterhalten und ist in jedem Fall eine Leseempfehlung wert.

    Mehr
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks