Petra Schier Das Haus in der Löwengasse

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Inhaltsangabe zu „Das Haus in der Löwengasse“ von Petra Schier

Pauline Schmitz ist Waise. Die 23-jährige ist nach dem Tod ihres Oheims ganz auf sich gestellt, 1823 keine einfache Situation für eine unverheiratete, mittellose Frau im großen Köln. Schließlich kommt Pauline im Haushalt des Textilfabrikanten Julius Reuther als Gouvernante unter. Bald entdeckt sie an dem unzugänglichen Witwer überraschende Seiten und verliebt sich rettungslos. Julius ist jedoch mit der reichen Erbin Frieda von Oppenheim verlobt. Eine Verbindung, die sein Geschäft vor dem drohenden Ruin retten soll.

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  • Rezension zu "Das Haus in der Löwengasse, MP3-CD" von Petra Schier

    Das Haus in der Löwengasse
    I_love_books

    I_love_books

    31. January 2013 um 21:11

    “Das Haus in der Löwengasse” – Als das Schicksal der Frauen in den Händen der Männer lag Zum Inhalt Anfang des 19. Jahrhunderts war es gang und gäbe, dass das Schicksal der Frauen in den Händen der Männer lag. Kam man aus gutem Hause, so war die Mitgift recht hoch, man konnte gut verheiratet werden und hatte im Grunde genommen ausgesorgt. Pauline Schmitz wurde herzlich von ihrem Onkel versorgt und genoß eine gute Bildung – was für Frauen der damaligen Zeit nicht selbstverständlich war. Doch als ihr Onkel plötzlich verstarb, steht sie mittellos da – denn nichts war für ihre Verheiratung und Zukunft geplant. Eine Anstellung als Gouvernante ist ihre Rettung. Die Arbeit mit den Kindern macht ihr große Freude, jedoch hält sie es dort nicht lange aus: Der Hausherr hat ein Auge auf sie geworfen und jeder denkt, sie hätte es provoziert und sich ihm an den Hals geworfen. Ohne den Leumund eine neue Anstellung zu finden wird schwer, doch Pauline gibt nicht auf und reist nach Köln. Durch einen Wink des Schicksals findet sie dort eine Anstellung als Magd. Die Arbeit ist kein Honigschlecken und als die Hausherrin sie noch als ihr persönliches “Mädchen für alles” auserkoren hat, findet Pauline keine ruhige Minute mehr. Eines Tages begegnet sie dem Textilfabrikanten Reuther und dieser erkennt ihre Fähigkeiten als Gouvernante – von da ab darf sie die Kinder des Witwers betreuen. Wer so lange unter einem Dach wohnt, der kann sich schlecht aus dem Weg gehen und irgendwann entdeckt Pauline ihre wahren Gefühle für Julius Reuther. Doch reicht Liebe allein aus oder entscheidet Julius sich für eine Ehe mit aussichtsreicher Mitgift, um seine Textilfabrik zu retten? Mein Fazit Petra Schier ist eine wahre Meisterin der gefühlvollen historischen Romane. Mit dem Hörbuch hat sie mir einen wundervollen Einblick in das Rheinland zur Zeit der Industriellen Revolution gezeigt. Wirtschaftliche Umbrüche, gesellschaftliche Abhängigkeiten und eine große Portion Gefühl machen “Das Haus in der Löwengasse” aus. Einzig an die Sprecherin musste ich mich einwenig gewöhnen. Meine Bewertung – 4 von 5 Sterne

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  • Rezension zu "Das Haus in der Löwengasse, MP3-CD" von Petra Schier

    Das Haus in der Löwengasse
    Ichbinswieder

    Ichbinswieder

    04. December 2012 um 23:24

    Dies war nach langer Zeit einmal wieder ein historischer Roman, an den ich mich gerne heranwagen wollte. Der Inhalt sprach mich sehr an, jedoch entschied ich mich diesmal für die Form des Hörbuches. Manchmal hat man bei Hörbüchern das leichte Gefühl, das etwas fehlt. Hier ist das nicht so, denn es handelt sich um eine ungekürzte Lesung. Trotzdem bekommt man nur eine CD, denn die Lesung ist im MP3-Format aufgenommen. Das spart Platz, und ist komfortabel. Kein lästiges wechseln der CD mehr – ja, das hat mir sehr gefallen ! Abspielen lässt sich die CD auf jedem neueren Gerät mit MP3-Funktion. Nun aber zum Inhalt: Gelesen wird die Geschichte von Sabine Swoboda. Das Lesetempo und ihre Stimmfarbe ist sehr angenehm, man bekommt alles sehr gut mit. Die Sprecherin hat es auch vermocht die Dialoge von den Stimmfarben so zu gestalten, dass es nie zu Irritationen kam, welche Person gerade spricht. Was die Geschichte angeht, so hat mich Paulines Schicksal und ihr Weg sehr berührt. Sie hat es wahrlich nicht leicht, wächst aber im Lauf der Geschichte zu einer starken Persönlichkeit heran, weil sie sich nicht einfach in ihr Schicksal ergibt. Sie nimmt es zwar an, doch sie versucht zu entkommen. Dabei hilft ihr nicht zuletzt ihr demütiges, aber auch sehr liebes Wesen. Sie ist mir im Verlauf der Geschichte immer mehr ans Herz gewachsen und ich habe ihr alles Glück gewünscht. Was davon wirklich eingetreten ist, muss jeder selber herausfinden. In die Erzählung ist eine zarte Liebesgeschichte eingebettet, die ich sehr schön fand. Sie wirkte keineswegs erzwungen, sondern war der Epoche entsprechend sehr authentisch und passte sich darüber hinaus wunderbar in den Romanverlauf ein. Eine wunderbares Hörbuch, dass ich jedem Liebhaber historischer Romane ans Herz legen möchte.

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