Petra Schier Das silberne Zeichen

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Inhaltsangabe zu „Das silberne Zeichen“ von Petra Schier

Falscher Glanz.

Die Reliquienhändlerin Marysa steht kurz vor der ersehnten Hochzeit. Doch ihre Unruhe ist groß - der Zukünftige kehrt nicht von seiner Reise zurück. Wie lange kann sie geheim halten, dass sie sich in anderen Umständen befindet? Auch endet bald die von der Zunft auferlegte Frist für ihre Neuvermählung, um weiterhin als Meisterin arbeiten zu dürfen.
Als wäre das nicht Unglück genug, ist plötzlich Marysas guter Ruf in Gefahr: Das Silber, das ihr zur Fertigung von Pilgerzeichen übergeben wurde, entpuppt sich als versilbertes Messing. Marysa steht plötzlich als Betrügerin da.

Ein spannender Historischer Kriminalroman und ein farbiges Gemälde des mittelalterlichen Aachen.

Ein schöner historischer Krimi zum Abtauchen und Genießen

— Alais

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  • Spannende Krimiunterhaltung vor der Kulisse des mittelalterlichen Aachens

    Das silberne Zeichen

    Alais

    07. May 2017 um 18:07

    Die Reliquienhändlerin Marysa ist verzweifelt - ihr Verlobter hätte schon längst von einer Reise zurückkehren müssen und sie hat auch keine Nachricht von ihm erhalten. Dabei drängt die Zeit, denn sie ist schwanger und sollte schnellstmöglich heiraten ... Doch es kommt noch schlimmer: Marysa wird beschuldigt, eine Fälscherin zu sein, und in Aachen geht ein grausamer Mörder um ...Dieses Buch stellt den Abschluss einer Trilogie dar, lässt sich aber auch sehr gut lesen und genießen, wenn man die beiden vorherigen Bände nicht gelesen hat, da alle für diese Geschichte notwendigen Informationen zur Vorgeschichte von der Autorin gegeben werden. Der Roman bietet eine gelungene Mischung aus einem lockeren Schreibstil, einem unterhaltsamen Erzählstil, facettenreichen Charakteren und einer spannenden Handlung.Neben einer Karte von Aachen im vorderen Teil warten im hinteren Teil noch zwei weitere schöne Extras auf die Leser: ein kleines Glossar und ein Krapfenrezept.Ich hätte mir eine Erklärung gewünscht, wie damals Papiere die Herkunft eines Menschen beweisen konnten, da es ja noch keine Passbilder gab - wie konnte man also beweisen, auf welche Person sich die Papiere bezogen? Da ich selten historische Romane lese, fehlt mir dafür aber auch einfach nur das notwendige Hintergrundwissen. Dennoch wage ich zu behaupten, dass die Autorin meinem Eindruck nach sehr gut und sorgfältig recherchiert hat.Mir hat dieser Roman eine schöne Lesezeit bereitet und ich hoffe irgendwann auch einmal die anderen Bände dieser Trilogie lesen zu können!

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  • Rezension zu "Das silberne Zeichen" von Petra Schier

    Das silberne Zeichen

    tigerbea

    27. July 2016 um 16:18

    Reliquienhändlerin Marysa wartet sehnsüchtig auf ihren Verlobten Christoph Schreinemakers. Doch Christoph kommt nicht zurück. Als wenn dies nicht schon schlimm genug wäre, treibt Marysa eine andere Unruhe: sie ist schwanger und muß dies nun verbergen. Auch muß sie sich innerhalb einer Frist neu verheiraten um weiterhin Meisterin zu sein. Und die Schwierigkeiten nehmen für sie kein Ende: auch das Silber, aus dem sie Pilgerzeichen herstellen sollte, ist nichts anderes als versilbertes Messing, so daß Marysa als Betrügerin angesehen wird. Als Leser der "Aachen-Trilogie" wird man hier sofort wieder heimisch. Man findet sich unter bekannten Charakteren wieder, die einem als Leser in den vorherigen zwei Bänden schon ans Herz gewachsen sind. Petra Schier hat hier wieder bewiesen, wie gut sie die einzelnen Personen mit ihren Charaktereigenschaften und Problemen darstellen kann. Dadurch beginnen die Figuren in ihren Büchern immer wieder zu leben. Die Spannung erreicht in diesem Buch wirklich ein hohes Level, da Petra Schier immer wieder aus der Sicht von Marysas Gegenspieler schreibt. Man erlebt seine Gedankengänge, die er hegt um Marysa zu schaden, direkt mit. Dadurch hängt der Leser seinen eigenen Gedankengängen nach und man kommt aus dem Rätseln nicht heraus, was nun als nächstes passiert. Durch ihren flüssigen und gefälligen Schreibstil schafft es Petra Schier in ihren Romanen Wahrheit und Geschichte zu einem gelungenen historischen Roman zu verweben, ohne daß das Buch durch die detailreiche Wahrheit langweilig würde. Hier bekommt man historisches Wissen "so nebenbei" vermittelt, ohne daß man es wirklich merkt.... Für mich ein rundum gelungener historischer Roman und ein würdiger Abschluß der Aachen-Trilogie!     

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  • Dritter Band der Aachen-Trilogie

    Das silberne Zeichen

    Sternenstaubfee

    07. July 2016 um 22:15

    Aachen im Jahr 1414: Marysa und Christoph wollen heiraten, aber zuvor muss Christoph sich seine Papiere auf Frankfurt beschaffen. Im Januar will er zurück in Aachen sein, doch es wird März, und Marysa wartet immer noch auf ihn. Dabei ist sie schwanger, was immer schwieriger wird, geheim zu halten. Doch das ist nicht ihr einziges Problem, denn plötzlich wird sie auch noch des Betruges verdächtigt. Mein Leseeindruck: Dieses Buch ist der dritte Band einer Trilogie. Man sollte vorher "Die Stadt der Heiligen" und "Der gläserne Schrein" gelesen haben, da der Lesespaß dann einfach größer ist. Auch dieser dritte Band hat mir - wie seine Vorgänger - sehr gut gefallen. Ich mag den einfachen und unkomplizierten Schreibstil der Autorin sehr. Oftmals sind Historische Romane sehr anspruchsvoll und man muss konzentriert lesen, um nichts zu verpassen. Petra Schier schreibt leichter und unkomplizierter. Für mich die richtige Lektüre, wenn ich abends nach der Arbeit einfach nur entspannen möchte und schöne Unterhaltung suche. Der Abschluss dieser Trilogie hat mir sehr gefallen. Das Buch war spannend, unterhaltsam und auch informativ.  

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  • Challenge Historische Romane 2016

    Buecherwurm1973

    Hallo Freunde der Historischen Romane! Unsere Challenge findet auch im Jahre 2016 statt. Mit neuen Kategorien und neuen Regeln. In diesem Jahr müssen  20 Bücher gelesen werden. Es gibt noch ein paar andere Änderungen. Am Ende des Jahres wird ein Bücherpaket verlost. Es gelten folgende Regeln: Ablauf:  Du kannst dich unten mit einem Kommentar anmelden. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, in dem ihr euere Rezensionen sammelt. Ich werde daraufhin eine Teilnehmerliste führen. Dann habe ich einen Überblick. 15 Bücher müssen rezensiert werden. 5 dürfen mit einem Leserkommentar bewertet werden. Es zählen nur rezensierte Bücher oder die 5 mit Leserkommentar. Auch dieses Jahr wird es  wieder Kategorien geben. Ich gebe euch 8 Kategorien und ihr müsst daraus die Hälfte lesen. Den Rest dürft ihr frei wählen. In jeder Kategorie max. 2 Bücher. Zeitspanne: 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 Mindestzahl Bücher:  20 Bücher müssen gelesen werden. Du kannst jederzeit einsteigen oder dich wieder abmelden. Du verpflichtest dich nicht fix. Die Challenge soll Spass machen! KATEGORIEN Historische Auswanderer-Romane: Auf vielfachen Wunsch wurden Siedler-Romane gewünscht. Ich habe den Begriff "Historische Auswanderer Romane" gefunden. Kaiserreiche /Königsreiche: Alle Romane über die Kaiser- und Königsreiche der Vergangenheit sind hier gefragt. Es gibt genügend Auswahl.  Mittelalter: bezeichnet in der europäischen Geschichte die Epoche zwischen dem Ende der Antike und dem Beginn der Neuzeit (ca. 6. bis 15. Jahrhundert) Historische Personen: Keine Biografien. Sondern fiktionale Romane über historische Personen. Z.B. Tanja Langer, die ein Buch über Heinrich Kleists Selbstmord geschrieben hat. Historische Krimis: Kriminalromane bis zirka zum 2. Weltkrieg. Danach sind es für mich keine Historische Krimis mehr. 1. und 2. Weltkrieg: Romane, die sich im Umfeld der beiden Weltkriege bewegen. Historische Ereignisse: Romane, die sich im Umfeld von Historischen Ereignissen spielen. Zum Beispiel Russische Revolution, Französische Revolution, Franco-Ära etc... Glauben: Es gibt unzählige Romane über die Katholische Kirche (Papst), die Reformation und andere Glaubenskriege. 10 Bücher aus diesen Kategorien müssen gelesen werden. Ich freue mich auf zahlreiche Teilnehmer und einen regen Austausch! Teilnehmerliste: Gesamt: anne_lay   20/20anushka    20/20 ban-aislingeach    8/20 Bellis-Perennis  90/20 Buchraettin    20/20ChattysBuecherblog  22/20Curin    2/20 DieBerta       0/20 engineerwife    27/20Filzblume   16/20 Finesty22   0/20 Floh      41/20 Fornika  21/20Ginevra    20/20 histeriker   21/20Insider2199  6/20 JuliB      7/20 Kirschbluetensommer    20/20 LadySamira091062      1/20Lese_gerne  15/20 leseratteneu    0/20 LibriHolly     5/20mabuerle   42/20 PMelittaM    20/20 Pucki60      15/20 Rissa    2/20 robberta        3/20 specialang   3/20 sursulapitschi     20/20Sternenstaubfee   36/20Svanvithe    0/20 tiggger  2/20Traubenbaer 4/20 werderaner  14/20 Historische Auswanderer-Romane: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  1/2 Ginevra  0/2 histeriker    0/2 Insider2199 2/2 JuliB       2/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne  2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM   1/2 Pucki60    2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi     2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2Kaiserreiche / Königreiche: anne_lay 1/2anushka    2/2 ban-aislingeach   2/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199   0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      1/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle  2/2 PMelittaM  2/2 Pucki60     1 /2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee    0/2Svanvithe    0/2tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  2/2 Mittelalter: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2Insider2199 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly    1/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60     1/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  2/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Historische Personen: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife   2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM   2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe     0/2 tiggger  4/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2 Historische Krimis: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 0/2 JuliB      2/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2tiggger  0/2Trauenbenbaer 0/2 werderaner  2/2 1. und 2. Weltkrieg: anne_lay 0/2anushka    2/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    1/2 ChattysBuecherblog  0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  0/2histeriker    2/2Insider2199 1/2 JuliB       1/2 Kirschbluetensommer     0/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    1/2 Pucki60      0/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  1/2Traubenbaer 0/2 werderaner  1/2 Historische Ereignisse: anne_lay   2/2anushka    0/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni  2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  1/2 Ginevra 1/2 histeriker    0/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    1/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      1/2Sternenstaubfee   0/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Glauben: anne_lay 2/2anushka    0/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni  2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    0/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  0/2 Ginevra  2/2 histeriker    0/2 Insider 21099 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne   1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM    1/2 Pucki60      0/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee   0/2Svanvithe    0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  0/2

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    • 779
  • Der 3. Teil der Aachen Trilogie

    Das silberne Zeichen

    liberty52

    16. November 2015 um 19:58

    Das Buch ist aber aus sich heraus verständlich. Man muss die anderen Bände nicht gelesen haben. Marysa, die in Aachen eine Reliquienschreinerei betreibt, die sie von ihrem verstorbenen Mann geerbt hat, wird immer wieder daran erinnert, dass sie als Frau nahezu rechtlos ist. Man will sie unbedingt verheiraten. Sie hat sich auch in einen "passenden" Mann verliebt, dessen Vergangenheit aber ein paar dunkle Flecken aufweist, die er vor einer Eheschließung bereinigen muss. Während der Verlobte viel länger auf Reisen ist als beabsichtigt, muss sich Marysa behaupten. Es passieren in Aachen einige schlimme Dinge, die irgendwie mit der Werkstatt von Marysa zu tun haben. Ein sehr interessanter und höchst spannender Mittelalterroman, der sowohl die Stadt als auch die Stände- und Zunftordnung und die Gerichtsbarkeit gut nachvollziehbar darstellt. Die Sprache erscheint authentisch, die Geschichte ist gut recherchiert. In die Charaktere kann man sich gut einfühlen. Gute und vor allem höchst spannende Unterhaltung, die durchaus auch humorvolle Seiten hat. Einmal begonnen, hatte mich die Geschichte gepackt und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

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  • Tolles Finale der Aachen-Trilogie!

    Das silberne Zeichen

    Nabura

    24. October 2013 um 20:50

    Aachen, Frühjahr 1414: Marysa wartet ungeduldig auf die Rückkehr ihres Verlobten. Christoph wollte bereits im Januar wieder in Aachen sein –mit Urkunden im Gepäck, die seine Herkunft zweifelsfrei belegen. Bald wird Marysa nicht mehr verbergen können, bereits schwanger zu sein, und auch die Frist, in der sie ohne Ehemann weiter als Meisterin arbeiten darf, läuft bald ab. Wird er zurückkehren? Während Marysa wartet, erhält sie vom Domherrn van Oenne den Auftrag, hölzerne Amulette für die Aufbewahrung von wertvollen silbernen Pilgerabzeichen zu fertigen. Die ersten ausgelieferten Amulette erhalten jedoch Abzeichen aus versilbertem Messing. Marysa wird verdächtigt, dass der Austausch der Pilgerabzeichen in ihrer Werkstatt vorgenommen wurde, denn dort wurden die Abzeichen in die Amulette eingepasst. Kann sie ihre Unschuld beweisen und helfen, den Betrüger zu finden? Der zweite Teil der Aachen-Trilogie, „Der gläserne Schrein“, endete für Marysa hoffnungsvoll. Christoph möchte durch seine Reise seine falsche Identität ablegen und als er selbst nach Aachen zurückkehren, um Marysa zu heiraten. Doch nun wartet Marysa. Wo bleibt er? Während sie selbst von seiner Rückkehr überzeugt ist, beginnt ihr Umfeld immer starker zu zweifeln. Was soll Marysa tun, wenn er nicht zurückkehrt? Vor allem ihr Vetter Hartwig möchte die Situation nicht länger akzeptieren. Gemeinsam mit Marysa habe ich um einen guten Ausgang gebangt. Petra Schier gelingt es, Marysas Ängste und Hoffnungen nachvollziehbar darzustellen und den Leser ganz in die Geschichte eintauchen zu lassen. Neben dem Bangen um Marysas persönliches Schicksal gibt es wieder einen Vorfall, der aufgeklärt werden muss. Wer hat die silbernen Pilgerabzeichen gegen Fälschungen ausgetauscht? Dieser Fall gewinnt rasch an Brisanz, denn ein Mord scheint mit dem Fall in Verbindung zu stehen. Bald überschlagen sich die Ereignisse. Hier wird dem Leser die Gelegenheit zum Spekulieren gegeben. Ich hatte bereits früh einen Verdacht, den ich durch neue Informationen jedoch immer wieder revidiert habe. Das Ende konnte mich schließlich in vielerlei Hinsicht überraschen. Wer „Das silberne Zeichen“ lesen möchte, dem empfehle ich, zuerst die beiden Vorgänger „Die Stadt der Heiligen“ und „Der gläserne Schrein“ zu lesen, was vor allem Marysas private Situation verständlicher macht. Wer das getan hat, der kommt nicht mehr umhin, diesen finalen Band der Trilogie zu lesen. Ich möchte daher nicht zu viel verraten, sondern empfehle jedem, sich von „Das silberne Zeichen“ überraschen zu lassen. Wer die Vorgänger mochte, den wird auch der Abschluss der Trilogie begeistern können!

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  • Gelungener Abschluss der Aachen-Trilogie

    Das silberne Zeichen

    PMelittaM

    05. May 2013 um 10:56

    Die Aachener Witwe und Reliquienhändlerin Marysa wartet sehnsüchtig auf ihren Verlobten Christoph Schreinemaker, der nach Frankfurt gereist ist, um vor der Hochzeit noch einige Angelegenheiten zu regeln. Doch er lässt auf sich warten und langsam wird die Zeit knapp, nicht nur die, in der sie ohne Mann die Werkstatt weiterführen darf, langsam sieht man auch ihre Schwangerschaft. Als sie dann auch noch des Betrugs verdächtigt wird und es in Aachen mehrere Todefälle gibt, einer davon in ihrem Haushalt, ist sie der Verzweiflung nahe. Gewohnt gut recherchiert entführt der Roman in das Aachen des Jahres 1414. Man trifft die (mehr oder weniger) liebgewonnenen Charaktere der Vorgängerbände wieder. Diese sind, wie von der Autorin gewohnt, sehr gut gezeichnet, auch die Nebenfiguren werden dem Leser nahegebracht. Am Ende muss man sich verabschieden, gerne hätte ich noch ein bisschen mehr über das weitere Leben des Einen oder Anderen erfahren. Die Trilogie um Marysa endet mit einem spannenden Fall, Petra Schier zieht hier wieder alle Register ihres Könnens, lässt die Leserschaft bis zum Schluss im Unklaren und wartet mit einigen Überraschungen auf. Am Ende erhält der Leser eine logische Lösung, für mich immer besonders wichtig. Petra Schiers Schreibstil gefällt mir immer wieder sehr gut, er ist sehr bildhaft, die Dialoge wirken nie künstlich, die Figuren sind lebendig und das Ganze lässt sich sehr flüssig lesen, man fliegt nur so durch die Seiten. Petra Schier verknüpft ihre Erzählung immer mit tatsächlichen historischen Gegebenheiten, auf die sie im Anhang näher eingeht, so auch hier in den historischen Nachbemerkungen, für mich, die ich aus historischen Romanen immer gern neue Erkenntnisse mitnehme, ist das ein zusätzlicher Pluspunkt. Außerdem findet man im Anhang, wie schon in den anderen Teilen der Trilogie, ein Glossar und das Rezept einer von Marysas Lieblingsspeisen. Weiterhin gibt es auch wieder eine Karte des historischen Aachen. Petra Schier ist mit ihren historischen Romanen mittlerweile einer meiner Lieblingsschriftstellerinnen. Ich kann sie uneingeschränkt empfehlen. Meiner Meinung nach sollte man aber die Trilogie der Reihenfolge nach lesen, der Lesegenuss ist dann einfach größer.

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  • Falscher Glanz

    Das silberne Zeichen

    Tanzmaus

    26. April 2013 um 13:38

    Im dritten Teil der Aachen-Trilogie ist Marysa endlich mit Christoph Schreinemaker verlobt, die Werkstatt läuft gut und ein lukrativer Auftrag winkt. Doch Christoph ist nach Frankfurt aufgebrochen, um seine Herkunft und seinen Meistertitel durch entsprechende Urkunden nachweisen und jeden Bezug zu Bruder Christophorus ausmerzen zu können. Schon lange ist er unterwegs und Marysa macht sich Sorgen um ihn. Aber nicht nur sie, sondern auch ihre Eltern befürchten, dass sich Christoph aus dem Staub gemacht haben könnte. Auch Marysas Vetter Hartwig ist erstaunt über die lange Abwesenheit von Christoph. Allerdings nutzt er dies zu seinen Gunsten und bedrängt Marysa erneut, Gort oder Leynhard zu heiraten.Marysa hält dem Druck durch ihren Vettern stand und konzentiert sich statt dessen auf den neuen Auftrag, der ihr Rochus van Oenne erteilt hat. Aber dann überschlagen sich plötzlich die Ereignisse. Statt der echte Silberarbeiten wurde in den Holzschnitzereien nur versilbertes Messing verwendet, der Silberschmied wird ermordet und die zweite Silberschmiede gerät in Brand. Marysas guter Ruf steht auf dem Spiel und dabei sollte sie sich in ihrem Zustand doch eigentlich nicht aufregen … Der dritte Teil beginnt gleich spannend und mitreißend. Ein Auftrag wird erteilt, Christoph vermisst und dann geschehen nacheinander seltsame Dinge in Bezug auf die Pilgerabzeichen. Als Leser steckt man gleich mitten im Geschehen drin und fängt an zu ermitteln. Der Krimiteil in diesem Buch ist stärker vertreten als in den beiden vorangegangenen Bänden und zieht sich mit leicht steigendem Spannungsbogen bis zur letzten Seite hin durch. Aachen im 15 Jahrhundert wird durch die Feder der Autorin lebendig, mit zahlreichen ausführlichen Schilderungen und der Karte zu Beginn des Buches, ist es kein Problem, sich Aachen und das Leben dort zu jener Zeit vorzustellen. Die Geschichte ist dick gepackt und man bekommt als Leser kaum Zeit zum Luftholen. Dadurch ist man auch schnell mit dem Buch durch. Die Autorin hat gründlich zur Thematik und den Örtlichkeiten recherchiert. Dies wird im Lauf der Geschichte deutlich. Da man die Protagonisten zum größten Teil schon aus den beiden vorherigen Büchern kannte, waren diese gleich von Anfang an sehr plastisch und man traf auf alte Bekannte.Trotzdem entwickeln sich Marysa und Christoph im Laufe des Buches noch weiter. Marysas Eltern spielten hier eine sehr untergeordnete Nebenrolle, anders als in den beiden Bänden davor. Das Ende ist rund und abgeschlossen. Dennoch könnte ich mir eine Fortsetzung vorstellen.Sprachlich ist das Buch in der heutigen Sprachgebung geschrieben und daher einfach und leicht lesbar. Die Auflösung des Falls erfolgt ganz am Ende und bietet noch einige Überraschungen. Ein kleiner Ausklang im Epilog rundet die Trilogie ab. Im Anhang findet man noch das Rezept für die Fastenkrapfen, die in dem Buch öfter erwähnt werden.Vermisst habe ich hier lediglich einen Personenregister. Fazit:Der krönende Abschluss der Aachen-Trilogie, bei dem nicht nur Krimiliebhaber auf ihre Kosten kommen werden.

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  • Ein unerwartetes Ende

    Das silberne Zeichen

    Lerchie

    24. April 2013 um 14:32

    Marysa wartet sehnsüchtig auf ihren Verlobten Christoph Schreinemakers, der nach Frankfurt gereist ist, um Dokumente zu besorgen. Sie sollen beweisen, dass er wirklich Christoph Scheinemakers ist. Marysa ist schwanger, doch Christoph weiß das noch nicht. Eigentlich wollte er im Januar zurück sein, aber er ist noch nicht gekommen.  Ihr Cousin Hartwig will sie dauernd mit seinem Gesellen Gort Bart verheiraten um Gewalt über die Schreinwerkstatt zu haben. Doch Marysa ist davon überzeugt, dass Christoph zurück kommt. Vom Marienstift erhält sie den Auftrag kleine Behältnisse für silberne Münzen zu fertigen. Als eines Tages eine gefälschte Münze auftaucht, wird bei ihr das  Haus durchsucht, doch nichts gefunden.   Christoph wollte in Frankfurt zum Verwalter seines Vermögens, doch der ist nach Nürnberg umgezogen. So schickt er an Marysa einen Boten und weiß nicht, dass er sich eigentlich beeilen muss. Der Bote wurde abgefangen und getötet.  Als Christoph schließlich nach Aachen kommt, stolpert er genau in eine Brandkatastrophe, bei der er helfend eingreift. Er hat ein Quartier in einem Gasthaus. Dort lässt er seine Sachen unter Verschluss zurück und geht zu Marysa. Doch als er sein Zimmer wieder betritt, ist dort ein Chaos, alles durchwühlt, und seine Tasche mit den Dokumenten verschwunden. Ein Einbrecher? Aber lässt ein solcher wertvolle Sachen zurück? Christoph kann Marysa gerade noch Mitteilung machen, als auch schon die Büttel vor ihrem Haus stehen und ihn abholen. Nun sitzt er im Grashaus und möchte doch selbst herausfinden, wer ihm da so übel mitgespielt, sprich Interesse an diesen Dokumenten hat.  Marysa schickt einen Boten nach Frankfurt, doch auch der kehrt nicht zurück… Dies ist der Abschlussband (zumindest bisher) der Trilogie. Mir haben alle drei Bände gleich gut gefallen. Auch dieses Buch ist wieder spann end von Anfang bis Ende. Man meint manchmal, dass man weiß, wer der Täter ist, doch dann ist es doch jemand ganz anderes! Auf jeden Fall kein Buch, bei dem man am Anfang schon den Schluss kennt. Überaus spannend und gut recherchiert geschrieben.  Es hat mir super gefallen und ich werde sicher noch mehr von dieser Autorin lesen.

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  • Ende der Trilogie

    Das silberne Zeichen

    kira35

    24. April 2013 um 13:29

    Kurzbeschreibung: In Aachen wartet Anno Domini 1414 Marysa ungeduldig auf die Rückkehr ihres Verlobten Christoph, damit die ersehnte Hochzeit stattfinden kann. Ihre von der Zunft auferlegte Frist, weiterhin als Meisterin arbeiten zu können, endet bald und ihren Zustand der Schwangerschaft wird sie auch nicht viel länger geheimhalten können. Auch ihr Cousin Hartwig setzt ihr immer wieder zu, seinen Gesellen zu heiraten, damit die Reliquienschreinerei in der Familie bleibt. Marysa wehrt sich bisher erfolgreich. Doch dann gerät ihr guter Ruf in Gefahr. Das, für einen Auftrag des Marienstifts, gelieferte Silber entpuppt sich als versilbertes Messing und Marysa steht als Betrügerin da.... Meinung / Fazit: Dieser historische Roman ist der letzte Band der Aachen Trilogie um die Reliquienhändlerin Marysa. Wie schon in den ersten beiden Büchern der Trilogie "Die Stadt der Heiligen" und "Der gläserne Schrein" nimmt der Leser regen Anteil am Familien- und Arbeitsleben der Marysa Markwardt, mit all ihren Höhen und Tiefen, sowie der Habgier in der eigenen Verwandtschaft. Durch das Talent der Autorin, die es versteht mit ihrem flüssigen und bildhaften Schreibstil auch in dieser Geschichte den Leser auf die falsche Fährte des Täters zu locken, bleibt die Spannung bis zuletzt erhalten. Die geschichtlichen Hintergründe sind, wie gewohnt, von Petra Schier gut recherchiert und die Lebensumstände der Menschen zur damaligen Zeit gut in die Geschichte eingebunden. Historische Nachbemerkungen, ein Glossar, sowie ein Rezept aus dem Mittelalter befinden sich im Anhang, ein Stadtplan des damaligen Aachen am Buchanfang. Für alle Fans historischer Romane mit Krimihandlungen kann ich dieses Buch, welches mich von Anfang bis Ende gefesselt und gut unterhalten hat,.empfehlen Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen

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  • Leserunde zu "Das silberne Zeichen" von Petra Schier

    Das silberne Zeichen

    PetraSchier

    Aller guten Dinge sind drei, bei einer Trilogie natürlich ganz besonders. Deshalb möchte ich für den dritten Teil meiner historischen Aachen-Trilogie "Das silberne Zeichen" nun ebenfalls eine Leserunde hier anzubieten. Selbstverständlich sind dazu ALLE Interessierten ganz herzlich eingeladen, nicht nur die Teilnehmer der ersten beiden Leserunden! Ihr könnt euch auch anmelden, wenn ihr die Teile eins und zwei noch nicht gelesen habt! Natürlich würde ich mich freuen, wenn ihr beide Bände vorher lest, aber ich habe den dritten Teil so konzipiert, dass ein Einstieg in die Trilogie auch hier möglich ist. Schauplatz: Aachen, frühes 15. Jahrhundert Falscher Glanz. Die Reliquienhändlerin Marysa steht kurz vor der ersehnten Hochzeit. Doch ihre Unruhe ist groß - der Zukünftige kehrt nicht von seiner Reise zurück. Wie lange kann sie geheim halten, dass sie sich in anderen Umständen befindet? Auch endet bald die von der Zunft auferlegte Frist für ihre Neuvermählung, um weiterhin als Meisterin arbeiten zu dürfen. Als wäre das nicht Unglück genug, ist plötzlich Marysas guter Ruf in Gefahr: Das Silber, das ihr zur Fertigung von Pilgerzeichen übergeben wurde, entpuppt sich als versilbertes Messing. Marysa steht plötzlich als Betrügerin da. Eine Leseprobe sowie eine Online-Lesung und Hintergrundinformationen könnt ihr bereits vorab hier finden: http://www.petra-schier.de/html/buchdassilbernezeichen.html Bewerben könnt ihr euch für die Leserunde bis zum 20.10.2011 (23:59 Uhr), indem ihr auf diesen Beitrag antwortet. Am 21.10.2011 werde ich unter den Bewerbern drei signierte Freiexemplare verlosen. Dabei bitte ich um Verständnis, dass diejenigen Bewerber von der Verlosung ausgeschlossen sind, die in den Leserunden zu "Die Stadt der Heiligen" sowie „Der gläserne Schrein“ bereits ein Freiexemplar gewonnen haben. Dadurch möchte ich verhindern, dass ein oder mehrere Teilnehmer in einen doppelten Vorteil kommen könnten. Die Leserunde beginnt am 28. Oktober 2011.

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  • Rezension zu "Das silberne Zeichen" von Petra Schier

    Das silberne Zeichen

    conneling

    28. November 2011 um 21:35

    Marysa, eine Reliquienhaendlerin in Aachen um das Jahr 1414, steht kurz vor ihrer Vermählung. Irgendwienkann sie sich aber nicht so richtig darauf freuen. Ihr Zukünftiger ist auf dem Weg Urkunden und andere Beweise seiner Herkunft zu beschaffen und kehrt nicht zum vereinbarten Termin nach Aachen zurück, es kommt auch keine Nachricht. Bald ist ihre Witwenfrist auch verjährt, sie muss bis zu einem gewissen Zeitpunkt wieder vermählt sein, sonst verliert sie ihre Werkstatt und darf sie nicht mehr anstatt eines Mannes führen . Einige Steine werden ihr und Christoph in den Weg gelegt und bald kann es Marysa auch nicht mehr verbergen, dass sie sich in anderen Umständen befindet. Ein wunderschoen geschriebener historischer Roman, der mich von Anfang bis Ende verzaubert hat. Das silberne Zeichen ist der dritte Band einer Trilogie, ich hatte keinerlei Schwierigkeiten dem Buch zu folgen obwohl ich die Vorgänger nicht gelesen habe.

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  • Rezension zu "Das silberne Zeichen" von Petra Schier

    Das silberne Zeichen

    Leela

    15. November 2011 um 19:16

    Marysa will endlich heiraten, jedoch verzögert sich die Rückkehr ihres Verlobten Christoph und Marysa darf nur noch für kurze Zeit ihre Werkstatt alleine weiterführen, ohne verheiratet zu sein. Als sie den Auftrag bekommt, für den Marienstift Aachens Pilgerzeichen anzufertigen und unter diesen eine Fälschung entdeckt wird, bekommt Marysa nun auch berufliche Probleme - und als sich die merkwürdigen Zufälle häufen, wird schnell klar, dass sie und ihre Werkstatt offensichtlich Ziel einer Verschwörung geworden sind? Nur - wer will Marysas Werkstatt und ihr Leben ruinieren? "Das silberne Zeichen" ist der Abschlussband aus Petra Schiers Reihe um die Reliquienhändlerin Marysa, kann aber auch als eigenständiges Buch gelesen werden (ich habe das Buch gelesen, ohne den zweiten Band zu kennen und kam prima zurecht). Petra Schier hat hiermit einen historischen Kriminalroman geschrieben, der dem Leser nicht nur das mittelalterliche Aachen näherbringt, sondern es zudem auch noch schafft, eine spannende Geschichte zu erzählen: Der Kriminalfall in diesem Buch scheint anfangs etwas simpel zu sein, aber es stellt sich schnell heraus, dass dem überhaupt nicht so ist. Ständig kommt es zu unvorhergesehenen Wendungen, werden falsche Fährten gelegt und Unschuldige verdächtigt, bis es zu einem spannenden, aber auch aus der Geschichte heraus überzeugenden Finale kommt. Darüber hinaus überzeugt der Roman auch durch ein fundiertes Wissen über die damalige Zeit und einen guten, flüssigen Schreibstil. Als Extra gibt es am Ende des Buches eine historische Nachbemerkung, einen kurzen Glossar und ein Rezept, das ich sicher einmal ausprobieren werde. Alles in allem ein guter, historischer Roman und ein spannender, überzeugend konstruierter Krimi mit Charakteren, die den Leser auch schon im ersten Band der Reihe für sich einzunehmen wussten.

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  • Rezension zu "Das silberne Zeichen" von Petra Schier

    Das silberne Zeichen

    kubine

    08. November 2011 um 13:28

    Aachen 1414: Marysa ist schwanger. Sehnsüchtig wartet sie auf ihren Verlobten Christoph Schreinemaker , den alle Welt nur als Bruder Christophorus kennt, und der nach dem Tod seines Vaters nun Schreinermeister ist. Er ist nach Frankfurt gereist, um die erforderlichen Unterlagen zu besorgen, die seine Identität beweisen. Seitdem hat sich nichts mehr von ihm gehört, dabei sollte er eigentlich längst zurück sein. Und die Zeit drängt, ist es Marysa als Witwe nur noch sehr kurze Zeit gestattet, die Werkstatt ihres verstorbenen Mannes alleine fortzuführen. Zu allem Überfluss ist die Werkstatt plötzlich in einen Fälschungsskandal verwickelt: silberne Pilgerabzeichen, die sie in kleine Reliquiare einpassen soll, entpuppen sich als versilbertes Messing. Da das Marienstift, der Auftraggeber, über jeden Verdacht erhaben ist, können die Abzeichen nur in Marysas Werkstatt ausgetauscht worden sein. Als auch noch zwei der Silberschmiede Aachens in merkwürdige Unfälle verwickelt werden, ist Marysa klar: Das kann kein Zufall sein. Aber wer steckt dahinter? Als Christoph endlich in Aachen eintrifft, ist die Freude groß: Nicht nur hat Marysa ihren Verlobten wieder an ihrer Seite, auch kann sie endlich mit jemanden über die Vorfälle reden. Doch die Freude währt nur kurz: Christoph wird wegen Betrug festgenommen und angeklagt... Wie auch schon in den beiden Vorgänger-Romanen entführt Petra Schier den Leser wieder in die mittelalterliche Welt Aachens. Das Buch knüpft nahtlos an die beiden vorherigen Bücher an, aber man kann es auch lesen, ohne diese zu kennen, da alles wichtige auf den ersten Seiten nochmals zusammengefasst wird. Der flüssige Schreibstil, angepasst an die damaligen Verhältnisse, die überaus gelungene Charakterisierung der Protagonisten und die detailreiche Beschreibung des mittelalterlichen Lebens lassen den Leser sofort wieder in Geschichte eintauchen. Dieses Mal überwiegen allerdings die kriminalistischen Elemente. Und hier entpuppt sich Petra Schier als eine Meisterin im falsche-Fährten-legen. Man rätselt mit, wer ihr und damit ihrer Werkstatt Schaden will und wer Christoph reinlegt. Verdächtige gibt es genug, aber keinem traut man es so recht zu. Gebannt verfolgt man das Geschehen und kann dadurch das Buch kaum aus der Hand legen. Der Spannungsbogen wird mit jeder Seite erhöht und kaum meint man, einen Täter gefunden zu haben, kommt alles ganz anders. Aber auch der Humor kommt nicht zu kurz. Sehr amüsant zu lesen sind die Dialoge zwischen Marysa, ihrer Mutter Jolanda und ihrem Stiefvater Bardolf Goldschläger. Auch Christoph macht seine Schwiegereltern in Spe an einigen Stellen sprachlos – im positiven Sinne. Abgerundet wird das Ganze wieder durch ausführliche historische Anmerkungen, ein Glossar, einen Stadtplan und ein Rezept der damaligen Zeit. Leider geht mit „Das silberne Zeichen“ die Trilogie um Marysa Markwardt und Bruder Christophorus/Christoph Schreinemaker zu Ende. Die Reihe ist ein wahres Lesevergnügen für alle Fans von historischen Romanen und daher wärmstens zu empfehlen!

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  • Rezension zu "Das silberne Zeichen" von Petra Schier

    Das silberne Zeichen

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    07. November 2011 um 07:50

    Christoph ist unterwegs nach Frankfurt, um sich seine Papiere zu besorgen, die beweisen, dass er Christoph Schreinemaker ist. Durch unvorhergesehene Ereignisse verzögert sich seine Rückkehr nach Aachen und Marysa. Marysa wartet derweil zu Hause auf ihn und gibt die Hoffnung nicht auf, dass er es rechtzeitig zurück zu ihr schafft. Sie ist schwanger und nicht verheiratet und sie hat nicht mehr viel Zeit, um ihre Werkstatt behalten zu können. Nach Ablauf von 2 Jahren nach dem Tod ihres Mannes muss sie entweder heiraten oder sie verliert ihre Werkstatt. Vom Marienstift erhält Marysa einen lukrativen Auftrag, den sie gern annimmt. Sie bekommt Silberstücke, die sie in Reliquiare einpassen soll. Als man eine Fälschung eines Silberstücks findet, geht der Verdacht auf Marysa zurück und sie sieht sich gezwungen, ihre Ehrbarkeit zu rechtfertigen. Dann bricht eines Tages in der Silberschmiede, von der Marysa die Silberstücke erhalten hatte, ein Feuer aus und alles wird vernichtet. Marysa vermutet einen Zusammenhang zwischen ihrer Verleumdung und dem Brand. Sie beginnt nachzuforschen und hat dabei die Hilfe ihrer Familie zur Seite. Als kurz darauf Christoph zurückkommt und kurz darauf festgenommen wird, stellt sich die Frage, wer will Marysa Böses und wer kann vom Tode Christophs profitieren? Noch einmal durfte ich mit Marysa in die Welt des Aachener Mittelalters eintreten. Auch in diesem 3. Teil und gleichzeitigem Abschluss der Trilogie um die Reliquienhändlerin Marysa fehlte es weder an Spannung noch an Romantik. Marysa, die in Aachen zurückgeblieben ist und auf ihren Verlobten wartet, wird übel verleumdet und sieht sich gezwungen, sich und ihre Werkstatt zu rechtfertigen. An ihrer Seite steht wie auch schon in den vorigen Teilen ihre Familie fest und hilfsbereit hinter ihr. Das Temperament ihrer Mutter Jolanda sei an dieser Stelle noch hervorzuheben, ist es doch immer für einen Schmunzler gut. Sehr gut nachvollziehen konnte ich die Sorgen und Zweifel von Marysa ob des langen Wegbleibens ihres Verlobten, von dem sie während all der Zeit nicht ein Lebenszeichen erhalten hatte. Als er dann endlich auftauchte und kurz darauf festgenommen wurde, kämpfte ich still an ihrer Seite mit zum Beweis seiner Unschuld. Petra Schier verstand es auch in diesem Band meisterlich, den Leser fest mit in die damalige Zeit zu verankern. Ich begleitete Marysa und Christoph auf ihren Wegen und Gedanken und konnte ihre Beweggründe glaubhaft mitempfinden. So still nebenbei wird einem Aachen und seine Geschichte nahegebracht. Die Spannung um den Kriminalfall in diesem Band wird von Petra Schier auf einem gleichbleibend hohen Level gehalten. Immer, wenn ich eine Person im Visier hatte, drehten sich die Aspekte und ich musste mich neu orientieren. Die Auflösung war für mich so überhaupt nicht vorhersehbar. Spannung pur bis zum Ende. Zum Schluss, wie auch schon in den vorangegangenen Bänden, findet man wieder historische Anmerkungen von Petra Schier, ein Glossar und nicht zu vergessen wieder ein historisches Rezept. Dieser Band war leider schon das Ende von Marysa und Christoph, aber es bleibt zu hoffen, dass noch ganz viele Bücher von Petra Schier erscheinen, denn eins ist klar, das ist eine Autorin mit Suchtfaktor.

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