Petra Schier Der gläserne Schrein

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Inhaltsangabe zu „Der gläserne Schrein“ von Petra Schier

Heilige und andere Tote 1413. Ganz Aachen ist in Aufruhr: Am Todestag Karls des Großen soll die neue Chorhalle des Doms eingeweiht werden. Doch eine Serie mysteriöser Mord- und Unfälle überschattet die Vorbereitungen zu dem Ereignis. Ausgerechnet der angesehene Goldschmied Bardolf Goldschläger gerät in Verdacht. Seine Stieftochter, die Reliquienhändlerin Marysa, nimmt die Spur des Täters auf. Dabei kommt sie einer Verschwörung auf die Spur, die bis in die allerhöchsten Kreise reicht. Dort ist man nicht gewillt, sich die ehrgeizigen Pläne durchkreuzen zu lassen: Marysa gerät in Lebensgefahr.

Ein schöner Historischer Roman, der mich überzeugen konnte!

— Sternenstaubfee

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  • Band 2 der Aachen-Trilogie

    Der gläserne Schrein

    Sternenstaubfee

    03. July 2016 um 16:49

    Aachen im Jahr 1413: An der neuen Chorhalle des Doms wird fleißig gebaut, denn im kommenden Jahr soll König Sigismund in Aachen gekrönt werden! Bis dahin soll möglichst alles fertig sein, aber der Zeitplan gerät mächtig durcheinander, denn immer wieder geschehen seltsame Unfälle, die den Bauplan aufhalten. Schlimmer noch, es kommen auch Arbeiter bei diesen Unfällen zu Tode! Marysas Stiefvater, der Goldschmied Bardolf Goldschläger, gerät unter Verdacht und wird verhaftet. Marysa ist fest von seiner Unschuld überzeugt. Gemeinsam mit Bruder Christophorus, der seit kurzer Zeit wieder in Aachen weilt, will sie die Unschuld ihres Stiefvaters beweisen und gerät dabei selbst in Gefahr. Mein Leseeindruck: "Der gläserne Schrein" ist der mittlere Band einer Trilogie, daher sollte man nach Möglichkeit den ersten Band schon gelesen haben, da die Handlung hier natürlich fortgeführt wird. Ich denke, man kann zwar diesen Band auch ohne Vorwissen lesen, da vieles hier noch mal angedeutet wird, was in Band 1 passiert ist, aber mehr Spaß macht es sicherlich, wenn man die Reihenfolge einhält. Die 19-jährige Marysa und Bruder Christophorus haben wir in Band 1 ("Die Stadt der Heiligen") schon kennengelernt. Inzwischen sind eineinhalb Jahre vergangen. Bruder Christophorus kehrt nach Aachen zurück und trifft natürlich wieder auf Marysa, wie er es damals seinem Freund und Marysas Bruder Aldo versprochen hatte. Scheinbar kommt er genau zur rechten Zeit, denn wieder gilt es, seltsame Ereignisse rund um den Aachener Dom aufzuklären. Auch in diesem Band stehen aber eigentlich die Figuren Marysa und Bruder Christophorus mehr im Vordergrund als die eigentliche Krimihandlung. Die Anziehung und das Knistern zwischen den beiden ist deutlich herauszulesen. Natürlich gestehen beide Seiten sich das nicht ein, immerhin ist Bruder Christophorus ein Mönch! Mir hat es wieder viel Spaß gemacht, der Handlung zu folgen und die Entwicklung der beiden Protagonisten und ihrer Beziehung zueinander "zuzuschauen". Die Autorin hat es geschafft, mir die Gefühle der Charaktere gut rüberzubringen. Doch natürlich ist auch die weitere Handlung durchaus spannend! Es hat ebenfalls Spaß gemacht, gemeinsam mit Marysa und Bruder Christophorus auf Spurensuche zu gehen. Bis zum Schluss war mir nicht klar, wer tatsächlich hinter all den Unfällen steckte. Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen; es hat mich sehr gut unterhalten können! Nun freue ich mich natürlich auf den Abschluss der Trilogie!

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  • Challenge Historische Romane 2016

    Buecherwurm1973

    Hallo Freunde der Historischen Romane! Unsere Challenge findet auch im Jahre 2016 statt. Mit neuen Kategorien und neuen Regeln. In diesem Jahr müssen  20 Bücher gelesen werden. Es gibt noch ein paar andere Änderungen. Am Ende des Jahres wird ein Bücherpaket verlost. Es gelten folgende Regeln: Ablauf:  Du kannst dich unten mit einem Kommentar anmelden. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, in dem ihr euere Rezensionen sammelt. Ich werde daraufhin eine Teilnehmerliste führen. Dann habe ich einen Überblick. 15 Bücher müssen rezensiert werden. 5 dürfen mit einem Leserkommentar bewertet werden. Es zählen nur rezensierte Bücher oder die 5 mit Leserkommentar. Auch dieses Jahr wird es  wieder Kategorien geben. Ich gebe euch 8 Kategorien und ihr müsst daraus die Hälfte lesen. Den Rest dürft ihr frei wählen. In jeder Kategorie max. 2 Bücher. Zeitspanne: 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 Mindestzahl Bücher:  20 Bücher müssen gelesen werden. Du kannst jederzeit einsteigen oder dich wieder abmelden. Du verpflichtest dich nicht fix. Die Challenge soll Spass machen! KATEGORIEN Historische Auswanderer-Romane: Auf vielfachen Wunsch wurden Siedler-Romane gewünscht. Ich habe den Begriff "Historische Auswanderer Romane" gefunden. Kaiserreiche /Königsreiche: Alle Romane über die Kaiser- und Königsreiche der Vergangenheit sind hier gefragt. Es gibt genügend Auswahl.  Mittelalter: bezeichnet in der europäischen Geschichte die Epoche zwischen dem Ende der Antike und dem Beginn der Neuzeit (ca. 6. bis 15. Jahrhundert) Historische Personen: Keine Biografien. Sondern fiktionale Romane über historische Personen. Z.B. Tanja Langer, die ein Buch über Heinrich Kleists Selbstmord geschrieben hat. Historische Krimis: Kriminalromane bis zirka zum 2. Weltkrieg. Danach sind es für mich keine Historische Krimis mehr. 1. und 2. Weltkrieg: Romane, die sich im Umfeld der beiden Weltkriege bewegen. Historische Ereignisse: Romane, die sich im Umfeld von Historischen Ereignissen spielen. Zum Beispiel Russische Revolution, Französische Revolution, Franco-Ära etc... Glauben: Es gibt unzählige Romane über die Katholische Kirche (Papst), die Reformation und andere Glaubenskriege. 10 Bücher aus diesen Kategorien müssen gelesen werden. Ich freue mich auf zahlreiche Teilnehmer und einen regen Austausch! Teilnehmerliste: Gesamt: anne_lay   20/20anushka    20/20 ban-aislingeach    8/20 Bellis-Perennis  90/20 Buchraettin    20/20ChattysBuecherblog  22/20Curin    2/20 DieBerta       0/20 engineerwife    27/20Filzblume   16/20 Finesty22   0/20 Floh      41/20 Fornika  21/20Ginevra    20/20 histeriker   21/20Insider2199  6/20 JuliB      7/20 Kirschbluetensommer    20/20 LadySamira091062      1/20Lese_gerne  15/20 leseratteneu    0/20 LibriHolly     5/20mabuerle   42/20 PMelittaM    20/20 Pucki60      15/20 Rissa    2/20 robberta        3/20 specialang   3/20 sursulapitschi     20/20Sternenstaubfee   36/20Svanvithe    0/20 tiggger  2/20Traubenbaer 4/20 werderaner  14/20 Historische Auswanderer-Romane: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  1/2 Ginevra  0/2 histeriker    0/2 Insider2199 2/2 JuliB       2/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne  2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM   1/2 Pucki60    2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi     2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2Kaiserreiche / Königreiche: anne_lay 1/2anushka    2/2 ban-aislingeach   2/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199   0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      1/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle  2/2 PMelittaM  2/2 Pucki60     1 /2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee    0/2Svanvithe    0/2tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  2/2 Mittelalter: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2Insider2199 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly    1/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60     1/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  2/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Historische Personen: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife   2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM   2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe     0/2 tiggger  4/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2 Historische Krimis: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 0/2 JuliB      2/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2tiggger  0/2Trauenbenbaer 0/2 werderaner  2/2 1. und 2. 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  • Ein Wiedersehen mit Marysa und Christophorus

    Der gläserne Schrein

    Nabura

    26. June 2013 um 18:45

    Aachen, 1413: Über ein Jahr ist es her, seit Christophorus Marysa die Nachricht vom Tod ihres Bruders überbracht hat und sie sich kurz darauf nur knapp aus dem Netz voller Lügen und Intrigen befreien konnte. Im Anschluss an die Ereignisse hatte Christophorus Aachen verlassen. Doch nun wird anlässlich der Einweihung der neuen Chorhalle eine Winterkirmes stattfinden, die ihn erneut nach Aachen führt. Die Wiederbegegnung mit Marysa weckt Gefühle in ihm, die in einen Zwiespalt bringen. Kurz darauf wird Marysas Familie erneut Opfer einer Verschwörung, ihr Schwiegervater wird eines Mordanschlags bezichtigt. Können Marysa und Christophorus die Verschwörung aufdecken?   Der Roman beginnt mit einem kurzen Prolog, in dem die Ereignisse des ersten Bandes, „Die Stadt der Heiligen“, kurz zusammengefasst werden, ohne jedoch für Quereinsteiger zu viel zu verraten. Anschließend wird der Leser wieder nach Aachen geführt und erfährt, wie es Marysa in der Zwischenzeit ergangen ist und welchen Herausforderungen sie sich aktuell gegenübersieht. Schnell habe ich mich wieder orientieren können.   Wie auch der erste Teil beinhaltet die Handlung in diesem Buch verschiedene Elemente, die miteinander verknüpft sind. Zum einen auf Marysa und die Entwicklungen in ihrer Familie eingegangen. Außerdem erfährt der Leser endlich mehr über Christophorus, seine Geschichte und seine Motive. Wie auch in „Die Stadt der Heiligen“ enthält das Buch eine spannende Kriminalgeschichte, die einen großen Teil der Geschichte ausmacht, aber nicht durchweg im Vordergrund steht. Nicht zuletzt erfährt der Leser auch wieder einiges über die Lebensumstände in Aachen anno 1413.   Marysa und Christophorus waren mit als Hauptcharaktere äußerst sympathisch. Die Chemie zwischen den beiden stimmt einfach, und wenn sie aufeinandertreffen fliegen häufiger Funken – auf die eine oder die andere Art. Man merkt deutlich, dass sie sich seit den Ereignissen vom ersten Band weiterentwickelt haben. Schön war es auch, die Entwicklung zu beobachten, die beide während der Ereignisse in diesem Band durchlaufen. Auch im Hinblick auf die „Ermittlungen“ sind die beiden inzwischen ein fast eingespieltes Team.   Ebenfalls sehr gefallen haben mir die historischen Beschreibungen, die in die Geschichte eingebaut wurden. So erfährt man, während Marysa und Christophorus durch Aachen laufen, das eine oder andere über verschiedene Gebäude, allen voran über den Dom und die dort stattfindenden Bauarbeiten. Auch auf zur Zeit der Handlung übliche Überzeugungen, Traditionen, Bräuche und Speisen wird näher eingegangen, sodass man einen guten Eindruck vom Leben zu dieser Zeit erhielt.   „Der gläserne Schrein“ bietet beste Unterhaltung für alle Leser historischer Romane. Eine Kriminalhandlung bringt Spannung in die Geschichte, und auch auf zahlreiche gefühlvolle Momente darf der Leser sich freuen. Das Buch ist in sich abgeschlossen, macht aber große Lust auf den Abschluss der Aachen-Trilogie, „Das silberne Zeichen“.

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  • Zweiter Teil der Aachen-Trilogie

    Der gläserne Schrein

    PMelittaM

    24. March 2013 um 14:53

    Ein gutes Jahr ist vergangen seit den Ereignissen des Vorgängerbandes. Marysa hat noch nicht wieder geheiratet und betreibt sehr erfolgreich die Werkstatt ihres verstorbenen Mannes sowie ihren Reliquienhandel. Doch eine Witwe kann zur damaligen Zeit nicht unbegrenzt alleine einen solchen Betrieb führen, Marysa muss sich wieder verheiraten. Es gibt auch schon einige Interessenten, doch sie kann sich für keinen entscheiden. Auf der Dombaustelle kommt es zu mehreren Unfällen, bei denen es Verletzte und Tote gibt. Schnell wird der Verdacht laut, dass es sich hier um Sabotage gehandelt haben könnte. Als Marysas Stiefvater verdächtigt wird, muss sie handeln und da kommt es ihr gerade recht, dass der Mönch Christophorus wieder in Aachen ist. Es handelt sich hier um den mittleren Band der Aachen-Trilogie. Die aus dem Vorgängerband bekannten Charaktere tauchen größtenteils wieder auf, einige haben eine interessante Entwicklung durchgemacht und auch manche der im ersten Teil aufgeworfenen Fragen werden hier beantwortet. Das Buch lebt vom gewohnt bildhaften Stil der Autorin und lässt sich wieder sehr flüssig lesen, wie gewohnt, mochte ich das Buch gar nicht aus der Hand legen. Obwohl es sich um eine Fortsetzung handelt, kann man das Buch auch ohne Kenntnis des Vorgängerbandes lesen, ein größeres Leseerlebnis bietet er aber schon, wenn man diesen kennt. Petra Schier knüpft auch hier wieder an reale historische Gegebenheiten an, die sie geschickt mit der Geschichte ihrer Protagonisten verknüpft. Was daran wahr und was fiktiv ist, kann man im Anhang nachlesen, für mich immer eine großes Plus bei einem historischen Roman. Wie auch im Vorgänger hat die Autorin auch hier wieder ein im Roman erwähntes Rezept angehängt, ebenfalls eine feine Sache. Eine Karte und ein Glossar runden das Ganze bestens ab. Ich bin nun sehr gespannt darauf, den dritten (und leider letzten Band) der Trilogie zu lesen. Allen Fans gut recherchierter historischer Romane sei das Buch sehr empfohlen.

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  • "Ich habe mich nicht versündigt!"

    Der gläserne Schrein

    Tanzmaus

    21. March 2013 um 10:03

    Im zweiten Teil der Aachen-Trilogie führt der Weg von Bruder Christophorus wieder nach Aachen. Er will dort den Winter verbringen und mal wieder bei Marysa reinsehen, die Schwester eines guten Freundes, dem er auf dem Todenbett versprochen hatte, sich um sie und ihre Mutter zu kümmern. Zwei Jahre sind seit seinem Weggang aus Aachen vergangen. Marysa betreibt den Reliquienhandel und Schreinbau mittlerweile zusammen mit zwei Lehrburschen und hat zwei Knechte in ihrem Haus. Ihre Mutter hat den Goldschmied Bardolf geehelicht und einen kleinen Sohn bekommen. Als am Dom zu Aachen die neue Chorhalle vergoldet werden soll, fällt der Auftrag Bardolf zu. Aber die Freude währt nur kurz, denn schon bald gibt es den ersten Unglücksfall, bei dem Bardolf verletzt und sein Geselle getötet wird. Sein Konkurrent Hyldeshagen soll ihn während seiner Genesung vertreten. Doch Hyldeshagen weigert sich, den Auftrag nach Bardolfs Genesung wieder abzugeben. Bardolf droht ihm mit Konsequenzen, sollte er den Arbeitsplatz nicht räumen und einige Tage später wird Hyldeshagen vergiftet. Hyldeshagen überlebt, beschuldigt aber Bardolf schwer.Zusammen mit Bruder Christophorus will Marysa der Vergiftung auf den Grund gehen, denn sie ist fest von der Unschuld ihres Stiefvaters überzeugt. Als dann ein weiterer Unfall auf der Baustelle geschieht, rücken auch diese Vorgänge immer mehr in den Fokus von Marysa und Bruder Christophorus. Und plötzlich muss Marysa sich nicht nur um ihren Stiefvater, sondern auch um ihre eigene Sicherheit sorgen … Bei all den Ereignissen quält Marysa immer noch die Frage, was für ein dunkles Geheimnis Bruder Christophorus hütet… Der Einstieg in den zweiten Teil der Trilogie beginnt mit Bruder Christophorus und seiner Überlegung, den Winter in Aachen zu verbringen. Doch kaum dort angekommen, überschlagen sich die Ereignisse regelrecht. Nicht nur Marysas Stiefvater wird inhaftiert, auch ihr Verwandter Hartwig bedrängt sie immer wieder wegen einer Heirat. Marysa muss gleich zu Beginn an mehreren Fronten kämpfen und diese werden im Laufe des Buches immer mehr. Die Autorin schafft es, den Leser von der ersten Seite an zu fesseln und auch wenn man den ersten Band nicht kennen sollte, so kommt man gut mit dem Buch zurecht. Die Beziehungen zwischen den einzelnen Personen werden im Fließtext noch einmal erläutert. Aachen im 15 Jahrhundert wird durch die Feder der Autorin lebendig, mit zahlreichen ausführlichen Schilderungen und der Karte zu Beginn des Buches, ist es kein Problem, sich Aachen zu jener Zeit vorzustellen. Natürlich darf auch der Witz aus dem ersten Band von Jolanda, Marysas Mutter und Marysa selbst nicht fehlen. Diese kleinen Einwürfe lockern die dicht gepackte Geschichte etwas auf und geben neben dem Rätseln, wer denn nun der Schuldige ist und was vorgefallen war, Anlass zum Schmunzeln. Nebst dem Kriminalfall an der Chorhalle, darf der Leser noch die beginnende Liebesgeschichte zwischen Marysa und Bruder Christophorus verfolgen. Durch seinen Stand als Dominikaner ist auch diese schon fast ein Krimi, denn wird es den beiden möglich sein, offiziell ein Paar zu werden und sogar zu heiraten?Die Geschichte ist dick gepackt und man bekommt als Leser kaum Zeit zum Luftholen. Dadurch ist man auch schnell mit dem Buch durch und der Griff nach dem dritten und letzten Teil lockt. Die Autorin hat gründlich zur Thematik und den Örtlichkeiten recherchiert. Dies wird im Lauf der Geschichte deutlich. Während Marysa als Figur von Anfang an sehr plastisch war, nahm Christophorus erst gegen Ende Gestalt an. Das offene Ende mit einigen ungeklärten Fragen lässt auf eine Fortsetzung schließen, die auch im April 2011 unter dem Titel „Das silberne Zeichen“ erschienen ist.Der Spannungsbogen baut sich langsam über den Prolog hinweg auf und bleibt dann bis zum Ende hin stabil, wo ihn die Autorin dann langsam ausklingen lässt. Sprachlich ist das Buch in der heutigen Sprachgebung geschrieben und daher einfach und leicht lesbar. Das Ende ist realistisch und nachvollziehbar. Wobei ein offener Schluss existiert und die Geschichte noch nicht komplett abgeschlossen ist.Vermisst habe ich hier lediglich einen Personenregister. Fazit:Eine spannende und gelungene Fortsetzung der Aachen-Trilogie, die sowohl Krimiliebhaber, wie auch Leser von historischen oder romantischen Werken begeistern wird.

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  • Der gläserne Schrein- 2. Teil der Aachen-Trilogie

    Der gläserne Schrein

    Mone80

    20. March 2013 um 07:07

    Inhalt: Es ist einige Zeit vergangen, als Christopheros wieder nach Aachen kommt. Marysa führt nun erfolgreich die Schreinerei ihres verstorbenen Mannes und auch der Reliquienhandel ihres verstorbenen Vaters hat sie übernommen. Doch die Zeit arbeitet gegen sie, muss sie doch bald wieder einen Mann ehelichen, der dann Meister in der Schreinerei wird. Dies bringt ihren Vetter Hartwig auf den Plan, denn er hat den perfekten Mann für sie. Aber damit nicht genug. Auf der Dombaustelle geschehen schreckliche Unfällte und Marysa glaubt bald nicht mehr an einen Zufall. Sie beginnt zu ermitteln und schwebt bald in Lebensgefahr. Meine Meinung: Und wieder einmal hat es Petra Schier geschafft, mich als Leser in den Bann zu ziehen. Es ist der zweite Band der Aachen-Trilogie, den man zwar unabhängig vom ersten Band lesen kann, aber ich empfehle trotzdem erst den ersten Band zu lesen, da man dort viele Informationen bekommt, die eigentlich schön zu wissen sind  Nach wenigen Seiten wandelte ich als Zuschauer durch das mittelalterliche Aachen und es war mir alles sehr vertraut. Die Personen, die Handlungsorte kannte ich alle aus dem ersten Teil der Trilogie und es war so schön, wieder zu Besuch zu sein. Ich habe mich für Marysa gefreut, weil sie sich in der Zeit verwandelt hat. Von der verschüchterten Frau ist kaum mehr was übrig. Sie tritt selbstbewusst auf und weiß sich zu behaupten, besonders gegen ihren Vetter Hartwig. Die Spannung war nach wenigen Seiten so aufgeaut, dass ich wissen musste, wie es weitergeht. Die mysteriöse Unterhaltung tat ihren Beitrag zum Spannungsaufbau dazu, welche man in kurzen Abschnitten beiwohnte. Ziemlich schnell war mir zwar klar, aus welchen Bereich der Täter kommen musste, aber über die Hintergründe und die genaue Person, blieb ich bis zum Schluss im dunkeln. Geschickt lässt Petra Schier auch noch einen zweiten Strang mit einfließen, der nicht minder spannend und mysteriös erscheint. Und somit fand dann noch ein kleinen Verwirrspiel statt, welches mich an manchen Stellen zweifeln ließ. Es werden Geheimnisse aufgebaut und gelüftet und zum Schluss wird alles hervorragend aufgeklärt, der keine Fragen offen lässt. Die Kapitel, und das finde ich an den Büchern von Petra Schier so schön, sind alle in sich abgeschlossene Handlungen. Mit viel Liebe und Gefühl beschreibt sie manche Situationen, die man so dann auch wunderbar nochmals lesen kann. Im Innenteil ist eine Karte von dem damaligen Aachen abgebildet. Man kann dort sehr gut die Wege verfolgen, die Marysa und Christopheros gehen. Am Ende des Buches gibt es wieder Hintergrundinformationen zur Geschichte und ein wirklich leckeres mittelalterliches Rezept, welches ich nur empfehlen kann. Fazit: Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für spannende Stunden im mittelalterlichen Aachen!  

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  • Rezension zu "Der gläserne Schrein" von Petra Schier

    Der gläserne Schrein

    kessi

    14. March 2013 um 13:17

    Zum Inhalt: Wir sind wieder in Aachen und schreiben das Jahr 1413. Also knapp ein Jahr, nachdem wir Marysa zum ersten Mal kennenlernten. Der Goldschmied Bardolf Goldschläger, Jolandas Gatte und Marysas Steifvater, bekommt den Auftrag die Chorhalle zu verschönern. Der Anlass ist der kommende Todestag Karl des Großen. Ein lukratives Geschäft für Bardolf. Doch es kommt leider anders. Ein Unglück geschieht, und kurze Zeit später noch eines. Dabei kommen Menschen ums Leben und andere werden verletzt. Doch wie kann es zu solchen Unfällen kommen. Denn bald stellt sich heraus, dass es keine Unfälle gewesen sein können, sonder es waren Anschläge. Nur auf wen jetzt genau? Aachen wird von diesen Ereignissen überschattet. Dann wird auch noch Bardolf Goldschläger verdächtigt und wird eingekerkert. Marysa, die im ersten Teil selber unter Verdacht stand, eine Straftat begannen zu haben, nimmt die Spur des Tatsächlichen Täters auf. Wie durch Zufall ist Christophorus, ein Freund von Marysas verstorbenen Bruder, in die Stadt gekommen. Dieser hatte an Aldos Sterbebett das Versprechen abgegeben auf Marysa aufzupassen und für sie in der Not da zu sein. Somit hat Marysa in der Klärung dieser Verbrechen Beistand von Christophorus. Gemeinsam versuchen sie nun Beweise zu finden, die Bardolf entlasten. Dabei geraten sie auf eine Spur, die bis in die allerhöchsten Kreise reicht. Ist es sogar eine Verschwörung? Und selbst Marysa gerät in Gefahr. Christophorus, ist Marysa wie schon im ersten Teil nicht geheuer. Sie kann diesen Mann einfach nicht durchblicken und somit vielleicht sein gehütetes Geheimnis entlarven. Trotz alle dem lässt sie sich von ihm helfen, denn schon einmal vor knapp einem Jahr, tat er dies für Marysa. Wie schon im ersten Teil, gibt es kurze Kapitel in denen sich die mutmaßlichen unbekannten Täter unterhalten. Dies lässt den Leser ebenfalls in der Spurenaufnahme eintauchen. Wie wird nun alles enden, gibt es ein glücklichen Ausgang dieser verzwickten Lage? Dann ist da noch ein entschiedener Punkt. Marysa hat nur zwei Jahre Zeit sich wieder neu zu verheiraten. Und so ist es auch, das Hartwig wieder in Erscheinung tritt. Aber nicht nur er, es scheint, als wollen alle Marysa wieder verheirateten. Es ist ja auch nicht ganz unbegründet. Denn es geht dabei schließlich auch um ihre gut laufende Werkstatt. Meine Meinung: Wie schon im ersten Teil, hat auch hier die Autorin wieder ihre Liebe zum Schreiben bewiesen. Der Leser ist von Beginn an mit in das Geschehen verbunden. Durch die Geschicklichkeit der Autorin lässt sie den Leser mit spekulieren und führt ihn somit auch schon mal auf den Irrweg. Sehr spannend und lebendig lässt sie die Protagonisten wirken. Der Schreibstil hat wieder, den von mir geliebten Charme und auch die Liebenswürdigkeit kommt nicht zu kurz. Dann ist da noch Marysa und Christophorus, die von ihren Gefühlen überwältigt werden. Marysa sind dies Gefühle völlig fremd und weiß sie auch nicht gleich richtig zu deuten. Mir gefällt es, dass es bis zu Ende hin immer einen guten Spannungsbogen hält. Ich wollte das Buch nicht aus der Hand legen, da ich nun wissen wollte was und wer hinter all dem steckt. Dann sind da noch die gut recherchierten Fakten nicht zu vergessen. Das ist ebenso ein Gesichtspunkt der Petra Schier ihre Bücher so besonders macht. Auch das man anhand der Stadtkarte, die im Buch aufgezeichnet ist, die Wege und Geschehen verfolgen kann, hat mir gut gefallen. Der Leser bekommt ebenfalls im Anhang die Möglichkeit die Erklärungen nachzulesen. Von mir bekommt das Buch volle Punktzahl, denn ich habe wiedermal sehr wohl beim lesen gefühlt. Ich komme mir so vor als wäre ich zu Hause.

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  • Rezension zu "Der gläserne Schrein" von Petra Schier

    Der gläserne Schrein

    kira35

    13. March 2013 um 19:40

    Seit dem Tod ihres Mannes hat Marysa sich als Reliquienhändlerin einen Namen gemacht. Bei Arbeiten an der neuen Chorhalle des Aachener Doms, bei der auch Marysas Stiefvater Bardolf Goldschläger als Goldschmied arbeitet, geschehen mysteriöse Unfälle. Marysa trifft bei ihren Nachforschungen an der Unglücksstelle auf Christophorus, den Dominikanermönch, der ihr vor über einem Jahr die Nachricht vom Tod ihres Stiefbruders Aldo brachte. Gemeinsam nehmen sie die Spur nach dem Täter auf und geraten bald selber in Lebensgefahr. In diesem zweiten Teil der Aachen - Trilogie wird gleich zu Beginn die Spannung aufgebaut. Viele Personen aus dem ersten Teil "Die Stadt der Heiligen" sind auch hier vorhanden, also alte Bekannte. Daher fühlt man sich gleich mittendrin im Geschehen. Die Autorin versteht es dem Leser in kleinen Schritten Hinweise zu geben, trotzdem ist das Ende nicht vorhersehbar. Die Lebensumstände der damaligen Zeit, die Schwierigkeiten der Menschen, insbesondere der verwitwerten Protagonistin Marysa, den Bestimmungen der Zunft und die Konflikte, mit denen die Menschen damals zu kämpfen hatten, sind nachvollziehbar dargestellt. Die persönliche Beziehung zwischen Marysa und Christophorus, die teilweise wie Feuer und Wasser sind, wurde sehr bildhaft und romantisch beschrieben. Durch die historischen Recherchen von Petra Schier findet man sich gut im Jahr 1413 zurecht. Eine Stadtkarte vom damaligen Aachen, ein Glossar und sogar ein Rezept aus dem Mittelalter sind im Buch zu finden. Ein flüssiges, mit viel Spannung und Romantik gespicktes Buch, welches gut zu lesen ist. Für Liebhaber historischer Romane mit kriminellen Handlungen unverzichtbar. Die Geschichte um Marysa und Christophorus gehen im dritten Teil " Das silberne Zeichen " weiter.

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  • Rezension zu "Der gläserne Schrein" von Petra Schier

    Der gläserne Schrein

    Lerchie

    12. June 2012 um 20:48

    Christophorus war wieder mit den Gauklern gezogen. Eigentlich wollte er so schnell nicht wieder nach Aachen zurückkehren, war Aldos Schwester, Marysa doch froh gewesen, als er ging. Und doch zog er mit den Gauklern dorthin. Im Januar sollte die neue Chorhalle des Doms eingeweiht werden. Um einen guten Lagerplatz zu bekommen, zogen die Gaukler früh genug los. Bardolf Goldschläger, den Marysas Mutter, Jolanda zum zweiten Mann genommen hatte, sollte die Goldverzierungen machen. Doch da stürzte ein Gerüst um und Piet, Bardolfs Geselle wurde schwer verletzt geborgen. Auch Bardolf selbst war verletzt, und durfte deshalb die Arbeiten, zumindest bis er wieder voll gesund war, nicht weiterführen. Sein Konkurrent Ansem Hyldeshagen führt indessen die Arbeiten weiter, wollte aber auch nicht aufhören, als Bardolf wieder gesund war. Und da passierte das zweite Unglück. Diesmal traf es Hyldeshagen und seinen Gesellen. Außerdem gab es da noch jemanden, der Hyldeshagen vergiften wollte. Da Bardolf der letzte Besucher gewesen war, wurde er verdächtigt, zumal Hyldeshagen ihn auch noch beschuldigte. So kam Bardolf ins Gefängnis, einen eiskalten Raum, in dem er sich auch prompt eine Erkältung zuzog. Jolanda seine Frau und Marysa kümmerten sich um ihn, während Christophorus sich umhörte. Christophorus hatte bei Marysa Unterschlupf gefunden. Eigentlich wollte er bei seinen Dominikanerbrüdern übernachten, aber er fühlte sich immer weniger als einer von Ihnen. Marysa bekam den Auftrag bis zur Fertigstellung der Chorhalle drei Schreine anzufertigen, mit aufwändigen Schnitzereien. So wie Christophorus ihr bei der Suche nach den Tätern half, so halb er ihr auch hier, und entpuppte sich als hervorragender Schnitzer. Doch wegen dieser Mordsache geriet Marysa und auch Christophorus in Lebensgefahr… Und da gibt es noch diesen Hartwig Schrenger, der behauptet, als nächster Verwandter Marysas Vormund zu sein. Er will sie zwingen seinen Gesellen Gort zu heiraten, Doch den will Marysa bestimmt nicht. Da wäre ihr doch der eigene Geselle Leynhardt lieber. Aber sie liebt keinen von beiden… Christophorus ist also, obwohl Marysa in offensichtlich nicht leiden konnte, nach Aachen zurückgekehrt. Und wie es scheint, zum rechten Augenblick. Wieder hilft er ihr in einem verzwickten Fall. Wer hatte ein Interesse daran Meister Bardolf zu töten? Und dann war ja auch Hyldeshagen in Gefahr geraten. Was war das für eine Verschwörung? Petra Schier hat auch hier in dem zweiten Band ihrer Trilogie um Marysa an Verwicklungen nicht gespart. Wie der erste Band ist auch der dieses Buch wieder spannend von Anfang bis zum Ende. Es hat mich nicht mehr losgelassen, bis es ausgelesen war. Und jetzt möchte ich sofort den dritten Band lesen! Sehr empfehlenswert!

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  • Leserunde zu "Der gläserne Schrein" von Petra Schier

    Der gläserne Schrein

    PetraSchier

    Aufgrund der so wunderbaren Resonanz auf die Leserunde zum ersten Teil meiner historischen Aachen-Trilogie, "Die Stadt der Heiligen", habe ich beschlossen, auch für den zweiten Teil der Trilogie, "Der gläserne Schrein", eine Leserunde hier anzubieten. Selbstverständlich sind dazu ALLE Interessierten ganz herzlich eingeladen, nicht nur die Teilnehmer der ersten Leserunde! Ihr könnt euch auch anmelden, wenn ihr den ersten Teil noch nicht gelesen habt! Natürlich würde ich mich freuen, wenn ihr Band 1 vorher lest, aber ich habe den zweiten Teil so konzipiert, dass ein Einstieg in die Trilogie auch hier möglich ist. Schauplatz: Aachen, frühes 15. Jahrhundert Heilige und andere Tote 1413. Ganz Aachen ist in Aufruhr: Am Todestag Karls des Großen soll die neue Chorhalle des Doms eingeweiht werden. Doch eine Serie mysteriöser Mord- und Unfälle überschattet die Vorbereitungen zu dem Ereignis. Ausgerechnet der angesehene Goldschmied Bardolf Goldschläger gerät in Verdacht. Seine Stieftochter, die Reliquienhändlerin Marysa, nimmt die Spur des Täters auf. Dabei kommt sie einer Verschwörung auf die Spur, die bis in die allerhöchsten Kreise reicht. Dort ist man nicht gewillt, sich die ehrgeizigen Pläne durchkreuzen zu lassen: Marysa gerät in Lebensgefahr ... Eine Leseprobe sowie eine Online-Lesung und Hintergrundinformationen könnt ihr bereits vorab hier finden: http://www.petra-schier.de/html/buchderglaeserneschrein_.html Bewerben könnt ihr euch für die Leseunde bis zum 25.09.2011 (23:59 Uhr), indem ihr auf diesen Beitrag antwortet. Am 26.09.2011 werde ich unter den Bewerbern drei signierte Freiexemplare verlosen. Dabei bitte ich um Verständnis, dass diejenigen Bewerber von der Verlosung ausgeschlossen sind, die in der Leserunde zu "Die Stadt der Heiligen" bereits ein Freiexemplar gewonnen haben. Dadurch möchte ich verhindern, dass ein oder mehrere Teilnehmer in einen doppelten Vorteil kommen könnten. Die Leserunde beginnt am 4. Oktober 2011.

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  • Rezension zu "Der gläserne Schrein" von Petra Schier

    Der gläserne Schrein

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    31. October 2011 um 07:22

    Zwei Jahre sind seit der Ereignisse um Marysa und Christophorus vergangen. In diesen beiden Jahren hat Marysa die Werkstatt ihres ermordeten Mannes allein weitergeführt, wohl wissend, dass sie dieses nur 2 Jahre machen darf. Die Zunftgesetze bestimmen, dass sie sich, wenn sie die Werkstatt nicht verlieren will, innerhalb von 2 Jahren neu vermählen muss. Derweil sind die Arbeiten am Dom zu Aachen in vollem Gange. Zu Ehren des 600. Todestages von Karl dem Großen soll die neue Chorhalle eingeweiht werden. Bardolf Goldschläger, ihrem Stiefvater ist es gelungen, dort einen lukrativen Auftrag zu ergattern, da geschieht plötzlich ein Unfall. Sein Geselle wird getötet und er selbst so schwer verletzt, dass die Arbeiten von einem anderen Handwerksmeister, Meister Hyldeshagen, weitergeführt werden müssen. Nach der Gesung von Bardolf will dieser jedoch nicht mehr das Feld räumen und selbst die Arbeiten zu Ende führen. Als dieser dann vergiftet wird, verdächtigt man Bardolf des Anschlages und verhaftet ihn. Marysa, die ihrem Stiefvater glaubt, dass er nicht hinter dem Anschlag steckt, versucht mit Hilfe des wieder aufgetauchten Dominikanermönches Christophorus die Wahrheit herauszufinden... Petra Schier gelingt es nahtlos, mit diesem 2. Teil um Marysa an Teil 1 anzuschließen. Schnell hat man als Leser die beiden Protagonisten ins Herz geschlossen. Dank der Erzählkunst von Petra Schier fühlt man sich als Leser wieder in die Zeit des 15. Jahrhunderts hineinversetzt. Ich spürte förmlich die Atmosphäre, die in Aachen zu dieser Zeit einhergeht. Die Protagonistin Marysa ist wieder in einen kriminalistischen Zwischenfall verwickelt, der abermals ihre Familie heimgesucht hat. Des Weiteren wird sie massiv bedrängt, sich doch endlich zu offenbaren, wen sie denn heiraten will. Ihre Qualen und Zweifel konnte ich sehr gut mitverfolgen und nachempfinden. Alles wäre ganz einfach, wenn da nicht wieder der Mönch Christophorus aufgetaucht wäre und sie in noch größere Herzensnot gebracht hätte. So langsam entwickelte sich eine Liebesbeziehung zwischen den beiden, die mich hoffen ließ, dass doch endlich alles gut geht zwischen ihnen. Dieser Teil der Trilogie brachte auch einige Auflösungen, die mit Ende des 1. Teiles noch offen geblieben waren und die mich neugierig gemacht haben auf diesen Teil. Nun, die Neugier wurde zum Teil befriedigt, nur mit dem Ergebnis, dass ich diesen Band für sich auch erst abschließen kann, wenn ich den 3. Teil gelesen habe. Petra Schier versteht es meisterlich, die Spannung über viele Seiten aufrecht zu erhalten und die Neugier zu schüren auf den kommenden Band. Auch diesen Teil um Marysa kann ich allen ans Herz legen, die historische Romane mit einem Schuss Romantik und Kriminalität lieben.

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  • Rezension zu "Der gläserne Schrein" von Petra Schier

    Der gläserne Schrein

    nirak03

    16. October 2011 um 17:48

    „Der gläserne Schrein“ ist der zweite Band einer Trilogie, er fängt 2 Jahre nach dem ersten Band „Stadt der Heiligen“ an. Wieder geht es in die Kaiserstadt Aachen zurück in das Leben von Marysa Markwardt. Diese hat in den vergangen Jahren nun ihren Handeln mit den Reliquien ausgebaut und sich einen bescheidenen Namen gemacht. Ihr Cousin Hartwig sitzt ihr im Nacken und will sie zwingen sich wieder zu vermählen. Natürlich mit einem Mann seiner Wahl. Die widerspenstige Marysa weigert sich selbstverständlich. Dann geschieht im Dom ein Unglück in dem ihr Stiefvater Bardolf Goldschläger verwickelt wird. Marysa mischt sich ein und gerät zwischen die Fronten. Der Mönch Christophorus befindet sich ebenfalls wieder in der Stadt und steht ihr erneut zur Seite. Mit ihrem leichten Erzählstil hat es Petra Schier schnell geschafft mich zu fesseln und so war ich wieder unterwegs in den Strassen von Aachen im frühen 15 Jahrhundert. Die Handlung ist auch hier gut durchdacht und nicht sofort zu durchschauen. Die Intrigen und Machenschaften sind nachvollziehbar und glaubhaft. Es könnte sich durchaus so zugetragen haben wie Fr. Schier es hier schildert. Die Protagonisten sind gut erzählt und ein bisschen selbstbewusster geworden. Man merkt das Marysa, um die es ja hier geht, an Selbstbewusstsein gewinnt und ihr Leben selbst bestimmen kann und will. Sie muss zwar gegen die Umstände der Zeit ankämpfen kommt damit aber gut zu Recht. Sie darf als Witwe ihren Betrieb weiterführen aber eben nur über einen begrenzten Zeitraum. Und so ist es nicht verwunderlich dass sie einige Bewerber für den Posten als ihren Ehemann hat. Was mir hier besonders gut gefällt ist, dass man auch Charaktere aus dem vorangegangen Buch wieder trifft. Dadurch dass ich die beiden Bücher ziemlich schnell hintereinander gelesen habe, hatte ich auch nicht das Gefühl irgendetwas von der Handlung zu verlieren. Die Autorin hält sich auch nicht mit langen Wiederholungen aus dem Vorgänger auf. Trotzdem könnte man die Bücher durchaus einzeln Lesen, da die Krimihandlung in sich abgeschlossen ist. Eigentlich würde einem nur etwas aus Marysa’s Privatleben entgehen. Was ich als schade empfinde da gerade dieses Zwischenmenschliche zwischen den Protagonisten den Reiz dieser Bücher ausmacht. Auch in dieser Ausgabe gibt es wieder einwenig Zusatzmaterial, wie ein kleines Informatives Nachwort, in dem die Autorin auf Fiktion und Wahrheit eingeht, was mir ausgesprochen gut gefällt. Es gibt einen Stadtplan Aachens und ein kleines Glossar am Ende sowie auch hier wieder ein Rezept einer Leckerei aus dieser Zeit. Ich finde solche Zusatzinformation immer toll und lese sie sehr gern. Mein Fazit: „Der gläserne Schrein“ ist ein historischer Krimi der gut unterhält und Spaß beim Lesen macht. Außerdem erfährt der Leser noch einige nette und interessante Gegebenheiten aus dem 15. Jahrhundert. Ich freue mich schon darauf auch den dritten Teil „das silberne Zeichen“ zu lesen.

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  • Rezension zu "Der gläserne Schrein" von Petra Schier

    Der gläserne Schrein

    kubine

    16. October 2011 um 15:10

    Nach dem Tod ihres Mannes kann Marysa endlich ein selbstbestimmtes freies Leben führen. Die Werkstatt läuft gut, der Reliquienhandel auch. Leider besagen die Zunftsgesetze, dass sie sich wieder verheiraten muss, will sie die Werkstatt behalten. Bewerber gibt es einige, aber Marysa will sich nicht festlegen, sondern so lange wie möglich ihre Freiheit behalten. Zu allem Überfluss wird auch noch ihr Stiefvater Bardolf Goldschläger verhaftet. Im Dom, wo gerade die Arbeiten an der neuen Chorhalle auf Hochtouren laufen, passierten in letzter Zeit einige Unfälle. Und Meister Goldschläger soll an allem Schuld sein. Marysa will herausfinden, was dahinter steckt und trifft dabei Bruder Christophorus wieder. Gemeinsam kommen sie einer großen Intrige auf die Spur... Auch im zweiten Teil der Trilogie um Marysa Markwardt bleibt Petra Schier ihrem Konzept treu: historische Ereignisse werden geschickt mit kriminalistischen Elementen verknüpft. Wie auch im Vorgänger werden kleine Rätsel geschickt platziert, um das Lesen voranzutreiben, möchte man doch wissen, wer oder was dahinter steckt. Anders aber als im Vorgänger geht es im zweiten Band der Trilogie eher um die Beziehung zwischen Marysa und Bruder Christophorus. Die Unfälle bilden eher die Rahmenhandlung. Das ist aber nicht weiter schlimm, haben die Protagonisten doch selbst noch das eine oder andere Geheimnis zu bieten. Die handelnden Personen werden realitätsnah geschildert, und hin und wieder kann man sich ein Schmunzeln nicht verkneifen. Etwa, wenn mit Jolanda, Marysas Mutter, das Temperament durchgeht oder Marysa und Bruder Christophorus ihre Zuneigung zueinander krampfhaft zu verbergen suchen, auch vor sich selbst. Es ist, als wäre man quasi live dabei. Man erfährt auch wieder einiges über das Leben im Mittelalter. Als Handwerkerwitwe kann Marysa die Werkstatt nur eine zeit lang alleine fortführen und so ist sie bei Gesellen heiß begehrt. Das bringt natürlich auch einige Verwicklungen mit sich und es werden regelrechte „Revierkämpfe“ daraus. Neid und Missgunst sind da an der Tagesordnung. Sehr schön fand ich auch wieder den Anhang, in dem ausführlich die historischen Fakten erklärt werden und auch wieder ein Rezept der damaligen Zeit aufs Ausprobieren wartet. Das rundet die historischen Romane der Trilogie ab – was ich immer besonders mag. Ich freue mich jedenfalls schon auf den letzten Band und kann dieses Buch nur empfehlen, auch wenn man den Vorgänger nicht gelesen hat. Alles Wissenswerte aus „Die Stadt der Heiligen“ wird kurz erwähnt, so dass man nicht das Gefühl hat, etwas verpasst zu haben. Trotzdem lohnt es sich, auch die anderen Bücher von Petra Schier zu lesen – besser kann Geschichte kaum vermittelt werden.

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  • Rezension zu "Der gläserne Schrein" von Petra Schier

    Der gläserne Schrein

    dorli

    15. October 2011 um 12:13

    Aachen 1413. Ein Jahr nach der Heiltumsweisung steht der Stadt ein wieder großes Ereignis bevor: Die neue Chorhalle des Doms soll zur Feier des 600.Todestages Karls des Großen im Januar 1414 eingeweiht werden. Marysas Stiefvater, der Goldschmied Bardolf Goldschläger, hat den Auftrag, die Schlusssteine in der Chorhalle zu vergolden. Während der Arbeiten geschehen mysteriöse Unfälle, schnell wird Bardolf verdächtigt, der Täter zu sein. Marysa glaubt an die Unschuld ihres Stiefvaters und stellt Nachforschungen an. Mit von der Partie ist auch wieder Bruder Christophorus, der Marysa mit Rat und Tat zur Seite steht. Die mittelalterliche Atmosphäre hat mich in diesem zweiten Teil der Aachen-Trilogie schnell wieder eingefangen. Man trifft wieder auf die bekannte bunte Schar, die schon im ersten Teil für Begeisterung gesorgt hat. Es macht Spaß, neue Abenteuer und Erlebnisse mit Marysa und Christophorus zu teilen. Schmunzeln konnte ich über Jolánda mit ihrem aufbrausenden Temperament, habe mich aufgeregt über Hartwig, diesen hinterhältigen Wicht, war froh, dass Almarich immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort war und Milo manchmal sein Plappermaul nicht halten konnte. In einigen Kapiteln kommen die Täter selbst zu Wort, aber von der Autorin so geschickt verpackt, dass kaum Rückschlüsse auf die Personen zu ziehen sind. Neben der Krimihandlung und einer großen Portion Romantik gibt es auch wieder historische Einblicke ins 15. Jahrhundert. Diesmal geht es um die schwierige Situation einer Handwerkerwitwe, die ihre Werkstatt höchstens zwei Jahre allein weiterführen durfte, bis sie erneut heiraten musste, um die Werkstatt zu erhalten. Marysa wird von mehreren Seiten genötigt, möglichst schnell wieder zuheiraten. Ob sie selbst das überhaupt möchte, steht dabei nicht zur Debatte. Wie auch im ersten Teil gibt es auch in diesem Buch historische Nachbemerkungen, ein Glossar sowie eine Karte von Aachen und ein Rezept zum Nachkochen. Ein rundum gelungener Roman, ich freue mich auf den dritten Teil. aachen, mittelalter, dom

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  • Rezension zu "Der gläserne Schrein" von Petra Schier

    Der gläserne Schrein

    merlin78

    10. October 2011 um 10:27

    1413. Ganz Aachen ist in Aufruhr: Am Todestag Karls des Großen soll die neue Chorhalle des Doms eingeweiht werden. Doch eine Serie mysteriöser Mord- und Unfälle überschattet die Vorbereitungen zu dem Ereignis. Ausgerechnet der angesehene Goldschmied Bardolf Goldschläger gerät in Verdacht. Der zweite Roman der Trilogie von Petra Schier schließt fast nahtlos an den ersten Roman an. Nach nur wenigen Seiten ist man wieder ganz gefangen von Aacheners Geschichte, den Menschen, den Gerüchen und vor allem der großen Liebe zwischen Bruder Christopherus und Marysa. Dieses Buch ist wesentlich romantischer geschrieben, die Welt dreht sich vordergründig um die beiden Hauptprotagonisten und ihren Weg zu einander. Daneben fällt der Bau der Chorhalle und die damit verbundenen Unfälle ein wenig in den Schatten, bleibt aber dennoch durchweg ein spannender und mysteriöser Handlungsstrang, der sich zum Ende hin noch einmal richtig steigert. Das Leben von Marysa ist von ständigen Sorgen um ihren neuen Stiefvater Bardolf gezeichnet, der sich dieses Mal im Gefängnis wiederfindet. Da ich ein großer Fan von Romantik-Büchern bin, wird dieses Buch einen Ehrenplatz in meiner Sammlung erhalten. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt, spürte die ganze Zeit das Kribbeln, wenn es um Christopherus und Marysa ging und habe bis zum Ende mitgefiebert. Ein Muss für alle, die gerne historischen Romane lesen und die Romantik lieben. Von mir gibt es erneut 5 von 5 Sternen. Wie auch schon beim ersten Roman bin und bleibe ich ein großer Fan von Petra und freue mich schon sehr auf den dritten Teil der Trilogie.

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