Die Bastardtochter

von Petra Schier 
4,5 Sterne bei73 Bewertungen
Die Bastardtochter
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (66):
Susann90s avatar

Auch der dritte Teil war wieder sehr interessant zu lesen, allerdings fand ich Rachemotiv und Vorgehen des "Bösewichts" sehr unrealistisch.

Kritisch (2):
Huschdegutzels avatar

Historischer Unterhaltungsmainstream

Alle 73 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Die Bastardtochter"

Koblenz, 1362. Die schöne Enneleyn lebt mit einem Makel: Sie ist unehelich geboren. Zwar hat Graf von Manten sie als Tochter anerkannt, die gesellschaftliche Akzeptanz jedoch bleibt ihr verwehrt. Als Ritter Guntram von Eggern um ihre Hand anhält, zögert sie deshalb nicht lange.
Schon bald stellt sich heraus: Sie hat einen Pakt mit dem Teufel geschlossen. Nach außen ganz liebevoller Gatte, verbirgt Guntram geschickt seine dunklen Seiten. Nur Enneleyn weiß um seine Brutalität und Machtgier. Und um seinen großen Plan, der sie alle ins Unglück stürzen kann.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499268014
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:544 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:25.09.2015
Teil 3 der Reihe "Luzia"

Rezensionen und Bewertungen

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    salzpetravor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eines der besten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe!
    Petra Schier versteht es meisterhaft, die Vergangenheit mit interessanten Charackteren zu beleben...

    ... und Geschichte zu einem spannenden Schauplatz zu machen.

    Enneleyn ist die uneheliche Tochter von Graf Johann von Manten und wird, nach kurzer Zeit des Werbens mit Ritter Guntram von Eggern vermählt. Dieser stellt sich schon nach kürzester Zeit als ein wahrer Teufel heraus, doch die pflichtbewusste Enneleyn weiss, das es für sie nachdem die Ehe vollzogen ist, keinen Ausweg aus ihrer Lage gibt.
    Als sie schliesslich von den wahren Plänen ihres Ehegatten erfährt, ist es fast zu spät...

    Ich bin großer Fan der Autorin und bewundere besonders Ihren Schreibstil mit dem sie es schafft, das man richtig in die Geschichte eintauchen kann, inklusive Sprachgebrauch der damaligen Zeit.
    Die Geschichte um Enneleyn ist spannend und liest sich in einem Rutsch durch. Sie hatte für mich keine Längen.
    Die Herzmomente kommen auch nicht zu kurz ;)
    Alles in allem eines meiner Lieblingsbücher und ich kann es uneingeschränkt jedem empfehlen!


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    Engel1974s avatar
    Engel1974vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: ein gelungener Abschluss der Kreuz-Trilogie, wie gewohnt mit flüssigen Schreibstil und einigen Überraschungen
    Die Bastardtochter - Band 3 der Kreuz-Trilogie

    Nach "Die Eifelgräfin" und "Die Gewürzhändlerin", geht die historische Reihe um eine mysteriöse Relique mit "Die Bastardtochter" endlich weiter. Geschrieben wurden die historische Roman von Petra Schier.

    Vorgeschichte aus Band 1:

    Petra Schier führt ihre Leser zuerst nach Jerusalem ins Jahr 1148. Nach einem erfolgreichen Kreuzzug teilen drei Männder ihre Beute, ein magisches Kruzifix. Dabei schließen sie einen Pakt: sich und die Ihren auf ewig zu beschützen.

    Weiter geht es dann in der Eifel 200 Jahre später. Die junge Elisabeth von Küneburg wird in die Obhut von Freunden geschickt, denn ihr Onkel droht mit einer Fehde und möchte ihren Eltern die Burg wegnehmen. Dabei setzt er alles daran seinen Sohn, den düsteren Albrecht, mit Elisabeth zu vermählen.

    Elisabeth genießt in der Zwischenzeit das Leben auf der Burg der Freunde, bis dann die Pest einbricht. Mit Hilfe eines Paters und ihrer Magd stellt sie Nachforschungen nach dem Kruzifix an, denn ein Teil befand sich in ihrer Familie und ein weiteres war im Besitz der Familie ihrer Magd.

    Inhalt von Band 2:

    Hier geht es nun hauptsächlich um die ehemalige Bauerntochter Luzia, die im Vorband die Magd von Elisabeth wurde und die seit dem eine enge Freundschaft verbindet. Elisabeth ist inzwischen verheiratet und Luzia weiterhin ihre Magd. Da bittet Martin, ein erfolgreicher Weinhändler und Freund von Johnann, Elisabeths Gemahl sie um Hilfe.

    Für seinen Gewürzhandel fehlt ihm ein geeigneter Mitarbeiter, da Luzia rechnen und schreiben kann ist sie die perfekte Mitarbeiterin. Luzia entwickelt ausch schnell Freude am Verkauf und beweist wahres Verkaufstalent. Da geschieht ein Unglück, noch ehe Martin Luzia seine Liebe gestehen kann wird er wegen Mordes angeklagt. Außgerechnet sein Konkurrent wittert seine Chance und will Luzia heiraten. Überzeugt von der Unschuld Martins beginnt Luzia nach dem wahren Täter zu suchen.

    Inhalt von Band 3:

    Im letzten Band geht es um Enneleyn, die Bastardtochter von Graf von Manten. Inzwischen hat er sie als Tochter anerkannt, doch die gesellschaftliche Akzeptanz blieb ihr bis jetzt verwährt. Da hält Ritter Guntram von Eggern um ihre Hand anhält. Enneleyn zögernt nicht lange und ergreift ihre Chance. Doch schon sehr bald merkt sie das Guntram geschickt seine dunkle Seite verbörgen hat und es geht noch weiter, denn er hat einen Plan der sie alle ins Unglück stürzen kann.

    Meinung:

    Der Klapptext ist auch hier wieder etwas irreführend, es sieht so aus, als wenn sich der ganze Roman mit Enneleyn und ihren Gatten beschäftigt, was aber nicht der Fall ist. Es gibt auch ein Widersehen mit bereits lieb gewonnenen Charakteren, so werden viele Kapitel Anton, dem Bruder von Luzia gewidmet, auch erfährt der Leser nun endlich, was es mit der Relique auf sich hat.

    Die Autorin hat einen sehr flüssigen und  bildlichen Schreibstil und läßt dabei ein buntes und realistisches Bild des Mittelalters entstehen, man fühlt sich beim Lesen genau wie Mitten drin in der Handlung. Dabei wurden die einzelnen Charaktere hervorragend ausgebaut, alle wirkten sehr sympathisch auf dem Leser.

    Wie bereits von anderen Romanen der Autorin gewohnt braucht die Handlung etwas um in Gang zu kommen,in Band drei noch etwas mehr, als in den Vorbänden, aber  dann überschlagen sich wieder die Ereignisse und es bleibt kaum Zeit zum Luft holen. Zum Ende hin wird dann wie bereits aus den Vorbänden gewohnt und hier erwartet, eine Überraschung präsentiert, die man als Leser so nicht erwartet hat.

    Insgesamt hat es die Autorin wieder geschaft mich gänlich in die Geschichte zu ziehen, ich war gefesselt und begeistert und habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. So wird dies sicherlich nicht der letzte Roman der Schriftstellerin sein, den ich gelesen habe. Ich magen ihren Schreibstil sehr.

    Erwähnendswert sind noch das Personenregister sowie die Anmerkungen der Autorin am Ende, dies war sehr hilfreich Fiktionen von Wahrheit zu trennen.

    In Kürze:

    Schreibstil: angenehm, liest sich schnell und flüssig

    Charaktere: wurden gut ausgearbeitet, wirken sehr authentisch

    Inhalt: anders als erwartet, dennoch interessant

    Fazit: ein gelungener Abschluss der Kreuz-Trilogie, gewohnt mit flüssigen Schreibstil und einigen Überraschungen

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    makamas avatar
    makamavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Interessanter historischer Roman um eine junge, unglücklich verheiratete Frau und ein geheimnisvolles Kreuz
    Das geheimnisvolle Kreuz

    Enneleyn ist die uneheliche  Tochter des Grafen von Manten, zwar von im anerkannt, aber gesellschaftlich  nicht voll akzeptiert......
    Deshalb zögert sie nicht lange als Ritter Guntram von Eggern um ihre Hand anhält........
    Doch der scheint nicht der zu sein, den er vorgibt...... nach außen, der liebevolle Ehemann, aber er ist brutal und machtgierig und nutzt Enneleyn gnadenlos für seine Interessen aus......
    Und er hat einen bösen Plan......
    Dann geht es um den Kaufmann Anton, der nach langer Zeit aus Italien in seine Heimatstadt Koblenz zurückkehrt....
    Er kennt Enneleyn schon lange und ahnt, das etwas nicht stimmt....
    Gleichzeitig mit ihm kommt der Kaufmann Wulfhard de Berge, der aus Konstantinopel stammt.
    Er ist auf der Suche nach einem geheimnisvollen Kreuz mit außergewöhnlichen Kräften .... dieses Kreuz, zu dem auch eine Kette und ein Rahmen gehören wurde einst geraubt und er will die kostbare Reliquie zurückbringen.
    Dieses Kreuz befindet sich seit vielen vielen Jahren im Besitz von Antons Familie....
    Wird es glingen und wird Enneleyns brutalen Ehemann das Handwerk gelegt?
    Fazit:
    Ein spannender Roman der in  Koblenz um 1362 spielt.
    Ich bin gut in die Geschichte hereingekommen, obwohl ich die Vorgängerbücher nicht kenne. Die Protagonisten sind gut beschrieben und ihre Handlungen nachvollziebar. Die Geschichte ist meistens spannend und bleibt es auch.
    Von mir gibt es 4 Sterne für dieses Buch




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    ginnykatzes avatar
    ginnykatzevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Tolle Fortsetzung der Luzia Reihe. Ich war sofort gefangen. Klare Leseempfehlung.
    „Und dennoch können beide das Kruzifix berühren, ohne dass ihnen etwas Schlimmes geschieht.“

    „Und dennoch können beide das Kruzifix berühren, ohne dass ihnen etwas Schlimmes geschieht.“

    Zum Inhalt:
    Ennelyen, wird als Bastardtochter des Grafen Johann von Manten geboren. Sie hat großes Glück, denn ihr Vater nimmt sich ihrer an und so wächst sie behütet und gut gebildet auf. Sie ist ein braves Mädchen. Inzwischen ist sie im heiratsfähigen Alter und als dann der Ritter Guntram von Eggern ihr den Hof macht, ist der Graf nicht abgeneigt, ihm die Hand seiner Tochter zu geben.
     
    Sicher hat diese Verbindung auch seine Vorteile für die Familie. Enneleyn ist immer bedacht, es ihrem Vater recht zu machen. Auch sie findet den Ritter sympathisch und willigt daher dem Ehewunsch ein.

    Die Ehe ist nicht einfach für Enneleyn. Nichts von dem, was ihre Ziehmutter und deren Freundin ihr erzählt haben, trifft ein. Sie hat einen Mann geheiratet, der kein liebender Gatte ist. Nein er ist ein schlechter Mensch.

    Anton Bongert, inzwischen ein gut betucher Kaufmann, kehrt nach langen Jahren aus Italien zurück nach Koblenz. Er kennt Enneleyn schon seid seiner Kindheit. Sie wuchsen zusammen auf. Die Wiedersehensfreude ist groß, aber Anton, ein sehr feinfühliger Mann, merkt sofort, dass Enneleyn nicht so glücklich ist, wie es den Anschein hat. Aber alle Versuche, sie zu überreden, doch von sich zu erzählen, bleiben ohne Erfolg.

    Doch dann findet Enneleyn Dinge heraus, die dazu führen, zu überlegen, was zu tun ist. Was führt Guntram im Schilde? Sein Hass gegen Alle ist sehr ausgeprägt und dann erwischt er Enneleyn beim Schnüffeln und droht ihr, die ganze Familie auszurotten.

    Was das alles mit dem Kruzfix zu tun hat und in welcher Gefahr Enneleyn schwebt verrate ich jetzt nicht. Lest selbst.

    Fazit:

    Die Autorin Petra Schier nimmt uns im dritten Teil der Luzia Reihe mit nach Koblenz ins Jahr 1362. Es gelingt ihr sofort mich mitzureißen. Schon die Vorgängerbücher haben mir sehr gut gefallen.

    Der Schreibstil ist gut und lässt sich absolut flüssig lesen. Die Orte sind sehr gut beschrieben, so dass ich mitten im Geschehen bin. Auch die historischen Hintergründe sind gut und ausreichend erklärt.

    Die Charaktere beschreibt Petra Schier mit sehr viel Gefühl. Sie haben alle eine eigene Persönlichkeit. Auch den Ritter Guntram, obwohl nicht nett, habe ich sofort vor Augen. Meine Lieblingsfigur ist hier eindeutig Anton. Er ist sofort in mein Herz gehüpft und seine Art und Weise an die Dinge heranzugehen haben mich fasziniert.

    Ein Historienroman ganz nach meinem Geschmack.

    Hier vergebe ich gerne fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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    Binchen84s avatar
    Binchen84vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: der Roman lässt einem nicht mehr los
    lässt einem bis zum Ende nicht mehr los

    Inhalt:
    Koblenz, 1362. Die schöne Enneleyn lebt mit einem Makel: Sie ist unehelich geboren. Zwar hat Graf von Manten sie als Tochter anerkannt, die gesellschaftliche Akzeptanz jedoch bleibt ihr verwehrt. Als Ritter Guntram von Eggern um ihre Hand anhält, zögert sie deshalb nicht lange. Schon bald stellt sich heraus: Sie hat einen Pakt mit dem Teufel geschlossen. Nach außen ganz liebevoller Gatte, verbirgt Guntram geschickt seine dunklen Seiten. Nur Enneleyn weiß um seine Brutalität und Machtgier. Und um seinen großen Plan, der sie alle ins Unglück stürzen kann ...(Quelle: Rowohlt Verlag) 


    Über die Autorin:
    Petra Schier, Jahrgang 1978, lebt mit ihrem Mann und einem Schäferhund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur und arbeitet mittlerweile als freie Lektorin und Autorin.(Quelle: Rowohlt Verlag) 

    Meine Meinung:
    Vorweg sei gleich gesagt, dass es sich hier um den dritten und abschließenden Teil von der Kreuz-Trilogie dreht. Allerdings lässt sich das Buch eigenständig lesen und es ist nicht zwingend erforderlich, dass man die anderen beiden Bände "Die Eifelgräfin" und "Die Gewürzhändlerin" gelesen haben muss.
    Der passende Schreibstil der an die damaligen Sprachgewohnheiten angepasst und abgestimmt ist machen die Geschichte lebendiger und man fühlt sich in das Jahrhundert zurück versetzt. 
    Die Handlung wird durch die Vielfalt von Intrigen, Liebe, Vertrauen und Hinterlist ungemein spannend gemacht und es warten auch einige Überraschungen und Wendungen auf den Leser. Diese Mischung verleiht der Geschichte eine gute Portion an Würze und stellenweise nimmt die Handlung ganz schön an Fahrt zu. 
    Petra Schier versteht es aber zudem auch, die Verbundenheit und Freundschaft von Familie und Freunden von Enneleyn mit in die Handlung zu weben um so zu zeigen, dass dies das Wichtigste ist, was man besitzen kann. 
    Eine historische Stadtkarte von Koblenz die man direkt am Anfang des Buches findet, zeigt die beschriebenen Schauplätze wodurch man sich besser in der Stadt zurechtfindet. 
    Der Einstieg in die Geschichte gelingt recht schnell, da man gleich viel über die Vergangenheit von Enneleyn erfährt. 
    Diese musste bisher schon einiges in ihrem Leben mitmachen und hatte es nicht immer leicht. Allerdings wird sich dies durch die Heirat mit Guntram von Eggern auch nicht sehr ändern auch wenn er den Außenstehenden ein anderes Bild vermitteln möchte.
    Guntram war mir von Anfang an unsympathisch und mit fortschreitender Handlung nahm dies noch zu. 
    Die anderen Protagonisten sind wie Enneleyn und Guntram sehr lebendig und vielseitig gestaltet, so dass sie dem Buch Leben einhauchen und den Leser schnell an sich binden. 
    Die vielen Protagonisten werden am Ende nochmals aufgelistet und man kann sich auch vor dem Lesen so schon einen Überblick verschaffen wer zu wem gehört und wer welche Tätigkeit hat. 
    Was mir auch sehr gut gefallen hat, ist dass das Rezept von den "griechischen Hühner" aufgeschrieben wurde und man dies selber nachkochen kann.

    Fazit:
    Ein weiterer toller historischer Roman von Petra Schier der mich nicht mehr losgelassen hat. Vielseitige Charaktere, eine spannende Handlung und Liebe sowie Verrat runden das Buch ab und man kann sich dessen nicht entziehen.

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    Binchen84s avatar
    Binchen84vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: der Roman lässt einem nicht mehr los
    lässt einem nicht mehr los

    Inhalt:

    Koblenz, 1362. Die schöne Enneleyn lebt mit einem Makel: Sie ist unehelich geboren. Zwar hat Graf von Manten sie als Tochter anerkannt, die gesellschaftliche Akzeptanz jedoch bleibt ihr verwehrt. Als Ritter Guntram von Eggern um ihre Hand anhält, zögert sie deshalb nicht lange. Schon bald stellt sich heraus: Sie hat einen Pakt mit dem Teufel geschlossen. Nach außen ganz liebevoller Gatte, verbirgt Guntram geschickt seine dunklen Seiten. Nur Enneleyn weiß um seine Brutalität und Machtgier. Und um seinen großen Plan, der sie alle ins Unglück stürzen kann ...

    (Quelle: Rowohlt Verlag) 


    Über die Autorin:

    Petra Schier, Jahrgang 1978, lebt mit ihrem Mann und einem Schäferhund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur und arbeitet mittlerweile als freie Lektorin und Autorin.

    (Quelle: Rowohlt Verlag) 


    Meine Meinung:

    Vorweg sei gleich gesagt, dass es sich hier um den dritten und abschließenden Teil von der Kreuz-Trilogie dreht. Allerdings lässt sich das Buch eigenständig lesen und es ist nicht zwingend erforderlich, dass man die anderen beiden Bände "Die Eifelgräfin" und "Die Gewürzhändlerin" gelesen haben muss.

    Der passende Schreibstil der an die damaligen Sprachgewohnheiten angepasst und abgestimmt ist machen die Geschichte lebendiger und man fühlt sich in das Jahrhundert zurück versetzt. 

    Die Handlung wird durch die Vielfalt von Intrigen, Liebe, Vertrauen und Hinterlist ungemein spannend gemacht und es warten auch einige Überraschungen und Wendungen auf den Leser. Diese Mischung verleiht der Geschichte eine gute Portion an Würze und stellenweise nimmt die Handlung ganz schön an Fahrt zu. 

    Petra Schier versteht es aber zudem auch, die Verbundenheit und Freundschaft von Familie und Freunden von Enneleyn mit in die Handlung zu weben um so zu zeigen, dass dies das Wichtigste ist, was man besitzen kann. 

    Eine historische Stadtkarte von Koblenz die man direkt am Anfang des Buches findet, zeigt die beschriebenen Schauplätze wodurch man sich besser in der Stadt zurechtfindet. 

    Der Einstieg in die Geschichte gelingt recht schnell, da man gleich viel über die Vergangenheit von Enneleyn erfährt. 

    Diese musste bisher schon einiges in ihrem Leben mitmachen und hatte es nicht immer leicht. Allerdings wird sich dies durch die Heirat mit Guntram von Eggern auch nicht sehr ändern auch wenn er den Außenstehenden ein anderes Bild vermitteln möchte.

    Guntram war mir von Anfang an unsympathisch und mit fortschreitender Handlung nahm dies noch zu. 

    Die anderen Protagonisten sind wie Enneleyn und Guntram sehr lebendig und vielseitig gestaltet, so dass sie dem Buch Leben einhauchen und den Leser schnell an sich binden. 

    Die vielen Protagonisten werden am Ende nochmals aufgelistet und man kann sich auch vor dem Lesen so schon einen Überblick verschaffen wer zu wem gehört und wer welche Tätigkeit hat. 

    Was mir auch sehr gut gefallen hat, ist dass das Rezept von den "griechischen Hühner" aufgeschrieben wurde und man dies selber nachkochen kann.


    Fazit:

    Ein weiterer toller historischer Roman von Petra Schier der mich nicht mehr losgelassen hat. Vielseitige Charaktere, eine spannende Handlung und Liebe sowie Verrat runden das Buch ab und man kann sich dessen nicht entziehen.



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    Natalotzevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr spannender Historischer Roman - Empfehlenswert
    Die Bastardtochter

    Die Autorin Petra Schier,geboren 1978, lebt in der Eifel. Sie hat Geschichte und Literatur an der Fernuniversität Hagen studiert und arbeitet seit 2003 als freie Autorin. Ihre erfolgreichen historischen Romane erscheinen im Rowohlt Taschenbuch Verlag.

    Kurzbeschreibung
    Koblenz, im Jahre 1362. Die anmutige Enneleyn ist unehelich geboren. Ihr Vater, Graf von Manten, hat sie als Tochter zwar anerkannt, allerdings bleibt ihr die Akzeptanz in der Gesellschaft verwehrt. Enneleyn zögrt nicht als der Ritter, Guntram von Eggern, um ihre Hand anhält. Allerdings hat sie dadurch einen Pakt mit dem Teufel geschlossen. Guntram zeigt nach außen hin den liebevollen Gatten, besitzt allerdings sehr viele dunkle Seiten. Enneleyn hingegen bekommt seine Brutalität und Machtgier zu spüren. Guntram verfolgt einen großen Plan, der alle ins Unglück stürzen kann...

    Meine Meinung
    Es ist das dritte Buch der Kreuz-Trilogie. Ich habe die beiden Vorgängerbücher "Die Eifelgräfin" und "Die Gewürzhändlerin" nicht gelesen. Allerdings versprach dieses Buch so wie manch anderes Buch von Petra Schier sehr spannend und interessant zu sein.

    Ich wurde auch nicht enttäuscht. Das Buch fesselte mich von der ersten Seite an, so geschah es, dass ich eine Seite nach der anderen in mich verschlang und Stunde um Stunde verging. Ich konnte es kaum abwarten das Ende zu erfahren. Da so viele Dinge zugleich geschahen in der Geschichte, brauchte man nicht zwingend die beiden Vorgängerbücher gelesen haben. Man war sofort mittendrin im Geschehen. Es las sich ganz einfach runter. Zudem verstand man den Hintergrund auf anhieb.

    Enneleyn, die Hauptdarstellerin dieses Buches war mir von Anfang an sehr sympathisch. Sie hatte allerdings eine schwere Kindheit, weshalb manches Verhalten, in Bezug auf die Frau von heute, es einem schwer verständlich macht. Allerdings war dies zu dieser Zeit so üblich. (Leider)
    Zudem kam dann hinzu, dass sie keinen normalen liebenden Ehemann bekommt, sondern wie gesagt einen zu Machtgier und Brutalität neigenden Ehemann. Ich möchte allerdings auch nicht zu viel verraten.

    Man erfährt sehr viel aus der damaligen Zeit. Rechte, Grundlagen der Ehe und wie die Frauen gelebt haben zum Beispiel.

    Was die Spannung angeht, versteht sich Petra Schier darauf, die Spannung das ganze Buch über hochzuhalten und zum Ende hin den Höhepunkt zu erreichen. Die Spannung fällt zu keinem Zeitpunkt in dem Buch ab. Was sehr lobenswert ist.


    Fazit:
    Ich kann dieses Buch jedem Fan von historischen Romanen nur ans Herz legen. Petra Schier schreibt in einem wunderbar sehr lesenwerten Stil, der mich fasziniert. Die beiden Vorgängerbücher habe ich mir selber schon bestellt. Ich bin gespannt.

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    Mone80s avatar
    Mone80vor 3 Jahren
    [Rezension] Die Bastardtochter


    Inhalt:

    Koblenz, 1362. Die junge Ennelyn ist die Tochter von Graf Johann von Manten. Doch sie ist die uneheliche Tochter. Zwar hat Graf von Manten sie angenommen und auch, zusammen mit seiner Frau, aufgezogen, doch dieser Makel haftet an Ennelyn. Als der Ritter Guntram von Eggern um ihre Hand anhält, zögert sie auch nicht lange. Es scheint die perfekte Verbindung zu sein, doch Guntram spielt ein böses Spiel und in den eigenen vier Wänden zeigt er sein wahres Gesicht.

    Meine Meinung:

    "Die Bastardtochter" ist der Abschluss der Kreuz-Trilogie und es ist ein krönender Abschluss, der keine Wünsche mehr offen lässt. Wenn man die ersten beiden Bände nicht gelesen haben sollte, dann macht dies nicht, denn man erhält einige Infos aus den ersten Büchern. Für mich waren diese kleinen Rückblicke sehr Willkommen, da es schon etwas länger her ist, dass ich die ersten beiden Bücher gelesen hab und somit meine Erinnerungen noch einmal aufgefrischt wurden.

    Aller Anfang ist schwer und so brauchte ich ein paar Seiten, bis ich wieder in der Geschichte gelandet war. Doch dann war ich vollkommen gefesselt und habe mich wieder sehr wohl gefühlt. Es ist fast so, als sei man ein Zuschauer in dieser Geschichte, der den Protagonisten über den Schultern schaut und das Geschehen als Film im Kopf sieht.

    Die Protagonisten sind wieder toll ausgearbeitet. Die, die man schon kennt, haben sich weiterentwickelt, die neu hinzu gekommenen, nehmen schon nach kurzer Zeit Gestalt an.

    Der Handlungsort und die Zeit werden wieder schön beschrieben und man kann sich vieles sehr gut vorstellen. Hinzu kommen ein paar schöne Informationen rund um die Mittelalterzeit, die ich so noch nicht kannte. Der Schuß Mystik, der durch das Kreuz mit einfließt, fand ich genau richtig. Es ist nicht zu viel.

    Auch wenn der Klappentext schon ein wenig viel verrät, für meinen Geschmack, gibt es keinen Abbruch in der Spannung. Von der ersten Seite bis zum Schluss wächst die Spannung stetig und der Wunsch, dass alles ein gutes Ende nimmt. Dazu trägt auch der schöne Schreibstil von Petra Schier mit dabei.

    Wie schon gesagt, ist es leider der letzte Teil der Kreuz- Trilogie, auch, wenn das Ende jede Menge Freiraum bietet die Geschichte weiter zu erzählen. Man kann sich als Leser selbst seine Gedanken machen, wie es den Protagonisten noch ergeht.

    Fazit:

    Ein gelungener Abschluss der Kreuz Trilogie. Mit ein paar Tränchen verlasse ich nun die Familien, die mir in den letzten Bänden sehr ans Herz gewachsen sind.

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    Huschdegutzels avatar
    Huschdegutzelvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Historischer Unterhaltungsmainstream
    Historischer Unterhaltungsmainstream

    Koblenz, 1362. Die schöne Enneleyn lebt mit einem Makel: Sie ist unehelich geboren. Zwar hat Graf von Manten sie als Tochter anerkannt, die gesellschaftliche Akzeptanz jedoch bleibt ihr verwehrt. Als Ritter Guntram von Eggern um ihre Hand anhält, zögert sie deshalb nicht lange. Schon bald stellt sich heraus: Sie hat einen Pakt mit dem Teufel geschlossen. Nach außen ganz liebevoller Gatte, verbirgt Guntram geschickt seine dunklen Seiten. Nur Enneleyn weiß um seine Brutalität und Machtgier. Und um seinen großen Plan, der sie alle ins Unglück stürzen kann....


    So besagt es die Inhaltsangabe und da mich Autorin Petra Schier mit ihrem Buch "Der Hexenschöffe" restlos begeisterte, griff ich hier gern zu.


    Und auch in "Die Bastardtochter" fand ich den wunderbar flüssigen und schön zu lesenden Schreibstil wieder.


    Leider ist der Inhalt dieses Buches allerdings ein ganz anderes Kaliber.
    Der Handlungsort ist genau wie der Zeitrahmen beliebig austauschbar, das Buch könnte genauso gut 100 Jahre früher oder 300 Jahre später ganz woanders spielen, man würde den Unterschied nicht merken.


    Es klingen zwar  gut recherchierte Themen an - die Schwierigkeiten der Frau, sich aller Umstände zum Trotz scheiden zu lassen oder dass nach einer Geburt das Haus nicht ohne Segnung verlassen werden durfte - doch der Rest ist rosarot gefärbte Mittelalter-Heile-Welt.


    Dazu kommt noch ein Hauch Mystik mit einem Schmuckstück aus dem Gralsschatz, aber auch dies war nur das, was Schmuck eben ist - Beiwerk.


    Die Guten sind hier einfach nur gut, die Bösen nur schlecht und am Ende löst sich alles im Happy End auf - das war mir alles viel zu vorhersehbar und schon zu oft gelesen, als dass ich noch irgendwo überrascht oder gar gefesselt worden wäre.


    Sicher ist mein Frust bei diesem Buch meiner Erwartungshaltung geschuldet - ich schätze an historischen Romanen, wenn sie einen Bezug zur tatsächlich passierten Geschichte haben und so nah an der Realität sind, wie in einem Roman eben möglich; wenn ich etwas beim Lesen erfahre, dass ich vorher nicht wusste und wenn ich mir die Handlung zumindest als so geschehen vorstellen kann.
    Ein wenig Romantik oder etwas Mysteriöses darf gern vorkommen .... wenn ich auch nur ein klein wenig daran glauben kann  - und all das war hier zu keinem Zeitpunkt der Fall.


    Für mich ist "Die Bastardtochter" leider nur Unterhaltungsmainstream wie so viele andre Bücher aus diesem Genre und damit austauschbar.


    Leseempfehlung daher nur für alle, die historische Romane gern himmelblau gefärbt haben; wer mehr Anspruch auf Realität stellt, ist hier falsch.

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    JuergenEdelmayers avatar
    JuergenEdelmayervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Leider nur bedingt spannend, da vorhersehbar.
    Liebesgeschichte im mittelalterlichen Koblenz

    Bei Frau Schiers im Oktober 2015 erschienenen Roman handelt es sich um den abschließenden Band einer Trilogie um ein zum Schatz der Tempelritter gehörendes mystisches Kreuz. Um es vorweg zu sagen: die dazugehörigen Bände „Die Eifelgräfin“ und „Die Gewürzhändlerin“ habe ich nicht gelesen. Dennoch fand ich schnell in die Handlung, da dem dritten Teil eine nahezu eigenständige Geschichte zugrunde liegt. Nur selten wird auf die vorhergehenden Bände Bezug genommen und erst gegen Ende des Romans bezieht die Auflösung Ereignisse aus „Eifelgräfin“ und „Gewürzhändlerin“ in größerem Umfang ein.



    Über den Inhalt


    Zur Handlung des dritten Teils des Kreuz-Trilogie: „Die Bastardtochter“: Enneleyn von Manten, uneheliche Tochter des Grafen Johann von Manten, willigt erfreut in die Ehe mit Ritter Guntram von Eggern ein. Mit ein Grund für die Bereitschaft Enneleyns, Guntram zu ehelichen, ist die Aussicht auf gesellschaftliche Anerkennung. Leider entpuppt sich der nach außen so charmant auftretende Ehemann schon bald nach der Trauung als brutaler Despot, der rücksichtslos seine eigenen Ziele verfolgt. Unterstützung findet Enneleyn bei dem nach Koblenz zurückgekehrten Kaufmann Anton Bungert, der viele Jahre in Italien gelebt hat. Er kennt Enneleyn aus seinen Jugendjahren, hatte damals aber nicht allzu viel mit ihr zu schaffen. Doch jetzt ist aus dem Mädchen von früher eine attraktive Frau geworden, die Bungert auch durch ihre Persönlichkeit beeindruckt. Enneleyn fühlt sich ihrerseits zu dem jungen Mann hingezogen, ist aber durch ihr Ehegelübde gebunden. Zu allem Ungemach muss sie erkennen, dass Guntram von Eggert eine handfeste Machtpolitik betreibt, die auch ihrem Vater Johann von Manten und seiner Familie zum Schaden gereichen kann.



    Mein Eindruck:


    Nachdem ich im Jahr zuvor von Petra Schier „Der Hexenschöffe“ gelesen hatte, war ich doch ein wenig verwundert, dass es in „Die Bastardtochter“ schon wieder um eine Frau mit für sie problematischer gesellschaftlicher Herkunft gehen sollte. Nun sind das die bislang einzigen Romane, die ich von der Autorin gelesen habe und ich hoffe, dass sie noch andere Hintergrundgeschichten für ihre Heldinnen in petto hat. Muss doch auch in Romanen, die im Mittelalter spielen, noch andere Konfliktthemen geben. Vielleicht lag es an diesem unglücklichen Start, dass ich mir die Lektüre schwer fiel. Leider fand ich aber auch die Charaktere allesamt recht holzschnittartig. Johann von Manten: Der Polterer mit gutem Herz. Palmiro: Der über reichlich Straßenschläue verfügende italienische Junge, Guntram von Eggert: Der brutale Despot, Anton Bungert: Der Edle, usw.


    Mehr Tiefgang hatte dagegen die Schilderung des Martyriums, das Enneleyn im Verlauf ihrer Ehe mit Guntram erdulden muss. Vor allem die Beschreibung, wie sich die eheliche Gewalt auf die Psyche der Misshandelten auswirkte, fand ich schlüssig und nachvollziehbar.



    Fazit:


    Unterm Strich ist „Die Bastardtochter“ in meinen Augen ein leider wenig spannender Roman, ohne überraschende Wendungen. Da die Charaktere recht eindimensional geraten sind, machen sie auch keine große Entwicklung durch, was der Dynamik der Handlung nicht gerade förderlich ist. Immerhin bot sich mir mit dem historischen Koblenz ein interessanter Schauplatz, da ich die Stadt einigermaßen gut kenne. Dieser Umstand und die (das wiederhole ich gerne) nachvollziehbare Schilderung darüber, welche Auswirkung die Misshandlung durch ihren Ehemann auf Enneleyns Persönlichkeit hat, haben mich dann doch bei der Stange gehalten. Leserinnen und Leser, die siche gerne von romantischen Liebesgeschichten vor historischem Hintergrund unterhalten lassen, könnten mit „Die Bastardtochter“ ihre Freude haben.







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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    PetraSchiers avatar
    Habt ihr Lust auf einen Ausflug ins spätmittelalterliche Koblenz? Dann nichts wie angemeldet für die Leserunde zu meinem brandneuen historischen Roman Die Bastardtochter! Es ist der dritte Teil meiner Kreuz-Trilogie (Die Eifelgräfin/Die Gewürzhändlerin), aber keine Sorge: Man kann das Buch auch ohne Kenntnis der Vorgänger lesen.
    Beginn der Leserunde: Samstag, 7. November 2015

    Koblenz, 1362. Die schöne Enneleyn lebt mit einem Makel: Sie ist unehelich geboren. Zwar hat Graf von Manten sie als Tochter anerkannt, die gesellschaftliche Akzeptanz bleibt ihr jedoch verwehrt. Als Ritter Guntram von Eggern um ihre Hand anhält, zögert sie deshalb nicht lange. Schon bald stellt sich heraus: sie hat einen Pakt mit dem Teufel geschlossen. Nach außen ganz liebevoller Gatte, verbirgt Guntram geschickt seine dunklen Seiten. Nur Ennelyn weiß um seine Brutalität und Machtgier. Nur sie weiß um seinen großen Plan ... Nach «Eifelgräfin» und «Gewürzhändlerin» nun Teil drei der beliebten Reihe um die Reliquie des Tempelordens.

    Leserstimmen:

    “Dieses Buch liest sich genauso wie die ersten Bände der Reihe herrlich leicht und erfrischend. Es fällt wirklich schwer, das Buch auch nur für eine Sekunde aus der Hand zu legen. Zusätzlich schafft es Petra Schier immer wieder, Gänsehautmomente zu erzeugen und den Leser in atemlose Faszination zu versetzen.” (merlinsbuecher.blogspot.de)

    “Petra Schiers historische Romane lese ich gern, weil es ihr gelingt, dem Leser die Atmosphäre der jeweiligen Zeit und des jeweiligen Ortes zu vermitteln - man merkt der Handlung die ausführliche Recherche der historischen Begebenheiten an und fühlt sich in die Zeit hineinversetzt.
    Nimmt man dazu jetzt eine Handlung, die grundsätzlich mit gut charakterisierten Protagonisten und menschlich nachvollziehbaren Verhaltensweisen - guten wie bösen - aufwartet, hat man alles, was man für einen gelungenen historischen Roman benötigt.” (ninis-kleine-fluchten.blogspot.de)


    Die Bastardtochter
    Historischer Roman
    Petra Schier

    Rowohlt-Taschenbuch, 542 Seiten
    ISBN 978-3-499268-01-4
    9.99 Euro


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