Petra Schier Die Eifelgräfin

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Inhaltsangabe zu „Die Eifelgräfin“ von Petra Schier

Welches Geheimnis hütet die Burg in der Eifel? Jerusalem, 1148. Drei Männer teilen nach erfolgreichem Kreuzzug ihre Beute. Im Angesicht eines magischen Kruzifixes schließen sie einen Pakt: sich und die Ihren auf ewig zu schützen. Zweihundert Jahre später: Wegen einer drohenden Fehde wird Elisabeth von Küneburg in die Obhut von Freunden geschickt. Sie genießt das Leben dort - doch dann bricht die Pest aus. Ihr Onkel Dietrich nutzt die Wirren, um die elterliche Burg einzunehmen. Er setzt alles daran, seinen Sohn, den düsteren Albrecht, so schnell wie möglich mit ihr zu vermählen. Gelingt es den Nachkommen der Bruderschaft, sie zu retten?

Spannend und bezaubernd!

— myrielmondkraut
myrielmondkraut

Ein schöner historischer Liebesroman - nur bitte nicht den Klappentext lesen, der verrät viel und viel und weckt falsche Erwartungen.

— -sabine-
-sabine-

ein Roman der von der ersten Seite an begeistert

— Engel1974
Engel1974

Ein kurzweiliger Roman über das Leben im 14. Jahrhundert und den Ausbruch der Pest.

— Moni2506
Moni2506

Tolles unterhaltsames Buch über Macht, Intrigen und die Pest im Mittelalter

— sommerlese
sommerlese

Für mich das beste Buch von Petra Schier, Dieses Buch hat alles was ich an Büchern mag, Historie, Liebe und etwas Mystik . Einfach super !

— Louisaschaf
Louisaschaf

Für mich das beste Buch von Petra Schier, Dieses Buch hat alles was ich an Büchern mag, Historie, Liebe und etwas Mystik . Einfach super !

— Louisaschaf
Louisaschaf

Ein wirklich schönes Buch, dass man sehr gern liest und sehr flüssig geschrieben ist. Bin gespannt auf den 2. Band.

— Hikari
Hikari

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  • Alltagsbeschreibung im Mittelalter

    Die Eifelgräfin
    anma112015

    anma112015

    07. October 2016 um 12:44

    Der Klappentext verspricht Spannung a lá Iny Lorentz. Der Roman wird dieser Vorstellung nicht gerecht. Wer jedoch Mittelalterromane aus Deutschland liebt, hat hier kurzweilige Schilderungen des Alltags und einer Frauenfreundschaft vor sich. Persönlich finde ich schlecht, dass mal wieder der "Grals-Mythos" bedient wird. Die Geschichte wäre auch ohne dem ausgekommen.

  • Die Eifelgräfin

    Die Eifelgräfin
    -sabine-

    -sabine-

    02. July 2016 um 15:20

    Die Rezension zu diesem Buch fällt mir nicht so leicht, einfach weil meine Erwartungen nicht erfüllt wurden – und dies liegt leider am wirklich irreführenden Klappentext, der eine geheimnisvolle Geschichte verspricht und viel zu viel verrät. Daher warne ich davor, den Buchrückentext zu lesen und verrate nur so viel – es handelt sich aus meiner Sicht bei diesem Buch um einen historischen Liebesroman.Dabei war der Prolog tatsächlich spannend – er spielt 200 Jahre vor der eigentlichen Geschichte und man erfährt von einem Schmuckstück, das im weiteren Teil der Geschichte noch eine Rolle spielen wird und das eine besondere Kraft zu haben scheint. Dann wird man ins Jahr 1348 versetzt und begleitet die Protagonistin Elisabeth von Küneburg beim Einzug in Burg Kempenich. Hier geht die Spannung erst einmal verloren, auch wenn ich die Geschichte nicht uninteressant fand: Man lernt die Charaktere näher kennen, lernt sehr viel über das Leben des Adels auf einer Burg, aber auch einiges über die Klassenunterschiede, denn Elisabeth erhält eine neue Magd, Luzia, die zunächst tatsächlich als Magd auftritt, im Laufe der Geschichte aber zu einer guten Freundin für Elisabeth wird. Auf so einer Burg herrscht natürlich ein Kommen und Gehen, und schon bald taucht Johann von Manten auf, dem ein zweifelhafter Ruf vorauseilt und der sich ziemlich rüpelhaft benimmt. Mehr will ich aber nicht verraten. Was dann weiter geschieht, ist an vielen Stellen zwar vorhersehbar und wenig überraschend, dennoch aber unterhaltsam – wenn man weiß, dass man einen historischen Liebesroman liest und nicht denkt, eine Abenteuergeschichte mit Geheimnissen und Intrigen in der Hand zu halten – Abenteuer und Geheimnisse gibt es zwar auch in diesem Buch, aber wirklich nur am Rande und am Ende der Geschichte.Während ich das erste und letzte Drittel des Buches wirklich unterhaltsam fand, gab es im Mittelteil leider ein paar Längen – hier ist einfach wenig passiert, die Handlung geriet ins Stocken und tapste auf der Stelle. Dass man als Leser weiß, wohin die Geschichte gehen wird, macht das natürlich nicht besser. Da ich aber Elisabeth und Luzia mochte, bin ich drangeblieben, und bald kam dann auch wieder Schwung in die Geschichte. Die Charaktere sind gut gezeichnet, wenn auch manche etwas klischeehaft geraten sind. Sofort ins Herz geschlossen habe ich Elisabeth, weil sie trotz ihrer Kühle, die sie manchen Personen gegenüber an den Tag legte, eigentlich doch ein großes Herz hat und sich für die Ihren einsetzt. Auch Luzia, Elisabeths Magd, mochte ich gerne – auch wenn sie anfangs sehr schüchtern und unbedarft wirkte, ist sie einfach liebenswert. Schön fand ich auch die Freundschaft, die sich langsam zwischen ihr und ihrer Herrin anbahnt, wie Luzia dann immer entschlossener wird und Dinge auch mal selber angeht.Der Schreibstil ist eher einfach und lässt sich sehr leicht lesen – daher halte ich diesen Roman auch geeignet, wenn man sich dem Genre „historischer Roman“ langsam nähern möchte. Dieses Buch ist wirklich unterhaltsam, lässt sich leicht und flüssig lesen und verwirrt nicht, da die Geschichte sehr geradlinig erzählt wird – ich fühlte mich gut unterhalten und hatte nette Lesestunden, so dass ich 3,5 von 5 Sternen vergebe.Mein FazitMan sollte den Klappentext besser nicht lesen, denn er verrät viel zu viel und verspricht eine geheimnisvolle Geschichte – dabei handelt es sich bei diesem Auftakt der Kreuztrilogie eher um einen historischen Liebesroman. Ich fand ihn unterhaltsam, auch wenn es im Mittelteil einige Längen gab und die Handlung ins Stocken geraten ist – dafür aber nimmt sie am Ende noch mal richtig Fahrt auf und konnte mich dann auch fesseln. Die Charaktere haben mir gut gefallen, auch wenn manche etwas stereotyp geraten sind, der Schreibstil ist leicht und locker und lässt sich sehr flüssig lesen. Ich gebe diesem Buch 3,5 von 5 Sternen und werde die Reihe sicherlich weiter verfolgen.

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  • Die Eifelgräfin

    Die Eifelgräfin
    Engel1974

    Engel1974

    02. July 2016 um 11:17

    Mit "Die Eifelgräfin" präsentiert die Autorin Petra Schier einen historsichen Roman mit einer mystischen Note, es ist der Autakt einer Trilogie. Um was geht es? Petra Schier führt ihre Leser zuerst nach Jerusalem ins Jahr 1148. Nach einem erfolgreichen Kreuzzug teilen drei Männder ihre Beute, ein magisches Kruzifix. Dabei schließen sie einen Pakt: sich und die Ihren auf ewig zu beschützen. Weiter geht es dann in der Eifel 200 Jahre später. Die junge Elisabeth von Küneburg wird in die Obhut von Freunden geschickt, denn ihr Onkel droht mit einer Fehde und möchte ihren Eltern die Burg wegnehmen. Dabei setzt er alles daran seinen Sohn, den düsteren Albrecht, mit Elisabeth zu vermählen. Elisabeth genießt in der Zwischenzeit das Leben auf der Burg der Freunde, bis dann die Pest einbricht. Mit Hilfe eines Paters und ihrer Magd stellt sie Nachforschungen nach dem Kruzifix an, denn ein Teil befand sich in ihrer Familie und ein weiteres war im Besitz der Familie ihrer Magd. Meinung: Obwohl der Inhalt nicht ganz meinen Vorstellungen entsprach, hat mir die Geschichte gut gefallen. Ich hatte zuerst den Klapptext gelesen und etwas ganz anderes erwartet. Die Handlung ist gut recherchiert, kommt Anfangs allerdings erst sehr langsam in Gang, bis sich zum Ende hin dann vieles überschlägt. Hier hätte ich mir kleinere Atempausen gewünscht. Die Autorin läßt mt ihrem flüssigen und sehr bildhaften Schreibstil ein buntes Bild des damaligen Lebens entstehen, man fühlt sich beim Lesen genau in das Mittelalter versetzt, ebend wie Mitten drin in der Handlung. Die einzelnen Charaktere wurden dabei sehr gut ausgebaut und wirken realsitisch, allerdings rückte mir hier die Magd Luzia etwas zu sehr in den Vordergrund. Erwähnendswert sind das Personenregister am Anfang der Geschichte, das den Leser dazu verhilft sehr schnell in den Roman zu kommen sowie die Anmerkungen der Autorin am Ende, dies war sehr hilfreich Fiktionen von Wahrheit zu trennen. Insgesamt hat es die Autorin wieder geschaft ihre Leser gänzlich die Geschichte zu ziehen, ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und freue mich schon auf die Fortsetzungen. In Kürze: Schreibstil: angenehm, liest sich schnell und flüssig Charaktere: wurden gut ausgearbeitet, wirken sehr authentisch Inhalt: anders als erwartet, dennoch interessant Fazit: ein Roman der von der ersten Seite an begeistert

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  • Die Eifelgräfin

    Die Eifelgräfin
    Helene2014

    Helene2014

    Die Eifelgräfin von Petra Schier ist der erste Teil einer Trilogie, die in Koblenz bzw. der Eifel spielt. Wir lernen Elisabeth kennen, eine Grafentochter, die von ihrem Vater zu einer befreundeten Adelsfamilie auf deren Burg Kempenich geschickt wird, um dort in Sicherheit vor einem schwelenden Erbstreit zu sein. Luzia, eine Bauerstochter, wird zu ihrer Magd bestellt. Bald stellen die beiden fest, dass sie die gemeinsame Vergangenheit ihrer Vorfahren vor 200 Jahren verbindet. Es geht um ein geheimnisvolles Kreuz, das ihre Vorfahren damals aus dem Heiligen Land mitbrachten. Dieses Kreuz scheint magische Kräfte zu haben und zieht sich wie ein roter Faden durch alle drei Bände der Trilogie. Das Buch hat mir sehr gut gefallen, so dass ich gleich den Folgeband angefangen habe. Die Autorin hat einen wunderbaren Schreibstil, der den Leser sofort in die Welt des Mittelalters entführt. Sehr gut wird die Stellung der Frau, sei es Adlige oder die Tochter eines armen Bauern, beschrieben. Natürlich gibt es auch eine Liebesgeschichte, die aber nie ins Kitschige abrutscht.  Über das alte Koblenz (was mich besonders interessiert hätte, da ich in Koblenz aufgewachsen bin) wurde noch nicht allzuviel berichtet. Dieser Band spielt hauptsächlich in der Eifel. Das wird sich aber wohl in den anderen beiden Bänden ändern. Fazit: ein sehr schön geschriebener historischer Roman, der mir sehr gefallen hat. Deshalb von mir 5 Sterne.

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    • 5
  • Ein Einblick in die Sitten und Gebräuche des 14. Jahrhunderts

    Die Eifelgräfin
    Moni2506

    Moni2506

    "Die Eifelgräfin" von Petra Schier ist 2009 im Rowohlt Verlag erschienen und erzählt die Geschichte dreier Familien, die durch eine besondere Reliquie miteinander verbunden sind. Kempenich, 1348: Elisabeth von Kempenich wird wegen einer drohenden Fehde auf die Burg Kempenich geschickt. Dort verbringt sie eine fröhliche Zeit und lernt alsbald Elisabeth kennen. Doch dann kommt die Pest nach Deutschland, die der Onkel Elisabeths schamlos ausnutzt, um sich Burg Kühneburg unter den Nagel zu reißen. Mir hat das Buch ganz gut gefallen, allerdings entsprach es nicht so ganz meinen persönlichen Vorstellungen von einem historischen Roman. Für mich ist dieser Roman definitv auch ein Frauenroman in historischem Gewand. Der Schreibstil lässt sich gut und flüssig lesen und ich kam auch soweit gut voran. Das spricht auf jeden Fall für das Buch. Allerdings war mir auch viel zu viel belangloses Zeug dabei. Sitzen meine Haare ordentlich? Wie hat sich eine Dame korrekt zu benehmen? Welche Regeln sind bei Tisch einzuhalten? Das ist durchaus alles interessant, aber das wir mir ein wenig zu viel des Guten. Das ist aber rein mein persönlicher Geschmack. Wer ein bisschen romantische Liebesgeschichte möchte und etwas über die Sitten und Bräuche im 14. Jahrhundert lernen möchte, der ist hier super aufgehoben und wird das Buch sicher klasse finden. Die Ausführungen zur Pestepidemie fand ich auch sehr interessant. Diese Zeit muss wirklich sehr schrecklich gewesen sein, da ja 75% der Erkrankten daran gestorben sind. Die wenigen, die überlebt haben, müssen wie ein Wunder gewirkt haben. Positiv zu erwähnen sind auch noch das Personenverzeichnis am Anfang des Buches und die Anmerkungen am Ende des Buches, die Fiktion von Wahrheit trennen. Fazit: Für mich gute 3 Sterne. Ob ich noch einen weiteren Roman von Petra Schier lesen werde, weiß ich noch nicht...

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    • 3
    Moni2506

    Moni2506

    21. December 2015 um 18:13
  • Macht, Intrigen und Pest im Mittelalter

    Die Eifelgräfin
    sommerlese

    sommerlese

    26. October 2015 um 17:53

    Autorin "*Petra Schier*" schrieb ihren historischen Roman "*Die Eifelgräfin*" 2009, das Buch erscheint im "*rororo Verlag*". 1147 teilen sich drei Männer im Heiligen Land ein Beutestück und schwören sich ewige Verbundenheit und Treue. 200 Jahre später wird Elisabeth von Küneburg auf die Eifelburg Kempenich in die Obhut des befreundeten dortigen Grafen gegeben. Ihr Vater befürchtet eine Familienfehde auf seiner eigenen Burg. Sein Stiefbruder stellt Ansprüche auf den Besitz und den Grafentitel. Elisabeths Magd Luzia, Tochter eines freien Bauern, begleitet sie dorthin. Überrascht stellen sie fest, daß sie beide ein Teil eines alten Amulett s besitzen. Zwischen den beiden Frauen entwickelt sich eine Freundschaft. Doch dann hält die Pest Einzug und eine schwere Zeit beginnt. In diesem Roman wird das Burgfräulein Elisabeth von Küneburg in den Mittelpunkt gestellt. Dadurch lernt man die für die adlige Frau damals übliche Ausbildung kennen, wozu gutes Benehmen, Lesen und Schreiben und natürlich Sticken gehören. Man erkennt die totale Abhängigkeit der jungen Frau von ihrer Familie oder ihrem zukünftigen Gemahl. Elisabeth ist allerdings eine etwas sture Person, die jedoch nicht durch Standesdünkel auffällt, sondern dem Personal respektvoll gegenüber tritt und sogar ihrer Magd Luzia Schreiben beibringt. Petra Schier zeigt in ihrem sehr bildhaften Erzählstil eine bunte Beschreibung des damaligen Lebens auf einer Burg. Ich fühlte mich wie in ein Mittelalterspektakel versetzt, so deutlich sah ich die Gaukler, Bewohner und das Gesinde vor mir. Auch die Örtlichkeiten kann man sich gut vorstellen und bekommt einen umfassenden Eindruck des Lebensalltags präsentiert. Die Handlung ist gut recherchiert, sie kommt erst langsam in Gang, zieht dann aber gewaltig an und endet in einem sehr spannenden Ende. Auch der Ausbruch der Pest ist sehr eindrucksvoll dargestellt, die Krankheit wütet und hinterlässt viele Tote und Chaos unter den Menschen. Die Ängste und die Hilflosigkeit der Menschen sind eindringlich beschrieben, sie berühren mich und zeigen die schwierige Situation der Bevölkerung zur damaligen Zeit klar auf. Zu den historischen Darstellungen baut die Autorin eine mystische Note ein, das Amulett soll außergewöhnliche Kräfte besitzen. Das mag aus heutiger Sicht merkwürdig wirken, aber damals glaubten die Menschen an die Wirkung von heiligen Reliquien und auch heute werden diese in Kirchen verehrt. Die obligatorische Liebesgeschichte, die zunächst aussichtslos erscheint und die bösen Widersacher machen diesen Roman zu einer runden Sache. Ein schöner historischer Roman, der auch schon mit den Fortsetzungsbänden Die Gewürzhändlerin und Die Bastardtochter von der Autorin weiter geführt wurde. Diese Reihe sorgt für gute Unterhaltung und versetzt in eine andere Zeit. Wirklich empfehlenswert!

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  • Elisabeth vs. Johann = unentschieden

    Die Eifelgräfin
    kleeblatt2012

    kleeblatt2012

    28. September 2015 um 20:24

    Elisabeth von Küneburg wird von ihrem Vater zu einer befreundeten Adelsfamilie nach Kempenich geschickt, da widrige Umstände dazu geführt haben, dass ihr Onkel einen Anspruch auf das Erbe erhebt. So ist zur Zeit das Leben auf der Küneburg nicht sicher. In Kempenich angekommen, stößt die freie Bauerstochter Luzia als Magd zu ihr. Bald verbindet die beiden nicht nur eine große Freundschaft, sondern auch ein geheimnisvolles Kruzifix, dass Vorfahren der beiden gehört hat. Und auch Johann von Manten schleicht sich in Elisabeths Leben. Doch ihm kann sie nichts Positives abgewinnen. Petra Schier steht für sehr gut recherchierte und auch spannende historische Geschichten, was sie gerade wieder mit ihrem als letztes erschienen Roman "Der Hexenschöffe" eindringlich bewiesen hat. Aber auch ihre "früheren Werke" sind nicht zu verachten und so widmete ich mich dem ersten Teil der Kreuz-Trilogie "Die Eifelgräfin", der mich ab der ersten Seite sofort in den Bann ziehen konnte. Dies erstens durch den fesselnden Schreibstil und zweitens durch die interessante Geschichte. Auch wenn - wie im Nachwort beschrieben - einiges der Fantasie der Autorin entsprungen ist, geliegt es ihr dennoch geschickt, diese mit historischen Fakten zu vermischen. Heraus kommt ein spannender Roman aus dem Spätmittelalter. Vorliegend werden sogar kleine Fantasy-Elemente miteingebracht, so dass hier für jeden etwas geboten wird. Elisabeth ist eine mutige, junge Frau, die eigentlich mit beiden Beinen fest im Leben steht und auch mal sagt, was sie denkt. Trotzdem weiß sie sich zu benehmen und fügt sich in ihr Umfeld ein. So freut sie sich sogar auf die arrangierte Ehe mit einem Adeligen, den sie bis jetzt nur einmal gesehen hat. Aber natürlich kommt es anders als gedacht. Und zwar in Form des brummeligen Johann von Manten, der ihr das Leben doch etwas schwer macht. Die Kluge Magd Luzia bringt frischen Wind in die Geschichte. Sie ist auch mein Lieblingscharakter, da ich mich mit ihr am Besten identifizieren konnte. Mit dem ins Spiel gebrachte Kruzifix kommt dann noch Spannung und ein kleiner Teil Fantasy mit ins Spiel. Das Gesamtbild konnte einfach überzeugen und in Windeseile hatte ich die Geschichte durch. Leider. Ich hätte gerne noch längere Zeit in dem Buch verbracht. Aber ich kann mich ja zum Glück noch auf zwei Fortsetzungsromane freuen. Nur fürchte ich, dass ich diese eben so schnell verschlingen werde, wie den ersten Teil. Interessant war auch das Nachwort der Autorin, in welchem sie nochmals kurz aufschlüsselt, was historisch belegt und was ihrer Fantasie entsprungen ist. Hier war ich überrascht, lag ich mit meiner Vermutung bei manchen Figuren und Orten falsch, dachte ich, dass diese nur ersponnen sind, es aber doch historische Belege dafür gibt. Fazit: Großes (Kopf)Kino!

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  • Super...

    Die Eifelgräfin
    Susi180

    Susi180

    01. September 2014 um 15:34

    Welches Geheimnis hütet die Burg in der Eifel? Jerusalem, 1148. Drei Männer teilen nach erfolgreichem Kreuzzug ihre Beute. Im Angesicht eines magischen Kruzifixes schließen sie einen Pakt: sich und die Ihren auf ewig zu schützen. Zweihundert Jahre später: Wegen einer drohenden Fehde wird Elisabeth von Küneburg in die Obhut von Freunden geschickt. Sie genießt das Leben dort – doch dann bricht die Pest aus. Ihr Onkel Dietrich nutzt die Wirren, um die elterliche Burg einzunehmen. Er setzt alles daran, seinen Sohn, den düsteren Albrecht, so schnell wie möglich mit ihr zu vermählen. Gelingt es den Nachkommen der Bruderschaft, sie zu retten? Die Autorin: PETRA SCHIER, Jahrgang 1978, lebt mit ihrem Mann und einem Deutschen Schäferhund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur an der Fernuniversität Hagen, und seit 2003 arbeitet sie als freie Lektorin und Autorin. Ihre erfolgreichen historischen Romane erscheinen im Rowohlt Taschenbuch Verlag, ihre Weihnachtsromane bei Rütten & Loening. MILA ROTH ist ein Pseudonym der Autorin Petra Schier. Unter diesem Namen veröffentlicht sie verlagsunabhängig die erste Vorabendserie im Buchformat um den Geheimagenten Markus Neumann und die Zivilistin Janna Berg. Meine Meinung: Die Autorin hat es mal wieder geschafft mich gänzlich in die Geschichte zu ziehen. Ich bin abgetaucht und es war als wäre ich bei den Geschehnissen dabei. Die Figuren sind mir wieder so ans Herz gewachsen das es mit dem umschlagen der letzten Seite fast wie ein Abschied von guten Freunden ist. Ich habe bereits andere Bücher der Autorin gelesen und bin immer wieder überrascht und fasziniert wie sie es schafft ihre Geschichten lebendig zu machen. Ich mag den Schreibstil einfach sehr. Er ist flüssig und man hält sich hier nicht ewig an Beschreibungen oder Umschreibungen auf. Die Geschichten sind authentisch und auch wenn vielleicht nicht alles wirklich so war wie es in den Büchern beschrieben wird ist es dennoch alles harmonisch und greift ineinander. Ich kann dieses Buch wirklich wieder jedem Liebhaber von historischen Romanen ans Herz legen. Einfach ein Genuss und ich freue mich nun auf den zweiten Teil. „Die Gewürzhändlerin“.

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  • Das Lovelybooks Halloween Wichteln 2014

    Daniliesing

    Daniliesing

    Zum Auspacken eurer Wichtelpakete geht es hier! Anmeldeschluss! Eine Anmeldung für dieses Wichteln ist nicht mehr möglich! Hallo liebe Wichtel und solche, die es noch werden wollen. Es ist zwar noch Sommer, auch wenn man das bei den Temperaturen gar nicht glauben möchte, aber wir bereiten uns schon auf das Halloween-Wichteln vor! Eine wunderbare Zeit, um sich tolle Geschenke zu packen, finden wir! Wir freuen uns natürlich über jeden der mitmacht, dennoch müssen wir kurz auf auf Folgendes hinweisen: Bitte nur anmelden, wenn du bereit bist, mindestens drei Beiträge zu schreiben, in der Regel öfter als einmal die Woche auf LB unterwegs bist und hier auf private Nachrichten reagierst. Dein Profil sollte aktiv sein! Du solltest auch die notwendige Zeit und ein Budget von 20-30 Euro einplanen. Achtung: Alle, die unter 18 sind, sollten bitte die Erlaubnis ihrer Eltern haben, auch wenn sie ihr Taschengeld dafür "opfern"! Wer sich nicht an die Regeln hält, wird für kommende Wichtelaktionen gesperrt! Wer bereits sehr negativ in anderen Aktionen (z.B. Wanderpakete, Wanderbücher o.ä.) aufgefallen ist, wird eventuell nicht zugelassen. Wir wollen ein faires Wichteln und Miteinander! Nachfolgendes bitte aufmerksam lesen!!! Natürlich geht es auch diesmal wieder darum, jemanden zu überraschen und selbst überrascht zu werden. Jeder der gern mitmachen möchte, meldet sich an (Wie das geht? Bitte weiterlesen...) und bekommt dann ein Wichtelkind zugeteilt, dem er ein Päckchen packt. Zugleich ist man selbst Wichtelkind und erhält ein Päckchen. Das Spannende dabei ist natürlich der Überraschungseffekt, denn man weiß nicht, was man geschenkt bekommt und von wem. Möglicherweise lässt man sich auf eine fremde Person ein oder man kennt sich gar schon ein wenig über LB. All das bleibt bis zum Auspacktermin geheim. Bitte nicht vorher verraten, wen man beschenkt!!! Ihr seid schon angemeldet und möchtet euch mit den anderen Teilnehmern austauschen? Zum Plauderthema geht es hier! ♦ Anmeldung: Wer mitmachen möchte, der meldet sich bitte hier mit einem Beitrag an und beantwortet nachfolgende Fragen in seinem Wunschzettel. Außerdem schickt derjenige mir bitte seine Adresse per privater Nachricht hier über Lovelybooks und teilt bitte auch mit, ob er bereit wäre ein Päckchen europaweit zu versenden. (Nur EU) Nur wer mir seine Adresse schickt, kann mitmachen. Bitte nicht vergessen!!! Die Adressen sind sehr wichtig, sonst weiß der zukünftige Wichtel nicht, wo das Päckchen hinreisen soll. Wir losen dann später aus, wer euer Wichtelkind sein wird. Anmeldungen sind bis einschließlich den 5. September 2014 möglich. Wer euer Wichtelkind ist, teilen wir euch am 06. / 07. September 2014 mit. Diese Fragen sollen euch helfen, einen gut gefüllten Wichtelwunschzettel hier im Thread zu schreiben, bitte nicht per PN an uns... Was mögt ihr besonders gern? Was mögt ihr gar nicht? Welche Bücher lest ihr am liebsten? Oder soll es lieber kein Buch sein? Sind Mängelexemplare ok? Sind gebrauchte Bücher ok? Mögt ihr Süßigkeiten? Wenn ja, welche? Trinkt ihr vielleicht Tee oder lieber Kaffee? Habt ihr ein Hobby, wobei euer Wichtel euch mit Material unterstützen kann?  Womit kann man euch sonst eine Freude machen? Welche Farben mögt ihr am liebsten? An alle Wichtelchen, die sich vorrangig Bücher wünschen, denkt bitte auch daran, dass das kein reines Bücherwichteln ist. Viele zukünftige Wichtelmamas würden neben einem Buch auch ganz viele andere tolle Sachen beilegen. Dazu werden natürlich eure Wünsche benötigt. Als Anhaltspunkt könnte dienen, was ihr macht, wenn ihr nicht lest oder auf Arbeit seid. Vielleicht malt der ein oder andere, oder bastelt, macht Scrapbooking oder filzt, näht, strickt, häkelt, puzzelt, spielt gern Karten, liegt stundenlang in der Badewanne, hört wahnsinnig gern Musik, schreibt, dichtet, oder tut etwas ganz anderes. Nicht nur wir würden uns freuen, wenn der Schwerpunkt des Wunschzettels nicht nur auf den Büchern liegt. Bitte achtet darauf, dass bei euren Wünschen Dinge dabei sind, die nicht den preislichen Rahmen sprengen. Neue Wichtelchen dürfen auch sehr gern bei den "Alten Hasen" schauen, wie ein Wichtelwunschzettel aussehen könnte. ♦ Verschicken: Die Pakete müssen bis spätestens 17. Oktober 2014 -VERSICHERT!!!- verschickt werden. Dies bedeutet bei der DHL als Paket (auch Pluspäckchen, die man komplett fertig kaufen kann, gehen nicht!) und bei Hermes ist ab dem Päckchen alles versichert. Bitte achtet darauf, dass ihr es wirklich spätestens dann verschickt. Es ist wichtig diesen Termin einzuhalten, damit dann jeder sein Päckchen pünktlich öffnen kann. Bitte schreibt auf das Päckchen "LB-Halloweenwichteln" oder "Süßes oder Saures??" als Erkennung, dass es sich um ein Wichtelpäckchen von LovelyBooks handelt. So weiß das Wichtelkind, dass dieses nicht vor dem 31. Oktober 2014 geöffnet werden darf. Wer am 23. Oktober 2014 noch kein Päckchen erhalten hat, meldet sich bitte hier bzw. auf jeden Fall per PN bei uns. Immer wieder kam es in vergangenen Wichtelaktionen zu Problemen, weil nicht pünktlich oder unversichert verschickt wurde. Daher hier jetzt ganz klar als neue Regel: Wer nicht versichert verschickt, sprich, keine Sendenummer nachweisen kann, wird für die nächste Wichtelaktion gesperrt!!! Damit das nicht vorkommen muss, haben wir in den großen Wichtelaktionen ein Extrapäckchen verlost unter allen, die pünktlich verschickt haben. Unter allen, die uns rechtzeitig ihre richtige Sendungsnummer zusenden, verlosen wir ein kleines Päckchen als Überraschung. Der Gewinner wird kurz nach dem Auspacktermin fürs Halloween-Wichteln bekannt gegeben. ♦ Auspacken: Unser gemeinsamer Auspacktermin wird der 31. Oktober 2014 sein. Dabei spielt die Uhrzeit keine Rolle. Einige werden sicher schon am 30. Oktober auf Mitternacht warten. ;-) Wer später auspacken will oder muss, meldet dies bitte im Auspackthread, den ich später noch erstellen werde. So weiß der Wichtel Bescheid und sitzt nicht ungeduldig vor dem Bildschirm. Bitte lasst euch auf keinen Fall schon von Neugier getrieben dazu verleiten, das Päckchen eher zu öffnen. Schön warten!!! ;-) Es gehört unbedingt dazu, sich hier zu melden, wenn das Päckchen angekommen ist, wann man auspackt und ein kleiner Auspackbericht, am liebsten mit Foto!!! ♦ Geschenke: Bei den Geschenken sollte es nicht um besser, teurer und neuer gehen, sondern darum, etwas mit Herz für jemanden auszusuchen. Jemandem mit einem selbstgepackten Päckchen eine Freude machen, sollte das Ziel sein. Eine gut gewählte Kleinigkeit, ein lieber Kartengruß, eine kleine kreative Arbeit, all das kommt viel besser an, als ein teuer gekauftes Buch oder gar nur ein Büchergutschein. Trotzdem sollte man den preislichen Rahmen von 20-30 Euro immer im Auge behalten. Sicher werden sich viele Bücher wünschen, es sollte allerdings kein Muss sein. Wer Bücherwünsche hat, kann diese gern im Beitrag mit anhängen oder vielleicht hat derjenige ein Wichtelwunschregal in seiner Bibliothek hier bei LB eingerichtet. Dann bitte darauf hinweisen. Mängelexemplare oder gebrauchte Bücher sollte man nur verschenken, wenn das Wichtelkind in der Beantwortung der Fragen sein OK gegeben hat. Außerdem muss jeder ein Rätsel zu seiner Person mit in das Päckchen legen. Wie das aussehen soll, ist dabei ganz eurer Fantasie überlassen - ganz egal ob Kreuzworträtsel, Bilderrätsel, Logikrätsel oder etwas ganz anderes. Nur allzu schwer sollte es nicht sein, denn das Wichtelkind will sich sicher mit einer persönlichen Nachricht bei der Wichtelmama bedanken. Noch einmal die wichtigsten Daten: ♦ Anmeldeschluss: 5. September 2014 (Adresse an Daniliesing nicht vergessen!!!) ♦ Wichtelvergabe: 6. / 7. September  (PN von Dani oder Federchen) ♦ spätester Versand: 17. Oktober 2014 (Sendungsnummer an den Wichtelkindausloser) ♦ Auspacktermin: 31. Oktober 2014 Nun hoffen wir auf viele Mitwichtler und wünschen uns allen: Viel Spaß!!! PS: Noch Fragen?? Dann her damit!! Entweder hier im Thread oder per PN. Ich werde am Ende eine Liste der Teilnehmer führen. Bitte nicht böse sein, wenn ihr dort nicht sofort erscheint. Wer mir seine Adresse geschickt hat, kommt auch sicher drauf. *** Bitte überlegt euch vor der Anmeldung, ob ihr wirklich Lust, Zeit und das nötige Taschengeld habt, um hier teilzunehmen. Es gehört nämlich dazu, selbst ein Päckchen liebevoll zu packen & zu verschicken, sich hier zu melden, wenn das Wichtelpaket angekommen ist, beim Auspacken mit dabei zu sein usw. ... Wer Zweifel hat, kann gern bei der nächsten Wichtelrunde von neuem überlegen. Falls jemand schon angemeldet ist und sich doch lieber wieder abmelden möchte, sollte dies bis spätestens den 5. September 2014 melden. *** Teilnehmer: 28horseshoe 30li05 AefKaey Alathaya Anna91 Annesia Anu1990 Asmodeus Baasies BakaMonkey Benny1988 bigchaos booksnstories buchfeemelanie Buchrättin Buecherfreak321 CaryLila Cathy28 ChrischiD cole88 Dahlia Darkangel82 darklittledancer Denraprom DieBerta dieFlo DremCatcher EineBuchliebhaberin Elke Federchen Felan fireez FloareaSoareliu forever_books ginevere gorgeous grinselamm GrOtEsQuE Gwynny jackdeck Janosch79 Jarima Jessilein kalemannia kalligraphin Katinka17 kattii Kleines91 Klusi Krapfen Lainybelle LeJardinDuLivre LeseAlissaRatte lesebiene27 Lesefieber Leseprinzessin1991 Lilasan Lilawandel Lilly_McLeod Lisa457 Litfara liyah40 Loony_Lovegood Lucretia lunaclamor maggy17 Marjuvin MeLi94 Michaela11 Michelle13579 mieken Mika2003 Mikki minori MissKitty Momoko91 MoonlightCat01 N9erz Nachas Nalany nataliea Nenatie nicole_von_o NiliBine70 NinaniN Nynaeve04 Nyoko pamN PanRises Primrose PrinzessinAurora Queenelyza Raindrops Reika-chan rumble-bee samea sarah1395 Sayumi Scathach Schlehenfee Schneekatze Schnien87 SchwarzeRose Schwertlilie79 sjule Somaya sophiathetommo steffchen3010 Sterny88 Stjama Sunny Rose Susi93 The iron butterfly Tiana_Loreen thiefladyXmysteriousKatha thora01 Traeumeline Turtlestar vanillaxcupcake Viva_la_vida Wildpony Winterzauber WolfgangB Yuna216

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    • 231
  • Gut recherchiert, farbenfroh erzählt, mit einem Schuss Mystik

    Die Eifelgräfin
    PMelittaM

    PMelittaM

    12. October 2013 um 12:53

    1147 teilen sich drei Männer im Heiligen Land ein Beutestück und schwören sich ewige Verbundenheit und Füreinandereinstehen. 200 Jahre später wird Elisabeth von Küneburg auf die Burg Kempenich in Sicherheit gebracht, da ihrer Familie eine Fehde droht. Dieses Mal entführt Petra Schier uns auf eine Burg und ihre Protagonistin ist nicht wie in ihren vorherigen historischen Romanen Bürgerin einer Stadt sondern ein Burgfräulein. Man erlebt hier eine ganz andere Welt mit eigenen Sitten und Gebräuchen, z. B. wird hier Wert auf gutes Benehmen gelegt und die Frauen sind noch mehr als in den Städten abhängig von ihren Familien. Ein interessantes Setting, das Petra Schier wieder mit guter Recherche und ihrem bildhaften Erzählstil auszufüllen weiß. Die Protagonistin lässt mich allerdings etwas zwiegespalten zurück, sie hat mich durch ihre etwas zickige und sehr sture, starrsinnige Art manchmal ein bisschen genervt, vor allem gegen Ende der Geschichte fand ich ihr Verhalten sehr übertrieben; andererseits ist sie ein liebenswerter Mensch, der auch mit niedriger gestellten Personen respektvoll umgeht und auch einmal Verständnis aufbringt für Dinge, die den Konventionen widersprechen (z. B lehrt sie ihrer Magd das Lesen und Schreiben). Die anderen Charaktere sind ebenfalls interessant gestaltet und wirken authentisch, besonders gut gefallen mir Johann von Manten, zwar recht kantig aber mit einem guten Herzen, Luzia, Elisabeths Magd, selbstbewusst und sehr intelligent und der Weinhändler Martin Wied, loyal und liebenswert. Neben dem historischen Hintergrund findet sich auch eine mystische Komponente, die nicht aufdringlich, sondern recht dezent eingebaut wurde und zum Setting gut passt. Wie bereits erwähnt, hat die Autorin einen sehr bildhaften und auch farbenfrohen Erzählstil, das alltägliche Leben in einer Burg, unterbrochen z. B. von Gauklerbesuchen, wird vor dem inneren Auge lebendig, man sieht die Figuren vor sich, die Burg, auch das Treiben in einer Stadt, als diese besucht wird – und als dann eine schlimme Krankheit ausbricht, wird auch das mit allen Sinnen erfahrbar erzählt und lässt einen sehr mitleiden. Insgesamt ein Buch, das man nur ungern aus der Hand legt. Als (sehr nützliche) Extras bietet der Roman Grundrisszeichnungen der Burg und ihres Inneren sowie ein Nachwort der Autorin mit Hintergrundinformationen. Wieder ein toller historischer Roman der Autorin, der auch schon eine Fortsetzung erhalten hat, die ich möglichst bald lesen werde. Von mir erhält der Roman auf jeden Fall eine  Leseempfehlung. Wer gut recherchierte historische Romane mag, sollte zugreifen!

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  • wieder ein gut gelungenes Buch

    Die Eifelgräfin
    ulla_leuwer

    ulla_leuwer

    11. October 2013 um 16:57

    Kurzbeschreibung: Wegen eines drohenden Erbstreites wird Elisabeth von Küneburg zu ihrer Sicherheit zu Freunden geschickt. Dort kann sie das Leben geniessen, bis die Pest zuschlägt und nichts ist mehr, wie es mal geplant war. Meine Meinung: Dies ist mal wieder ein historischer Roman ganz nach meinem Geschmack. Die Protagonistin Elisabeth, eine gut erzogene junge Dame der damaligen Zeit, wird von ihren Eltern auf die Burg zu Freunden der Familie geschickt. Dort soll sie in Sicherheit auf die Rückkehr ihres Verlobten warten. Während dieser Zeit unterstützt sie die Burgherrin bei ihren Arbeiten, sie gibt Gesangs- und Tanzunterricht, als Vorbereitung auf ein geplantes großes Fest im Herbst. Sehr gut finde ich das Leben auf dieser Burg beschrieben. Der Alltag mit all den Arbeiten und Sorgen der Menschen, die dort leben. Leider ändert die Pest vieles, es sterben so viele Menschen und auch vor der Burg macht sie keinen Halt. Elisabeth verliert ihren Verlobten und ihr Onkel, der ihrem Vater sein Erbe streitig macht, will sie mit seinem Sohn verheiraten. Zum Glück hat Elisabeth viele und gute Freunde, die ihr behilflich sind und ihrem Leben eine Wendung geben. Die Menschen in diesem Roman fand ich alle sehr gut beschrieben und ich habe mich direkt mit ihnen angefreundet. Zwar hat der eine oder andere einige Macken, die geben der Geschichte aber eine gewisse Würze. Manchmal hätte ich jemanden schütteln können und am liebsten gefragt, warum reagierst Du so doof. Das zeigt doch, wie sehr ich drin steckte. Wie es in der damaligen Zeit üblich war, die Menschen glaubten an so vieles, was ihnen vermeintlich Glück bringen sollte und in schweren Zeit half. Deshalb kam das mystische auch nicht zu kurz. Eine große Rolle spielte in dem Buch ein Kruzifix, aber mehr will ich hier auch nicht verraten. Fazit: Fans von historischen Büchern werden dieses Buch sicher auch lieben. Ich kann es auf jeden Fall weiterempfehlen. Erschienen ist dieses Buch ja schon vor einer Weile, inzwischen gibt es das zweite Buch dazu. Ich hatte dieses Buch vor einiger Zeit schon mal gelesen und habe dies nun im Rahmen einer Leserunde erneut zur Hand genommen und es war gar nicht langweilig. Von Vorteil finde ich es jetzt auch, dass ich im Anschluss sofort das nächste lesen kann, auf das dritte Buch muss ich aber leider noch etwas warten

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  • Die Eifelgräfin

    Die Eifelgräfin
    Mone80

    Mone80

    10. October 2013 um 20:29

    Auch, wenn ich durch den zweiten Band einiges an Vorwissen mitgebracht habe, fand ich den ersten Band voller Überraschungen und interessant, um zu sehen, wie die Figuren so am Anfang waren. Der Prolog findet in jenen Tagen des Kreuzzuges 1148 statt. Drei Männer teilen sich ein mystisches Amulett und legen einen Schwur ab, der Generationen andauern soll. Dann gibt es einen weiten Sprung, etwa 200 Jahre später. Die Jungfer Elisabeth wird zu guten Freunden ihres Vaters geschickt, da dieser sich in Streitigkeiten mit seinem Stiefbruder befindet. Dort lernt sie den Ritter Johann von Manten kennen, einen ziemlich ungehobelten Mann, der die feinen Manieren bei Hof anscheinend verlernt hat. Da ihre Magd kurze Zeit vorher verstorben ist, hat Luzia, eine freigeborene Bauerntochter, die große Chance in den Dienst der Jungfer zu kommen. So nach und nach entsteht mehr als nur ein Bedienstetenverhältnis und Elisabeth bringt ihrer Magd sogar das Schreiben bei. Kurze Zeit später bricht die Pest aus und in rasender Geschwindigkeit breitet sie sich über Europa aus. Dort wo sie wütet herrscht Chaos und große Verluste. Elisabeths Onkel Dietrich nutzt die Chance um seinen Plan, die Burg von Elisabeths Eltern einzunehmen, in die Tat umzusetzen. Sie soll seinen Sohn Albrecht ehelichen und das so schnell wie möglich. Dieser Roman ist nicht einfach nur ein historischer Roman, sondern er bringt auch durch das Amulett einen Schuss Mystik mit. Eine Mischung, die mir sehr gut gefallen hat, denn es war die Zeit, in der die Leute an die Kraft der Reliquien, besonders heilige Reliquien, glaubten. Ein Schwur der über Generationen hält, ein Schmuckstück mit außergewöhnlichen Kräften, eine Liebe, die ein paar Anläufe braucht und ein Widersacher, der einem von Anfang an unsympathisch ist und dies alles perfekt in Szene gesetzt. Ich habe in meiner Leserunde geschrieben, dass ich die Bücher von Petra liebe. Man ist sofort in der Geschichte drin, man fühlt sich wohl. Diese Bücher sorgen für ein paar sehr angenehme Lesestunden und jetzt, wo das Wetter immer grauer wird, es draußen kalt ist, sind sie absolut die richtige Wahl, um es sich in der warmen Stube, so richtig schön gemütlich zu machen. Petra Schier hat eine faszinierende Schreibweise und damit eine Art, Bilder in meinen Kopf entstehen zu lassen und ich muss sagen, es ist besser, als jeder Kinofilm. Ihre Protagonisten sind lebendig und sie sind nicht nur schwarz und weiß, sondern sie haben ihre Vorzüge und auch ihre Schwachstelle. Das ist es, was sie auch so lebendig erscheinen lässt. Während die Personen, die ein wenig streitsüchtig daherkommen, wirklich von Anfang an unsympathisch sind, aber sie geben dem Buch dann ein wenig mehr Würze. Warum sollte auch immer alles so leicht laufen? Fazit: Ein wunderbarer Roman, mit einem schönen, historischen Setting und ein klein wenig Mystik gewürzt.

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  • Lesemarathon vom 3. bis 6. Oktober 2013 - wer macht mit?

    Daniliesing

    Daniliesing

    Hallo ihr Lieben! das LovelyBooks-Team ist derzeit in begeisterter Lesestimmung und da dachten wir uns, dass der Feiertag in der kommenden Woche (3.10., Tag der deutschen Einheit) doch die perfekte Gelegenheit für einen großen Lesemarathon bietet. Vom 03.10. bis zum 06.10.2013 wollen wir so viele Bücher verschlingen, wie wir nur können. Seid ihr dabei? Natürlich wird es auch wieder Fragen und kleine Aufgaben geben, die zwischendurch für eine zusätzliche Auflockerung sorgen. Ansonsten darf hier fleißig über gerade Gelesenes und Bücher generell geplaudert werden. Ich übernehme dabei natürlich keine Verantwortung für eventuell wachsende Wunschzettel und platzende Bücherregale ;-) Also, stellt schon mal das passende Buchfutter und natürlich den Naschkram bereit, denn in der nächsten Woche wird hier "Buchsport" gemacht! Was ist ein Lesemarathon? Beim Lesemarathon versuchen wir eine bestimmte Zeit lang so viel wie möglich zu lesen, ohne dabei den Spaß zu verlieren. Jeder kann in seinem eigenen Tempo und mit dem Buch/den Büchern seiner Wahl teilnehmen. Dazwischen treffen wir uns hier und tauschen uns über Bücher aus, quatschen einfach ein bisschen und, weil wir neugierig sind, was ihr so lest, wird es auch einige Aufgaben geben, die ihr lösen könnt. Wir starten am Donnerstag, dem 03.10. um 0 Uhr und lesen bis zum Sonntag ebenfalls 0 Uhr. Dabei sind Pausen natürlich strengstens erlaubt ;) Es muss also keinesfalls durchgelesen werden. Auch wer nur an einem bestimmten Tag mitmachen kann oder nur ein paar Stunden, der ist hier herzlich willkommen. Denn vor allem geht es doch um den Spaß am gemeinsamen Lesen! Natürlich könnt ihr auch über Twitter (Hashtag #lblm) oder auf euren Blogs eure Lesefortschritte und Aufgaben posten. Und damit uns das Warten auf den Startschuss nicht so lang wird, können wir die Zeit gleich nutzen und schon ein wenig planen. Also: Wisst ihr schon, was ihr lesen werdet? Habt ihr euch ein Leseziel für den aktuellen Marathon gesetzt, z.B. eine Seitenzahl oder eine bestimmte Anzahl von Büchern, die ihr schaffen möchtet? Warum nehmt ihr teil und wart ihr früher schon mal dabei? :) Wer Lust hast, kann ja auch mal seine Bücherregale fotografieren und hier in einem Beitrag anhängen. Ich gucke mir immer sehr gern Bücherregale von anderen an! Dann können wir einen Blick auf die Auswahl werfen. PS: Unter allen Teilnehmern werden wir auch wieder eine kleine Überraschung verlosen :-) **************************************************** 1. Phase: Vorbereitung / Aufwärmung Zur Vorbereitung auf den großen Lesemarathon müssen wir uns natürlich erstmal aufwärmen. Hierfür werde ich vorab ca. alle 2 Tage bereits kleine Fragen oder Aufgaben stellen, die ich hier liste. Wer Lust hat, kann sie einfach beantworten. Welches Buch liest du gerade und wie gefällt es dir? Würdest du noch mehr von diesem Autor lesen? Auf welches Buch seid ihr schon länger neugierig - vielleicht steht es sogar schon im Regal - aber ihr habt es noch immer nicht gelesen? Wieso eigentlich nicht? Welches Buch hat euch so sehr berührt oder begeistert, dass ihr es am liebsten ganz vielen Menschen schenken oder weiterempfehlen möchtet? Was macht dieses Buch für euch besonders? Gibt es einen Autor, von dem ihr euch unbedingt mal wieder ein neues Buch wünschen würdet? Wenn ja, welcher Autor ist es und in welchem Genre sollte er schreiben? 2. Phase: Lesemarathon Es geht los, die heiße Phase beginnt. Seid ihr auch alle gut vorbereitet? Einige haben ja ganz fleißig beim Warm-Up mitgemacht, sodass Ermüdungserscheinungen nicht so schnell auftreten sollten! Auch jetzt wollen wir natürlich nicht nur lesen, sondern auch die ein oder andere Aufgabe erfüllen und Fragen beantworten: Mit welchem Buch startet ihr in den Lesemarathon und wie lange wollt ihr jetzt erstmal lesen? Was braucht ihr - neben dem Lesestoff - noch unbedingt für einen gelungenen Lesemarathon? Gebt einem Teilnehmer hier beim Lesemarathon einen Buchtipp aus seinem SuB (Stapel ungelesener Bücher). Dazu am besten einfach in der Bibliothek nach den ungelesenen Büchern schauen. Natürlich dürft ihr auch mehreren Teilnehmern Tipps geben und es dürfen auch Bücher sein, die ihr selbst noch gern lesen möchtet. Mit welchem Satz beginnt euer aktuelles Buch? Ändert sich eure Lesestimmung eigentlich mit den unterschiedlichen Jahreszeiten oder könnt ihr immer alles lesen? Welche sind eure persönlichen Top-Empfehlungen für Frühling, Sommer, Herbst und / oder Winter? Wie sehr achtet ihr auf Buchcover? Verleitet euch ein schönes Cover dazu, ein Buch eher zur Hand zu nehmen und näher anzuschauen? Welche Cover findet ihr aktuell besonders gelungen? Wie merkt ihr euch, auf welcher Seite ihr in eurem Buch gerade wart? Nehmt ihr ein Lesezeichen oder irgendetwas, was ihr gerade zur Hand habt? Macht ihr Eselsohren oder legt das Buch umgekehrt offen hin? Habt ihr hier schon bei einer oder mehreren Leserunden mitgemacht? Wenn ja, welche hat euch davon am besten gefallen und wieso? Wenn nicht, wieso? :-) Schreibt ihr euch Lieblingszitate aus Büchern raus oder markiert ihr sie? Verratet doch ein Zitat, das euch besonders gut gefällt! Welches Buch, an das ihr hohe Erwartungen hattet, hat euch dann enttäuscht und wieso? Wenn ihr euch für 3 Bücher entscheiden müsstet, die die einzigen wären, die ihr für den Rest eures Lebens besitzen dürftet, welche wären das? Wie oder durch wen seid ihr zum Lesen gekommen? Was fasziniert euch an Büchern? Was können nur sie im Vergleich zu zum Beispiel zu Musik, Filmen, etc.? In welchem Land könntet ihr ideale Leseferien verbringen? Lest ihr gern anderen Menschen vor oder lasst ihr euch gern vorlesen?

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    • 1362
  • Ein mitreißender historischer Roman

    Die Eifelgräfin
    maxibiene

    maxibiene

    09. September 2013 um 20:21

    Da Graf Friedebold von Kühneburg für die Sicherheit seiner Tochter Elisabeth nicht mehr garantieren kann, weil sein Stiefbruder Dietrich ihm die Fehde angedroht hat, lässt er sie auf die Burg Kempenich zu seinen Freunden Simon und Hedwig bringen. Weil jedoch Elisabeths Begleitung nur wenige Tage vor ihrer Abreise verstarb, nimmt sich Elisabeth aus dem nahegelegenen Dorf Blasweiler eine Magd. Luzia, mit der Elisabeth einen guten Fang gemacht hat, stellt bald fest, dass sie mehr miteinander verbindet als nur das Verhältnis zwischen Herrin und Magd. Elisabeth sieht in Luzia eine Freundin, schenkt ihr Kleider, lehrt ihr höfisches Benehmen sowie Schreiben und Lesen. In der Zeit als eine Gauklertruppe auf der Burg verweilt, kommt Luzia Roland näher und es entwickelt sich eine tiefe Beziehung zwischen ihnen. Aber auch Elisabeth kann sich ihrer Gefühle für einen Ritter nicht erwehren. Obwohl sich beide zueinander hingezogen fühlen, gibt es ständige Streitereien und abrupte Abreisen des Ritters. Nach mehr als einem halben Jahr Aufenthalt Elisabeths auf der Burg Kempenich bricht dann eine schwere Krankheit aus, die vielen das Leben kostet und auch Elisabeth bangt um das Leben ihres heimlichen Geliebten. Mit viel Liebe zum Detail hat Petra Schier einen historischen Roman präsentiert, der sehr emotionsgeladen ist. Der Leser wird direkt in das späte Mittelalter des 14. Jahrhunderts hinein versetzt und mit dem damaligen Leben der verschiedenen Gesellschaftsschichten konfrontiert. Es ist eine Zeit, in der gerade unter der Grafen- und Ritterschaft die Zukunft vorgegeben ist, wer wen bzw. mit wen verheiratet wird. Schließlich muss sich das Vermögen vermehren und Töchter mit hoher Mitgift sind nun mal die Beliebtesten. Auf Liebe und Zuneigung wird keine Rücksicht genommen, hier geht es um den Stand und um entsprechende Nachkommen zu zeugen. Natürlich müssen sie männlich sein, da diese die Erben sind. So ist auch Elisabeth bereits versprochen. Ihr Verlobter, der in geschäftlichen Dingen in Italien weilt, kehrt jedoch nie zurück, da er an der Pestilenz verstarb. Da sie ihren Verlobten nur einige Male sah, hält sich die Trauer in Grenzen. Gerade in dieser Zeit spürt Elisabeth, dass sie sich doch zu Johann hingezogen fühlt, genau wie er zu Elisabeth. Doch Johann hat sich geschworen, nach dem Tod seiner ersten Frau sich keiner Zuneigung zu einer Frau mehr hinzugeben und so ignoriert er beider Gefühle. In unsäglichen und häufigen Streitattacken trennen sich die Beiden immer im Bösen und kehren doch nach und für kurze Zeit wieder in den Armen des Anderen zurück. Währenddessen hegt Elisabeths Vater schon anderweitige Heiratspläne für seine Tochter und muss sich der immer stärker werdenden Bedrohung seines Stiefbruders erwehren. Bald weiß er keinen besseren Rat mehr als einen Schritt zu tun, der Elisabeth ins Unglück stürzen wird. In der ganzen Zeit zeigt sich, dass Luzia Bongart eine treue Magd und Gefährtin für Elisabeth ist und hält ihr so manches Mal auch den Spiegel vor ihre Nase um sich ihrer Gefühle und Taten bewusst zu werden. Eine Reliquie, die sich seit mehr als 200 Jahren im Besitz der Familien Kühneburg und Bongart befindet, hilft ihnen, so manche Szenen besser zu deuten. Doch das Schicksal führt sie alle in ungeahnte Hände, das nur mit einer List zu meistern ist. Petra Schier hat mit „Die Eifelgräfin“ ein Meisterwerk präsentiert, das flüssig und fesselnd geschrieben ist. Es wirkt, als wäre in deren Figuren Leben eingehaucht worden, sie sind bildlich und charakterlich gut dargestellt. Auch wenn die Szenen mit der Reliquie an den Haaren herbei gezogen sind, fand ich sie trotzdem sehr unterhaltenswert.

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  • Rezension zu "Die Eifelgräfin" von Petra Schier

    Die Eifelgräfin
    LettersFromJuliet

    LettersFromJuliet

    02. November 2012 um 17:41

    Ich habe bislang noch kein historisches Buch gelesen, welches so weit in der Vergangenheit spielt und Deutschland finde ich diesbezüglich eigentlich auch weniger interessant. Die Autorin hat mich jedoch sehr positiv überrascht und ich werde auf jeden Fall noch mehr Bücher von ihr lesen, die Fortsetzung habe ich mir bereits gekauft. Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen, vor allem Elisabeth. Sie ist eine aufgeschlossene und freundliche junge Frau, welche zugleich eine liebevolle und gerechte Herrin ist. Ihre Magd Luzia ist ganz begeistert von ihr und sehr loyal. Johann von Mantel kommt nicht unbedingt wie der typische Held einer Geschichte daher. Er kann sehr ungehobelt sein und hat eine Narbe im Gesicht, trotzdem finde ich ihn sehr interessant. Es ist richtig spannend zu lesen, was sich zwischen Elisabeth und ihm entwickelt und vor allem wie. Meiner Meinung müssen in einem historischen Roman geschichtliche Fakten einfließen, je mehr desto besser. Petra Schier hat für dieses Buch eine gute Mischung gefunden. Gerade die Fakten über die Pest haben mich angesprochen, da ich über dieses Thema noch nicht viel wusste. Ich freue mich schon sehr auf „Die Gewürzhändlerin“ und auf weitere Bücher von ihr!

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