Petra Schier Die Gewürzhändlerin

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Inhaltsangabe zu „Die Gewürzhändlerin“ von Petra Schier

Von der Eifel an den Rhein: Ein Frauenschicksal im Mittelalter.

Luzia verbringt mit ihrer Herrschaft die Wintermonate in Koblenz. Die Bauerntochter ist überwältigt: Das Leben in der Stadt ist so aufregend! Ihr Glück scheint vollkommen, als der Gewürzhändler Martin Wied sie um ihre Mitarbeit bittet: Ingwerwurzeln, Safranfäden, Paradieskörner, Zitronenöl, Muskatnuss - Luzia entdeckt ihre Passion.
Ihr Verkaufstalent, ebenso wie ihr hübsches Äußeres, bleibt auch anderen nicht verborgen. Ausgerechnet Siegfried Thal, der Sohn von Martins größtem Konkurrenten, will Luzia zur Frau. Noch bevor Martin ihr seine eigenen Gefühle offenbaren kann, wird er des Mordes angeklagt. Überzeugt von seiner Unschuld, beginnt Luzia nach dem wahren Täter zu suchen.

Der zweite Teil der Kreuz-Trilogie - mitreißend, gefühlvoll und spannend!

— myrielmondkraut

wieder einmal begeistert die Autorin durch einen flüssigen Schreibstil, der einige Überraschungen für den Leser bereit hält

— Engel1974

Ein schöner Roman - aber für einen 5 Sterne-Histo hat mir dann doch ein wenig was gefehlt. Er hat mich einfach nicht restlos begeistert.

— Cellissima

Wunderschöner Roman um zwei besondere Menschen, die sich nicht unterkriegen lassen ...

— PMelittaM

Ganz toller zweiter Band. Sprachlich und inhaltlich super gestaltet, tolle Charaktere und spannende Geschichte.

— Hikari

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  • Kann man lesen ... muß man aber nicht

    Die Gewürzhändlerin

    anma112015

    27. October 2016 um 09:20

    Wer mittelalterliche Alltagsbeschreibungen ohne große Dramatik mag, der ist bei diesem Buch richtig. Leider kommt die Spannung in dem Roman eindeutig zu kurz. Mordanklage und Lösung des Verdachtes beziehen sich auf die letzten 100 Seiten des Buches.Meine Meinung: Gutes Sittengemälde, den "Heiligen Gral" in Form einer Kreuz-Ketten-Relique hätte man weglassen können. Dadurch erhält der Roman einen leichten Fantasy-Touch. Teil 3 der Buchreihe werde ich nicht lesen.

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  • Die Gewürzhändlerin - Band 2 der Kreuztrilogie

    Die Gewürzhändlerin

    Engel1974

    17. July 2016 um 19:02

    Nach "Die Eifelgräfin" geht die historische Reihe um eine mysteriöse Relique mit "Die Gewürzhändlerin" endlich weiter. Geschrieben wurden die historische Romane von Petra Schier.Vorgeschichte aus Band 1:Petra Schier führt ihre Leser zuerst nach Jerusalem ins Jahr 1148. Nach einem erfolgreichen Kreuzzug teilen drei Männder ihre Beute, ein magisches Kruzifix. Dabei schließen sie einen Pakt: sich und die Ihren auf ewig zu beschützen.Weiter geht es dann in der Eifel 200 Jahre später. Die junge Elisabeth von Küneburg wird in die Obhut von Freunden geschickt, denn ihr Onkel droht mit einer Fehde und möchte ihren Eltern die Burg wegnehmen. Dabei setzt er alles daran seinen Sohn, den düsteren Albrecht, mit Elisabeth zu vermählen.Elisabeth genießt in der Zwischenzeit das Leben auf der Burg der Freunde, bis dann die Pest einbricht. Mit Hilfe eines Paters und ihrer Magd stellt sie Nachforschungen nach dem Kruzifix an, denn ein Teil befand sich in ihrer Familie und ein weiteres war im Besitz der Familie ihrer Magd.Inhalt von Band 2: Hier geht es nun hauptsächlich um die ehemalige Bauerntochter Luzia, die im Vorband die Magd von Elisabeth wurde und die seit dem eine enge Freundschaft verbindet. Elisabeth ist inzwischen verheiratet und Luzia weiterhin ihre Magd. Da bitte Martin, ein erfolgreicher Weinhändler und Freund von Johnann, Elisabeths Gemahl sie um Hilfe. Für seinen ihm ein geeigneter Mitarbeiter, da Luzia rechnen und schreiben kann ist sie die perfekte Mitarbeiterin. Luzia entwickelt ausch schnell Fruede am Verkauf und beweist wahres Verkaufstalent. Da geschieht ein Unglück, noch ehe Martin Luzia seine Liebe gestehen kann wird er wegen Mordes angeklagt. Außgerechnet sein Konkurrent wittert seine Chance und will Luzia heiraten. Überzeugt von der Unschuld Martins beginnt Luzia nach dem wahren Täter zu suchen. Meinung:Der Klapptext ist auch hier wieder etwas irreführend, es sieht so aus, als wenn sich der ganze Roman über mit der Suche nach dem Schuldigen für Martins Haft beschäftigt, was aber nicht der Fall ist. Diesem Part wird nur ein kleiner Anteil zum Schluß des Romanes gewidmet und könnte etwas zu Enttäuschung beim Leser führen, da etwas ganz anderes erwartet wird.Der Roman liest sich gewohnt gut und flüssig und es gibt ein Widersehen mit bekannten und liebgewonnenen Charakteren aus dem 1. Band, das hat mich darüber hinwesehen lassen. Insgesamt legt die Geschichte ihren Fokus auf Martin und Luzia und wie sich ihre Gefühle gegenüber ändern, also im großen und ganzen eine Liebesgeschichte.Die Autorin hat einen sehr bildlichen Schreibstil und läßt dabei ein buntes und realistisches Bild des Mittelalters entstehen, man fühlt sich beim Lesen genau wie Mitten drin in der Handlung. Dabei wurden die einzelnen Charaktere hervorragend ausgebaut, alle wirkten sehr sympathisch auf dem Leser.Wie bereits von anderen Romanen der Autorin gewohnt braucht die Handlung etwas um in Gang zu kommen, dann überschlagen sich wieder die Ereignisse und es bleibt kaum Zeit zum Luft holen. Zum Ende hin wird dann auch wieder eine Überraschung präsentiert, die man als Leser so nicht erwartet hat.Ich lese sehr gern die Romane der Schriftstellerin, ich mag ihren Schreibstil, er fesselt und begeistert und hält immer wieder Überraschungen bereit, so wird dies sicherlich nicht der letzte Roman gewesen sein, den ich von ihr gelesen habe.Erwähnendswert sind noch das Personenregister sowie die Anmerkungen der Autorin am Ende, dies war sehr hilfreich Fiktionen von Wahrheit zu trennen.Insgesamt hat es die Autorin wieder geschaft ihre Leser gänzlich die Geschichte zu ziehen, ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und freue mich schon auf die Fortsetzungen.In Kürze:Schreibstil: angenehm, liest sich schnell und flüssigCharaktere: wurden gut ausgearbeitet, wirken sehr authentischInhalt: anders als erwartet, dennoch interessantFazit: wieder einmal begeistert die Autorin durch einen flüssigen Schreibstil, der einige Überraschungen für den Leser bereit hält

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  • Luzia + Martin = Feuer + Eis

    Die Gewürzhändlerin

    kleeblatt2012

    30. September 2015 um 20:08

    Luzia verbringt zusammen mit Elisabeth von Mantern und deren Ehemann die Wintermonate in einem Stadthaus in Koblenz. Dort trifft sie auf Martin Wied, den sie in Kempenich schon kennengelernt hat. Martin wurde als Kind bei einem Feuer schwer verletzt und muss seit dem mit Brandnarben leben. Luzia hilft Martin in dessen Kontor und baut sich selbst eine kleine Kundschaft mit Gewürzen und Buchfarben auf. Als Martin aber des Mordes angeklagt wird, möchte Luzia beweisen, dass er nicht der Schuldige ist. Nach "Der Eifelgräfin" musste ich sogleich nach dem zweiten Band greifen, den ich ebenso verschlungen habe, wie den ersten. Die Autorin knüpft fast nahtlos an die fesselnde Erzählweise an, die sie in Band 1 schon an den Tag gelegt hat. Diesmal geht es jedoch nicht vorrangig um Elisabeth, die ja ihr Glück mit Johann schon gefunden hat, sondern um Luzia, Elisabeths Leibmagd und den Händler Martin Wied. Beide sind sehr streitlustig und giften sich fast nur an. Unterschwellig kommt allerdings eine andere Botschaft rüber. Dies zieht sich durchs ganze Buch und bald merkt man: die beiden sind füreinander geschaffen, aber es steht doch einiges im Weg. Sehr oft wird erwähnt, welchen Stand Luzia hat. Sie ist "nur" eine Bauerstochter, zwar eine freie, doch vom Stand her sehr niedrig. Während Martin als Händler und auch aufgrund seiner Vorfahren einen höheren Stand aufweisen kann. Luzia ist sich dessen sehr wohl bewusst und nimmt dies auch sehr ernst. Dies hat mich sehr nachdenklich darüber gemacht, wie schwer es damals war und vor allem, wie sehr Wert darauf gelegt wurde, niedrige und hohe Ränge ja nicht zu mischen. Aber es gab dann doch welche, die sich über diese Regeln hinweg gesetzt haben und so ein glückliches und zufriedenes Leben mit denjenigen führen konnten, die sie lieben. Luzia ist eine - für das "schwere" Mittelalter - sehr toughe Frau, die sich nichts sagen lässt und keinem Streit aus dem Weg geht. Und doch ist sie ein herzensguter Mensch, die diejenigen die sie liebt, mit allen Mitteln verteidigt. Auch ihren Weg, sich selbst einen kleinen Handel aufzubauen, verfolgt sie stur. Ihr Mut ist bewunderswert und dies merken zum Glück auch die richtigen Menschen. Der bildhafte Schreibstil erzeugt wieder ein Kopfkino der besonderen Art und man hat das Gefühl, dass man sich mitten in Koblenz bei Luzia und Ihren Lieben befindet. Auch diesmal kommt das geheimnisvolle Kruzifix sporadisch zum Einsatz. Da nun der dritte Teil "Die Bastardtochter" vorliegt, hoffe ich, dass geklärt werden kann, was es mit dem Kreuz letztendlich auf sich hat. Fazit: Wieder ein spannender Roman aus der Feder von Petra Schier.

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  • Rezension zu "Die Gewürzhändlerin" von Petra Schier

    Die Gewürzhändlerin

    LaDragonia

    Zum Inhalt: Luzia Bongert die Leibmagd der Gräfin Elisabeth von Manten verbringt gemeinsam mit ihrer Herrschaft die Wintermonate in Koblenz. Dort trifft sie dann auch den Wein – und Gewürzhändler Martin Wied wieder, den sie bereits auf Burg Kempenich kennen gelernt hat. Als Martin während des alljährlichen Jahrmarktes auf dem Florinshof dringend Hilfe für seinen Verkaufsstand braucht, springt Luzia ein und hilft ihm aus der Bredouille obwohl Martin ihr mit seinen Brandnarben eher unheimlich ist. Während sie auf dem Jahrmarkt mit Ingwer, Safran und vielen anderen Gewürzen handelt entdeckt Luzia, dass ihr das Verkaufen unheimlichen Spaß macht und Martin entdeckt ihr untrügliches Verkaufstalent. Sie rechnet schneller wie so mancher Mann. Doch das bleibt leider auch nicht Martins größtem Konkurrenten Ulrich Thal verborgen und so setzt dieser seinen Sohn Siegfried darauf an, Luzia zu umwerben, um die tüchtige junge Frau für seine Familie zu gewinnen. Aber auch Martin beginnt etwas für Luzia zu empfinden, ebenso wie sie für ihn, doch bevor die beiden sich überhaupt ihre Liebe gestehen können, verhaftet man Martin und sperrt ihn in den Ochsenturm. Nun versucht Luzia alles in ihrer Macht stehende zu tun, um Martins Unschuld zu beweisen. Meine Meinung: Obwohl ich „Die Eifelgräfin“ bereits zwei Jahre vor „Der Gewürzhändlerin“ gelesen habe, waren mir bereits nach den ersten Kapiteln die meisten wichtigen Charaktere und Geschehnisse sofort wieder präsent, so das ich diesen zweiten Teil aus Petra Schiers „Kreuz-Trilogie“ wieder so richtig genießen konnte, ohne lange irgendetwas nachschlagen zu müssen. Außerdem ist die Handlung in „Die Gewürzhändlerin“ schon relativ in sich abgeschlossen, so das selbst Quereinsteiger ohne Problem mit der Handlung klar kommen. Die  Hauptprotagonisten, waren zwar diesmal etwas anders, aber dadurch das die Protagonisten aus dem ersten Teil hier immer noch als Nebencharaktere auftauchten, hatte das Buch einen immensen Wiedererkennungswert für mich. Martin und Luzia waren mir wirklich von der ersten Seite an symphatisch und vor allem ihre, nicht gerade wenigen, Streitereien, die oftmals nur um Nichtigkeiten gingen, lockerten diesen Roman wunderbar auf. Petra Schiers überaus spannender und fesselnder Schreibstil ließ mich regelrecht durch das Buch fliegen. Sie beschreibt die Handlung rund um das historische Koblenz so gekonnt, das ich mich dem sprichwörtlichen Kopfkino einfach nicht zu entziehen vermochte. Zeitweise hatte ich sogar schon das Gefühl in die Welt der Gewürze regelrecht einzutauchen und das Aroma von Zimt und Ingwer in der Nase zu haben. Mit „Die Gewürzhändlerin“ ist Petra Schier in meinen Augen wieder einmal ein rundum stimmiger, gut recherchierter und wunderschöner Roman gelungen. Ich für meinen Teil freue mich jetzt schon riesig wenn in hoffentlich nicht allzu ferner Zukunft, der dritte Teil der Kreuz-Trilogie erscheinen wird. Fazit: Wer einen historischen Roman mit wirklich starken, charismatischen Charakteren sucht, ist mit „Die Gewürzhändlerin“ genau richtig beraten. Ich kann gar nicht anders als dafür die vollen fünf Punkte zu vergeben, die wirklich absolut verdient sind.

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    • 2

    Arun

    12. April 2014 um 00:18
  • Ein Genuss!

    Die Gewürzhändlerin

    Nirena

    30. January 2014 um 10:41

    Nach "Die Eifelgräfin" ist "Die Gewürzhändlerin" der zweite Teil der Kreuz-Trilogie von Petra Schier. Haben wir im ersten Teil vor allem Elisabeth begleitet, fokussiert sich "Die Gewürzhändlerin" auf Luzia. Zwei Jahre sind vergangen seit dem Ende des ersten Buches und schon die Kulisse bietet wunderbares Kontrastprogramm. Spielte der erste Teil vor allem auf Burg Kempenich, befinden wir uns nun mittendrin im mittelalterlichen Koblenz. Und wenn ich sage "mittendrin", meine ich genau dies. Denn Petra Schier gelingt es scheinbar mühelos, den Leser mitten in das pulsierende Leben der geschäftigen Handelsstadt zu setzen, in der wir Luzias Werdegang begleiten dürfen. Ebenfalls eine große Rolle spielt auch wieder das Kreuz, das der Trilogie seinen Namen gegeben hat - hat mich dieses Kreuz im ersten Teil noch gestört und passte für mich nicht wirklich in die restliche Handlung, finde ich es hier hervorragend integriert. Was ich bei Petra Schiers historischen Romanen sehr zu schätzen gelernt habe, ist die Authentizität in Bezug auf die Personen und das Leben in der jeweiligen historischen Epoche. Alles wirkt real, echt und man bekommt viel mit von der damaligen Zeit. So erfahren wir in "Die Gewürzhändlerin" nicht nur einiges über Gewürze, sondern auch über das Leben und Wirken von mittelalterlichen Händlern - wer z. B. hätte gedacht, dass es damals schon Versicherungen gab? Natürlich gehört zu jedem guten historischen Roman eine Liebesgeschichte und selbstverständlich ist das Ende von vornherein klar - aber hier kann man die Irrungen und Wirrungen nicht nur genießen, sondern mitunter herzlich lachen, süffisant schmunzeln oder auch einmal mitleiden. Dass man in einem Buch bzw. bei dessen Charakteren wirklich angekommen ist, merkt man wohl spätestens dann, wenn man die ein oder andere Person am liebsten durchschütteln oder anschreien möchte, damit sie zur Vernunft kommt, sich aus dem Staub macht oder was man selbst gerade für die Person möchte - so ging es mir definitiv mehr als einmal im Laufe der Geschichte. Auch wenn im Buch des öfteren Bezug auf den ersten Band genommen wird, kann man es getrost auch lesen, wenn man "Die Eifelgräfin" noch nicht kennt. Der Lesefluss ist durchgängig wunderbar flüssig zu lesen und mitreißend - aber gegen Ende nimmt das Ganze dann noch einmal so richtig Fahrt auf, sodass man auf der letzten Seite beinahe das Gefühl hat, mit Schwung wieder auf den Boden der Realität geplumpst zu sein. Ich freue mich schon sehr auf das Erscheinen von "Die Bastardtochter", dem dritten und letzten Teil der Trilogie. Dem Namen nach wird es dort wohl um Johanns uneheliche Tochter Ennelyn gehen. Allerdings müssen wir uns noch bis September 2015 gedulden. Bis dahin kann ich mir noch die Zeit mit der "Aachen-Trilogie" von Petra Schier vertreiben, die ich noch nicht kenne. Wie ihr meiner Rezension sicher entnehmen könnt: Besser geht nicht und von mir eine absolute Leseempfehlung! http://ninis-kleine-fluchten.blogspot.de/2014/01/petra-schier-die-gewurzhandlerin.html

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  • Die große LovelyBooks Themen-Challenge 2014

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2014? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 20 vorgegebenen Themen mindestens 15 Bücher aus 15 unterschiedlichen Themen zu lesen. 5 Themen können also ausgelassen werden. Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt hier mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag. Diese Challenge läuft vom 1.1.2014 bis 31.12.2014. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Wer am Ende des Jahres die 15 Bücher zu 15 verschiedenen Themen geschafft hat, nimmt automatisch an einer Verlosung eines schönen Überraschungspakets teil. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2014 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Ich habe jedes Thema auch zu einem extra Beitrag hier auf LovelyBooks verlinkt, in dem ihr euch jeweils über die passenden Bücher austauschen könnt. Für jedes Thema hänge ich ein Beispielbuch in der Reihenfolge der vorgegebenen Themen an, ihr könnt aber gern andere lesen! Bücher, die erstmalig vor 2010 erschienen sind Bücher, die Teil einer Reihe sind (alles ab mindestens 2 Bänden) Bücher, die ein vorranging rotes Cover haben Bücher, deren Buchtitel eine Zahl enthalten Bücher, die ausschließlich als Taschenbuch / Broschur erschienen sind (nicht als Hardcover, E-Book zusätzlich ist ok) Bücher, bei denen der Vor- oder der Nachname des Autors mit dem gleichen Buchstaben beginnt, wie der Buchtitel Bücher, die bisher noch keine Rezension auf LovelyBooks haben (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, in denen es ums Essen geht und das auch durch den Buchtitel, das Cover o.Ä. ausgedrückt wird Bücher von deutschsprachigen Autoren Bücher, die weniger als 250 Seiten haben Bücher, auf denen hauptsächlich Schrift und kein vordergründiges Covermotiv zu sehen ist Bücher von Autoren, die schon mindestens 5 Bücher veröffentlicht haben Bücher, die in der Hardcover-Ausgabe einen Schutzumschlag haben Bücher, deren Buchtitel aus mindestens 5 Wörtern bestehen Bücher, die aus einer anderen Sprache als dem Englischen oder Französischen übersetzt wurden Bücher, die in einer Stadt mit mehr als 1 Mio. Einwohner spielen Bücher, die in einem unabhängigen Verlag erschienen sind (keine Verlagsgruppen / Konzerne) Bücher, auf deren Cover mindestens 3 Lebewesen zu sehen sind (es zählen Menschen & alle Tierarten) Bücher, die auf LovelyBooks mit 4,5 - 5 Sternen bewertet sind (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, deren Hauptfigur mindestens 10 Jahre jünger oder älter als ihr selbst ist (wer dieses Thema erfüllen möchte, müsste hier sein Alter verraten - in meinem Fall müsste die Figur 17 oder jünger bzw. 37 oder älter sein) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Antworten auf häufig gestellte Fragen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Wenn es in der Aufgabenstellung keine spezielle Eingrenzung gibt, zählt wirklich alles, was dazu passt. Zahlen zählen also auch als Zahlen, egal ob ausgeschrieben oder nicht usw. * Ich kann diese Challenge nicht in Unterthemen gliedern, da das nur bei Leserunden geht. * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Unabhängige Verlage sind solche, die nicht zu einer Verlagsgruppe / einem Konzern gehören. Wenn ihr unsicher seid, schreibt mir eine Nachricht mit dem entsprechenden Verlag. * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, als auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2014 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Postet euer jeweiliges Buch bitte erst, wenn ihr es wirklich komplett gelesen & eine Rezension oder Kurzmeinung geschrieben habt. * Ein paar Beispiele für Verlage,  die als unabhängig zählen - es gibt aber wirklich ganz viele, fragt mich im Zweifel einfach per Nachricht: Hanser Verlag (und Unterverlage), Aufbau Verlag (und Unterverlage), dtv, Coppenrath Verlag, Diogenes Verlag, usw. * Falls Bücher, die eine ISBN habe, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com * Bei Themen, für die der Stand bei Lesebeginn entscheidend ist (Bücher, die noch keine Rezension haben / Bücher, mit Bewertung zwischen 4,5 - 5 Sternen) vertraue ich einfach darauf, dass ihr wirklich nur welche angebt, wo das stimmt. * Keine Mangas & Comics, außer für Thema 10 - Graphic Novels zählen überall, sofern sie dem Thema entsprechen Teilnehmer: 19angelika63 4cloverleaf 78sunny aba Aduja Ajana Alchemilla AlinchenBienchen allegra Alondria Amara Anendien Aniston81 AnnaMK Anneblogt Annilane Anniu anushka Arizona Asu AuroraBorealis baans Bambi-Nini Baneful battlemaus88 BethDolores BiancaWoe Bluebell2004 bluebutterfly222 bookgirl Bookmarble books_and_senses bookscout brudervomweber BuchblogDieLeserin Bücherwurm Buchgeborene Buchrättin Buecherfee82 Buecherfreak321 Buecherschmaus Buecherwurm1973 callunaful Carina2302 carooolyne CaryLila Cattie christiane_brokate Clairchendelune Clouud coala_books Code-between-lines Curin czytelniczka73 daneegold DaniB83 Daniliesing danzlmoidl darigla Deengla Deirdre dieFlo Dini98 Donata Donauland DonnaVivi Dreamworx Dunkelblau El. 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    • 2083
  • Petra Schiers historische Romane kann man alle empfehlen!

    Die Gewürzhändlerin

    PMelittaM

    23. November 2013 um 14:28

    Luzia Bongert, die Leibmagd der Gräfin Elisabeth von Manten, verbringt mit ihrer Herrschaft den Winter über im Stadthaus in Koblenz. Dort trifft sie auch Martin Wied wieder, Wein- und Gewürzhändler, und durch einen Zufall wird sie seine Gehilfin. Schnell stellt sich heraus, dass sie als Händlerin außerordentlich begabt ist. Zwischen Martin und ihr baut sich eine merkwürdige Beziehung auf, denn Luzia kann ihre Gefühle ihm gegenüber nicht recht einordnen. Als sich Martin dann auch noch als Nachkomme eines der Männer herausstellt, die sich nach einem Kreuzzug eine wertvolle Reliquie geteilt haben und zu denen auch einer von Luzias und von Elisabeths Vorfahren gehörten, wird die Verbundenheit der beiden, aber auch Luzias Verwirrung noch größer. Dieser Roman ist der zweite Band einer Trilogie. Im Gegensatz zum Vorgängerband „Die Eifelgräfin“ wird die Erzählung hier von der Burg in die Stadt verlagert, und auch der Charakterfokus wird verlagert, in diesem Band stehen Luzia und Martin, die man aber beide schon recht gut in „Die Eifelgräfin“ kennenlernen konnte, im Mittelpunkt des Geschehens. Beide sind sehr eigenwillige und interessante Figuren, Martins Leben wurde von einer Verunstaltung durch Brandnarben geprägt, Luzia, die für eine Bürgertochter gehalten wird, aber eigentlich eine einfache Bauerntochter ist, bemüht sich, diesen „Makel“ verdeckt zu halten, zudem hat sie ein überbordendes Temperament und eine hohe Intelligenz, sie kann nicht nur lesen und schreiben sondern ist auch sehr interessiert an kaufmännischem und mathematischem Wissen. Petra Schier hat generell ein Händchen für Charaktere. In diesem Band sind sie ihr wieder besonders gut gelungen. Allesamt sind sehr gut ausgearbeitet, ihre Entwicklungen nachvollziehbar und der eine oder andere für eine Überraschung gut. Schön finde ich, dass es hier kein reines Gut oder Böse gibt (wenn man vielleicht von ein oder zwei Personen absieht), so dass die Charaktere sehr real wirken und nachvollziehbar handeln. Einige der Charaktere aus dem Vorgängerband trifft man hier wieder, es gibt aber selbstverständlich auch eine ganze Reihe neue, besonders interessant fand ich Augusta, Martins Mutter, Martins Knecht Alban sowie Klarissa, Chefin eines Hurenhauses. Leider ist der Klappentext nicht so richtig mit dem Roman vereinbar, dort werden Teile der Handlung in den Mittelpunkt gestellt, die im Roman deutlich weniger Raum beanspruchen, als man denken könnte. Wer also einen historischen Kriminalroman erwartet, könnte enttäuscht sein, denn das ist dieser Roman nicht. Es ist vielmehr eine Liebesgeschichte, aber eine mit einem gut recherchierten Hintergrund und einer interessanten Handlung. Da ich keine Liebhaberin von reinen Liebesgeschichten bin, diesen Roman aber grandios finde, sollte man sich von dieser Einordnung bitte nicht abschrecken lassen. Denn es ist auch die Geschichte zweier Menschen, die es im Leben nicht immer leicht haben, die aber beide ihren Mann (bzw. ihre Frau) stehen und sich nicht unterkriegen lassen. Der Roman ist spannend, interessant, praktisch kitschfrei und in Petra Schiers üblich schönem, sehr bildhaften und einnehmenden Erzählstil geschrieben. Wie es sich für einen guten historischen Roman gehört, gibt es auch hier ein paar Extras: Eine Karte von Koblenz (wo der Hauptteil der Handlung spielt), ein Personenregister sowie ein Nachwort in dem die Autorin ein bisschen über Fakten und Fiktion erzählt. Petra Schiers historische Romane kann ich allesamt sehr empfehlen. Dieser ist einer meiner liebsten. Um ihn aber richtig genießen zu können, sollte man zunächst „Die Eifelgräfin“ lesen. Leider wird die Fortsetzung „Die Bastardtochter“ noch auf sich warten lassen, ich kann es kaum erwarten, Luzia, Martin und die anderen wieder zutreffen, auch wenn dann wahrscheinlich wieder andere Figuren in den Mittelpunkt treten.

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  • Eine Liebesgeschichte im 14. Jhd mit Suchtfaktor

    Die Gewürzhändlerin

    BettinaLausen

    21. November 2013 um 16:41

    Luzia Bongert, eine geborene Bauerntochter lebt als Magd bei Elisabeth von Manten. Von ihr wird sie eher als eine Freundin gesehen, als eine Magd, so dass Luzia lesen, schreiben und rechnen lernt und in die Etikette der höheren Gesellschaft eingeführt wird. Luzia lernt den mit Brandnarben versehenden Gewürzhändler Martin Wied kennen und durch Zufall soll sie ihn auf dem Markt aushelfen und für ein paar Stunden seinen Stand übernehmen. Ihr Talent als Kauffrau und Gewürzhändlerin wird sichtbar. Da Martin Wied in Schwierigkeiten steckt, weil sein Bruder Konrad in den letzten zwei Jahren das Geschäft heruntergewirtschaftet hat, wird sie seine Gehilfin. Schafft Martin Wied es, sein Geschäft wieder auszubauen und sich gegen seine Konkurrenten Thal und Boos durchzusetzten? Außerdem sind die Familien Wied, Bongert und die von Elisabeth von Manten durch eine Reliquie verbunden. Ein Kreuz an einer Kette, das Luzia immer bei sich trägt, vibriert bei nahendem Unglück. Die Reliquie spielt in der Geschichte eine nicht unwesentliche Rolle.   Eine spannende Geschichte, die am meisten von der anbahnenden Liebe zwischen Luzia und Martin getragen wird.   Vor allem Luzia hat es mir angetan, die sich mit ihrer gewandten Redeweise in der Männerdomäne behaupten kann und sogar Wieds Konkurrenten Gewürze verkauft. Durch ihre Redegewandtheit und ihre Bildung im Schreiben und Rechnen ist sie Wied ebenbürtig. Sie geraten oft in Streitigkeiten, aber es wird früh klar, dass die beiden wie füreinander geschaffen sind.   Ein wirklich spannendes Buch, das ich kaum aus der Hand legen konnte.

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  • Petra Schier - Die Gewürzhändlerin - wundervoll!

    Die Gewürzhändlerin

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. September 2013 um 16:43

    Mein bisher drittes Buch von Petra Schier und ich mag ihren Schreibstil sehr, denn sie schreibt flüssig, leicht und ich war unglaublich schnell in der Handlung gefangen. An der Autorin gefällt mir besonders gut, dass sie ausführlich auch auf die "kleinen" Dinge des damaligen Alltags eingeht und dem Leser somit einen guten Einblick in die Tagesgeschehnisse gibt, hier in diesem Buch fanden diese in Koblenz statt. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten und es hat Spaß gemacht, in das Mittelalter abzutauchen. Für Fans der historischen Romane: Klare Leseempfehlung!

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  • Wieder ein grandioser historischer Roman von Petra Schier

    Die Gewürzhändlerin

    LettersFromJuliet

    12. June 2013 um 10:05

    Inhalt Koblenz, 1351. Luzia ist die Leibmagd von Gräfin Elisabeth von Manten, da ihre beiden Familien durch einen alten Bund mit einander verbunden sind. Eigentlich ist Luzia eine Bauerntochter, aber mittlerweile ist sie die beste Freundin der Gräfin geworden. Diese hat ihr sogar das Schreiben und Lesen beigebracht. Daraufhin hatte sich Luzia Mathematikbücher gekauft und kann nun, ganz unüblich für eine Frau, Rechnen. Sie zieht mit ihrer Herrschaft über den Winter in das Koblenzer Stadthaus. Hier trifft sie erneut auf den Weinhändler Martin Wied, welcher einige Zeit im Ausland war. Sein Bruder hat sich solange um das Geschäft gekümmert, allerdings ohne großen Erfolg. Für Martin ist der große Markt sehr wichtig, er muss Umsatz machen, jedoch muss er auch noch einige andere Dinge nach seiner Rückkehr aufarbeiten. Luzia könnte helfen, schließlich kann sie rechnen. Diese ist alles andere als erfreut, da sie den Kaufmann wegen seiner Brandnarben abstoßend findet. Sie erklärt sich aber bereit ihm mit dem Gewürzstand zu helfen und mit der Zeit fragt sie sich, ob es wirklich Abneigung ist, die sie empfindet… Meine Meinung Wie macht Petra Schier das nur? Fast jedes ihrer Bücher hat 5 Sterne/Herzchen bei mir bekommen, sie schafft es also immer wieder mich zu begeistern. So langsam werden es immer weniger Bücher, die ich noch von ihr lesen kann. So kommt der dritte Teil der Kreuz-Trilogie leider erst 2015 raus. Nachdem ich “Die Eifelgräfin” verschlungen hatte, wollte ich mir mit dem Nachfolgeband ein wenig Zeit lassen, ansonsten ist das ja alles so schnell weg. Die Handlung ist gut konstruiert und durchdacht. Die Autorin schafft es immer die Spannung zu halten, teilweise nochmal mehr aufzubauen. Dadurch fällt es schwer das Buch zur Seite zu legen. In den Romanen von Petra Schier erfährt man viel Historisches, so z.B. wie damals der Tagesablauf bei einem Kaufmann war, welche Waren begehrt waren und wo die Stellung der Frau in dieser Gesellschaft war. Man sah es nämlich nicht gern, wenn eine Frau Lesen, Schreiben und Rechnen konnte. Zudem war es doch sehr ungewöhnlich, dass eine Frau Handel betrieb und das auch noch mit Erfolg. Wir haben es also wieder mit einer starken und klugen Protagonistin zu tun. Es gibt zwei Haupthandlungsstränge. Zum einen der Aufbau von Luzias Geschäft und zum anderen ihre Verbindung zu Martin Wied, welche jedoch immer wieder verknüpft werden. Luzia findet Martin abstoßen auf Grund der Narben, die er sich als Kind durch einen Hausbrand zugezogen hat. Sein Gesicht wurde dabei verschont, welches sehr ansprechend ausschaut, jedoch nicht sein Oberkörper und eine Hand ist leicht verkrüpelt. Er findet Luzia sehr anziehend, ist sich jedoch dessen bewusst wie er auf Frauen wirkt und vor allem, dass sie eigentlich eine Bauerntochter ist. Trotzdem weiß er ihre Intelligenz zu schätzen und ihre Familien sind durch eine Reliquie miteinander verbunden. Zu Beginn des Buch erhalten wir eine Stadtkarte von Koblenz und im Anhang gibt es ein Personenregister, was beides ganz hilfreich sein kann. Fazit Wieder ein grandioser historischer Roman von Petra Schier voller Spannung, Liebe und historischen Fakten, welchen man kaum unterbrechen will.

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  • Rezension zu "Die Gewürzhändlerin" von Petra Schier

    Die Gewürzhändlerin

    kira35

    12. November 2012 um 19:10

    Luzia lebt jetzt mit Gräfin Elisabeth, Graf Johann und ihrem Bruder Anton in Koblenz. Da sie für eine einfache Bauerntochter, dank der Hilfe Elisabeth`s, sehr gut lesen und schreiben kann, auch in der Mathematik sehr bewandert ist, wird ihr die Mitarbeit beim Gewürzhändler Martin Wied angetragen. Sie nimmt die Herausforderung an und kann ihr Verkaufstalent unter Beweis stellen. Das bleibt den Konkurrenten des Gewürzhändlers nicht verborgen , Neid und Missgunst wird wach. Als Martin Wied des Mordes beschuldigt wird, nimmt Luzia die Ermittlungen selber in die Hand... Dieses Buch ist der Folgeband von " Die Eifelgräfin". Genau wie der erste Band hat mich die Geschichte um Luzia sofort wieder in ihren Bann gezogen. Der Autorin ist es wieder gelungen die Protagonisten, teilweise aus dem ersten Band bekannt, lebendig in die Geschichte einzubinden. Die Umstände der damaligen Zeit, die Intrigen und Ränkespiele, aber auch die zart aufkeimende Liebe zwischen Luzia und Martin sind zeitgemäß und treffend beschrieben. Es ist ein historischer Kriminalroman mit romatischen Nebenwirkungen und für Liebhaber historischer Romane wärmstens zu empfehlen.

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  • Rezension zu "Die Gewürzhändlerin" von Petra Schier

    Die Gewürzhändlerin

    Zhunami

    16. October 2012 um 19:44

    Ein wunderbar leichtes Buch, sehr gute Unterhaltung für zwischendurch. Der Roman spielt im mittelalterlichen Deutschland, die Protagonistin ist die junge und mathematisch begabte Frau Lucia. Eigentlich entstammt sie einer einfachen Bauernfamilie, durch Zufall und gute Beziehungen hat sie es aber bis zur Leibmagd einer Edeldame geschafft, so dass es ihr gut geht. Durch viele Irrungen und Wirrungen gelangt sie plötzlich in den Gewürzhandel und zeigt sich hier äußerst talentiert. Über allem steht eine Geschichte aus der Vergangenheit, ein uralter Schwur aus der Zeit der Kreuzritter und eine wertvolle Reliquie. Geschichten über den Aufbau von Handel in alter Zeit interessieren und faszinieren mich ja ohnehin. Die Geschichte um Lucia und ihren Gewürzhandel hat sich daher besonders leicht und angenehm lesen lassen. Für jeden, der mittelalterlich angehaucht, nicht ganz authentische, Erzählungen mag, ist dieses Buch empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Die Gewürzhändlerin" von Petra Schier

    Die Gewürzhändlerin

    mecedora

    24. September 2012 um 18:01

    Luzia, die wir ebenso wie ihre Herrschaft bereits aus Petra Schiers "Die Eifelgräfin" kennen, verbringt die Wintermonate an der Seite ihrer Herrin Elisabeth in Koblenz und lernt erstmals das Leben in der Stadt kennen. Und das ist aufregend! So viele Menschen, so viel Trubel - und so viele Intrigen. Martin Wied, der Wein- und Gewürzhändler, den Luzia wegen seiner Brandnarben so unheimlich findet, bittet die zum Handel begabte Luzia um Mitarbeit beim Verkauf seiner Spezereien - und verliebt sich in die kluge, lebensfrohe und resolute Frau. Doch noch bevor er ihr seine Gefühle offenbaren kann, wird er des Mordes angeklagt und sein größter Konkurrent trägt Luzia die Ehe an. Plötzlich steckt die junge Frau zwischen allen Fronten, zwischen zwei Männern und kämpft mit ihren Gefühlen, ihrem Gewissen und der Wahrheit. Überzeugt von Martins Unschuld, macht sie sich selbst auf die Suche nach dem wahren Täter... Auch mit der Fortsetzung von ihrem Reihenauftakt "Die Eifelgräfin" gelingt Petra Schier erneut ein ausgesprochen kurzweiliges und gelungenes, spannendes, witziges und lehrreiches Buch. Sie versteht es auf ihre ganz eigene Weise auch in "Die Gewürzhändlerin" schon nach wenigen Seiten eine sehr authentische und plastische Welt zu erschaffen - und das, ohne ins Fabulieren zu geraten. Mit klaren Stil und sehr anschaulichen Bildern ruft sie dem Leser die Umgebung, die Figuren und die Geschehnisse derart deutlich vor Augen, dass man dabei zu sein glaubt und völlig in der evozierten Welt versinken kann. "Die Gewürzhändlerin" ist wie schon Petra Schiers andere historische Romane ein wunderbarer Schmöker, der alles bietet, was ich von einem historischen Roman erwarte: authentische Figuren, eine angenehm verwickelte, aber nie überkomplizierte Handlung, unerwartete Wendungen, eine große Prise Liebe, eine ebenso große Prise Witz und Humor, viel historisches Wissen, Spannung und ein klein wenig Mystik. Ich hatte mit "Die Gewürzhändlerin" einige sehr kurzweilige und spannend entspannende Lesestunden und warte ungeduldig (und mit großer Vorfreude!) auf die Fortsetzung der Reihe um das magische Kruzifix. Von mir gibt es für diesen Schmöker mit Kopfkinogarantie die vollen fünf Sterne!

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  • Leserunde zu "Die Gewürzhändlerin" von Petra Schier

    Die Gewürzhändlerin

    PetraSchier

    Es ist soweit! Wie versprochen gibt es in Kürze die Leserunde zur Fortsetzung meines historischen Romans "Die Eifelgräfin". Darum geht es in "Die Gewürzhändlerin": Von der Eifel an den Rhein: Ein Frauenschicksal im Mittelalter. 1351/52: Als Luzia mit ihrer Herrschaft die Wintermonate in Koblenz verbringt, ist die Bauerntochter überwältigt: Das Leben in der Stadt ist so aufregend! Ihr Glück scheint vollkommen, nachdem der Gewürzhändler Martin Wied sie um ihre Mitarbeit bittet: Ingwerwurzeln, Safranfäden, Paradieskörner, Zitronenöl, Muskatnuss - Luzia entdeckt ihre Passion. Ihr Verkaufstalent, ebenso wie ihr hübsches Äußeres, bleibt auch anderen nicht verborgen. Ausgerechnet Siegfried Thal, der Sohn von Martins größtem Konkurrenten, will Luzia zur Frau. Noch bevor Martin ihr seine eigenen Gefühle offenbaren kann, wird er des Mordes angeklagt. Überzeugt von seiner Unschuld, beginnt Luzia nach dem wahren Täter zu suchen … Immer wieder werde ich gefragt, ob man diesen Roman auch lesen kann, wenn man den Vorgängerroman nicht kennt. Die Antwort lautet ganz eindeutig: Ja. Das Feedback vieler LeserInnen, auch aus anderen Leserunden, zeigt ganz deutlich, dass man diesen historischen Roman auch eigenständig und ohne Vorkenntnisse lesen kann. Aber natürlich freue ich mich, wenn ihr "Die Eifelgräfin" vorher lest oder durch die Lektüre der "Gewürzhändlerin" neugierig darauf werdet. :-) Beginn der Leserunde: Montag, 7. Mai 2012 Unter allen Teilnehmern, die sich bis Montag, 30. April 2012, 23:59 Uhr, verbindlich zu dieser Leserunde anmelden, verlose ich fünf signierte Freiexemplare. Um euch anzumelden, antwortet bitte einfach auf diesen Thread! Eine Leseprobe könnt ich euch hier als PDF herunterladen: http://www.petra-schier.de/html/buchgewuerzhaendlerin.html Tipp: Unter dem genannten Link gibt es auch den Trailer, bisherige Leserstimmen und historische Hintergrundinformationen!

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    • 201
  • Rezension zu "Die Gewürzhändlerin" von Petra Schier

    Die Gewürzhändlerin

    Tinkers

    18. September 2012 um 11:19

    „Die Gewürzhändlerin“ von Petra Schier, erschienen 2012 bei rororo ist ein historischer Roman mit Gefühl, Spannung und einer guten Brise Mystik. Luzia ist einer verwaisten Bauerntochter, die durch gute Kontakte eine Anstellung als Gewürzhändlerin bekommt. Aufgrund ihrer Schönheit, Intelligenz und ihres Selbstbewußtseins interessieren sich nicht nur die verschiedensten Männer für sie, sie wird auch schnell als starke Konkurrentin erkannt und bekommt so manches Hindernis in den Weg gelegt. Dieses Buch kann man einerseits als die Fortsetzung von „Die Eifelgräfin“, aber auch durchaus als eigenständige Lektüre lesen. Ich kannte den Vorgänger und somit die meisten Personen, die im Buch auftauchen. Ach wie schön war es Luzia, Elisabeth, Anton, Martin und Johann wieder zu treffen... der Einstieg fiel mir wie erwartet sehr leicht. Sehr toll fand ich, dass die Reliquien wieder dabei sind und das Geheimnis darum noch nicht gelüftet wurde. Ich liebe die Geschichte ums Kruzifix, erstens weil sie so magisch ist und zweitens weil sie so spannend geschrieben ist, dass man regelrecht das Pulsieren des Kreuzes oder die Wärme fühlt, Wahnsinn!!! Sehr gut fand ich auch, dass viele Dinge aus der Eifelgräfin nochmal aufgegriffen wurden... so konnte ich mich wieder schnell einfühlen und mich an einiges erinnern. Für Leser, die die Eifelgräfin nicht kennen, sind diese Aspekte sicher auch sehr hilfreich, weil sie vieles andeuten und erklären!! Die Gewürzhändlerin hat mir genauso gut gefallen wie die Eifelgräfin, wenn nicht sogar noch ein kleines Stück besser, da sie noch abgerundeter und mit mehr Wendungen geschrieben ist. Ich mochte Luzia schon im ersten Buch, deshalb war ich sehr froh, dass sie im zweiten Buch die Hauptrolle spielt und ich wunderschöne Lesestunden mit ihr verbringen konnte. Ich vermisse sie schon sehr… Aber die Geschichte hat durchaus Potential noch fortgesetzt zu werden und ich wäre ganz sicher einer der Leser!!! Die Gewürzhändlerin bekommt von mir volle Punktzahl, weil alles perfekt ist: vom Cover über den Schreibstil, der Plot, meine Empfindungen beim Lesen als auch die Sehnsucht nach mehr!!! Ich empfehle beide Bücher zu lesen und die Autorin zu motivieren noch mehr zu schreiben!!!

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