Petra Schier Tod im Beginenhaus

(113)

Lovelybooks Bewertung

  • 124 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 1 Leser
  • 58 Rezensionen
(73)
(34)
(5)
(0)
(1)

Inhaltsangabe zu „Tod im Beginenhaus“ von Petra Schier

Herbst in Köln. In einem Spital der Beginen stirbt ein verwirrter alter Mann. Und das war nur der erste Tote. Eine Seuche? Adelina, die Tochter des Apothekers, glaubt nicht daran. Doch wem nutzt der Tod der armen Kranken? So selbstlos sich die frommen Frauen um die Geistesschwachen kümmern, mit jeder Leiche rückt die Schließung des Beginenhauses näher. Adelina hegt einen Verdacht, und den will sie beweisen, so sehr ihr Vater um den Ruf seiner eigensinnigen Tochter fürchtet. Aber heiraten will die ohnehin nicht. Schon gar nicht ihren seltsamen Untermieter, den Medicus Burka. Oder vielleicht doch?

Spannender Auftakt einer farbenprächtigen Reihe im mittelalterlichen Köln. Lesenswert!

— anne_lay

Bin froh, nun den 1. Teil gelesen zu haben, um mit der Reihe weiterzumachen. Das Mittelalter macht mit Adelina wirklich Spaß!

— vanessabln

Wieder ein wunderbarer historischer Roman mit viel Spannung und Gefühl.

— BonnieParker

Ungewöhnliche Protagonistin, ungewöhnlicher Tatort, aber hervorragender Historischer Roman!

— Lia_Ju

Ein solider Historienroman um die Apothekerstochter Adelina, der zeitgleich auch noch Krimi und Liebesgeschichte ist.

— Lesestunde_mit_Marie

Spannender historischer Roman,der Lust auf mehr macht. Ein Muss für alle Fans historischer Romane.

— melusina74

superspannend mit Suchtfaktor

— Honigmond

Spannende Geschichte um Liebe und Tod im Mittelalter.

— Petra54

Sehr schönes Buch. Warum sind die anderen Bände noch nicht hier? ^^

— Schneeflocke2013

Gut zu lesende Historischer Roman, der ins Mittelalter entführt und Lust auf weitere Bände macht.

— lieberlesen21

Stöbern in Historische Romane

Die Jahre der Schwalben

Eine tolle Fortsetzung, die mich voll begeistern konnte. Vor allen aus einer Perspektive, die für mich neu und sehr interessant war.

Lilly_McLeod

Die Rivalin der Königin

Eine Faszinierende Geschichte ,über eine mutige Frau.Die mit den Intrigen am königlichen Hof und mit der Königin klarkommen muss

Moorteufel

Über dem Meer die Freiheit

spannendes Buch, sympathische Protagonisten , macht Lust auf den Film Gangs of New York, fängt langsam an nimmt dann Fahrt auf, überraschend

sabrinchen

Herrscher des Nordens - Thors Hammer

Fesseln der Auftakt der Trilogie rund um Harald

Bellis-Perennis

Das Gutshaus - Glanzvolle Zeiten

Unterhaltsamer historischer Liebesroman, der zum Weiterlesen (Band 1 einer Trilogie) geradezu einlädt. 4 * und eine Leseempfehlung!

SigiLovesBooks

Die fremde Königin

Mein erster historischer Roman und er hat mich begeistert!

Sarahamolibri

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Tod im Beginenhaus

    Tod im Beginenhaus

    werderaner

    07. August 2017 um 20:28

    Adelina hat eigentlich genug mit der Familie zutun.Sie kümmert sich um ihren Vater und ihren zurückgebliebenen Bruder bei dessen Geburt die Mutter starb.Außerdem hilft sie den Vater in der Apotheke. Als wäre das nicht genug hilft sie in Beginenhaus  mit ihren Wissen in der Heilkunde, als es dort zu unerwarteten Todesfällen kommt glaubt sie nicht an eine unbekannte Krankheit und vermutet Vergiftung. Entgegen den Rat aller beginnt sie Nachzuforschen.Als der neue Medikus zur Miete einzieht sind sich beide zunächst unsympathisch aber Adelina ist sich ihrer Gefühle nicht mehr so sicher..Petra Schier entführt uns ins Mittelalterliche Köln und gibt einblicke in das damalige  Leben.Klare Leseempfehlung für Fans  von spannenden Historischen Romanen!

    Mehr
  • Köln im Mittelalter

    Tod im Beginenhaus

    anne_lay

    26. August 2016 um 22:09

    Adelina, Tochter eines Apothekers, müht sich den Haushalt und Geschäft des Vaters zu versorgen und engagiert sich gleichzeitig im Siechenhaus der Beginen. So erfährt sie, dass Patienten dieses Hauses an einer rätselhaften Krankheit sterben und stößt auf einen schwerden Verdacht. Die Symptome der so plötzlich erkrankten weisen auf Gift hin ...Ich hatte als Einstieg in die Reihe den vierten Band gelesen und mich dann den Anfängen der Geschichte zugewandt. So habe ich in diesem Band die Protagonisten wie alte Bekannte begrüßen können und mit meinem Vorwissen habe ich die Irrungen und Wirrungen im Buch sehr genossen. Das Buch bietet kurzweilige Unterhaltung für Freunde historischer Romane, authentisch in Sprache und Figuren. Daher meine absolute Leseempfehlung.

    Mehr
  • Interessanter Einstieg in die Mittelalter-Reihe um Adelina

    Tod im Beginenhaus

    vanessabln

    17. August 2016 um 09:33

    In Kürze erscheint schon der 6. Teil der Mittelalter-Reihe um Adelina, die eigenwillige Apothekerin. Ich hatte mit dem 2. Teil begonnen und bin froh, nun den "Tod im Beginenhaus" gelesen zu haben. Hier gibt es wichtige Informationen zu den Protagonisten, die einem ansonsten fehlen. Das Buch zeichnet ein bildhaftes und unterhaltsames Bild des Lebens im Mittelalters. Man erfährt als Leser viel über diese Zeit (muss auch einige Worte nachschlagen bzw. googeln), ohne trockene Geschichtsbücher wälzen zu müssen. Der Schreibstil ist sehr angenehm, so dass man einfach immer weiter lesen muss.Die junge Adelina hilft in der Apotheke ihres Vaters mit und kümmert sich außerdem um ihren Bruder und den Haushalt. Ihr Vater drängt darauf, sie zu verheiraten, womit sie sich aber nicht recht anfreunden kann. Als es seltsame Todesfälle im Beginenhaus gibt, versucht sie entgegen allen Ratschlägen dem Grund dafür auf die Spur zu kommen. Ihr Untermieter, ein Medicus mit Geheimnissen, unterstützt sie dabei. Der Kriminalfall ist jedoch eher eine kleine Beigabe. Das Buch nennt sich auch "Historischer Roman" und nicht "Krimi". Das Ende hat mir gut gefallen, so gibt es doch noch eine (in dieser Konstellation sicher nicht langweilige) Liebesgeschichte dazu. Ich freue mich jedenfalls schon auf die weiteren Bände, die ich noch vor mir habe. Da ich mich durch historische Romane auch schon gequält habe, bekommt dieses Buch als erfreulicher Gegensatz von mir 5 Sterne, da meine Erwartungen voll erfüllt wurden.

    Mehr
  • Ein wunderbar historischer Roman

    Tod im Beginenhaus

    BonnieParker

    09. August 2016 um 19:46

    Die Beschreibung des Romans hat mich neugierig gemacht. Bisher habe ich zwei historische Romane der Autorin gelesen. Auch dieses Mal fand ich schnell in das Buch hinein. Adelina ist die Hauptperson dieser Geschichte, wie man auch schon dem Klappentext entnehmen kann. Sie ist eine wirklich bescheidene Person, die sich selbst immer wieder an letzte Stelle setzt. Sie ist für ihre Familie der Kleber, der alles zusammenhält. Aufopferungsvoll sorgt sie sich um ihren Bruder und ihren Vater. Ihre Fürsorge, um schwächere und benachteiligtere Personen ist wirklich rührend. Sie war mir dadurch sehr sympathisch, aber typisch Frau war sie auch sehr neugierig.Neklas Burka, der Medicus, war eine Person, die mir zu Beginn sehr suspekt war. Ich wusste ihn nicht richtig einzuschätzen. Aber auch nach Beendigung des Romans schwirren einzelne Fragen über ihn in meinem Kopf rum. Er ist ein Charakter, den man eben schwer einschätzen kann. Er ist ein Medicus, der ohne Zweifel sein Handwerk versteht. Mir hat seine Art mit Adelina umzugehen sehr gefallen und so manches Mal hatte ich beim Lesen ein Lächeln auf den Lippen. Die Charaktere hat die Autorin mit all ihren Eigenheiten wunderbar dargestellt, so dass man zu jedem ein bestimmtes Bild im Kopf hatte. An Herz und Gefühl mangelte es ebenso wenig wie an Rätseln, Machtspielchen und Spannung. Es weckte eindeutig die Detektivin in mir und am Ende wird man doch sehr überrascht wie sich alles fügt. Was ich an den Romanen von Petra Schier so sehr mag ist, dass man viel über die damalige Zeit erfährt, aber von den Fakten und Daten nicht erschlagen wird. Diesen Roman, auch wenn er der Auftakt einer Reihe ist, kann man aber als abgeschlossen betrachten.Wer gerne kriminalistische und historische Romane liest wird an diesem Buch eindeutig seine Freude haben. Ich möchte jedoch Adelinas Weg weiterverfolgen. Der nächste Teil heißt „Mord im Dirnenhaus“ und schon der Titel macht mich sehr neugierig. Sicher wird es nicht allzu lange dauern bis dieses Buch bei mir einzieht. 

    Mehr
    • 2
  • Leserunde zu "Tod im Beginenhaus" von Petra Schier

    Tod im Beginenhaus

    PetraSchier

    Am 22. Juli erscheint der sechste Band meiner historischen Romanreihe um die Kölner Apothekerin Adelina. Auch wenn es vor einigen Jahren bereits eine Leserunde zum ersten Teil der Reihe hier auf LovelyBooks gab, möchte ich nun noch einmal eine Runde anbieten. Für alle, die Adelina noch nicht kennen, und darüber hinaus für all diejenigen, die bereits mit ihr bekannt sind und sich mit mir gemeinsam auf das neue Abenteuer freuen und die Zeit bis zum Erscheinungstermin überbrücken möchten.Rowohlt stellt für die Leserunde 15 Freiexemplare zur Verfügung, entweder als Taschenbuch oder als ePub-eBook. Bitte gebt bei eurer Bewerbung an, welches Format ihr haben möchtet.Die Leserunde beginnt an Gründonnerstag, dem 24. März 2016.Übrigens ist hier bei LovelyBooks aus seltsamen Gründen das Cover der uralten, längst vergriffenen Hardcover-Sonderedition zu sehen und mit den Rezensionen zum Buch verlinkt. Unten angehängt findet ihr ein Bild, auf dem ihr sehen könnt, wie das Taschenbuch tatsächlich aussieht.Über den Roman:Die Apothekerstochter. Der Medicus. Ein unbekannter Mörder.Herbst in Köln. In einem Spital der Beginen stirbt ein verwirrter alter Mann. Und das war nur der erste Tote. Eine Seuche? Adelina, die Tochter des Apothekers, glaubt nicht daran. Doch wem nützt der Tod der armen Kranken? So selbstlos sich die frommen Frauen um die Geistesschwachen kümmern, mit jeder Leiche rückt die Schließung des Beginenhauses näher. Adelina hegt einen Verdacht, und den will sie beweisen, sosehr ihr Vater um den Ruf seiner eigensinnigen Tochter fürchtet. Aber heiraten will die ohnehin nicht. Schon gar nicht ihren seltsamen Untermieter, den Medicus Burka. Oder vielleicht doch?Tod im BeginenhausHistorischer RomanPetra SchierRowohlt-Taschenbuch + eBook, erschienen 01.10.2005, 352 Seiten, ISBN 978-3-499-239-47-28.99 EuroEs gibt von Radioropa auch eine ungekürzte Hörbuchfassung!Eine Leseprobe als PDF oder wahlweise als App "Blick ins Buch" sowie eine Online-Lesung von mir, mit authentischer Mittelaltermusik unterlegt, findet ihr hier:www.petra-schier.de/historische-romane/tod-im-beginenhaus.html

    Mehr
    • 322
  • Tod im Beginenhaus

    Tod im Beginenhaus

    Honigmond

    24. May 2016 um 11:18

    Die junge Adelina lebt zusammen mit ihrem Vater, einem Apotheker, und ihrem geistig behinderten Bruder im Apothekenhaus der Familie. Die Mutter verstarb bei der Geburt von Adelinas Bruder, so dass sie die Mutterrolle übernommen hat und liebevoll umsorgt. Gleichzeitig hilft Adelina ihrem Vater in dessen Apotheke und weiß viel über Kräuter. Dadurch, dass sie oft Heilkräuter an das Beginenhaus liefern muss, hat sie auch viel Kontakt mit den Bewohnern des Beginenhauses und erfährt, dass der alte Balthasar plötzlich unter mysteriösen Umständen verstirbt. Als ein weiterer Bewohner verstirbt, wird Adelina hellhörig und lässt sich nicht locker, der Sache auf den Grund zu gehen. Unterdessen haben sie auch im Elternhaus einen Gast. Den Mediziner Neklas Burka, in den sich Adelina verliebt, aber nicht zu ihrer Liebe stehen kann, da sie ihre Vergangenheit festhält. Zusammen mit Burka will sie den Vorkommnissen im Beginenhaus auf den Grund gehen und bemerkt dabei nicht, dass auch er sich in sie verliebt hat und zeitweise nur schützen will. Ein sehr spannendes Buch, welches so gut und so verständlich geschrieben ist, dass man meint, man wäre mitten im Geschehen. Auch beschreibt es sehr gut die damaligen Verhältnisse und man meint fast, es hätte nie etwas anderes gegeben. Die Autorin hat es mal wieder geschafft, mich derart in den Bann eines Buches zu ziehen, dass ich mir gleich die Fortsetzung besorgt habe und nun wohl auch alle anderen Bücher, die von ihr bereits erschienen sind, in meine kleine Heimbibliothek einziehen werden. Ich war total begeistert und fasziniert von diesem Buch und kann es einem nur ans Herz legen, wenn man auch mal etwas historisches probieren möchte. Man wird es nicht bereuen.

    Mehr
  • Guter Start der Reihe

    Tod im Beginenhaus

    Leela

    15. May 2016 um 22:29

    "Tod im Beginenhaus" ist der erste Band um die Apothekerin Adelina, die ja nun bereits in einigen Büchern Petra Schiers die Hauptrolle geben durfte. Adelina ist die Tochter eines Apothekers im spätmittelalterlichen Köln, der langsam senil wird, weshalb sie zunehmend seine Aufgaben in der Apotheke übernimmt. Außerdem hat Adelina ein Händchen für Kriminalfälle - in diesem Fall stellt sie Nachforschungen in einem Spital an, in dem angbelich mehrere Menschen an einer Seuche gestorben sein sollen. Sie selbst glaube natürlich nicht daran und bringt sich entsprechend in Gefahr, und das nicht nur, weil sie ungern ein Blatt vor den Mund nimmt.Ich hatte bereits eine paar der späteren Bände aus der Reihe um Adelina gelesen, die mir gut gefallen hatten, der erste Band aus der Reihe stand bisher immer auf der Liste der Bücher, die ich gerne noch lesen wollte. Wie ich erwartet hatte, wurde ich nicht enttäuscht, denn auch, wenn man die Fortsetzungen kennt, macht es noch Spaß, diesen Band zu lesen (generell können alle Bücher ohne Kenntnis der anderen Bücher gelesen werden). Die Charaktere sind auch hier sehr gelungen und vor allem die Beschreibungen des Familienlebens Adelinas empfand ich als sehr dicht und atmosphärisch. Wie auch in den anderen Teilen der Reihe ist der Kriminalfall selbst eher Beiwerk - er ist zwar spannend, aber ich empfand die Beschreibungen des Lebens im mittelalterlichen Köln auch in den anderen Büchern als den Aspekt, der mehr im Fokus der Geschichte steht. Gestört hat es mich auch hier nicht, vielmehr funktioniert die Mischung und weiß gut zu unterhalten.

    Mehr
  • Spannender Mittelalter-Krimi um Apothekerstochter

    Tod im Beginenhaus

    Lesestunde_mit_Marie

    Bei Petra Schiers Historienroman „Tod im Beginenhaus“ kann man meines Erachtens ruhig von einem Mittelalter Krimi sprechen, dessen Ermittlerin eine kräuterkundige Apothekerstochter ist.Die Protagonistin Adelina lebt im Köln des ausgehenden 14. Jahrhunderts und hilft ihrem Vater in seiner Apotheke. Schon sehr früh wurde sie in die Pflicht genommen, da ihre Mutter bei der Geburt ihres wesentlich jüngeren und behinderten Bruders aufgrund von Komplikationen verstarb. Sie führt seitdem den väterlichen Haushalt und kümmert sich wie eine Mutter um den mittlerweile 14 jährigen Bruder Vitus. Außerdem ist sie ausgebildete Apotheken Gehilfin und unterstützt ihren Vater äußerst kräuterkundig in der Apotheke. Eigentlich sollte auch sie Apothekerin werden, was aber durch die Umstände leider nicht möglich war. Die fleißige junge Frau verkehrt zudem regelmäßig in einem Beginenhaus, wo man sich liebevoll und vorrangig um geistig behinderte und psychisch angeschlagene Menschen kümmert, die normalerweise in den Narrenturm der Stadt eingesperrt würden. Als dort eines Tages einer der ihr bekannten Patienten, der alte Balthasar, in ihrer Gegenwart unter mysteriösen und grauenvollen Umständen stirbt, hat sie Zweifel, dass es sich um einen natürlich Tod handelt. Als es zwei weitere grauenhafte Todesfälle gibt, erhärtet sich ihr Verdacht. Sie tauscht sich hierüber mit ihrem neuen Untermieter, dem Medicus Neklas Burka, aus, der ihr aber zunächst abrät, sich in diese offensichtlich gefährliche Angelegenheit einzumischen. Immer wieder hat sie Zweifel an seinen guten Absichten und in ihr schwelt der Verdacht seiner Mittäterschaft.Gut gefallen haben mir die in der Nachbemerkung dargestellten historischen Bezüge, da so die auf Wahrheit beruhenden Begebenheiten und die fiktionalen Elemente klar abgrenzbar werden.Die erfahrene Autorin hat mit ihrem ersten Band der Reihe um die Apothekerstochter Adelina eine spannende Geschichte kreiert, die auf einem soliden historischen Fundament ruht. Diese Basis gepaart mit dem flüssigen Sprachstil ermöglichen einen zügigen Lesefluss. Zudem werden die Charakter stimmig dargestellt und gut entwickelt. Ob die eigensinnige, aber stets aufrichtige Adelina, ihr hilfsbedürftiger Bruder, der offensichtlich demenzkranke Vater oder der gelehrte und weltgewandte Medicus, jeder Charakter erhält seine eigene, ganz spezielle Persönlichkeit. Ebenso sind die Beschreibungen der Handlungsorte und der damaligen Lebensumstände bildhaft und authentisch beschrieben. Fazit:Aufgrund der spannenden Vorfälle und hartnäckigen Nachforschungen sowie undurchsichtigen Hintergründen, war das Buch für mich ein echter Page Turner der mit überraschenden Wendungen aufwartete. Solider Historienroman mit interessanten Hintergründen und aufregenden Kriminalfall. Ich freue mich auf weitere Abenteuer um Adelina.

    Mehr
    • 10

    parden

    05. May 2016 um 21:21
  • Einmal angefangen, kann man nicht mehr aufhören

    Tod im Beginenhaus

    Arwen10

    02. May 2016 um 09:09

    Dies ist der erste Band um die Apothekerstochter Adelina. Köln im 14. Jahrhundert, im Hospital der Beginen stirbt ein alter Mann unter merkwürdigen Umständen. Doch es bleibt nicht der einzige Tote und Adelina hegt den Verdacht, dass es sich nicht um einen natürlichen Tod handelt. Dazu passen die Symptome der Erkrankten nicht. Adelina hat jedoch keine Beweise und als die Schließung des Hospitals droht, bittet sie ihren Untermieter, den Medicus Burka, um Hilfe. Mit Adelina hat die Autorin eine höchst interessante Figur erschaffen. Als Tochter eines Apothekers kümmert sie sich um den Haushalt, ihren Bruder Vitus, ihren Vater und nicht zuletzt um die Apotheke. Die Mutter ist bei Vitus Geburt gestorben. Dabei ist Vitus geistig etwas zurückgeblieben. Er braucht täglich viel Aufmerksamkeit. Adelinas Vater versinkt in seinen Experimenten und hat zuletzt seltsame Anfälle. So bleibt alles an Adelina hängen. Adelina ist aber eine starke Frau, die ihren Weg geht, wenn sie auch sehr neugierig ist und dadurch oft in schwierige Situationen gerät. Durch ihr Wissen um die Heilkräuter wird sie oft gerufen und kann auch vielen helfen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Einmal angefangen, konnte ich nicht mehr aufhören. Köln zu dieser Zeit kann ich mir sehr gut vorstellen, da ich auch das heutige Köln sehr gut kenne, sagen mir die angegebenen Orte auch etwas. Die Atmosphäre im Buch ist wunderbar, man fühlt sich dahin zurückversetzt. Mit dem Medicus Burka gibt es einen männlichen Gegenpart zu Adelina, der ihr auch gewachsen ist. Hier im ersten Band geht es neben dem Hospital der Beginen auch um die Machtverhältnisse in der Stadt Köln. Die Autorin beschreibt diese sehr anschaulich und geht im Anhang noch kurz auf die geschichtlichen Begebenheiten ein. Das Buch ist sehr unterhaltsam und spannend bis zum Schluß und am Ende möchte man unbedingt wissen, wie es weitergeht. Vier weitere Bände gibt es zum Glück ja schon und Band 6 erscheint im August. Wer einen schönen unterhaltsamen historischen Roman lesen möchte oder eine historische Kriminalgeschichte, sollte zu diesem Roman greifen. Ich kann dieses Buch nur empfehlen.

    Mehr
  • Tod im Beginenhaus

    Tod im Beginenhaus

    Lia_Ju

    26. April 2016 um 14:48

    (Da der Inhalt in anderen Rezensionen bereits sehr getreu beschrieben wurde, nehme ich mir heraus, gleich meine Meinung zu schreiben.) Man wird schon auf den ersten Seiten in die richtige Stimmung versetzt und landet im frühen Köln, das sehr authentisch beschrieben wird. Auch die Protagonistin ist tiefschichtig (was ich leider viel zu spät gemerkt habe) und hat logische Beweggründe. Kurzzeitig hat sie sogar vor dem Leser ein Geheimnis, obwohl die Geschichte aus ihrer Sicht in der dritten Person erzählt wird. Trotzdem bleibt sie die ganze Zeit sympathisch, obwohl solche Geheimnisse ja oft nach hinten losgehen können. Auch die Nebenfiguren sind gut ausgearbeitet und bei jeder kommt der Charakter sofort rüber. Neklas Burka, eine der wichtigsten Figuren, scheint ja für viele arrogant zu sein, der Meinung bin ich überhaupt nicht. Das Mistrauen zwischen ihnen, das doch nie wirklich zu bestehen scheint, ist amüsant zu lesen, weil man sich denken kann, wie es endet. Auch der eigentliche Kriminalfall wird mit vielen Verdächtigen, falschen Spuren und ungeklärten Geheimnissen die ganze Zeit über spannend gehalten und auf den Täter kommt man (ich zumindest) die ganze Zeit über nicht. Die sehr gut recherchierten geschichtlichen Ereignisse, Orte, Personen, etc. machen den Roman zu etwas Besonderem, weil es durchaus auch Historische Romane gibt, bei denen das nicht der Fall ist. Alles in einem ist es ein toller Historischer Roman, definitiv lesenswert!

    Mehr
  • Tod im Beginenhaus

    Tod im Beginenhaus

    ejtnaj

    19. April 2016 um 15:50

    Adelina ist die Tochter eines Kölners Apothekers, sie versorgt den ganzen Haushalt alleine und fühlt teilweise auch die Apotheke ihrer Vaters alleine.Dann sterben kurz hintereinander in einem Spital der Beginen mehrere Personen und Adelina glaubt nicht an eine Krankheit oder Seuche. Nein, sie geht von Mord aus.Zusammen mit dem Medicus Neklas Burka der bei ihnen zur Untermiete wohnt macht sie sich auf die Suche nach der Wahrheit und dem Übeltäter.Adelinas Vater macht sich große Sorgen um seine Tochter und deren Ruf, aber diese schert sich nicht darum, denn heiraten will sie ohnehin nicht, oder vielleicht doch?Da ich die Romane von Petra Schier sehr gerne lese, wollte ich schon länger den ersten Band ihrer Adelina Reihe lesen und nun endlich habe ich diesen auch in Angriff genommen.Der Einstieg ins Buch ist mir mehr als leicht gefallen und ich bin auch sehr zügig vorangekommen. Was mich fast schon überrascht hat bzw. auch gefreut hat, war das fast alle Figuren die auch in den folgenden Bänden vorkommen hier schon ihren Platz in der Handlung finden und es so auch für den Leser in Zukunft recht einfach wird alle richtig zuzuordnen.Auch hier bemerkt man schon mit wie viel Liebe Petra Schier sich in die Recherche stürzt und so wahre Begebenheiten mit erdachten Szenen mischt und so einen lesenswerten historischen Roman mit Krimiteilen entstehen lässt.Der gesamte Roman wird aus der Sicht von Adelina erzählt, doch auch die anderen Figuren kamen oft genug zu Wort, damit alles zusammen eine völlig runde Geschichte ergeben hat.Ich persönlich fand die Handlung sehr gut aufgebaut, so dass man ihr sehr gut folgen konnte.Auch der Spannungsbogen war bis zum Schluss erhalten und ich bin ganz ehrlich, auf den Täter wäre ich nie gekommen, jedenfalls hatte ich ihn nicht auf meinem persönlichen Zettel.Die verschiedenen Figuren des Romans waren alle sehr detailliert beschrieben, so dass man sie sich während des Lesens sehr gut vorstellen konnte.Auch das mittelalterliche Köln fand ich sehr gut beschrieben und man konnte sich alles sehr gut vor dem inneren Auge entstehen lassen.Alles in allem hat mir der Roman wirklich sehr gut gefallen und ich war sehr erstaunt wie schnell ich den Roman verschlungen hatte.Für den Roman vergebe ich gerne die volle Punktzahl.

    Mehr
  • Tod im Beginenhaus

    Tod im Beginenhaus

    -sabine-

    17. April 2016 um 14:23

    Dies ist der erste Band einer mittlerwelie 6teiligen Reihe, die im mittelalterlichen Köln spielt und bei der Adelina, die Tochter eines Apothekers, im Mittelpunkt steht. Immer wieder gerät sie unfreiwillig in düstere Machenschaften – im ersten Band sind es unheimliche Todesfälle im Beginenhaus und eine tückische Krankheit wird dafür verantwortlich gemacht. Doch Adelina glaubt nicht an diese Krankheit – sie denkt, dass die Menschen vergiftet wurden und macht sich auf, den Mörder zu finden.Mir hat das Buch richtig gut gefallen und gerade als Einstieg in das historische Genre finde ich es sehr gelungen. Es ist kein reiner historischer Krimi, sondern eher eine Mischung aus Liebesgeschichte, Abenteuerroman und historischem Krimi. Dabei ist das Buch sehr gut lesbar durch einen einfachen, aber dennoch zur Zeit passenden Schreibstil, der durch viele Dialoge sehr lebendig wirkt, so dass die Seiten rasch dahinfliegen. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Adelina, die Tochter des Apothekers Albert Merten. Ich habe ein bisschen gebraucht, um sie tatsächlich ins Herz zu schließen, da sie sich nicht immer von ihrer besten Seite zeigt. Zwar trägt sie ihr Herz am rechten Fleck, hat aber zudem auch einen ziemlich Dickkopf und schert sich nicht um die damals gültigen Konventionen. Dass sie damit immer wieder aneckt und sich auch selber in Gefahr bringt, kann man sich gut vorstellen – und manches Mal hätt ich Adelina auch am liebsten geschüttelt, wenn sie mal wieder geradewegs in eine Gefahr hineintappt. Aber gerade dieser Gerechtigkeitssinn, der sie oft antreibt, hat mich auch sehr beeindruckt, genauso wie ihr Mut, die Dinge anzupacken – denn solcher Tatendrang war im Mittelalter für eine Frau sehr ungewöhnlich. Aber auch die anderen Charaktere sind schön gezeichnet – egal ob es um den anfangs sonderbaren Medicus Burka geht, der als Untermieter bei den Mertens wohnt, der kleine, leider etwas zurückgebliebene Bruder Adelinas, der nicht ohne Aufsicht sein kann oder auch ihr Vater, der zunehmend verwirrt ist und so seinen Alltag nicht mehr zu meistern weiß. In der Geschichte geht es nicht nur um die merkwürdigen Todesfälle im Beginenhaus, vielmehr lernt man auch einiges über das Alltagsleben im historischen Köln: was ein Apotheker alles so zu tun hat, was für Arbeiten in einem Haushalt anfallen oder man begleitet Adelina zu ihren täglichen Gängen auf den Markt oder auch ins Beginenhaus. Kurze Einblicke gibt es auch in die Heilkunst der damaligen Zeit, die sind aber wirklich nur sehr oberflächlich angeschnitten – Sorge, dass es zu viel an Beschreibungen gibt, muss man nicht haben, langweilig ist es wirklich zu keinem Zeitpunkt geworden. Dafür sorgen auch die Neckereien zwischen Adelina und Meister Burka, die ich wirklich unterhaltsam fand, auch wenn ich Adelina hier manches Mal doch sehr frech und vorlaut empfunden habe.Der Kriminalfall selber hat mich leider nicht so gepackt – die Motive und Hintergründe fand ich nicht glaubhaft und etwas konstruiert, dafür aber fand ich die – wenn auch nur oberflächlich angeschnittenen - medizinischen Aspekte sehr interessant. Während die Kriminalgeschichte in den ersten zwei Dritteln eher nebenher läuft, ändert sich das im letzten Drittel und steuert auf ein kleines Finale zu, wo es dann auch richtig spannend ist und ich mit Adelina gefiebert habe. Aber auch die ersten zwei Drittel konnten mich fesseln, weil ich die Geschichte interessant fand und ich natürlich auch wissen wollte, wie es weitergeht.Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten und für zwischendurch kann ich diesen historischen Roman gerne empfehlen – auch an solche Leser, die vielleicht mal in das Genre hinein schnuppern wollen. An manchen Stellen war mir die Geschichte zu locker und seicht, dennoch hatte ich schöne Lesestunden und gebe diesem Auftaktband daher knappe 4 von 5 Sternen.Mein FazitEin gelungener Auftakt der 6-teiligen Reihe um eine junge Apothekerstochter im mittelalterlichen Köln. Eine gelungene Mischung aus Liebesgeschichte und Kriminalfall – dazu gibt es noch viele Einblicke in den Alltag im 14. Jahrhundert. Der Schreibstil ist locker und leicht, passt aber dennoch zur damaligen Zeit – viele Dialoge machen die Geschichte sehr lebendig und lassen die Seiten dahinfliegen. Die Charaktere sind alle gut gezeichnet und ich bin schon gespannt, wie es mit Adelina weitergeht. An manchen Stellen war mir die Geschichte aber zu seicht und locker, so dass ich diesem Auftaktband knappe 4 von 5 Sternen gebe und gespannt bin auf die nächsten Bände.

    Mehr
  • Schlaue Adelina

    Tod im Beginenhaus

    melusina74

    16. April 2016 um 16:34

    Köln im Mittelalter.Eine düstere und grausame Zeit.....In einem Beginenhaus mehren sich rätselhafte Todesfälle.Eine Seuche? Oder gar Mord? Mysteriös das Ganze....Die schlaue Apothekertochter Adelina macht sich auf die Suche nach der Ursache und gerät selbst in Gefahr.Kann sie die Ursache finden?Und was hat es mit ihrem seltsamen Untermieter,dem Medicus Burka auf sich?Adelina ist eine starke junge Frau,die weiss was sie will.Das Buch entführt uns in die Zeit des Mittelalters und Dank des lebendigen bildhaften Schreibstils hat man den Eindruck mitten im Geschehen zu sein.Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und die Seiten flogen nur so dahin.Es gibt sehr viele spannende Wendungen,aber auch die Liebe kommt nicht zu kurz.Mir hat das Buch Lust auf mehr gemacht und ich werde auf jeden Fall die Folgebände lesen.Ein Muss für alle Fans von spannenden historischen Romanen.

    Mehr
  • Ein Muss für jeden Krimi-Köln Fan!!!

    Tod im Beginenhaus

    Schneeflocke2013

    Inhalt:Wir befinden uns im Herbst und im Hospital der Beginen stirbt ein verwirrter alter Mann. Doch das war nur der erste von vielen Toten. Eine Krankheit oder Seuche? Adelina, die Tochter eines Apothekers glaubt nicht so recht daran und ermittelt auf eigene Faust, hat einen Verdacht und doch niemanden der ihr helfen will. Im Gegenteil. Ihr wird von Vater und Untermieter abgeraten sich da weiter einzumischen. Und dann soll sie auch noch heiraten? Nein! Nicht Ludolf Beichgard und vor allen nicht den Medicus Burka. Oder vielleicht… nein natürlich will sie nicht heiraten. Denn wer würde sich dann um ihren Bruder und Vater kümmern?Meine Meinung: Wow! Das ist mein erster Gedanke zu dem Buch. Warum ist mir diese Reihe bisher entgangen?Die nächsten Teile werden so schnell wie möglich bei mir einziehen – sprich wenn mein Geldbeutel mit macht! Das Buch ließ sich superflüssig lesen. Ich konnte und wollte es gar nicht aus der Hand legen. Dadurch hatte ich Probleme mit den Leseabschnitten. Sie waren für mich einfach nicht einzuhalten und ich habe sie nachträglich eingestellt. Im Normalfall lese ich wenig Krimis, doch dieses Buch hat mich vollkommen von sich überzeugt.Als gebürtige Kölnerin ist es für mich ein Genuss und Vergnügen so was zu lesen. Durch meine Ortskenntnisse wusste ich jedes Mal wo Adelina sich gerade aufhielt, wo sie lang musste. Gerne würde ich durch das Buch hüpfen und mir das bunte Treiben genauer ansehen. Aber leider ist das ja nicht möglich.Adelina ist mir, trotz ihrer Angst vor Männern und der dazukommenden Sturheit, sofort sympathisch gewesen. Sie kümmert sich um das Haus der Familie, führt die Apotheke mit, geht regelmäßig zu den Beginen und kümmert sich um ihren Bruder Vitus. Der ist seit seiner Geburt geistig behindert und wirkt deutlich jünger als seine 14 Jahre. Er ist trotzdem ein aufgeweckter kleiner Kerl, hat schnell Angst und will seiner großen Schwester immer helfen. Albert, der Vater der Zwei, ist hochangesehen in der Stadt und doch stimmt mit ihm etwas nicht. Im Laufe des Buches wird klar dass er an einer Krankheit leidet und wenn ich die Symptome richtig deute ist es Demenz (wenn nicht korrigiert mich bitte). Was die ganze Sache noch schwieriger macht.Ich finde es wunderbar wie sehr die junge Frau sich ihren Aufgaben widmet. Wobei sich aber auch ein Charakterzug an ihr zeigt: Sturheit. Denn wenn man ihr reinredet macht sie jedes Mal genau das Gegenteil von dem was man ihr sagt. Am häufigsten ist das Neklas Burka, der Medicus der im Haus zur Untermiete wohnt.Man merkt die Anspannung zwischen den Beiden das ganze Buch über und ich konnte nicht anders als es mit einem Schmunzeln zu beobachten. Ähnliches habe ich schon im Freundeskreis gesehen und es fällt einem schwer nicht zu sagen: Verdammt jetzt redet endlich offen miteinander.Hier habe ich es gesagt, weil mir keiner widersprechen konnte ^^Das Hauptthema des Buches sind aber tatsächlich die Toten im Beginenhaus in dem Adelina regelmäßig aushilft. Sie mag die Menschen dort und freut sich Zeit mit ihnen zu verbringen. Was nicht alltäglich ist. Die Stadt wird darauf aufmerksam als mehrere Leute sterben und sie wollen das Krankenhaus schließen. Nicht nur aus dem Grund mischt Adelina sich in der Sache ein. Sie glaubt die ganze Zeit an eine Vergiftung und der Lauf des Buches wird ihr Recht geben. Mit was genau möchte ich an der Stelle nicht verraten. Doch es ist interessant zu sehen wie wenig ihr zugehört wird und das sogar mit Drohungen an sie heran gegangen wird um ja nicht weiter zu ermitteln. Aber ich habe ja schon geschrieben, das Adelina immer das Gegenteil von dem macht was man ihr sagt.Außer ihrer Neugierde, der Liebe zu ihrer Familie und ihre Gereiztheit wenn es um Burka geht gibt es noch eine Sache die mich sofort an das Buch gefesselt hat: Adelinas Wissen zu Kräutern und Heilmitteln. Ja als Apothekers Tochter sollte sie sich damit auskennen, aber ich finde es einfach unheimlich faszinierend.Auf der einen Seite sind Frauen die sich mit Kräutern auskennen Hexen und auf der anderen Seite dürfen sie als Apothekerinnen praktizieren. Irgendwo ist das ein Widerspruch in sich. Aber das ist halt Köln ^^Ich selbst interessiere mich für Heilpflanzen und durch das Buch habe ich einiges dazugelernt. Vor allen was man nicht beim Essen zu sich nehmen sollte.Also haben wir hier eine sympathische Familie, sehr gute Nebencharaktere, interessantes über Köln und Heilkräuter und eine sichtbare, wenn auch langsam entstehende Zuneigung zwischen zwei interessanten Personen.Außer das die Gründe der Schuldigen nicht ganz aufgerollt werden habe ich wirklich nichts zu bemängeln. Volle Punktzahl. Mehr habe ich dazu nicht zu sagen :)

    Mehr
    • 2
  • spannend erzählte Liebesgeschichte

    Tod im Beginenhaus

    Petra54

    08. April 2016 um 13:15

    Mich hat die Geschichte der Apothekertochter Adelina von Anfang an gefesselt. Diese junge Frau lebt in Köln im 15. Jahrhundert, kümmert sich um ihren behinderten Bruder, den demenzkranken Vater, den Haushalt und die Apotheke. Außerdem hilft sie den Beginen, die in einem Hospital schwachsinnige Menschen pflegen und somit vor dem Narrenturm bewahren. Diese vielen Aufgaben haben Adelina hart gemacht. Sie merkt nicht, dass sich ein junger Arzt in sie verliebt. Im Haus der Beginen sterben immer mehr Patienten und Adelina befürchtet Gift als Ursache. Als sie ihren Verdacht äußert, bringt sie das in Schwierigkeiten. So weit zur Geschichte, die an sich schon spannend und interessant klingt. Viel interessanter für mich sind die verschiedenen Charaktere in diesem Buch, die die Autorin wirklich lebendig beschreibt.

    Mehr
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks