Petra Wagner Die Macht der weisen Schlange

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Inhaltsangabe zu „Die Macht der weisen Schlange“ von Petra Wagner

Loranthus stampft durch den Wald und flucht lauthals über sechs Kelten. Überfallen! Ihn, einen Bürger Roms! Mit seinem Sklaven wäre das nicht passiert. Der war auch Kelte, furchterregend und stark. Aber nein! Er starb wegen einer Sklavin. Die war nun alles, was Loranthus noch hatte. Diese Räuber! Wilde! Barbaren! Dabei rennt er fast in eine vermummte Gestalt. Panik überfällt ihn und Angst. Doch als die Keltin ihre Kapuze lüpft und ihn anspricht, weiß er: Ich bin gerettet. Viviane nimmt ihn und seine Sklavin mit in ihr Dorf, wo sie herzliche Aufnahme finden.In ihrem Clan ist die junge Ärztin hoch geachtet und geschätzt, doch bald wird Loranthus klar: Sein Instinkt hatte recht. Viviane ist gefährlich – für ihre Feinde. Und dann muss sie in der Salzschlacht beweisen, wozu sie fähig ist.

Ich hatte mehr erwartet ...

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  • Rezension zu "Die Macht der weisen Schlange"

    Die Macht der weisen Schlange
    Pergamentfalter

    Pergamentfalter

    10. February 2017 um 22:01

    Petra Wagner entführt ihre Leser in diesem Roman in die fremde Welt der Kelten. Sie berichtet von ihrem Leben und ihrer Kultur, ihrem Miteinander und ihren Kämpfen. Dabei begleitet man hauptsächlich Viviane, eine junge Ärztin bzw. frischgebackene Druidin, die nach ihrer Ausbildung in ihr Dorf zurückkehrt. Sie ist sehr aufgeschlossen und stets hilfsbereit. Wo auch immer ihre Hilfe gebraucht werden könnte - sie ist zur Stelle und gibt ihr Bestes, auch wenn es an ihren eigenen Kräften zerrt. Bereits auf ihrem Heimweg begegnet ihr der Römer Loranthus mit seiner Sklavin Hanibu. Sein Vater ist ein Händler und er soll das Leben der Kelten kennenlernen, bevor er das väterliche Geschäft übernimmt. Auf ihrem Weg wurden die beiden jedoch überfallen. Viviane kümmert sich um sie und nimmt sie in ihrer Dorfgemeinschaft auf. Während Hanibu sich sehr schnell einfindet, ist Loranthus anfangs zögerlich und man spürt sehr gut, wie immer wieder zwei unterschiedliche Kulturen aufeinanderprallen. Es dauert, ehe auch Loranthus sich bei den Kelten zurechtfindet, ist jedoch witzig zu lesen, wie er eins ums andere Mal die Lebensweisen der Kelten hinterfragt und versucht, sie zu verstehen. Die unterschiedlichen Charaktere sind sehr liebevoll gestaltet und haben alle ihre eigenen Persönlichkeiten. An diesem Punkt endet jedoch leider auch das, was ich an diesem Buch Positives finden kann. Über lange Strecken plätschert die Geschichte lediglich vor sich hin. Mehrfach habe ich überlegt, das Buch wegzulegen und es aufzugeben, hab mich aber immer wieder aufraffen können. Zwar ist der Stil der Autorin an den meisten Stellen angenehm zu lesen, doch die ruhige Geschichte ohne ernsthafte Ereignisse wird schnell langweilig. Erst gegen Ende des Buches wird es mit der Salzschlacht doch noch einmal spannend, jedoch hält das nicht lange, denn diese Szenen sind schnell vorüber und die Geschichte verfällt wieder in ihren alten Trott. Wie bereits angedeutet hat mir an einigen Stellen auch der Stil der Autorin nicht gefallen. Extrem umgangssprachliche Ausdrucksweisen finden sich vermehrt auch in den Beschreibungen. In den Dialogen stört mich das überhaupt nicht, aber im Zwischentext sollte dann doch wieder die Normsprache vorherrschen, wenn es sich nicht gerade um Gedankengänge handelt. Außerdem gibt es in diesem Buch viele Rechtschreibfehler, bei denen ich mich manchmal fragte, ob das Buch komplett lektoriert wurde. Wirklich auffällige Fehler wie "fiel" mit "v" fanden sich mehrfach. Dabei mag ich noch darüber hinwegsehen, wenn dieser Fehler einmal passiert, doch wenn das Wort immer wieder falsch geschrieben wird, stört mich das. Gefallen hätten mir zudem eine Karte und ein Glossar. Im Laufe der Geschichte tauchen so viele Personen auf, dass man leicht den Überblick verlieren kann. Ebenfalls häufig kommen die typischen Festtage der Kelten vor, bei denen man ebenso einfach durcheinander kommen kann. Eine Übersicht über die Personen und Feste mit entsprechenden Erklärungen hätte mir an einigen Stellen geholfen. Auch eine Karte wäre ratsam gewesen, denn mehrfach werden zwar Orte, Landstriche oder Gegenden erwähnt, die man zwar irgendwann schon einmal gehört hat, aber wenn man sich nicht gerade ernsthaft damit beschäftigt, fehlt einem einfach ein Überblick über die Orte bzw. Wege, die die Charaktere nehmen. FAZIT Ich hatte mich auf eine spannende Geschichte im Leben der Kelten gefreut. Geblieben sind die Kelten und kaum mehr. Zwar überzeugen die Charaktere, doch die Geschichte bleibt weit dahinter zurück und auch der Schreibstil kann partiell nicht mithalten. Insgesamt reicht es für zwei Sterne mit einer schwachen Tendenz zum Dritten.

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  • habe eigentlich etwas anderes erwartet

    Die Macht der weisen Schlange
    Letanna

    Letanna

    30. June 2014 um 19:04

    Auf dem Weg zu ihrem Heimatdorf lernt die angehende Druidin Viviane den griechischen Kaufmann Loranthus und dessen Sklavin Hanibu kennen. Die beiden sind gerader überfallen und ausgeraubt worden also beschließt Viviane ihnen zu helfen. Die beiden werden schnell in die Gemeinschaft des Dorfes aufgenommen und lernen die Gebräuche und Sitten der Leute kennen. Das Dorfleben wird aber durch den drohenden Krieg getrübt, von dem auch Viviane und ihre Familie betroffen sind. Ich muss gestehen, dass ich eigentlich anderes erwartet habe. Der Begriff "Fantasyroman" passt hier eigentlich so gar nicht zur Handlung, denn hier gibt es weder Magie noch sonst irgendwann in diese Richtung. Stattdessen lernen wir hier ein keltisches Dorf kennen und bekommen einen tiefen Einblick in die Sitten und Gebräuche der Kelten. Der Schrreibstil der Autorin hat mir insgesamt gut gefallen. An manchen Stellen hat das Buch leider so seine Längen, da die Autorin viele Dinge sehr detailliert beschreibt, auch Dinge die eher belanglos sind. Viviane ist ein sehr starker Charakter. Sie ist in der Ausbildung zur Duidin und weiß genau was sie will. Nicht nur in Heilkunde ist die bewandert, nein auch in der Kampfkunst und beteiligt sich aktiv an den Kämpfen. Es gibt sogar eine Liebesgeschichte zwischen ihr und einem Dorfbewohner. Silvanus und Viviane kennen sich seit sie Kinder sind. Jetzt wo die beiden erwachsen sind haben sich ihre Gefühle für einander geändert. Die Liebesgeschichte spielt aber eher eine Nebenrolle, ist dafür aber sehr schön und realistisch. Ich habe eigentlich angenommen, dass es sich bei dem Buch um einen Einteiler handelt, was aber nicht der Fall ist, das Ende ist deshalb sehr offen. Obwohl das Buch bereits 2012 erschienen ist, ist bis heute leider keine Fortsetzung erschienen.

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  • Rezension zu "Die Macht der weisen Schlange" von Petra Wagner

    Die Macht der weisen Schlange
    -Anett-

    -Anett-

    30. December 2012 um 21:05

    Zum Inhalt Die Keltin Viviane kehrt nach einer Lehrzeit aus Britannien nach Hause zurück. Unterwegs trifft sie auf Loranthus - einen Händler aus Rom, der von seinem Vater ins Keltenland geschickt wurde, um die Sitten und Bräuche zu lernen. Loanthus wurde von Räubern überfallen und ausgeraubt. Geblieben ist ihm nur seine Sklavin Hanibu. Fortan reisen die beiden mit Viviane mit, denn einen anderen Ausweg haben sie nicht. Nach ein paar Zwischenfällen kommen die drei in Vivianes Heimatdorf an. Dort ist die Freude groß, dass Viviane endlich wiede zu Hause ist. Sie ist nun eine ausgebildete Druidin und Ärztin. Und eine fabelhafte Kämpferin. Loranthus und Hanibu werden gleich in der Familie mit aufgenommen und beide lernen viel von den Kelten. Viviane geht nun von Dorf zu Dorf und heilt die Kranken. Ausserdem trifft sie sich wieder mit Lew - dem Königssohn. Dieser ist schwer verliebt in Viviane, aber diese mag Lew nur als guten Freund. Jede Menge Wirrungen rund um Liebe und Freundschaftwerden entstehen. Auch als Loranthus Elektra kennenlernt. Dann kommt es zu einem großen Treffen an Beltane. Und da geht es richtig keltisch zu. Aber es liegt auch ein Schatten auf allen - ein drohender Krieg! Meine Meinung Es hat mir gut gefallen, zu lesen, wie es bei den Kelten war. Von der Sitten und Bräuchen zu lesen, alles war so gut beschrieben, dass man wirklich dachte, man steht mitten dabei. Ich habe mit Viviane mit gefiebert und mitgelacht - es war toll. Zugegeben, das Buch hat seine Längen, denn ich fand, ehe es so richtig zum Punkt kam, hat etwas zu lange gedauert. Und dann die Schlacht und das gane drum herum war mir dann wieder zu kurz vorgekommen. So hat man aber das Leben der Kelten kennengelernt, wie es so oder in etwa so abgelaufen ist. Ich finde den Roman sehr gut und lebendig geschrieben. Auch die Charaktere haben mir durchweg gut gefallen, alle waren gut beschrieben - auch wenn ich am Ende mit den vielen Namen der Könige und Königssöhne doch recht verwirrt war. Da musste ich mehr als zweimal nachlesen, wie das nun alles gemeint war. Schade finde ich allerdings, dass die Geschichte am Ende so nicht ganz abgeschlossen war und doch noch viele Fragen auftauchen. So dass ich am Ende der letzten Seite darauf hingewiesen wude "Fortsetzung folgt..." . Schade, ich hatte mich irgendwie auf einen Einzelband gefreut. Dafür fand ich das cover wieder wunderschön - schon das alleine hat etwas magisches an sich! Fazit Ein lebendiger Roman um das Leben, der Bräuche und Traditionen des Keltentums, mit liebenswerten Charakteren. Wer sich für Kelten und deren Geschichte interessiert, sollte den Roman auf jeden Fall lesen. Und wegen der kleinen Mängel gibt es von mir 4 von 5 Sternen!

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