Petra Weise Ein halbes Leben

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Inhaltsangabe zu „Ein halbes Leben“ von Petra Weise

Die kleine Susi glaubte, ein ganz normales Mädchen zu sein. Den meisten Leuten war sie allerdings viel zu vorlaut und unbeherrscht. Sie schaffte es weder im Elternhaus noch in der Schule, sich unterzuordnen.
Ihr Leben als junge Frau und Mutter wird von der tragischen Krankheit ihrer Tochter bestimmt und zwingt Susi, eine schwerwiegende Entscheidung zu treffen, die ihr eigenes Leben und das ihrer gesamten Familie dramatisch verändert und eine ungewisse Zukunft heraufbeschwört.
Zu ihrem aktuellen Roman sagt die Autorin: "Eigentlich schreibe ich eher Kurzgeschichten als Romane. Aber Susis ungewöhnlicher Lebensweg hat mich derart beeindruckt, dass ich ihn unbedingt für meine Leser aufschreiben wollte."
Sie erzählt Susis Geschichte ohne jeden Pathos und bleibt wie in ihren bisherigen Büchern ihrem klaren und präzisen Schreibstil treu.

Mich hat dieses Buch sehr berührt.

— Stefanie_Gregg

Susis recht bewegende Lebensweg, der vor ihrer Geburt beginnt und mit dem 26. Lebensjahr endet.

— Petra54

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  • Eine berührende Lebensgeschichte

    Ein halbes Leben

    Stefanie_Gregg

    31. December 2016 um 18:48

    Mich hat dieses Buch sehr berührt.Es erzählt von einer kargen Kindheit, von der Flucht aus Pommern, aber vor allem von dem Mädchen Susi, das für die andern zu oft 'Warum' fragt, das dafür Rügen in der Schule und Schläge vom Vater erhält. Aber dennoch gibt das Mädchen diesen Wissensdurst, diesen Forscherdrang und ihre Art, direkt und klar die Wahrheit zu sagen, nicht auf.Um so mehr habe ich mit dem zur Frau gewordenen Mädchen gefreut, als sie endlich einen Mann findet, der sie über alles liebt und mit dem sie zwei Kinder bekommt. Doch auch jetzt ist das Leben im Osten Deutschlands für die Familie nicht einfach. Ein Kind wird krank und von der Mutter Susi zwangsweise getrennt. - Hier beschrieb die Autorin Szenen, die mich fast weinen ließen. Waren Ärzte in der damaligen DDR tatsächlich so überheblich und grausam?! Schrecklich!Beeindruckend erzählt Petra Weise, wie Susi und ihrem Mann das DDR Regime immer verlogener und falsch vorkommt, bis sie sich zur Flucht entscheiden. Eine fatale Entscheidung, denn die ganze Familie wird gefasst, die Eltern kommen für Jahre ins Gefängnis; die Kinder werden 'zum Glück' nicht zur Zwangsadoption freigegeben, sondern dürfen zu den Großeltern. Erst nach Jahren endet die grausame Haft und Susi wird in den Westen entlassen.Ich habe das Buch ganz nah miterlebt durch die plastische Erzählweise der Autorin.Dennoch blieben viele Fragen bei mir offen. Warum die falsche TBC-Diagnose in Susis Kindheit? Kamen die Kinder wieder zu den Eltern, bevor die Mauer fiel? Wie war das Wiedersehen?Ich hätte noch viel mehr lesen können und wollen...Das werde ich nun wohl bei den anderen Büchern der Autorin machen!

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  • eine recht bewegende Lebensgeschichte

    Ein halbes Leben

    Petra54

    30. January 2016 um 14:43

    Susi merkt schon als kleines Mädchen, dass sie viele Dinge anders empfindet als andere Kinder. So verläuft auch ihr Leben anders als das der meisten Menschen. Das Buch ist in Sachkapitel unterteilt wie "Susi und das Kinderheim" oder "Susi und ihr erstes Kind". Jedes neue Kapitel beginnt mir der Jahreszahl, so dass man sich leicht orientieren kann. Der Roman ist nach einer wahren Geschichte aufgeschrieben und für alle Leser interessant, die gern ungewöhnliche Biografien lesen.  

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