Petra Welzel Die Lumpenprinzessin

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Inhaltsangabe zu „Die Lumpenprinzessin“ von Petra Welzel

1188 in der Wachau: in einer Hütte im Schatten der Burg Dürnstein wächst Uta auf. Die Schranken ihrer Stellung als Unfreie kann sie nicht akzeptieren, auch nicht das Unrecht, das der grausame Graf Kuenringer ihrem Jugendfreund Karl antut. Da fasst Uta einen ungeheuren Plan: sie behauptet, dass sie adelig geboren wurde - als Tochter einer Hebamme weiß sie um Geheimnisse, die diese Täuschung gelingen lassen. Uta erlernt die Gebräuche in der ihr fremden Welt des Adels und begegnet Fürsten und Königen, selbst Richard Löwenherz. Doch sie spürt, dass sie ihr früheres Leben nicht vergessen kann.

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  • Einfacher, historischer Roman mit kleinen Schwächen

    Die Lumpenprinzessin

    KatharinaJ

    23. August 2013 um 19:09

    1188 in der Wachau. Hier lebt Uta in relativ ärmlichen Verhältnissen – Eine junge Unfreie die nicht akzeptieren kann, dass ihr Leben von Anfang an in vorgeschriebenen Bahnen verläuft. Sie möchte mehr und vor allem möchte sie Lesen lernen. Durch die Verstrickung unglücklicher Umstände sowie einer Notlüge, steigt Uta in die Welt der Adeligen auf und lernt schnell das es gar nicht einfach ist gerecht und volksnah zu herrschen. Kann man mit seinen Jugendfreund weiter befreundet bleiben und trotzdem Herrin der Burg sein? Sie war immer die Lumpenprinzessin des Volkes – Kann sie wirklich in einer Welt voller Intrigen bestehen? Die Autorin Petra Welzel schreibt mit "Die Lumpenprinzessin" einen einfach zu lesenden, historischen Roman der allerdings einige kleinere Schwächen aufweist. Ganz schrecklich war für mich das naive, fast rücksichtslose Lügenstück Uta. Ein absolut anstrengender, teilweiße auch unsympathischer Charakter der mir fast das weiterlesen verdorben hätte. Auch die Wirrungen um die beiden Mütter des Mädchens waren für meinen Geschmack zu viel. Ein recht unterhaltsamer Roman den man aber kein zweites Mal lesen muss.

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  • Rezension zu "Die Lumpenprinzessin" von Petra Welzel

    Die Lumpenprinzessin

    Buecherwurm2punkt0

    14. October 2011 um 09:40

    Inhalt: 1178 in Wachau: Uta wächst als Unfreie auf, kann jedoch ihre Stellung nicht akzeptieren. Am meisten verabscheut sie den Grausamen Graf Kuenringer der ihrem Jugendfreund Karl Unrecht antut. Ihr versuch Lesen zu lernen, um sich aus ihrem Leben als Unfreie zu befreien, scheitert. Jedoch gelingt ihr unglaublicher Plan, sich als Adelige auszugeben: Sie behauptet adelig geboren zu sein und steigt dadurch in die Welt der Adeligen auf. Aber welchen Preis muss sie für ihre Lügen bezahlen? Meine Meinung zum Inhalt: Dieses Buch ist unheimlich flüssig zu lesen und sehr angenehm. Im Gegensatz zu anderen Historischen Romanen wird auf sexuelle Gewalt nahezu komplett verzichtet. Die Geschichte an sich fand ich sehr interessant und ausgeklügelt, da sie auch die Situation der Frau in der damaligen Zeit beschreibt. Allerdings war mir die Teilung der Personen zu klar in Gut und Schlecht aufgeteilt und die Protagonisten waren auch nicht scharf genug gezeichnet. Bei männlichen Personen gab es nur die Aufteilung Schrecklich, gewalttätig und ohne Mitleid oder der Mann stand unter dem Pantoffel der Frau. Außerdem war mir das Mädchen Uta zu naiv und hat mir zu wenig aus Fehlern gelernt. Vor allem war sie aber für die damalige Zeit doch sehr aufmüpfig. Vor allem habe ich aber die plötzlich entstandene Freundschaft zu Balduin nicht verstanden, da diese zu Beginn befeindet waren und der Meinungsumschwung im Buch nicht erklärt wurde. Gut fand ich jedoch, dass zuerst alle Protagonisten an einem Ort waren und die Geschichten der einzelnen Personen sich von dort weg entwickelt haben. Es war sehr spannend zu sehen, was aus den einzelnen Personen wurde. Leider gab die Geschichte keinen großen Einblick in die Adelige Welt, wie ich es eigentlich erwartet habe. Außerdem waren die Wirrungen mit Uta, ihrer Mutter und ihrer leiblichen Mutter doch sehr abstrakt und einfach zu dick aufgetragen. Fazit: Alles in allem hat mich das Buch sehr gut unterhalten. Jedoch war es mir schlussendlich aufgrund der Personenzeichnung zu Oberflächlich.

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