Petra Welzel Hildegards Lied

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Inhaltsangabe zu „Hildegards Lied“ von Petra Welzel

Ihr Vater will die junge Hildegard an einen Adligen verheiraten. Doch sie liebt Erik, einen armen Troubadour. Nur ein Ausweg bleibt: sie flüchtet ins Kloster. Aber auch als Nonne ordnet Hildegard sich nur schwer unter. Wieder flüchtet sie: ihre Heilkunst wird am Hof des deutschen Kaisers verlangt. Endlich wird sie auch in der Kirche anerkannt und erhält ihren großen Auftrag. Sie soll ein Kloster gründen – in Bingen am Rhein. Und dann trifft sie wieder auf Erik, die Liebe ihres Lebens...

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  • Rezension zu "Hildegards Lied" von Petra Welzel

    Hildegards Lied
    simoneg

    simoneg

    12. June 2009 um 22:04

    Was soll ich zu dem Buch sagen? Zunächst einmal so viel: Hildegard von Bingen ist eine historische Gestalt aus der Zeit Barbarossas. Sie wurde 1098 geboren und starb 1179. Hildegrad ist ein Kind mit eigenen Gedanken und naturverbunden. Als sie erfährt, daß ihr Vater sie einem jungen Adligen zur Frau versprochen hat, reißt sie aus und lernt den jungen Erik kennen, der ihr im Moor das Leben rettet. Die Liebe zu Erik durzieht ab da ihr ganzes Leben. Doch die Zurückweisung des jungen Adligen bleibt nicht ohne Folgen. Ihr Ungehorsam bringt sie ins Kloster, wo sie gemeinsam mit einer Freundin in einer Klause eingemauert wird. Doch auch hier wird ihr Wille nicht gebrochen. Sie lehnt sich gegen den Abt auf und flieht später, weil sie Unheil für eine alte Freundin sieht. Später kehrt sie in das Kloster zurück. Immer wieder ist von Visionen die Rede, die sie später auch zu Papier bringt. Es sind die Worte Gottes. So sieht das jedenfalls auch irgendwann der Papst und erkennt sie als Seherin an. Von da ab gilt ihr Wort etwas. Sie bekennt sich sogar öffentlich gegen die Macht- und Habgier der Kirchenoberen. Am Ende gelingt es ihr sogar, die Genehmigung für den Bau eines eigenen Klosters zu bekommen. Ich hatte von dem Buch mehr erwartet. Ab Mitte des Buches nervte es mich dann doch, daß alles nur noch Gottes Wille war. Für mich war Hildegard entweder eine sehr clevere Frau, die erkannt hat, daß das ihre einzige Möglichkeit war oder sie hat hinter ihren Mauern einen Hau bekommen. Auf jeden Fall gebührt der historischen Person, die sich auf, in ihrer Zeit ketzerische Weise, gegen die Hab- und Machgier der Kirche äußerte und den Armen half, gehöriger Respekt. Sie hätte damit und mit ihrer Heilkunst auch gut auf dem Scheiterhaufen landen können.

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