Petra van Laak 1 Frau, 4 Kinder, 0 Euro (fast)

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Inhaltsangabe zu „1 Frau, 4 Kinder, 0 Euro (fast)“ von Petra van Laak

Würden Sie einen Telefonjob im Drücker-Milieu annehmen, um Ihre vier Kinder durchzubringen? Fänden Sie es lustig, im Garten zu zelten, um den Kleinen Urlaub vorzugaukeln? Was wäre wichtiger: Ihr Cello oder Winterjacken für die Kinder? - Eben noch Managergattin mit Villa am See - und im nächsten Moment bricht für Petra van Laak die Existenz zusammen. Nach Firmeninsolvenz und Trennung von ihrem Mann muss sie sich mit vier kleinen Kindern alleine durchschlagen. Mit Schlagfertigkeit und einem großen Sinn für Komik meistert Petra van Laak abenteuerliche Jobangebote, die hürdenreiche Wohnungssuche und absurde Begegnungen in Behörden.

Zeitweise wird die Thematik leider etwas oberflächlich behandelt, ich fand es dennoch interessant...

— justitia
justitia

Die wahre Problematik bleibt leider etwas auf der Strecke. Schade!

— ChattysBuecherblog
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  • Rezension zu "1 Frau, 4 Kinder, 0 Euro (fast)" von Petra van Laak

    1 Frau, 4 Kinder, 0 Euro (fast)
    Taluzi

    Taluzi

    11. March 2013 um 19:06

    Das Buch von Petra van Laak „1Frau 4Kinder 0Euro“ musste ich einfach lesen. So war doch mein Nummernschild am Auto 410 (4Kinder 1Ich 0Mann). Die ersten Kapitel waren enttäuschend, da der Schreibstil emotionslos, ja fast sachlich war. Petra van Laak beschreibt wie ihr sorgenfreies Leben in einer schöne Villa durch die Insolvenz ihres Mannes den Bach runter geht. Sie versucht sparsam zu leben und einen Job zu finden. Aber es geht nicht. Sie muss mit den Kindern ausziehen in eine kleine Wohnung. Jeden Cent dreht sie dreimal um. Und immer auf Suche nach einem Job, der sie wieder eine Weile über Wasser hält. Bewundernswert ist das Petra van Laak nie aufgibt, scheinbar keine Existenzängste hat, sondern immer den Weg, wie es weiter gehen kann, sucht. Ich hatte beim Lesen auch das Gefühl, das ihr die Familie immer wichtiger wurde und alle zusammenhielten auch wenn es nicht einfach war. Das spiegelte auch im Schreibstil wieder, er wurde wärmer und herzlicher, wenn sie über ihre Familie schrieb und ironischer und nicht mehr so ernst, wenn sie von ihren Jobs erzählte. Sehr gut gefielen mir die Seiten mit den Kinderzitaten vor den Kapiteln. Ganz besonders mochte ich die auf Seite 99: „Wenn ich beim Bäcker das Brot von gestern kaufe, kostet es einen Euro weniger. Das macht in der Woche so drei bis vier Euro aus. Dann haben wir jeden Monat ungefähr dreizehn, vierzehn Euro mehr, und dafür kaufen wir mehr von den leckeren Fleischwurst. - Gute Idee, aber gespart ist das ja nicht. Nur umgeschichtet. - Nee, Mama, wenn das Brot nicht so frisch ist, essen wir ja, auch nicht so viel davon.“ Auch wenn das Buch nicht stark anfängt, die Geschichte ist es wert gelesen zu werden.

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  • Leserkommentare zu 1 Frau, 4 Kinder, 0 Euro (fast) von Petra van Laak

    1 Frau, 4 Kinder, 0 Euro (fast)
    Mumof9

    Mumof9

    via eBook '1 Frau, 4 Kinder, 0 Euro (fast)'

    das Buch hat mch berührt...vor allem aber wohl, weil ich selber in ähnlicher situation bin und zur Zeit oft verzweifelt.......über das ,was mir am Buch gefehlt hat ,würde ich gern in Ruhe mit der Autorin sprechen....

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  • Rezension zu "1 Frau, 4 Kinder, 0 Euro (fast)" von Petra van Laak

    1 Frau, 4 Kinder, 0 Euro (fast)
    flaschengeist1962

    flaschengeist1962

    11. August 2012 um 12:25

    Dieses Buch hat mich richtig gefesselt. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und hatte es ruckzuck durch. Die Story erinnert mich sehr an meine eigene Situation. Ein Frau, die nach der Trennung mit 4 Kinder und kaum Geld das Leben meistern muß. Wie sie mit den ganzen Tücken, wie Arbeitssuche, Wohnungssuche und vielen anderen Problemen zurechtkommen muß. Sehr gut geschrieben und läßt sich flüssig lesen. Ich kann es nur weiterempfehlen. TOP!!!

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  • Rezension zu "1 Frau, 4 Kinder, 0 Euro (fast)" von Petra van Laak

    1 Frau, 4 Kinder, 0 Euro (fast)
    Ratina

    Ratina

    21. July 2012 um 16:50

    Der Inhalt ist schnell erzählt – Unternehmergattin Petra van Laak trennt sich von ihrem Mann, nachdem dieser in den Bankrott gesegelt ist, zieht aus der gemeinsamen Villa aus und muss fortan ihre vier Kinder alleine durchbringen. Wie sie das macht, wird in dem Buch „1 Frau, 4 Kinder, 0 Euro (fast)“ erzählt. Dieses Buch war für mich hauptsächlich zweierlei: Ein Loblied auf die vier Kinder und wie toll die mit der Situation umgehen, sowie eine Auflistung von mehr oder weniger skurrilen Möglichkeiten, Geld zu verdienen. Letzteres war ziemlich erheiternd, ersteres zwar irgendwie beeindruckend, aber eher langweilig. In jedem Fall war es interessant zu lesen, wie die plötzlich Alleinerziehende Geld mit Auftritten in Reality-Soaps verdient und wie sie einer alten Dame Gesellschaft leistet, die ihr die Berliner Villen der alten Nazis zeigt und eine unbestreitbare Vorliebe für Alkohol hegt. Durchaus aller Achtung wert ist auch der Bericht über das Zusammenleben mit den vier Kindern, die mit der Situation überraschend gut klarkommen – aber es wieder und wieder hervorzuheben, ist meiner Meinung nach zu viel und hat mich persönlich eher gelangweilt. Mir ist schon klar, dass das ganz tolle Kinder sind und irgendwie sind die Zitate der Kleinen, die am Anfang von jedem Kapitel stehen, ja auch ganz niedlich, aber ich finde, hier wäre weniger mehr gewesen. Gestört hat mich auch, dass Frau van Laak gegen Ende des Buches beschließt, sich selbstständig zu machen und sich dann innerhalb weniger Sätze das Blatt zu ihren Gunsten wendet. Man erfährt kaum, als was genau sie sich selbstständig gemacht hat und was sie dazu tun musste. Sicher ist ein Bericht dieser Art nicht der Ort, um die Gründung des eigenen Unternehmens zu erläutern, aber etwas mehr Information hätte schon sein müssen. So kann man die Ereignisse als Leser jedenfalls nicht nachvollziehen. Trotzdem kann ich mir vorstellen, dass dieses Buch gerade für Leute in einer ähnlichen Situation durchaus aufbauend wirken kann. Insgesamt ist es ein netter, unterhaltsamer Bericht über das Leben mit vielen Kindern und wenig Geld, den man leicht lesen kann. Wenn man es nicht tut, hat man jedoch nicht viel verpasst, dazu fehlt dem Buch doch etwas Biss und Tiefe.

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  • Rezension zu "1 Frau, 4 Kinder, 0 Euro (fast)" von Petra van Laak

    1 Frau, 4 Kinder, 0 Euro (fast)
    Kanjuga

    Kanjuga

    15. June 2012 um 20:23

    Frau von Laak erzählt hier ihre Lebensgeschichte, wie sie als Frau mit 4 Kindern und ohne Mann am sozialen Abgrund balancierte und was sie dabei alles erlebt. Sie erzählt aber NICHT (wie der Titel meines Erachtens suggeriert) wie sie den Absprung geschafft hat. Es erzählt lediglich, wie sie es geschafft hat, damit zu leben / umzugehen... Die Stellen an denen es um ihre Kinder ging, fand ich sehr interessant und liebevoll geschildert. Sie muss wahnsinnig tolle Kinder haben, die sie -trotz ihres jungen alters- so unterstützen und vieles mitmachen. Respekt! Irgendwie hat mich das Buch nicht so recht überzeugen können. Vieles -oder fast alles- bleibt recht vage und nur skizzenhaft umrissen. Es erinnert mehr an ein Tagebuch als einen Bericht, wie sie "Es" denn nun geschafft hat. Natürlich bin ich mir darüber im Klaren, das Frau Laak sicher keinen Seelenstrip hinlegen wollte und vermutlich viele Details einfach nicht vorhanden sind, um die eigene Persönlichkeit nicht in Misskredit/Verruf zu bringen (besonders als aktive Geschäftsfrau verständlich). Trotzdem sollte man sich solche Dinge überlegen, BEVOR man einen Lebensabschnitt als Buch vermarktet. Die Trennung von ihrem Mann wird genauso kurz abgehandelt wie die Frage, ob ihren Kinder denn nie der Luxus (den sie anscheinend früher gewohnt waren)gefehlt hat. Beides wird mit einem kurzen Zwischeneinwurf hier und da erwähnt, aber nie wirklich thematisiert. Die für mich wichtigste Frage: WIE HAT SIE ES DENN NUN GESCHAFFT wieder richtig Boden unter den Füßen zu bekommen?! Bleibt irgendwie schleierhaft. War es denn wirklich SO einfach sich selbständig zu machen? Komm wir ziehen mal schnell um, machen uns selbständig und auf einmal läuft alles wieder, so kommt es einem zumindest vor. Erzählungen über dubiose Jobangebote, Hilfsbereite Menschen und vorbildliche Kinder machen gefühlte 99% des Buches aus. Später wird tatsächlich darauf hingewiesen (O-Ton): "Wie genau ich als Einzelunternehmerin von null an startete[...]soll ein andermal erzählt werden." Alles in allem gebe ich keine Kaufempfehlung für das Buch. Es ist zwar "ganz nett" weil es an einigen Stellen tatsächlich skurril zu lesen war, WAS es nicht alles auf dem deutschen Arbeitsmarkt gibt, aber man verpasst nichts, wenn man es nicht gelesen hat.

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  • Rezension zu "1 Frau, 4 Kinder, 0 Euro (fast)" von Petra van Laak

    1 Frau, 4 Kinder, 0 Euro (fast)
    PrinzessinAnne

    PrinzessinAnne

    29. March 2012 um 12:25

    Worum geht es: Eigentlich hatte Frau van Laak immer ein schönes Leben: Nach dem Studium kam das erste Kind, dann das nächste, und plötzlich waren 4 Kinder, und Petra van Laak raus aus dem Arbeitsleben und nun Hausfrau und Mutter. Aller kein Problem, immerhin verdiente ihr Mann das Geld und ermöglichte ein Sorgenfreien Leben. Doch als die Insolvenz nicht mehr aufzuhalten ist, und auch die Ehe zerrüttet, beschließt Petra van Laak mit ihren 4 Kindern auszuziehen. Weil sie aber zu stolz ist Arbeitslosengeld zu beantragen, und nur vom Unterhalt und Kindergeld lebt, wird es zunehmen schwieriger sich durchzuschlagen. Deshalb nimmt die unmöglichsten Jobs an, rennt von Vorstellungsgespräch zu Vorstellungsgespräch und erträgt Situationen die sie sich nie hätte vorstellen können. Meine Meinung: Viele werden über dieses Buch sagen, es wäre Jammern auf hohem Niveau. Immerhin könnte sie ja Unterstützung vom Staat bekommen, und bekommt schließlich Unterhalt und Kindergeld- da haben es die Kinder in Afrika viel schlimmer. Aber ich glaube, wer so über das Buch urteilt, hat es vielleicht einfach nicht verstanden. Ich denke nicht, dass es Frau van Laak darum geht, Mitleid zu schinden. Sie hätte vieles einfacher haben können; Wollte sie aber nicht. Sie wollte sich und ihren Kindern ein Leben schaffen, in dem es ihnen gut geht, und dafür muss man nun einmal was tun. Petra van Laak ist mir auch wirklich sehr sympathisch in diesem Buch geworden. Sie ist keine plötzlich verlassene Millionärsgattin, die in Selbstmitleid versinkt, sondern eine Macherin. Und ganz besonders die Kinder, vor allem die kleine Millie, sind so liebevoll beschrieben. Am Ende von jedem Kapitel ist ein Zitat der Kinder, die unglaublich niedlich, berührend oder traurig sind, aber immer eines: authentisch. Übrigens, und damit verrate ich nicht zu viel, denn dies steht im Autorenportrait des Buches, schafft Petra van Laak es sich aus der Misere heraus zu arbeiten, und wurde vom Land Brandenburg später zur Unternehmerin des Jahres gekürt. Manches Mal zieht sich die Handlung natürlich, ist weniger spannend oder wiederholt sich im Kern. Andere Szenen aber fand ich so schräg, dass sie fast schon lustig waren. Klar, nicht für die Autorin, aber für mich als Leser schon :)

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  • Leserunde zu "Weil ich euch liebte" von Linwood Barclay

    Weil ich euch liebte
    caylith

    caylith

    Unsere LovelyBooks Lesechallenge geht in die zweite Runde! Jeden Monat diskutieren wir über ein vorher festgelegtes Buch und es gibt neben monatlich 50 Leseexemplaren tolle Preise zu gewinnen. Alle Informationen dazu findest Du hier: http://www.lovelybooks.de/lesechallenge/ Das Buch des Monats Februar ist Linwood Barclay mit "Weil ich euch liebte": Glens Familie stürzt jäh ins Unglück, als seine Frau Sheila bei einem Unfall ums Leben kommt. Sie soll volltrunken gefahren sein und zwei Unschuldige mit in den Tod gerissen haben! Die Polizei ist sich ihrer Sache sicher – doch Glen kann es einfach nicht fassen. Kurze Zeit später ertrinkt eine gute Freundin von Sheila auf mysteriöse Weise. Und als Glen bald darauf erfährt, dass Sheila 62.000 Dollar veruntreut haben soll, bringt ihn das vollends aus dem Gleichgewicht. Beweise für ein Verbrechen hat er allerdings keine ... Hast Du Lust dabei zu sein, tolle Aufgaben zu lösen und Dich zum fleissigsten Mitglied auf der Challengeliste hochzuarbeiten? Nimmst Du die Herausforderung an? Dann melde Dich gleich in diesem Unterthema an und nimm dabei auch an der Verlosung von 50 Leseexemplaren von "Weil ich euch liebte" teil! (Verlosung findet am 10.02.2012 statt)

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