Petri Tamminen Verstecke

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Inhaltsangabe zu „Verstecke“ von Petri Tamminen

Ein Blick nach links, ein Blick nach rechts, ein rasches Beiseitetreten: Ob man nun im Wald oder im Getümmel der Großstadt steht, ab und zu ist es notwendig, schnell ein Versteck zu finden. Das Böse der Welt, die guten Nachbarn, die Familie, der Alltag und die eigenen Unzulänglichkeiten lösen Fluchtreflexe aus. Da ist gut beraten, wer sich rechtzeitig nach Möglichkeiten des Abtauchens umsieht. Petri Tamminen findet sie fast überall: So ist dem ausgebrannten Unternehmensberater die Flughafentoilette ein seelischer Schutzraum; in der Fischerhütte können verantwortungsvolle Familienväter endlich wieder Schwein sein; auf den Dachboden dringt der Lärm der Welt nur gedämpft herauf; im Trubel der eigenen Geburtstagsfeier hilft es, im Hinterzimmer auszuharren. Auch die Suche nach einer guten Wohnung, einem guten Café, einem guten Buch basiert wohl auf der Sehnsucht nach den Kleiderschrankverstecken der Kindheit. Im Versteck kann man alten Gedanken nachhängen, Augenblicke zur Ewigkeit werden lassen, zur Ruhe und zu sich kommen. Oder sich finden lassen. Danach tritt man gestärkt hervor, setzt ein passendes Gesicht auf und begegnet den Anforderungen mit neuer Gelassenheit.In 42 eigenwilligen Prosastücken, zum Teil melancholiegetränkt, zum Teil mit lakonisch-finnischem Humor gesegnet, wie wir ihn aus seinem Roman Der Eros des Nordens kennen, erschließt uns Petri Tamminen eine ganze Welt voller Verstecke.

»Es ist fast unmöglich, in der Not auf ein Versteck zu kommen, das nichts mit dem früheren Leben zu tun hat.«

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  • Rezension zu "Verstecke" von Petri Tamminen

    Verstecke

    Greta

    11. May 2009 um 12:37

    "Ein solcher Versteckkünstler, der sich zum Erwachsenen geweitet hat, wandert einfach durch den Alltag. Äußerst selten darf er sein Talent aufblitzen lassen, etwa wenn er auf eine Weise im Verhandlungsraum sitzt, dass er um jede Teamarbeit herumkommt, die der Unternehmensberater vorschlägt." "Eine gemütliche Dorfbibliothek kann ein Paradies sein, aber in einer wissenschaftlichen Bibliothek gibt es Verstecke. Dort erwarten den Besucher menschenleere Regalkilometer, die Stille einsamer Grünpflanzen und die gleiche Traurigkeit wie an einer Weitsprunggrube im Oktober."

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