Petronius Satyricon

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Inhaltsangabe zu „Satyricon“ von Petronius

Schlagersänger, Amazonen und Schwerenöter, Dominas, Bademeister und Hetären, Stricher, Balljungen und Erbschleicher bilden das kunterbunte Personal des antiken Erotikons. Diese Neuübersetzung zieht es – dem Original folgend – vor, die Dinge beim Namen zu nennen. Und so liest sich die frivole Satire als Mischung aus Milieustudie und kritischem Sittengemälde, Romanparodie und schamloseste aller je erdichteten Provokationen. Der obszönste Roman der Weltliteratur? Eine dichterische Perversion? – Ohne Zweifel ein Meisterwerk: Bewußt schockierend in der Verschränkung hoher und niederer Motive, in der Mischung des Poetischen mit dem Prosaischen, steht Petrons unterhaltsames Erotikon gleichsam als Solitär in der klassischen Erzählprosa. Sein leichtgeschürzter Held Enkolpius, ein komisches Gegenbild zu den antiken Heroen Odysseus und Aeneas, verliebt sich in den hübschen Knaben Giton, und das abenteuerliche Treiben nimmt seinen Anfang. Zusammen mit Askyltos, dem dritten im homoerotischen Bunde, ziehen die frivolen Vagabunden von Ausschweifung zu Ausschweifung und zelebrieren Liebeslust und Liebesleid in allen erdenklichen Spielarten. Nicht nur beim berühmten Gastmahl des Trimalchio, von Fellini meisterhaft filmisch umgesetzt, zeigt sich hinter dem Spaß am bunten Treiben die scharfe Kritik des Autors an der Dekadenz seiner Zeitgenossen. Titus Petronius Arbiter war nach ausschweifenden Jahren als Politiker, Lebemann und offizieller Geschmacksrichter ('arbiter elegantiae') am Hof Kaiser Neros, in eine Verschwörung verwickelt. Um 66 n. Chr. zum Tode verurteilt, zelebrierte er einen lustvollen Freitod.

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