Petros Markaris Die Kinderfrau

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Inhaltsangabe zu „Die Kinderfrau“ von Petros Markaris

Was in Istanbul geschah, ist nun viele Jahrzehnte her. Und doch findet die neunzigjährige Kinderfrau keine Ruhe – sie hat noch alte Rechnungen zu begleichen. Kommissar Charitos folgt ihren Spuren: Sie führen nach ›Konstantinopel‹, in eine Vergangenheit mit zwei Gesichtern – einem schönen und einem hässlichen. Petros Markaris präsentiert mit ›Die Kinderfrau‹ einen Roman voll Nostalgie – sein bisher persönlichstes Buch.

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Schlüssel 17

Grandios! Tom Babylon ist ein hartnäckiger Ermittler - angetrieben von den Schatten der Vergangenheit!

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  • Ein spannender Krimi ohne Schlachtfeld

    Die Kinderfrau

    Bokmask

    26. August 2015 um 02:09

    Dieses Werk war für mich das erste von Petros Markaris, ich kann sagen das es mich auf keiner Seite enttäuscht hat. Endlich mal ein spannender Krimi in dem nicht literweise das Blut läuft. Eine ehemalige Kinderfrau verschwindet aus ihrem Dorf und fährt nach Istanbul. Doch dort wo sie sich angemeldet hat, kommt sie nie an. Also wendet sich der wartende an Kostas Charitos. Diese befindet sich mit seiner Frau auf Urlaub in Istanbul. Auf dem Weg der Kinderfrau bleiben einige Leichen liegen. Nun wird Kostas von der türkischen Polizei um Amtshilfe gebeten. Es gilt einige Fragen zu beantworten. Wo ist die Kinderfrau abgeblieben. Warum mordet eine Frau die schon über 90 Jahre alt ist. Für Kostas und seinem türkischen Kollegen wird es eine reine Odyssee. Auch wenn sich beide Seiten nicht recht trauen, wird es doch eine Früchte tragende Zusammenarbeit, in der beide Seiten von ihren Vorurteilen zurücktreten. Sich sogar eine gewisse Freundschaft entwickelt. Ohne einen Ekelfaktor bedienen zu müssen wird diese Geschichte sehr spannend gezeichnet. Ich habe mit gefiebert und somit Istanbul kennenlernen dürfen. War ich real noch nie vor Ort. So habe ich doch einen recht guten Einblick in diese pulsierende Millionenstadt gewonnen. Der eher ruhige Schreibstil hat mir sehr gefallen. Das Kopfkino war in vollem Umfang präsent. Die Geschichte ist in sich vollkommen abgeschlossen, sadass ich auch als Quereinsteiger keine Schwierigkeiten hatte der Geschichte zu folgen. Oder das Gefühl hatte das mir irgendetwas fehlte. Den einen oder andern Band werde ich ganz bestimmt noch lesen.

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  • Rezension zu "Die Kinderfrau" von Petros Markaris

    Die Kinderfrau

    Elocin

    27. August 2011 um 21:04

    Toller Krimi bei dem der Fall selbst eigentlich Nebensache ist. Die bewegte Geschichte zwischen Türken und Griechen, die bis heute ihre Spuren hinterläßt, wird hier sehr anschaulich erzählt.

    Der Kommissar ist ein sympathischer Typ, der starke Frauen liebt. Wird sicher nicht mein letzter "Kostas Charitos-Krimi" gewesen sein.

  • Rezension zu "Die Kinderfrau" von Petros Markaris

    Die Kinderfrau

    Ulf_Borkowski

    23. February 2011 um 00:28

    Kostas Charitos, Kommissar der Athener Polizei, macht eigentlich mit seiner Frau Adriani Urlaub in Istanbul, um Abstand von den familiären Problemen mit der gemeinsamen Tochter zu gewinnen, die es –entgegen der Tradition- gewagt hat nicht kirchlich zu heiraten. Doch durch eine zufällige Begegnung mit einem Schriftsteller, der als Pontos-Grieche in Istanbul lebt, wird der Kommissar in eine bilaterale Mordermittlung hinein gezogen. Die Kinderfrau des Schriftstellers wird in Griechenland des Mordes an ihrem Bruder verdächtigt und scheint nun einige alte Rechnungen in ihrer alten Heimatstadt Istanbul bzw. Konstantinopel, wie es die Griechen immer noch nennen, zu begleichen. So macht sich Kommissar Charitos –zwischen Besichtigungsterminen mit seiner griechischen Reisegruppe- als offizieller Kontaktbeamter der griechischen Regierung, zusammen mit seinem in Deutschland geborenen türkischen Kollegen Murat auf die Suche nach einem neunzigjährigen Phantom, dass eine Spur von Käse-Pittas –zum Teil mit Rattengift verfeinert- durch Istanbul legt. Während Charitos als Grieche bei der türkischen Polizei misstrauisch beäugt wird, schafft es der türkische Kollege nicht, Zugang zu der griechischen Minderheit in Istanbul zu finden. So ergänzt sich das ungewöhnliche Ermittler-Duo langsam bis zum Showdown am Schwarzen Meer. „Die Kinderfrau“ ist nicht nur ein hervorragender Krimi aus Petros Markaris’ Charitos-Reihe, sondern auch ein sehr tiefgründiges, teilweise biographisches Buch. Makaris ist selber als Pontos-Grieche in Istanbul geboren und verarbeitet die Geschichte der griechischen Minderheit –insbesondere nach dem Pogrom von 1955- sehr gekonnt in einer lakonischen Schnitzeljagd nach einem neunzigjährigen Racheengel. Ein lesenswerter Krimi, der dem Leser -ohne anklagend zu wirken- hierzulande weniger bekannte Hintergründe des griechisch-türkischen Verhältnisses der Gegenwart näher bringt.

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  • Rezension zu "Die Kinderfrau" von Petros Markaris

    Die Kinderfrau

    Duffy

    16. October 2010 um 10:11

    Es ist eigenartig, dass Kriminalkommissare, die sich durchsetzen konnten und die wir recht gerne haben, zwischendurch immer mal wieder schwächeln. Charistos verzichtet in "Die Kinderfrau" auf seinen gewohnten Humor nicht ganz, ist aber durchaus ernster beim Ermitteln. Vielleicht liegt das daran, dass er diesmal in Istanbul arbeitet, also mit der türkischen Polizei kooperieren muss, vielleicht daran, dass seine Frau dabei ist und er ja eigentlich Urlaub hat. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass Markaris seinen Ermittler mit der nicht gerade unkomplizierten türkisch-griechischen Geschichte konfrontiert. Er muss nämlich eine alte Kinderfrau suchen, die, todkrank, mit dieser Vergangenheit abrechnet und einige Morde begeht. Das es hier um diffizile - aber gut erzählte - Hintergründe geht, macht die Geschichte auch glaubwürdig. Aber irgendwie bekommt sie nicht den rechten Schwung. Was bei dem Thema auch recht schwierig ist, denn so richtig will es nicht zu einem Krimi passen, dazu ist es unter dem Strich zu emotional behaftet. Das Buch ist nicht gut, nicht schlecht, einfach nicht greifbar. Pluspunkte allerdings für das sensible Ende.

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  • Rezension zu "Die Kinderfrau" von Petros Markaris

    Die Kinderfrau

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. September 2010 um 22:32

    Es geht vom Anfang zum Ende eine Steigerung ins herzlichste von statten. Der Krimi spielt an vielen verschieden Orten. Instanbul ist der Kernbereich. Man erfährt über kulturelle Zusammenhange zwischen Türken und Griechen die historischen, gegenwärtigen Zustände. Auch Armenen, Syrer und Aserbaidschaner wurden erwähnt.

  • Rezension zu "Die Kinderfrau" von Petros Markaris

    Die Kinderfrau

    Schiller-Buchhandlung

    17. June 2010 um 19:06

    Kommissar Charitos macht Urlaub mit Adriani, seiner Frau: Gemeinsam sind sie in Istanbul, um sich dort von einem großen Schock zu erholen: Ihre Tochter Katerina hat ihren langjährigen Freund Fanis "nur" standesamtlich geheiratet und sich einer krichlichen Hochzeit verweigert. Eine Katastrophe für beide Elternpaare. Nur schwer erträgt Charitos die Mitglieder seiner Reisegruppe und es kommt ihm nicht ganz ungelegen, als er von Markos Vassiliadis angesprochen wird, einem Schriftsteller, der zur griechischen Minderheit in Istanbul gehört. Er bittet ihn um Hilfe, denn er wartet auf sein ehemaliges Kindermädchen, die inzwischen 90 jährige Maria Chambou, die aus Thessaloniki nach Istanbul kommen wollte, wo sie ihre Kindheit und Jugend verbrachte. Aber Maria ist spurlos verschwunden. Als Charitos sich einschaltet, stellt sich heraus, daß Maria ihren Bruder getötet hat - eine ihrer berühmten Pittas war mit einem Insektengift versetzt. Als kurze Zeit später eine zweite Leiche auftaucht, dieses Mal in Istanbul, die ebenfalls eine Pitta im Magen hat, wird klar: Diese Frau scheint ein paar alte Rechnungen zu begleichen. Zum Kummer von Adriani wird Charitos zum Verbindungsoffizier ernannt und soll gemeinsam mit dem türkischen Kommissar Murat Saglam ermitteln...... Es ist erstaunlich, wie es Petrao Markaris immer wieder gelingt, seinen Kriminalromanen eine neue Tiefe zu geben. Dieses Mal geht es nicht um die Suche nach einem unbekannten Täter, sondern um die Suche nach den Motiven einer Täterin, die die Ermittler zu ihr führen könnten. Die eigentliche Hauptperson jedoch ist Istanbul und die wechselvolle Geschichte seiner beiden Bevölkerungsgruppen, der Griechen und der Türken. Man merkt, daß Markaris lange in Istanbul gelebt hat, man meint den brausenden Verkehr zu hören, sieht das blaue Meer vor sich und riecht die köstlichen Düfte der türkischen Küche. Gleichzeitig bekommt man viele Einblicke in das griechisch - türkische Verhältnis, erfährt etwas über das Leben der griechischen Minderheit, die noch heute in Istanbul lebt und überhaupt etwas darüber, was das Leben in einer Minderheit bedeuten kann, denn auch Murat war lange Mitglied einer Minderheit: Er wuchs in Deutschland auf und kam erst als Erwachsener nach Istanbul. So vereint Petros Markaris in diesem Kriminalroman viele Aspekte seines eigenen Lebens. In einem Interview unseres Podcasts sagte er, seine kulturelle Heimat ist die deutsche Kultur, seine poltische Heimat ist Griechenland, aber seine emotionale Heimat ist istanbul, wo er geboren wurde. (Susanne Martin)

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