Petros Markaris Live!

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Inhaltsangabe zu „Live!“ von Petros Markaris

30 Jahre nach der Militärdiktatur steht der einstige Juntagegner Favieros auf dem Gipfel des Erfolgs. Sein Bauunternehmen floriert - die Vorbereitungen für die Olympischen Spiele 2004 laufen auf Hochtouren. Was also bringt ihn dazu, sich vor laufender Kamera zu erschießen?

Hatte Schwierigkeiten mit den griechischen Familiennamen aber ansonsten guter Einblick in die griechische Mentalität. Krimi eher Mittelmaß.

— Golondrina

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  • Rezension zu "Live!" von Petros Markaris

    Live!

    Duffy

    12. March 2013 um 09:39

    Kommissar Charitos, noch im Genesungsurlaub, wird Zeuge, wie sich während einer Fernsehsendung der Unternehmer Favieros live das Leben nimmt. Charitos lässt das keine Ruhe und er ermittelt privat. Zwei weitere Sebstmorde, ebenfalls öffentlich, ein Politiker und ein Journalist, und der Fall scheint in einen Skandal zu münden. Jetzt ermittelt Charitos wegen der delikaten Umstände offiziell inoffiziell, denn unmittelbar nach den Selbstmorden tauchen die Biografien der Toten als Buchmanuskripte auf. Erste Anzeichen von Unregelmäßigkeiten zeigen sich, eine Widerstandsbewegung aus den Juntazeiten spielt eine Rolle. Der Roman streckt sich bis in die aktuelle Zeit, in ein Griechenland, in dem viel Geld durch diffuse Kanäle fließt und alte Seilschaften immer noch einige Zügel in der Hand halten. Makarios lässt seinen Charitos auf gewohnt verschrobene Weise ermitteln, versäumt es auch nicht, mit seinem hintergründigen Humor die Familie des Kommissars mit einzubinden, um so dem ganzen Charakter des Ermittlers als Durchschnittsbulle gerecht zu werden, der dann aber, in den entscheidenden Situationen, scharfsinniger und hartnäckiger als der gesamte Polizeiapparat ist. Der Roman bleibt auf einem Spannungslevel, der bei 510 Seiten ein wenig zu niedrig ist, dadurch wird es möglich,dass man beim Lesen Längen empfindet. Zumindest die genauen Wegbeschreibungen durch Athens Straßengewirr hätte man streichen können. Daher - wegen einer leichten Überlänge - knappe 4 Sterne.

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  • Rezension zu "Live!" von Petros Markaris

    Live!

    miss_mesmerized

    04. October 2012 um 06:35

    Kostas Charitos ist nach den Verletzungen bei seinem letzten Fall noch im Genesungsurlaub. Adriani kommt dies gerade recht, kann sie sich doch endlich ordentlich um ihren Mann kümmern, sprich das Kommando über sein Leben übernehmen. Als jedoch vor laufender Kamera ein Selbstmord geschieht, ist Kostas Polizeiinstinkt geweckt. Das kommt ihm doch etwas seltsam vor, vor allem das angebliche Bekennerschreiben einer ominösen Vereinigung. Nach dem zweiten öffentlichen Selbstmord wird er zurück an die Arbeit befördert - allerdings muss er inoffiziell und heimlich ermitteln, was im vorliegenden Fall eher günstig ist. Nach und nach entfaltet sich ein dubioses Geflecht von Firmen, die nicht nur in Griechenland operieren und sich dabei dumm und dämlich verdienen. Petros Markaris hat mit diesem Roman aus der Kostas Charitos Reihe wieder einen tief in der griechischen Kultur angesiedelten Roman geschaffen. Die Geschichte ist komplex und spannend, mit aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen, die nebenbei einiges an Einblick in das Denken und Agieren der Griechen erlauben - wenn auch bisweilen vermutlich etwas übertrieben. Der Protagonist mit seinen Marotten und Unzulänglichkeiten ist ein echter Sympathieträger, mit dem man gerne ermittelt und leidet. Was besonders positiv auffällt im Vergleich zum ersten Band der Reihe: die Übersetzung ist bei weitem nicht so holprig, sondern liest sich flüssig und ist in einem natürlichen Deutsch geschrieben.

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  • Rezension zu "Live!" von Petros Markaris

    Live!

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. April 2012 um 10:59

    Langatmig beschrieben, bis zur letzten Seite weiß man nicht wie es ausgeht und der Knalleffekt bleibt aus. Nicht jeder Kriminalfall ist spektakulär. Aber etwas aus dem griechischen Dasein, der Ärger mit einer chaotischen Stadt, dem Wetter und der daraus resultierenden griechischen Umstände sind nachvollziebar.

  • Rezension zu "Live!" von Petros Markaris

    Live!

    Schelmuffsky

    11. July 2008 um 16:09

    Ziemlich schlecht erzählt; hier staut sich nicht nur der Verkehr in den Straßen Athens (irgendwann hat man die Beschreibungen über), auch die Lektüre geht manchmal nur quälend langsam voran. Personal ebenfalls ziemlich schablonenhaft. Fazit: muss man nicht gelesen haben.

  • Rezension zu "Live!" von Petros Markaris

    Live!

    KarlMay

    02. September 2007 um 16:52

    Kostas Charitos ist aus dem Koma erwacht und befindet sich auf dem Weg der Besserung. Allerdings hat ihn seine Frau Adriani fest im Griff und päppelt ihn mit Schonkost und Parkbesuchen wieder auf. Entsprechend apathisch ist unser Kommissar, den wir doch ganz anders in Erinnerung haben. Der Selbstmord des Bauunternehmers Faveiros vor den laufenden Kameras einer Live - Sendung jedoch reißt Charitos aus seiner Lethargie. Und tatsächlich beauftragt ihn sein Vorgesetzter Gikas, trotz Genesungsurlaub diskret nach den Hintergründen der merkwürdigen Tat zu suchen: Ohne Wissen seines unfähigen Stellvertreters, der dabei ist, ihm seine Stelle wegzunehmen und nur mit Unterstützung von Gikas' Assistentin Koula. Die Beiden beginnen zu ermitteln und tappen zunächst im Dunkeln. Als zwei weitere öffentliche Selbstmorde passieren und sich auch die Politik für die Vorgänge zu interessieren beginnt, gerät Charitos immer mehr unter Druck. Aber mit der ihm eigenen Hartnäckigkeit erkennt er nach und nach das Muster, das hinter den Vorgängen steckt und erkennt Verbindungen, die über 30 Jahre zurück reichen in die dunkle Zeit, als Griechenland von der Militärjunta regiert wurde. Schon im Gespräch bei einer Lesung seines ersten Krimis meinte Petros Markaris, daß es passieren könnte, daß sein Kommissar auch einmal mit der schwierigen neueren Geschichte Griechenlands konfrontiert werden könnte. Aber er sagte auch, wie schwer es werden würde, ein Buch über dieses Thema zu schreiben. Jetzt hat er es geschrieben und ich finde diesen dritten Kriminalroman um Kostas Charitos den bisher Besten. Nicht nur, daß die Persönlichkeit des Kommissars weiter gewinnt. Auch die Tatsache, daß die mittlerweile seit 30 Jahren beendete Militärdiktatur noch immer ihre Spuren in Griechenland hinterlässt, wird deutlich. So bietet dieser Krimi alles, was ein guter Krimi bieten muß: Spannung, Humor und das Abbild einer modernen Gesellschaft, das nachdenklich stimmt.

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