Petteri Nuottimäki Rechne immer mit dem Schlimmsten

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Inhaltsangabe zu „Rechne immer mit dem Schlimmsten“ von Petteri Nuottimäki

Alles kommt anders, immer! Das lernt der strenge Matti, als er mit Frau und Kindern von Finnland nach Schweden umsiedelt. Er verkauft nützliche Insekten zur Schädlingsbekämpfung und sieht seinen eigentlichen Lebensinhalt darin, den Nachwuchs auf das richtige, das harte Leben vorzubereiten. Die wollen jedoch lieber Billard spielen, Samthosen tragen und nichts tun. Der Zeitgeist der Siebziger Jahre macht ihm einen Strich durch die Rechnung. Aber eins der Kinder soll sein Lebenswerk erben, bevor er stirbt. Matti ersinnt eine List.

Skurrile Familiengeschichte rund um Schweden und Finnland.

— Hortensia13
Hortensia13

Dieses Buch ist humorvoll und spannend bis zum Schluss!!

— chicken-ran
chicken-ran

Am Anfang etwas schwierig rein zu kommen am Ende möchte man das das Buch nicht endet

— loana192
loana192

Eine etwas andere Familiengeschichte

— Diana182
Diana182

Verschrobene Lektüre

— Sabine_Hartmann
Sabine_Hartmann

Ein verschrobener Patriarch

— mannomania
mannomania

Nach anfänglichen Schwierigkeiten humorvoll und interessant

— dartmaus
dartmaus

Nach schwierigem Einstieg eine amüsante Geschcichte.

— Gwennilein
Gwennilein

Man muss schon den skandinavischen Humor mögen

— Missi1984
Missi1984

Sehr unterschiedliche Charaktere, denen tatsächlich (fast immer) das Schlimmste passiert. Aber das auf lustige und skurile Weise

— Allesleserin
Allesleserin

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  • ungewöhnlicher schwedischer Humor

    Rechne immer mit dem Schlimmsten
    Hortensia13

    Hortensia13

    27. May 2017 um 12:50

    So skurril das Cover daher kommt, so skurril erscheint die Geschichte. Im Mittelpunkt steht der finnische Matti Aalto, der mit seiner Ehefrau Beata nach Schweden auswandert. Die Erziehungsmassnahmen von Matti erscheinen sehr rigid und obwohl er nur das Beste für seine Kinder möchte, entwickeln sie sich so gar nicht nach seinen Vorstellungen. Das Buch bietet viel Geschichte rund um den finnisch-russischen Dienst und ist voll (teils skurrilem) schwedischen Humors. Aus der Sicht eines unbeteiligten Erzählers wird dem Leser die Familiengeschichte und -geheimnisse der Aaltos näher gebracht. Definitiv ist es eine Erzählung, auf die man sich einlassen möchte und nicht Mainstream mässig daher kommt.

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  • Leserunde zu "Rechne immer mit dem Schlimmsten" von Petteri Nuottimäki

    Rechne immer mit dem Schlimmsten
    HarperCollinsGermany

    HarperCollinsGermany

    „Ein kauziger Finne in Schweden versucht, seine Familie zusammenzuhalten, koste es, was es wolle.“ Wir von HarperCollins Germany laden euch herzlich zur Leserunde des neuen Romans "Rechne immer mit dem Schlimmsten" von Petteri Nuottimäki ein. Bitte bewerbt euch bis zum 26.04.2017 für eines von 30 Leseexemplaren (Hardcover) und zur gemeinsamen Diskussion sowie Rezension des Romans. Über den Inhalt: Alles kommt anders, immer! Das lernt der strenge Matti, als er mit Frau und Kindern von Finnland nach Schweden umsiedelt. Er verkauft nützliche Insekten zur Schädlingsbekämpfung und sieht seinen eigentlichen Lebensinhalt darin, den Nachwuchs auf das richtige, das harte Leben vorzubereiten. Die wollen jedoch lieber Billard spielen, Samthosen tragen und nichts tun. Der Zeitgeist der Siebziger Jahre macht ihm einen Strich durch die Rechnung. Aber eins der Kinder soll sein Lebenswerk erben, bevor er stirbt. Matti ersinnt eine List. "Rechne immer mit dem Schlimmsten" von Petteri Nuottimäki lesen? Dann bewerbe dich jetzt um eines der 30 Leseexemplare. Wir sind gespannt auf dich, deine Fragen und Leseeindrücke und würden uns freuen, wenn du deine Rezension dann auch auf Amazon & Co und auf harpercollins.de teilst. Viel Glück und ein tolles Leseerlebnis wünscht dir das Team von HarperCollins Germany

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  • Skurriler Humor

    Rechne immer mit dem Schlimmsten
    Neemar

    Neemar

    26. May 2017 um 19:11

    Der Roman "Rechne immer mit dem schlimmsten" wurde von Petteri Nuottimäki geschrieben und erschien 2017 im HarperCollins-Verlag. Er handelt von einer finnischen Familie, die nach Schweden auswandert und dabei durchweg eigen ist.Matti wandert mit seiner Familie von Finnland nach Schweden aus und erhofft sich dort ein besseres Leben. Er baut sich ein Unternehmen mit "Raubinsekten" auf. Seine Hauptaufgabe sieht er jedoch darin, seine Kinder auf das Leben vorzubereiten und sie dabei so gut wie möglich zu drillen. Es reihen sich Missgeschicke, verzwickte Situationen und Fehltritte aneinander und Mattis Hoffnungen schwinden immer weiter.Der Schreibstil ist sehr außergewöhnlich. Es wird aus der Sicht eines Erzählers geschildert, der die Familie kennt, jedoch nicht allwissend ist. Zudem spricht immer wieder den Leser direkt an und durch Fußnoten gibt er weitere Erläuterungen zu gewissen Geschehnissen. Dieser Schreibstil ist nicht ganz einfach gestaltet und somit war das Leseerlebnis nicht ganz flüssig. Gefallen hat mir jedoch, dass jedes Kapitel Schlagwörter als Überschrift hat, die das Kapitel kurz und knapp zusammen fassen. So hat man schon einmal einen wagen Überblick über das Zukünftige erhaschen können.Die Charaktere sind allesamt sehr schräg, auch ihre Handlungen. Es muss einem dieser verdrehte Humor gefallen, damit man Spaß an der Geschichte findet. Mir persönlich war es teilweise ein wenig zu skurril. Jedoch habe ich mich trotzdem von diesem Buch unterhalten gefühlt. Mein Fazit: Keine Geschichte für Jedermann, da der Humor schon sehr speziell war. Wenn man sich eingefunden hat und mit den Protagonisten warm geworden ist, kann man jedoch auf jeden Fall Spaß am Lesen entwickeln. Kurz und knapp: 3 Sterne! :)

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  • Tolles Buch mit skaninavischen Humor

    Rechne immer mit dem Schlimmsten
    chicken-ran

    chicken-ran

    26. May 2017 um 14:52

    Der Roman „Rechne immer mit dem Schlimmsten“ von Petteri Nuottimäki ist 2017 bei HarperCollins erschienen. Ich lese nur selten dieses Genre, aber eine Leserin wie mich, war dieses Buch humorvoll - die meiste Zeit ein Lächeln auf dem Gesicht - spannend bis zum Schluss. Die Personen mit ihren Gedanken und Reden fand ich einfach toll. Es war mir eine echte Freude es zu lesen, ich werde dieses Buch weiterempfehlen - diese Menschen werden auch ihre Freude daran haben. Danke das ich es lesen durfte, es ist ein tolles Buch!

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  • Nachfolge für Insektenfirma gesucht

    Rechne immer mit dem Schlimmsten
    camilla1303

    camilla1303

    25. May 2017 um 19:27

    Mit dem Roman „Rechne immer mit dem Schlimmsten“ von Petteri Nuottimäki, der 2017 bei HarperCollins erschienen ist, habe ich mich an ein ganz anderes Genre gewagt. Der Roman ist nämlich aus dem Schwedischen übersetzt und strotzt nur so von skandinavischem Humor. Nach seinem Kriegseinsatz flieht der Finne Matti vor den Kommunisten gemeinsam mit seiner Familie nach Schweden. Dort gründet er ein Unternehmen und verkauft Insekten zur Schädlingsbekämpfung und versucht aus seinen drei Kindern einen Nachfolger für sein Geschäft auszuwählen. Denn der Patriarch Matti ist nicht nur ein strenger Vater, sondern wird auch bald sterben und keines seiner Kinder kann es ihm Recht machen. Auf skurrile Weise erzählt Petteri Nuottimäki eine Familiengeschichte und keiner der Handlungsstränge ist vorhersehbar. Auch das Ende hat mich überrascht, denn bis zum Schluss war nicht klar, aus wessen Sicht die Geschichte eigentlich erzählt wird. Dabei verwendet der Autor viele Fußnoten, die meiner Meinung nach sehr hilfreich sind, da den meisten deutschsprachigen Lesern beispielsweise die finnisch-russische Kriegsgeschichte kein Begriff sein wird. Ich weiß jedoch nicht wie ich das Buch einordnen soll. Es ist sicherlich lesenswert, aber ich bleibe in Zukunft lieber bei skandinavischen Krimis als bei skurrilen, skandinavischen Familiendramen, denn der Humor und der Wortwitz haben mir nicht immer gut gefallen und auch die Wendungen in der Geschichte waren für mich nicht immer schlüssig.

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  • Schlimmer geht eigentlich immer....

    Rechne immer mit dem Schlimmsten
    Diana182

    Diana182

    24. May 2017 um 14:34

    Das Cover zeigt einen Billiardtisch auf dem ein kleiner, dürrer Hund mit spitzen Ohren sitzt. Er schaut recht unglücklich drein und passt somit zu dem Titel des Buches- welcher hier dann natürlich auch Programm ist! So hätte mich das Cover nicht sonderlich angesprochen, aber der Klappentext liest sich herrlich seltsam, so dass ich direkt mehr erfahren wollte. Der Einstieg in die Geschichte gelingt nicht gerade leicht. Hier muss man alles erst einmal auf sich wirken lassen und am Ball bleiben. Mal eben abschweifen und die Seele baumeln lassen, wird hier mit dem Verlust des roten Fadens bestraft. Die Figuren könnten skurriler nicht sein. Matti hat recht sonderbare Erziehungsmethoden, mit denen er seine Kinder auf ihr eigenes, bodenständiges Leben vorbereiten möchte. Dass sie dabei mehr oder weniger zu Konkurrenten werden, scheint ihn nicht wirklich zu stören. Auch die Mutter hat hier eine recht eigenartige Rolle in der Geschichte, die man nicht so ganz greifen kann. Der Schreibstil ist für mich etwas außergewöhnlich und bisher so in der Form nicht bekannt. Dennoch finde ich die Ironie und den Wortwitz sehr gelungen und musste des Öfteren lächeln. So bleibt man auch sehr gerne bei der Stange und muss einfach erfahren, wie man schlimme Dinge noch steigern kann… Das Ende führt dann alle Details zu einem großen Gesamtbild zusammen. Alle Dinge werden erklärt und endlich auch, aus wessen Perspektive wird die Geschichte betrachten. In diesem Buch ist absolut nichts berechenbar oder vorhersehbar. Getreu dem Titel wird immer noch eine Überraschung oben drauf gesetzt und als Leser ist man stiller Zeuge einer recht eigenartigen Familiengeschichte. Mein Fazit:Ich weiß fast gar nicht, wie ich dieses Buch einordnen oder in Worte fassen soll. Auf jeden Fall hab ich solch skurrile Geschichte schon lange nicht mehr gelesen. Ich wüsste zwar nicht, wem ich diese Lektüre empfehlen würde, aber gut unterhalten wurde ich hier auf jeden Fall!

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  • Schlimmer geht immer

    Rechne immer mit dem Schlimmsten
    Sabine_Hartmann

    Sabine_Hartmann

    24. May 2017 um 11:11

    Das scheint die Devise zu sein, unter der der Finne Matti lebt. Nach seinem Kriegseinsatz flieht er vor dem kommunistischen Terror gemeinsam mit seiner Frau und den Kindern nach Schweden. Hier gründet er ein eigenes Unternehmen, in dem er Insekten an Forstwirte verkauft, die Schädlinge vernichten. Doch eine Kriegsverletzung macht ihm zu schaffen, als plötzlich feststeht, dass er nicht mehr lange zu leben hat, denkt er sich eine Aufgabe für seine Kinder aus, um entscheiden zu können, wer die Firma übernehmen soll. Nun hat Matti ganz eigene Ansichten zu eigentlich allem und auch einen ganz speziellen Erziehungsstil. Kein Wunder also, dass die Kinder ebenfalls ein wenig eigenartig geraten. Auch Mattis Frau Beata scheint seltsam zu sein, lässt sie ihrem Mann doch viele Marotten durchgehen und interveniert nur im Notfall. Insgesamt also eine Figurenkonstellation der ungewöhnlichen Art. Normale Figuren tauchen höchstens als Statisten auf. Die Erzählhaltung ist die eines Autobiographen, der dem geneigten Leser sogar durch Fußnoten bestimmte Dinge erläutert, die nur Finnen automatisch verstehen würden. Die Handlung ist skurril, die Anschlüsse, Wendungen, Ideen, die der Autor einbringt, wie er von einem Thema zum nächsten hüpft, wie er kommentiert und relativiert, das macht Spaß beim Lesen. Allerdings bleiben die Figuren dadurch sehr unnahbar, es gibt auch nicht wirklich eine Identifikationsfigur, sodass es sich gegen Ende ein wenig hinzieht. Da nützt auch die Überraschung nicht mehr. Ein wenig mehr Plot wäre schön gewesen, ein wenig mehr Tiefe ebenfalls.

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  • Ein verschrobener Patriarch

    Rechne immer mit dem Schlimmsten
    mannomania

    mannomania

    24. May 2017 um 08:19

    Rechne immer mit dem SchlimmstenEin Roman von Petteri Nuuottimäki mit 316 Seiten und 32 Kapiteln aus dem Hause HarperCollinsEin originelles Coverbild sowie gute LeseschriftZum Inhalt:Nach dem Krieg wandert Matti mit seiner Frau Beata von Finnland nach Schweden aus. Sie haben vier Kinder, die Zwillinge Raimo und Risto lassen sie in Finnland zurück.Dann passiert ein Unglück und Raimo kommt zu seinen Eltern. Es werden noch die Tochter Elina und Sohn Antti geboren. Matti gründet eine Firma und seine Kinder müssen hart ran, aber, sie wollen seinen Wegen nicht folgen.So ist das Zusammenleben in der kinderreichen Familie nicht ganz einfach.Eines Tages erfährt Matti durch seinen Arzt, dass er sterben muss. Er möchte die Firma seinen Kinder übergeben, aber sie sind nicht daran interessiert. Matti überlegt sich die Übergabe schmackhaft mit Geld anzubieten. Ob er damit Erfolg hat und welches Kind wird wohl seinen Vorstellungen entsprechen?Fazit:Das Buch ist nicht einfach zu lesen und zu verstehen. Es passieren viele kuriose Sachen. Die Protagonisten bleiben teilweise fremd. Trotzdem gibt es Abschnitte, die zum Lächeln verleiten, wenn man den trockenen finnischen Humor mag.

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  • Mattis ungewöhnlichen Erziehungsmethoden

    Rechne immer mit dem Schlimmsten
    dartmaus

    dartmaus

    22. May 2017 um 13:58

    Das Cover des Buches ist äußerst gelungen. Es zeigt schon, das es sich eigentlich um einen humorvollen Roman handeln soll. Inhalt: Matti ist an Krebs erkrankt und hat nicht mehr lange zu leben. Seine Kinder hat er immer sehr streng erzogen und ihnen nichts durchgehen lassen. Sein Sohn Risto ist ums Leben gekommen, sein Sohn Raimo hat sich zu einem kleinen kriminellen Spieler entwickelt, seine Tochter träumt von ihrem eigenen Cafe und der kleine Antti träumt von einer Karriere als Schriftsteller. Doch einer der drei soll seine Firma übernehmen. Um herauszufinden wer geeignet ist, bedient sich Matti einer List und wird auf ganzer Linie enttäuscht. Meine Meinung: Der Schreibstil war anfangs sehr gewöhnungsbedürftig und schwierig. Diese vielen Fußnoten haben mich bald zur Verzweiflung gebracht. Immer wieder hat das meinen Lesefluß gestört. Nach einigen Kapiteln ging es dann aber. Und ich bin froh das ich durchgehalten habe, auch wenn mir dann das Ende des Buches wieder etwas zu überzogen war. Mattis Erziehungsmethoden sind ein absolutes NoGo in meinen Augen, aber naja. Seine Frau Beata war mir in der ganzen Geschichte etwas zu blass, ihre Rolle nahm erst am Ende an Format an. Die Kinder waren mir alle drei auf Anhieb sympathisch und ich konnte mit jedem der drei mitfühlen. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, trotz der anfänglichen Schwierigkeiten war der Schreibstil flüssig und äußerst humorvoll. Mein Fazit: Nach Startschwierigkeiten ein gelungenes Buch, allerdings mit einem etwas überzogenen Ende.

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  • Nach schwierigem Einstieg eine amüsante Geschcichte

    Rechne immer mit dem Schlimmsten
    Gwennilein

    Gwennilein

    22. May 2017 um 08:30

    Bei den ersten Kapiteln dachte ich noch "Herrje, geht das das ganze Buch so?" - doch wenn man die geschichtlichen Ausführungen über Finnland und Schweden erst einmal "hinter sich gebracht hat", dann wird man mit einer skurrilen Familie und deren Geschichten belohnt. Das Buch hat mich das ein oder andere Mal zum Schmunzeln gebracht, der Humor ist recht trocken und irgendwie anders. Die Familiengeschichte sucht ihresgleichen, lediglich die Vielfalt an Fußnoten fand ich ein wenig befremdlich. Ebenso wie die Erziehungsmethoden des Familienoberhaupts, die Dreh- und Angelpunkt des Buches darstellen, doch diese sind durch ihre Absurdität schon wieder amüsant. Alles in allem ein ganz nettes Lesevergnügen, nicht mehr - aber auch nicht weniger.

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  • Fuer alle, die Skurriles moegen

    Rechne immer mit dem Schlimmsten
    elvire

    elvire

    20. May 2017 um 18:58

    Die ersten Seiten waren nicht gerade einfach zu lesen, aber als ich einmal in die Schreibart und den skurrilen Humor „reingekommen“ bin, hat mir die Geschichte sehr gut gefallen. Anfangs haben mich die vielen Fussnoten sehr gestoert, aber die wurden zum Glueck immer weniger. Ich denke, dass man vieles, was dort stand, auch in den Roman haette einbeziehen koennen, statt immer Fussnoten zu machen. Es ist ein ganz besonderer Roman, ob er nun typisch fuer Finnlands oder Schwedens Humor ist, weiss ich nicht, aber er hat mir sehr gut gefallen. Gut fand ich auch die Titel der einzelnen Kapitel, kurz und buendig wurde dort gesagt, worum es ging. Die Geschichte wird aus der Sicht eines unbeteiligten Erzaehlers erzaehlt, der sehr oft sehr lustige Kommentare macht. Wer Skurriles mag, wird diesen Roman moegen.

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  • Eine skurrile , aussergewöhnliche Familiengeschichte

    Rechne immer mit dem Schlimmsten
    Dandy

    Dandy

    20. May 2017 um 15:11

    Rechne immer mit dem Schlimmsten ist der Debütroman von Petteri Nuottimäki. Der in Finnland geborene und in Schweden aufgewachsene Autor ließ sich bei dem Buch von der Geschichte seines Großvaters inspirieren.Klappentext übernommen (damit ich nicht zu viel verrate):Rechne immer mit dem Schlimmsten! Das lernt Matti, als er mit seiner Familie von Finnland nach Schweden umsiedelt. Er verkauft nützliche Insekten zur Schädlingsbekämpfung, seinen wahren Lebensinhalt sieht er jedoch darin, den Nachwuchs auf das richtige, also das harte Leben vorzubereiten. Aber die wollen lieber Billard spielen, Samthosen tragen und nichts tun. Der lasche Zeitgeist der Siebziger Jahre macht ihm einen gehörigen Strich durch die Rechnung. Aber eins der Kinder soll sein Lebenswerk erben, wenn er bald stirbt. Matti greift zu einer radikalen Methode.Meinung:Der Einstieg in die Geschichte war auf Grund des Schreibstiles etwas gewöhnungsbedürftig. Die am Anfang der Geschichte zahlreichen Fußnoten (teilweise sehr witzig), störten etwas den Lesefluß. Als ich mich daran gewöhnt hatte, kamen sie nur noch vereinzelt vor.Etwas Geschichtswissen sollte man auch mitbringen. Im zweiten Kapitel geht es um den Fortsetzungskrieg. Dieses Kapitel war für die Geschichte nötig um zu verstehen , warum Matti mit seiner Familie Finnland verlässt und er ein neues Leben in Schweden beginnen möchte. Die Charaktere werden sehr gut beschrieben. Über Matti erfährt man am Meisten. Warum er so verzweifelt ist, seine Kinder auf eine so strenge Art und Weise auf das Leben vorbereitet. Die Charaktere der Kinder Risto, Raimo, Elina und Antti und seiner Frau Beata werden ebenso sehr gut dargestellt. Man kann sich sehr gut in die einzelnen Personen hineinversetzen, warum sie so oder so handeln.Bei manchen Entscheidungen von Matti habe ich gedacht, warum ist er so streng zu seinen Kindern. Ständig denkt er sich Wettkämpfe aus und seine Kinder müssen dann gegeneinander antreten. Ziel ist es: wer führt seine Firma nach seinem Tod weiter. Dafür muss er seine Kinder stark machen und ihnen klar machen, dass das Leben nicht leicht ist. Das stärkste, selbstbewussteste Kind soll seine Firma übernehmen - so sein Plan.Klar auf der einen Seite hat er recht, aber ob die Kinder dies auch so sehen. Ich finde sie werden um ihre sorglose Kindheit gebracht. Während dem Lesen kam ich mir vor, als ob ich die Familie persönlich kennen würde. Man leidet richtig mit, wenn Matti mal wieder zu streng ist, seine Kinder verbal verletzt.Dadurch , dass der Autor die Geschichte seines Großvaters mit einfließen ließ, wirkte die Geschichte sehr real.Fazit.Ich empfehle dieses Buch Jedem , der mal eine wirklich skurrile finnische Familiengeschichte lesen möchte. 

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  • Sehr lustig

    Rechne immer mit dem Schlimmsten
    Missi1984

    Missi1984

    20. May 2017 um 09:45

    Zusammenfassung Matti und seine Familie wandert nach dem Krieg von Finnland nach Schweden aus. Matti und seine Frau bekommen 4Kinder,Mattu gründet eine Firma mit Schädlingsbekämpfung die Familie könnte es sich gut gehen lassen, doch Mattis ganzer Lebensinhalt besteht darin, seine Kinder auf die Härte des Lebens vorzubereiten, weshalb ihr Zusammenleben nicht immer ganz einfach ist. Als Matti erfährt, dass er bald sterben wird, will er seinen Kindern seine Firma überlassen, doch die sind wenig interessiert. Mit Geld versucht versucht er jemanden zu finden. Fazit Denke es ist nicht jeden seine Sache dieses Buch, man muss schon den skandinavischen Humor mögen, für mich war es auch das erste mal. Es war Ok

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  • Herzwärmend bis Schwarzhumorisch

    Rechne immer mit dem Schlimmsten
    Allesleserin

    Allesleserin

    19. May 2017 um 17:17

    In "Rechne immer mit dem Schlimmsten" geht es um Matti und seine Versuche aus seinen nichtsnutzigen Kindern vielleicht doch noch lebensfähige Menschen zu machen, die nach seinem Tod in der Lage sind sein Raubinsektenunternehmen zu übernehmen. Die Kinder haben jedoch wenig Interesse an Mattis Lebensweisheiten.Der Schreibstil ist nüchtern und distanziert. Aus der Sicht des auktorialen Erzählers wird dem Leser ohne direkte Wertung die Geschichte präsentiert. Falls doch mal etwas bewertet wird, wird immer auch betont, dass das nur eine Vermutung des Autors sei. Dies geschieht auch bei einzelnen Kapitel, die vielleicht etwas überzogen wirken könnten.Doch gerade diese kleinen Kommentare des Autors (manchmal in Form von Fußnoten) machen den Witz dieses Romans aus.Damit der Leser Mattis Handlungen nachvollziehen kann, beginnt der Roman mit der späten Jugend Mattis. Dadurch lernt man auch viel über die finnischen Kriege, was gerade für mich als Geschichtsinteressierte ein echter Gewinn war. Der Autor widmet sich also der Lebensgeschichte Mattis, wobei er jedoch immer wieder den Lebensverlauf seiner drei Kinder mit berücksichtigt. Auch diese Passagen sind voll von kleinen Witzen, die sich unauffällig in einen Nebensatz schleichen und einen zum Lachen oder Schmunzeln bringen.Das einzige Problem, das ich mit "Rechne immer mit dem Schlimmsten" hatte, ist, dass die Situationen, in die die Kinder gekommen waren so schlimm waren, dass sie mir einfach nur noch leid taten und ich nicht mehr über ihr Schicksal lachen konnte. Denn manchmal hat der Humor des Autors einen so bitteren Beigeschmack, dass einem das Lachen im Hals stecken bleibt.Mit einigen überraschenden Wendungen und einem Ende, das alle offenen Fragen klären konnte, ist "Rechen immer mit dem Schlimmsten" nicht nur eine Komödie, sondern auch ein Familienportrait, das einem lehrt, dass am Ende vielleicht doch alles gut werden kann. Deswegen 4/5 Sternchen

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  • meistens kommt es anders....

    Rechne immer mit dem Schlimmsten
    ulrikerabe

    ulrikerabe

    19. May 2017 um 13:52

    „Alles kommt anders, immer! Das lernt der strenge Matti, als er mit Frau und Kindern von Finnland nach Schweden umsiedelt. Er verkauft nützliche Insekten zur Schädlingsbekämpfung und sieht seinen eigentlichen Lebensinhalt darin, den Nachwuchs auf das richtige, das harte Leben vorzubereiten. Die wollen jedoch lieber Billard spielen, Samthosen tragen und nichts tun. Der Zeitgeist der Siebziger Jahre macht ihm einen Strich durch die Rechnung. Aber eins der Kinder soll sein Lebenswerk erben, bevor er stirbt. Matti ersinnt eine List.“ So der Klappentext.Erzählt wird also die Geschichte der finnischen Familie Aalto, die in Schweden ihr Glück versucht.Matti der Familienvater ist ein etwas seltsamer Kauz, und so sehr ich die skurrilen Geschichten der Skandinavier, insbesondere der Finnen, liebe, mögen würde ich ihn nicht. Obwohl er selbst immer nur im Mittelfeld spielen will – der Eindruck nach außen ist ihm trotzdem sehr wichtig – treibt er seine Kinder zu Leistung und Erfolg an (und das nicht besonders erfolgreich). Die drei Kinder, Raimo, Elina und Antti, drei unterschiedliche Charaktere, jeder für sich liebenswert.Beata, seine Frau, wirkt auf seine Eskapaden ziemlich unbeeindruckt, kommentiert oft nur lakonisch und schient recht farblos und beeinflusst das Geschehen nicht wesentlich, bis sie eines Tages das Heft in die Hand nimmt.Der Erzähler, auch „der Verfasser“ genannt, ist allwissend, greift oft vor, springt in den Zeiten, verheddert sich in manch amüsanten Abschweifungen und lässt einiges im Ungewissen.  Das Buch liest sich flott und amüsant – trotz der Fußzeilen.  Das Stilmittel der Übertreibung wird fast überstrapaziert, manche Szenen sind herrlich absurd und slapstick-artig. Und das ist auch gut so, denn damit wird auch einiges an Missständen überspielt - Leistungsdruck, Erfolgszwang, Integration, Alkoholkonsum, (Klein)Kriminalität, Spiel- und Drogensucht – alles nur halb so wild. Für die Lösung aller Probleme erscheint ein „deus ex machina“ mit Überraschungseffekt.Wer den skandinavischen Humor schätzt ist mit diesem Buch bestens bedient. Es bietet gute Unterhaltung ohne große Nachhaltigkeit.1) Eigentlich bin ich von Fußzeilen generell nicht so begeistert, weil ich finde, dass sie den Lesefluss oft stören, aber hier hält es sich gut in Grenzen.

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