In seinem fünften Pferdekrimi berichtet Pfridolin vom Leichenfund auf dem noblen Nachbarshof Gut Adellina.
Die Gutsbesitzerin liegt plötzlich tot auf dem Designer-Teppich, was mehr Erstaunen als Entsetzen oder Trauer hervorruft, denn sie hatte sich allseits unbeliebt gemacht. Neben der örtlichen Polizei ergreift auch wieder Pfridolin Pferd die Gelegenheit, seine Fähigkeiten als Meisterdetetektiv zu beweisen. Als Freizeitpferd mit Betonung auf Freizeit hat er eben viel von selbiger, obwohl die Heuraufe auf dem Gruppenpaddock sein bevorzugter Aufenthaltsort ist.
Dieser humorvolle Pferdekrimi wird in großen Teilen aus der Sicht eines Pferdes erzählt, mit viel Ironie und Augenzwinkern. Ob tyrannische Minishettis, die ständig ausbüchsen, der Stallhelfer, der geheimnisvolle Dinge mit seinem Trecker in den Wald fährt, oder die Reitlehrerin, die Pferde und Reiter zum Karnevalsumzug begleitet: Das Buch bleibt stetig interessant und witzig und stellt Landleben und Pferdeleben spitzzüngig-sarkastisch da.
Szenen auf dem Gruppenpaddock und Gespräche der Pferde "unter sich" zeigen humorig die Charaktereigenschaften verschiedener Pferderassen.
Insgesamt ist der Text flüssig zu lesen, die Geschichte interessant dargestellt und das Cover wunderschön gestaltet.
Es ist bereits der fünfte Pferdekrimi von Pfridolin Pferd, zusätzlich gibt es noch fünf Bücher mit Kurzgeschichten aus dem Reiter- und Pferdeleben. Diese regen mit Witz und Ironie zum Nachdenken an und legen stets Wert aufs Pferdewohl. Einen tollen Blog gibt's auf www.pfrifolinpferd.com.
Leseempfehlung für Jung und Alt, ein lockeres Lesevergnügen mit pferdigen Ansichten.














