Phil Hogan Die seltsame Berufung des Mr Heming

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Inhaltsangabe zu „Die seltsame Berufung des Mr Heming“ von Phil Hogan

Erinnern Sie sich an Mr Heming? Den sympathischen
Immobilienmakler, der Sie so
perfekt beraten hat? Der sich immer mal
wieder mit guten Nachrichten gemeldet
hat? Die schlechte Nachricht ist: Er hat
noch immer eine Kopie Ihres Schlüssels,
denn er liebt nichts mehr, als an Ihrem
Leben teilzunehmen. Und seine Obsession
wird immer dominanter – bis es einen ersten
Toten gibt.

Wirklich mal eine andere Idee und sehr gute Umsetzung!

— consoul

Hier und da etwas schwer nachzuvollziehen aber insgesamt sehr sympathische Figuren und voll von schwarzem Humor. Unbedingt lesenswert.

— Anke_Ackermann

unterhaltsam, spannend, sympathischer Mr. Heming

— MiaLotta

Gemütliche Erzählung über die ganz besonderen Vorlieben des Immobilienmaklers Mr Heming

— nordfrau

Hat mir insgesamt gut gefallen, weil man als Leser eine ungewohnte Sichtweise einnimmt. Aber ein paar Längen gab es leider auch.

— sofie

Eine skurille und außergewöhnliche Geschichte, leider fehlt es etwas an Spannung.

— -nicole-

Ein umgedrehter Psychothriller: Der Täter nimmt uns mit in seine Welt, sehr psychologischer Fokus.

— BettinaR87

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  • Leserunde zu "Auster und Klinge" von Lilian Loke

    Auster und Klinge

    aba

    "Wenn du Superkräfte hättest, würdest du den Helden spielen oder sie nur zu deinem Vorteil nutzen?" Wer träumt nicht von dem Tag, an dem alle Probleme und Sorgen einfach so verschwinden? Wer wünscht sich nicht, plötzlich das große Los zu ziehen und es allen endlich zu zeigen? Als Victor und Georg sich zum ersten Mal begegnen, ahnen sie nicht, dass dieses zufällige Treffen ihr Leben komplett verändern wird. Es fühlt sich wie ein Lottogewinn an und sie wittern dabei ein Riesengeschäft – Das Leben könnte wirklich großartig sein!Lilian Loke überrascht mit ihrem zweiten Roman "Auster und Klinge" und macht definitiv süchtig nach mehr! Möchtet ihr erfahren warum? Dann solltet ihr unbedingt bei unserer Leserunde zu "Auster und Klinge" mitmachen!Zum InhaltVictor führt ein Doppelleben, als Hotelfachmann und Einbrecher. Als er wegen eines Bruchs im Gefängnis landet und von Frau und Tochter verstoßen wird, will er nach der Haft nur noch eines: Ein eigenes Restaurant eröffnen, um seine Familie zurückzugewinnen. Auch Georg hat zwei Identitäten, als Künstler einerseits und Erbe eines milliardenschweren Schlachtkonzerns andererseits. Doch Georg rührt seinen Erbteil nicht an, hasst die barbarischen Produktions- und Arbeitsbedingungen nicht nur in der familieneigenen Firma genauso, wie er den Kunstbetrieb verachtet: Er will die Gesellschaft mit radikalen Kunstaktionen aufrütteln – mit Aktionen, die wehtun. Als Victor zufällig bei Georg unterkommt, treffen sie eine Abmachung: Victor bringt Georg das Einbrechen bei. Dafür erhält er von Georg das Kapital für sein ersehntes Restaurant. Der Plan scheint aufzugehen, bis Georgs Aktionen außer Kontrolle geraten … Virtuos und mit bösartiger Komik erzählt Lilian Loke von einem riskanten Deal in einer erbarmungslosen Welt. Bereit für eine spannende Leseprobe?Zur AutorinLilian Loke, geboren 1985, studierte Englische Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte und Neuere deutsche Literatur und lebt in München. Ihr Debütroman "Gold in den Straßen" erschien 2015 und wurde mit dem Bayerischen Kunstförderpreis und dem Tukan-Preis ausgezeichnet. Für ihre literarischen Arbeiten erhielt sie u. a. das Literaturstipendium der Stadt München, das Werkstattstipendium der Jürgen-Ponto-Stiftung und der Autorenwerkstatt des Literarischen Colloquiums Berlin. Seit 2016 ist sie Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland.Zusammen mit C.H.Beck verlosen wir 20 Exemplare von "Auster und Klinge" unter allen, die erfahren möchten, wie Victors und Georgs gewagtes Abenteuer endet.Habt ihr Lust, euch über diesen aufregenden Roman in Rahmen einer Leserunde auszutauschen und im Anschluss eine Rezension zu schreiben? Dann bewerbt euch* über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bis zum 21.02., und antwortet auf folgende Frage:Victor und Georg machen den Deal ihres Lebens.Mit wem würdet ihr einen ähnlichen Deal eingehen? Und warum gerade mit dieser Person?Auf eure Antworten bin ich sehr gespannt! Viel Glück!* Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen und Leserunden.

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    • 804
  • Skurril und fesselnd

    Die seltsame Berufung des Mr Heming

    Gegen_den_Strom_lesen

    06. April 2017 um 14:42

    Es hat mir eine außerordentlicher Freude bereitet dieses Buch zu lesen! Es geht um den britischen Immobilienberater William Hemings, der ein außergewöhnliches Hobby hat. Er lässt sich Schlüssel von Wohnungen und Häusern duplizieren und  taucht dann in das Leben der Bewohner ein. Manchmal spielt er den Hauself und repariert Kaputtes, damit wird er zum unsichtbaren, unentdeckten Helden. Es ist total faszinierend, in die Sichtweise und Gedankengänge eines Besessenen eingeweiht zu werden. Seine Obsession wird schließlich immer dominanter, seine Situation immer verzwickter- bis es zu einem ersten Toten kommt. Die Erzählung springt immer mal wieder in die Kindheit und Jugend von Mr Hemings, der Leser kann so auf der psychologischen Seite ein Urteil über den sympathischen Makler fällen. Nach dem sich Mr Hemings verliebt hat, wird sein Hobby zunehmend riskanter, die Verstrickungen werden gefährlicher, die Spannung immer größer. Aufhören zu lesen? Unmöglich! Ein skurriler fesselnder, psychologisch gerissener Roman mit viel makabren Humor!

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  • Very British

    Die seltsame Berufung des Mr Heming

    nordfrau

    29. November 2016 um 09:21

    Der erfolgreiche Immobilienmakler Mr Heming erzählt hier in gemütlichem Tempo seine nicht alltägliche Lebensgeschichte. Nach außen hin gibt er sich eher unscheinbar, ja am liebsten unsichtbar, hat er doch eine sehr zweifelhafte Leidenschaft entwickelt. Er sammelt die Schlüssel zu all seinen jemals verkauften Objekten und nicht nur das, er benutzt sie auch regelmässig! So wird der Hauskäufer unfreiwilliges, nichts ahnendes Studienobjekt. Mr Heming ist ein äußerst manipulativer Charakter und auch als Leser bleibt man davon nicht verschont. Obwohl ihn seine Obsession zum Äußersten treibt, ja er seine miesesten Eigenschaften offenlegt, habe ich ihm während des Lesens mehr Sympathie entgegengebracht, als ich für möglich gehalten hätte! Gut geeignet für Liebhaber des guten alten britischen Humors und alle, die bereit sind die eigenen vier Wände (und den Berufsstand des Maklers) nach der Lektüre mit etwas anderen Augen zu sehen.

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  • skurriler Krimi mit viel schwarzem Humor

    Die seltsame Berufung des Mr Heming

    CoffeeToGo

    18. May 2016 um 15:34

    InhaltWilliam Hemin ist Immobilienmakler mit einem kleinen Geheimnis. Vertrauen ihm Kunden ihre Schlüssel an, macht er sie kurzerhand nach und verschafft sich mit Hilfe seiner vielen Schlüssel Zugang zu unzähligen Wohnungen... egal, ob der Bewohner zu Hause ist, oder nicht. Eigene Meinung Die Geschichte wird von Heming selbst erzählt, was dazu führt, dass man praktisch zu seinem Komplizen gemacht wird. Doch sympathisch war er mir trotzdem nicht, ich fand teilweise echt unheimlich. Er ist eben eine kranke Persönlichkeit. Ab und zu erzählt er auch Ereignisse aus der Vergangenheit und so wird einem Stück für Stück offenbart, was für ein Psycho Heming ist. Es war eigentlich durchweg spannend. Man ist neugierig, auf die vielen Leben, in die man dank Heming hineinsehen kann. Teilweise hatte man auch Angst, Hemings Hobby könnte durch unvorhergesehene Wendungen entlarvt werden. Besonders gefallen hat mir hierbei auch die unfreiwillige Situationskomik Hemings. Heming hat mich richtig fasziniert, allerdings hat mir eine richtige Erklärung gefehlt, warum er so ist, wie er ist. Und das Ende war mir dann doch ein bisschen zu skurril. Fazit Ein köstlicher Mix aus schwarzem Humor und Krimi - unbedingt lesen!

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  • Eine interessante und zugleich unheimliche Story

    Die seltsame Berufung des Mr Heming

    -nicole-

    24. April 2016 um 17:43

    Der unheimliche Herr der Schlüssel... Auf den ersten Blick ist der Immobilienmakler William Heming ein sympathischer Mann, den man gerne mit dem Verkauf seinen Hauses betraut. Doch eben nur auf den ersten Blick: Denn Mr. Heming hat eine große und erschreckende Leidenschaft, für deren Geheimhaltung er vieles in Kauf nimmt: Er sammelt Schlüssel. Sobald ein Haus verkauft ist, lässt er einen Zweitschlüssel anfertigen und beobachtet die Bewohner nicht nur, sondern spioniert sie regelrecht aus. Doch irgendwann wird ihm seine Obsession zum Verhängnis: Mr. Heming verliebt sich. Bald darauf geschieht ein Mord und seine aufgebaute Fassade beginnt zu wanken... "Nach siebzehn Jahren im Geschäft habe ich schon in jeder Straße dieser Stadt ein Haus verkauft, und das häufig mehr als einmal. Möglicherweise vergesse ich ab und zu ein Gesicht, aber ich versichere Ihnen, ein Haus vergesse ich niemals." -Seite 13, eBook Ich bin aufgrund des sehr interessanten Klappentextes auf dieses Buch aufmerksam geworden, der eine ziemlich spezielle Geschichte verspricht: Ein Immobilienmakler, der Schlüssel sammelt und in den verkauften Häusern heimlich ein- und ausgeht. Eine sehr gruselige Vorstellung! Passend dazu ist der Roman so geschrieben, als ob William Heming den Leser selbst anspricht und ihm seine Geschichte erzählt. Mein Fazit: Eine sehr skurrile und außergewöhnliche Geschichte, die wirklich unheimlich ist. Mr. Heming ist wohl der Albtraum eines jeden Hausbesitzers! Der Schreibstil bei diesem Roman hat mir sehr gut gefallen, doch es gibt auch einige Schwächen: Mir fehlte die ganze Zeit über etwas Spannung, die Geschichte kommt nicht richtig in Fahrt, auch der angekündigte "schwarze Humor" hat gefehlt. Schade, da wäre mehr drin gewesen, denn die Idee der Geschichte ist richtig gut! Dennoch nicht schlecht, die Thriller-Elemente sind gut gelungen.

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  • Die Intimität eines Opernglases

    Die seltsame Berufung des Mr Heming

    BettinaR87

    14. April 2016 um 07:30

    Natürlich geht es um Intimität. Die verschafft der Protagonist sich durch sein Stalker-ähnliches Verhalten. Auf seine Art geht er mit der Zielperson eine enge, emotionale Verbindung ein. Die nicht dadurch zerstört werden kann, dass sich der andere zurück zieht. Die aus einer sicheren Distanz stattfindet. Er definiert sie für sich daher als die echte und einzig wahre Art der Intimität, im Gegensatz zu dem, was unsere Gesellschaft als intim bezeichnet. Dahinter steckt natürlich die Frage, auf welche Art man jemanden besser kennenlernen kann: Wenn man ihn penibel auseinandernimmt oder mit ihm zusammen lebt? Mr. Heming hat das für sich eindeutig beantwortet - und rutscht damit auf einen ziemlich kriminellen Ast ab.Dass Mr. Heming nicht ganz zurechnungsfähig ist, ist recht schnell offensichtlich. Da entführt er als Kind zwei Nachbarskinder, ein Unschuldiger wandert in den Knast und als ein Baby - sein neugeborener Bruder - "verschwindet", geht er auch als Erwachsener davon aus, dass es nur verschwunden ist. Natürlich ist es tot. Das ist ein Beispiel dafür, in welchem Ausmaß Mr. Heming einfach vollkommen verfremdet gegenüber der Welt ist. Klar, er hat sich deshalb seine eigene aufgebaut. Nur sterben deswegen leider Menschen. Warum er noch nie eingesperrt wurde? In seiner Kindheit haben die Leute die Augen geschlossen und verdrängt. Als Erwachsener stellt er sich eindeutig zu klug an. Wobei er natürlich in jeder CSI Serie schnell geschnappt werden würde. Aber wir sind in Norfolk, England und nicht beim CSI.Doch in welcher Position befindet sich eigentlich der Leser? Denn Mr. Heming erzählt seine Geschichte selbst, und er erzählt sie einer bestimmten Zielgruppe: Ist es ein Polizeiverhör? Spielen die Leser den Psychologen für ihn? Spricht er zu einem Opfer seiner Überwachungsspiele?Herausgekommen ist ein Psychospiel: In Rückblenden erfahren wir, wie der Kerl wurde, wie er ist. Auch wenn er sich selbst Anfangs genau von solchen Analysen distanziert: Es gäbe kein Grund, warum jemand ein Psycho-Mörder würde, jeder ist Herr seines eigenen Schicksals. Das ist natürlich eine Begründung aus der Art, wie er aufgewachsen ist: Stark in sich gekehrt. Geprägt wird er aber wohl von seiner Umwelt. In der Gegenwart findet er ein neues Opfer, der er stalkt - bis es wieder einen Toten gibt.Fazit: Liest sich flüssig, baut sogar noch etwas Spannung auf, ist psychologisch interessant - aber definitiv kein klassischer Thriller. Vier von fünf imaginären Sternen!

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  • Mr Heming is watching you

    Die seltsame Berufung des Mr Heming

    bieberbruda

    07. April 2016 um 14:05

    Ebenso seltsam wie Mr Heming ist auch das Buch, denn es lässt sich nur schwer in eine Schublade stecken. Für eine Komödie ist es nicht lustig genug, für einen Krimi fehlt die Spannung etc. Am besten kann es wahrscheinlich als einen "psychologischen Roman" bezeichnen.Inhalt:William Heming ist ein grundsympathischer Immobilienmakler, dem man sein Haus nur zu gerne anvertrauen würde. Doch das ist ein Fehler, denn Mr Heming hat ein seltsames "Hobby": In Abwesenheit der Besitzer schleicht er sich in deren Häuser und dringt tief in die Privatsphäre der Bewohner ein. Doch was durch seinen Eingriff in Kleinigkeiten noch recht harmlos startet, entwickelt sich immer mehr zur Obsession. Auch als er Abigail kennen lernt, interessiert er sich mehr für sie, gut für ihn ist...Meine Meinung:Selten hat mich ein Klappentext so neugierig gemacht wie bei diesem Buch. Im ersten Moment hatte ich mit einem Psychothriller gerechnet, doch der Verlag gruppiert das Buch nur als Roman ein - richtig so, denn wirklich spannend ist das Buch leider nicht.Der Aufbau ist aber ziemlich interessant, denn ähnlich wie seine Kunden lernt man Mr Heming zunächst als netten Mann kennen, der nur eben ein bisschen schrullig wirkt. Im Laufe der Geschichte (die aus der Ich-Perspektive geschrieben ist), erfährt man immer mehr aus seiner Vergangenheit. Denn schon in seiner Jugend war Mr Heming ein ruhiger Beobachter, der eine Obsession für Andere entwickelt hat. Langsam aber sicher wandelt sich der dauergrinsende, höfliche Mr Heming zu einer Figur, vor der man sich fürchtet...Das Ende ist ebenso wie Mr Heming etwas seltsam und hat mich nicht so recht befriedigen können.Insgesamt fällt mir die Wertung bei diesem Buch sehr schwer: Auf der einen Seite hat es einen intelligenten Aufbau und einige Höhepunkte. Auch der anderen Seite konnte es mich nicht wirklich fesseln und blieb durchgängig hinter den Erwartungen zurück - da wäre definitiv mehr drin gewesen.Fazit:Eine skurrile, psychologische Charakterstudie des Voyeurs Mr Heming. Solider Lesestoff, den man nicht zu ernst nehmen sollte! Ich vergebe 3 Sterne.

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  • eher psychopathisch als seltsam

    Die seltsame Berufung des Mr Heming

    itwt69

    16. January 2015 um 18:17

    Die Berufung des Mr. Heming stellt sich mir eher krankhaft als seltsam dar. Außerdem höchst unwahrscheinlich, wie die Geschichte nach so vielen Unregelmäßigkeiten dieses Ende finden kann. Aber gut, dafür ist es ein Roman. Ein paar schmunzelnde Momente waren dann doch dabei, auch wenn dann eher Kopfschütteln ob der Obsession des "Antihelden" angesagt war. Nicht übermäßig herausragend, aber immerhin ziemlich originell.

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  • Mr Heming - der Herr der Schlüssel

    Die seltsame Berufung des Mr Heming

    Schwertlilie79

    Der Einstieg in das Buch hat mir sehr gut gefallen: Wir lernen Mr Heming, den Inhaber einer erfolgreichen Immobilienfirma kennen, der die mehr oder weniger liebenswerte Eigenheit hat, Duplikate der Schlüssel der von ihm vermittelten Häuser zurückzubehalten, um den Besuchern hin und wieder einen Besuch abzustatten und hier und da für ausgleichende Gerechtigkeit zu sorgen. Heming berichtet von seiner Schulzeit, dem frühen Tod seiner Mutter und seinem Leben im Internat - sein Hauptinteresse gilt auch hier bereits den kleinen und großen Geheimnissen seiner Mitschüler und Lehrer. Ein Zwischenfall - zunächst nicht im Detail beschrieben - mit einem seiner Mitschüler führt schließlich zum Schulverweis, was gleichzeitig den Startschuss für Hemings Karriere als Immobilienmakler bedeutet. Erst nach und nach enthüllt Heming, der sich in dem Roman direkt an seine Leser wendet, die erschreckenden Details der Vorkommnisse seiner Kindheit und Schulzeit - aus einem bis dahin sympathischen Charakter wird für mich ein unberechenbarer Soziopath. Die nun folgenden Ereignisse - eine Wendung hin zu kriminellen Machenschaften des einst sympathischen Helden - machen das Buch für mich zu einer Lektüre, die ich zwar nicht abbrechen, aber schnellstmöglich hinter mich bringen möchte - ich könnte ja doch etwas Wichtiges verpassen... Fest steht: Sollte ich selbst einmal bei der Rückkehr in meine Wohnung den Duft frisch gebrühten Kaffees wahrnehmen, werde ich umgehend mein Türschloss austauschen!!!

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    • 3

    Schwertlilie79

    15. January 2015 um 07:57
  • Psychogramm eines Voyeurs

    Die seltsame Berufung des Mr Heming

    Havers

    06. January 2015 um 13:44

    Mal ehrlich, wie würde es Ihnen gefallen, wenn jemand einen Schlüssel zu Ihrer Wohnung hätte und sich regelmäßig während Ihrer Abwesenheit Zutritt verschaffen würde? Wenn man Ihre Schränke durchwühlen und Ihren Kühlschrank plündern würde? Wären Sie verwundert, wenn eine defekte Glühbirne plötzlich wieder hell strahlen würde oder würde Ihnen das gar nicht auffallen? Diese Dinge passieren den Kunden des Immobilienmaklers William Heming, dem Protagonisten in „Die seltsame Berufung des Mr Heming“, dem ersten in deutscher Übersetzung erschienen Roman des britischen Autors Phil Hogan. Dieser Mr Heming ist davon besessen, in das Leben seiner Kunden einzutauchen und behält deshalb von jedem Objekt, das er vermittelt, einen Satz Zweitschlüssel zurück, der ihm uneingeschränkten Zugang zu deren Häusern und Wohnungen ermöglicht. Anfangs glaubt man noch daran, dass dieses Verhalten lediglich eine eher harmlose Schrulle ist, aber mit zunehmender Dauer wächst sich dies zu einer krankhaften Besessenheit aus, die ihren Höhepunkt erreicht als …. aber halt, ich möchte hier keine Details verraten. Phil Hogan spielt mit den Lesern und deren Erwartungen. Empfindet man zu Beginn fast noch Mitleid mit Mr Heming, diesem einsamen Mann, der ein Leben aus zweiter Hand lebt, mehren sich mit dem Fortgang der Handlung die Zweifel, bis man am Ende den Protagonisten als das sieht, was er ist. Durch die Schilderung der Geschehnisse aus der Perspektive der Hauptfigur ist man zwar jederzeit nahe an den Ereignissen, bekommt diese allerdings dadurch auch immer gefiltert präsentiert. Heming sucht nach Verständnis, und in Rückblenden in seine Kindheit und Jugend erhält der Leser zumindest eine Ahnung, warum er so wurde, wie er nun ist. Skurrilität und schwarzer Humor bestimmen diesen Roman, aber dennoch ist dies meiner Meinung nur auf den ersten Blick eine Krimi-Komödie. Vielmehr lässt uns „Die seltsame Berufung des Mr Heming“ einen Blick in die Seele eines besessenen Voyeurs werfen. Gruselig!

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  • Williams Leidenschaft

    Die seltsame Berufung des Mr Heming

    dicketilla

    Er sieht sich als engagierter Mitbürger und nicht als kleinkarrierten Spießer. “Entweder verzehrt man sich innerlich vor Wut oder man tut einfach das Richtige. “ (S. 13) Da wird ein uneinsichtiger Hundebesitzer schon einmal die hinterlassenen Ausscheidungen seines Hundes auf dem heimischen Wollteppich wieder finden. Denn er hat noch alle Schlüssel von den durch ihn verkauften Häusern. Rache ist süß. Als Immobilienmakler, zu Wohlstand gekommen, lebt er ansonsten ein unscheinbares Leben. Einen beachtlichen Teil seines Vermögens legt er in Stiftungen für gute Zwecke an. Schon als Kind schlich er sich wie auf eine Art Beobachtungsposten, unerkannt in Räume, um die Menschen, und deren Dinge die sie umgab zu erkunden. In das Leben anderer einzutauchen, ihre Neigungen, Fehler, Obsessionen zu ergründen, das war seine Welt, sein Glück. Sammelte Studienobjekte, wie andere Schmetterlinge. Und dabei sah er sich auch noch als männliche Glücksfee oder Schutzengel. So reparierte er nebenbei auch schon mal defekte Geräte. Doch dann begegnet ihm Abigal Rice, und sein Lieblingsobjekt bringt sein Leben in Unruhe. Die Handlung wird aus Sicht William Hemings erzählt, wobei er immer wieder in Erinnerungen seiner Kindheit verfällt. Sein fast vergessenes Dasein nach dem Tod der Mutter , vom lieblosen Vater kaum beachtet, der die Schwester seiner verstorbenen Frau heiratet. Seine einstige Tante immer ein argwöhnisches Auge auf ihn hatte. Ohne Freunde, sich lieber heimlich ein Bild von ihnen machte. Fast bekommt man Mitleid mit dem armen William, doch ist er wirklich so harmlos, wie er sich gibt. Phil Hagen bestückt die Geschichte geschickt mit unausgesprochenen  Sätzen, überlässt dem Leser selbst zu mutmaßen. Langsam schleicht sich dieser selbst in das Leben des Unscheinbaren ein. Man weiß nicht so recht, ob man ihn mögen oder verachten soll. Schon der Gedanke es würde sich jemand in die eigene Wohnung schleichen, Schränke und Schubladen inspizieren, erzeugt bei mir Gänsehaut. Und dennoch beginnt man William etwas zu mögen, amüsiert sich in welche Situationen er sich immer wieder bringt, wird durch ihn zum Voyeur. Rabenschwarzer Humor, eine ungewöhnliche Geschichte und viel Lesevergnügen bietet das Buch, also unbedingt lesen.

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    • 4

    parden

    24. November 2014 um 06:45
    Sabine17 schreibt Das Buch möchte ich auch noch lesen.

    Ich auch!

  • Lasst Mr Heming in eure Wohnungen rein!

    Die seltsame Berufung des Mr Heming

    danuzza

    Stellt euch vor, ihr habt vor kurzem euer neues Zuhause gekauft. Ihr habt lange gesucht, die Wochenende-Zeitung monatelang sorgfältig studiert, und dann war sie da, die Wohnung eurer Träume. Der Umzug war stressig, aber endlich hat alles wieder sein Platz. Eure Bücher stehen im Regal, eure Kleider hängen ordentlich im Schrank, die Unterwäsche sind in der Schublade sogar farblich sortiert, die CDs gestapelt, die letzte Ausgabe der Modezeitschrift auf dem Sofatisch. Arbeiten, Einkaufen, das Fitnessstudium, die Kinder in der Schule abholen… während ihr nicht da seid, schleicht sich jemand ins Haus. Nein, kein Einbrecher, also kein richtiger Einbrecher. Er macht die Tür auf, wie ein Wochenendengast, dem ihr kurzfristig den Schlüssel ausgehändigt habt. Er öffnet den Kühlschrank, holt sich Käse und Trauben, blättert in dem Roman, der aufgeschlagen auf dem Nachttisch liegt, zieht eure Hausschuhe an. Vielleicht nimmt er auch etwas mit, nichts Wertvolles, bloß ein Souvenir. Möglicherweise besucht er euch morgen wieder…während ihr nicht da seid… Hier ist Mr Heming am Werk, denn er besitzt beinahe alle Schüssel der Stadt und kommt und geht, wie es ihm passt. Er ist ein Immobilienmakler der besonderen Art, er sammelt Schlüssel, er liebt es, in das Privatleben fremder Menschen hineinzuschlüpfen und sich dort kurz aufzuhalten. Er liebt das Kitzeln der Angst, entdeckt zu werden, doch meistens läuft es gut… Tja, meistens… Dieses äußerst amüsante und skurrile Buch erzählt die Geschichte eines Psychopathen auf eine sehr raffinierte Art. Die Erzählung in der Ich-Perspektive, die direkte Ansprache, die minutiös aufgelisteten Details machen den Leser schnell zum Voyeur, zum Stalker, zum Komplizen. Obwohl man Mr Heming nicht wirklich sympathisch findet und man sich ständig von ihm distanziert, ertappt man sich oft beim Schmunzeln und heimlich Zustimmen, denn vieles, was Mr Heming einstellt, würde der Leser gerne auch mal zu tun wagen. Doch werden die Einfälle von Mr Heming immer dreister, sodass Perplexität und Kopf-Schütteln mit dem heimlichen, frechen Beifall einhergehen, bis der schwarze Humor definitiv die Oberhand gewinnt. Wer in diesem Roman eine soziale Studie mit einer glaubwürdigen Erklärung für das gestörte Verhalten seines Protagonisten sucht, wird schnell enttäuscht, denn weder die Familiengeschichte von Mr Heming noch die Gesellschaft können seine Taten rechtfertigen, ganz egal wie er sie schönzureden versucht. Doch wird mit diesem Buch der Leser fündig, der höchst raffinierten, britischen Humor liebt und eine äußerst originelle, nicht unbedingt ernst zu nehmende, mit großem künstlerischen Geschick geschriebene Geschichte schätzen wird. So lasst ihr Mr Heming euch besuchen, neben euch im Bett liegen, mit euch das Sofa teilen: Er wird sicherlich sein Zeichen hinterlassen, doch Ihr werdet es nicht bereuen!    

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    • 4

    Sabine17

    15. October 2014 um 18:46
  • Very british

    Die seltsame Berufung des Mr Heming

    Wassollichlesen

    07. October 2014 um 17:25

    Ich bin in einer Buchhandlung an dem Buch hängengeblieben. Oder vielmehr am Cover. Es erinnerte mich irgendwie an Crocodile Dundee. Wobei ich jetzt gar nicht mehr genau weiß warum. Ich bin auch eigentlich kein großer Fan von Crocodile Dundee. Es muss also an diesem "Unterbewusstsein" liegen. Vielleicht verknüpfen die Synapsen in meinem Hirn Crocodile Dundee mit dieser Szene aus der Simpsons-Episode "Bart gegen Australien". Die ist ziemlich witzig. ("You call that a knife?? THIS is a knife!!" - "It's a spoon.") Ich drifte ab.Der Hut sieht dem, den Crocodile Dundee trägt, eigentlich auch gar nicht ähnlich. Vermutlich liegt es an der Mischung des Huts und Name des Autors: Hogan. Paul Hogan spielte schließlich auch Crocodile Dundee. 1:0 für mich Unterbewusstsein!!Wie dem auch sei, der Klappentext hat mich neugierig genug gemacht, das Buch zu lesen. Und die Story ist genau wie der Klappentext vermuten lässt: absolut absurd. Mr. Heming, der sonderbare Protagonist, erzählt, beginnend in seiner Kindheit, wie er zu dem wurde, der er heute ist: ein komischer Kautz, bei dem sich im Laufe seiner Geschichte Worte wie "besessen", "Stalker", "obsessiv" und vor allem "asozial" immer lauter in meinen Kopf vordrangen. Unnötig zu erwähnen, dass er sich so nicht beschreiben würde.Der Beginn der Geschichte und seine "Entwicklung" sind dabei eigentlich ganz lustig. Aber es zeigen sich immer mehr dunkle, vergangene Seiten. Wobei Mr. Heming dabei nie den Eindruck erweckt, richtig böse oder mit Hintergedanken ausgerüstet zu sein. Er erinnert mich ein bisschen an Forrest Gump. Zwar an eine skrupellose Variante, aber ähnlich.. "beschränkt" (??).Wenn ich das Buch zu Streichern und bedrohlicher Musik gelesen hätte, dann wäre es vermutlich total gruselig, wie ein Psychothriller. Obwohl. Nee. Mr. Heming ist immer so nett und zuvorkommend. (Ist er das??)Die Geschichte ist also doch nicht so lustig. Aber ein Ausschnitt ist mir gut in Erinnerung geblieben, weil ich lauthals lachen musste. Voll mit bitterbösem, schwarzem Humor zeigt Hogan, dass jede noch so kleine Entscheidung zu ungeahnten Konsequenzen führen kann. Lang lebe die Ironie des Schicksals. Fazit:Kennt ihr das?? Eigentlich gefällt euch ein Buch ganz gut. Aber es fehlt etwas. Allzu oft wirkt die Geschichte zu sehr an den Haaren herbeigezogen. Zufälle und Vergesslichkeit führen zu den stärksten Szenen. Für eine so clever konstruierte Geschichte ist das Gift. Vergesslichkeit bzw. Unaufmerksamkeiten sind zwar realistisch und menschlich, aber für mich ein zu lascher "Verursacher" der besten Parts. Da hätte ich mir mehr erhofft.

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  • Leider nicht meins...

    Die seltsame Berufung des Mr Heming

    sw91

    06. October 2014 um 13:19

    War richtig gespannt auf diese Geschichte über den seltsamen Immobilienmarkler!

    Mit dem Hauptprotagonisten, Mr. Heming wurde ich von Anfang an nicht warm. Seltsamerweise konnte ich auch mit dem "ach so tollen" schwarzen Humor nichts anfangen-normalerweise ist das ganz anders ;)

    Ich find man hätte mehr aus der Geschichte machen können.

  • Stalking als Berufung

    Die seltsame Berufung des Mr Heming

    britta70

    William Heming hat ein außergewöhnliches Hobby und versteht es exzellent, dieses mit seinem Beruf zu verbinden. Als Immobilienmaker ist es nämlich ein Leichtes für ihn, an Schlüssel zu fremden Wohnungen und Häusern zu gelangen. Seine Leidenschaft: in fremden Besitztümmern herumschnüffeln. Und Mr Heming hat noch eine Obsession. Er interessiert sich mehr für Abigail als gut für ihn ist; man könnte sagen, er ist ihr regelrecht verfallen. Er verliert zunehmend die Kontrolle über sich selbst und sein Leben. Von einer brenzligen Situation schliddert er in die nächste. Wo ihn das hinführt, wird hier natürlich nicht verraten... Phil Hogan hat die Geschichte des psychopathischen Mr. Heming in der Ich-Perspektive verfasst und mit einer gehörigen Portion schwarzen Humor gewürzt. So wird der Leser - ob er will oder nicht - zum Mitwisser und Komplizen. Obwohl Mr. Heming nicht gerade sympathisch erscheint, kann der Leser einfach nicht anders als sich über seine skurilen und kriminellen Taten köstlich zu amuesieren. Ein Protagonist, der in der weiten Literaturlandschaft seinesgleichen sucht! Phil Hogan ist eine außergewöhnliche Krimikomoedie gelungen, die für viel Lesespaß sorgt. Wetten dass?

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    • 4

    Miamou

    17. September 2014 um 11:27
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