Phil Rickman

 3,8 Sterne bei 424 Bewertungen
Autor von Frucht der Sünde, Mittwinternacht und weiteren Büchern.
Autorenbild von Phil Rickman (©)

Lebenslauf von Phil Rickman

Phil Rickman wurde in Lancashire England geboren. Hauptberuflich ist er Literaturkritiker und schreibt nur nebenbei Bücher. Unter dem Pseudonym Will Kingdom hat er schon mehrere erfolgreiche Horrorromane verfasst. An der Krimireihe um Merrily Watkins schreibt er seit Ende der neunziger Jahre.

Alle Bücher von Phil Rickman

Cover des Buches Frucht der Sünde (ISBN: 9783499249051)

Frucht der Sünde

 (100)
Erschienen am 02.05.2009
Cover des Buches Mittwinternacht (ISBN: 9783499249068)

Mittwinternacht

 (84)
Erschienen am 01.12.2009
Cover des Buches Die fünfte Kirche (ISBN: 9783499249075)

Die fünfte Kirche

 (61)
Erschienen am 03.05.2010
Cover des Buches Die Gebeine von Avalon (ISBN: 9783499255816)

Die Gebeine von Avalon

 (35)
Erschienen am 01.02.2013
Cover des Buches Der Turm der Seelen (ISBN: 9783499253331)

Der Turm der Seelen

 (33)
Erschienen am 01.10.2010
Cover des Buches Der Himmel über dem Bösen (ISBN: 9783499253348)

Der Himmel über dem Bösen

 (20)
Erschienen am 03.01.2011
Cover des Buches Das Lächeln der Toten (ISBN: 9783499253362)

Das Lächeln der Toten

 (17)
Erschienen am 01.08.2011
Cover des Buches Die Nacht der Jägerin (ISBN: 9783499253355)

Die Nacht der Jägerin

 (17)
Erschienen am 01.04.2011

Neue Rezensionen zu Phil Rickman

Cover des Buches Frucht der Sünde (ISBN: 9783499249051)A

Rezension zu "Frucht der Sünde" von Phil Rickman

Verhängnisvoller Apfelgarten
Anna_Resslervor einem Monat

Inhalt: Nach einem schweren Schicksalsschlag nimmt die Pfarramtsvertreterin Merrily Watkins die angebotene Stelle in dem beschaulichen Ledwardine an. Ein unheimlicher Todesfall in dem dortigen Apfelgarten, ein verschwundenes Mädchen, das alte Pfarrhaus selbst und ihre eigene Teenagertochter halten Merrily in Atem. Als auch noch ein Skandalautor auftaucht um eine umstrittene, alte Geschichte in der Dorfkirche aufzuführen scheint das Chaos perfekt. 

Meine Meinung: Ein angenehmer Schreibstil und fesselnde Anfangsszenen begrüßen den Leser in diesem etwas anderen Krimi von Rickman. Die Idee eine Pfarrerin der anglikanischen Kirche als Protagonistin in einem Krimi auftreten zu lassen fand ich sehr spannend. Auch die übersinnlichen Elemente sind gut eingeflochten und der Glaube an sich wird thematisierst, aber niemals aufdringlich in den Vordergrund gestellt. Leider konnte der Spannungsbogen nicht gehalten werden, trotz übernatürlicher Phänomene und Spuk im Pfarrhaus. Den Mittelteil fand ich langatmig und zunehmend ging mir Merrily mit ihren eigenen Problemen auf die Nerven. Auch gibt es keine Ermittlungen im eigentlichen Sinne. Aber am Ende löst sich dann doch (fast) alles in rasantem Tempo auf, sodass der Leser wieder an das Buch gefesselt wird. 

Merrily als Protagonistin war für mich oft nicht richtig fassbar, ohne dass ich allerdings benennen könnte woran genau das liegt. Ihre Tochter Jane repräsentiert als aufsässiger Teenager das "moderne Weltbild" (das ganz gut ohne ein Kirche zurechtkommt und dafür andernorts die spirituelle Erfahrung sucht), was sie für mich zugänglicher machte und zu manch interessanter Meinungsverschiedenheit führte. Der Kreis der Dorfgemeinschaft bleibt angenehm überschaubar.

Mein Fazit: Der etwas andere Krimi mit Luft nach oben. Ich freue mich auf den zweiten Teil mit Merrily.

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Cover des Buches Das Geheimnis des Schmerzes (ISBN: 9783499258275)P

Rezension zu "Das Geheimnis des Schmerzes" von Phil Rickman

Zwar wie gewohnt, ein sehr gemächlicher Erzählstil, doch die interessanten Handlungsstränge machen gewisse Längen wieder wett. Dennoch ein „Cozy-Mystery-Krimi“ mit großem Unterhaltungswert.
Pitzivor 4 Monaten

Schlechte Zeiten für das beschauliche Örtchen Ledwardine. Ein reicher Städter reißt sich immer mehr Grundstücke unter den Nagel, um für die reichen Londoner lukrative Ferienwohnungen und Luxushäuser bauen zu können. Eine Entwicklung die den alteingesessenen Dörflern sehr aufstößt. Auch Jane fürchtet große Unruhe für das Dorf und hat einen persönlichen Hass auf die Leute, die besagter Städter um sich schart, denn allesamt sind es passionierte Jäger, die das Wild um Ledwardine dezimieren wollen und sich noch nicht einmal zu schade für Hahnenkämpfe sind.

Als sich nach dem Mord an einem Bauern auch noch eine neue Bewegung formiert, die unter anderem die örtliche Polizei von Ledwardine auf dem Kieker hat (angeführt vom Bruder des Ermordeten) und zu allem Überfluss auch noch der einzige Pub, „The Swan“ im Ort verkauft werden soll, können sich Jane, Lol, Merrily und Gomer nicht mehr zurückhalten, wie es halt ihre Art ist.
Doch Merrily ist auch noch anderweitig eingespannt. Ausgerechnet Huw Owen hat ihr wieder einmal einen sehr speziellen Fall zugeschustert. Ein priesterlicher Kollege mit Namen Syd Spicer scheint mit paranormalen Erscheinungen konfrontiert worden zu sein. Merrily gegenüber schweigt er sich jedoch lieber aus. Doch sein plötzlicher Tod nur wenige Tage später lässt Merrily nicht zur Ruhe kommen.

Derweil fürchtet DCI Bliss, der nun getrennt von seiner Frau lebt, dass seine Nochehefrau bereits entdeckt hat, dass er eine Affäre mit Annie Howe hat. Und trotz aller Gemeinsamkeiten mit Annie, sieht es beruflich plötzlich nicht mehr rosig für Bliss aus, denn weitere Morde an zwei rumänischen Frauen bringen Bliss an den Rand seiner Ermittlungskunst und die Zeit läuft gegen ihn, da die neu formierte Bewegung die sich gegen die in ihren Augen sehr lasche Polizeiarbeit auflehnt, Bliss auf ihrer Abschussliste ganz oben stehen hat…

Nachdem Phil Rickman mit dem Vorgängerband „Sündenflut“ einen wie ich fand extrem starken und atmosphärisch dichten Teil der Merrily Watkins Reihe ablieferte, in dem auch der Kriminalfall nicht nur schmückendes Beiwerk war, empfand ich „Das Geheimnis des Schmerzes“ leider als etwas schwächer, denn diesmal schleichen sich trotz der vielen verschiedenen Handlungsstränge doch gewisse Längen ein und so manche Handlung wird etwas zu langsam vorangetrieben. Dabei ist die Mördersuche jedoch durchaus interessant und auch die Fälle sind recht undurchsichtig gestrickt worden, so dass man als Leser lange Zeit im Dunklen tappt, wie wohl alles in ein gemeinsames Bild passen mag.

Sicherlich, wenn man ein Fan der Reihe ist, wie ich es bin, dann hat man sich an Phil Rickmans etwas gemächliche Erzählweise bereits gewöhnt und wird obigen Kritikpunkt nicht so stark wahrnehmen, wie es eventuell Neueinsteiger empfinden könnten. Eigentlich macht die gewisse Langsamkeit des Erzählens sonst auch den besonderen Charme der „Cozy-Mystery-Krimi“- Reihe des Autors aus, doch wie erwähnt, man sollte nicht allzu viel Spannungselemente voraussetzen, wenn man zu „Das Geheimnis des Schmerzes“ greift. Und auch Neueinsteiger sollten unbedingt die richtige Reihenfolge der Reihe beim Lesen einhalten, da es ansonsten fast unmöglich ist, einen Einstieg und einen Zugang, zu den mir bereits liebgewordenen Akteuren der Serie, finden zu können.
Interessant fand ich es jedoch diesmal, wie bzw. ob die Beziehung zwischen Annie und Bliss weitergeht und Phil Rickman hat sich nebenbei auch einiges einfallen lassen, um Bliss diesmal arg in Bedrängnis zu bringen. Aber Merrily hat diesmal ebenfalls eine harte und rätselhafte Nuss zu knacken, deren Auflösung mich besonders neugierig hat werden lassen.

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Cover des Buches Sündenflut (ISBN: 9783499253393)P

Rezension zu "Sündenflut" von Phil Rickman

Ein wieder sehr starker und atmosphärisch dichter 10. Teil der Merrily Watkins Reihe.
Pitzivor 4 Monaten

Stellt Euch vor, Ihr würdet in einem kleinen, beschaulichen Dorf in der der Nähe der walisischen Grenze leben und dort würde ein bedeutender archäologischer Fund gemacht. Während die Dörfler ihre ländliche Idylle nun sehr zu schätzen wissen und diese auch um keinen Preis der Welt aufgeben möchten, planen die Stadtoberen den Bau neuer Straßen, Luxushäuser und Supermärkte (die dort keiner braucht) um reiche Städter in den Ort zu locken. Um dieses Vorhaben durchzusetzen, wäre es den Stadtoberen am liebsten, der archäologische Fund könnte heimlich unter den sprichwörtlichen Tisch gekehrt bzw. wieder vergraben werden, damit die geplante Straße wie gewünscht über den zugeschütteten Fund, gebaut werden kann.

Doch dann verliert einer der Befürworter der Stadtoberen seinen Kopf und das im wahrsten Sinne des Wortes. Sein Kopf wird aufgespießt aufgefunden, in seinen Augenhöhlen steckt lichtreflektierendes Quarzgestein. Die Parallele zum archäologischen Fund - auch darin befindet sich das gleiche Gestein. Die Polizei ermittelt fieberhaft in alle Richtungen. Ihr Verdacht fällt unter anderem auf eine Gruppe von Menschen mit heidnischer Glaubensrichtung. Und natürlich abermals mittendrin im Geschehen- die Pfarrerin und Beraterin für spirituelle Grenzfragen des Ortes - Merrily Watkins, ihre Tochter Jane, deren Freund Eirion, Gomer Parry und der Musiker und Lebensgefährte von Merrily, Lol.

Ländliche Idylle, gewollter Fortschritt, Dorfklatsch, ein Kriminalfall und religiöse Eiferer. Das sind einige der bereits wohlbekannten Zutaten, aus denen der Autor den bereits 10. Teil seiner Merrily Watkins Reihe "Sündenflut" geschaffen hat. Und obwohl es stets die gleichen Zutaten sind die man als Leser serviert bekommt, gelingt es Phil Rickman dennoch erneut, einen sehr abwechslungsreichen klerikalen Cosy- Krimi mit minimalen Mysteryeinschlag abzuliefern, der mich diesmal von Anfang bis Ende begeistert hat.

Es sind in "Sündenflut" keine Längen zu beklagen und obwohl der auf den ersten Blick etwas behäbig wirkende Erzählstil des Autors so manchen Leser in den Vorgängerbänden einiges an Durchhaltevermögen abverlangt hat, könnte ich mir die gewisse Langsamkeit des Erzählens aus den Merrily Watkins Bänden auch gar nicht mehr wegdenken. Zu einer Serie, die auf dem Land spielt, passt Phil Rickmans Art die Geschichte etwas gemächlicher voranzutreiben, wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge und so kann er sein besonderes Augenmerk dann auch auf seine wichtigsten Haupt und Nebenfiguren der Serie richten.

Die Kriminalfälle in den Merrily Watkins Büchern spielen eine eher untergeordnete Rolle, doch da ich die Charakterisierung der Figuren als so gelungen empfinde, hat mich das bislang auch nie gestört. Im 10. Teil jedoch steht der Kriminalfall viel mehr im Fokus als bislang, was ich zwar etwas ungewohnt aber als angenehm zu lesen empfunden habe. (Aus diesem Grund rückt diesmal auch der Polizist "Franny" Bliss mehr in der Vordergrund als sonst, der von seiner Frau verlassen wurde und besonders seine knorrige Art und seine etwas unkonventionellen Ermittlungsmethoden haben mir einige unterhaltsame Lesemomente beschert. ) Auch die Hin und Hergerissenheit der Dörfler ob der geplanten Veränderungen, die die Stadtoberen vorhaben, wurden für meinen Geschmack sehr interessant vermittelt.

Erneut gilt meine Warnung, die Reihe in der richtigen Reihenfolge zu lesen, da man die komplexen Handlungsstränge ansonsten nicht durchschauen kann. Vieles hier angesprochene, wird bereits in den Vorgängerbänden behandelt und es ist einfach ein runderes Leseerlebnis, wenn man mit den Romanfiguren bereits vertraut ist, da auch deren Werdegang nicht stagniert, sondern sie sich stets weiterentwickeln. Besonders Jane und Lol mausern sich immer mehr zu meinen Lieblingsakteuren und ich bin schon sehr gespannt darauf, wie es im 11. Teil der Reihe, "Das Geheimnis des Schmerzes"; der im April 2014 erscheinen wird, weitergeht.

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Gespräche aus der Community

Das ist aber keine Fortsetzung oder? Ich kann das Buch auch abhängig von den anderen Büchern des Autors lesen hoffe ich. Liebe Grüße
3 Beiträge
Biestchens avatar
Letzter Beitrag von  Biestchenvor 11 Jahren
Vielen Dank euch beiden :)
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