Phil Rickman

 3.7 Sterne bei 386 Bewertungen
Autor von Frucht der Sünde, Mittwinternacht und weiteren Büchern.
Phil Rickman

Lebenslauf von Phil Rickman

Phil Rickman wurde in Lancashire England geboren. Hauptberuflich ist er Literaturkritiker und schreibt nur nebenbei Bücher. Unter dem Pseudonym Will Kingdom hat er schon mehrere erfolgreiche Horrorromane verfasst. An der Krimireihe um Merrily Watkins schreibt er seit Ende der neunziger Jahre.

Alle Bücher von Phil Rickman

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Frucht der Sünde

Frucht der Sünde

 (94)
Erschienen am 02.05.2009
Mittwinternacht

Mittwinternacht

 (81)
Erschienen am 01.12.2009
Die fünfte Kirche

Die fünfte Kirche

 (56)
Erschienen am 03.05.2010
Die Gebeine von Avalon

Die Gebeine von Avalon

 (35)
Erschienen am 01.02.2013
Der Turm der Seelen

Der Turm der Seelen

 (29)
Erschienen am 01.10.2010
Der Himmel über dem Bösen

Der Himmel über dem Bösen

 (17)
Erschienen am 03.01.2011
Die Nacht der Jägerin

Die Nacht der Jägerin

 (14)
Erschienen am 01.04.2011
Das Lächeln der Toten

Das Lächeln der Toten

 (13)
Erschienen am 01.08.2011

Neue Rezensionen zu Phil Rickman

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Karin_Kehrers avatar

Rezension zu "Der Turm der Seelen" von Phil Rickman

Merrily-Watkins-Mystery
Karin_Kehrervor 2 Jahren


Herefordshire, an der Grenze zu Wales: In einem Hopfenturm soll der letzte Besitzer, der ermordet wurde, spuken. Ein Fall für Merrily Watkins, Pfarrerin und Beraterin in spirituellen Grenzfragen. Zugleich ist sie mit dem Problem eines angeblich besessenen Mädchens beschäftigt. Beiden Fällen steht Merrily zuerst eher skeptisch gegenüber. Doch dann geschieht nach einem von ihr durchgeführten Exorzismus ein grauenhafter Mord. 


Dies ist der vierte Band um die Pfarrerin Merrily Watkins, die sich auch spirituellen Grenzerfahrungen widmet, d.h. sie ist zuständig, sobald es um übernatürliche Erscheinungen geht. Ich kenne die Vorbände nicht, also brauchte ich ein wenig, um mit den einzelnen Personen vertraut zu werden. 
Merrily hat nicht nur Probleme mit ihrer sechzehnjährigen Tochter Jane, sondern muss sich auch über die Gefühle für den Songschreiber Lol Robinson klarwerden. Sie ist mit ihren privaten Problemen durchaus sympathisch, nur leider wirkt sie in ihrem zugegebenermaßen merkwürdigen Job ziemlich inkompetent und überfordert, verhält sich im – wie erwähnt – vierten Band noch immer wie eine Anfängerin. Ich konnte bis zum Schluss nicht ganz nachvollziehen, was sie als „Exorzistin“ qualifizieren soll. Ihr permanentes Scheitern, das wohl Spannung erzeugen soll, ist irgendwann unglaubwürdig. 
Man erfährt in der Story Einzelheiten über den Hopfenanbau in früheren Zeiten, das Problem der Roma in dieser Gegend, die als Erntearbeiter fungierten. Das ist alles ausführlich recherchiert und auch die Landschaft ist atmosphärisch dicht beschrieben. Der Schreibstil ist angenehm flüssig zu lesen und besonders die Dialoge sind sehr lebendig. Trotzdem zieht sich die Geschichte und wird langatmig. 
Erst am Ende kommt Spannung auf, allerdings bleiben auch einige Fragen ungeklärt. 
Der Abdruck einer Website soll Authentizität vermitteln. 
Leider ist dem Autor ein literarischer Fehler unterlaufen: die Figur des Mr. Rochester, der seine wahnsinnige Frau in einem Turm eingesperrt hat, ist nicht Jane Austen zu verdanken! 
Fazit: Mich hat die Mischung aus Kriminal- und Geistergeschichte leider nicht ganz überzeugt. 

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haTikvas avatar

Rezension zu "Frucht der Sünde" von Phil Rickman

Merrily Watkins I
haTikvavor 2 Jahren

Mysteriös.

Diesen Krimi habe ich erst nach mehrjärhigem drumrum Schleichens endlich gekauft.
Die Geschichte spielt in einem kleinen Dörfchen in England und es geht um eine Pfarramtsvertreterin, was für mich besonders interessant klang. Ich war mir ziemlich unsicher, ob eine Pfarrerin wirklich „Kriminalfälle“ lösen kann, auch wenn ich die Serie „Pfarrer Braun“ kenne und liebe!
Nachdem nun eine Userin in meinem Lieblingsforum schon den ersten Band gelesen hatte und es toll fand, ließ ich mich endlich überzeugen und besorgte es mir als Ebook.

Der Inhaltsangabe brauche ich eigentlich nicht viel hinzufügen.
Merrily hat es schwer in ihrem neuen Amt. In dem alten Pfarrhaus muss sie sich ihrer Vergangenheit stellen und draußen auf den Feldern ihrer Gegenwart.
Währenddessen macht ihre Teenagertochter ihre eigenen Erfahrungen mit der neuen Umgebung und erfährt nebenher einiges Interessante über die aktuellen Themen im Dorf.
Parallel fühlt sich alles irgendwie mysteriös an, nicht nur für Merrily…

Der Autor hat ein Talent, Szenen teilweise geheimnisvoll, mystisch-gruselig zu schildern, das mir fast eine Gänsehaut wuchs.
Abwechselnd wird aus verschiedenen Sichtweisen erzählt und das ist in diesem Falle toll. Das bedeutet hier auch, es gibt verschiedene Handlungsstränge. Denn Jane, die Tochter, hat z.B. auch ihre Sichtweise der Dinge und die sind teilweise sehr humorvoll beschrieben. Während die Sicht eines Dorfbewohners eher melancholisch ist und vor Selbstmitleid fast trieft.

Das Buch ist in mehrere Abschnitte unterteilt und dazwischen gibt es Gedichte eines gewissen Thomas Traherne, der auch in der Geschichte eine gewisse Rolle spielt.
Leider fängt die Seitenzahl bei jedem Kapitel wieder bei 1 an und in der ersten Hälfte des Romans tat sich so gut wie Nichts, außer dass ich sehr viel über die Dorfbewohner und ihre Gepflogenheiten kennenlernte.
Trotzdem lässt sich der Krimi richtig toll weglesen, ich konnte mich vom Autor richtig gut durch seine Geschichte führen lassen. Das find ich klasse!

Fazit:

Auch wenn nicht alles rumdum toll war werde ich an dieser interessanten Serie dran bleiben. Sie hat das gewisse Etwas mit einer interessanten Protagonistin!

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Claddys avatar

Rezension zu "Frucht der Sünde" von Phil Rickman

Eine englische Pfarrerin ermittelt
Claddyvor 3 Jahren

Die junge Witwe Merrily Watkins zieht mit ihrer fünfzehjährigen Tochter Jane in den kleinen Ort Ledwardine, gelegen im Westen Englands. Dort soll sie eine Pfarrstelle übernehmen. Konfrontiert mit ungewöhnlichen Gebräuchen, die sich vor allem um die Ciderherstellung drehen, skurrilen Dorfbewohnern und einem Pfarrhaus, das ihr nicht geheuer ist, tut sie sich ausgesprochen schwer, unbelastet ihre Arbeit aufzunehmen. Gleich zu Beginn kommt es bei der Zelebrierung einer Tradition zu einem Selbstmord: Der alte Powell erschießt sich vor aller Augen. 

Phil Rickham lässt in diesem ersten Band um die ermittelnde Pfarrerin Merrily Watkins eine Atmosphäre aufleben, wie sie englischer nicht sein könnte. Personen, Handlung, Ortsbeschreibungen, auch der Humor und die übersinnlichen Ereignisse geben sich so typisch, dass für Liebhaber des Genres das Lesen zum puren Genuss wird. 

Der Einstieg ist stimmungsvoll und gemächlich, und man hat Zeit, sich in den Roman hinein sinken zu lassen wie in einen Sessel. Diese Geborgenheit tut gut, denn so gelingt das Grausen, Gruseln und Mitfiebern zu einem durch und durch angenehmen Leseerlebnis. Zugunsten der Stimmung tritt die Spannung etwas zurück. Die Geschichte ist trotz einiger Unwahrscheinlichkeit gut konzipiert und schlüssig, führt weit in die Vergangenheit des Ortes und seiner Familien und beweist, dass Unrecht, will es überwunden werden, auch nach Jahrzehnten aufgedeckt gehört.

Das Ende kommt ein wenig abrupt, erscheint nicht ganz rund. Einigen der etwas ungewisseren Antworten hätte vielleicht eine Bestätigung gut getan und den Leser ein Stückchen zufriedener entlassen.

Glücklicherweise hat sich Merrily Watkins in der Kriminallandschaft schon lange etabliert, so dass ohne schmerzhaftes Pausieren eine stattliche Anzahl weiterer Bände verschlungen werden kann.

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Gespräche aus der Community

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Biestchens avatar
Das ist aber keine Fortsetzung oder? Ich kann das Buch auch abhängig von den anderen Büchern des Autors lesen hoffe ich. Liebe Grüße
Biestchens avatar
Letzter Beitrag von  Biestchenvor 8 Jahren
Vielen Dank euch beiden :)
Zum Thema

Zusätzliche Informationen

Phil Rickman im Netz:

Community-Statistik

in 380 Bibliotheken

auf 56 Wunschlisten

von 6 Lesern aktuell gelesen

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