Phil Rickman Das Gespinst des Bösen

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Inhaltsangabe zu „Das Gespinst des Bösen“ von Phil Rickman

Im Haus der Templer wohnt das Böse. Das alte Master House neben der Templerkirche von Garway soll endlich renoviert werden. Doch dunkle Gerüchte umgeben das Anwesen. Exorzistin Merrily Watkins nimmt die Sache zunächst nicht so ernst. Dann werden zwei Menschen ermordet, und Merrily macht sich durch Nachfragen unbeliebt. Sie gerät dem jahrhundertealten Streit zweier Familien auf die Spur und deckt Furchtbares auf, das im Master House geschah - ein verderbenstiftendes Gespinst aus Sex, Blut und Magie. 'Sein bisher bestes Buch.' The Times

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  • Rezension zu "Das Gespinst des Bösen" von Phil Rickman

    Das Gespinst des Bösen

    Penelope1

    12. February 2013 um 15:58

    Merrily Watkins hat neben ihrem Amt als Pfarrerin auch das Amt für spirituelle Grenzfragen übernommen. Als Handwerker beim Umbau des alten Meisterhauses neben der Templerkirche in Garway eigentümliche Dinge erleben, wird Merrily hinzugerufen. Doch sie ist nicht sicher, wie ernst sie Fuchsia’s Geschichte über ihr Erlebnis im Meisterhaus nehmen kann. Denn Fuchsia liest leidenschaftlich gerne Geistergeschichten… Merrily stellt Nachforschungen an und erkennt bald, dass einige Menschen bereits früher mit diesem Haus Probleme hatten – eine geheimnisvolle Vergangenheit umgibt das Haus genauso wie eine jahrhundertealte Familienfehde . Zwei Todesfälle machen den Ernst der Lage deutlich – doch worum es genau geht, weiß niemand… Merrily begibt sich auf Spurensuche, bei der sie aufpassen muss, sich nicht einem undurchschaubaren Netz aus Mysterie, Verschwörungen und Misstrauen zu versinken… Meine Meinung: Mein erster Roman von Phil Rickman und somit auch mein erster Roman aus der Merrily-Watkins-Serie. Mysteriös geht es zu – Menschen sehen unerklärliche Dinge, Morde geschehen, und die Pfarrerin Merrily hat alle Hände voll zu tun, sich durch eine Welt aus Ablehnung, Misstrauen und Verschwiegenheit zu kämpfen. Die Geschichte und Vergangenheit der Tempelritter nimmt dabei einen wesentlichen Teil ein – anhand von Merrily, die bei ihren Nachforschungen immer tiefer in die Welt des Ordens eintritt, erhält der Leser interessante Informationen über dessen geheimnisvolles Wissen, Ziele, Aufgeben und ihre Vorgehensweise. Dabei wird jedoch recht deutlich herausgestellt, woher das jeweilige Wissen stammt – ob es sich um Vermutungen, Vorurteile oder nachgewiesene Fakten handelt. Sehr informativ und lehrreich, allerdings auf sehr unterhaltsame und spannende Weise. Phil Rickman gelingt es, von Anfang eine Spannung aufzubauen, die den Leser an der mystischen Stimmung des Buches teilhaben lassen. Dabei wird klar, dass die meisten Menschen Merrily und ihren Exorzismus mehr als skeptisch gegenüberstehen. Kein Wunder, schließlich befindet man sich hier auf einem Grenzgebiet zwischen Glauben und Sehen und nicht jeder kann damit etwas anfangen – weder im wirklichen Leben wie auch im Roman. Und die Familienfehde,die seit einigen Jahrhunderten auf dem Haus lastet, führt nicht gerade dazu, alles in einem helleren Licht erscheinen zu lassen. Alles erscheint sehr geheimnisvoll, undurchsichtig… Zugegeben: als Nichtkenner der vorherigen Bände aus dieser Serie fiel mir der Einstieg in die Geschichte und ihrer Personen, wie z.B. die Pfarrerin Merrily und ihrer Tochter, bzw. ihrer Hintergründe ein wenig schwer und ich fürchtete schon, dass ich dadurch an der tatsächlichen Handlung „vorbeilese“. Aber dem war nicht so: nach ca. 50 Seiten wurden mir die Personen immer vertrauter, sodass ich nun auch am persönlichen Schicksal und Lebenslauf der Pfarrerin und Spezialistin für spirituelle Grenzfragen Merrily und ihrer Familie teilhaben konnte ;-). Somit kann ich dieses Buch auch allen interessierten Lesern ans Herz legen, die bisher noch keinen Roman aus der Merrily-Watkins-Mysterie-Reihe gelesen haben. Und das sind bisher immerhin ACHT Romane – die ich persönlich auf meine Wunschliste setzen werde ;-). Fazit: Tempelritter, Familienfehde, Verschwörung und der eindringliche – die Atmosphäre unterstützende Schreibstil - sorgen dafür, dass dieser Mystery-Roman zum wahren Lese-Erlebnis wird. Es hat mich auf spannende, mystische Weise unterhalten und gleichzeitig dazu beigetragen, mein Wissen über den Orden der Tempelritter zu erweitern.

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