Phil Rickman Der Turm der Seelen

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Inhaltsangabe zu „Der Turm der Seelen“ von Phil Rickman

Wenn die Toten nicht ruhen wollen. Ein einsames Gehöft, dessen letzter Besitzer ermordet wurde. Im Hopfenturm soll es spuken - ein Fall für Merrily Watkins. Zugleich ist die 'Beraterin in spirituellen Grenzfragen' des Bistums Herefordshire mit einem angeblich besessenen Mädchen befasst. Beiden Fällen steht Merrily eher skeptisch gegenüber. Doch nach und nach verstrickt sie sich immer tiefer in einem Netz von Betrug, Korruption und sexueller Gewalt. Nachdem ein exorzistisches Ritual fürchterlich misslingt, sieht es aus, als wäre Merrilys Karriere am Ende. Doch dann findet sich eine Spur zu dem Mord. Sie führt zurück in die Zeit, in der noch abergläubische Roma-Sippen zur Hopfenernte kamen.

Sympathische Heldin, die leider ziemlich inkompetent wirkt!

— Karin_Kehrer
Karin_Kehrer

Grandios ausgedacht, grandios geschrieben.

— Sonnenwende
Sonnenwende

Nach der 400. Seite nicht schlecht!!!

— BOBBL
BOBBL

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  • Merrily-Watkins-Mystery

    Der Turm der Seelen
    Karin_Kehrer

    Karin_Kehrer

    02. March 2017 um 15:24

    Herefordshire, an der Grenze zu Wales: In einem Hopfenturm soll der letzte Besitzer, der ermordet wurde, spuken. Ein Fall für Merrily Watkins, Pfarrerin und Beraterin in spirituellen Grenzfragen. Zugleich ist sie mit dem Problem eines angeblich besessenen Mädchens beschäftigt. Beiden Fällen steht Merrily zuerst eher skeptisch gegenüber. Doch dann geschieht nach einem von ihr durchgeführten Exorzismus ein grauenhafter Mord. Dies ist der vierte Band um die Pfarrerin Merrily Watkins, die sich auch spirituellen Grenzerfahrungen widmet, d.h. sie ist zuständig, sobald es um übernatürliche Erscheinungen geht. Ich kenne die Vorbände nicht, also brauchte ich ein wenig, um mit den einzelnen Personen vertraut zu werden. Merrily hat nicht nur Probleme mit ihrer sechzehnjährigen Tochter Jane, sondern muss sich auch über die Gefühle für den Songschreiber Lol Robinson klarwerden. Sie ist mit ihren privaten Problemen durchaus sympathisch, nur leider wirkt sie in ihrem zugegebenermaßen merkwürdigen Job ziemlich inkompetent und überfordert, verhält sich im – wie erwähnt – vierten Band noch immer wie eine Anfängerin. Ich konnte bis zum Schluss nicht ganz nachvollziehen, was sie als „Exorzistin“ qualifizieren soll. Ihr permanentes Scheitern, das wohl Spannung erzeugen soll, ist irgendwann unglaubwürdig. Man erfährt in der Story Einzelheiten über den Hopfenanbau in früheren Zeiten, das Problem der Roma in dieser Gegend, die als Erntearbeiter fungierten. Das ist alles ausführlich recherchiert und auch die Landschaft ist atmosphärisch dicht beschrieben. Der Schreibstil ist angenehm flüssig zu lesen und besonders die Dialoge sind sehr lebendig. Trotzdem zieht sich die Geschichte und wird langatmig. Erst am Ende kommt Spannung auf, allerdings bleiben auch einige Fragen ungeklärt. Der Abdruck einer Website soll Authentizität vermitteln. Leider ist dem Autor ein literarischer Fehler unterlaufen: die Figur des Mr. Rochester, der seine wahnsinnige Frau in einem Turm eingesperrt hat, ist nicht Jane Austen zu verdanken! Fazit: Mich hat die Mischung aus Kriminal- und Geistergeschichte leider nicht ganz überzeugt. 

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  • Interessant, aber stellenweise langatmig

    Der Turm der Seelen
    Carol-Grayson

    Carol-Grayson

    22. October 2013 um 13:33

    Wieder ein spannender Roman aus der Merrily Watkins Reihe, mit plastisch beschriebenen Protagonisten, die es mit Totenbeschwörung und Exorzismus zu tun bekommen. Dazu treibt offenbar ein Geist in einer alten Hopfendarre sein Unwesen, der wohl einen gewaltsamen Tod erlitten hat. Auf dem Gebäude jedenfalls scheint ein Fluch zu liegen. Aber die Segnung durch die Pfarrerin geht fürchterlich schief, was die Medien auf den Plan ruft, die eine Hetzkampagne lostreten. Fast scheint Merrilys Karriere am Ende zu sein, doch dann findet sie eine Spur zu dem Mord. In diesem Buch bindet der Autor den Riten und der Historie der Roma in das Geschehen ein, in dem sich Glaube und Aberglaube erneut mit einander vermischen. Ein sehr interessantes Thema. Eher langatmig dagegen die philosophischen Betrachtungen von Merrilys Musikerfreund Lol. Und auch die landwirtschaftlichen Hintergründe zum Hopfenanbau an sich wirken deplatziert in einem Mysteryroman.

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  • Phil Rickman - Der Turm der Seelen

    Der Turm der Seelen
    Sonoris

    Sonoris

    26. May 2013 um 15:28

    “Der Turm der Seelen”, der vierte Teil um die “Beraterin für spirituelle Grenzfragen” Merrily Watkins handelt von einem einsamen Landgut auf dem sich ein Hopfenturm befindet. Um diesen Hopfenturm rankt eine Legende, nach der sich auf diesem Gut schreckliche Dinge ereigneten und nun von einem Geist beherrscht wird. Die Geschehnisse der Legende bestanden darin, dass die in diesem Ort ansässigen Bewohner sich mit den dort ebenfalls lebenden Zigeuner bzw. Roma konfrontiert sahen, und die unterschiedlichen Lebensweisen und Bräuchen schließlich eine derartig starke Feindschaft verursachten, dass Betrug und Gewalt die Folge waren. Merrily Watkins bekommt nun den Auftrag, ein exorzistisches Ritual durchzuführen, um den Hopfenturm von dem Geist zu befreien. Trotz der Warnungen ihres Umfeldes, führt sie dieses Ritual durch, mit der Folge allerdings, dass sie dadurch etwas ausgelöst haben soll, was ihre Existenz als Beraterin und Pfarramtsvertreterin für die Kirche erheblich gefährdet. In diesem vierten Teil befasst sich Phil Rickman mit dem Volk der Roma, ihren Bräuchen und Ritualen und geht dabei näher auf den Hopfen ein. Ähnlich wie beim ersten Teil “Die Frucht der Sünde”, in dem Apfelbäume einen starken Bezug zu den (unheimlichen) Ereignissen haben, so hat hier der Hopfen und seine Ranken einen erheblichen Anteil an den unheimlichen Geschehnissen dieser Geschichte. Damit weisen Phil Rickmans Geschichten eine leichte Ähnlichkeit zu den Erzählungen von Algernon Blackwood auf, in denen es ebenfalls um die Verbindung von Natur und Übernatürlichem geht. Algernon Blackwood vermochte es auf besonders und geniale Art und Weise den Wind und dadurch beispielsweise das Rascheln der Blätter an den Bäumen so eindringlich und gefühlvoll zu beschreiben, das dadurch eine bedrohliche und unheimliche Stimmung entstand. Phil Rickman gelingt es ebenfalls mit in Bezugnahme der Natur hier in Form von Pflanzen sehr subtil eine unheimliche und beklemmende Atmosphäre zu erzeugen. Davon unabhängig zeigt sich, dass der Autor in jedem Teil seiner Merrily-Watkins-Reihe einen thematischen Schwerpunkt hat, der sich nicht nur mit der Kirche und seinen Ritualen beschäftigt sondern darüberhinaus das Thema Natur und archaische Völker oder allgemein vergangene Ereignisse als Gegenstand aufweisen, die in die Gegenwart hinein ihre Auswirkungen haben. Dabei vermag es der Autor die Charaktere wie Merrily Watkins, ihre Tochter und Lawrence Robinson so weiter zu entwickeln, dass beispielsweise Merrily Watkins nicht mehr allzu hilflos, ihre Tochter Jane Watkins nicht mehr allzu nervig und der Musiker Lol Robinson nicht mehr allzu instabil, wie ich es besonders im zweiten Teil als zu extrem und störend empfunden habe. So kann ich abschließend sagen, dass Phil Rickman die Schwächen des zweiten Teils “Mittwinternacht” überwunden hat und nicht nur mit dem grandiosen dritten Teil “Die fünfte Kirche” sondern auch mit dem hier vorliegenden “Der Turm der Seelen” diese Reihe selbstbewusst und sehr gekonnt fortführt. Gerade in Anbetracht der sehr lebendigen Charakterbeschreibung und -entwicklung und mit dem sehr gekonnten Schaffen einer düsteren und unheimlichen Stimmung kann ich diese Reihe jedem interessierten Leser, dem der kognitive-rationale und wissenschaftliche Rahmen mancher herkömmlichen Romane oder der entsprechenden Sichtweise des Lebens zu eng sind, nur wärmstens empfehlen.

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  • Rezension zu "Der Turm der Seelen" von Phil Rickman

    Der Turm der Seelen
    BOBBL

    BOBBL

    14. March 2011 um 08:31

    Wenn die Toten nicht Ruhen wollem.....ist das ein Fall für Merrily Watkins. Ein einsames Gehöft,dessen Vor-Besitzer grausam ermordet wurde. Im alten Hopfenturm soll es spuken... Zur gleichen Zeit ist die "Beraterin in spirituellen Grenzfragen" Merrily Watkins mit einem angeblich besessenen Mädchen befasst. Beiden Fällen steht Merrily skeptisch gegenüber. Doch nach und nach gerät sie immer tiefer in ein Netz aus Betrug,Korruption und sexueller Gewalt.Nach dem ein Exorzismus schrecklich misslingt,sieht es so aus,als wäre Merrilys Karriere schon am Ende. Doch dann findet sie eine Spur zu dem Mord. Sie führt zurück in die Zeit,in der noch abergläubische Roma-Sippen zur Hopfenernte kamen..... Laut Klappentext habe ich mich riesig auf ein richtig spannendes Buch grfreut,aber über die Hälfte ist es TOT langweilig,obwohl ich das nie mache wollte ich das Buch abbrechen. Ich musste mich ab und zu richtig dazu quälen weiter zu lesen. Aber auf den Schluß zu ist es dann doch ganz spannend und mystisch. Ich schwanke zwischen zwei und drei Sternen...

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  • Rezension zu "Der Turm der Seelen" von Phil Rickman

    Der Turm der Seelen
    goldfisch

    goldfisch

    08. March 2011 um 11:14

    In einem alten Hopfenturm soll es spuken. Ein Mädchen scheint besessen zu sein. Marrily Watkins hat alle Hände voll zu tun.Gut, dass ihre Tochter samt Freund in den Urlaub fährt.Merrilys exorzistisches Ritual im Hopfenturm misslingt. Ist Marrilys Karriere damit beendet ? Wie gut, dass da ein alter Freund auftaucht. Lol kann ihr vielleicht helfen.Doch die bösen Geister scheinen mächtig zu sein.Was weiß Al Boswell, der Gitarrenbauer? Rund um und in dem alten Hopfenturm walten scheinbar böse Kräfte.Menschen sterben und dann verschwindet auch das "besessene " Mädchen. Sie geht mit Merrilys Tochter auf eine Schule.Weiß Jane mehr über diese "Zauberei"? Aber Jane, so glaubt Merrily, ist ja in Sicherheit, im Urlaub. Ich brauchte rund 300 Seiten, um mit dem Buch "warm" zu werden.Dann aber, geht es ransant in den Strudel aus Glauben und Aberglauben, tief hinein in die Geschichte des Hopfenturms. Nette Unterhaltung!

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  • Rezension zu "Der Turm der Seelen" von Phil Rickman

    Der Turm der Seelen
    Birgit Fiolka

    Birgit Fiolka

    07. February 2011 um 22:56

    Die letzten 100 Seiten des Buches waren spannend, unheimlich und sehr interessant. Der Wehrmutstropfen dabei ist, dass das Buch insgesamt ca. 600 Seiten hat und die vorhergehenden 500 Seiten für mein Empfinden wirklich so zäh und langweilig waren, dass ich dieses Mal ziemlich lange brauchte, um das Buch zu lesen. Eigentlich geht es hier wieder um spannende Themen: Ein Teil der Geschichte handelt von einer scheinbar von einem Geist besetzten Hopfendarre, in der ein Mord geschieht. Hier gibt es die unheimliche Geschichte von einer Hopfenfrau und Zigeunern, die in den 60er Jahren, zur Hopfenernte nach Frome kamen. Damals verschwand eine junge Zigeunerin spurlos - und ihr Verschwinden wurde nie aufgeklärt. Im zweiten Handlungsstrang der Geschichte bekommt es Merrily mit einem scheinbar von seiner toten Mutter besessenen Mädchen zu tun, das von einer Halbzigeunerin aus ihrer Schule entführt wird. Hört sich spannend an? Dachte ich auch, Zigeuner, alte Flüche, Besessenheit - eine Hopfendarre in der es spukt - das alles hat gruseliges Potential. Leider verliert dieses sich auf den ersten 500 Seiten jedoch in Lol Robinsons ausschweifende philosophische Weltansichten, seine Versuche einen Song über den Fluss Frome zu schreiben und vor allem den Anbau und die Schädlingskrankheiten im Hopfenanbau ... zäh, mühselig, mal wieder viel zu dialogstark. Anstatt dass Handlung passiert, sitzen die Leute herum und reden drüber. Schade - hier wurde m. E. wirklich eine gute Geschichte etwas versandet. Deshalb für diesen Teil trotz eigentlich interessantem Thema nur 3 Sterne.

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  • Rezension zu "Der Turm der Seelen" von Phil Rickman

    Der Turm der Seelen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. January 2011 um 19:34

    Merrily Watkins wird von den Eltern einer Schulkameradin Janes gerufen, da deren Tochter Amy, die bislang ein eher unauffälliges Mädchen war, sich in der Kirche vor dem Altar übergeben hat und auch sonst eine merkwürdige Veränderung ihres Wesens zeigt. Bald stellt sich heraus, dass in Janes Schule ein Zirkel existiert, der sich mit den Toten in Verbindung setzt. Während Merrily noch damit beschäftigt ist herauszufinden, was dem Mädchen widerfahren ist, wird sie zu einem weiteren Fall gerufen. In einer alten Hopfendarre geht ein Geist um und die neuen Besitzer vermuten, es ist der Onkel, der in der Hopfendarre einen gewaltsamen Tod gefunden hat. Merrily nimmt eine Segnung des Hauses vor und setzt dabei unbeabsichtigt eine mächtige Kraft frei, die weitere Opfer fordert. Die Medien machen aus der einfachen Segnung einen misslungenen Exorzismus und Merrily sieht sich einer Kampagne ausgesetzt, die das Ende ihrer Tätigkeit als Pfarrerin bedeuten könnte. Rickman verbindet in seinem vierten Buch wieder mehrere Handlungsstränge, die zunächst parallel verlaufen. So hat neben den Geschehnissen um Amy und die Ereignisse in der Hopfendarre auch Merrilys Tochter Jane einen stärkeren Auftritt und stellt letztendlich sogar das Bindeglied zwischen den Handlungssträngen dar. Obendrein treffen wir Lol wieder, den Musiker aus dem ersten Buch, der in den vorigen Bänden nur einen Gastauftritt hatte, hier aber eine zentrale Rolle einnimmt, was mich sehr gefreut hat. Alle drei geraten in unerklärliche Vorkommnisse, die ihren Ursprung alle in der alten Hopfendarre haben, in der ein Mann erschlagen wurde und auf der seitdem das Unglück zu ruhen scheint. Rickman, der im letzten Buch eher sparsam mit den mystischen Elementen umgegangen ist, geht in seinem vierten Buch in die Vollen und so laufen einem beim Lesen ein ums andere Mal Schauer über den Rücken. Weniger wegen dem, was er schildert, als wegen dem, was der Leser sich in seiner Fantasie vorstellt. Zudem gibt Rickman einen interessanten Exkurs in die Geschichte der Roma, ihre Riten und ihre Traditionen. Bislang war mir nicht bewusst, dass sie in England bei der Hopfenernte über Jahrzehnte eine so große Rolle gespielt haben. Rickmans Protagonisten sind in diesem vierten Buch deutlich gereift und machen endlich den mentalen Sprung, auf den man in den vorigen Büchern vergeblich gewartet hat. Dieses Gefühl von Stillstand, dass sich in der fünften Kirche teilweise eingeschlichen hat, wird hier völlig weggefegt. Die ein oder andere Szene hätte sicher kürzer ausfallen können, im Gesamten betrachtet fand ich das Buch aber durchweg spannend und sehe es als das stärkste der bislang vier auf deutsch erschienenen Bücher. Ich bin gespannt, wie es im nächsten Band weitergeht

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  • Rezension zu "Der Turm der Seelen" von Phil Rickman

    Der Turm der Seelen
    Natasha

    Natasha

    24. September 2010 um 16:55

    Deutlich lahmer als die ersten drei Teile, da muss man schon sehr viel Geduld aufbringen, um dabei zu bleiben. Nur etwas für echte Fans...