Phil Rickman Die Gebeine von Avalon

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Inhaltsangabe zu „Die Gebeine von Avalon“ von Phil Rickman

Wer schützt die Königin gegen die Mächte der Finsternis? Panik am Hofe von Elisabeth I.: Der Astrologe Nostradamus hat den Sturz der jungen Königin vorhergesagt, sollte es ihr nicht gelingen, 'die Knochen ihres Ahnherrn zu finden'. Gleichzeitig wird ruchbar, in der gewaltigen Ruine des Klosters von Glastonbury sei das Grab von König Artus entdeckt worden. Sofort schickt Elisabeth den fähigsten Mann auf die Suche: Dr. John Dee, Hofastrologe und aller verborgenen Wissenschaften kundig. Doch Glastonbury ist eine Stadt voller Geheimnisse. Bald verliebt sich der junge Gelehrte in die Tochter des Wundarztes. Erst spät erfährt er, dass ihre Mutter als Hexe starb. Wieder flammt der Hexenwahn auf in Glastonbury, grausame Morde geschehen, und am Ende steht John Dee tief in den Gewölben des Klosters einem stummen Feind gegenüber.

Enttäuschend. Das Buch hielt nicht, was ich erwartete.

— Amselfeder
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  • Regenbogen-Bücher-Challenge 2016

    Regenbogentänzer
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    BlueSunset

    Regenbogen-Bücher-Challenge 2016 Hallo liebe Lesebegeisterte! Euch ist die Buchwelt zu trist? Kein Problem, wir helfen euch! Lest zusammen mit uns einen Regenbogen, damit das Jahr 2016 bunt und fröhlich wird! Ihr wollt dem Regenbogen noch einen Topf voll Gold verpassen? Das ist eine Herausforderung, aber auch die kann gemeistert werden!Wie auch in den vergangenen Jahren findet die Regenbogen-Challenge hier auf Lovelybooks statt. Das Besondere an dieser Challenge ist, dass wir hier nicht nur Bücher mit bestimmten Farben lesen, sondern auch die Herausforderung suchen und zusätzliche Aufgaben bearbeiten. Neugierig? Es gibt keine Anmeldefrist und ihr könnt jederzeit einsteigen! Allerdings wird nur die aktuelle Monatsaufgabe bearbeitet. Ihr braucht euch nicht über das Bewerbungsformular hier anzumelden. Erstellt einfach einen Sammelbeitrag in dem zugehörigen Unterthema.  Die Regeln Jeden Monat steht eine andere Farbe im Zentrum. Lest ein Buch dessen Cover zu mehr als 2/3 aus dieser Farbe besteht. Es gibt zudem noch Jahresaufgaben: Für diese Aufgaben habt ihr das ganze Jahr Zeit. Diese Aufgaben können nur mit Büchern der Monatsfarbe gelöst werden. Pro Buch kann eine Jahresaufgabe bearbeitet werden. Jeder der 6 Aufgaben sollte EINMAL gelöst werden (mehrfach gibt keine Punkte).Dann gibt es auch noch die Herausforderung!Jeden Monat gibt es eine Herausforderung, die gelöst werden sollte. Die Aufgabe wird einen Monat vorher angekündigt, sodass ihr Zeit habt ein passendes Buch zu finden. Die Herausforderung kann nur im jeweiligen Monat erfüllt werden! Eine Besonderheit ist, dass ihr diese Aufgabe auch mit einem zusätzlichen Buch, das nicht der Monatsfarbe entspricht, lösen könnt. Bitte verlinkt in eurem Sammelbeitrag auch eure Rezension oder den Lesestatus (mit Kurzmeinung). Es besteht keine Rezensionspflicht, aber ich möchte gerne einen "Nachweis" sehen, dass ihr das Buch gelesen habt. Eine Kurzmeinung reicht da. Es dürfen alle Bücher gelesen werden: vom SuB, neu gekauft, ausgeliehen, eBook und auch Hörbücher. Allerdings sollten die Bücher eine Mindestlänge von 80 Seiten haben! Manga, Comic und Graphic Novels zählen nicht! Die Aufgaben Monatsfarben:Januar: SchwarzFebruar: BraunMärz: Gelb April: OrangeMai: RotJuni: Lila / Rosa / PinkJuli: BlauAugust: Metallic / Gold / Silbern / GlitzerSeptember: WeißOktober: TürkisNovember: GrünDezember: BuntJahresaufgaben (nur mit dem Buch der richtigen Farbe zu erfüllen! Und jeweils nur 1x)Lese ein Buch, ……des Genres Fantasy oder Historisch oder Krimi....des Genres Liebesroman oder Thriller oder Dystopie…von einem Debütautor…das verfilmt wurde…das weniger als 300 Seiten hat…das mehr als 500 Seiten hat.► Hinweis zu "Debütautor": Hierbei beziehen wir uns auf den Autor und nicht auf das Buch. Das heißt der Autor hat zu dem Zeitpunkt, wenn ihr das Buch lest, nur dieses eine Buch veröffentlicht. Es darf sich auch nicht um ein Pseudonym eines Autors handeln, der bereits Bücher veröffentlicht hat. Sollte ein weiteres Buch des Autor bereits angekündigt sein, so kann dieser trotzdem gezählt werden, solange ihr das Buch tatsächlich vor dem Erscheinungstermin seines zweiten Buches erscheint. ► Hinweis zu Verfilmungen: Es zählen alle Bücher, die bereits als Serie oder Film verfilmt wurden oder 2016 ausgestrahlt werden (also so wie z.B. "ein ganzes halbes Jahr", "Girl on the Train", "Die Bestimmung 3", ...) . Bitte das Erscheinungsdatum angeben!Hier werden nach und nach die Monatsaufgaben/Herausforderungen gepostet:Januar: Lese ein Buch mit einer Stadt oder einem Haus auf dem CoverFebruar: Lese ein Buch mit 4 oder mehr Wörtern im Titel. Untertitel zählen auch. März: Lese ein Buch mit Blumen oder Blüten auf dem Cover.April: Lese ein Buch, dessen Titel kursiv oder in GROßSCHRIFT ist. Mai: Lese ein Buch, dessen Handlung außerhalb Deutschlands, den USA und Großbritannien stattfindet.  Punkte Hast du ein Buch mit der Monatsfarbe gelesen? Ja =1 PunktHast du die Herausforderung erfüllt? Ja, mit dem gleichen Buch, wie die Farbe = 2 Punkte. Ja, aber ich habe ein anderes Buch dafür genommen = 1 PunktHast du eine Jahresaufgabe erfüllt? Ja = 1 Punkt(In manchen Monaten wird es möglich sein zusätzliche Punkte zu sammeln)Am Ende des Jahres wird ein/e Gewinner/in ermittelt.  Teilnehmer:  Neue Regel: Falls ihr in einem Monat die Aufgaben nicht geschafft habt, schreibt das bitte dazu. Sollte ich 2 Monate in Folge keine Änderung eures Beitrages sehen wird in dieser Liste >inaktiv< neben eurem Namen stehen und ich gucke nicht mehr in eure Listen. Solltet ihr trotzdem noch dabei sein, dann schreibt mir bitte eine PN und aktualisiert euren Beitrag. WICHTIG Ihr habt jeweils bis zum 3. des Folgemonats Zeit eure Bücher und Links einzutragen. Anschließend mache ich die Monatsauswertung und trage die Punkte in meine Tabelle ein. Alles was noch später eingetragen wird kann erst bei der nächsten Wertung berücksichtigt werden.  Wichtig bei der Rezension/Lesestatus (inkl. Kurzmeinung) ist mir, dass ich sehe, dass ihr das Buch wirklich gelesen habt, zusätzlich kann ich da sehen, wann das Buch gelesen wurde. Solltet ihr also einen Monat versäumt haben, eure Links einzutragen ist das nicht so wild, solange ich sehen kann, dass das Buch trotzdem im richtigen Monat gelesen wurde.  STAND: JuniAnendien ........................ 14 Annlu  .............................. 24 ban-aislingeach  ............. 18BlueSunset ....................  11BookW0nderland .......... 23Buchgespenst  ............... 21 _Buchliebhaberin_ ......... 12 {INAKTIV} christarira ......12 ChubbChubb  ................. 16Code-between-lines ...... 21 ConnyKathsBooks ......... 19 czytelniczka73 ................ 23 {INAKTIV}DasBuchmonster .....1dia78 ............................... 11 fairybooks ...................... 11 Igela ................................ 16 {INAKTIV}janaka ..............7jenvo82 ........................... 17JuliB ................................. 21LadySamira091062 ....... 16Lesebiene27 ................... 15 Lisa11 .............................. 21{INAKTIV} littlebanshee ... 4Luzi92 .............................. 22louella2209 ..................... 21mabuerele ...................... 15{INAKTIV} MalinaIda ........8mareike91 ....................... 18marpije ............................ 23MissSnorkfraeulein ....... 17Mrs_Nanny_Ogg ............. 17PMelittaM ........................ 20QueenSize ........................ 21rainbowly ......................... 16Sansol ............................... 22schafswolke ..................... 17{INAKTIV} sternblut ..........11SomeBody ....................... 17suggar .............................. 16sursulapitschi ................. 18Tatsu ................................ 11Thalathiel ......................... 13Vucha ................................ 22Wolly ................................. 12

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    • 1392
    PMelittaM

    PMelittaM

    22. December 2015 um 17:02
  • Die ewige Suche nach Beweisen über Arthur

    Die Gebeine von Avalon
    Ajana

    Ajana

    *Inhalt* Panik am Hofe von Elisabeth I: Nostradamus hat den Sturz der jungen Königin vorhergesagt, gelingt es ihr nicht, die Gebeine ihres Ahnherren zu finden. Als in Glastonbury offenbar das Grab König Arthurs entdeckt wird, schickt Elisabeth sogleich ihren gelehrtesten Berater. Doch Glastonbury ist eine Stadt voller Geheimnisse, und der junge Doctor Dee muss mit grässlichen Morden und der verführerischen Tochter einer Hexe fertig werden. *Meine Meinung* Das Buch stand schon lange auf meinem Wunschzettel und Dank dem Ausmisten bei Lovelybooks konnte ich es jetzt endlich mal auch lesen. Ich habe mir viel von dem Buch erwartet, liebe ich doch Bücher König Arthus und alles was mit ihm zu tun hat. Die Inhaltsbeschreibung des Buches hatte mich auch schon ziemlich neugierig gemacht. Das Buch wird von Dr. John Dee erzählt, dem Astrologen und Berater der Königin Elisabeth(auch Maria genannt) von England. Er wird auf die Reise geschickt die Gebeine von König Arthus zu finden, da die Königin sonst befürchtet nicht mehr lange auf dem Thron zu sitzen. Doch gab es Arthus wirklich und wenn ja wo sind die Gebeine? Die Geschichte führt den Leser nach Glastonbury, an einen Ort wo die Menschen sehr gottesfürchtig sind. Dr. Dees Suche nach den Knochen von Arthus bleibt nicht unbemerkt. Doch wem kann er wirklich vertrauen? Etwas merkwürdiges geht in dieser Stadt vor und es hat nicht nur mit den Gebeinen zu tun. Das Buch ist ein Mix aus wahrer Geschichte, Fiktion, ein wenig Krimi und ein kleiner Liebesgeschichte. An sich hat mir das Buch gut gefallen, jedoch zogen sich manche Stellen ziemlich lange. Ich hatte mir nach der Suche nach den Gebeinen auch ein bisschen mehr erwartet. Manchmal fehlte mir doch die Spannung und die Verbindung zum dem eigentlichen Grund für die Suche für die Königin. Ich habe für das Buch jetzt tatsächlich über 10 Tage gebraucht, was bei mir wirklich lang ist. Die Liebesgeschichte in diesem Buch von Dr. Dee kam bei mir auch nicht so richtig an. Es hat zwar in die Zeit gepasst, aber hat mich eigentlich eher gestört, als dass es sie mir gut gefallen hätte. Die Schreibweise des Autors hat mir aber gut gefallen, auch dass er das Buch aus der Sicht von Dr. Dee geschrieben hat. Dabei kommt es einem vor wie selbst in seiner Zeit zu leben und alles hautnah mit zu erleben. Man merkt der Geschichte auch an, dass der Autor einige Recherche betrieben hat. VIele Charaktere aus diesem Buch gab es wirklich z.B. auch die Hauptfigur Dr. Dee. Natürlich kann ein Autor sich trotzdem viele Freiheiten herausnehmen, da man ja nie wirklich sagen kann, wie es wirklich damals zu ging und ob im Laufe der Jahrhunderte nicht doch das eine oder andere verändert wurde. *Mein Fazit* An sich ist es eine tolle Geschichte, jedoch hatte ich mir doch ein wenig mehr über Arthus und besonders über Avalon erwartet, so wie es der Buchtitel auch verspricht. Da konnte es leider auch nicht der gute Schreibstil des Autorswieder gut machen. So kann ich dem Buch leider nur 3 Sterne vergeben, aber immerhin habe ich das Buch nach Jahren auf meinem Wunschzettel dank Lovelybooks endlich mal lesen können =) Und das Buch wird mich auch nicht davon abhalten, weiterhin nach guten Büchern über Avalon und König Arthus zu suchen ;)

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    • 2
  • Bücher gegen Rezensionen: Plündert das LovelyBooks Bücherregal!

    After passion
    TinaLiest

    TinaLiest

    Wir räumen unser Bücherregal! Ihr kennt das doch sicher: Das Regal quillt über, aber irgendwie möchten trotzdem immer mehr neue Bücher zwischen die Regalbretter gesteckt werden. Auch bei uns im Büro steht ein Bücherregal, das nur so überquillt vor tollem Lesestoff, der viel zu schade dafür ist, nicht gelesen zu werden. Deshalb haben wir unser Bücherregal ausgeräumt und möchten euch mit den Schätzen, die wir dort gefunden haben, glücklich machen! So funktioniert's: Stöbert durch die verschiedenen Genres und Bücher, die wir in den Unterthemen aufgeführt haben. Wenn ihr Bücher entdeckt, die ihr gerne lesen und rezensieren möchtet, schreibt uns im passenden Unterthema einen Beitrag mit dem Titel/den Titeln aus dem entsprechenden Genre und seid automatisch bei der Verlosung dabei. Ihr könnt euch selbstverständlich für mehrere Bücher in mehreren Genres bewerben - bitte schreibt dafür aber für jedes Genre einen extra Beitrag, in dem ihr dann auch mehrere Titel aus einem Genre auflisten dürft! Am Donnerstag, dem 18. Juni, losen wir aus, wer von euch welches Buch bzw. welche Bücher gewinnt und teilen euch die Gewinner hier in den jeweiligen Unterthemen mit. Solltet ihr gewinnen, verpflichtet ihr euch, bis zum 2. August 2015 eine Rezension bei LovelyBooks zu allen Büchern, die ihr gewonnen habt, zu schreiben. Postet die Links zu euren Rezensionen bitte ins zugehörige Unterthema in dieser Aktion! Bitte beachtet, dass es sich bei den Büchern auch um Leseexemplare handeln kann! Wenn ihr Fragen zum Ablauf oder zur Aktion allgemein habt, stellt diese bitte im Unterthema "Fragen zur Aktion"! Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid und uns unsere Bücher abnehmt & wünschen euch viel Spaß beim Stöbern! ;)

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    • 4789
  • Rezension zu "Die Gebeine von Avalon" von Phil Rickman

    Die Gebeine von Avalon
    kubine

    kubine

    John Dee, seines Zeichens Mathematiker, Wissenschaftler und astrologischer Berater von Elisabeth I., wird mit einem heiklen Auftrag betraut. Zusammen mit Robert Dudley, dem Geliebten der Königin, soll er nach Glastonbury reisen und dort nach den Gebeinen von König Artus suchen. Inkognito versteht sich. Kaum in Glastonbury angekommen erkrankt Robert Dudley schwer und ein Begleiter der beiden wird bestialisch ermordet in den Ruinen der Glastonbury Abbey aufgefunden. Dr. Dee muss nun nicht mehr nur nach König Artus' Gebeinen suchen, sondern auch einen Mord aufklären. Kein leichtes Unterfangen in einer Stadt, wo jeder Bewohner ein Geheimnis zu haben scheint. Hilfe erhält er von Nel Borrow, der Tochter des ansässigen Arztes, die selbst Medizin studiert hat. Als Nel wegen Mord und Hexerei angeklagt wird, überschlagen sich die Ereignisse. Wird John Dee seinen Auftrag erfüllen, den wahren Mörder finden und auch Nel retten können? Phil Rickman, bekannt als Autor der „Merrily-Watkins-Krimireihe“ hat mit „Die Gebeine von Avalon“ seinen ersten historischen Kriminalroman vorgelegt. Es soll der Auftakt zu einer Reihe mit John Dee als Protagonisten sein. England ist voll von Mythen und Legenden. Der Name einer Stadt taucht dabei recht häufig auf: Glastonbury. Auf dem Glastonbury Tor, einem 158 Meter hohen Hügel inmitten einer Ebene soll in der keltischen Mythologie die Wohnstätte eines Feenkönigs gelegen haben, der der oberste Herr der Unterwelt sein soll. Hier soll einst das legendäre Avalon gelegen haben, König Artus' letzte Ruhestätte. Hier soll auch Jesus als Jugendlicher umher gestreift sein und der Grundstein zur ehemals berühmten Glastonbury Abbey soll von Josef von Arimathäa gelegt worden sein. Kein Wunder also, dass die sagenumwobene Stadt auch Dichter und Schriftsteller immer wieder inspiriert hat. Selbst die inoffizielle britische Hymne „Jerusalem“ soll auf den Legenden beruhen. Jetzt hat auch Phil Rickman die Stadt zum Schauplatz seines neuesten Romans gemacht und dabei die Legenden geschickt mit einfließen lassen und dabei zugleich das Leben in England des 16. Jahrhunderts brillant gezeichnet. Elisabeth I. ist erst seit kurzem auf dem Thron. Die Jahre vor ihrer Regentschaft waren geprägt von religiösen Streitigkeiten. Die junge Königin übt Toleranz in Glaubensfragen aus, was einigen ein Dorn im Auge ist. Als sie eine Prophezeiung erhält, die ihren Untergang voraussagt, sollte es ihr nicht gelingen, die Gebeine ihres Vorfahren, König Artus, zu finden, beauftragt sie Dr. Dee mit der Suche. John Dee ist ein Wissenschaftler, der oft auch mit Okkultismus in einem Atemzug genannt wird. Einerseits möchte er seine Bücher nicht verlassen, andererseits reizt es ihn aber schon sehr, nach Glastonbury zu reisen. Geheimnisse, Aberglauben aber auch mystische Vorgänge erwarten ihn, die er versucht, wissenschaftlich, zum Teil auch philosophisch, zu klären. Es ist sehr interessant, seinen Weg zur Lösung der vielen kleinen Rätsel zu verfolgen. Das Buch ist in der Ich-Perspektive des John Dee geschrieben. Dadurch weiß man als Leser nie mehr, als John Dee, was das ganze nur spannender macht. Und so entblättert sich das ganze Geheimnis erst Seite für Seite. Durch die Verknüpfung der alten Mythen und Legenden erfährt man viel über die Stadt, aber auch über die Person John Dee. Seine Selbstzweifel aber auch seine Hoffnung, dass sich hier für ihn neue Horizonte öffnen werden, werden gekonnt dargestellt, in dem der Autor Dee auch immer über das gerade erlebte reflektieren lässt. Die Mehrzahl der in dem Roman vorkommenden Personen hat real existiert. Das setzt eine gute Recherche voraus, etwas was Phil Rickman meisterlich beherrscht. Die Fakten stimmen und lässt Geschichte lebendig werden. Nähere Erläuterungen dazu finden sich im Anhang. Sehr schön auch die kleine Stadtkarte am Anfang des Romans. Einziges Manko: Der Klappentext. Er verrät eigentlich zu viel von der Geschichte und ist auch nicht ganz stimmig. Ein aufmerksamer Leser wird deshalb über das Ende nicht sonderlich überrascht sein. Also besser den Klappentext nicht zu aufmerksam lesen, sondern einfach in den Roman eintauchen, den er ist perfekt für einen herbstlichen Leseabend auf der Couch. Ich jedenfalls bin schon gespannt auf weitere Geschichten rund um John Dee.

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    • 4
    lord-byron

    lord-byron

    17. May 2015 um 01:16
  • Enttäuschend

    Die Gebeine von Avalon
    Amselfeder

    Amselfeder

    18. January 2015 um 10:48

    Dr. John Dee ist mir als Alchemist und Astrologe aus einer Reihe von historischen Büchern bekannt. Diese Geschichte, die sich auf die Suche nach den Gebeinen des sagenhaften König Artus macht, ist für mich jedoch nicht schlüssig. Zu viele unterbrochene Gedankengänge, abgehackte Sätze und eine Handlung, die ich nicht immer nachvollziehen konnte.

  • Zwei Freunde auf einer Mission für die Krone

    Die Gebeine von Avalon
    MrsFoxx

    MrsFoxx

    04. March 2014 um 20:28

    John Dee, Doktor der Rechtswissenschaft, Sternenkundler und Hauptberuflich Astrologe der Königin Elizabeth I. von England und sein Freund und ehemaliger Schüler Lord Robert Dudley, auch als Vertrauter und Liebhaber der Königin bekannt, begeben sich auf die Suche nach dem historischen Nachweis der Legitimität der Krönung von Elizabeth.  Ziel ihrer Mission ist es, die Gebeine von König Artus zu finden. Begründet wird dieses Abenteuer durch wiederkehrende Alpträume der Königin von ihrer Mutter, Anne Boleyn, die nach ihrem Tod als Hexe beschimpf wird und dem Inhalt eines Pamphlets, der behauptet, Elizabeth werde von ihren Alpträumen befreit wenn Sie die Gebeine Ihres Ahnherren küsst.  Ein Abenteuer wird aus der Mission von John Dee und Robert Dudley erst, als John Dee aufgrund einer schweren Erkrankung seines Freundes Robert bei der Suche auf sich allein gestellt ist. Dass die beiden "undercover" in Glastonbury (welches früher die mysthische Insel Avalon gewesen sein soll) weilen, macht seinen Alleingang nicht einfacher, da er immer und überall aufpassen muss, was er preisgibt. Als er sich in Eleanor Borrow verliebt, die Lord Dudley medizinisch versorgt und diese dann am Ritualmord des Stallburschen Robert Dudleys und als Hexe beschuldigt wird, wird es für Dr. Dee erst recht brenzlig. Doch da fängt das Abenteuer erst richtig an. Und hat er nicht von Anfang an das Gefühl gehabt, als Schauspiele die ganze Stadt nur?  Das Buch ist aus der Perspektive von Dr. John Dee geschrieben. Phil Rickman schafft es, die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite aufrechtzuerhalten. Auch der Sprachliche Stil in etwas Alt-Englisch hat mich sehr angesprochen. Das Buch hat sich in eine Andere Richtung entwickelt, als ich zuerst gedacht hatte. So wird das Rätsel um die Wachspuppe, die in den ersten Seiten dominierte, nicht wirklich aufgelöst. Auch die Prophezeihung von Nostradamus, die den frühen Tod Elizabeht's hervorsagt spiel eher eine bescheidene Nebenrolle.  Dennoch hat mich das Buch mehr als begeistert. Ich werde es mit Sicherheit noch oft aus meinem Buchregal nehmen und erneut lesen. Daher hat es 5 Sterne vollstens Verdient.

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  • spannend

    Die Gebeine von Avalon
    buecherwurm1310

    buecherwurm1310

    10. November 2013 um 14:35

    Im England in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts lebt John Dee. Er ist Mathematiker und Astrologe. Für ihn ist das Streben nach Wissen das Wichtigste. Unterstützt wird er von seiner Königin Elisabeth, die nach der blutigen Regentschaft Maria Tudors den Thron bestiegen hat. Das Volk hofft auf bessere Zeiten unter ihrer neuen Königin. Als es Zeichen und Prophezeiungen gibt, die den Tod Elisabeths voraussagen, reisen John Dee und sein Freund Dudley nach Glastonbury, um dort die Gebeine von König Artus zu suchen. Denn eine der Prophezeiungen besagt, dass die Königin sich nur retten kann, wenn sie die Gebeine von Artus küsst und standesgemäß bestatten lässt. Doch die Freunde finden in Glastonbury nicht nur alte Knochen, nein - sie begeben sich in sehr große Gefahr. Es geschehen seltsame Dinge in Glastonbury und John Dee weiß nicht, wem er trauen darf. Er verliebt sich in die Tochter des Wundarztes, deren Mutter als Hexe verbrannt wurde. Kann Dr. Dee die seltsamen Vorgänge aufklären und das Leben der Königin retten? Darf er mit der Frau, in die er sich verliebte, zusammen sein? Die Geschichte ist nicht einfach nur so runter zu lesen, da es oft etwas "wissenschaftlich" ist. Auch ist dieses Buch nicht einfach nur ein historischer Roman; es bietet viel Mystisches. Trotzdem, oder gerade deshalb, zieht die Geschichte einen in ihren Bann. Es ist schwer, das Buch aus der Hand zu legen, weil es immer wieder Überraschungen bietet.

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  • Rezension zu "Die Gebeine von Avalon" von Phil Rickman

    Die Gebeine von Avalon
    Susanne_Boeckle

    Susanne_Boeckle

    10. June 2012 um 09:38

    Die Tudors und König Artus, eine geheimnisvolle und mystische Verbindung im alten England. Das ist grob gesagt der Stoff dieses Historienschmökers von Phil Rickman. Nostradamus sagte den Sturz der jungen Königin Elisabeth I. voraus. Die Gebeine von König Artus sollen ihre Macht festigen. Ihr Vertrauter, der Astrologe John Dee, soll sie für die Königin finden. Dazu reist er zusammen mit Robert Dudley, dem Stallmeister und Geliebten Elisabeths, nach Glastonbury. Ich hatte zu Anfang des Buches meine Probleme, in die Handlung hineinzufinden. Es hat einige Seiten gebraucht, bis ich mich mit den Personen angefreundet und in der beschriebenen Zeit zu recht gefunden hatte. Aber auch dann störten mich ab und zu die ausschweifenden Erklärungen, die der Autor seinen Protagonisten anstellen lässt und die ich größtenteils für sehr entbehrlich halte. Für meine Begriffe könnte da noch einiges gekürzt werden. Dennoch folgte ich John Dee und seinem Begleiter in das düstere Glastonbury, wo alsbald die Inquisition ihr Unwesen treibt und die Hexenverfolgung tobt. Dort wird Robert Dudley von einer Fieberkrankheit befallen und John Dee verliebt sich in die Tochter des Wundarztes. Die Ereignisse überschlagen sich, es geschehen Morde und nichts ist so, wie es auf den ersten Blick scheint. Mir gefiel der Schreibstil des Autors, von dem ich mich an die Hand genommen und durch die Handlung begleitet fühlte. Für meine Begriffe hat er die Atmosphäre von Ort und Zeit gut getroffen. Ich lese öfter historische Romane und hatte den Eindruck, dass der Autor sehr gut recherchiert hat und wusste, worüber er schreibt. Die Personen sind gut dargestellt, ich konnte mich in die verschiedenen Charaktere einfühlen, auch die Dialoge (vor allem zwischen Dee und Dudley) gefielen mir gut. Trotzdem hat das Buch einige Längen (wie oben erwähnt), was wiederum meinen Lesefluss bremste und mich ab und an einige Zeilen überspringen ließ. Darauf hätte ich gut und gerne verzichten können, ohne dass die Handlung insgesamt verloren hätte. Das Cover finde ich sehr ansprechend gestaltet, das hat mir sofort gut gefallen und mir Lust aufs Lesen gemacht. Fasziniert hat mich auch, dass es John Dee wirklich gab, er also eine der historischen Personen des Romans ist. Insgesamt möchte ich den Roman „Die Gebeine von Avalon“ von Phil Rickman für Historienfans empfehlen. Ich habe das Buch – trotz der genannten kleineren Kritikpunkte – gerne gelesen.

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  • Rezension zu "Die Gebeine von Avalon" von Phil Rickman

    Die Gebeine von Avalon
    silicia

    silicia

    23. March 2012 um 13:26

    Zum Inhalt: Es könnte für Königin Elisabeth kein schwererer Start ihrer Regentschaft sein. Die Schreckensherrschaft ihrer Halbschwester Mary ist zwar gerade erst vorüber, doch wurde während deren Regentschafzszeit die Hexenjagd wieder eröffnet und mehrere hundert Menschen fanden den Tod auf dem Scheiterhaufen. Selbst die Klöster blieben nicht verschont, denn Mary war, im Gegensatz zu ihrem Vorgänger Heinrich VIII., überzeugte Katholikin und machte Jagd auf Protestanten. Dadurch wurden viele Klöster zerstört und geplündert. Doch auch ihre Abstammug lastet auf der jungen Königin: Ihrer Mutter Anne Boleyn wurden Ehebruch und Hexenkünste nachgesagt, woraufhin sie auf dem Schaffott landete. Die politische Situation ist angespannt und nicht wenige wollen Elisabeth von ihrem wackeligen Thron stürzen. Da kommt die Prophezeiung des bekannten Astrologen Nostradamus gerade richtig, denn er sagt ausgerechnet ihren Sturz voraus, wenn es ihr nicht gelinge die “Knochen ihres Ahnherrn zu finden”. Somit setzt sie alles daran, diese in ihren Besitz zu bekommen. Da König Artus als ihr Vorfahre gilt und dessen Gebeine angeblich in dem zerstörten Kloster Glastonburys aufgetaucht sein sollten, wird Dr. John Dee, Wissenschaftler und Astrologe der Königin, angewiesen, nach dessen Gebeinen zu suchen und sie nach London zurück zu bringen, bevor die Feinde sie in die Hände bekommen. Sie sollen in dem zerstörten Kloster in Glastonbury aufgetaucht und nun verschollen sein. Dort lernt er eine junge Ärztin kennen, die ihm sofort ins Auge springt und sein Interesse weckt. Leider jedoch passiert genau das, wovor John Dee sich gefürchtet hat: Die von Elisabeth abgeschaffte Hexenverfolgung wird wieder zum Thema und mittendrin John Dee, der unter Marys Regentschaft selbst in letzter Sekunde dem Scheiterhaufen entkommen ist. Meine Meinung: Wer kann sich schon dem faszinierenden Mythos Artus und seiner Tafelrunde entziehen? Die englische Geschichte im Allgemeinen finde ich unheimlich interessant,was mitunter ein Grund war, weshalb ich mich bei vorablesen.de auf dieses Buch beworben habe. Schnell war dann klar: Durch dieses Buch musst du dich durchbeißen. Die ersten Seiten haben mich durch ihre sehr schwerfällige Sprache abgeschreckt und es mir sehr schwer gemacht, in die Geschichte einzufinden, sodass ich die ersten 40 Seiten noch einmal lesen musste. Ich hatte dadurch die Hoffnung doch noch etwas gespannt auf den weiteren Verlauf der Geschichte zu sein. Es half leider alles nichts und da ich ungern Bücher abbreche, wurden aus den restlichen 600 Seiten gefühlte 2000. Hier ein kleines Beispiel: “Der morgendliche Himmel hatte sich sehr schnell unheilvoll verdüstert: Eine dünne Linie lachsfarbenen Lichts am Himmel zauberte schon einen sandfarbenen Schimmer auf den langgestreckten Hügel, als die aufgehende Sonne plötzlich dichten Wolken verhüllt wurde, die scheinbar ganz Glastonbury ersticken wollten.” Der Sprachstil nahm mir definitiv die Spannung, auch wenn ich mich mit der Zeit einigermaßen daran gewöhnt habe. Es machte mich richtig mürbe meine Konzentration oben zu halten, um bei den weitreichenden Verstrickungen den Überblick zu behalten. Leider kann ich nicht beurteilen, inwieweit der Sprachstil bei der Übersetzung verändert wurde, wodurch ja einiges gezwungenermaßen verloren geht. Auch der Aufbau des Buches hat mich zusehends verwirrt. Es gibt mitten in den Kapiteln plötzlich Rücksprünge, in denen vorwiegend auf John Dees Vergangenheit Bezug genommen und näher erläutert wird. Diese werden nicht erkennbar markiert, sondern man merkt es erst während des Lesens, was mich schlussendlich dazu brachte, gewisse Absätze zwei mal lesen zu müssen. Wie das Cover ist auch die Stimmung im Buch durchweg sehr düster, mysteriös und unheimlich. Auch die Charaktere sind wohl durchdacht und eindrucksvoll geschildert. Von dem kleinsten Nebencharakter bis zu den Hauptprotagonisten wirken sie sehr real und fügen sich perfekt in die Geschehnisse hinein. Die ganze Geschichte wird aus Dr. John Dees Sicht beschrieben, wodurch man einen Einblick in seine innere Gefühlswelt bekommt und was ihn beschäftigt (z.B seine panische Angst vor dem Scheiterhaufen). Ich hab versucht mich mit dem Buch anzufreunden denn der Inhalt der Geschichte ist wirklich sehr interessant. Es ist beeindruckend, wie Phil Rickman die unheimliche Fülle an Informationen und Recherchen zusammengetragen hat und einen Roman daraus spinnen konnte. Würde ich den gewöhnungsbedürftigen Schreibstil außer Acht lassen, hätte ich hier 4-5 Sterne vergeben, da sich die Story an akribisch recherchierten Fakten hält, die Stimmung im Buch sich wie ein roter Faden durchzieht und die Charaktere sehr schön herausgearbeitet sind. So aber reicht es leider nur für 2,5 – 3 Sterne , da mir leider die Lust am weiterlesen genommen wurde.

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  • Rezension zu "Die Gebeine von Avalon" von Phil Rickman

    Die Gebeine von Avalon
    urmeli

    urmeli

    26. January 2012 um 09:45

    Königin Elisabeth I ist erst seit kurzem auf dem Thron und ihre Position noch nicht gefestigt. Der erneute Wechsel der Religion bringt das englische Volk in Aufruhr, schließlich weiß es, wie schnell sich der Staatsglaube ändern kann. In diesen schwierigen Zeiten erhält Elisabeth eine Weissagung, dass sie nur dann den Thron behält wenn sie die Gebeine von König Artus, ihrem Ahnherrn, wiederfindet. So schickt sie ihre beiden besten Vertrauten, den Astrologen und Gelehrten Dr. John Dee und ihren heimlichen Geliebten Robert Dudley nach Glastonbury. Das inzwischen zerstörte Kloster soll das einstige Avalon und der Sitz der Tafelrunde um Artus gewesen sein. Obwohl sie inkognito anreisen, wird kurz nach der Ankunft eine Person aus ihrem Tross gefoltert und getötet. Da Robert Dudley mit hohem Fieber das Bett hüten muss, macht sich Dr. Dee alleine auf Suche. Und entdeckt in dem Ort jede Menge skurriler Personen und Sonderbarkeiten. Und er entdeckt die Liebe in Person der Tochter des Arztes. Die Geschichte an sich ist interessant, besonders da es sich nah an historischen Fakten hält. Die Suche nach den Tätern und den Knochen Artus hätte jedoch wesentlich kompakter und spannender erzählt werden müssen. So "quälte" ich mich durch die langatmige Handlung hindurch. Schade.

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  • Rezension zu "Die Gebeine von Avalon" von Phil Rickman

    Die Gebeine von Avalon
    Angieangelina

    Angieangelina

    25. January 2012 um 20:00

    Dr John Dee, Hofastrologe und Protegé der jungen Elisabeht I von England wird auf eine makabere Suche geschickt: Er soll die Gebeine ihres Ahnherren, König Artus, finden, denn sonst ist ihr der Untergang prophezeiht worden. Robert Dudley, inoffizieller Liebhaber der Königin, soll ihm bei dieser heiklen Aufgabe zur Seite stehen. Die Reise geht nach Glastonbury, wo die Ruinen des ältesten Klosters Englands stehen. Doch die Ruinen bergen ein dunkles Geheimnis und bald geschehen grausame Morde. Mein Eindruck:
Ich muss zugeben, dass mich dieser Roman von Anfang an fasziniert, denn ich bin ein großer Fan der britischen Historie. Hinzu kommt, dass ich vor einiger Zeit die Klosterruinen von Glastonbury und das vermeindliche Artusgrab besichtigt habe. Das ist ein ganz besonderer Ort.
Doch denke ich, dass es einige Kenntnisse der Geschichte braucht, um „Die Gebeine von Avalon“ wirklich genießen zu können, doch lässt man sich auf die Story ein, so findet man einen spannenden, mystischen Thriller der Extraklasse. Dabei erzählt Phil Rickman aus der Sicht des aufgeklärten Dr. Dee auf amüsante Art, die den Leser häufig zum Schmunzeln bringt. Gewürzt wird das alles mit einer Prise britischen Humors. Auch eine nette Liebesgeschichte ist in die Handlung eingebunden.
Rickman versteht es gekonnt, Fiktion und Geschichte zu verquicken, so dass ein unterhaltsamer Mix entsteht und der Leser einen Einblick in die Intrigenwelt des elsabethanischen Hofes bekommt.
Die Protagonisten sind lebensnah und sympathische geschildert, der Leser liebt und leidet mit. Auch die eher düstere Atmosphäre kommt gut rüber, passt ganz fabelhaft zur Story.
Das Cover und die aufwendige Ausstattung des Romans tun ein Übriges und runden den positiven Eindruck ab.
Fazit: Ein Mix aus Krimi, düsterem Mysterienthriller und unterhaltsamer Geschichtsstunde.

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  • Rezension zu "Die Gebeine von Avalon" von Phil Rickman

    Die Gebeine von Avalon
    Readandbeyourself

    Readandbeyourself

    25. November 2011 um 11:57

    John Dee ist der inoffizielle Hofastrologe der jungen Königin Elisabeth von England. Durch seine geheimnisvolle Arbeit mit den Sternen wird er von den Bewohnern seines Dorfes als Magier bezeichnet. Auch seine Mutter wird öfter schief angesehen - womit beide nur halbwegs leben mögen. Es kommt John Dee also ganz gelegen, dass er in einem geheimen Auftrag nach Glastonbury gerufen wird, wo schon vor Jahrzehnten der Forscher Leland die Gebeine König Artus' vermutet hat. Unter der Hand wird John gemeinsam mit Robert Dudley beautragt, die Knochen zu finden und zur Königin zu bringen. Doch John befindet sich in einem Gewissenskonflikt. Er ist sich sicher, dass die Knochen nur eine Fälschung sind, und erhofft sich in Glastonbury vor allem Wissen und Neuigkeiten über den Kirchenschatz der ehemaligen Abtei. Nach der Abtrennung von der katholischen Kirche wurde die große Kirche aufgelöst, und alle ihre Wertsachen sind verschwunden, darunter auch die große Bibliothek, die Dees Vorbild Leland in allerhöchstes Entzücken versetzt hatte. Doch in Glastonbury wird Dudley zunächst schwer krank. Eine junge Heilkundige, deren Vater der örtliche Arzt ist, behandelt den Kranken. Und damit wird eine erneute Hexenverfolgung ausgelöst - denn Nel, die Ärztin, ist die Tochter einer gehängten Hexe. Und John Dee findet sich plötzlich in einem Streit zwischen Glaube und Aberglaube und der Protestantischen und Katholischen Kirche wieder. Erschreckend muss er feststellen, dass auch die Franzosen nicht weit sind... "Die Gebeine von Avalon" ist ein historischer Roman mit thrillerähnlichen Zügen. Lügen, Intrigen und Mythen: Phil Rickman verknüpoft die abergläubische Zeit zu den Anfängen der Elisabethanischen Regierung mit düsteren Legenden um König Artus und das Kloster von Glastonbury. Zu Beginn des Buches (das auch als Leseprobe einzusehen ist) wird eine Szene mit einem Wachsbaby beschrieben. Leider wird auf diese Szene überhaupt nicht mehr eingegangen. John Dee denkt zwar darüber nach, und fragt sich auch, was daraus geworden ist, es wird aber nicht mehr besprochen oder gar aufgelöst. Die Präsens von Königin Elisabeth ist sehr spärlich. Nach einer wahren Begebenheit beschreibt Rickmann ihren Besuch im Garten von Dee, bei dem über die Königin selbst kaum etwas deutlich wird. Allerdings ist diese Frau auch so facettenreich und ausführlich in anderen Publikationen beschrieben worden, dass Rickman damit keine Lücke füllen muss. Viel interessanter war die Beschreibung von Dudley und Dee. Robert Dudley, der mir aus Literatur schon bekannt war, soll ja der heimliche Geliebte von Elisabeth gewesen sein. Mehrmal spielt er sogar darauf an, mit der Königin schon vertraulich gewesen zu sein (im Bett...). Was genau zwischen den beiden passiert ist, ist bis heute nicht bekannt - Rickmann behandelt das Thema sehr vorsichtig und meiner Meinung nach genau richtig. Geschrieben war die Geschichte etwas wirr. Vermutlich lehnte Rickman sich dabei stark an die originalen Tagebücher, aber etwas sprunghaft fand ich die Kapitelanfänge dann schon. Es vergingen zwei bis drei Seiten, bis ich verstanden hatte, wo Dee nun wieder zu erzählen beginnt. Die Schreibweise (bzw. die Übersetzung) war ansonsten recht gut, es ließ sich sehr flüssig und schnell lesen (jeden Abend hatte ich mit kleinen Unterbrechungen 2 Stunden Ruhe, und ich hab 4 Abende gebraucht). Nach dem Lesen blieb bei mir ein Gefühl des Respektes für das Ideenreichtum in so einem großen Ausmaß. Die Geschichte war enorm komplex und zeigte neben großem Wissen über Chemie und Medizin auch wirklich viele Details aus der Geschichte auf. Insgesamt war das Buch nicht ganz so spannend, wie ich dachte. Bei knapp 650 Seiten ist ein großer Handlungsbogen zu erwarten, richtig interessant wurde es aber erst auf den letzten 60 Seiten, als es um die Auflösung ging. Ich bin mit dem Plot vorher nicht unzufrieden, aber auch nicht vollends befriedigt. Ich vergebe deswegen 4 von 5 Sternen.

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  • Rezension zu "Die Gebeine von Avalon" von Phil Rickman

    Die Gebeine von Avalon
    Buchfan276

    Buchfan276

    01. November 2011 um 17:05

    England im 14.Jahrhundert. Ein Astrologe hat den Untergang von Königin Elisabeth I. vorausgesagt, solte sie es nicht schaffen, die "Knochen ihres Ahnherrn" zu finden. Dabei handelt es sich natürlich um die Leiche von König Artus. Zur selben Zeit geht das Gerücht um, dass in Glastonbury, dem früheren Avalon, das Grab von Artus entdeckt worden. Elisabeth zögert nicht lange und schickt den Wissenschaftler Dr. John Dee los, um die Gebeine des König Artus zu finden. Dort angekommen verliebt sich Dee bald in die Tochter des ortsansässigen Apothekers. Diese wird aber beschuldigt, eine Hexe zu sein und einen Menschen umgebracht zu haben. Wird es Dee gelingen, seine Geliebte vor dem Scheiterhaufen zu bewahren? Und wird er die Gebeine von Avalon, das in Glastonbury gelegene Grab von König Artus finden? Das Buch ist in viele Kapitel gegliedert und gut nachvollziehbar aufgebaut. Die spannende Handlung ist gespickt mit interessanten Details aus der damaligen Zeit, viele Figuren entstammen der Realität. Das Buch ist interessant für jede Zielgruppe von Lesern. Mit seinem altertümlichen Schreibstil verleiht er dem Roman den letzten Schliff. Allerdings übertreibt er nicht und es fällt nicht schwer, dauerhaft der Handlung zu folgen. Die Figur des John Dee steht sehr im Mittelpunkt, wodurch die übrigen Protagonisten teils sogar etwas zu kurz kommen. Mit "Die Gebeine von Avalon" veröffentlicht Phil Rickman ein durchweg gelungenes Buch, das wieder einmal zeigt, dass Geschichte nicht nur langweilig und öde ist, sondern auch Spannung und Abenteuer dahintersteckt, wenn man sich auf das Buch einlässt. Im Ganzen ein toller historischer Roman!

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  • Rezension zu "Die Gebeine von Avalon" von Phil Rickman

    Die Gebeine von Avalon
    Ennilain

    Ennilain

    21. October 2011 um 17:52

    Dr. John Dee – Wissenschaftler und vertrauter von Elizabeth I. – wird an einem regnerischen Morgen zu einem mysteriösen Vorfall gerufen. Passanten haben am Ufer der Themse einen Sarg gefunden, der eine verkrüppelte, aus Wachs gefertigte, Leiche enthält. Es wird vermutet, dass es sich dabei um eine Anspielung auf die Königin handelt – ein böses Omen. Wenig später wird Dee damit beauftragt mit seinem langjährigen Freund und Schüler Robert Dudley nach Glastonbury aufzubrechen, um die Gebeine des legendären König Artus ausfindig zu machen. Grund dafür sind Visionen der Königin. Kurz nach ihrer Ankunft in Glastonbury kommt es zu einem entsetzlichen Vorfall. Dr. John findet in den Ruinen der alten Abtei den ausgeweideten Leichnam eines Dieners seines Freundes Robert. Doch wer ist für diesen grausamen Mord verantwortlich? Wird es John Dee und Robert Dudley nach diesem grausamen Zwischenfall noch gelingen die Gebeine von Artus, dem Schöpfer der Tafelrunde, zu finden? „Die Gebeine von Avalon“ ist der erste historische Roman von Phil Rickman und ein durchaus gelungenes Werk. Obwohl die Haupthandlung der Fantasie des Autors entsprungen ist, ist der Roman unheimlich reich an historisch belegten Fakten. Rickman zeichnet ein lebendiges und in meinen Augen sehr glaubwürdiges Bild der damaligen Zeit. Es sind gerade die kleinen und dezenten Hinweise auf die historischen Gegebenheiten, die dieses Buch so lesenswert machen. Hinzu kommt ein dichter spannungsgeladener Handlungsablauf, der den Leser nicht zur Ruhe kommen lässt. Durch den dramatischen Todesfall und die daraufhin beginnenden Ermittlungen erhält der Roman die Note eines Kriminalromans. Dass diese Vermutung nicht ganz abwegig ist, lässt sich durch die literarische Vorgeschichte des Autoren belegen. Besonders gelungen empfinde ich die Schilderung des Verhältnisses von Kirche und Wissenschaft. Obwohl John Dee ein gottesfürchtiger Mann ist, lebt er für die Wissenschaft. Für ihn bildet diese Tatsache keinen Widerspruch. Für viele seiner Mitmenschen schon. Hinter seinem Rücken munkelt man, er sei ein Zauberer und Wahrsager. Auf Londons Straßen werden sogar Pamphlete über ihn verbreitet, die seine angeblichen Visionen propagieren. Auslöser für diese Verdachtsmomente sind vor allem seine mechanischen Basteleien und Erfindungen. Für den einfachen Bürger scheint Magie dahinter zu stecken, dabei ist es nichts weiter als reine Logik. Hier wird ganz deutlich, wie Unvereinbar zu dieser Zeit Wissenschaft und Kirche waren und wie tief sich diese Auffassung in die Köpfe der Bevölkerung gebrannt hat. Ein weiteres Beispiel dafür ist die junge Heilerin Helen. Sie kommt Robert Dudley in Glastonbury zu Hilfe, als dieser einem schweren Fieber zu erliegen droht. Viele Menschen aus dem Dorf nehmen ihre Hilfe in Anspruch, doch eigentlich heißt es, dass sie eine Hexe ist – genau wie ihre Mutter. Alles Unerklärliche wird sofort mit Magie und Zauberei in Verbindung gebracht. Einen weiteren Pluspunkt erhält die Aufmachung des Werkes von mir. Es handelt sich um ein Hardcover mit wunderschönem Einband. Obwohl das Buch mit knapp 700 Seiten eher zu den dicken Wälzern gehört, liest es sich durch die kurzen Kapitel und die angenehme Setzung sehr flüssig. Dazu tragen auch die vielen Dialoge bei, was in meinen Augen überhaupt nicht negativ ist. Denn gerade durch sie lernen wir die Protagonisten erst richtig kennen. Das Ende des Romans mündet in ein historisches Ereignis, das bis heute nicht wohl ganz geklärt ist. Ist es nur ein offenes Ende oder deutet sich hier eine Fortsetzung an? Über letzteres würde ich mich sehr freuen. Fazit: „Die Gebeine von Avalon“ von Phil Rickman ist ein absolut empfehlenswertes Buch – vor allem für alle Freunde des historischen Romans und insbesondere für die Liebhaber der Tudors. Spannend, dramatisch und gut recherchiert – so wird mir dieses Werk in Erinnerung bleiben.

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  • Rezension zu "Die Gebeine von Avalon" von Phil Rickman

    Die Gebeine von Avalon
    Zauberberggast

    Zauberberggast

    19. October 2011 um 14:56

    Bei diesem Mix aus dem History und Mystery-Genre (mit einer Prise Thriller) handelt es sich um den ambitionierten und, wie ich finde äußerst gelungenen Versuch, ein Geheimnis aus der tiefen Vergangenheit (in diesem Fall der mystischen Vorzeit Britanniens) durch eine historische Figur aus der ebenfalls tiefen, aber nicht ganz so lange vergangenen Vergangenheit (dem England des 16. Jahrhunderts) zu lösen. Der Hofwissenschaftler der jungen Königin Elizabeth Tudor (zum Zeitpunkt der Handlung erst 2 Jahre auf dem Thron), Dr. John Dee, wird mit der schier unlösbaren Aufgabe konfrontiert, die seit der Auflösung der Klöster verschollenen Gebeine ihres „Vorfahren“ König Artus aus Glastonbury nach London zu holen, um ihre Regentschaft gegen ihre Feinde und Gegner abzusichern , aber auch, wegen ihrer Ängste und ihres Aberglaubens. In einer Zeit, in der die neue Religion, der Protestantismus, von Staatswegen wieder durchgesetzt wird und es dennoch unterschwellig im ganzen Volk brodelt, einem Volk, dass sich seine eigenen Götter sucht, dem Aberglauben anhängt und in der Höflinge bereit sind die Religion wie die Kleidung zu wechseln, ist es für den Wissenschaftler Dee ein Canossagang in die einstige Hochburg des britischen Katholizismus und gleichzeitig des vorchristlichen Heidentums zu gehen. Er trifft auf ehemalige Mönche, Kräuterfrauen und Reliquienhändler und muss einen grausamen Ritualmord an einem Diener seiner Königin erleben, um näher zum Geheimnis der „Gebeine von Avalon“ zu gelangen. Was an diesem Buch so besonders ist und mich absolut anspricht: obwohl es um Altes und Abgelebtes geht, also um Jahrhunderte alte Knochen, um das Zurücklassen des Überholten (sei es um Religion oder den Aberglauben, der sich in Hexenverbrennungen etc. geäußert hat) und schließlich um das ultimative Nicht-Sein, den Tod (zartbesaitete Leser – zu denen ich mich auch zähle – müssen sich hin und wieder auf äußerst morbide und teilweise grausame Szenarien einstellen) und die Angst davor (das „memento mori“-Motiv wird oft anzitiert), atmet dieser Roman auf jeder Seite Lebendigkeit. Rickman schafft es wie kaum ein anderer das Glastonbury des 16. Jahrhunderts so greifbar werden zu lassen, als wäre man selbst ein Teil dieser Stadt, die – durch die zerstörte Abtei repräsentiert – nur noch ein Anachronismus ihrer Selbst ist. Man spürt förmlich die kalte Luft des Februarmorgens, wenn der Schmied seine Pferde beschlägt, man isst mit Dr. John Dee die verschrumpelten Winteräpfel auf dem Markt und spürt schließlich die unwirklich schleierhafte Atmosphäre, den Spirit an diesem Ort, der etwas ganz Besonders ist. John Dee ist in der Überlieferung eine eher dunkle Gestalt, die sich der Alchemie und Astrologie verschrieben hat. Diese Vorstellung von ihm geht aber ganz und gar nicht mit der sympathisch-menschlichen Charakterisierung von ihm durch Phil Rickman einher. Dr. Dee ist Anfang dreißig und beschreibt sich selbst ganz faustisch als einer, der zwar viel Wissen angesammelt, aber wenig erlebt hat und mit Menschen nicht so gut umzugehen weiß. Sehr bescheiden lebt er trotz seiner (unbezahlten) Eigenschaft als Haus- und Hofwissenschaftler der Königin mit seiner Mutter zusammen auf dem Land, die spärlichen erotischen Kenntnisse hat er bei der heimischen Magd gesammelt. Im ruinenhaften Glastonbury begegnet er nun bewusstseinserweiternden Zuständen und: der Liebe. Das Gegenteil von Dee ist der großsprecherische Sir Robert Dudley, Geliebter, Höfling und Oberstallmeister der Königin, der Dee auf seiner Reise nach Glastonbury begleitet und unfreiwillig durch Krankheit in die Rolle des Untätigen gelangt. Auch er ist trotz seiner vielen Fehler und inneren Zerrissenheit (er schwankt zwischen der Liebe zu seiner Frau Amy und der zur Königin) sympathisch charakterisiert. Die beiden geben ein fast schon amüsantes neuzeitliches „Ermittler-Duo“ ab, ihre lebendigen Dialoge sind ein sehr schöner Nebenaspekt des Buches. Außerdem: Rickman schafft es bei aller schwierigen Thematik sowohl Lesbarkeit zu erzeugen als auch den: „Muss-weiterlesen“-Effekt zu kreieren – und das ohne spektakuläre Cliffhanger (wobei die Kapitel sehr gut in sich strukturiert und angenehm kurz sind). Einfach die Story an sich ist so gut, dass man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht und was Dr. Dee auf die Spuren der Gebeine von Artus bringen wird. Zum Schluss noch ein Lob für die geniale Covergestaltung mit dem erhabenen haptischen Titel und überhaupt den Softumschlag, der beim Lesen sehr angenehm ist und auch nachher im Regel viel hermacht. Ich bin froh dieses Buch gelesen zu haben und kann es nur allen empfehlen, die gerne durch das Zwielicht dringen und sich für historische Mysterien interessieren: 5 Sterne!

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