Phil Rickman Mittwinternacht

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Inhaltsangabe zu „Mittwinternacht“ von Phil Rickman

Und dann war der Teufel los.

Als Merrily Watkins vom Bischof zur 'Beraterin für spirituelle Grenzfragen' ernannt wird, ahnt sie nicht, was da auf sie zukommt. Hinter dem modern klingenden Titel verbirgt sich ein düsteres Amt: Exorzist. Schon bald droht Unheil: In Merrilys Kirche wird eingebrochen. Eine Leiche treibt im Fluss. Satanisten schänden die Kathedrale von Hereford. Haben die neuen Freunde ihrer Tochter etwas damit zu tun? Dann erfährt Merrily von einer Verschwörung, die die Kirche von England in ihrer Existenz bedroht. Und sie fragt sich, welche Rolle dabei ihr eigener Bischof spielt.

'Merrily Watkins ist eine äußerst originelle Ermittlerin und Rickman ein exzellenter Schriftsteller.' The Times

Einfach genial! Rezi folgt iwann ;)

— haTikva

Naja hatte mehr Spannung erwartet...

— Jenny1900

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  • Teuflisch gut

    Mittwinternacht

    badwoman

    29. December 2015 um 23:22

    Dieses Buch testlesen zu dürfen, hat mich sehr gefreut. Ich mag geheimnisvolle Geschichten wie diese um die alleinerziehende Pfarrerin Merrily, die als "Beraterin für spirituelle Grenzfragen" einen schweren Stand in ihrer Gemeinde, aber auch bei ihrer Tochter Jane hat. Verschiedene Handlungsstränge ergeben zuletzt eine spannende, stimmige Geschichte. Man muss allerdings bereit sein, sich auf diese teilweise geheimnisvollen Geschehnisse einzulassen, sonst sollte man dieses Buch besser direkt zur Seite legen.Ich finde es schade, dass ich das erste Buch dieser Serie nicht kenne, weil doch eineige Andeutungen auf die Handlung des ersten Teils gemacht werden, mit denen ich nichts anfangen konnte, was mich aber durchaus neugierig darauf gemacht hat. Das Buch ist sehr flüssig geschrieben, man liest sich förmlich fest, und kann es nicht mehr aus der Hand legen (ich habe jetzt noch Augenringe...) Am Anfang haben mich die verschiedenen Schauplätze ein wenig verwirrt, ich musste mich erst mal einlesen und die handelnden Personen kennenlernen, wobei mir vielleicht ein bisschen Wissen über Kirchenpolitik fehlt, ich gebe es zu. Je weiter ich aber im Buch vorankam, desto fesselnder wurde die Geschichte. Mir hat´s gefallen!

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  • Merrily wird Exorzistin

    Mittwinternacht

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Bischof Michael Hunter möchte neue Zeichen setzen und einen für ihn nicht mehr tragbaren Exorzisten ersetzen. Er hat sich als Ersatz für Merrily Watkins, die Pfarrerin aus Lewardine entschieden. Sie macht als einzige Frau unter Männern eine Weiterbildung mit, aber selbst ihr Ausbilder würde ihr am liebsten den Job ausreden. Aber sie zieht es durch und kann sich alsbald ""Berater für spirituelle Grenzfragen" nennen. Huw Owen, der Ausbilder, erzählt ihnen, dass im Allgemeinen mit spirituellen Einsätzen 2 - 3x im Jahr zu rechnen ist. Aber kaum hat Merrily ihre Weiterbildung beendet, bekommt sie die ersten Aufträge. Eines nachts wird sie in ein Hospital gerufen, wo ein alter, wirklich böser Mann im sterben liegt. Alle Schwestern haben Angst vor ihm, weil er das personifizierte Böse darstellt. Auch Merrily spürt da eine böse Kraft, die von ihm ausgeht und sie spürt, wie diese in sie eindringt. Weitere Ereignisse geschehen, so wird in ihrer Kirche eingebrochen und aus dem Wasser wird ein Toter gezogen. Auch ihre 16-jährige Tochter scheint ihr wieder weiter zu entgleiten, indem sie sich immer enger an ihre Schulfreundin Rowenna bindet ... Merrily hat alle Hände voll zu tun, nicht nur mit ihrer Arbeit als Gemeindepfarrerin, sondern auch übermäßig viel was ihre spirituellen neuen Aufgaben angeht. Die Realität sieht völlig anders aus als die, die ihr vorhergesagt wurde, von wegen 2 - 3x im Jahr. Während Merrily sich um ihre Gemeinde und die spirituellen Aufgaben kümmert, geht ihre Tochter Jane ihre eigenen Wege. Das Gefühl, dass ihre Mutter keine Zeit für sie hat, kennt sie und so freundet sie sich mit Rowenna, einer neuen Mitschülerin an. Das ist endlich ein Mädchen, das auch mal zuhören kann. Merrily hat ihre Zweifel, was die Freundschaft der beiden angeht, nachdem sie ein wenig aus der Vergangenheit von Rowenna in Erfahrung bringen konnte. Dieses Buch beinhaltet verschiedene Handlungsstränge, die anfangs völlig losgelöst erscheinen, sich aber zum Ende des Buches zu einer gesamten Einheit entwickelt. Der Spannungsbogen wird bereits zu Beginn gezogen und steigert sich bis zu einem rasantem aufregenden Ende.  Das Hauptaugenmerk liegt nicht mehr in der Gemeindearbeit einer Pfarrerin, sondern Merrilys Tätigkeiten im Zusammenhang mit spirituellen Aufgaben. Auch wenn es keine Hexen gibt, das Böse gibt es scheinbar und das gilt es zu bekämpfen.  Satanisten findet man in dem Buch ebenso wie Geistererscheinungen, Legen von Tarotkarten zur Bestimmung der Zukunft sowie Morde.  Die Mordermittlungen laufen aber, wie bereits in Teil 1, nur am Rande, so dass auch dieses Buch meines Erachtens das Prädikat "Krimi" nicht wirklich verdient. Es geht eher in Richtung Mystery mit kriminellen Elementen. Neben vielen neuen Protagonisten trifft der Leser auch auf alte Bekannte. So trifft man neben Merrily und ihrer Tochter Jane auch wieder auf Lol, einem Freund von Merrily und auf Annie Howe, Ermittlerin bei der Polizei. Merrily ist noch immer die taffe Pfarrerin, die nicht daran denkt, das zu tun, was man von ihr erwartet, sondern die das tut, was sie für richtig hält. Sehr gut kann man ihre Gewissenbisse nachvollziehen, als sie sich fast entschließt, den Posten als Beraterin für spirutuelle Grenzfragen aufzugeben. Ihr Ängste und Zweifel sind absolut glaubhaft und nachzuvollziehen.  Ich fühlte mich auch mit dem 2. Band um die Pfarrerin Merrily Watkins sehr gut unterhalten. Wenn man das Buch zur Hand nimmt, sollte man sich nicht an der Bezeichnung "Krimi" orientieren, denn das ist er, mit meinen Augen gesehen, nicht. Aber es ist ein Buch, das mit Merrilys spitzfindigem Humor unterhält, Spannung verspricht und mit Mystery aufwarten kann. Was will man mehr? 

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    • 2
  • Und plötzlich war der Teufel los

    Mittwinternacht

    Nurija

    02. March 2014 um 20:58

    Als Merrily Watkins vom Bischof zur «Beraterin in spirituellen Grenzfällen» ernannt wird, ahnt sie nicht, was auf sie zukommt. Hinter dem modernen Titel verbirgt sich ein düsteres Amt: Exorzist. Schon bald droht Unheil: In Merrilys Kirche wird eingebrochen. Eine Leiche treibt im Fluss. Satanisten schänden die Kathedrale von Hereford. Haben die neuen Freunde ihrer Tochter etwas damit zu tun? Dann erfährt Merrily von einer Verschwörung, die die englische Kirche in ihrer Existenz bedroht. Im Zentrum der Umtriebe: der Bischof persönlich. Zum Inhalt möchte ich nicht so viel erzählen, würde das doch bei manchen Ereignissen die Spannung nehmen. Es geht um Dämonen, Schwarze Messen, die Schändung von Gotteshäusern, mysteriöse Erscheinungen und Kirchenpolitik - aber alles im Rahmen und nicht effektheischerisch beschrieben. Rickman erzählt sehr plastisch und mit viel Sympathie für seine Figuren, ganz gleich, ob das Merrily, ihre Tochter Jane oder der Musiker Lol ist. Ebenfalls sehr gut gelungen sind ihm die Landschaftsbeschreibungen dieses Teils von England.

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  • Rezension zu "Mittwinternacht" von Phil Rickman

    Mittwinternacht

    Blackfairy71

    22. December 2012 um 13:59

    Hm...wo fange ich an? Also insgesamt hat mir das Buch schon gefallen. Es ist eben kein gewöhnlicher Krimi, sondern geht schon eher in Richtung Mystery. Aber es fehlte mir ein richtiger Höhepunkt in der Geschichte, wirkliche Spannung wollte nicht aufkommen, obwohl ich ein paar Mal gedacht habe: Aha, jetzt gehts los. Meiner Meinung nach hat die Geschichte auch zuviele Andeutungen, aber es fehlen die Erklärungen. Was war es nun wirklich in der Kathedrale? Oder vielleicht habe ich das Ganze auch nur nicht verstanden? Auch wegen des Titels "Mittwinternacht" habe ich erwartet, dass ein bisschen mehr auf dieses Jahreskreisfest, die Wintersonnenwende, eingegangen wird, aber dem ist leider nicht so. Schade, da hätte man sicherlich mehr draus machen können. Die Figur der Merrily mochte ich schon im ersten Band und deswegen wollte ich auch weiterlesen. Auch weil mir die Idee gefällt, dass sie keine gewöhnliche Pfarrerin ist, sondern wirklich gegen das Böse kämpft. Die "Seelenpolizei" wie ihre Tochter Jane sagt. Ich kann gut verstehen, dass es für eine Pfarrerin nicht leicht ist, eine halbwüchsige Tochter zu haben, die nichts von der Kirche im allgemeinen und dem Job der Mutter im besonderen hält. Und das bringt der Autor auch gut rüber. Auch Lol Robinson taucht wieder auf, der ehemalige Rockstar, mit dem wir schon im ersten Teil Bekanntschaft gemacht haben. Also wie gesagt, schlecht war das Buch nicht, ich werde sicher auch weiterlesen. Aber nicht sofort.

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  • Rezension zu "Mittwinternacht" von Phil Rickman

    Mittwinternacht

    Sonoris

    02. September 2012 um 17:53

    "Mittwinternacht" ist der zweite Teil der etwas anderen Krimi-Reihe um die Pfarramtsvertreterin Merrily Watkins, die mit ihrer Tochter in einem kleinen beschaulichen Dorf lebt und die Aufgaben einer Pfarrerin übernehmen und bewältigen muss. Exkurs: Der erste Fortsetzungsroman bei einer länger angelegten Reihe stellt für den Leser und für den Autor ein wichtiges, vielleicht gar entscheidendes Buch für den Erfolg dar. Für den Autor bedeutet dies, den Leser abermals, ohne sich dabei zu wiederholen oder gar zu sehr den begonnenen Pfad zu verlassen, spannend zu unterhalten und ihn damit an die Serie zu fesseln. Die Sicht des Lesers kann gut aus dem vorher gesagten abgeleitet werden. So möchte er natürlich nicht mit zu ähnlichen Ereignissen und mit Charakteren gelangweilt werden, die im Vergleich zum ersten Buch keine Entwicklung erfahren haben. Anders herum darf der Leser auch nicht mit einem Feuerwerk aus effektvollen Ereignissen und völlig veränderten Charakteren konfrontiert werden, die ihm die lieb gewonnenen Personen, Orte oder eine besondere Herangehensweise, die bei der Ermittlung oder beim Aufbau der Handlung verwandt wurde, nehmen. Es darf dabei ebenso wenig das Gefühl entstehen, dass diese nur dazu dienen, den Leser auf Biegen und Brechen etwas Spektakuläreres und Spannenderes bieten zu wollen. Nun stellt sich die Frage, ob es Phil Rickman abermals gelungen ist, die Leser mit dem zweiten Teil "Mittwinternacht" mit einer spannenden und stimmungsvollen Geschichte sowie einem spirituellen und religiösen Bezug zu überzeugen. Phil Rickman hat mit "Frucht der Sünde" eine Krimi-Reihe begonnen, die sich von anderen Serien nicht nur thematisch, sondern auch durch die Herangehensweise, Stil und Stimmung auf besondere Art sich von anderen Reihen abhebt. Es geht dabei um eine Pfarrerin, die durch gewisse Ereignisse und durch die Interessen ihrer Tochter mit esoterischen Inhalten konfrontiert wird. Dabei ist es Phil Rickman gelungen, eine zugleich geheimnisvolle und beschauliche Atmosphäre zu schaffen, die gänzlich zu überzeugen wusste. Der Umstand, dass die Pfarramtsvertreterin dabei sehr labil und ihre Tochter sehr provokant ist, trug dazu bei, der Geschichte etwas Zerbrechliches und Alltägliches zu geben. Bei "Mittwinternacht" sind leider die eben beschriebenen Qualitäten, wie die Beschaulichkeit sowie die subtil erzeugte und unheimliche Stimmung zugunsten von auf Effekten ausgelegten Handlungen wie Teufelsaustreibung einer ganzen Kathedrale und "teuflischen" Ritualen in den Hintergrund getreten. Im gleichen Maße, wie dieser besondere Reiz verloren gegangen ist, bekommt die hohe Labilität der Protagonistin und die provokante Haltung der Tochter etwas sehr Nerviges und Anstrengendes. Labile Charaktere können einen sehr positiven Einfluss haben, besonders bei dem uns ständig gezeigten amerikanischen Heldentum. Wenn aber, wie bei diesem Roman, mehrere Personen als völlig verängstigt und schwach erscheinen, und kaum fähig sind, selbstständig ihre eigenen Konflikte zu lösen und (Lebens-)Aufgaben bewältigen zu können, wirkt dies sehr sonderlich und tut der Geschichte nicht gut. Davon unabhängig stellt sich die Frage, wie eine derart schwache und in wichtigen Situationen, in denen Entscheidungen getroffen werden müssen, passive Pfarramtsvertreterin es schafft, immer wieder Erfolge zu verzeichnen. Es wird "Mittwinternacht" allerdings auch nicht gerecht, wenn es lediglich auf die Schwächen reduziert wird. So ist festzuhalten, wie eben auch schon erwähnt, dass einige Handlungen und auch Charaktere an die Qualitäten des ersten Teils erinnern und darüber hinaus der Roman Ereignisse und Wendungen enthält, die Spannungen zu erzeugen und insgesamt auch zu unterhalten wissen. Es kann aber gesagt werden, dass trotz der spektakulär angelegten Ereignisse, "Mittwinternacht" ein recht unspektakulärer Roman geworden ist, dem das Besondere weitestgehend abhandengekommen ist. Phil Rickman hätte aus meiner Sicht den Schwerpunkt weiterhin auf die besonders subtile Erzählweise mit seinem esoterischen und spirituellen Bezug anstatt auf reißerische Handlungen und Effekten setzen sollen. So bleibt zu hoffen, dass er sich bei seinen folgenden Romanen wieder auf seine Stärken besonnen und stimmungsvolle Geschichten mit einem Hauch Übernatürlichem geschrieben hat, und dass damit der dritte Teil "Die fünfte Kirche" wieder dieses Besondere aufweist, die diese Krimi- oder Mystery-Reihe von anderen abheben lässt.

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  • Rezension zu "Mittwinternacht" von Phil Rickman

    Mittwinternacht

    flyingmouse88

    19. January 2012 um 14:13

    Inhalt: Merrily Watkins wurde zur Beraterin für spirituelle Grenzfragen ernannt. Kurz gesagt, zur Exorzistin, noch dazu zur ersten weiblichen Exorzistin! Schon bald wird es ernst, die Kathedrale von Hereford wird geschändet und schon bald bemerkt auch Merrily unheimliche Dinge. Ihre pubertierende Tochter Jane hält gar nichts von der Tätigkeit ihrer Mutter und gerät in einen falschen Freundeskreis… Meine Meinung: Ich hatte bereits Teil 1 gelesen, also musste ich natürlich meine Reihe fortsetzen. Wie im ersten Teil kann man die Bücher nicht mit spannenden Thrillern oder Krimis auf eine Stufe stellen. Die Geschichte ist eher seicht und auch für schwache Nerven geeignet, doch genau das gefällt mir an dieser Reihe sehr gut! Merrily und Jane werden sehr gut dargestellt und man kann sich sehr gut mit ihnen identifizieren, sie sind sehr sympathisch, jede mit ihren Eigenarten. Fazit: Wie auch der erste Teil, gefällt mir auch dieser sehr gut, das Cover wurde schön gestaltet und der Preis ist absolut in Ordnung. Allerdings ist er mit Sicherheit einigen zu wenig spannend und zu unspektakulär, aber ich mag diese Bücher einfach :)

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  • Rezension zu "Mittwinternacht" von Phil Rickman

    Mittwinternacht

    Themistokeles

    07. September 2011 um 21:34

    Inhalt: Merrily Watkins ist Pfarrerin im beschaulichen Ledwardine und wurde vom Bischhof von Hereford grade zur "Beraterin für spirituelle Grenzfragen" ernannt. Da ihre Ernennung erst kurze Zeit her ist, ahnt Merrily nicht, was noch auf sie zukommt, denn hinter dem Amt verbrigt sich ein nur allzu bekanntes, das des Exorzisten. Schon bald geschehen komische Dinge und Merrily wird früher als erwartet zu ihrem ersten Einsatz gerufen. Danach wird ihr schnell klar, das Unheil droht. In ihre Kirche wird eingebrochen. Eine Leiche treibt im Wye und zudem wird eine weitere Kirche von Satanisten geschändet. Neben diesen Problemen hat Merrilys Tochter Jane zudem mit einer ominösen neuen Freundin zu tun, die sie mit anderen Leuten zusammen bringt. Bei allen ihren Nachforschungen erfährt Merrily von einer Verschwörung, die die Kirche von England bedroht. Meinung: Ich hätte bei einem Kriminalroman eigentlich etwas anderes erwartet muss ich sagen und finde ehrlich, dass Kriminalroman einfach als Bezeichnung für dieses Buch nicht passt. Die Krimielemente verglichen mit den Mysterieelementen waren in diesem Buch ziemlich gering, so dass ich eher sagen würde, dass es sich um einen Mysterieroman handelt. Insgesamt war die Geschichte auf jeden Fall nicht uninteressant und auch die Kleinigkeiten, die man über die englische Kirche oder den keltischen Glauben erfahren hat. An manchen Stellen wirkte die Geschcihte jedoch ein bisschen zu gestellt durch die einzelnen Gegebenheiten, die einen zu den Geistererscheinungen führen mussten. Insbesondere den Teil der Geschichte mit Moon fand ich ein bisschen eigenartig. Die einzelnen Charaktere sind teilweise auch schon sehr schnell verdächtig und durchschaubar, wie zum Beispiel Michael Hunter oder Rowenna Napier. Andere Charaktere blieben mir bis zum Ende ein ziemliches Rätseln, wie Huw und Dobbs. Zudem muss ich sagen, dass es mir echt gefallen hat, wie die Gefühle von Merrily des öfteren beschrieben wurden, auch wenn mir unter anderem die genaue Beziehung zwischen ihr und Lol überhaupt nicht klar geworden ist. Jedoch war das Buch als Unterhaltung ziemlich gut und auch auf seine Art und Weise spannend, weil man einfach nicht wissen konnte, wie die ganzen Sachen letztendlich aufgelöst werden. Also eindeutig eine ziemlich gute Unterhaltung, wenn auch mit leichten Schwächen.

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  • Rezension zu "Mittwinternacht" von Phil Rickman

    Mittwinternacht

    Xirxe

    07. March 2011 um 00:23

    Merrily Watkins, Pfarrerin von Ledwardine, wird vom Bischof als erste Frau zur Exorzistin ernannt, mit dem neuen Titel 'Beraterin für spirituelle Grenzfragen'. Denn Michael Hunter, recht frisch in seinem Amt als Bischof und dazu ungewöhnlich jung, frei von jeglicher Spiritualität, sieht diese Aufgabe eher als Dienstleistung im beratenden Bereich an mit größtmöglicher Offenheit nach außen. Ganz im Gegensatz zu Merrilys Vorgänger, der, zwar krank, aber noch amtierende Dobbs, der seine Aufgaben möglichst im Verborgenen erfüllte. Merrily erkennt bald, dass sie sich zwischen zwei gegnerischen Auffassungen befindet: Der des Bischof, dem jegliche Form von Exorzismus völlig fremd und zuwider ist. Und der ihres Vorgängers, einem überzeugten Exorzisten, dessen Einstellung auch von vielen anderen Mitgliedern der Kirchenhierarchie geteilt wird. Noch nicht richtig im Amt wird Merrily mit Geschehnissen konfrontiert, die sie daran zweifeln lassen, ob die Auffassung ihres Vorgesetzten die richtige ist... Mittwinternacht ist ganz klar ein Mystery-Krimi. Es geht um Visionen, Satanisten, das Böse an sich undundund. Doch Rickman behandelt all die aussergewöhnlichen Ereignisse erst intensiv unter rationalen Aspekten und Gesichtspunkten, sodass am Ende die übernatürlichen Erklärungen beinahe wie selbstverständlich als Einzige noch in Frage kommen und somit auch (Noch)Nicht-Mystery-Fans ihren Spass beim Lesen haben werden. Neber der eigentlichen Krimihandlung stellt Rickman auch ein stimmiges Bild der aktuellen Situation der Kirchen dar: die Konkurrenz durch Esoterik, der Zweifel insbesondere der jungen Leute am Sinn der Kirche und ihren Ritualen, die Sinnsuche der Menschen die die Kirche nicht unterstützt usw. Das Ganze liest sich gut und flüssig weg, lediglich die Handlung bleibt recht vorhersehbar und stellenweise wenig überraschend, so dass es über einen, wenn auch soliden, Durchschnittskrimi nicht hinauskommt.

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  • Rezension zu "Mittwinternacht" von Phil Rickman

    Mittwinternacht

    Birgit Fiolka

    26. December 2010 um 15:23

    Vorab - bis etwa zu Seite 180 war ich der Meinung, dass dieses das letzte Buch aus der Reihe ist, das ich lesen werde, weil sich eben ähnliche Stilstrukturen wie im ersten Teil abgezeichnet haben. Sehr lange Dialoge, die zudem viel von kryptischer Kirchenphilosophie oder Diskussionen zwischen Merrilyn und ihrer Tochter über das New Age Phänomen enthalten. Kurz gesagt: Viel Dialog, wenig konkrete Handlung. Dazu Merrilyns Selbstzweifel als Geistliche, bei denen man sich als Leser fragt, ob eine derart instabile und an sich selbst zweifelnde Persönlichkeit in ihrem Amt richtig ist. Was das Buch für mich rettete, war im Endeffekt Merrilyns neuer Job. Sie wird nämlich in diesem Teil des Buches von der anglikanischen Kirche zur "Beraterin spiritueller Grenzfragen" ernannt. Das gibt dem Storyverlauf eine gewisse Zielrichtung, die ihm m. E. gut tut. Die Story ist dieses Mal auch stärker von okkulten bzw. mystischen Dingen durchzogen. Während Merrylin in diesem 2. Teil die Sinnigkeit ihres neuen "Exorzistenjobs" ständig hinterfragt und sich nicht selten fragen muss, ob die seltsamen Dinge, die sie erlebt psychologischen oder tatsächlich übersinnlichen Ursprungs sind, hat ihre Tochter Jane in der 2 Jahre älteren Rowenna eine neue Freundin gefunden, die ebenso spirituell interessiert scheint, wie sie selbst. Dann geschehen seltsame Dinge, ein scheinbar psychisch labiles Mädchen begeht Selbstmord, eine Kirche wird geschändet, und Merrily fühlt sich von einer dunklen Macht verfolgt. Und auch Jane gerät zum Spielball satanischer Mächte. Ich will gar nicht viel auf den Inhalt eingehen, denn die Story ist dazu wieder viel zu komplex, um die vielen in sich greifenden "Rädchen" hier verständig wiederzugeben. Das Grundthema dieses Buches - den Satanismus - hat der Autor jedoch gut wiedergegeben und scheint sich in dieses Thema auch psychologisch gut eingearbeitet zu haben. Ein Manko ist, dass die Auflösung, wie bereits im ersten Teil ein wenig unbefriedigend verläuft - Zufälle, die konstruiert wirken, schaffen da einige Personen aus dem Weg, die jetzt gerade mal aus der Handlung verschwinden "mussten", und nach dem sehr verzweigten Aufbau der Story, erfährt man im Endeffekt dann doch weniger über die Drahtzieher, als man vermutet hätte. Sie bleiben sozusagen eine "Idee" im Hintergrund. Noch immer bin ich nicht vollkommen überzeugt von dieser Serie - aber immerhin gibt es nicht viel auf dem Gebiet Paranormalthriller. Also werde ich entgegegen meiner vorherigen Annahme doch noch etwas dran bleiben. Erfreulich zeichnet sich für mich persönlich ab, dass die nächsten Teile nicht mehr unter Merrily Watkins Krimi laufen, sondern unter Merrily Watkins Mystery.

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  • Rezension zu "Mittwinternacht" von Phil Rickman

    Mittwinternacht

    Nazena

    20. November 2010 um 20:47

    Am Anfang fand ich es relativ schwierig, mich in das Buch hineinzulesen. Die Charaktere sind sich relativ ähnlich, keiner hat irgendwelche besonders herausragenden Eigenschaften oder besondere Fähigkeiten, es sind eher "Jedermannspersonen". Es dauert auch ein bißchen, bis Schwung in die Handlung kommt. Merrily zweifelt häufig an sich selbst und dass hemmt den Lesefluss meiner Meinung nach ungemein. Nach ungefähr 100 Seiten und dem ersten "Exorzismus" sind einem die Personen allerdings hinreichend vertraut und auch die Handlung nimmt Fahrt auf. Positiv war meiner Meinung nach vor allem die Darstellung des Übernatürlichen und die Art und Weise, wie Merrily damit umgegangen ist. Spukerscheinungen wurden völlig natürlich und in einer Art und Weise dargestellt, die jedem schon einmal widerfahren ist, uind auch Merrilys Umgang damit dürfte jeden überzeugen. Meiner Meinung nach weder von der Handlung noch von Schreibstil her überragend, aber ein solider Krimi, wenn man die ersten Kapitel durchgelesen hat.

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  • Rezension zu "Mittwinternacht" von Phil Rickman

    Mittwinternacht

    walli007

    13. November 2010 um 18:57

    merry Merrily Merrily Watkins soll die neue Beraterin für spirituelle Grenzfragen werden, damit ist eigentlich Exorzistin gemeint und das im heutigen England. Merrily ist verwitwet und lebt gemeinsam mit ihrer Tochter Jane im Pfarrhaus. Für eine Pfarrerin ist Merrily noch relativ jung und auch gut aussehend. Das hindert sie nicht, ihrer Berufung zu folgen. Jane lernt in der Schule eine neue Freundin kennen, die sie ganz toll findet. Immerhin ist Rowenna etwas älter und darf schon Auto fahren. Jane will sich von ihrer Mutter lösen, mit 16 ist sie ja auch im richtigen Alter dazu. Merrily fühlt sich auf den Prüfstand gestellt, ist sie für ihre neue Aufgabe wirklich geeignet. Kann sie sie meistern? Gleich in der ersten Woche erhält sie mehrere Aufträge. Schon bald bekommt sie auch Besuch von der Polizei, die einen Mann aus dem Fluss gezogen hat. Ermittlungen haben ergeben, dass er möglicherweise nicht gerade christlichen Ideen anhängt. Dieses Buch hat mich teilweise etwas ratlos zurückgelassen. Geistererscheinungen? Dämonische Ereignisse? Besessenheiten? Gibt es das? In der heutigen Zeit? Hm... Dieser Teil des Buches hat mich, um ehrlich zu sein, nicht wirklich überzeugt. Was mir allerdings gut gefallen hat, ist die Geschichte von Merrily und ihrer Tochter. Mit 16 beginnt Jane, sich von ihrer Mutter zu lösen. Die beiden scheinen eine recht enge Beziehung zu haben, da sie ohne Vater vielleicht mehr aufeinander angewiesen sind als üblich. Doch wie es in ihrem Alter normal ist, wird Jane rebellisch und sie will ihren eigenen Weg suchen. Darüber gerät sie auch in eine Art Glaubensstreit mit ihrer Mutter. Beim Lesen des Buches schien es mir, dass sie sich voneinander entfernen und dann doch wieder annähern. Das kam für mich sehr gut und lesenswert rüber. Auch von einigen Nebenfiguren wie Lol oder Mrs. White würde ich gerne noch mehr lesen. Daher könnte ich mir vorstellen, dass ich zugreife, sollte die Bücherei mir noch weitere Folgen dieser Reihe zur Verfügung stellen. Für mehr ist mir das Setting allerdings zu fremd, dafür kenne ich mich mit der anglikanischen Kirche einfach nicht gut genug aus.

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  • Rezension zu "Mittwinternacht" von Phil Rickman

    Mittwinternacht

    Stahlfixx

    21. October 2010 um 17:15

    Über das Buch: Merrily Watkins ist Pfarrerin der anglikanischen Kirche und Mutter einer pubertierenden 16 jährigen Tochter (Jane). Sie soll vom Bischof zur "Beraterin für spirituelle Grenzfragen" ernannt werden. Was sich da so modern anhört ist nur eine schöne und neue Bezeichnung für einen (in diesem Fall weiblichen) Exorzisten. Sie ist sich nicht wirklich sicher, ob sie dieses Amt annehmen will, als sich seltsame Begebenheiten häufen, eine Kirche wird verwüstet, in Ihre Kirche wird eingebrochen, zwei Todesfälle geschehen unter mysteriösen Umständen und auch ohne "Exorzismen" hat sie als Gemeindepfarrerin von Lewardine schon mit einigen Anfeindungen, seitens der lieben Gemeindeschäfchen, oder auch von den männlichen "Kollegen", zu kämpfen.
Nicht nur damit muss sich Merrily herumschlagen, auch ihre Tochter ist in einem Alter in dem sie neues probieren will und gegen die christlich verwurzelte Mutter aufbegehrt. Meine Meinung:
 Das Buch ist ein "halber Fehlkauf", ich wollte eigentlich den ersten Band von Phil Rickmans Krimis um Merrily Watkins kaufen, habe mich aber leider vergriffen und den zweiten Band gekauft. Anscheinend konnte ich auch deswegen nicht so gut ins Buch einsteigen, der Anfang war für mich verwirrend, etwas langatmig und es ist eines der wenigen Bücher die ich (mehrmals) nach ein paar Seiten wieder für einige Wochen weggelegt habe. 
Ermittelnde Geistliche sind in Literatur und Film nichts neues, eine Pfarrerin als ermittelnde Hauptfigur kannte ich jedoch noch nicht. Das Buch bietet eigentlich alles was ich mag - England als Schauplatz, eine düstere und mysteriöse Grundgeschichte, ein wenig Mystik, etwas (aber nur sehr, sehr wohldosiert) Horror, verschiedene Weltanschauungen und auch etwas neues, denn mit der anglikanischen Kirche habe ich mich eigentlich noch nie (freiwillig) beschäftigt (düster kann ich mich an meine Schulzeit erinnern) und eine sympathische Hauptfigur. Alles eigentlich ganz nach meinem Geschmack, eigentlich müsste ich begeistert sein, aber es hat nicht funktioniert, das Buch hatte alle Voraussetzungen und es hat mir auch einigermaßen gefallen, aber es hat mich nicht begeistert. Was Phil Rickman allerdings wirklich gelungen ist, ist die düstere Stimmung, bzw. Atmosphäre für den Leser zu transportieren. 
"Mittwinternacht" ist der zweite Band einer englischen "Mystery-Krimi-Reihe" rund um die Pfarrerin Merrily Watkins. Es ist prinzipiell nicht notwendig, aber wahrscheinlich besser, den ersten Band "Frucht der Sünde" gelesen zu haben. Inzwischen ist auch der dritte Band dieser Reihe erschienen, "Die fünfte Kirche".
Die Umschlaggestaltung hat mir gefallen, passend zu einem düsteren Roman und einer Exorzistin, der Klappentext verrät allerdings eigentlich schon die ganze Geschichte, viel besser kann man das Buch eigentlich nicht zusammenfassen - viel mehr wird nicht daraus gestrickt - also besser nicht lesen.
"Mittwinternacht" ist in ruhigem Ton geschrieben, verzichtet auf übertriebene Effekthascherei und hat trotz häufiger Wechsel der Schauplätze (leider) recht wenig Tempo - zu viele Beteiligte, an zu vielen Schauplätzen, die zu viele Geschichten haben. Alle Handlungstränge sind für sich gesehen durchaus interessant, aber in der Gesamtheit nicht ausgreift und ausgearbeitet, für meinen Geschmack hätte einiges weggelassen werden können, um die Haupthandlungsstränge stärker hervorzuheben und zu vertiefen. Das Buch hat sehr viel Potenzial, das nicht ausgeschöpft wurde.
Mir fehlte der rote Faden teilweise etwas - Spiritualität, Esoterik, Satanismus gegen konventionelle Religion, aber insgesamt auch zu oberflächlich beschrieben, um dem Leser irgendeinen, wenn auch nur einen kleinen, neuen Denkansatz zu liefern - einfach zu viele Baustellen, die "spirituellen Grenzfälle", eine esoterisch abgedrehte "Krähenfrau" (Moon), Merrilys Exfreund Lol, ein ehemaliger Psychiatriepatient, der sich im Auftrag eines Psychiaters um Moon kümmert, der Bischof, der Merrily zum einen anbaggert und zum anderen als (kirchen-) politische Schachfigur nutzen will, Verschwörungen, Strukturen der anglikanischen Kirche, die Mutter Tochter Beziehung, die auf eine harte Probe gestellt wird und das sind bei weitem noch nicht alle Geschichten, die man im Buch finden kann.
Auch mit dem Ende konnte Phil Rickman bei mir nicht punkten, alle Handlungsstränge laufen zusammen und fast alles wird aufgeklärt, aber es ist einfach alles etwas an den Haaren herbeigezogen und kaum glaubwürdig, oder sinnvoll - wobei ich im Zusammenhang mit Übersinnlichem grundsätzlich beide Augen in punkto Realitätsnähe zudrücke.
Ein Buch zwischen vielen Genres, ein wenig Krimi (die Todesfälle spielen eigentlich keine besonders große Rolle), etwas Esoterik, Mystery, Übersinnliches, Horror und Frauenroman. Es wäre wahrscheinlich besser gewesen, wenn sich der Autor für ein Genre entschieden hätte - Krimi mit Fokus auf den Morden, Horrorroman mit "richtigen Gruselmomenten" oder ein Frauenroman über eine attraktive Pfarrerin, die ihr Leben als Witwe und Alleinerziehende meistert. Mein Fazit: 
Das Buch hat mir (wahrscheinlich weil mich gewisse Themen und Inhalte ansprechen) gefallen, hat mich aber nicht wirklich überzeugen können, trotzdem werde ich dem Nachfolgeband eine Chance geben.

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  • Rezension zu "Mittwinternacht" von Phil Rickman

    Mittwinternacht

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. September 2010 um 23:23

    Merrily Watkins lebt als Pfarrerin in einem kleinen Dorf in Enland und ist nebenbei auch noch alleinerziehende Mutter einer Teenie-Tochter. Dann bekommt Sie von dem aufstrebenden Bischof das Amt als "Beraterin für spirituelle Grenzfragen" an. Hinter diesem tollen Namen verbirgt sich aber ein weniger schönes Amt: Exorzistin. Von nun an überschlagen sich die Ereignisse und Merrily denkt nicht nur einmal ans Aufgeben. Eine Leiche wird aus dem Fluss gezogen, eine Kirche wird geschändet und Ihr erster "Fall" - ein Patient im Krankenhaus - lässt sie fasst das Handtuch werfen. Und zu allem Überfluss rebelliert nun auch noch Ihre Tochter Jane. Mittwinternacht ist das 2. Buch der Serie um die Pfarrerin Merrily Watkins. Ich hab das erste Buch nicht gelesen und werde das wohl auch nicht nachholen. Ich habe im Vorfeld eine Leseprobe zu dem Buch gelesen und muss sagen: "Ich war enttäuscht." Ich hab zu diesem Buch keinen Zugang finden können und habe mich zum Lesen teilweise wirklich aufraffen müssen. Das Buch zog sich in die Länge und ich fand es zwischenzeitlich viel zu langatmig.

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  • Rezension zu "Mittwinternacht" von Phil Rickman

    Mittwinternacht

    Pharo72

    22. September 2010 um 17:51

    Mit „Mittwinternacht“ erscheint in Deutschland der zweite Roman der „Merrily-Watkins-Reihe“ des britischen Autors Phil Rickmann, in dessen Heimat die Serie eine große Fangemeinde hat. Es gibt bereits 10 Bände um die Pfarrerin. Den ersten Band der Reihe zu kennen, ist jedoch für die Lektüre des vorliegenden Romans nicht erforderlich. Neue Herausforderungen, die sie noch gar nicht so richtig einschätzen kann, kommen auf Merrily Watkins zu, als sie vom charismatischen Bischof zur „Beraterin für spirituelle Grenzfragen“ oder auch kurz Exorzistin, ernannt wird. Kaum von einem entsprechenden Seminar zu den verschiedensten Formen von dämonischen Auswüchsen zurück, häufen sich übernatürliche Ereignisse. Ein Sterbender lehrt die Pfarrerin das Gruseln, die Leiche eines Satanisten wird gefunden, eine Kirche geschändet und nicht zuletzt hat es Merrily nicht einfach mit ihrer pubertierenden Tochter, die ihre eigenen Erfahrungen auf spirituellem Gebiet machen möchte und den Glauben ihrer Mutter für überholt und zu eingeschränkt hält. Meine großen Erwartungen bezüglich des Romans haben sich leider nicht erfüllt, hatte ich mir doch einen packenden Krimi im Kirchenmilieu vorgestellt. Es gibt durchaus spannende Momente, die aber keine befriedigende Auflösung finden. Die sehr häufigen Perspektivenwechsel halten den Leser zwar bei der Stange, sind teilweise aber auch irritierend, weil man wirklich ständig umdenken muss. Der Autor ist ein guter Erzähler, keine Frage, und das Buch daher auch recht gut zu lesen, nur so richtig fesseln konnte es nicht. Die Exorzismen werden nur angedeutet ebenso wie tatsächliche Erscheinungen. Man weiß eigentlich nie, was ist Realität, was nur Einbildung. Dafür dass das Buch fast 600 Seiten umfasst, passiert erstaunlich wenig und ich bin nicht wirklich an einer Fortsetzung der Lebensgeschichte von Merrily und ihrer Tochter interessiert.

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