Philea Baker

 3,9 Sterne bei 14 Bewertungen
Autorin von Gegen die Spielregeln, Gegen jedes Gebot und weiteren Büchern.
Autorenbild von Philea Baker (© Frank Widmann Fotodesign, Wiesbaden)

Lebenslauf von Philea Baker

Philea Baker ist das Pseudonym einer deutsch-belgischen Autorin. Ihre Kriminalromane "Gegen die Spielregeln", "Gegen jedes Gebot" und "Gegen die guten Sitten" portraitieren wie nebenbei gesellschaftspolitische Ereignisse der viktorianischen Zeit. 

Alias Smilla Ericsson veröffentlichte sie das Jugendbuch "Oskar Eisbein - der siebte Kontinent" und unter dem Namen Astrid Keimig den Kurzgeschichtenband "Nichts Neues in Wicker".

Philea Baker lebt in Wiesbaden.                                                


Alle Bücher von Philea Baker

Cover des Buches Gegen die Spielregeln (ISBN: 9783948483005)

Gegen die Spielregeln

 (7)
Erschienen am 15.06.2020
Cover des Buches Gegen jedes Gebot (ISBN: 9783948483265)

Gegen jedes Gebot

 (4)
Erschienen am 24.05.2021
Cover des Buches Gegen die guten Sitten (ISBN: 9783948483777)

Gegen die guten Sitten

 (2)
Erschienen am 27.06.2022
Cover des Buches More (ISBN: 9783741222139)

More

 (1)
Erschienen am 09.10.2017

Neue Rezensionen zu Philea Baker

Cover des Buches Gegen die guten Sitten (ISBN: 9783948483777)
MartinAs avatar

Rezension zu "Gegen die guten Sitten" von Philea Baker

Viktorianischer Krimi mit viel realem Hintergrund
MartinAvor 4 Monaten

Man nehme ... ein paar reale historische Personen und Ereignisse und mische sie mit künstlerischen Freiheiten, fiktiven Personen und Ereignissen und heraus kommt: Ein spannender, höchst unterhaltsamer Krimi. Und Philea Baker schafft es auch im dritten Fall von Alessa Arlington, sieht man vom Epilog ab, den ich persönlich für eher peinlich und misslungen halte, aber ... es ist nur ein Epilog mit wenig Verbindung zum eigentlichen Kriminalfall und ich hoffe auch nicht, dass damit das Ende der Krimireihe eingeläutet wurde. Andererseits ... es wäre durchaus reizvoll ... nur werde ich mich nicht weiter darüber auslassen, vielleicht will sich der eine oder andere überraschen lassen. Und der Epilog ist nur ein geringer Teil des Buchs.
Aber ... Philea Baker gelingt es die damalige Zeit sehr lebendig zu machen und es ist tatsächlich schwierig aus der Atmosphäre des Buchs in die Gegenwart zurückzufinden. Die Krimihandlung ist spannend (auch wenn vermutlich niemand wirklich erwartet, dass Alessa Arlington irgendwelche Konsequenzen drohen, bzw. sie tatsächlich eines Mordes verdächtigt ist ... auch wenn sie manchmal nicht ganz so gesetzestreu ist), das Umfeld interessant (u. a. der Kampf der Frauen für ihre Rechte und die teilweise engstirnige und blinde Ansichtsweise religiöser "Fanatiker").
Ganz perfekt ist dieser Roman allerdings nicht, denn abgesehen vom Epilog sind Alessas Liebesverhältnisse etwas ... ablenkend. Aber um das (und anderes) zu verstehen muss man die Vorgängerbände (Gegen jedes Gebot, Gegen die Spielregeln) kennen. Aber Freunde viktorianischer Krimis sollten sich das nicht entgehen lassen.

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Cover des Buches Gegen die guten Sitten (ISBN: 9783948483777)
B

Rezension zu "Gegen die guten Sitten" von Philea Baker

Philea Baker - Gegen die guten Sitten
birgitdvor 7 Monaten

Die Autorin hat die historischen Hintergründe gut recherchiert.

Das Buch spannend lässt sich aber leicht lesen.

Es hat einen guten Schreibstil, guten Beschreibungen der Protagonisten.

Die Beschreibung des Lebens zu Beginn des 20. Jahrhunderts sind nachvollziehbar.

Die Darstellungen des historischen Hintergrundes haben mich gedanklich in diese Zeit versetzt.

Ich mochte dieses Buch und empfehle es gern


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Cover des Buches Gegen jedes Gebot (ISBN: 9783948483265)
PMelittaMs avatar

Rezension zu "Gegen jedes Gebot" von Philea Baker

Nicht ganz so gut wie Band 1
PMelittaMvor 8 Monaten

1874: Alessa Arlington studiert nun am Women‘s Medical College in New York um Ärztin zu werden. Die Frauen dort sind strikten Verhaltensweisen unterworfen, z. B. dürfen sie nicht politisch tätig werden, die Schule fürchtet um ihre Reputation und dass sie bei Kritik geschlossen werden könnte. Als eine nackte, übel zugerichtete Frauenleiche auf den Stufen des Women‘s Medical gefunden wird, kann Alessa nicht anders, als sich einzumischen und ihr Studium in Gefahr zu bringen.

Aus einer renommierten Brauerei werden 200 Fässer Bier gestohlen und wichtige Fertigungsanlagen zerstört. Henry Cochrane vom New York Police Department (NYPD) bekommt den Fall zugewiesen. Derzeit ist es ihm nicht erlaubt, in Mordfällen zu ermitteln, und als er in den oben genannten Mordfall, gerät, nimmt ihm sein Vorgesetzter Angus Farrell den Fall ab, lässt ihn aber zuarbeiten.

Philea Baker verwebt ihren Kriminalfall wieder mit realen historischen Geschehnissen. Auch in New York nimmt sie sich den schlechtgestellten Gesellschaftsschichten an. Zu dieser Zeit kämpfen Arbeiter und Gewerkschaften für bessere Arbeitsverhältnisse, aber auch Frauenvereinigungen versuchen die gesellschaftliche Situation zu verbessern, wie etwa die Women‘s Christian Temperance Union (WCTU), die sich für Alkoholabstinenz stark macht, da viele Frauen unter ihren alkoholisierten Männern leiden. Beides wird hier einbezogen, daneben aber auch spezielle kriminelle Vereinigungen, die Gangs, und die Schurkengalerie des NYPD, die der Polizei eine große Hilfe bei ihren Ermittlungen ist. Die Autorin hat wieder gut recherchiert, und im Anhang gibt es dieses Mal nicht nur ein interessantes Nachwort (im Vorgängerband hat das noch gefehlt), sondern auch Fotos der einen oder anderen historischen Persönlichkeit, die hier auftritt oder zumindest erwähnt wird.

Alessa gefällt mir in diesem Band nicht ganz so gut wie im Vorgänger, vor allem auf Grund ihres „Liebeslebens“, hier kann ich einiges nicht nachvollziehen. Zwei Dinge waren mir schnell klar, und ich konnte nur den Kopf schütteln, weil vor allem eine Sache schnell geklärt hätte werden können, hätte man sie einfach einmal angesprochen. Die andere passt meiner Meinung nach nicht so recht zu Alessa und scheint mir nur zwecks Dramatik eingebunden worden zu sein. Das hat bei mir aber nicht so recht geklappt, ich fand es eher ärgerlich.

Neben Alessa gibt es einige interessante Charaktere, mir hat mir besonders Cochrane gut gefallen, aber auch z. B. Victoria Woodhull, die tatsächlich gelebt hat, und ich habe mich gefreut, dass zwei Charaktere aus Band 1 wieder dabei sind.

Die Kriminalfälle sind sehr komplex, vielleicht sogar ein bisschen zu komplex und meiner Meinung nach nicht so gut gelungen wie in Band 1. Doch auch hier bietet sich die Möglichkeit, dem Leser zusätzliches Wissen gut verpackt zu vermitteln, wie etwa über das Bierbrauen.

Ganz so gut wie der Vorgängerband hat mir dieser nicht gefallen, doch auch hier gibt es eine gute Verbindung zwischen fiktivem Kriminalfall und historischem Hintergrund. Auf Alessas Liebesverwicklungen hätte ich dagegen gut verzichten können. Ich vergebe 3,5 Sterne, die ich, wo nötig, wieder aufrunde, aber auch eine Leseempfehlung, wobei ich der Meinung bin, man sollte Band 1 kennen, bevor man zu Band 2 greift. Ich freue mich nun auf Band 3, der noch 2022 erscheinen soll.

Kommentare: 3
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