Philea Baker

 4.3 Sterne bei 3 Bewertungen
Autorin von Gegen die Spielregeln und More.
Autorenbild von Philea Baker (©Astrid De Backer)

Lebenslauf von Philea Baker

Philea Baker ist das Pseudonym einer deutsch-belgischen Autorin. Sie schreibt seit ihrer Kindheit Kinderbücher, Krimis, Liebesromane, Komödien und Kurzgeschichten. 2014 veröffentlichte sie unter dem Pseudonym Smilla Ericsson das Jugendbuch "Oskar Eisbein – Der siebte Kontinent" und 2015 unter ihrem früheren Namen den Kurzgeschichtenband "Nichts Neues in Wicker." Ihr viktorianischer Kriminalroman "Gegen die Spielregeln" ist im Juni 2020 bei Dryas Verlag erschienen. Philea Baker lebt in Wiesbaden.

Alle Bücher von Philea Baker

Cover des Buches Gegen die Spielregeln (ISBN: 9783948483005)

Gegen die Spielregeln

 (2)
Erschienen am 15.06.2020
Cover des Buches More (ISBN: 9783741222139)

More

 (1)
Erschienen am 09.10.2017

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Rezension zu "Gegen die Spielregeln" von Philea Baker

Interessante Einblicke in eine faszinierende Zeit
MartinAvor 2 Monaten

Im Großen und Ganzen nehme ich einfach vorweg, wenn ich behaupte, dass mir das Buch gefallen hat. Es gab nur zwei Dinge, die mich gestört haben. Aber das sind tatsächlich nur Kleinigkeiten zum Rest des Unterhaltungswerts.
Die Handlung ist sehr umfangreich, bietet zahlreiche Abwechslungen, unterhaltsame Szenen (darunter auch solche, die man schon fast erwartet wenn ein Roman in der viktorianischen Zeit spielt, der Autor oder die Autorin aber im 21. Jahrhundert lebt. Was das ist? Nun .. ich lege darüber den Schleier des Schweigens), Wortwitz und natürlich Spannung.
Philea Baker erschafft ein interessantes Bild der Londoner Schiffswerften und es fällt nicht schwer in das Szenario einzutauchen. Die Hauptakteure sind gut charakterisiert und auch wenn Alessa manchmal nicht unbedingt in die Zeit zu passen scheint, so ist es doch spannend (und amüsant) ihren Weg durch die Welt der Männer zu begleiten.
Wie gesagt: Im Großen und Ganzen wurde ich großartig unterhalten, denn der Roman bietet mehr als eine einfache Krimihandlung. Intrigen, Frauenbewegung, Florence Nightingale, Frauenwahlrecht...Schiffsbau ... all das bekommt man in diesem Krimi.
Und es wird nicht langweilig, denn selbst die nicht sehr oft verwendeten Fachbegriffe oder Begebenheiten aus dem Schiffsbau werden verständlich erklärt.
Allerdings ... und das sind die Dinge, die mich gestört haben .... ist das Ende zu kurz und die Liebesgeschichte zwischen Alessa und Buchanan hätte es auch nicht gebraucht..

Abgesehen davon: Für Freunde von Sherlock Holmes und dem Viktorianischen Krimi ein Vergnügen.

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Rezension zu "Gegen die Spielregeln" von Philea Baker

Frauenbewegung und Sabotage
littlecalimerovor 2 Monaten

Fast könnte man meinen, es könnte hier ein bisschen wie Aschenputtel ablaufen, denn Alessas Vater ist auf Geschäftsreise bei einem Brand ums Leben gekommen  und das Leben bei ihrer Stiefmutter, der sie schon immer ein Dorn im Auge war, ist alles andere als angenehm. Allerdings fehlen hier die Stiefschwestern, nichts desto trotz ist auch hier Alessa eine liebenswerte, hilfsbereite, engagierte Frau, die unter Florence Nightingale im St.Thomas Hospital arbeitet und von einem Medizinstudium in New York träumt. 

Die Geschichte ist ziemlich umfangreich, man muss bei den vielen Werften und Schiffsunternehmen und deren Besitzern ziemlich aufpassen, dass man nicht durcheinander kommt, denn gewisse Anschläge lassen natürlich alle in Verdacht kommen, jeder könnte einen Grund haben, warum er dem anderen schaden möchte. Das ist teilweise etwas verworren und man muss wirklich aufpassen, dass man die Zusammenhänge versteht. 
Hier startet auch die Begegnung zwischen Alessa und der attraktive, geheimnisvolle Ryon, dessen Mutter Indianerin ist und er dies auch deutlich zu spüren bekommt. Sein Vater ist bei einer Sabotage auf dem Bothniaschiff ums Leben gekommen und die Frage ist, warum!
Viele Missverständnisse sorgen dafür, dass sich die Aufklärung hinzieht und sobald man als Leser einigermaßen auf Reihe ist, um die Zusammenhänge zu verstehen, kommt eine neue Wendung und am Ende ist man über die Auflösung total überrascht und leider war ich darüber auch ein klein wenig enttäuscht, weil es hier auch abrupt endet und man sich zum Schluss nicht sicher ist, wars das jetzt schon oder kommt da noch eine Fortsetzung? 


Der Schreibstil ist soweit verständlich, da kann man gut folgen, nur hat man eben Schwierigkeiten, die ganzen Unternehmen auseinander zu halten und auch die Hintergründe zu verstehen. Trotzdem gut recherchiert, viele Personen und Unternehmen gab es tatsächlich, ob es sich so zugetragen hat, weiß ich nicht, aber es las sich fast so und sowas mag ich gerne.

Das Cover ist hier für viktorianische Krimis in dem Stil, den man vom Dryas Verlag kennt und ich finde es wirklich gelungen, weil es eben diesen Wiedererkennungswert hat.

Inhaltlich kommt hier eine Zeit der Frauenbewegung ins Spiel, wo Frauen um ihre Rechte und den Schutz vor Ausbeutung kämpfen, gerade was den sozialen Stand in der Gesellschaft auch betrifft. Das hat mir gut gefallen. 

Die parallele Geschichte und beides zusammen passt gut und ist auch interessant und spannend geschrieben.


Der Witz und den jeweiligen Schlagabtausch zwischen dem Ermittler Baker und Alessa waren herrlich, auch wenn man ihn anfangs für einen arroganten, frauenfeindlichen Typen gehalten hat. Doch es hat die Geschichte etwas aufgelockert. 

Das Ende war leider nicht ganz nach meinem Geschmack, denn so umfangreich wie alles bis dahin beschrieben wurde, so wirkte es am Ende gerafft und abrupt beendet, und hat auch leider nicht so zufriedengestellt, wie man es erhofft und auch eigentlich erwartet hat.  Da blieben doch etliche Fragen offen, was dazu führt, ob es hier eine Fortsetzung gibt oder es als Ende so stehen bleibt. 


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