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Neue Rezensionen zu Philine Oberwalleney

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https://www.schriftsteller-werden.de/tag/12in12/

Im ‘der selfpublisher’ Nr. 11 September 2018 habe ich vom Mammutprojekt 12in12 - Zwölf Bücher in zwölf Monaten von Autorin Jacqueline Vellguth gelesen und wollte sogleich ihren Blog mit euch teilen.

Glaubt ihr, es ist realistisch, 12 Romane in einem Jahr zu schreiben und zu veröffentlichen und wenn Ja, ob diese auch wirklich qualitativ gut sind?

Ich glaube auch nicht, dass das qualitative Romane sind, die man in dieser Zeit schafft, wenn überhaupt. Ich selbst habe noch nie am NaNoWriMo teilgenommen, kann mir aber vorstellen, dass das (Vorsicht, kleiner Wortwitz ;O) NaNo hoch 12 bedeutet. Ihre Bücher werde ich nicht lesen, nur um mich davon zu überzeugen, weil es nicht mein Genre ist, aber beim Durchlesen des Artikels und ihrer Blogeinträge habe ich den Eindruck gewonnen, dass sie Quantität über Qualität stellt. Auch wenn sie erwähnt hat, dass ein paar dieser 12 Romane in einer Toplist unter den 10 besten waren, oder so. Ich meine, es war tatsächlich Kindle, kann mich aber auch irren. Das hat sie sicherlich auch ihrem Marketing über ihren BIog zu verdanken. Es wird einige Abonnenten gegeben haben, die sich von ihrer Arbeit überzeugen lassen wollten oder auch solche, die nur davon gehört haben und sie scheitern sehen und schlechte Rezensionen auf Amazon schreiben wollten, wer weiß. Ich vermute, dass sie schon sehr lange vor dieser Challenge vor hatte, hauptberuflich Schriftstellerin zu werden, sich über SP selbstständig zu machen und davon leben zu wollen. Ich möchte ihr nichts unterstellen, da ich weder sie noch ihren Blog oder ihre Bücher kenne, aber womöglich hat sie, aufgrund ihrer Absicht(?), sehr viele Ideen und Plots bereits in der Schublade gehabt, lange bevor sie die Challenge öffentlich angekündigt hat, die sie dann nur noch während der 12 Monate runterrasseln musste. Sie sprach davon, dass ein Buch um die 50.000 Wörter enthalten soll. Ich weiß nicht. Ist das realistisch? Schafft man auch im NaNo 50k Wörter? Plus Lektorat und Veröffentlichung? Es gibt Romane, die man innerhalb einer Nacht (Kafkas ‘Brief an den Vater’) oder in 3 Monaten (Koeppens ‘Tauben im Gras’) geschrieben hat und die nicht mehr aus der Literaturgeschichte wegzudenken sind, aber nicht viele sind dazu in der Lage, schätze ich. Man kann ja noch so lange spekulieren, wirkliche Einblicke hinter die Kulissen bekommt man trotz Newsletter nicht. Fasziniert bin ich aber trotzdem von der Idee. Vorstellen kann ich mir aber, dass die Mails einen dazu motivieren, am eigenen Werk zu basteln und dran zu bleiben, egal, wie hart es ist. Dieses #Autorenleben-Phänomen ist ja ohnehin eine Welt für sich.

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