Philip Ardagh Geschichten aus Bad Dreckskaff – Herr Urxl und das Glitzerdings

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Inhaltsangabe zu „Geschichten aus Bad Dreckskaff – Herr Urxl und das Glitzerdings“ von Philip Ardagh

Unwiderstehlich ekelerregend! Ohne Herrn Urxl wäre Bad Dreckskaff gar nicht so dreckig. Aber MIT Herrn Urxl! Da gibt es wohl keinen widerlicheren, ekelerregenderen Ort auf der Welt, und die Bewohner setzen alles daran, ihren ungemein abstoßenden Mitbewohner loszuwerden. Doch dann fällt eines Tages ein kostbares Glitzerdings aus einem Kronleuchter. Und dieser gigantische Diamant verändert die Lage grundlegend … Der erste Band der „Geschichten aus Bad Dreckskaff“, kongenial übersetzt von Harry Rowohlt. Ausgezeichnet mit dem englischen "Roald Dahl Funny Prize".

Super lustig...

— SchwarzeRose
SchwarzeRose

Mir hat es super gefallen, witzig, skurril und absurd zugleich. Ich kann aber verstehen, dass es einigen überhaupt nicht gefällt.

— Sweesomastic
Sweesomastic

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  • Ein ungewöhnliches und für viele sicher gewöhnungsbedürftiges Kinderbuch

    Geschichten aus Bad Dreckskaff – Herr Urxl und das Glitzerdings
    R_Manthey

    R_Manthey

    29. June 2015 um 11:05

    Mit dem englischen Humor ist das so eine Sache, besonders wenn man kein Engländer ist. Deshalb sollte man sich bei diesem Buch nicht von der Werbung leiten lassen. Hauptfigur des nach eigenen Angaben zum Brüllen komischen Buches ist der überaus ekelerregende Herr Urxl, der sich seit gerochenen 100 Jahren nicht mehr der Körperpflege unterzogen hat. Das übersteigt sogar die Toleranzschwelle der Bürger von Bad Dreckskaff, die Urxl nun unbedingt loswerden wollen. Aber es gibt eine geradezu herzzereißende Begründung für dessen zwanghafte Waschverweigerung, die man jedoch erst am Ende des Buches erfährt. Und natürlich kommt dann alles ganz anders, als es die gequälten Bürger eigentlich wollten. In gewissem Sinne ist dieses Werk das ganze Gegenteil eines gewöhnlichen Kinderbuches. Es liest sich aufgrund der manchmal komplizierten Satzkonstruktionen, der absichtlich gestelzten Ausdrucksweise und wegen des Gebrauchs von bürokratischen Erwachsenwörtern für Kinder bestimmt nicht einfach. Und wahrscheinlich besitzt nicht jeder den hier demonstrierten merkwürdigen Humor, der zudem noch mit dem Ekel spielt. Fazit. Nicht lieblich, nicht schön, nicht spannend, dafür aber mit intensiven Beschreibungen ekliger Sachen. Wer so etwas mag und über viel Verständnis für den etwas eigenwilligen Humor dieses Buches verfügt, dem wird es gefallen. Vermutlich trifft das jedoch nicht auf die Mehrheit der üblichen Leser zu. Ein etwas gewöhnungsbedürftiges Buch, das sicher seine Leser finden wird. Meinen Vorstellungen von einem Kinderbuch entsprach es jedoch nicht. Selbstverständlich ist das kein Maßstab, und insofern stellen die drei Sterne keine Abwertung dar, sondern eher eine Warnung vor dem Ungewöhnlichem.

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  • Wasch dich

    Geschichten aus Bad Dreckskaff – Herr Urxl und das Glitzerdings
    SchwarzeRose

    SchwarzeRose

    03. November 2013 um 21:41

    Am Anfang war ich schon ein wenig verwirrt, aber dann hat es mir doch ganz gut gefallen. An manchen Stellen kam man nicht mehr aus dem Lachen heraus. Wird wohl nicht jedermanns Sache sein. Aber trotzdem lesenswert.

  • Dem einen wirds gefallen, dem anderen genau gar nicht

    Geschichten aus Bad Dreckskaff – Herr Urxl und das Glitzerdings
    Sweesomastic

    Sweesomastic

    10. October 2013 um 22:14

    HANDLUNG: Eigentlich ist Bad Dreckskaff gar nicht dreckig – wäre da nicht Herr Urxl. Und der ist ziemlich ekelerregend. Sein Kopf sieht aus wie eine vergammelte Kartoffel, mit fettigen Haaren obendrauf. Und wenn es längere Zeit regnet, wachsen ihm sogar kleine Triebe aus den Ohren. Alle sind sich einig: Herr Urxl muss weg – unbedingt und auf der Stelle! Doch dann fällt ein gigantisches Glitzerdings aus einem Kronleuchter und alles kommt ganz anders ... [Quelle: Buchrücken] CHARAKTERE: Der erste Band der Reihe um das kleine Städtchen Bad Dreckskaff enthält eine ganze Menge Charakter. Philip „Rauschebart“ Ardagh hat eine vierseitige Übersicht aller im Buch auftretenden Personen und genannten Namen. Die Handlungscharaktere sind dabei Manuel Urxl, Yvonne (genannt Ywonne) Zängerlin und Mango G. Laber. Alle anderen Personen sind eher Teil der Geschichten in der Geschichte um das kleine Städtchen Bad Dreckskaff. Da die Geschichte nicht allzu lang ist, hat natürlich auch keine Person wirklich die Chance sich zu entwickeln. Man bekommt, was das angeht, also ein fertiges Paket. Nichtsdestotrotz werden die Personen sehr amüsant, lebhaft und skurril dargestellt, so ist z.B. die Beschreibung von Herrn Urxl wirklich sehr ekelerregend. ;) MEINUNG: „Geschichten aus Bad Dreckskaff: Herr Urxl und das Glitzerdings“ ist wie alle anderen Bücher (z.B. die sechsteilige Eddie-Dickens-Trilogie) von Philip Ardagh skurril, bizarr, absurd und unglaublich witzig. Doch musst du bedenken, dass Bücher vom Rauschebart Ardagh nicht jedem gefallen. Ja man könnte fast meinen, seine Geschichten spalten die Lesernation. Denn nur selten – wenn ich es mir recht überlege, eigentlich gar nicht – findet man so viel Nonsense in einer Geschichte, deren Handlung wortwörtlich nebenrangig ist. Das Abenteuer kann man auf etwa 40 bis 50 Seiten des 111-seitigen Buchs zusammenfassen. Aber das wird natürlich nicht gemacht, denn sonst hätte der herrlich schräge und verspielte Kaffeekranzplauderton von Philip Ardagh kein Raum mehr. Dabei macht er Gebrauch von unzähligen Wortspielen und anderen sprachlichen Mitteln. Darunter auch die Ironie im britischen Stil, so z.B. auf Seite 16 „Was für ein aufregendes Leben du führen musst. Schreib mir doch bitte bei Gelegenheit mehr darüber. (Wenn ich es recht bedenke: LASS ES. Ich möchte nicht, dass du mir schreibst. Und schon gar nicht bei Gelegenheit. Wenn du mir doch schreiben solltest, werde ich deinen Brief verächtlich betrachten, so verächtlich wie ein wertloses Stück Käse, und auf einem Stapel mit dem Vermerk IGNORIEREN UND HOFFEN, DASS ES EHER FRÜHER ALS SPÄTER VON ALLEINE WIEDER WEGGEHT ablegen.)“ Jedoch bezweifle ich stark, dass die kindliche Zielgruppe diesen typischen englischen Humor verstehen wird, weshalb wahrscheinlich auch einige Eltern dem eigenen Kind das Buch – oder überhaupt eines seiner Bücher – nicht zu lesen geben werden. Trotz alledem sind die vielen Nebengeschichten der kunterbunten und absonderlichen Helden das, was das Buch ausmacht. So gibt es Yvonne, die die Enten jeden Abend immer einsammelt, um diese vor der Familie Fuchs, die einen enormen Gräuel gegen Enten hat und sich tagein und tagaus etwas Neues einfallen lässt, um die Enten aus der Stadt zu vertreiben, zu beschützen. Oder ein Bürgermeister, der seit Jahren nach dem „Ein Mann, eine Stimme“-Wahlprinzip gewählt wird (natürlich ist die eine Stimme, seine Stimme ;)). Oder der Polizeichef „Grabschi“ Hansen, der seinen Beinamen wegen der Dinge, die er oft entwendet und reumütig wieder zurückbringt, erhalten hat. Und so weiter und so fort. EMPFEHLUNG: Das eigentümliche Kinderbuch (mit einem geringen literarischen Mehrwert) kann ich ausnahmslos denen empfehlen, die auch die sechsteilige Eddie-Dickens-Trilogie gemocht haben, oder auch solchen Lesern, die den typisch britischen Humor mögen. Dabei ist es eigentlich egal, ob Kind oder Erwachsener.

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  • Rezension zu "Geschichten aus Bad Dreckskaff – Herr Urxl und das Glitzerdings" von Philip Ardagh

    Geschichten aus Bad Dreckskaff – Herr Urxl und das Glitzerdings
    nancy_wilde

    nancy_wilde

    22. February 2013 um 22:01

    In Bad Dreckskaff lebt Herr Urxl, der sich nie wäscht, deswegen stinkt er auch. Die Bewohner beschliessen, Herr Urxl muss die Stadt verlassen. Doch wer sagt es ihm? Die Aufgabe bleibt an der Enteneinsammlerin Yvonne (genannt Ywonne) hängen. Ihr Freund Mango G. Laber, der immer kurze Hosen anhat, egal bei welchem Wetter, hilft ihr dabei. Dann erfahren sie warum Herr Urxl sich nie wäscht und wollen ihm helfen. Das Buch ist lustig geschrieben und der Autor spricht einen im Buch direkt an, was ich persönlich klasse finde.So sagt er zum Beispiel Yvonne (genannt yWonne) und wieder holt es ein paar mal, aber irgendwann wird es ihm zu bunt und er schreibt Yvonne (ihr wisst es ja nun). Man ist sofort dabei und bleibt es bis zum Ende auch. Die Namen der Figuren im Buch sind witzig, da gibt es zum Beispiel den Bürgermeister Specki Gomez, den Polizeichef Kumquat "Grabschi" Hansen, den Dorftrottel aus dem benachbarten Dorf Bodo Schnief oder der verantwortungslosen Verklapper giftigen Mülls "Schluck" Bitter. Fazit: Ein super skurilles, witziges und ekelerregendes Buch für Kinder (und Eltern), die Spaß an einem anderem Kinderbuch haben.

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