Philip Ardagh Schlimmes Ende

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Inhaltsangabe zu „Schlimmes Ende“ von Philip Ardagh

Eddies Eltern leiden an einer seltsamen Krankheit. Ganz gelb sind sie, dazu wellig an den Rändern, außerdem stinken sie nach alten Wärmflaschen. Damit Eddie sich nicht ansteckt, wird er zu Verwandten geschickt. Pech für ihn, dass es sich dabei um seinen Wahnsinnigen Onkel Jack und seine Wahnsinnige Tante Maud handelt, und dass ihr Haus »Schlimmes Ende« heißt ...

Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2003

Wer das liest lacht sich wellig ! Schlimmes Ende für Eddie !

— Alex101

Grandios verrückt

— Geisterleopard

Total bescheuert - ich liebe es!!!

— Minni

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  • Britischer schwarzer Humor für Kinder und Erwachsene...

    Schlimmes Ende

    sueglanzner

    18. November 2014 um 05:36

    Schräg trifft es noch nicht ganz, wennn auch am besten – Schlimmes Ende ist für Kinder ab 10 Jahren, die nicht mehr an den Weihnachtsmann glauben! Dieser erste Teil der Trilogie in sechs Bänden ist derartig unartig, dass man ihn lesen muss! Als Parodie auf Dickens ist das Buch natürlich nicht von Sonnenschein und Blümchen geprägt, dafür aber vom alltäglichen Wahnsinn eines Jungen, der mit seinen verrückten Eltern bei seinem wahnsinnigen Onkel und der noch wahnsinnigeren Tante wohnt. Da seine Eltern an einer seltsamen Krankheit leiden, muss Eddie zur eigenen Sicherheit bei seinem Onkel unterkommen. Der Weg in sein neues Heim, das Haus “schlimmes Ende” seines Onkels und seiner Frau führt über das Waisenhaus und die Begegnung mit einer Bande streunender Schauspieler, eine Revolte mit trojanischen Zügen und unangenehmen Kontakt mit der Englischen Obrigkeit. Britischer schwarzer Humor für Kinder und Erwachsene, ohne je böse zu werden, aber immer ironisch, spricht der Autor den Leser direkt an und bricht so ziemlich jede Konvention der klassischen Belletristik. Die Entscheidung, alle restlichen Teile zu lesen fiel bei mir innerhalb der ersten 10 Seiten.

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  • Schlimmes Ende

    Schlimmes Ende

    Raine

    02. July 2014 um 02:57

    Das Kinderbuch erzählt die Geschichte des kleinen Jungen Eddie, dessen Eltern an einer Krankheit leiden, die sie ganz gelb macht und wellig an den Rändern. Aus diesem Grund soll er zu seinem wahnsinnigen Onkel Jack und der wahnsinnigen Tante Maud in das Haus "Schlimmes Ende" ziehen. Die Geschichte ist skurril, rasant und unglaublich niedlich zugleich. Den Humor muss man jedoch mögen, um Gefallen an dem Buch zu finden.

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  • Beinahe schon etwas -zu- albern

    Schlimmes Ende

    Tialda

    19. April 2014 um 16:25

    Rezension: Von Philip Ardaghs “Schlimmes Ende” versprach ich mir anhand des Covers und des Klappentextes ein makaber-witziges Kinderbuch, vielleicht sogar mit ‘Tim-Burton-Touch’. Das war es aber dann leider doch nicht. Soviel steht fest – der Autor hat einen Schreibstil, denn man so schnell nicht vergisst. Allerdings hat mir dieser nicht so ganz zugesagt. Man kommt zwar flüssig durch den Text – was für ein Kinderbuch auch wichtig ist – doch der Humor war selbst mir zu flach, und ich mag flachen Humor eigentlich. Mir kamen die Witze oft einfach nur extrem gezwungen vor, wie z.B. dass Eddies kranke Eltern das Bett nur dreimal am Tag verlassen dürfen und sich diese drei Male dann für sportliche Aktivitäten aufsparen. Außerdem bestehen viele Gags daraus, dass sich Sätze einfach nur in einer anderen Konstellation wiederholen. Die Geschichte an sich ist ziemlich verrückt. Eddies Eltern sind krank und deshalb soll er, bis sie wieder gesund sind, bei seinem Onkel und seiner Tante bleiben, die beide das Wort ‘wahnsinnig’ im Namen tragen – und das nicht ohne Grund. Das Buch handelt von der Reise von Eddies Elternhaus zu dem Haus seiner Verwandten, weshalb ich nicht so ganz verstanden habe, warum das Buch nach dem Haus des Onkels betitelt wurde. Das verrückte daran sind die Charaktere – vor allem Eddies Tante, die ein ausgestopftes Tier mit sich führt, fand ich irgendwie toll. Die Geschichte wurde in 11 Kapitel unterteilt, wobei es sich bei jedem Kapitel um eine Art “Folge” handelt, die der Autor seinem Neffen laut Vorwort nach und nach ins Internat geschickt hat. Aus diesem Grund sind die Kapitelnamen dann auch in der Machart wie z.B. Kapitel 1 “1 Wellig an den Rändern – In welcher Eddie Dickens zu seinem eigenen besten weggeschickt wird” – man erfährt also schon in der Überschrift was geschehen wird. Sympatisch fand ich die Zeichnungen, die sich überall in der Geschickte wiederfinden und die dem Zeichenstil auf dem Cover gleichen. Vor allem diese Bilder entlockten mir dann doch immer wieder ein Schmunzeln und ich denke, dass auch Kinder sich sehr darüber amüsieren können. Fazit: Eine kurzweilige Unterhaltung, deren extrem flachen Humor man mögen muss und die vor allem Kindern gefallen dürfte.

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  • Skurril und ohne Verstand

    Schlimmes Ende

    TheSarahStory

    06. August 2013 um 18:35

    Eddie Dickens Eltern sind krank. Sie werden gelb und an den Rändern etwas wellig. So beschließen die beiden ihren Sohn zu seinem wahnsinnigen Onkel Jack zu schicken, bis ihre Krankheit geheilt ist. Auf der Reise in sein neues Zuhause bei seinem Onkel und seiner nicht minder wahnsinnigen Tante Maud passieren ein paar echt schräge Dinge. Es beginnt ein Abenteuer, das der kleine Eddie wohl so schnell nicht mehr vergessen wird. Handlung & Stil. Von der Handlung dieses Buches möchte ich hier nicht viel verraten. Das Buch hat nur eine geringe Seitenzahl, ist dafür aber schön bebildert und angereichert mit den wohl beklopptesten Erfahrungen, die man machen kann. Nun ja, eigentlich kann man sie nicht wirklich machen, denn in diesem Buch geht absolut nichts mit rechten Dingen zu und es ist eine Geschichte an die man keinesfalls mit viel Verstand rangehen darf.  Und da ist der Punkt, an dem ich mich frage, wieso das Buch den Jugendliteraturpreis bekommen hat. Ich meine, es ist sicherlich amüsant, lustig, total skurril und schräg, aber letzten Endes hat es einfach nichts zu lehren und viele Kinder in dem Alter verstehen nicht mal den Humor des Ganzen. Für mich sollte ein Kinderbuch, egal wie schräg es auch ist, letzten Endes irgendetwas Wichtiges vermittelt. Leider hat mir das hier wirklich gefehlt. Abgesehen davon ist es ganz nett geschrieben. Ein paar altertümliche Begriffe kommen vor, die Kinder somit schon recht früh in ihrem Wortschatz abspeichern können. Der Stil ist aber meiner Meinung nach nicht wirklich interessant für Kinder. Für mich war es ein Buch, dass ich in keiner Altersgruppe irgendwie festlegen könnte.  Charaktere & Schauplatz.  Die Charaktere in dem Buch sind tatsächlich so wahnsinnig, wie sie sich anhören. Fantasie steht hier wirklich an höchster Stelle. Sympathisch sind die Charaktere allesamt nicht wirklich und wenn, dann eher jemand, der in einem einzigen Kapitel eine kleine Rolle spielt. Die Personen, die man durchweg begleiten muss, sind nicht gerade mit liebenswertem gesegnet. Jedenfalls fand ich das ganze eher zum Kopfschütteln, als zum Lachen. An manchen Stellen musste auch ich über die Leute schmunzeln, aber in den meisten Fällen... eher nicht.  Die Schauplätze waren interessant beschrieben und etwas normaler als alles andere. Ich könnte mir das Ganze als einen kleinen Kurzfilm, natürlich gezeichnet, sehr gut vorstellen. Das wäre etwas, was ich mir zusätzlich auf jeden Fall noch anschauen würde. Sonstiges. Das Hörbuch ist etwas, das ich wirklich sehr empfehlen kann. Eine Bekannte von mir hatte es zuhause und ich habe es zu dem Buch gehört und fand es wirklich sehr gut und anschaulich gelesen. Es hat wirklich um einiges mehr Spaß gemacht, als das Ganze selbst zu lesen. Nur ein kleiner Tipp dazu am Rande.

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  • Rezension zu "Schlimmes Ende" von Philip Ardagh

    Schlimmes Ende

    knusperkeks

    01. September 2012 um 15:57

    Meinung: Was für ein wunderschönes Buchcover. Sehr düster, trist und grau. Die Figuren sind skurril gestaltet und erinnern mich an Tim Burton. Das in dem Buch alle eine totale Vollmeise haben, wird dem Leser schon nach den ersten Seiten bewusst. Dieses Buch hat sogar den Jugenbuchpreis 2004 erhalten!! Vom Cover und vom Klappentext, war dieses Buch genau das Richtige für mich. Denkste!! Ich konnte mich einfach nicht auf das Buch einlassen. Es wirkt, als bemühe sich der Autor besonders lustig zu sein, was er unter anderem mit seinen Wortspielen versucht. Da ich diese Art von Humor anscheinend doch nicht so recht verstehe und mit seinem Wortspiel nicht zurechtkomme, habe ich das Buch nach 76 Seiten abgebrechen müssen. Schade!

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  • Rezension zu "Schlimmes Ende" von Philip Ardagh

    Schlimmes Ende

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. August 2012 um 14:59

    -Wahnsinnig skurril!- Cover: Das Cover spiegelt die Geschichte eigentlich schon perfekt wieder. Die sehr überspitzten Gesichtszüge und auch die grauen Farben passen einfach nur genau zu dem Humor, der in dem Buch vorherrscht. Mir gefällt es wirklich sehr gut, weil es gleichzeitig lustig und abstoßend ist. Meinung: Die Handlung in diesem Buch ist eigentlich ziemlich nebensächlich, weil es eher auf die Figuren und die verrückten Erlebnisse ankommt, die sich in diesem Buch häufen. Ich wusste manchmal nicht, ob ich lachen oder einfach nur schockiert sein sollte. An manchen Stellen war das Buch wirklich sehr lustig. ZB die Krankheit von Eddies Eltern fand ich sehr gut beschrieben und musste da sehr lachen. Jedoch gab es auch manche Stellen, von denen ich mir einfach nicht sicher war, wie man sie deuten sollte. Die Figuren kann man auf Grund ihrer seltsamen Art nicht wirklich ins Herz schließen, aber man gewinnt sie auf eine spezielle Weise doch ein bisschen lieb. Mir erging es zumindest so. Gegen die absolut verrückte Tante Maud ist Eddie wirklich langweilig. Er ist nämlich der einzige, der halbwegs normal zu sein scheint. Der Schreibstil ist sehr gut, durchsetzt mit vielen doppeldeutigen Redewendungen und Wortspielen, die wahrscheinlich im Englischen noch besser wirken. Man muss sich einige Zeit ein wenig einlesen, bis man wirklich darauf eingestellt ist, aber ich kam damit eigentlich sehr gut klar. Manchmal begann der Erzähler von der Geschichte abzuschweifen und hat plötzlich mitten im Geschehen von einem anderen Thema berichtet, was ihm selbst widerfahren ist. Eigentlich sehr lustig, manchmal aber ein wenig nervig. Ab und an haben mich die Abschweifungen schon im Lesefluss gestört, aber dem Gesamteindruck nicht wirklich geschadet. Jedoch spricht er den Leser manchmal auch direkt an, was ich teilweise ein wenig befremdlich fand, aber Kindern bestimmt auch wirklich gut gefallen kann. Ich glaube, man muss einfach für die Dauer des Lesens all das ausschalten, was einem jemals beigebracht wurde und KOMPLETT offen für etwas Neues sein und am besten gar nichts hinterfragen, weil man sich ansonsten eine Menge kaputt macht. Einfach lesen und hinnehmen und lustig finden, ohne darüber nachzudenken, wie bescheuert sich alle teilweise aufführen und dass die Handlungen so niemals möglich wären. Ob das Buch, was als Kinderbuch ausgeschrieben ist, wirklich ein Kinderbuch ist, dessen bin ich mir nicht sicher. Manche Wörter würden Kindern große Probleme bereiten und manche Erlebnisse sind schon ziemlich brutal. Da war selbst ich als “Erwachsene“ teilweise ziemlich sprachlos. Ob Kinder auch in der Lage sind, das Buch mit einem gewissen Abstand zu lesen, der einen den Humor erst schmackhaft machen kann, ist obendrein fraglich. Ich vermute, dass es zum Vorlesen besser geeignet ist, weil Kinder notfalls bei Verständnisproblemen nachfragen können. Auf jeden Fall ein sehr andersartiges Lesevergnügen, das man meiner Meinung nach einfach mal erlebt haben muss. Fazit: Ein Buch, das den Leser wirklich sehr unterhält! Der Humor ist sicherlich nicht jedermanns Sache, weshalb ich das Buch nicht jedem empfehlen würde, aber für ein kurzweiliges Lesevergnügen ist es wirklich geeignet und ich kann es vor allem älteren Lesern empfehlen, weil es ihnen sicherlich besser gefallen wird als Kindern.

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  • Rezension zu "Schlimmes Ende" von Philip Ardagh

    Schlimmes Ende

    Trinkt-aus-Piraten

    29. January 2012 um 21:09

    "Schlimmes Ende" ist ein Buch, dem sicher oft Unrecht getan wird. Als ich es als Kind gelesen hab, fand ich es fürchterlich. Dafür, dass es als Kinderbuch angepriesen wird, habe ich gleich mal einen Stern abgezogen, denn ich bin der Meinung, dass Kinder das Buch gar nicht richtig verstehen können. Ich nehme sogar an, dass viele Erwachsene das Buch nicht verstehen würden. Mir kam es vor wie eine Parodie auf die Zustände eines vergangenen (- vielleicht des 19.?) Jahrhunderts, allerdings so überzogen und absurd dargestellt, dass man von Kritik nicht reden kann. Stattdessen ist es grade diese Absurdität mit den beiden wahnsinnigen Verwandten, den kranken Eltern und dem ganzen anderen Drumherum, die die Komik des Buches ausmacht. Dazu müsste man aber auch ungefähr wissen, wie es tatsächlich ausgesehen hat. Dieses Wissen ist den meisten Kindern wohl eher unbekannt, weswegen sie den Witz an der Sache vermutlich nicht richtig zu erkennen vermögen. Dagegen ist es aber durchaus lesenswert, unterhaltsam und interessant geschrieben und insgesamt empfehlenswert für die etwas "Älteren".

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  • Rezension zu "Schlimmes Ende" von Philip Ardagh

    Schlimmes Ende

    victoria_b-t

    22. January 2012 um 17:46

    kinder, geschichte

  • Rezension zu "Schlimmes Ende" von Philip Ardagh

    Schlimmes Ende

    büchersüchtig

    22. July 2011 um 22:58

    Ein skurriles, witziges Buch, viel Sprachkomik. Mir hat es glaube ich besser gefallen als meiner Tochter, der ich es vorgelesen habe. Auf alle Fälle eher ein Jugend, als ein Kinderbuch. Empfohlenes Alter 10 bis 12 Jahre halte ich für etwas zu jung, denn ich denke, der Sprachwitz kommt bei Kindern in diesem Alter noch nicht richtig zur Geltung.

  • Rezension zu "Schlimmes Ende" von Philip Ardagh

    Schlimmes Ende

    Gimagemelli

    23. May 2011 um 12:46

    IRRE lach ;)
    ne man weiß eigentlich gar nicht wie was man dazu sagen soll
    total kirre, lustig zu lesen, erst wusste ich nicht ob ich überhaupt weiterlesen sollte ...
    aber habe es nicht bereut :-)

  • Rezension zu "Schlimmes Ende" von Philip Ardagh

    Schlimmes Ende

    Xirxe

    06. June 2010 um 17:51

    Wie kommt man nur auf solche Ideen :-) ???? 117 Seiten völliger Nonsense, Wortspielereien, Klamauk auf hohem Niveau und dazu noch die genialen Zeichnungen von David Roberts - man bekommt die Mundwinkel gar nicht mehr nach unten. Doch Achtung! Leserinnen und Leser, die ein Mindestmaß an Sinn in einer Geschichte brauchen um diese genießen zu können, sollten die Finger davon lassen. Hier zählt nichts außer der Freude am Erzählen - und zwar völlig sinnfrei. Die Geschichte ist schnell wiedergegeben: Edmund, genannt Eddie oder Jonathan oder auch Simon, je nachdem ob seiner Mutter gerade sein Name oder Kosename nicht einfällt, muss eine Zeitlang zu seinem Großonkel, dem Wahnsinnigen Jack, da seine Eltern an einer abscheulichen, sehr ansteckenden Krankheit leiden, von der man gelb und an den Rändern (welchen???) etwas wellig wird sowie nach alten Wärmflaschen riecht. Auf der Reise nach 'Schlimmes Ende', dem Haus seines Großonkels, zusammen mit dem 'Wahnsinnigen Jack', der 'Wahnsinnigen Maud' (seiner Großtante) und dem ausgestopften Wiesel das Sally bzw. Malcolm, aber vielleicht auch Cornelius oder Edna heißt, begegnet er merkwürdigen Gestalten und landet unter obskuren Umständen im Waisenhaus 'Sankt-Fürchterlich-Heim für dankbare Waisen' bei der schrecklichen Frau Direktor Grausam-Unsäglich. Ardagh liebt es, überall noch weitere kleine Geschichten einzubauen, die eine skurriler als die andere (wie sich beispielsweise der Theaterdirektor auf seine Rolle als Lachs in dem Stück 'Wir kleinen Fische' vorbereitete. Er verbrachte einen ganzen Monat in der Badewanne und ernährte sich ausschließlich von Wattwürmern und Ameiseneiern.). Dazu die in jeder Hinsicht spitzen Zeichnungen von David Robert: Figuren mit den spitzesten Nasen die man sich vorstellen kann, spitzen Fingern, spitzen Beinen, Ellbogen, Schulten, Füße - es ist eine wahre Freude sich beim Durchlesen diese herrlichen Bilder anzuschauen. Harry Rowohlt hat hier sicherlich eine erstklassige Übersetzung geliefert (ich kenne das Original nicht). Wie kommt man nur auf Wörter wie 'Augenbrauenaufrauer' oder 'berühmtergeneralsförmiger Eiswürfel'? Sowas findet doch man nicht im Wörterbuch - oder doch :-) ? Also: Unbedingt Lesen!!

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  • Rezension zu "Schlimmes Ende" von Philip Ardagh

    Schlimmes Ende

    Airrek

    15. April 2010 um 16:14

    Ein skurriles, aber witziges und charmantes Kinderbuch in dem die Erwachsenen durchgeknallt und wahnsinnig sind und nur der Junge, Eddie Dickens, vernünftig zu sein scheint. Die Eltern von Eddie Dickens leiden an einer seltenen Krankheit, ihre Gesichter sind gelb und am Rand ganz wellig und sie stinken nach alten Wärmflaschen. Da sie befürchten Eddie oder Simon oder Jonathan, wie sie ihn auch abwechselnd nennen, könnte sich anstecken und sie außerdem das Bett hüten müssen, beschließen sie Eddie/Simon/Jonathan mit dem verrückten alten Onkel Jack und der wahnsinnigen Tante Maud mit ihrem ausgestopften Wiesel nach Schlimmes Ende zu schicken. Unterwegs jedoch treffen sie die Kaiserin von Ganzchina, die eigentlich der Theaterdirektor Pumblesnook ist, der, auf der Suche nach jungen Nachwuchsschauspielern, Eddies Talent zur Probe stellt, was dazu führt, dass Eddie irrtümlicherwiese als Waisenkind im Sankt Fürchterlich Heim für dankbare Waisen landet, wo er sich ein Zimmer oder vielmehr eine Zelle hungernd mit einer Ratte und der Heiligen Schrift teilt... Am Ende kommen alle in Schlimmes Ende an, was aber gar nicht so schlimm ist. Philip "der Bart" Ardagh verbindet auf höchst unterhaltsame Weise britischen Humor mit skurillen Einfällen und einigen historisch-sozio-kulturellen Exkursen. Ardaghs Sprachwitz erfordert vom Leser einiges an geistiger Bereitschaft, sich auf den in den Matruschkas ähnlich verschachtelten Schachtelsätzen wahnsinnigen, aber durchaus absurd-logischen Blödsinn einzulassen. Wer dennoch den geistigen Kapriolen und verqueren Gedankengegängen folgt, wird viel Spaß an dieser ungewöhnlichen Roadstory haben!

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    Schlimmes Ende

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. March 2010 um 21:47

    Als Eddi Dickens´ Eltern immer welliger an den Rändern werden und immer mehr nach alten Wärmflaschen riechen, beschließen sie, um Eddi zu schützen, ihn für eine Zeit bei seiner verrückten Tante Maude und seinem genauso verrückten Onkel Jack leben zu lassen. Aber die Reise mit den beiden zu ihrem Haus ist alles andere als normal: welcher normaler Junge lässt sich schon mit einem ausgestopften Wiesel eins über die Nase hauen?! Ein sehr gelungenes Kinderbuch für die ganze Familie, mit Witz und Charme.

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  • Rezension zu "Schlimmes Ende" von Philip Ardagh

    Schlimmes Ende

    Ellispirelli

    16. June 2009 um 09:55

    Der elfjährige Eddi Dickens erlebt wirklich seltsame Dinge in dieser Geschichte. Es beginnt mit der Krankheit seiner Eltern - sie werden "gelb und an den Rändern etwas wellig" und riechen nach "alten Wärmflaschen". Um sich bei seinen Eltern nicht anzustecken muß er schließlich mit zu seinem "wahnsinnigen Onkel Jack" und Tante Maud, die mit einem ausgestopften Wiesel spricht, was mal Malcom und mal Sally hei8t. So verrückt und lustig und mit ziemlich viel schwarzen Humor geht die Geschichte weiter. Wobei dies für mich kein klassisches Kinderbuch ist. Der Verlag gibt das Lesealter mit 10-11 Jahren an. Ich kaufte das Buch für meine Tochter (12 Jahre), welche auch viel liest, sie fand es witzig aber nicht so doll. Ich dagegen habe das Buch mit wirklich großem Vergnügen gelesen und werde mir auch die Fortsetzungen noch zu Gemüte führen.

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  • Rezension zu "Schlimmes Ende" von Philip Ardagh

    Schlimmes Ende

    nicon

    04. June 2009 um 10:57

    Recht amüsantes Kinderbuch :)

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