Philip Ball

 4 Sterne bei 1 Bewertungen
Autor*in von Die Elemente, Experimente und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Philipp Ball ist ein britischer Chemiker, Physiker und Wissenschaftsjournalist. Er wurde mehrfach für seine naturwissenschaftlichen Sachbücher ausgezeichnet und war während vieler Jahre Redakteur der wissenschaftlichen Zeitschrift "Nature".

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Experimente (ISBN: 9783258083438)

Experimente

Neu erschienen am 04.03.2024 als Gebundenes Buch bei Haupt Verlag.

Alle Bücher von Philip Ball

Cover des Buches Die Elemente (ISBN: 9783258082684)

Die Elemente

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Erschienen am 05.09.2022
Cover des Buches Designed by Nature (ISBN: 9783806232790)

Designed by Nature

 (0)
Erschienen am 28.01.2016
Cover des Buches Designed by Nature (ISBN: 9783806238402)

Designed by Nature

 (0)
Erschienen am 01.03.2019
Cover des Buches Experimente (ISBN: 9783258083438)

Experimente

 (0)
Erschienen am 04.03.2024
Cover des Buches Critical Mass (ISBN: 9780099457862)

Critical Mass

 (0)
Erschienen am 03.02.2005

Neue Rezensionen zu Philip Ball

Cover des Buches Die Elemente (ISBN: 9783258082684)
tob82s avatar

Rezension zu "Die Elemente" von Philip Ball

Wie die chemischen Elemente entdeckt wurden
tob82vor einem Jahr

In "Die Elemente" führt der englische Chemiker und Wissenschaftsjournalist Philip Ball den Leser durch die Entdeckungsgeschichte der chemischen Elemente. Das Buch aus dem Haupt Verlag erscheint als gebundene großformatige Ausgabe von etwa 25 x 19,5 cm, hat 224 Seiten und enthält zahlreiche farbige Abbildungen.

Die Darstellungen des Autors sind chronologisch aufgebaut und beginnen in der Antike. Vor der Entdeckung der ersten Elemente werden zunächst Vorstellungen griechischer Philosophen thematisiert. Über die Alchemie des Mittelalters, bei der sich ein Großteil um die Herstellung von Arzneien drehte, geht es dann weiter zu den Anfängen der modernen und immer systematischer werdenden Chemie. Große Entdeckungen wie Elektrizität und Radioaktivität sowie Fortschritte auf vielen technischen Gebieten führen zu ganz neuen Vorstellungen der atomaren und subatomaren Welt und versetzen die Menschheit schließlich sogar in die Lage, selbst neue Elemente künstlich in großen Forschungseinrichtungen zu erzeugen.

Jedes Kapitel beginnt mit einem kurzen Einleitungstext, der den aktuellen Stand der Zeit, das jeweilige Umfeld und sonstige relevante Entwicklungen beschreibt. Anschließend werden den Elementen, die in diesem Zeitraum entdeckt oder zuerst beschrieben wurden, jeweils eigene Unterabschnitte gewidmet. Neben Geschichte, Gewinnung und praktischer Anwendung liegt ein weiterer Fokus dabei auf den Arbeiten der Forscher und ihren Verbindungen und Rivalitäten.

Grundsätzlich ist der Text aus meiner Sicht verständlich geschrieben, allerdings hätte ich mir an der ein oder anderen Stelle einige Erklärungen zu bestimmten Begriffen gewünscht. Manche Abschnitte wirken auf mich etwas blass und langatmig und zu sehr wie in einem Lexikon, an anderen Stellen kommt aber das Erzähltalent des Autors sehr gut zur Geltung. Vor allem die Darstellungen über Radioaktivität und die Entwicklungen im 20. Jahrhundert haben mich fesseln können. Die wenigen und kurzen Exkurse (z.B. "Was genau ist ein Element?") finde ich spannend. Von diesen grundlegenden Informationen hätte ich gerne mehr gelesen.

Sehr gut gefällt mir, dass der Autor auch Theorien einbezieht, die sich im Nachhinein als Irrwege herausgestellt haben, aber dennoch wichtig für den Prozess der Wissensgewinnung waren (z.B. Phlogiston und Äther). Auch verweist er zu Recht immer wieder darauf, dass die Leistungen der Forscher zu allen Epochen Respekt verdienen, auch wenn sie nach unserem heutigen Wissensstand falsche Annahmen gemacht haben. Empirische Wissenschaft basiert auf Falsifikation und wird immer "auf den Schultern von Riesen" durchgeführt.

Die sehr umfangreichen Bebilderungen sind sicherlich optisch ansprechend, inhaltlich konnte ich leider aber meist wenig damit anfangen. Weniger Bilder, dafür aber mit umfangreicheren Erklärungen, würden mir sinnvoller erscheinen.

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